#21

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 19:01
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Marder
Hallo,

"Im nachbarabschnitt hatte ein Zug die aufgabe eine holländische Brigade oder Division auf zu halten."

Und hat er es geschafft???

MfG Jürgen



klar.... bis auf einzelne Ausnahmen sind die Holländer bei sich geblieben...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#22

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 19:02
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Kommt darauf an wer Zugführer war...


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#23

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 19:04
von Marder | 1.413 Beiträge

Dann hat der Zugführer sicherlich Wohnwagenwitze erzählt.

MfG Jürgen


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#24

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 19:30
von PF75 | 3.294 Beiträge

Hintenrum hat man auch gehört das die VerlustQuote nach irgendwelchen Berechnungen ich glaub bei 95-98 % lag und die "Überlebenden " hätten sich dan auch auf einem Postenpünkt aufhalten müssen der selten genutzt wurde.


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#25

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 19:35
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von PF75
Hintenrum hat man auch gehört das die VerlustQuote nach irgendwelchen Berechnungen ich glaub bei 95-98 % lag und die "Überlebenden " hätten sich dan auch auf einem Postenpünkt aufhalten müssen der selten genutzt wurde.



bestimmt damit der Spieß nicht zulange wegen der Verpflegung suchen musste


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#26

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 20:02
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von damals wars
Na klar, die Grenztruppen waren verteidigungsbereit.
Wir hatten eine normale mot.- Schützenausbildung.
Das Handeln wurde entsprechend einmal im halben Jahr im Feldlager geprobt.
Handeln als mot.-Schützen mit dem SPW- PSH.
Wäre auch Schwachsinn gewesen., auf diese gut ausgebildete, gut bewaffnete, hochmotivierte Truppe im Ernstfall zu verzichten.

Und nein, Handeln im Verbund mit anderen Truppenteile wurde nicht geprobt.
Es gab in meiner Dienstzeit kein gemeinsames Handeln mit den Flammies, mit der Granatwerfereinheit oder Einheiten der NVA und der GSSD.




Ich weis ja nicht was du genommen hast, als du das geschrieben hast, aber es war zuviel!
Ließ mal das hier, von einem Insider im Stab des GR Heiligenstadt:

Die NVA war eine hochgerüstete und spezialisierte Armee, die im Ernstfall zwei Armeen (Militärbezirk Leipzig und MB Neubrandenburg) hätte mobillisieren können. Sie hatte ganz konkrete Aufgaben im Rahmen ihres Militärbündnisses, und zwar in erster Linie die Sicherstellung der Herranführung der ersten Staffel der Armeen des WV. Das heißt konkret, dass es nicht vorgesehen war, die NVA als Stoßarmee bei einem Angriff die Grenze überschreiten zu lassen. Im Falle einer Agression durch denGegener hätte es ähnlich ausgesehen. Auch hier Bestand die Hauptaufgabe in der Unterstützung der Entfaltung der Deckungstruppen. Nun stell Dir bitte aber das nicht klein, klein vor. Wir sprechen hier über Kriegsschauplätze, von denen es meiner Meinung nach insgesamt auf der Erde bloß 7 gab. Wir sprechen also über Ost- und Westeuropa und nicht über den Raum Erfurt oder Dresden...
Es gab also keine Operationen im strategischen Bereich, die durch die NVA allein getragen worden wäre. Sicherlich hatte sie im operativ-taktischen Bereich ihre Aufgaben, aber das wars dann auch. Wenn man sich vorstellt, dass bei einem Angriff des Gegeners der irrgendwo in derTiefe Polens zum Stehen gebracht werden sollte, dann ahnst Du sicherlich Dimmensionen und was eigentlich noch an Kräfte und Mittel vorhanden gewesen wäre. Und sobald es zu einem "begrenzten"Atomkrieg gekommen wäre, und ich kann mich an kein Planspiel erinnern, wo nicht irgendwelche Atomwaffen im Einsatz waren, dann hätte das Wort DDR sowie so nur als Wortschaft existiert.

