#41

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 09.04.2013 09:23
von moreau | 384 Beiträge

Zitat von Weichmolch im Beitrag #33
@Gert,

es wird den Militärhistorikern, die noch nicht geboren sind, vorbehalten sein, die Operativplanungen der beiden Militärblöcke in Europa zu bewerten - auch auf ihre Ausführbarkeit. Eine Analyse nicht stattgefundener Abläufe zu treffen - wahrlich mehr als Kartenleserei.

Bleiben wir bei den Fakten die bekannt sind. Die Infanterie geht davon aus, das man 85 % der gegnerischen Kräfte aufgeklärt haben muss, um ein Gefecht siegreich zu bestreiten. (Anstoß zur weiteren Recherche: HDV 100)

Frage nun an Dich Gert: Wie hoch war der Prozentsatz der aufgeklären gegnerischen Kräfte seitens der NVA?

Hol ruhig mal Luft und lass Dir Zeit - Deine Stundentheorie - höchst fragwürdig.

Weichmolch


Speziell zu dem Gün markierten habe ich mal einen sehr guten Spruch /Aussage gelesen. So Sinngemäß: Jede Gefechts- oder Schlachtplanung war mit Abgabe des ersten Schußes Altpapier.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#42

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 15.04.2013 13:00
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Weichmolch im Beitrag #33
... die Operativplanungen der beiden Militärblöcke in Europa zu bewerten - auch auf ihre Ausführbarkeit. Eine Analyse nicht stattgefundener Abläufe zu treffen

Zitat von moreau
Speziell zu dem Gün markierten habe ich mal einen sehr guten Spruch /Aussage gelesen. So Sinngemäß: Jede Gefechts- oder Schlachtplanung war mit Abgabe des ersten Schußes Altpapier.


Haste das Zitat vielleicht hier gelesen ... Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

Nun, Moltke meinte in einer seiner letzten Reden visionär zum Thema Krieg in Europa aber auch ...
Meine Herren, wenn der Krieg, der jetzt schon mehr als zehn Jahre lang wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern schwebt - wenn dieser Krieg zum Ausbruch kommt, so ist seine Dauer und ist sein Ende nicht abzusehen. [...] es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
Quelle: http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt...8664_00182.html

Na das nenne ich mal strategischen Weitblick, auch wenn die Zeitangaben dann nicht sooo zutrafen. Und dafür, das die Lunte nicht ein drittesmal innerhalb eines Jahrhunderts ans Pulverfaß gehalten wurde, nicht nur, aber auch dafür diente man an der 'Innerdeutschen' ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#43

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 16.04.2013 22:46
von Pitti53 | 8.790 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #42
Zitat von Weichmolch im Beitrag #33
... die Operativplanungen der beiden Militärblöcke in Europa zu bewerten - auch auf ihre Ausführbarkeit. Eine Analyse nicht stattgefundener Abläufe zu treffen

Zitat von moreau
Speziell zu dem Gün markierten habe ich mal einen sehr guten Spruch /Aussage gelesen. So Sinngemäß: Jede Gefechts- oder Schlachtplanung war mit Abgabe des ersten Schußes Altpapier.

Haste das Zitat vielleicht hier gelesen ... Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

Nun, Moltke meinte in einer seiner letzten Reden visionär zum Thema Krieg in Europa aber auch ...
Meine Herren, wenn der Krieg, der jetzt schon mehr als zehn Jahre lang wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern schwebt - wenn dieser Krieg zum Ausbruch kommt, so ist seine Dauer und ist sein Ende nicht abzusehen. [...] es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
Quelle: http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt...8664_00182.html

Na das nenne ich mal strategischen Weitblick, auch wenn die Zeitangaben dann nicht sooo zutrafen. Und dafür, das die Lunte nicht ein drittesmal innerhalb eines Jahrhunderts ans Pulverfaß gehalten wurde, nicht nur, aber auch dafür diente man an der 'Innerdeutschen' ...



