#161

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 12.01.2016 18:17
von Freienhagener | 3.861 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #153
Zitat von Freienhagener im Beitrag #151
Zitat von der 39. im Beitrag #149
Aber Feuchtwanger ist doch Weltliteratur?
der 39.


......und selbst Jude.

Der Fall ist übrigens ein authentischer der Kriminalgeschichte.



Falsch, Feuchtwanger war Deutscher, ein deutscher Schriftsteller jüdischen Glaubens. Ebenso war Heinrich Heine Deutscher, ein deutscher Dichter jüdischen Glaubens oder Felix Mendelssohn Bartholdy, ein deutscher Komponist jüdischen Glaubens.
anger „Jud Süß“ -auch wegen des Erfolges im Ausland- als „Jud Mieß“ verhöhnt.



Richtig. Aber bei mir auch.
Damals wie heute sehen sie sich selbst zuerst als Juden und im Gegensatz zum Christentum gibt es dabei eine ethnische Komponente, woraus Antisemiten eine "Rasse" machten. Aber die Abstammung ist im Judentum wichtig. Der jüdische Glaube ist nur ein Teil davon.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 12.01.2016 18:19 | nach oben springen

#162

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 12.01.2016 23:44
von vk1 | 91 Beiträge

Habe das Original, war ein Hochzeitzgeschenk an meine Großeltern. Habe es bereits mit 18 gelesen und traue mir heute noch zu, mir eine gesunde Meinung selbst darüber zu bilden zu können.

Dazu brauche ich keine Pseudohistoriker, könnte ich ja gleich ZDF-Info gucken.


PiB 5 Pasewalk - 1985-1986
Fritze, bürger der ddr und Eddy haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#163

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 13.01.2016 10:57
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von vk1 im Beitrag #162
Habe das Original, war ein Hochzeitzgeschenk an meine Großeltern. Habe es bereits mit 18 gelesen und traue mir heute noch zu, mir eine gesunde Meinung selbst darüber zu bilden zu können.

Dazu brauche ich keine Pseudohistoriker, könnte ich ja gleich ZDF-Info gucken.


So soll es sein, man muss nur einen gesunden Menschenverstand haben um es einzuordnen. Zum besseren Verstehen wie alles möglich war, habe ich mir auch die Filme von Leni Riefenstahl angeschaut. Triumpf des Willens, Der Sieg des Glaubens, Tag der Freiheit, und Hitlerjugend waren reine NS Propaganda Filme. Neue Montagetechniken, ungewöhnlicher Kameraführung und mit suggestiver musikalischer Untermalung bestritt sie neue Wege. Ihre Olympia Filme haben mir sogar gefallen. Fest der Völker und Fest der Schönheit erhielten viele internationale Preise.
Der Film "Der ewige Jude " war der Schlimmste von alle NS Filmen. Nach Jud Süß müsste man sich danach den Film Jud Süß -Ein Film als Verbrechen? von 2002 ansehen. Wie Propaganda durch falsche Propheten ,suggestive Beeinflussung ,oder falsch ausgelegte Religion Menschen beeinflussen kann sieht man auch noch heute. Unbestritten ist in einigen europäischen Ländern ein Rechtsruck zu erkennen. Der gesunde Menschenverstand alles richtig einzuordnen funktioniert nicht überall. So kann "Mein Kampf" oder diverse Filme aus der NS Zeit zum besseren Verstehen warum alles möglich war beitragen aber genauso negativ beeinflussen.


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#164

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 13.01.2016 12:04
von Fritze | 3.474 Beiträge

So war es doch schn in den Jahren vor der unsäglichen Wahl 1933 ! Die Ursachen für einen Rechtsruck liegen doch in der verfehlten
Politik der Regierung !
Wenn geltende Gesetze korrekt durchgesetzt würden ,hätten wir nicht diese Situation !
Aber nein ,es wird eine Willkommenspolitik der offenen Arme gefahren !
Wer soll das bezahlen ? Na , die Deitschen ! Zum 1. Januar 2016 ist hier die Grundsteuer auf 600 % erhöht worden !
Das ist nur eine der sprudelnden Steuereinnahmen ,von denen berichtet wird .

Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#165

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 00:04
von Grenzläufer | 1.773 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #161
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #153
Zitat von Freienhagener im Beitrag #151
Zitat von der 39. im Beitrag #149
Aber Feuchtwanger ist doch Weltliteratur?
der 39.


......und selbst Jude.

Der Fall ist übrigens ein authentischer der Kriminalgeschichte.



Falsch, Feuchtwanger war Deutscher, ein deutscher Schriftsteller jüdischen Glaubens. Ebenso war Heinrich Heine Deutscher, ein deutscher Dichter jüdischen Glaubens oder Felix Mendelssohn Bartholdy, ein deutscher Komponist jüdischen Glaubens.
anger „Jud Süß“ -auch wegen des Erfolges im Ausland- als „Jud Mieß“ verhöhnt.



Richtig. Aber bei mir auch.
Damals wie heute sehen sie sich selbst zuerst als Juden und im Gegensatz zum Christentum gibt es dabei eine ethnische Komponente, woraus Antisemiten eine "Rasse" machten. Aber die Abstammung ist im Judentum wichtig. Der jüdische Glaube ist nur ein Teil davon.



Ich weiß nicht wie viele Juden du persönlich kennst. Ich kenne so um die 20, dass diese sich in erster Linie als Juden im nationalen Sinne sehen, stimmt nicht. Sie sind Deutsche oder Holländer jüdischen Glaubens.
Ein Arbeitskollege von mir ist Kroate, Kroate jüdischen Glaubens. Eine Freundin von uns, auch jüdischen Glaubens, wurde in Holland geboren, wuchs dort auch die ersten Lebensjahre auf und verbrachte dann die Jugendjahre in Deutschland.
Sie hat einen Israeli geheiratet, wohnt jetzt auch in Israel. Wenn die holländische Nationalmannschaft Fussball spielt, schmückt sie ihre ganze Wohnung in oranje. Sie bleibt ihr ganzes Leben Holländerin.

Das kannst du auch im öffentlichen Leben sehen, Steven Spielberg, beide Eltern sind Juden, ist Amerikaner durch und durch.

Die einzige Ausnahme in der Öffentlichkeit bildete der Publizist Marcel Reich-Ranicki, auch jüdischer Abstammung.
"Nie war ich ein halber Pole, nie ein halber Deutscher – und ich hatte keinen Zweifel, dass ich es nie werden würde." schrieb Reich-Ranicki in seiner Biographie.

Es hatten sich im 19 und Anfang des 20. Jahrhunderts unzählige Juden in Europa assimiliert. Die Assimilation war und ist im Bürgertum am stärksten ausgeprägt. Viele Offiziere des deutschen Heers im 1.Weltkrieg waren Deutsche jüdischen Glaubens.

Wenn du Zeit und Lust hast, lese dir den folgenden Artikel mal durch

http://www.deutschlandradiokultur.de/100...ticle_id=291566


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#166

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 06:47
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #164
So war es doch schn in den Jahren vor der unsäglichen Wahl 1933 ! Die Ursachen für einen Rechtsruck liegen doch in der verfehlten
Politik der Regierung !

Fritze



Die Ursachen für einen Rechtsruck liegt in der Blödheit bzw. Beschränktheit des Volkes.........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#167

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 08:17
von Fritze | 3.474 Beiträge


Die Ursachen für einen Rechtsruck liegt in der Blödheit bzw. Beschränktheit des Volkes.....


zu viel Met ,alter Freund ? Oder isses das Desinfektionmittel ?


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#168

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 09:10
von utkieker | 2.920 Beiträge

Antisemitismus ist keine "Erfindung" der Nazis. Man denke an die antisemitischen Pamphlete des "Religionsstifters" Martin Luther, an die Judenpogrome im zaristischen Russland oder an die Dreyfus- Affäre in Frankreich. Die Demokratie in der Weimarer Republik war eine trügerische Hoffnung, sie schlängelte sich von einer Notverordnung zur Anderen, so lange bis das politische Establishment jeglichen Rückhalt in der Bevölkerung verloren hatte.
Heutzutage könnte man auch die Hetzschrift "Von den Juden und ihren Lügen" völlig unkommentiert neu auflegen - aber wer möchte schon am Denkmal Martin Luther rütteln.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
der 39., Fritze und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.01.2016 09:57 | nach oben springen