Sicherlich gab es auch im Rahmen der Bündnisverpflichtungen Vereinbarungen darüber, sich gegenseitig zu unterstützen. Aber aus den Putschen Ungarn und CSSR war man sich einig darüber, dass es politisch nicht mehrklug ist, direkt zu intervenieren. So gewährte man lieber logistische und politische Unterstützung. Als es 1980 in Polen "krachte", baute man ganz schnell um Polen einen neuen Transportweg in die SU. Es war den sowjetischen Machthabern einfach zu gefährlich, sich allein auf die Polen zu verlassen, wenn es um die Heranführung von Kräfte und Mittel in Richtung Westen ging. So entstand Mukran, und der Transport ging dann ab sofort übers Wasser.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#27

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 21:45
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von exgakl
bis auf einzelne Ausnahmen sind die Holländer bei sich geblieben...


Belgier, exgakl, Belgier fanden den Pfad *wink*

Der Gefechtsalarm einmal im Halbjahr hatte schon was. Oft war am Kompanietor die Maßnahme beendet, weil die Zeit für solche Spielchen rum war. Der 'Alte' hat zwar ein bissel rumgeblättert, aber das war's dann auch. Und wenn's doch mal in die Kompaniestellung ging, war der LdK mit der einzigen Kanone der GK schon vor Ort und die ganze Maßnahme hatte den Flair eines Ernst-Schneller-Marsches. Ein paar Dora mit Pfeiton geworfen, ein paar Platzpatronen an die EKs verteilt. Diese hatten dummerweise die PP-Düse 'vergessen' und benutzen nun die AK eines putschenden Keims, um ein paar 'Elfer' zu schießen.
Also eigentlich ein ganz lustiger Nachmittag *breitgrins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#28

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 21:46
von Weichmolch (gelöscht)
avatar

@RF,

ich möchte nicht die Kenntnisse des Insiders verreißen, sie treffen nur in Teilsätzen zu. Die beiden Armeen hatten operative Aufgaben außerhalb des Territoriums der DDR zu lösen. Natürlich unter der bis 1986 herrschenden Militärdoktrin des Warschauer Vertrages.

Weichmolch


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#29

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 22:13
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Oss`n
Mal ganz im Vertrauen und abschließend von mir zum Thema "Die GT in Spannungsperiode und Kriegsfall"

Ich kenne viele Soldaten von damals, die an der Grenze gedient haben.
Einige haben es warscheinlich immer noch nicht begriffen, das das alles vorbei ist.

Und die ganz ganz mutigen hier, die als GT damals den Gegner aufgehalten hätten, sind ostmals die, welche sich nachts im Wald bei einer Begegnung mit einem Wildschwein faßt eingeschissen haben.
Tut mir Leid, aber so ist das.
Heute waren die alle bei einer Eliteeinheit und damals hatten viele davon jede Nacht die Bucksen voll.
Aber gut, wenn jemand denkt, das die GT der DDR einem Angriff hätten standhalten können - dann sollen die mal weiterträumen.
Und träumen und träumen.

Oss`n


Der Westen hätte die weg gefegt..sowie BGS und Co natürlich auch nichts entgegen zusetzen gehabt hätte..wie und womit auch ?



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#30

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 23:28
von Gert | 12.356 Beiträge

Die NVA wäre Kanonenfutter für 1 - 2 Stunden gewesen. Die Militärdoktrin des Warschauer Paktes, die ich zugegebenermassen nicht kenne, hatte vermutlich nur einen Zweck. Feindliche Truppen dürfen das Gebiet der SU nicht erreichen, koste es was es wolle. Die Satellitenstaaten der SU waren nur dazu da, um evtll. Feinde aufzuhalten. Als Folge des Traumas Weltkrieg II durchaus verständlich. Für die Völker des Sicherheitsgürtels bedeutete das insofern, sie waren schon Ihre, der Sowjets, Freunde. Ob diese Freundschaft auch umgekehrt gehalten hätte, bezweifle ich sehr. Zum Glück hat dieser Test nie stattgefunden.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#31