Man 94, mal ein richtiger guter gedanke von dir


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#44

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 17.04.2013 09:58
von 94 | 10.792 Beiträge

Soll das heißen, sonst findest Du meine Gedanken ...
Na ich frag mal lieber nicht, oder stelle die Frage mal etwas anders: Hätteste auch vor 25 Jahren auch schon in einem von Dir durchgeführten GWW die Herleitung der friedenserhaltenden Funktion der GT (neben einigen anderen Funktionen) von einem preußisch-deutschenreichs Generalstabschef (im damaligen politisch korrekten Verständnis ein Erzreaktionär!) und besonders wenn der Einwurf von einem Ultn-OaZ gekommen wäre, auch als schick, oder wie sagtes Du (ich darf repitieren) als ein richtiger guter gedanke empfunden?
Oder wäre nach so einer Äußerung meine AO13 mal wieder in Frage gestellt worden? Zum Glück (oder auch Unglück, im Winter war GMK-Laufen nun nicht sooo dolle) hatte ich einen recht guten Draht zum Batallionspolit und zum 2000er, also so rein menschlich. Und da gabs dann schon ab und zu die Frage 'Mußte das sein Ulu?' - 'Na aber ...' versuchte ich dann entgegenzustammeln und erhielt dann schroff als Antwort 'Halt doch einfach mal Dein loses M*! Und wenn Du denkst, so kannste Dich vor 'feindwärts' drücken ... vergiß es!'


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#45

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 17.04.2013 12:56
von Fritze (gelöscht)
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Na mit den jahren haben wir doch alle dazu gelernt ! Einigen fällt es nur schwerer dies zuzugeben. Und wie sagt der Volksmund : "Umgang formt den Menschen ! " Und wo die Macht geistlos ist ist der Geist schonmal machtlos !
Ich kannte einen VP Hauptmann älteren Semesters ,welcher gleich im Dez. 1989 aus der Schusslinie genommen wurde. Als ich ihn ca 6 Monate später besuchte ,hatte er sich viele Gedanken über seine zurückliegende Dienstzeit gemacht. Dort gab er unumwunden zu ,daß sehr viele Fehler gemacht wurden. Ein sehr einsichtger selbstkritischer alter Herr der noch über seinen Tod hinaus meinen Respekt hat und behält.


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#46

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 17.04.2013 23:48
von Pitti53 | 8.790 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #44
Soll das heißen, sonst findest Du meine Gedanken ...
Na ich frag mal lieber nicht, oder stelle die Frage mal etwas anders: Hätteste auch vor 25 Jahren auch schon in einem von Dir durchgeführten GWW die Herleitung der friedenserhaltenden Funktion der GT (neben einigen anderen Funktionen) von einem preußisch-deutschenreichs Generalstabschef (im damaligen politisch korrekten Verständnis ein Erzreaktionär!) und besonders wenn der Einwurf von einem Ultn-OaZ gekommen wäre, auch als schick, oder wie sagtes Du (ich darf repitieren) als ein richtiger guter gedanke empfunden?
Oder wäre nach so einer Äußerung meine AO13 mal wieder in Frage gestellt worden? Zum Glück (oder auch Unglück, im Winter war GMK-Laufen nun nicht sooo dolle) hatte ich einen recht guten Draht zum Batallionspolit und zum 2000er, also so rein menschlich. Und da gabs dann schon ab und zu die Frage 'Mußte das sein Ulu?' - 'Na aber ...' versuchte ich dann entgegenzustammeln und erhielt dann schroff als Antwort 'Halt doch einfach mal Dein loses M*! Und wenn Du denkst, so kannste Dich vor 'feindwärts' drücken ... vergiß es!'


Ich hätte dich damals gaanz weit ins Hinterland versetzen lassen.War damals so üblich.GAR war immer gut dafür

Aber mal im Ernst,auf die Antwort haste sicher so gewartet?

