#1

Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 11:43
von Freedom (gelöscht)
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Da ich den Führerschein der Klasse 2 hatte, bekam man ja kostenlos in der Ausbildung, erwägte ich ernsthaft mir ein Lkw des Typs Kraz "auszuleihen" und somit mit schwerer Technik die Grenzsperranlage zu durchbrechen.
Kommend von der Straße der Pariser Kommune Ecke Mühlendamm war aus meiner Sichtweise - oben von der Kantine des Postbahnhofes aus hatte man ein wunderbaren Blick über das gesamte geschehen gehabt - war nur ein Eingangstor vermutlich aus Blech zusehen gewesen. Der Rest waren die üblichen Zäune.
Also alles mit den Kraz platt machen und dann rein in die Spree. Aussteigen unter Wasser und den Rest Richtung Freiheit schwimmen.
Hier die Karte: http://de.maps.yahoo.com/#mvt=m&lat=52.5...609%2C13.434959

Ich habe es nur sein gelassen weil die Folgen, nachdem es gescheitert wäre, unabsehbar für mich gewesen wäre.
Abgesehen vom §213 kämme noch der Wirtschaftliche Schaden hinzu.


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 11:58 | nach oben springen

#2

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 12:12
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Da hätteste aber noch zu schwimmen gehabt die Spree gehörte dort in der gesamten Breite noch zu Berlin (Ost). Ein Grenzboot der Bootskompanie patroullierte dort. Der Kraz wär bestimmt wie ein Stein versunken, da außer dem Fahrerhaus kein Luftreservoir. Bei Angriff auf die Staatsgrenze mit schwerer Technik/ Hilfsmittel war die Anwendung der Schusswaffe gestattet nach §27 GrG. Das Tor ist wahrscheinlich mit einer KFZ-Sperre gesichert gewesen, mit Sicherheit ab 1987. Die Führungsstelle der Bootskompanie befand sich im Bereich der heutigen Eastside-Galerie, der dortige KSiA hätte also deinen "Versuchten" in der ersten Reihe "bewundern" können.


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 12:17 | nach oben springen

#3

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 12:54
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von GZB1
Da hätteste aber noch zu schwimmen gehabt die Spree gehörte dort in der gesamten Breite noch zu Berlin (Ost). Ein Grenzboot der Bootskompanie patroullierte dort. Der Kraz wär bestimmt wie ein Stein versunken, da außer dem Fahrerhaus kein Luftreservoir. Bei Angriff auf die Staatsgrenze mit schwerer Technik/ Hilfsmittel war die Anwendung der Schusswaffe gestattet nach §27 GrG. Das Tor ist wahrscheinlich mit einer KFZ-Sperre gesichert gewesen, mit Sicherheit ab 1987. Die Führungsstelle der Bootskompanie befand sich im Bereich der heutigen Eastside-Galerie, der dortige KSiA hätte also deinen "Versuchten" in der ersten Reihe "bewundern" können.




Aus diesen und anderen Gründen - die Du erwähnt hast - reifte diese Idee auch nicht aus.
Ich habe dieses Bild immer noch vor meinen Augen als die Ablösung kam. Bevor die Ablösung rein durfte stand da so ein grüner Kasten mit dem der rein wollte mit irgendeinen Kontakt aufnahm. Danach öffnete sich das Tor durch ein Grenzer. Es war nur ein (eventuell ein massives) Tor das mit einer dicken Kette gesichert wurde. Danach ein Zaun an der Kaimauer. Panzersperre oder der gleichen daran kann ich mich nicht mehr erinnern.


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 12:56 | nach oben springen

#4

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 13:13
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Wo wäre das ungefähr gewesen??
http://berliner-mauer.de/Foto-Beitrage/f...hilkenbach.html
(Etwa ab Bild 160 oder so?)
Theo


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#5

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 13:41
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo
Wo wäre das ungefähr gewesen??
http://berliner-mauer.de/Foto-Beitrage/f...hilkenbach.html
(Etwa ab Bild 160 oder so?)
Theo



Bild 160 ist fast dran, die Bilder die danach kommen sind zu hell das ich dazu was sagen kann.