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 23:41
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

http://www.dreizehnter-august.de/ihh-17/1.htm

Ein Angreifer wird sich auf bestimmte Durchbruchsstellen festlegen, dort konzentriert vorstossen, den Raum sichern, die rückwärtigen Dienste (Munition, Verpflegung usw.) einrichten und sich dann weiter vorarbeiten. Der Verteidiger muss seine Kräfte so positionieren, dass er im Verteidigungsfall schnell und wirksam reagieren kann. Deshalb sind leichte Truppen an der Grenze und müssen versuchen, den Vorstoss zu verlangsamen, damit die schweren Truppen im Hinterland genügend Zeit haben, sich zu verschieben und dem Feind entgegenzustellen.
Somit sieht es für Grenztruppen nicht so gut aus, egal in welchem Land: Russisches Roulette. Ist man auf der Vorstossroute des Gegners ist es ein Himmelfahrtskommando, ist man es nicht, so läuft man Gefahr alsbald von den eigenen Kräften abgeschnitten zu sein.
Theo


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#32

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.01.2012 23:52
von 94 | 10.792 Beiträge

Jetzt fällts mir wieder ein, welches Buch ich mal wieder lesen sollte/wollte ...
A. Bek - Wolokolamsker Chaussee

P.S. Und irgendwie gab's da auch mal 'ne Lied mit einem nachdenklich stimmenden Refrain:
In den Kampf ziehn wir nicht um zu Sterben
nur der Tod der Feinde ist gerecht
Wer das Leben bedroht
der zieht in den Tod
Das Leben schickt uns ins Gefecht


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.01.2012 11:48 | nach oben springen

#33

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 00:07
von Weichmolch (gelöscht)
avatar

@Gert,

es wird den Militärhistorikern, die noch nicht geboren sind, vorbehalten sein, die Operativplanungen der beiden Militärblöcke in Europa zu bewerten - auch auf ihre Ausführbarkeit. Eine Analyse nicht stattgefundener Abläufe zu treffen - wahrlich mehr als Kartenleserei.

Bleiben wir bei den Fakten die bekannt sind. Die Infanterie geht davon aus, das man 85 % der gegnerischen Kräfte aufgeklärt haben muss, um ein Gefecht siegreich zu bestreiten. (Anstoß zur weiteren Recherche: HDV 100)

Frage nun an Dich Gert: Wie hoch war der Prozentsatz der aufgeklären gegnerischen Kräfte seitens der NVA?

Hol ruhig mal Luft und lass Dir Zeit - Deine Stundentheorie - höchst fragwürdig.

Weichmolch


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#34

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 09:34
von utkieker | 2.925 Beiträge

Ich habe mal gehört, ob es stimmt weiß ich nicht, daß wir im Ernstfall kleinere Einheiten des Gegners vernichten sollten größere aber passieren lassen sollten um als Partisaneneinheit den Nachschub zu kappen. Aber es soll ja Offiziere hier im Forum geben die den ganzen Krempel studiert haben.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#35

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 10:43
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Weichmolch
@Gert,

es wird den Militärhistorikern, die noch nicht geboren sind, vorbehalten sein, die Operativplanungen der beiden Militärblöcke in Europa zu bewerten - auch auf ihre Ausführbarkeit. Eine Analyse nicht stattgefundener Abläufe zu treffen - wahrlich mehr als Kartenleserei.

Bleiben wir bei den Fakten die bekannt sind. Die Infanterie geht davon aus, das man 85 % der gegnerischen Kräfte aufgeklärt haben muss, um ein Gefecht siegreich zu bestreiten. (Anstoß zur weiteren Recherche: HDV 100)

Frage nun an Dich Gert: Wie hoch war der Prozentsatz der aufgeklären gegnerischen Kräfte seitens der NVA?

Hol ruhig mal Luft und lass Dir Zeit - Deine Stundentheorie - höchst fragwürdig.