Nur zur Kenntnis,ich hatte einige so aufmütwige OAZ unter mir und wir haben es gemeinsam "überlebt".Ohne Beanstandungen


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#47

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.04.2013 08:49
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #44
Soll das heißen, sonst findest Du meine Gedanken ...
Na ich frag mal lieber nicht, oder stelle die Frage mal etwas anders: Hätteste auch vor 25 Jahren auch schon in einem von Dir durchgeführten GWW die Herleitung der friedenserhaltenden Funktion der GT (neben einigen anderen Funktionen) von einem preußisch-deutschenreichs Generalstabschef (im damaligen politisch korrekten Verständnis ein Erzreaktionär!) und besonders wenn der Einwurf von einem Ultn-OaZ gekommen wäre, auch als schick, oder wie sagtes Du (ich darf repitieren) als ein richtiger guter gedanke empfunden?
Oder wäre nach so einer Äußerung meine AO13 mal wieder in Frage gestellt worden? Zum Glück (oder auch Unglück, im Winter war GMK-Laufen nun nicht sooo dolle) hatte ich einen recht guten Draht zum Batallionspolit und zum 2000er, also so rein menschlich. Und da gabs dann schon ab und zu die Frage 'Mußte das sein Ulu?' - 'Na aber ...' versuchte ich dann entgegenzustammeln und erhielt dann schroff als Antwort 'Halt doch einfach mal Dein loses M*! Und wenn Du denkst, so kannste Dich vor 'feindwärts' drücken ... vergiß es!'

Nunja, 94,

Dem durchschnittlichen Berufsoffizier der NVA/GT standen aus der preußischen Militärtradition aufgrund Geschichtsbildung und Geschichtsbild eher Scharnhorst, Gneisenau und Clausewitz nahe. Wenn da plötzlich so ein Wild gewordener ULeu wider den Stachel löckt, hätte jeder von Polits in ihm zunächst einen widerporstigen Purschen gewittert. Insofern zielt Deine schelmische Attacke nicht auf Pitti, sondern auf die galante Zunft. Man sollte Dich glatt zu Poden werfen.

Ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#48

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.04.2013 09:39
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #46
Zitat von 94 im Beitrag #44
Soll das heißen, sonst findest Du meine Gedanken ...
Na ich frag mal lieber nicht, oder stelle die Frage mal etwas anders: Hätteste auch vor 25 Jahren auch schon in einem von Dir durchgeführten GWW die Herleitung der friedenserhaltenden Funktion der GT (neben einigen anderen Funktionen) von einem preußisch-deutschenreichs Generalstabschef (im damaligen politisch korrekten Verständnis ein Erzreaktionär!) und besonders wenn der Einwurf von einem Ultn-OaZ gekommen wäre, auch als schick, oder wie sagtes Du (ich darf repitieren) als ein richtiger guter gedanke empfunden?
Oder wäre nach so einer Äußerung meine AO13 mal wieder in Frage gestellt worden? Zum Glück (oder auch Unglück, im Winter war GMK-Laufen nun nicht sooo dolle) hatte ich einen recht guten Draht zum Batallionspolit und zum 2000er, also so rein menschlich. Und da gabs dann schon ab und zu die Frage 'Mußte das sein Ulu?' - 'Na aber ...' versuchte ich dann entgegenzustammeln und erhielt dann schroff als Antwort 'Halt doch einfach mal Dein loses M*! Und wenn Du denkst, so kannste Dich vor 'feindwärts' drücken ... vergiß es!'


Ich hätte dich damals gaanz weit ins Hinterland versetzen lassen.War damals so üblich.GAR war immer gut dafür

Aber mal im Ernst,auf die Antwort haste sicher so gewartet?

Nur zur Kenntnis,ich hatte einige so aufmütwige OAZ unter mir und wir haben es gemeinsam "überlebt".Ohne Beanstandungen


nur zum Verständnis : was bedeutet rot mark, was bedeutet OAZ ( Offizier auf Zeit ? )


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#49

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.04.2013 10:02
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Ich denke mir das Letzte was der normale Grenzsoldat(und nicht nur der alleine) damals gesehen hätte(Voraussetzung, der Ernstfall wäre eingetreten) wäre dieser große leuchtende Pilz am Horizont gewesen. Da gibts so gute Fotos von, von irgendwelchen Versuchen in der Wüste mit Truppe davor im Schützengraben und ich nehme einmal an, die ganzen Leutchen (Versuchskaninchen) dort auf den Fotos, da lebt heute so gut wie Keiner mehr davon.