#169

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 09:20
von TOMMI | 1.987 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #168
Antisemitismus ist keine "Erfindung" der Nazis. Man denke an die antisemitischen Pamphlete des "Religionsstifters" Martin Luther, an die Judenpogrome im zaristischen Russland oder an die Dreyfus- Affäre in Frankreich. Die Demokratie in der Weimarer Republik war ein trügerische Hoffnung, sie schlängelte sich von einer Notverordnung zur Anderen, so lange bis das politische Establishment jeglichen Rückhalt in der Bevölkerung verloren hatte.
Heutzutage könnte man auch die Hetzschrift "Von den Juden und ihren Lügen" völlig unkommentiert neu auflegen - aber wer möchte schon am Denkmal Martin Luther rütteln.

Gruß Hartmut!


Grade im Fall Luther müsste man kommentieren, weil er eben so ein Denkmal ist. Bei Hitler könnte man sich den Kommentar sparen, jeder mit einem Mindestmaß an IQ müsste erwarten können, was bei dem kommt.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


utkieker und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#170

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 09:25
von utkieker | 2.920 Beiträge

Wer intelligent genug ist, pfeift auf die Kommentare und aller Geschichtsdoktrin!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
TOMMI und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#171

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 09:57
von damals wars | 12.155 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #165
[

Viele Offiziere des deutschen Heers im 1.Weltkrieg waren Deutsche jüdischen Glaubens.




Im Zusammenhang mit Hitlers mein Kampf ist der Hinweis darauf mehr als deplaziert, denn

wie schreibt Daniel Jonah Goldhagen in seinem Buch sein Buch Hitlers willige Vollstrecker, Seite 262
im Bericht über den Massenmord des Polizeibataillons 101 in Jòsefów:

Zwei Angehörige der zweiten Kompanie erinnern sich an einen Juden aus Bremen, einen Kriegsteilnehmer des ersten Weltkriegs, der um sein Leben flehte. Auch das sollte dem Juden nichts nützen, sowenig wie ihre deutsche Herkunft den anderen Juden etwas anderes einbrachte als eineganz gewöhliche deutsche Kugel,...


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#172

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 09:58
von Grenzläufer | 1.773 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #170
Wer intelligent genug ist, pfeift auf die Kommentare und aller Geschichtsdoktrin!

Gruß Hartmut!


Wer intelligent genug ist, braucht nur Zitate zu lesen.



>>ANTISEMITISMUS Nur Zitate
(..)
In den Schriften der sozialistischen Erzväter des 19. Jahrhunderts finden sich bereits nahezu alle Klischees antijüdischer Ressentiments vorgeprägt, die später in nationalsozialistischen Polemiken verbreitet wurden - wie etwa:

- die Juden hätten sich in der Geschichte "nur durch Verbrechen und Brutalität hervorgetan" (der französische Sozialist Charles Fourier);

- der Jude sei ein bloßer "Zwischengänger, immer falsch und parasitär, der sich im Geschäft wie in der Philosophie der Fälschung, betrügerischen Nachahmung und Roßtäuscherei bedient" (Pierre-Joseph Proudhon, 1809 bis 1865);

- die Juden hätten "alle Zeitungen in der Hand und lenken die Politik in Deutschland wie in Frankreich" (Proudhon);

- sie unterstützten die obszöne Literatur (Georges Sorel, 1847 bis 1922);

- Jesus müsse als ein zufällig in Judäa geborener Arier betrachtet werden (Edmond Picard, belgischer Sozialist, 1836 bis 1924);

- der Schacher sei der weltliche Kultus der Juden, das Geld sei "der eifrige Gott Israels, vor welchem kein anderer Gott bestehen darf" (Marx);

- die jüdischen Bankiers seien die Verkörperung ausbeuterischer Instinkte und des Volksbetrugs (Johann Baptist von Schweitzer,

Präsident des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, der Lassalleschen Vorgänger-Organisation der SPD);

- die Juden hätten überall ihre Finger im Spiel, sie seien "Bankagenten, Literaten, Politiker, Korrespondenten für Zeitungen aller Schattierungen, mit einem Wort literarische Makler, so wie sie finanzielle Makler sind, einen Fuß in der Bank, den anderen in der sozialistischen Bewegung und mit dem Hintern auf der deutschen Tagesliteratur sitzend" (Michael Bakunin, russischer Anarchist, 1814 bis 1876);

- die jüdischen Einwanderer stellten für den Nationalcharakter der Engländer "eine ständige Gefahr der Herabwürdigung" dar (Beatrice Webb, englische Sozialistin, 1858 bis 1943).

