#1

Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.05.2009 21:50
von manudave (gelöscht)
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Bei den BT 11 ist ja bekannt, dass diese "etwas" windanfällig waren. Ist euch ein Fall eines "Umfaller´s" bekannt?


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#2

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.05.2009 21:58
von PF75 | 3.294 Beiträge

Also zu meiner zeit nicht,nur bei starkem Wimd mußte man runter,kam gut an bei Sturm und Regen auf den Elbdeich stehen und den turm non außen ansehen.mitunter hat man sich dann nur unten reingestellt,hauptsache trocken und geschützt und es wird schon nichts passieren.


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#3

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.05.2009 22:14
von Augenzeuge (gelöscht)
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Das Schlimmste was passieren konnte war dann der Orkan aus Ost......

Gruß, Augenzeuge


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#4

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.05.2009 09:30
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo zusammen,

das ein Turm umgefallen ist,ist mir nicht bekannt.Bei Sturm durften wir die BT aber auch nicht besetzen,weil die dann wohl leicht schwanken sollten,hab ich persönlich aber nie gesehen und ich hab bei manchem starkem Sturm neben einem BT gestanden.Es gab in Schierke aber einen BT der alten Baureihe und der durfte überhaupt nicht mehr betretten werden weil er sehr baufällig war,so wie der aber auch innen aussah,wollte da auch keiner mehr hoch.

04/86-04/87 in Schierke


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#5

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.05.2009 14:45
von NPKCA (gelöscht)
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Bei uns standen ein BT9 und noch ein runder BT6. Auch der 9er hat bei starkem Wind angefangen zu schaukeln. Der alte BT6 stand nicht so exponiert, konnte aber schon durch gleichmäßiges Hüpfen in Bewegung versetzt werden. Da waren auch diverse Kontrollbrücken aus Stahl mit kleinen Beobachtungshäuschen dran. Die sind auch schon mal heftig ins Schwingen geraten.
Dazu fällt mir der Gebirgschlag von Völkershausen im März 89 ein. Ich hatte gerade Dienst auf eben einer dieser Brücken. Plötzlich fing alles wie wild an zu wackeln. Mein Posten und ich haben uns mit großen Augen angeguckt und sind als erstes aus der Hütte raus um nachzusehen was los ist. Zur gleichen Zeit stürtzten unser Aufführender und der Fahrdienstleiter der Bahn aus dem Stellwerk und glotzten genauso fassungslos. Es hat vielleicht 10-20 Sekunden gedauert und das Schwingen wurde vermutlich durch die Konstruktion noch verstärkt.
Wir brauchten eine Weile um herauszufinden was überhaupt passiert war.
Abends hat dann jeder seine Story erzählt, die die gerade auf den BT's saßen sowie diejenigen die in der Stube hockten. Wir konnten diesmal garnicht abwarten, was die "Aktuelle Kamera" dazu berichten konne. "Natürlich" wurde alle Schuld auf den Kalibergbau der BRD geschoben.

zuletzt bearbeitet 20.05.2009 14:56 | nach oben springen

#6

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.06.2009 17:39
von ZA412 | 91 Beiträge

Bei uns gab es zwar nur die neuen quadratischen 2x2m und 4x4m-Türme, die waren ja sicher, aber wenn vor meiner Zeit mal ein BT9 oder BT11 in unserem oder im benachbarten Abschnitt umgefallen wäre, hätte sich das sicher als Legende über Jahrzehnte gehalten. Also offenbar keine Umfaller.


Viele Grüße,
Michael
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#7

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.06.2009 19:02
von maja64 (gelöscht)
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Bei uns stand sogar nach am GSZ ein alter HBT (HolzBTurm)gab sogar ein GSZ Tor das so hieß,direkt an der Regimentsgrenze GR 3 Dermbach-GR 9 Meiningen in der Nähe der Ortschaft Hermannsfeld.Wir sind da des öfteren mal hoch obwohl es verboten war.Er war auch schon ganz schön baufällig,riesiges Loch im Fußboden.
Denke mal das Rainman2,da auch noch was dazu schreiben kann.

Gruß maja64


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#8

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.06.2009 22:24
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Hallo maja64,

nein, das kann ich nicht. Denk immer dran, Du kanntest den Abschnitt besser, als ich. Ich durfte ja immer nur durchhetzen, damit die Meldungen auch immer schön schnell im Stab waren. Aber jetzt, wo Du es schreibst, erinnere ich mich, dass da was war. Und jetzt das Geständnis: Es hat mich nie richtig interessiert, es hat mir niemand was dazu gesagt und ich hab auch nie danach gefragt. Der Ball ist also wieder bei Dir.