Aber um bissel zum Thema zu kommen, ich erinnere mich auf dem Schießplatz einmal unter freiem Himmel auf meiner Feldflasche geschlafen zu haben. Verdammt, das Ding drückte wie Sau und bescherte mir irgendwie die dollsten Alpträume. Morgens dann hatte ich sprichwörtlich eingepullert siehe das Ding war wohl undicht geworden, der Rainer wurde zum beißenden Gespött der ganzen Truppe.

"Da hatte ich dann meinen Ernstfall, der war noch schlimmer wie wohl alles Andere, was so ein junger Mann ertragen konnte" Bin ich trotzdem OT? Macht nichts, war mal ne schöne Episode aus einer Zeit die schon lange zurück liegt.Gottseidank.

Lebensläufer


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#50

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.07.2014 13:20
von elcramo | 64 Beiträge

Habe dieses Thema erst jetzt gelesen, da ich noch nicht all zu lang Mitglied dieses Forums bin.
Also ich hatte das "Glück" Im Februar 1988 als Zugführer einer aus den GR-1 und GR-4 zusammengestellten Grenzkompanie an einem großen Truppenmanöver zusammen mit Einheiten der NVA vor den ranghöchsten Vertretern der Warschauer Vertragsstaaten auf dem Truppenübungsplatz Nochten/Weißkeisel teilzunehmen.
Das Thema: Zusammenwirken von Grenztruppen und Deckungskräften bei Aggressionsbeginn durch die NATO
Dazu wurden aus verschiedenen Kompanien der beiden Grenzregimenter Angehörige aller Dienstgrade aus dem Grenzdienst herausgelöst und in der Grenzkompanie Jützenbach zu einer nur für die Dauer des Manövers existierenden Grenzkompanie zusammengestellt.
Nach 2 Tagen ging es von Jützenbach per Fahrzeugkolonne von Jützenbach in den Bereitstellungsraum des TÜP. Lustiger Vorfall dabei war, als uns auf der Autobahn kurz vor Dresden im LO ein Rad überholte, welches eine Feldküche hinter uns verloren hatte.
Dort wurde über 1-2 km ein kompletter Grenzabschnitt aufgebaut. Wir als Grenzkompanie haben einen kompletten Kompaniegefechtsabschnitt mit dem Spaten ausgehoben und befestigt. Zum Glück gibt's da ja nur Sand. Man bedenke, dass das im Winter war.
Die ganzen Abläufe sind einige Male geübt worden, damit es auch zur "scharfen" Übung unter Beobachtung der Generale reibungslos funktionierte.
Diese 4 Wochen waren die beschi.... Wochen meiner Grenzerzeit. Wir hatten Glück, dass wir noch in Baracken übernachten konnten. Die Einheiten der Landstreitkräfte hatte nur Zelte.
Am Tag/zum Zeitpunkt x, dem "Aggressionsbeginn" wurden Gassen in den Grenzabschnitt gesprengt, Klappscheiben von aller Art Fahrzeugen und Personenscheiben wurden aufgestellt. Wir hatten unseren Grenzabschnitt zu verteidigen. Auf unsere Brustwehr wurden gelbe Kunststoffbänder gelegt, um den eingesetzten Luftstreitkräften zu signalisieren, dass dies eigene Stellungen sind.
Wir bekämpften also die auftauchenden Scheiben und bekamen dann x+? Luftunterstützung von MiG´s und Mi24, die mit Bomben bzw. Luft-Boden-Raketen den Raum vor uns beschossen. Es war schon beeindruckend.
Im Anschluss begann aus dem rückwärtigen Raum Artilleriebeschuss in den vor uns liegenden Raum als Feuerwalze. Das war für uns die Zeit zum Entsatz und die Stellung in x+? zu räumen. Die Feuerwalze wurde dann so zurückverlegt, dass nach dem Verlassen unsere gesamte Stellung mit eingedeckt wurde. Dabei gab es noch ein Vorkommnis.
Wir hatten einen vorgelagerten Beobachtungsposten, einen Leutnant mit 3 Soldaten in einem UAZ. Die hatten auch zu einem bestimmten Zeitpunkt den Befehl, ihren Posten zu verlassen und hinter die Linie zurückzukehren. Während dieser Fahrt schlug unweit des Geländewagens eine Granate ein, die eindeutig zu kurz kam. Die Kameraden hatten wirklich großes Glück, dass ihnen nichts passierte.
Das gesamte Manöver wurde mit scharfer Munition gefahren.
Zu erwähnen ist noch, dass wir die Bewaffnung, die eigentlich zu den waffentechnischen Zügen des III.Grenzbatallions gehören, wie AGS 17 und SPG 9 (automatischer Granatwerfer und das rückstoßfreie Geschütz) mit im Einsatz hatten.
Wir waren sehr froh, nach diesen 4 Wochen in unsere Einheiten zurückkehren zu können. Meines Wissens war es wohl das erste Mal, dass solch eine gemeinsame Übung in dieser Größenordnung stattfand.