Außer den sozialistischen Antisemiten aus jenem Affekt virulenter Selbstkritik, die etwa auch die deutschen Philosophen Schopenhauer und Nietzsche dazu trieb, Pauschal-Verdammungen über die Deutschen zu formulieren, gab es auch Sozialistenführer, die zwar den politischen Antisemitismus bekämpften, jedoch "ohne selber von antijüdischen Ressentiments frei zu sein" (Silberner). Zu ihnen rechnet Professor Silberner den französischen Sozialistenführer Jean Jaurès (1859 bis 1914) und den österreichischen Sozialistenführer Victor Adler (1852 bis 1918).
(..)<<
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45140960.html


utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.01.2016 09:59 | nach oben springen

#173

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 09:59
von damals wars | 12.155 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #166
Zitat von Fritze im Beitrag #164
So war es doch schn in den Jahren vor der unsäglichen Wahl 1933 ! Die Ursachen für einen Rechtsruck liegen doch in der verfehlten
Politik der Regierung !

Fritze


Die Ursachen für einen Rechtsruck liegt in der Blödheit bzw. Beschränktheit des Volkes.........


Dieses mal weiß aber das Volk, was folgt, und können sich nicht rausreden... .


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#174

RE:sein Buch Hitlers willige Vollstrecker," am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 10:08
von damals wars | 12.155 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #172


Wer intelligent genug ist, braucht nur Zitate zu lesen.




Und, erleichtern Dir die Zitate das Verständnis bein Studium des Buchs Mein Kampf?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#175

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 17:16
von utkieker | 2.920 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #172
Zitat von utkieker im Beitrag #170
Wer intelligent genug ist, pfeift auf die Kommentare und aller Geschichtsdoktrin!

Gruß Hartmut!


Wer intelligent genug ist, braucht nur Zitate zu lesen.



>>ANTISEMITISMUS Nur Zitate
(..)
In den Schriften der sozialistischen Erzväter des 19. Jahrhunderts finden sich bereits nahezu alle Klischees antijüdischer Ressentiments vorgeprägt, die später in nationalsozialistischen Polemiken verbreitet wurden - wie etwa:

- die Juden hätten sich in der Geschichte "nur durch Verbrechen und Brutalität hervorgetan" (der französische Sozialist Charles Fourier);

- der Jude sei ein bloßer "Zwischengänger, immer falsch und parasitär, der sich im Geschäft wie in der Philosophie der Fälschung, betrügerischen Nachahmung und Roßtäuscherei bedient" (Pierre-Joseph Proudhon, 1809 bis 1865);

- die Juden hätten "alle Zeitungen in der Hand und lenken die Politik in Deutschland wie in Frankreich" (Proudhon);

- sie unterstützten die obszöne Literatur (Georges Sorel, 1847 bis 1922);

- Jesus müsse als ein zufällig in Judäa geborener Arier betrachtet werden (Edmond Picard, belgischer Sozialist, 1836 bis 1924);

- der Schacher sei der weltliche Kultus der Juden, das Geld sei "der eifrige Gott Israels, vor welchem kein anderer Gott bestehen darf" (Marx);

- die jüdischen Bankiers seien die Verkörperung ausbeuterischer Instinkte und des Volksbetrugs (Johann Baptist von Schweitzer,

Präsident des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, der Lassalleschen Vorgänger-Organisation der SPD);

- die Juden hätten überall ihre Finger im Spiel, sie seien "Bankagenten, Literaten, Politiker, Korrespondenten für Zeitungen aller Schattierungen, mit einem Wort literarische Makler, so wie sie finanzielle Makler sind, einen Fuß in der Bank, den anderen in der sozialistischen Bewegung und mit dem Hintern auf der deutschen Tagesliteratur sitzend" (Michael Bakunin, russischer Anarchist, 1814 bis 1876);

- die jüdischen Einwanderer stellten für den Nationalcharakter der Engländer "eine ständige Gefahr der Herabwürdigung" dar (Beatrice Webb, englische Sozialistin, 1858 bis 1943).

