#21

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 23:06
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge

Beim Wandern im Nebel verirrt und versehentlich in der BRD gelandet - das war wohl nicht möglich? Umgekehrt war doch dieser Nato Soldat, der in einem DDR Grenzdorf ein Bier bestellt hat. Oder nur ein Gerücht?
Theo


zuletzt bearbeitet 30.12.2011 23:08 | nach oben springen

#22

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.12.2011 23:13
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Freedom
-Der Zug Moskau - Paris war zu gerammelt - also keine Chance.
-Alle anderen Züge wie Görlitz-Köln das selbe Dilemma. Schade da ich so gerne mit dem Zug unterwegs bin.
-Ich konnte es gar nicht mehr zählen wie oft ich in Pankow war, auch da keine Chance.
-CSSR- bis nach Greece? Da fangen die dich gleich in Bad Schandau ab. Also weiter suchen!
-Meine Cousine versprach mir via Transit (Lkw) mich herauszuholen. Kurz vor dem Tag X teilte sie mir mit das der Fahrer erwischt wurde.
-Teltowkanal war auch gut nur das es Unterwassersperren bis zum Grund gab wusste ich nicht. Soweit habe ich es schon geschafft nur an der Sperre war Ende für mich. Ist nix weiter passiert - Glück gehabt das mich keiner entdeckte.
-Jetzt brauchte ich jemand der mehr Motivation hatte. Das der sich aber im Suff verquatschte wusste ich nicht.
Tag später klickten die Handschellen. Also man erwartete uns schon. Wir wurden verraten von ein IM.

Sven


Edit: Sehr oft war ich in Warnemünde. Auch da 0Chance in eins von den Waggons rein zukommen. Unten jagten sie die Hunde durch - von außen sicherte die TraPo ab. Wie die Kettenhunde standen sie da.



Schöne Märchen


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#23

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 06:37
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von utkieker
Apropos Warnemünde! Auf das Gelände der GüSt des Fährhafens Warnemünde zu gelangen war gerade zu ein Kinderspiel die S- Bahnen fuhren häufig zum rangieren auf den Fährbahnhof. Ich selbst bin im alkoholisierten Zustand mit der S- Bahn auf den Fährbahnhof gelandet. Vieleicht hätte sich dadurch eine Idee ergeben?

Gruß Hartmut!




Auf dem Bahnsteig zu kommen war ja kein Problem, nur beim eintreffen der Kurswagen war da nicht Feierabend für DDR-Bürger?
Ich weiß noch das die Herrschaften, entweder waren es die Grenzer oder die Trapo, bekleidet mit ein Arbeitsanzug (Overall) auf dem Bahnsteig standen und auf die Ankunft der Kurswagen warteten. Das waren die die meistens ein Hund dabei hatten.


Jetzt mal eine Frage zu der Fähre nachdem sie Ausgelaufen ist! Habe ich es richtig gesehen das ein Boot der Grenzbrigade-Küste die Fähre bis knapp vor Ende des DDR-Hoheitsgebietes entweder begleitet oder auch nur beobachtet hat? Wenn ja ist doch eh kein Flüchtling mehr auf die Fähre Richtung Dänemark `rauf gekommen!


zuletzt bearbeitet 31.12.2011 06:56 | nach oben springen

#24

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 09:19
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von utkieker
Apropos Warnemünde! Auf das Gelände der GüSt des Fährhafens Warnemünde zu gelangen war gerade zu ein Kinderspiel die S- Bahnen fuhren häufig zum rangieren auf den Fährbahnhof. Ich selbst bin im alkoholisierten Zustand mit der S- Bahn auf den Fährbahnhof gelandet. Vieleicht hätte sich dadurch eine Idee ergeben?

Gruß Hartmut!




Auf dem Bahnsteig zu kommen war ja kein Problem, nur beim eintreffen der Kurswagen war da nicht Feierabend für DDR-Bürger?
Ich weiß noch das die Herrschaften, entweder waren es die Grenzer oder die Trapo, bekleidet mit ein Arbeitsanzug (Overall) auf dem Bahnsteig standen und auf die Ankunft der Kurswagen warteten. Das waren die die meistens ein Hund dabei hatten.