Hapedi, Jobnomade, 94 und lutz1961 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.07.2014 14:09
von FRITZE (gelöscht)
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danke für Deine Schilderung Elcramo ! Uns war so etwas erspart geblieben . Nur einmal ne Kommandostabsübung von 24 Stunden.

FRITZE


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#52

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.07.2014 14:50
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

danke für Deine eindrucksvolle Schilderung Elcramo ......

Wenn ich das so richtig lese, sind die Strategen von einem Szenario eines direkten Angriffs mit konventionellen Waffen und Truppen auf die Grenze ausgegangen.
Das wundert mich etwas...
Die Nato hatte sowohl Kernwaffen als auch Luftstreitkräfte und Luftlandetruppen. Ich denke, im Falle eines Angriffs hätten die paar Hanseln bei den Grenztruppen nur eine ganz untergeordnete Rolle gespielt - sie wären sehr schnell von den eigenen Kräften abgespalten worden.
Da frage ich mich wirklich: Mit wieviel Wissen / Vorstellungsvermögen bzgl. neuzeitlicher Kriegsführung sind diese Generale herumgelaufen...
Ich sag's mal drastischer: Solche weltfremden Traumtänzer sollten Truppen führen und unsere Heimat vor dem Aggressor verteidigen ?
Zum Glück kam's "andersrum"....
Das trainierte Angriffsszenario entspricht etwa dem Stand "Beginn 2.Weltkrieg" - soviel weiss ich als relativer militärischer Laie.*)


Gruss Hartmut
*) Gefreiter d.R. (Grenztruppen)
& Leutnant d.R. (NVA, Pioniertruppen)


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 01.07.2014 14:52 | nach oben springen

#53

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.07.2014 09:58
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #52
danke für Deine eindrucksvolle Schilderung Elcramo ......

Wenn ich das so richtig lese, sind die Strategen von einem Szenario eines direkten Angriffs mit konventionellen Waffen und Truppen auf die Grenze ausgegangen.
Das wundert mich etwas...
Die Nato hatte sowohl Kernwaffen als auch Luftstreitkräfte und Luftlandetruppen. Ich denke, im Falle eines Angriffs hätten die paar Hanseln bei den Grenztruppen nur eine ganz untergeordnete Rolle gespielt - sie wären sehr schnell von den eigenen Kräften abgespalten worden.
Da frage ich mich wirklich: Mit wieviel Wissen / Vorstellungsvermögen bzgl. neuzeitlicher Kriegsführung sind diese Generale herumgelaufen...
Ich sag's mal drastischer: Solche weltfremden Traumtänzer sollten Truppen führen und unsere Heimat vor dem Aggressor verteidigen ?
Zum Glück kam's "andersrum"....
Das trainierte Angriffsszenario entspricht etwa dem Stand "Beginn 2.Weltkrieg" - soviel weiss ich als relativer militärischer Laie.*)