Bild 185 ist sehr interessant (das Haus) wer hat denn da eine Wohnung bekommen?


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#6

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 13:46
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von eisenringtheo
Wo wäre das ungefähr gewesen??
http://berliner-mauer.de/Foto-Beitrage/f...hilkenbach.html
(Etwa ab Bild 160 oder so?)
Theo



Bild 160 ist fast dran, die Bilder die danach kommen sind zu hell das ich dazu was sagen kann.

Bild 185 ist sehr interessant (das Haus) wer hat denn da eine Wohnung bekommen?




Ob da überhaupt einer wohnte ? Wenn dann geprüfe Personen.



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#7

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 13:57
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von Zermatt

Zitat von Freedom

Zitat von eisenringtheo
Wo wäre das ungefähr gewesen??
http://berliner-mauer.de/Foto-Beitrage/f...hilkenbach.html
(Etwa ab Bild 160 oder so?)
Theo



Bild 160 ist fast dran, die Bilder die danach kommen sind zu hell das ich dazu was sagen kann.

Bild 185 ist sehr interessant (das Haus) wer hat denn da eine Wohnung bekommen?




Ob da überhaupt einer wohnte ? Wenn dann geprüfte Personen.




Da wohnten welche unter jeder Garantie. Vermuten würde ich Mieter von der Firma und andere Treuergebene.

Bild 89 ist exakt die Stelle wo sie uns (man schaue nach Links) am A**** gekriegt haben. Das alte Haus ist die Gerichtsmedizinische Pathologie der Charite.

Bild 211 ist der Grenzübergang Sonnenallee.
Es geht aus der Akte meiner Mutter hervor (sie tauschte ihre Wohnung gegen eine andere) das der Tauschpartner nebst seiner Frau beide beim MfS gearbeitet haben! Und dort wohnten beide!


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 14:11 | nach oben springen

#8

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 18:26
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@Freedom
Bild 160 ist die Oberbaumbrücke, die ist ein bissel weit weg vom geplanten Ort, aber das Bild 155 kommt dem Ort recht nahe. Rechts neben der Straße ist das Postgebäude zu sehen (der Neubau, das letztes Haus) und gleich danach kommt dann die Str. der Pariser Kommune auf die Mühlenstraße. Die Bilder 153 und 154 sind von der Schillingbrücke aus aufgenommen. Auf 153 links der Altbau ist ein ehemaliges Abwasserpumpwerk, da ist jetzt das Künstlerprojekt Radialsystem drin.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#9

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 19:21
von damals wars | 12.164 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von GZB1
Da hätteste aber noch zu schwimmen gehabt die Spree gehörte dort in der gesamten Breite noch zu Berlin (Ost). Ein Grenzboot der Bootskompanie patroullierte dort. Der Kraz wär bestimmt wie ein Stein versunken, da außer dem Fahrerhaus kein Luftreservoir. Bei Angriff auf die Staatsgrenze mit schwerer Technik/ Hilfsmittel war die Anwendung der Schusswaffe gestattet nach §27 GrG. Das Tor ist wahrscheinlich mit einer KFZ-Sperre gesichert gewesen, mit Sicherheit ab 1987. Die Führungsstelle der Bootskompanie befand sich im Bereich der heutigen Eastside-Galerie, der dortige KSiA hätte also deinen "Versuchten" in der ersten Reihe "bewundern" können.



[Korrektur]
Aus diesen und anderen Gründen - die Du erwähnt hast - reifte diese Idee auch nicht aus.
Ich habe dieses Bild immer noch vor meinen Augen als die Ablösung kam. Bevor die Ablösung rein durfte stand da so ein grüner Kasten [Grenzmeldenetz] mit dem der rein wollte mit irgendeinen Kontakt[Führungstelle] aufnahm. Danach öffnete sich das Tor durch ein Grenzer. Es war nur ein (eventuell ein[nicht sehr] massives) Tor das mit einer dicken Kette [ und einem Schloss] gesichert wurde. Danach ein Zaun an der Kaimauer. Panzersperre oder der gleichen daran kann ich mich nicht mehr erinnern.