Jetzt mal eine Frage zu der Fähre nachdem sie Ausgelaufen ist! Habe ich es richtig gesehen das ein Boot der Grenzbrigade-Küste die Fähre bis knapp vor Ende des DDR-Hoheitsgebietes entweder begleitet oder auch nur beobachtet hat? Wenn ja ist doch eh kein Flüchtling mehr auf die Fähre Richtung Dänemark `rauf gekommen!




Das war nicht so--bin in Rostock aufgewachsen und hab jahrelang auf der Werft gearbeitet.Mir ist so was nie aufgefallen.Es kann sein das durch Zufall gleichzeitig ein Boot der Marine zum Dienst mit raus fuhr. Denn der Marinestützpunkt befand sich im Breitling in Margrafenheide--übrigens heute noch ein Stützpunkt der Marine. Gruß Rostocker


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#25

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 10:20
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@Freedom
Da hast Du etwas falsch interpretiert. Wie Rostocker schon schrieb, ist wohl ein Grenzboot gleichzeitig mit der Fähre ausgelaufen, aber von den Schiffen der Grenzbrigade eskortiert wurde die Fähre nicht und ich habe über 20 Jahre auf der Warnemünde gearbeitet. Zu den Leuten, die den Neptun- und Ostsee-Express mit Hund im Bahnhof Warnemünde erwartet haben: das war Personal der Grenztruppe. Die Trapo stand bei Fahrt des Zuges nach Berlin auf der dem Bahnsteig abgewandten Seite, direkt auf dem Bahnsteig war wohl niemand. Im Zug waren PKE und Zoll die kontrollierten.
In den 70ziger Jahren fuhren sie noch mit bis Berlin und von Berlin nach Warnemünde ab Berlin. Später wurde im Zug von Warnemünde bis Rostock und umgekehrt kontrolliert und ab Mitte der 80ziger dann nur noch in Warnemünde. Die stiegen dann in Warnemünde ein und aus, fuhren nicht mehr mit.
Ein kleines, nur für uns lustiges Erlebnis: Bei der Ausreisekontrolle wollten die Zöllner und der PKE nach der Kontrolle wieder aussteigen, der Zöllner machte die Wagentür auf und stieg aus. Zur gleichen Zeit war aber der Dackellenker mit seinem Hund am Zug und genau dort war auch die Tür. Der Hund hatte natürlich nichts schnelleres zu tun, raus aus den Gleisen und den Zöllner ans und ins Bein. Der Hundeführer war leider auf der anderen Wagenseite und konnte nicht schnell genug auf die andere Seite kommen, obwohl es die letzte Tür war. Na der Zöllner hat vielleicht gebrüllt und der Dackellenker seinen Hund angeschnauzt. Obwohl der Hund nur seine Pflicht getan hat: Alles was aus dem Zug kommt - festhalten.
Noch ein erfolgreiches Jahr 2012 wünscht der
Zaunkönig Peter


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#26

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 10:45
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von Zaunkönig
@Freedom
Da hast Du etwas falsch interpretiert. Wie Rostocker schon schrieb, ist wohl ein Grenzboot gleichzeitig mit der Fähre ausgelaufen, aber von den Schiffen der Grenzbrigade eskortiert wurde die Fähre nicht....
Noch ein erfolgreiches Jahr 2012 wünscht der
Zaunkönig Peter



Meine Behauptung, was ich gesehen habe, basiert nur darauf was ich an der Mole zu sehen bekam.
Darauf mein Verdacht das sich keiner der Fähre nähern durfte.

Grenzboot ja beim auslaufen - aber nicht ansatzweise eskortiert? Komme ich nicht mit.

Sven


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#27

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 16:47
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@Freedom
Es kann doch mal vorkommen, dass da zwei Schiffe gleichzeitig auslaufen. Die Fähre hat nach auslaufen nach West abgedreht, um die Fahrtrichtung zu ändern. In Warnemünde wurde über das Vorschiff beladen und darum sind wir rückwärts ausgelaufen. Wenn da mal ein Grenzerboot zwischen den Molen neben uns herlief, ist das spätestens bei unserem Abdrehen nach West geradeaus nach Nord weitergefahren. Wir wurden jedenfalls nicht eskortiert, habe ich in meinen 20 Jahren darauf nicht gesehen.
Einmal ist die Fähre Anfang der 90ziger Jahre kurz nach Auslaufen wieder zurück in den Warnemünder Fährhafen gekommen, aber da hatte irgend ein Verrückter bei der Bahn angerufen, dass an Bord der Fähre eine Bombe versteckt ist. Das hatte aber mit Flüchtlingen absolut nix zu tun. Gefunden wurde vom Bombenkommando auf dem Schiff auch nix.
In den 60ziger Jahren ist mal ein Fluchtversuch misslungen, da hatte sich jemand am Vorschiff dicht über der Wasserlinie angebunden und der wurde wohl von Land aus entdeckt und daraufhin die Fähre auf Reede Warnemünde angehalten und der Mann abgeschnitten. Sein Glück, denn es hätte ihn während der Überfahrt da vorne stückchenweise abgespült. Bei knapp 30 km/h hat Wasser eine ganz schöne Kraft. Da wär von ihm nicht mehr viel in Gedser angekommen.
Zaunkönig Peter


