#1

DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 09:49
von manudave (gelöscht)
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Hier könnt Ihr mal auflisten, was euch darüber bekannt ist - bitte einfach drunter schreiben:

Rollkomandos:
Bis zu 5 Wärter, die den Insassen bei "unkorrektem Verhalten" verprügelten, teilweise bis zum Tod.

Wasserzellen:
Wasserdichte Zellen wurden bis zur Hüfte mit eiskaltem Wasser gefüllt, was ganz langsam rausgelassen wurde. Die Häftlinge starben dabei fast an Unterkühlung.

Wasserschlauch:
Einen Feuerwehrschlauch bis zu einer halben Stunde auf den nackten Körper halten.

Pfahlstehen:
4 eng gestellte Pfähle auf dem Hof, dazwischen der Häftling mit der Mütze in der Hand - im Sommer bei sengender Hitze ohne Wasser. Bei übertreten der der Pfähle wurde scharf geschossen.

Schalldichte Zellen:
Einzelzellen, die komplett schallisoliert waren und man die Schreie des Insassen nicht hören konnte.

Fenster:
Die Fenster in den Stasi-Gefängnissen waren nur aus wenigen Glasbausteinen - sprich auch keine Lüfung.

Einzelzellen im Keller:
Nackte Betonzellen ohne Licht - ohne Liege - ohne Toilette (ein Eimer) - Wasser, Brot - einmal die Woche eine warme Suppe.


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#2

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 10:28
von sentry | 1.077 Beiträge

Sind das nachgewiesene "DDR-Gefängnis-Methoden" oder ist das nur eine lose Aufzählung von Foltermethoden?

Woher hast Du diese Liste?


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#3

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 11:21
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Hallo manudave,

ich schließe mich der Frage von sentry an! Gibt es dazu Quellen oder Belege?

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#4

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 12:02
von manudave (gelöscht)
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Die Aussagen sind belegbar.

Entweder findet Ihr das in Büchern von Opfern oder in meinem Falle weiß ich das vom eigenen Erleben nahestehender Verwandschaft.


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#5

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 12:10
von manudave (gelöscht)
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Schalldichte Zellen:
Einzelzellen, die komplett schallisoliert waren und man die Schreie des Insassen nicht hören konnte.

Fenster:
Die Fenster in den Stasi-Gefängnissen waren nur aus wenigen Glasbausteinen - sprich auch keine Lüfung.

Einzelzellen im Keller:
Nackte Betonzellen ohne Licht - ohne Liege - ohne Toilette (ein Eimer) - Wasser, Brot - einmal die Woche eine warme Suppe.

Die oben genannten hab ich selbst gesehen.

Wasserzelle ist im Frauengefängnis Schloss Hoheneck zu besichtigen.

Rollkomandos kennt jeder Häftling aus seiner eigenen Zeit.


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#6

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 13:11
von Rainman2 | 5.754 Beiträge
Hallo manudave,

für mich klingen solche Dinge immer, wie Berichte aus einer anderen Welt, nicht aus der, in der ich aufgewachsen bin, für die ich die Uniform angezogen habe. Ich denke, dies ist ein Punkt, an dem ich mich noch einmal gründlicher mit diesem Teil der Geschichte auseinandersetzen muss. Insofern danke ich Dir für diesen Thread und ziehe meine Frage hiermit zurück.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 18.05.2009 13:11 | nach oben springen