Mit freundliche Grüßen
Ein Glück, das Du nicht bei mir vorbeigekommen bist! Danke nochmal!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#10

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 19:28
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von Zaunkönig
@Freedom
Bild 160 ist die Oberbaumbrücke, die ist ein bissel weit weg vom geplanten Ort, aber das Bild 155 kommt dem Ort recht nahe. Rechts neben der Straße ist das Postgebäude zu sehen (der Neubau, das letztes Haus) und gleich danach kommt dann die Str. der Pariser Kommune auf die Mühlenstraße. Die Bilder 153 und 154 sind von der Schillingbrücke aus aufgenommen. Auf 153 links der Altbau ist ein ehemaliges Abwasserpumpwerk, da ist jetzt das Künstlerprojekt Radialsystem drin.
Peter, der Zaunkönig




Ewigen Dank


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#11

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 19:34
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von damals wars

Mit freundliche Grüßen
Ein Glück, das Du nicht bei mir vorbeigekommen bist! Danke nochmal!




Auch hier gilt mein dank an die dementsprechende Adresse.

Ich hatte noch andere Tollkühne Ideen. Dazu fehlten mir allerdings die Technischen Mittel die es damals nicht gab. Und den den ich kannte (Westberliner) wollte oder konnte nicht. Der Rest war wohl zu feige.


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 20:22 | nach oben springen

#12

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 19:57
von Freedom (gelöscht)
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-Der Zug Moskau - Paris war zu gerammelt - also keine Chance.
-Alle anderen Züge wie Görlitz-Köln das selbe Dilemma. Schade da ich so gerne mit dem Zug unterwegs bin.
-Ich konnte es gar nicht mehr zählen wie oft ich in Pankow war, auch da keine Chance.
-CSSR- bis nach Greece? Da fangen die dich gleich in Bad Schandau ab. Also weiter suchen!
-Meine Cousine versprach mir via Transit (Lkw) mich herauszuholen. Kurz vor dem Tag X teilte sie mir mit das der Fahrer erwischt wurde.
-Teltowkanal war auch gut nur das es Unterwassersperren bis zum Grund gab wusste ich nicht. Soweit habe ich es schon geschafft nur an der Sperre war Ende für mich. Ist nix weiter passiert - Glück gehabt das mich keiner entdeckte.
-Jetzt brauchte ich jemand der mehr Motivation hatte. Das der sich aber im Suff verquatschte wusste ich nicht.
Tag später klickten die Handschellen. Also man erwartete uns schon. Wir wurden verraten von ein IM.

Sven


Edit: Sehr oft war ich in Warnemünde. Auch da 0Chance in eins von den Waggons rein zukommen. Unten jagten sie die Hunde durch - von außen sicherte die TraPo ab. Wie die Kettenhunde standen sie da.


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 20:06 | nach oben springen

#13

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 20:23
von utkieker | 2.920 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von damals wars

Mit freundliche Grüßen
Ein Glück, das Du nicht bei mir vorbeigekommen bist! Danke nochmal!




Auch hier gilt mein dank an die dementsprechende Adresse.

Ich hatte noch andere Tollkühne Ideen. Dazu fehlten mir die Technischen Mittel die es damals nicht gab. Und den den ich kannte (Westberliner) wollte oder konnte nicht. Der Rest war wohl zu feige.



Es wäre nicht schlecht, hättest du dir Tips von Insidern geholt (Grenzsoldaten), ich glaube, ich hätte dir schon ein paar Infos geben können. Aber egal wie du es anstellts ein Risiko bleibt immer. Außerdem wenn die ganze Aktion gelingen sollte, möchte man über genügend physische und geistige Fitness verfügen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#14

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 20:27
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von utkieker

Außerdem wenn die ganze Aktion gelingen sollte, möchte man über genügend physische und geistige Fitness verfügen.

Gruß Hartmut!




Fit war ich mehr als genug. Geistig auf der Höhe auch - nur irgendwann mal gingen mir die Ideen aus.
Der Druck endlich herauszukommen war auch nicht förderlich.

Mir sagte mal einer: Lass dich erwischen und mit Glück wirst du frei gekauft. So war es dann auch.