Außer den sozialistischen Antisemiten aus jenem Affekt virulenter Selbstkritik, die etwa auch die deutschen Philosophen Schopenhauer und Nietzsche dazu trieb, Pauschal-Verdammungen über die Deutschen zu formulieren, gab es auch Sozialistenführer, die zwar den politischen Antisemitismus bekämpften, jedoch "ohne selber von antijüdischen Ressentiments frei zu sein" (Silberner). Zu ihnen rechnet Professor Silberner den französischen Sozialistenführer Jean Jaurès (1859 bis 1914) und den österreichischen Sozialistenführer Victor Adler (1852 bis 1918).
(..)<<
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45140960.html


Trotz der Aneinanderreihung von Zitaten - eines bleibt hier bei ungeklärt, daß selbst bei "political incorrectness", der Sozialismus/ Kommunismus auf viele Juden eine große Faszination ausgelöst haben muss, mehr Faszination als es zunächst Theodor Herzl vermochte.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#176

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 18:31
von Grenzläufer | 1.773 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #175
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #172
Zitat von utkieker im Beitrag #170
Wer intelligent genug ist, pfeift auf die Kommentare und aller Geschichtsdoktrin!

Gruß Hartmut!


Wer intelligent genug ist, braucht nur Zitate zu lesen.



>>ANTISEMITISMUS Nur Zitate
(..)
In den Schriften der sozialistischen Erzväter des 19. Jahrhunderts finden sich bereits nahezu alle Klischees antijüdischer Ressentiments vorgeprägt, die später in nationalsozialistischen Polemiken verbreitet wurden - wie etwa:

- die Juden hätten sich in der Geschichte "nur durch Verbrechen und Brutalität hervorgetan" (der französische Sozialist Charles Fourier);

- der Jude sei ein bloßer "Zwischengänger, immer falsch und parasitär, der sich im Geschäft wie in der Philosophie der Fälschung, betrügerischen Nachahmung und Roßtäuscherei bedient" (Pierre-Joseph Proudhon, 1809 bis 1865);

- die Juden hätten "alle Zeitungen in der Hand und lenken die Politik in Deutschland wie in Frankreich" (Proudhon);

- sie unterstützten die obszöne Literatur (Georges Sorel, 1847 bis 1922);

- Jesus müsse als ein zufällig in Judäa geborener Arier betrachtet werden (Edmond Picard, belgischer Sozialist, 1836 bis 1924);

- der Schacher sei der weltliche Kultus der Juden, das Geld sei "der eifrige Gott Israels, vor welchem kein anderer Gott bestehen darf" (Marx);

- die jüdischen Bankiers seien die Verkörperung ausbeuterischer Instinkte und des Volksbetrugs (Johann Baptist von Schweitzer,

Präsident des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, der Lassalleschen Vorgänger-Organisation der SPD);

- die Juden hätten überall ihre Finger im Spiel, sie seien "Bankagenten, Literaten, Politiker, Korrespondenten für Zeitungen aller Schattierungen, mit einem Wort literarische Makler, so wie sie finanzielle Makler sind, einen Fuß in der Bank, den anderen in der sozialistischen Bewegung und mit dem Hintern auf der deutschen Tagesliteratur sitzend" (Michael Bakunin, russischer Anarchist, 1814 bis 1876);

- die jüdischen Einwanderer stellten für den Nationalcharakter der Engländer "eine ständige Gefahr der Herabwürdigung" dar (Beatrice Webb, englische Sozialistin, 1858 bis 1943).