#7

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 13:32
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo hier im Forum sind ja nicht so viel welche in der DDR im Zuchthaus waren, und daher auch berichten können. Ich gehöre zu diesen Zeitzeugen. Ich möchte nichts vom Hörensagen schreiben sondern nur was ich selber erlebt habe! Ich war über 6 Monate in der U-Haft in einer Einzelzelle. Ich hatte das Urteil nicht angenommen ,ging in Berufung . Natürlich hat das nichts gebracht also war ich weiter stur und beantragte Kassation! Das wurde aber abgelehnt somit war das Urteil 18 Monate rechtskräftig. Das alles hatte mir keine Sympathie eingebracht. Bei der Urteilsverkündung sagte der Oberrichter (Tischer) „ Ich müsste dankbar sein, das mich die Sicherheitsorgane der DDR vor diesen Schritt bewahrt haben“ (Republikflucht) . Nun hätte ich aber Gelegenheit darüber nachzudenken wie ich wieder ein vollwertiges Mitglied der Sozialistischen Gesellschaft werde! Na wie schon geschrieben ich hatte eine andere Ansicht! Nun zu den von mir Erlebten. Mir wurde Tagelang Schlaf entzogen, damit ich bei den Vernehmungen für sie Brauchbares aussage! Der oder die Vernehmer waren mal allein oder zu zweit.
Wenn ich dachte Ruhe und endlich schlafen wurde ich wieder aus dem VERWAHRRAUM gezerrt, und die Vernehmung begann von vorn.
Das macht schon müde und mürbe. Doch ich konnte nichts brauchbares sagen ,nach 3 Tagen gaben sie auf. In dem VERWAHRRAUM wurde das Bett welches an der Wand befestigt war hochgeschlossen ,nichts mit liegen! Ein Klappbrett zum sitzen und einen Klapptisch gab es aber! Pro Tag gab es 20 oder 30 ? Min. Hofgang. Beim Ablauf aus den Zellen( Wir mussten immer bei der Meldung Verwahrraum sagen) und auf dem Hof ging es immer schön im Kreis herum. In dem Kreis waren Markierungen mit gewissen Abständen, welche eingehalten werden mussten. So war es nicht möglich etwas zuzustecken. Reden war natürlich verboten! In regelmäßigen Abständen musste ich auf Transport, wohin erfuhr man erst wenn man da war. So konnte niemand großen Kontakt mit Gleichgesinnten aufbauen. Doch könnte ich nun einen Gefängnissführer der DDR herausbringen. Ich war 3x wegen Sturheit ,oder nicht befolgen einer Anweisung in der Arrestzelle! Die war so wie bei manudave die Einzeltellen beschrieben hat. Doch ich bekam jeden 3.Tag warmes Essen. Gibt es noch zu erwähnen pro Monat durfte ich 20 Zeilen schreiben, wurde natürlich kontrolliert. Besuch war auch einmal im Monat mit Antrag erlaubt (30 Min) War aber Scheiße, wenn meine Mutter angereist kam, war ich manchmal schon wieder auf Tournee. Das kann ich zu Manudaves Beitrag beitragen, gehört habe ich vieles doch erlebt und bestätigen kann ich nur das von mir geschriebene! Vergessen kann ich nie! Doch den ersten Stein werde ich trotzdem nicht werfen, vielleicht haben die tatsächlich gedacht sie sprechen Recht, ansonsten müssten viele Ex-Juristen der DDR heute angeklagt werden oder ihre Zulassung entzogen werden! Das mit den Unrechtsurteilen hatten wir doch schon einmal vor der DDR ! Wie viele mussten sich damals für ihre Unrechtsurteile verantworten?
Na lassen wir das! Sie haben nach den für sie gültigem Recht und Gesetz gehandelt! Ob sie wenigstens manchmal ein schlechtes Gewissen hatten?
Zum Glück habe ich es beim zweiten Versuch geschafft in die BRD zu kommen. Gruß Peter(Turtle)


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#8

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 14:08
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich möchte meinem Beitrag noch hinzufügen,das ich damals 18 Jahre alt war. Vielleicht wurde ich wegen meiner Jugend humaner behandelt.


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#9

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 15:04
von sentry | 1.077 Beiträge
In Antwort auf:
Ich müsste dankbar sein, das mich die Sicherheitsorgane der DDR vor diesen Schritt bewahrt haben


Ja das sind so die starken Texte gewesen. Bei mir sagten Sie: "Weswegen Sie hier sind, ist schlimmer als Mord!"
Da sitzt man schon mal da und fragt sich, was das gewesen sein könnte...