Weichmolch



Na ja Jürgen, ich schrieb ja dass ich keine Ahnung habe von den jeweiligen Angriffs/Verteidigungsdoktrinen. Aber ich habe zu dieser Zeit auch schon gern Zeitung gelesen und war dann auch in der glücklichen Lage in den 60ern Zeitungen auf beiden Seiten lesen zu können. Es wäre doch furchtbar geworden, wenn ein heisser Krieg losgetreten worden wäre. Da kannst du doch deine sicherlich zutreffenden Zahlen eines konventionellen Krieges ganz schnell vergessen- weil das in kürzester Zeit zu einer Auseinandersetzung mit Kernwaffen geführt hätte. Danach wäre kein Stein mehr auf dem anderen gestanden sowohl in Köln und München als auch in Berlin und Leipzig. Da gäbe es hinterher nichts und niemanden mehr ,das aufzuklären wäre bzw.der Aufklärung betrieben hätte.
Unser Land wäre eine atomare Wüste und es würde kaum noch einer leben . Die noch Lebenden würden die Toten beneiden. Dieses Szenario möchte ich annehmen, wenn es so weit gekommen wäre. Zum Glück ist es nicht.

Gruß Gert


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Mahatma Gandhi
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#36

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 10:49
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Gert
Die NVA wäre Kanonenfutter für 1 - 2 Stunden gewesen. Die Militärdoktrin des Warschauer Paktes, die ich zugegebenermassen nicht kenne, hatte vermutlich nur einen Zweck. Feindliche Truppen dürfen das Gebiet der SU nicht erreichen, koste es was es wolle. Die Satellitenstaaten der SU waren nur dazu da, um evtll. Feinde aufzuhalten. Als Folge des Traumas Weltkrieg II durchaus verständlich. Für die Völker des Sicherheitsgürtels bedeutete das insofern, sie waren schon Ihre, der Sowjets, Freunde. Ob diese Freundschaft auch umgekehrt gehalten hätte, bezweifle ich sehr. Zum Glück hat dieser Test nie stattgefunden.

Gruß Gert



Wo haste das denn wieder gelesen,das ist ja fast so--als wenn jemand sagen würde.Die Bundeswehr sollte nur so lange aushalten bis die Amerikaner übern Teich gerudert sind. Und wieder war das Böse im fernen Osten.


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#37

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 11:41
von damals wars | 12.194 Beiträge

Zitat von Weichmolch
@Gert,

Frage nun an Dich Gert: Wie hoch war der Prozentsatz der aufgeklären gegnerischen Kräfte seitens der NVA?

Weichmolch



Kleiner Tipp: Egon Bahr: "Zu meiner Zeit" lesen!
Die Aufklärung der NVA war besser über den Aufbau der Bundeswehr informiert als die Bundeswehr selber


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#38

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 14:41
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Es gab doch drei Arten der Grenzsicherung....die Normale,die Verstärkte und die Gefechtsmäßige.

Hat die letzte,also die Gefechtsmäßige,mal einer erlebt oder zumindest ahnen können was dann passiert ? Die sollte ja nur in Spannungszeiten oder in Erwartung eines Konflickt ausgerufen werden.



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#39

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 15:04
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von damals wars

Zitat von Weichmolch
@Gert,

Frage nun an Dich Gert: Wie hoch war der Prozentsatz der aufgeklären gegnerischen Kräfte seitens der NVA?

Weichmolch



Kleiner Tipp: Egon Bahr: "Zu meiner Zeit" lesen!
Die Aufklärung der NVA war besser über den Aufbau der Bundeswehr informiert als die Bundeswehr selber




Und welchen Nutzen hatte sie davon ? Tatsächlich ist die Geschichte doch ganz anders gelaufen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#40

RE: Die GT in "Spannungsperiode"und "Kriegsfall"

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.01.2012 21:26
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Gert
...Und welchen Nutzen hatte sie davon ? Tatsächlich ist die Geschichte doch ganz anders gelaufen...



Ja und? Das hatte damit doch nichts zu tun. Der grundsätzlich immer und zu jeder Zeit erwartete Ernstfall, auf den wir vorbereitet waren, ist ja nicht eingetreten. Dann hätten wir uns schon gegenseitig sehr effektiv zu Helden gemacht. Vor und nach dem üblichen Durcheinander jedenfalls.
Das dies praktisch nicht notwendig wurde, bloß gut. Ich denke nicht, dass ich mich im anderen Fall jetzt noch melden könnte. Aber, wer weiß das schon vorher.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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