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 20:29 | nach oben springen

#15

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 20:28
von 94 | 10.792 Beiträge

Du hast Dich irgendwie zu sehr auf Berlin (West) versteift. An der Grünen hätteste nach dem Abbau der Minen ab Mitte der 80er vielleicht mit einem 'Speedrun' einige Chancen gehabt. Oder aber über den Fluchtweg Bulgarien. Irgendwie auch 'totsicher'.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#16

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 20:37
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von 94
Du hast Dich irgendwie zu sehr auf Berlin (West) versteift. An der Grünen hätteste nach dem Abbau der Minen ab Mitte der 80er vielleicht mit einem 'Speedrun' einige Chancen gehabt. Oder aber über den Fluchtweg Bulgarien. Irgendwie auch 'totsicher'.




Reise nach Bulgarien wurde abgelehnt bei mir! Denkbar das die wussten das ich mir nicht Bulgarien anschauen wollte.


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#17

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 20:41
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Freedom
-Der Zug Moskau - Paris war zu gerammelt - also keine Chance.
(...)
-Sven


Edit: Sehr oft war ich in Warnemünde. Auch da 0Chance in eins von den Waggons rein zukommen. Unten jagten sie die Hunde durch - von außen sicherte die TraPo ab. Wie die Kettenhunde standen sie da.



Wie muss ich das verstehen?
Westlich Magdeburg (Feld 731) war eine ständige Langsamfahrstelle mit 20km/h. Das hätte ich mal gründlich evaluiert.
http://www.eisenbahnwelt.com/Kursbuecher...e_ddr_west.html
Eine Bekannte von mir sagte, dass es im Bereiche Potsdam nicht so schwer sei. (Sie wohnte dort; wenn man auswärts wohnt, ist es schwieriger aufzuklären).


http://www.passkontrolle-ddr.de/
Theo


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#18

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 21:09
von utkieker | 2.920 Beiträge

Apropos Warnemünde! Auf das Gelände der GüSt des Fährhafens Warnemünde zu gelangen war gerade zu ein Kinderspiel die S- Bahnen fuhren häufig zum rangieren auf den Fährbahnhof. Ich selbst bin im alkoholisierten Zustand mit der S- Bahn auf den Fährbahnhof gelandet. Vieleicht hätte sich dadurch eine Idee ergeben?

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#19

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 21:19
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Freedom
Da ich den Führerschein der Klasse 2 hatte, bekam man ja kostenlos in der Ausbildung, erwägte ich ernsthaft mir ein Lkw des Typs Kraz "auszuleihen" und somit mit schwerer Technik die Grenzsperranlage zu durchbrechen.
Kommend von der Straße der Pariser Kommune Ecke Mühlendamm war aus meiner Sichtweise - oben von der Kantine des Postbahnhofes aus hatte man ein wunderbaren Blick über das gesamte geschehen gehabt - war nur ein Eingangstor vermutlich aus Blech zusehen gewesen. Der Rest waren die üblichen Zäune.
Also alles mit den Kraz platt machen und dann rein in die Spree. Aussteigen unter Wasser und den Rest Richtung Freiheit schwimmen.

Ich habe es nur sein gelassen weil die Folgen, nachdem es gescheitert wäre, unabsehbar für mich gewesen wäre.
Abgesehen vom §213 kämme noch der Wirtschaftliche Schaden hinzu.


Hui, gerade in diesem Bereich bei der Schillingbrücke scheiterten einige Fluchten bzw. endeten tödlich. Gut, daß Du es nicht versucht hast.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#20

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 22:23
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von utkieker
Apropos Warnemünde! Auf das Gelände der GüSt des Fährhafens Warnemünde zu gelangen war gerade zu ein Kinderspiel die S- Bahnen fuhren häufig zum rangieren auf den Fährbahnhof. Ich selbst bin im alkoholisierten Zustand mit der S- Bahn auf den Fährbahnhof gelandet. Vieleicht hätte sich dadurch eine Idee ergeben?

Gruß Hartmut!



Ja Harmut,ich kenne das, etwas volltrunken aus dem Neptun,Teepoot oder der Hafenbar raus gekommen und in der S-Bahn eingeschlafenaber nie in Dänemark nüchtern geworden


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