Außer den sozialistischen Antisemiten aus jenem Affekt virulenter Selbstkritik, die etwa auch die deutschen Philosophen Schopenhauer und Nietzsche dazu trieb, Pauschal-Verdammungen über die Deutschen zu formulieren, gab es auch Sozialistenführer, die zwar den politischen Antisemitismus bekämpften, jedoch "ohne selber von antijüdischen Ressentiments frei zu sein" (Silberner). Zu ihnen rechnet Professor Silberner den französischen Sozialistenführer Jean Jaurès (1859 bis 1914) und den österreichischen Sozialistenführer Victor Adler (1852 bis 1918).
(..)<<
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45140960.html


Trotz der Aneinanderreihung von Zitaten - eines bleibt hier bei ungeklärt, daß selbst bei "political incorrectness", der Sozialismus/ Kommunismus auf viele Juden eine große Faszination ausgelöst haben muss, mehr Faszination als es zunächst Theodor Herzl vermochte.

Gruß Hartmut!



Sehr gute und berechtigte Frage,
die Menschen jüdischen Glauben in Deutschland beschäftigten sich Anfang des 20. Jahrhundert sehr stark mit ihrer Situation. Der Antisemitismus wuchs in Frankreich und England schon im 19. Jahrhundert und wurde dann auch in Deutschland immer stärker.
Nichtjuden, Antisemiten setzten das "jüdische Problem" in die Welt: Juden können sich nicht in in die Gesellschaft integrieren weil sie sich nicht
entschieden hätten, ob sie Religion, Volk oder Nation sind.


Dazu kam es dann zu drei unterschiedlichen Reaktionen von jüdischer Seite aus:

1.) Assimilation, deutsche Bürger mosaischen Glaubens. Viele Menschen jüdischen Glaubens kämpften im ersten Weltkrieg als Deutsche für das damalige Kaiserreich. In Verdun findest du auf deutschen Soldatenfriedhöfen eine Menge Grabsteine von deutschen Juden.
Wenn du alte jüdische Friedhöfe in Deutschland -egal ob in Berlin, Frankfurt oder auf dem Land- besucht, wirst du feststellen, dass alte Grabsteine ausschliesslich in hebräisch beschriftet wurden. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wird auf einmal der deutschen Inschrift vielerorts ein höherer Stellenwert eingeräumt, hebräische Inschriften sind seltener zu finden.

2.) Sozialismus, alle Menschen sind gleich. Religion spielt eine untergeordnete oder sogar keine Rolle mehr. Gerade aus diesem Grund sind viele Menschen jüdischen Glauben Sozialisten geworden, haben sogar an Revolutionen mitgewirkt.

3.) die nationale Lösung von Herzl


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#177

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 20.01.2016 22:38
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #175
(...)
Trotz der Aneinanderreihung von Zitaten - eines bleibt hier bei ungeklärt, daß selbst bei "political incorrectness", der Sozialismus/ Kommunismus auf viele Juden eine große Faszination ausgelöst haben muss, mehr Faszination als es zunächst Theodor Herzl vermochte.

Gruß Hartmut!

Das hängt vermutlich nicht vom Glauben ab, sondern allein von der persönlichen wirtschaftlichen Situation: Je ärmer einer ist, desto eher wird er Sypathie für den Sozialismus haben, während vermögende Personen sich kaum mit dem Sozialismus anfreunden können. Es ist aber so, dass westliche Antisemiten gerne die Behauptung aufgestellt haben, dass Juden "rot" sind. So zum Beispiel der amerikanische Unternehmer Henry Ford in seinem Buch "Der internationale Jude".
https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford
https://archive.org/stream/DerInternatio...ge/n11/mode/2up
Theo


Gesamtdeutscher Kamerad hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#178

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 21.01.2016 00:00
von Gesamtdeutscher Kamerad | 154 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #177
Zitat von utkieker im Beitrag #175
(...)
Trotz der Aneinanderreihung von Zitaten - eines bleibt hier bei ungeklärt, daß selbst bei "political incorrectness", der Sozialismus/ Kommunismus auf viele Juden eine große Faszination ausgelöst haben muss, mehr Faszination als es zunächst Theodor Herzl vermochte.

Gruß Hartmut!