Liebe Grüße
ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#9

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.06.2009 18:24
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Guten Tag zusammen

hier haben wir noch einen 11 Turm,der mir auch schon sehr unsicher erschien,was die Statik anbelangt.
Wie man sehen kann neigt er sich ein wenig zu Seite,bei Sturm bestimmt kein Vergnügen.

Oben angelangt kann man sich gut vorstellen-ganz schön wacklige Angelegenheit. Dieser schien mir
aber auch sehr hoch zu sein,ein wenig höher als die anderen ?

Standort : Tettenborn-Mackenrode Südharz
Zeitpunkt : Juni 1990

Angefügte Bilder:


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#10

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.06.2009 21:25
von manudave (gelöscht)
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Wenn ich das richtig erkenne, zähle ich 11 metrige Schachtteile übereinander - sprich Standard BT 11.


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#11

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.06.2009 00:04
von suentaler | 1.923 Beiträge

Hallo maja64,

Stimmt, an der Regimentsgrenze stand ein Holz-B-Turm, er gehörte aber noch zur GK Stedtlingen, also zum GR 3.
Im Anhang ein Foto vom Turm und auf den beiden Sat-Bildern der Standort des Turmes. (grüne Linie in der Bildmitte ist die Regimentsgrenze)

Gruß
Suentaler

Angefügte Bilder:
[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#12

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2009 00:35
von TOMMI | 1.988 Beiträge

Also bei uns gab es einen, der war generell gesperrt, weil er baufällig gewesen sein soll.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#13

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.09.2009 17:45
von suedharzer (gelöscht)
avatar

Hallo, kann ich das Bild vom BT 11 (Mackenrode) für meine HP http://www.mackenrode.de nutzen?
Bitte melden an: mackenode@web.de
Danke


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#14

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.10.2009 20:27
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Eine Führungstelle im Modell.So,oder jedenfalls so ähnlich schaute es innen aus.

Angefügte Bilder:


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#15

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.10.2009 20:53
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von suentaler
Hallo maja64,
Stimmt, an der Regimentsgrenze stand ein Holz-B-Turm, er gehörte aber noch zur GK Stedtlingen, also zum GR 3.
Im Anhang ein Foto vom Turm und auf den beiden Sat-Bildern der Standort des Turmes. (grüne Linie in der Bildmitte ist die Regimentsgrenze)
Gruß
Suentaler



Es gab auch einen Holz-BT im Abschnitt des GB Eishausen - GR9.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#16

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.10.2009 21:04
von EK-Zappel-79-2 (gelöscht)
avatar

Ich weiß nur das der BT 11 Pp 114 am Harbker Tagebau sich soweit geneigt hatte ( der schiefe Turm zu Harbke) das er nicht mehr besetzt werden durfte und erst durch so einen Tagebauturm 2x2x2 Meter ersetzt wurde, dann wurde im Sommer 1979 dieser Turm umgelegt und an seiner Stelle so ein Eckiger gebaut der ist auf dem Bild von "Ritter" zu sehen .. angeblich gegenüber Büttenstedt, stimmt aber nicht das ist gegenüber dem Umspannwerk,also am Tagebau ganz unten links auf dem Bild ist noch der Pp 112a zu sehen ... wenn man es weiß


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#17

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2016 18:12
von Mauerschädel | 30 Beiträge

Zum B-Turm Stedtlingen. Zu meiner Zeit, 70/71, war dieser Holzturm der einzige benutzte B-turm in der damaligen 13. Kompanie des GR Dermbach.
Die Kompanie- und Regimentsgrenze verlief damals auf der Straße Hermannsfeld - Völkershausen, kurz H-V genannt. Dort war an der Minensperre auch noch ein Gassentor wo mal ein "fahnenflüchtiger" Hund zurückgeführt wurde. Vom B-Turm Standort entlang des Waldrandes bis zur H-V war auch noch ein Signalzaun aufgebaut.
Gruß Gerhard



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#18

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2016 18:32
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #1
Bei den BT 11 ist ja bekannt, dass diese "etwas" windanfällig waren. Ist euch ein Fall eines "Umfaller´s" bekannt?
Im Bereich des Grenzbataillons Jützenbach gab es einen aufgrund von starkem Wind umgestürzten BT11. Ich weiß aber nicht mehr zu welchem Kompanieabschnitt er gehörte - Silkerode, Ecklingerode, Teistungen oder Günterode.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#19

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2016 19:19
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Ich hab selbst gemerkt, wie einer bei Wind wackelt - gefühlsmäßig 1/2 m hin und her.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Grenztürme wackelten...

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2016 19:33
von Marder | 1.413 Beiträge

Hallo,
Ist das ernst gemeint, dassso ein betonturm umkippt bei Wind???
Hört sich seltsam an. Der hat doch ein paar Tonnen gewogen??
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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