Gruss Hartmut
*) Gefreiter d.R. (Grenztruppen)
& Leutnant d.R. (NVA, Pioniertruppen)




Ja, so wie es abgelaufen war, mit konventionellen Waffen. Der Meinung über den Stellenwert der GT in einem solchen Szenario kann ich mich nur anschließen. Wenn die einzelnen Grenzkompanien im Ernstfall ihre Gefechtsabschnitte bezogen hätten, wäre es unmöglich gewesen einen durchgängigen Frontverlauf aufzubauen. Wenn man bedenkt, dass eine GK ca. 20 km Grenzabschnitt zu sichern hatte...
Bei uns herrschte eigentlich die Meinung, dass sich mit uns die Nachhut beschäftigt hätte. So zu sagen Kanonenfutter. Klar hätte man die Kompanien in vermutlichen Hauptstoßrichtungen konzentrieren können.
Nach dem zeitlichen Ablaufplan des Manövers hatte man uns sowieso nur ca. eine dreiviertel Stunde gegeben.
Bei Einsatz von atomaren Waffen wäre das sowieso alles hinfällig gewesen. Vielleicht wäre in dem Fall direkt an der Konfrontationslinie die Chance, wenigstens die erste Zeit zu überleben noch größer gewesen.
Aber zum Glück ist das alles nicht so gekommen.


Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.07.2014 13:44
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Hallo elcramo,

uns ist damals, 1978..80 (Rhön) von einigen Vorgesetzten "verkauft" worden, wir hätten als Grenztruppen im Spannungsfall die Aufgabe, den Gegner im Falle eines Angriffs etwa 20 min aufzuhalten, danach würden die glorreichen sowjetischen Truppen die angreifenden Nato-Armeen zurückwerfen und "den Feind auf eigenem Territorium schlagen" - solche markigen Sprüche kennst Du ja sicher noch.
Völliger Schwachsinn angesichts dessen, was so eine Grenzkompanie an Bewaffnung hatte: Kalaschnikov, LMG, RPG9....
Andere wiederum vertraten die Ansicht, wir liessen uns sozusagen "überrollen" und würden dann im feindlichen Hinterland Partisanenarmee spielen. Nun - ich persönlich hätte wahrscheinlich irgendwo abgewartet, bis Bundeswehr auftaucht und mich dann als Kriegsgefangener gemeldet. Den US-Truppen wäre ich möglichst aus dem Wege gegangen - die Bilder vom Vietnamkrieg waren ja noch frisch in Erinnerung.
Das merkwürdige Gefühl, das mich beschlich, als ich zum ersten mal diese düstere Nahtlinie zwischen den beiden damaligen Weltmächten sah, hatte ich hier schon mal beschrieben:
Ein Sommertag in der Rhön

Und zum Glück - der Kelch ist an uns vorübergegangen !!

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#55

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.07.2014 15:09
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

habe ich schon öfters getippt.
Ich habe immer gedacht, wer an der Grenze dient ist ein überzeugter Kommunist.
ich benutze das Wort ,,gedacht,,
Thomas


zuletzt bearbeitet 02.07.2014 17:17 | nach oben springen

#56

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.07.2014 19:33
von PF75 | 3.294 Beiträge

Ich hatte auch mal das Vergnügen 3 Tage gefechtsmäßige Grenzsicherung zu üben ,wurden aus dem normalen Grenzdienst heraus nach Auslösung Gefechtsalarm über 2 Kompanieabschnitte in unseren eigenen Abschnitt verlegt.
Nah Aussagen einiger Leute aus unserer GK hatten irgendwelche Leute vom GB im Abschnitt die Aufgabe verteilt ,wir sollten ein Holländisches Armeekorps aufhalten (wie hat aber keiner gesagt )


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#57

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.07.2014 21:40
von eisenringtheo | 9.182 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #56
Ich hatte auch mal das Vergnügen 3 Tage gefechtsmäßige Grenzsicherung zu üben ,wurden aus dem normalen Grenzdienst heraus nach Auslösung Gefechtsalarm über 2 Kompanieabschnitte in unseren eigenen Abschnitt verlegt.
Nah Aussagen einiger Leute aus unserer GK hatten irgendwelche Leute vom GB im Abschnitt die Aufgabe verteilt ,wir sollten ein Holländisches Armeekorps aufhalten (wie hat aber keiner gesagt )