Das hängt vermutlich nicht vom Glauben ab, sondern allein von der persönlichen wirtschaftlichen Situation: Je ärmer einer ist, desto eher wird er Sypathie für den Sozialismus haben, während vermögende Personen sich kaum mit dem Sozialismus anfreunden können. Es ist aber so, dass westliche Antisemiten gerne die Behauptung aufgestellt haben, dass Juden "rot" sind. So zum Beispiel der amerikanische Unternehmer Henry Ford in seinem Buch "Der internationale Jude".
https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford
https://archive.org/stream/DerInternatio...ge/n11/mode/2up
Theo


Es geht etwas weiter als das. Im Mittelalter waren Juden nicht zunftfähig - Zünfte waren auch religiös geprägt, und wer nicht Christ war, blieb 'draußen. Da aber für Handwerker Zunftzwang herrschte, konnten Juden legal kein Handwerk ausüben, was jahrhundertelang so ging. Ähnliches galt für alles, was in Innungen, Genossenschaften, und sonstigen konfessionell gebundenen Pflichtorganisationen organisiert war. Menschen jüdischen Glaubens blieb kaum eine andere Wahl, als sich die übrig bleibenden Berufe auszusuchen - und die waren meist deswegen zunftfrei, weil sie als unehrenhaft betrachtet wurden (Geldverleiher, Trödler, wandernde Krämer...).

(In diesem Sinne wird die doppelte Ungerechtigkeit des Bildes vom "Schacherjuden" offensichtlich: Man warf den Juden effektiv vor, auch noch erfolgreich in dem zu sein, was sonst keiner machen wollte - sie hatten gefälligst arm und bedeutungslos zu sein. Und man warf ihnen vor, in einem Gewerbe tätig zu sein, was so ziemlich das einzige Gewerbe war, das sie betreiben DURFTEN)

Mit anderen Worten: Die soziale Marginalisierung war derart stark, dass sie nahezu gewohnheitsbedingt auch nach dem Wegfall der gesetzlichen Mechanismen beibehalten wurde. Für viele Juden bedeutete der Kommunismus, endlich frei zu sein, ohne weggedrängt zu werden - und ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen.

Der jüdische Humor hat diese Tendenz aufgegriffen und in seiner unverkennbaren Bissigkeit zusammengefasst. Ich betone, dass es sich hier um einen Witz aus einer jüdischen Kabarettnummer handelt, bevor hier unschöne Vorwürfe laut werden.

Treffen sich drei jüdische Väter.

Fragt der Eine: 'Nu, was macht dein Sohn?'

Sagt der Zweite: 'Der ist gegangen in die Sowjetunion, um aufzubauen den Sozialismus. Und deiner?'

Sagt der Erste: 'Der ist gegangen nach Polen, um aufzubauen den Sozialismus'.

Beide wenden sich zum Dritten: "Nu, und was macht dein Herr Sohn?"

"Der ist gegangen nach Israel"

"Um aufzubauen den Sozialismus?"

"Biste meschigge geworden? Im eigenen Land?!"


"Wer einen kommenden Krieg für sicher hält, wirkt gerade durch diese Gewißheit mit, daß er entsteht. Wer den Frieden für sicher hält, wird unbesorgt und treibt ohne Absicht in den Krieg. Nur wer die Gefahr sieht und keinen Augenblick vergißt, kann sich vernünftig verhalten und tun, was möglich ist, um sie zu beschwören."

- Karl Jaspers
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#179

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 21.01.2016 09:14
von Hanum83 | 4.741 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #173
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #166
Zitat von Fritze im Beitrag #164
So war es doch schn in den Jahren vor der unsäglichen Wahl 1933 ! Die Ursachen für einen Rechtsruck liegen doch in der verfehlten
Politik der Regierung !

Fritze


Die Ursachen für einen Rechtsruck liegt in der Blödheit bzw. Beschränktheit des Volkes.........


Dieses mal weiß aber das Volk, was folgt, und können sich nicht rausreden... .



"Rechtsruck" muss aber nicht zwangsläufig Faschismus sein.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#180

RE: Hitlers: " Mein Kampf " am Kiosk

in Themen vom Tage 21.01.2016 09:24
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #179

"Rechtsruck" muss aber nicht zwangsläufig Faschismus sein.


Schau nach Polen, da werden schon Puppen, die Juden darstellen, öffentlich verbrannt........


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