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#28

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 17:38
von Diskus303 | 485 Beiträge

Hallo @Freedom

Klingt ja irgendwie spektakulär...

[quote="Freedom"]Da ich den Führerschein der Klasse 2 hatte, bekam man ja kostenlos in der Ausbildung, erwägte ich ernsthaft mir ein Lkw des Typs Kraz "auszuleihen" und somit mit schwerer Technik die Grenzsperranlage zu durchbrechen.
Kommend von der Straße der Pariser Kommune Ecke Mühlendamm war aus meiner Sichtweise - oben von der Kantine des Postbahnhofes aus hatte man ein wunderbaren Blick über das gesamte geschehen gehabt - war nur ein Eingangstor vermutlich aus Blech zusehen gewesen. Der Rest waren die üblichen Zäune.
Also alles mit den Kraz platt machen und dann rein in die Spree. Aussteigen unter Wasser und den Rest Richtung Freiheit schwimmen.
Hier die Karte: http://de.maps.yahoo.com/#mvt=m&lat=52.5...609%2C13.434959

Mit Führerschein Klasse 2 einen KRAZ "ausleihen" ??- Klasse 2 berechtigte Dich, Versehrtenfahrzeuge zu führen Fahrerlaubnisklassifizierung 1957 bis 1982- guckst Du: http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Fahrerlaubnis
Warum hast Du es nicht mit einem Ausreiseantrag versucht? War doch zumindest in den 80ern fast problemlos möglich (zugegeben mit unkalkulierbarer Wartezeit und ohne Erfolgsgarantie...)
Die obengenannte und nachstehenden Möglichkeiten in diesem Treath (schreibt man das so? blieben Dir doch dann immer noch "offen"

Gruß Diskus303


Gruß Axel
zuletzt bearbeitet 31.12.2011 17:40 | nach oben springen

#29

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 19:05
von Freedom (gelöscht)
avatar

Zitat von Diskus303


Mit Führerschein Klasse 2 einen KRAZ "ausleihen" ??- Klasse 2 berechtigte Dich, Versehrtenfahrzeuge zu führen Fahrerlaubnisklassifizierung 1957 bis 1982- guckst Du: http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Fahrerlaubnis
Warum hast Du es nicht mit einem Ausreiseantrag versucht? War doch zumindest in den 80ern fast problemlos möglich (zugegeben mit unkalkulierbarer Wartezeit und ohne Erfolgsgarantie...)
Die obengenannte und nachstehenden Möglichkeiten in diesem Treath (schreibt man das so? blieben Dir doch dann immer noch "offen"

Gruß Diskus303





Mein Gott ich weiß es doch auch nicht mehr wie die Führerscheinklasse zu DDR-Zeiten hieß.
Damals hatte es schon Ausreiseanträge geregnet.


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#30

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 19:11
von Greso | 2.377 Beiträge

Nach reichlich Zwanzig Jahren der Grenzöffnung,wird einiger Müll erzählt.
Ich fuhr 1960 das erste mal mit der S Bahn,(In Berlin) und als ich ausstieg,war ich in Westberlin
Das war Original und echt..Als ich 1965 zur Grenze kam,wurde uns erzählt:die Grenzer sind in Marienborn immer über die Interzohnenbahnstrecke gegangen und in die Kneipe um Bier zu trinken..??? und sind alle wieder gekommen..
Gruß Greso


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#31

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 19:12
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von Diskus303