Ihr Glücklichen! Wir (in der Scdweiz) mussten als Kader dafür sorgen, dass jeder Soldat auf Anfrage den Schiedsrichtern sofort sagen konnte, was die allgemeine Lage war und was seine genauer, konkreter Auftrag war. Die Schiedsrichter waren Offiziere anderer Einheiten mit einem gelben Armband und bewegten sich im Operationsgebiet. Ihre Berichte waren vor allem von den Offizieren gefürchtet, denn sie hatten Auswirkungen auf ihre Karriere.
Theo


AR-11 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 12.07.2014 15:55
von AR-11 | 31 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #57
Zitat von PF75 im Beitrag #56
Ich hatte auch mal das Vergnügen 3 Tage gefechtsmäßige Grenzsicherung zu üben ,wurden aus dem normalen Grenzdienst heraus nach Auslösung Gefechtsalarm über 2 Kompanieabschnitte in unseren eigenen Abschnitt verlegt.
Nah Aussagen einiger Leute aus unserer GK hatten irgendwelche Leute vom GB im Abschnitt die Aufgabe verteilt ,wir sollten ein Holländisches Armeekorps aufhalten (wie hat aber keiner gesagt )


Ihr Glücklichen! Wir (in der Scdweiz) mussten als Kader dafür sorgen, dass jeder Soldat auf Anfrage den Schiedsrichtern sofort sagen konnte, was die allgemeine Lage war und was seine genauer, konkreter Auftrag war. Die Schiedsrichter waren Offiziere anderer Einheiten mit einem gelben Armband und bewegten sich im Operationsgebiet. Ihre Berichte waren vor allem von den Offizieren gefürchtet, denn sie hatten Auswirkungen auf ihre Karriere.
Theo




Wimire war das nicht nur in der Schweiz so. Auch bei den Überprüfungen, Lehrvorführungen u.a. "Veranstaltungen" der NVA hatten wir als Vorgestzte die Aufgabe, unseren Unterstellten klar und bewußt zu machen, welche politische und militärische Lage die Grundlage der jeweiligen Übung war. Und die, zumindest unsere, Leute waren durchaus in der Lage, diesbezügliche Fragen der Kontrolleure zu beantworten. Je nach dem sicherlich mehr oder weniger elegant und ausgreift formuliert.... Und sie kannten ihre konkrete Aufgabe in der jeweiligen Situation.

Nun war der Stress "am Kanten" sicher ein ungleich anderer, aber ich bin mir sicher, dass auch @eisenringtheo damals wusste, was Sache war...
AR-11


gedient in fremden Streitkräften 1983 bis 1990
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#59

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.08.2015 13:38
von Beethoven | 137 Beiträge

Interessante Diskussion.

Die Grenztruppen der DDR hätten die Staatsgrenze der DDR in Richtung Westen nicht überschritten, so mein Kenntnisstand. Da keiner von uns die operative Planung auf dem westlichen Kriegsschauplatz kennt, ist alles was über die operative Planung der beiden Armeen der NVA (eigentlich ja nur Armeekorps) hinaus geht reine Spekulation.

In der Zeit der Spannungsperiode hätten die vorne liegenden Divisionen Deckungsabschnitte zu beziehen. In diesen Deckungsabschnitten der Regimentern, der Divisionen, wären die Einheiten der GT der DDR eingebettet worden. Jeder Regimentskommandeur, ob nun NVA oder GT hatte ein versiegeltes Dokument im Panzerschrank der VS-Stelle, welcher bei Auslösung von "Gefechtsalarm bei Kriegsgefahr" und einem Kennwort, zu öffnen war. Dort wurde für die TT und Verbände der NVA der geheime Konzentrierungsraum und die erste Gefechtsaufgabe gestellt worden. Also in etwa. Beziehen des Raumes ABC bis x .., Verlegung auf den Marschstraßen 1 ...., ..., ... in den Raum DEF; 2 ..., ..., ..., usw.. bis x + ...,

Verlegung in den Abschnitt XY, im Raum MNO mit der Aufgabe .... zur Verteidigung über zu gehen, in einem zweistaffligen Aufbau. Hauptanstrengung ist zu legen in Richtung ... , ... .