Mit Führerschein Klasse 2 einen KRAZ "ausleihen" ??- Klasse 2 berechtigte Dich, Versehrtenfahrzeuge zu führen Fahrerlaubnisklassifizierung 1957 bis 1982- guckst Du: http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Fahrerlaubnis
Warum hast Du es nicht mit einem Ausreiseantrag versucht? War doch zumindest in den 80ern fast problemlos möglich (zugegeben mit unkalkulierbarer Wartezeit und ohne Erfolgsgarantie...)
Die obengenannte und nachstehenden Möglichkeiten in diesem Treath (schreibt man das so? blieben Dir doch dann immer noch "offen"

Gruß Diskus303





Mein Gott ich weiß es doch auch nicht mehr wie die Führerscheinklasse zu DDR-Zeiten hieß.
Damals hatte es schon Ausreiseanträge geregnet.



Die 5,war LKW..


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#32

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 19:16
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Greso
Nach reichlich Zwanzig Jahren der Grenzöffnung,wird einiger Müll erzählt.
Ich fuhr 1960 das erste mal mit der S Bahn,(In Berlin) und als ich ausstieg,war ich in Westberlin
Das war Original und echt..Als ich 1965 zur Grenze kam,wurde uns erzählt:die Grenzer sind in Marienborn immer über die Interzohnenbahnstrecke gegangen und in die Kneipe um Bier zu trinken..??? und sind alle wieder gekommen..
Gruß Greso



Als alter Marienborner halte ich das für ein böses Gerücht...da gabs keine erreichbare Kneipe

In Marienborn hatten wir selber eine


aber 1976 hat man mir das auch noch erzählt


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#33

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 19:26
von Greso | 2.377 Beiträge

Das meine ich doch ,,Pitti53;;
das es erzählt wurde,_
- aber bei mir war es 1965 und da war die Welt noch -IO.
Wenigstens noch einigermassen...
Greso. P.S. Guten Rutsch..


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#34

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 31.12.2011 23:55
von passport | 2.642 Beiträge

Es gab früher in den 50-60ziger Jahren eine Gaststätte auf dem Grenzübergang Marienborn / A. Wie lange die Gaststätte auf der Güst existierte, kann ich leider nicht sagen.

Gruß

passport


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#35

RE: Die erste ernsthafte Fluchtidee.

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.01.2012 17:01
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Beim Wandern im Nebel verirrt und versehentlich in der BRD gelandet - das war wohl nicht möglich? Umgekehrt war doch dieser Nato Soldat, der in einem DDR Grenzdorf ein Bier bestellt hat. Oder nur ein Gerücht?
Theo



An der Landstraße Ilsenburg Richtung Stapelburg den neugierigen Wachposten am Marholzberg ignorieren (umgekehrt auch?) vor dem Wald und dem VP-Posten links nach Westen abbiegen und dann knapp unter der Waldkante Richtung Südwesten laufen. Da hätte man bis zumindest 1983 den GSZ umgehen können, die Lücke zwischen Zaun 1 und GSZ erwischen können, über die Signalgeräte fliegen müssen und hätte dann ohne nur irgendwas noch zu bemerken (der Posten war mangels allseits vorhandener Bestätigung eher selten besetzt) drüben landen können. In der Lücke waren jedoch dermaßen viele Signalgeräte gespannt, dass so etwas eher unwahrscheinlich war.
Der Ausbau mit dem Zaun 1 wurde ungefähr um so 1972/74 abgeschlossen. Danach eher unwahrscheinlich. Unmöglich auch nicht. Zwischen Scharfenstein und Brocken hat der Wintersturm oft den wackligen Zaun 1 bis zur Brockenmauer umgelegt. Man hätte dann sicher durchlaufen können, gab es doch selbst bei verstärkter Sicherung nur drei Posten und die sahen bei Nebel kaum die nächsten 10 Meter geschweige denn 300 Meter bis zum jeweils nächsten Posten. Hätte jedoch viel von Zufall gehabt.
Vor 72/74 gab es doch an vielen Stellen nur den weniger und manchmal mehr brüchigen Stacheldrahtzaun. Oft an Bäumen gespannt (Wurmberg, Brocken als Beispiel) und deshalb im Sturm nicht selten zerrissen. Dann in einen Ort der Sperrzone zu geraten erforderte sicher eine ordentliche Fähigkeit zur Ignorranz, unmöglich war es nicht. Jedoch auch wieder so unwahrscheinlich, dass ich es nicht glauben mag.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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