Eintreffen Unterstützungstruppen und Mittel bis x+ .
- Unterstellt werden
+ ...
+ ...
+ GR 25 (z.B.)

Übernahme am Punkt ...

Sie haben zu bilden
z.B.

RAG
SpA usw.

Meldung über Verteidigungsbereitschaft im befohlenen Raum bis x +

Trennung

Jeder Kdr. und SC eines Regimentes (auch eines GR) kannte die groben Punkte und es wurde vom K.-Div. oder Chef MB, einmal jährlich eine Rekognoszierung im Raum durchgeführt. In diesem Zuge wurden auch die Abschnitte / Räume für die GT präzisiert, welche dem K-Regiment oder Division unterstellt worden wären.
Das die GT nun nicht gerade in die Hauptanstrengung der Verteidigung gelegt wurden, dürfte klar sein. Das hat nicht mit fehlendem Vertrauen zu tun sondern ganz allein mit dem Kampfwert dieser Einheiten im offenen Gefecht / Schlacht, die im Verhältnis zur NVA geringer waren. Man kann davon ausgehen, dass die GT eher in solchen Abschnitten eingesetzt worden wären, die schwer zu überwinden sind (starke Bewaldung, Moore, Gebirge usw.)
Jeder Kdr. eines NVA - TT oder Verbandes war froh, wenn er GT in seiner Linie hatte, weil die sich oftmals sehr gut im Gelände auskannten und auch spezielles Wissen einbringen konnten. Beispiel? Wie lange steht der Nebel am Morgen in diesem Tal, wie gut sind die Marschstraßen für die Heranführung von Reserven und wie hoch ist deren Durchlässigkeit, aus welcher Richtung erwarte ich am ehesten den Angriff von Reserven des Gegners und wie verlege ich am schnellsten meine eigene PaRes um diese Angriffe abzuwehren, kann über diese Wiese der 60 t - Panzer Abrahams rollen oder versinkt er da im Modern und vieles mehr.

Das die Armeen der NVA oder die Grenztruppen nur ein oder zwei Stunden halten sollten bis der "Russe" kommt ist Unsinn.
Auf dem Territorium der DDR lagen 21 Divisionen der CA und mehrere selbständige Brigaden und Regimenter, sowie eine Luftarmee.
Wenn wir (NVA und GT) unsere Räume bezogen haben, haben diese Verbände auch ihre Räume / Abschnitte bezogen.
Selbst die im Norden der DDR handelnde Polnische Armee, der der MB 5 (also die 5. Armee ohne die 1. MSD) unterstanden hätte, wäre in den Deckungsabschnitten gewesen.
Das ist eine Militärmacht, die die NATO erst mal hätte überwinden müssen.

Die "paar Hanseln" der BW, der Amis und der Briten, hätten da nicht viel machen können. Erst mit Zuführung über den großen Teich, wäre die Sache im Gleichgewicht. Aber da sein die vereinten Flotten vor.

Nun, bitte nicht so verstehen, dass das ein Gang mit 40 ° Fieber und Blaskapelle gewesen wäre. Das wäre es nicht, ganz sicher nicht. Aber so schlecht hätten wir da auch nicht da gestanden.
Jedoch, die 11 NVA Divisionen (davon 5 MobDiv.) die die DDR auf die Beine gestellt hätte, wären allein zu gar nichts in der Lage. Es hätte nur im Bestand des WV klappen können, dass wir uns behaupten.

Gut das wir das nie erleben mussten.

In diesem Sinne - Schwanzvergleiche sind immer spekulativ


vs1400, der alte Grenzgänger, PF75, Rainman2, GZB1, 94 und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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