BTW...schöner Beitrag, turtle.

zuletzt bearbeitet 18.05.2009 15:38 | nach oben springen

#10

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 17:32
von Zermatt | 5.293 Beiträge
Hier habe ich noch eine Aussage von Klaus G. (Auszug)

Der Haftablauf bestand darin,das ich im Dunkeln meiner Zelle sass und zu kurzen Unterbrechungen künstlichem
grellen Licht ausgesetzt wurde.Die Verpfegung bestand aus Wasser und Brot. Es wurden zunächst 3,dann 2 und zum
Schluss eine Mahlzeit gereicht.Nach diesen 2 Wochen wurde ich zu Vernehmung zum "Roten Terror" gebracht und von diesem gefragt, ob ich nun gewillt sei zu arbeiten. Ich habe erneut eine Arbeitsaufnahme abgelehnt,worauf der "R T"
sagte,das er nun zu nächsten Massnahme greifen werde.
Diese Massnahme bestand darin,das ich in einen Duschraum geführt wurde und dort mit erhobenen Händen an die Decke
gebunden wurde.Dies geschah so,das meine Fußspitzen noch gut den Fussboden berühten. Darauf wurde heisses Wasser
aufgedreht.Dies sollte verhindern,das die Schläge,die ich nun vom"R T" und seinen beiden Stellvertretern bekam,sich sichtbar auf der Haut abzeichneten.Die Schläge mit dem Gummiknüppeln dauerten circa eine halbe Stunde. Danach wurde ich bewusstlos.Als ich wieder zu mir kam,musste ich Blut spucken und mich erbrechen.Ich stellte zahlreiche Blutergüsse am ganzen Körper fest.Anschliessend lag ich 4 Wochen im Haftkrankenhaus.


Soweit der Auszug. Das ganze geschah 1989.


zuletzt bearbeitet 18.05.2009 17:33 | nach oben springen

#11

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 18:25
von nightforce (gelöscht)
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Hallo zusammen,
ich saß ja selbst 6 Wochen in U-Haft.
Angerührt hat mich niemand während der Zeit, aber ich war ja auch in Einzelhaft.
Zu den Mahlzeiten wurde ich geführt und bekam auch immer sehr gutes Essen.
Trotzdem wurde versucht, einen weichzukochen, es gab Verhöre, wo man ständig das Selbe gefragt wurde, auch wenn mann das schon zig mal beantwortet hatte.
Untergebracht war ich in einer Einzelzelle im Keller mit einem Lichtschacht durch den am Tage millionen Mücken ihren Weg fanden.
Meiner bitte nach einen Mückenmittel (welches ich selbst im Spint hatte) wurde nicht entsprochen, auch der Bitte nachts doch das Licht brennen zu lassen, wurde nicht entsprochen.
So gab es halt jede Nacht einen massiven Mückenangriff und ich sah von Tag zu Tag immer beschi...ner aus.
Das war eigendlich meine wirkliche Qual während der U-Haft.
Mücken in Mass, und nichts dagegen.
Aber keiner hat mir was getan, außer eben die kleinen blutsaugenden Tierchen.
War schon echt Sch....e, aber nach Hausdurchsuchung wurde ich noch innerhalb der Truppen vollständig rehabilitiert.
Im Gegenteil, ich war wohl erst ab da feindwärts bestätigt.
Die Mückenstiche waren deshalb auch recht schnell vergessen, was nicht tötet, härtet ab.
Gruß nf


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#12

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 19:06
von tiroler (gelöscht)
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kann diese methoden bestätigen,da ist nichts von gelogen.die u-haft ist das schlimmste.im vollzug ist es lockerer.das ist alles nicht so schlimm,man konnte von diesen strolchen, von aufsehern ,nichts anderes erwarten.besonders schlimm ist ,wenn die gefangenen gegen einander ausgespielt wurden.es gab aber auch bedienstete , die gute menschen waren.so hat schon mal ein beamter sein frühstücksbrot mit einem gefangenen geteilt.nun wil ich mich etwas mehr outen.der gefangene war ich.ich brauchte keine gegenleistung erbringen.es gab aber auch einen anderen,der
hat mir einen guten posten verschafft,und mich anschließend erpresst.ich schäme mich heute noch nach vielen jahren dafür.hab es aber für mich aufgearbeitet.ich sollte berichten , wer raucher ist und wer nicht.zigaretten wurden gegen essen getauscht. zigarette war ein gutes zahlungsmittel.
besonders schlimm war ,dass die politischen ,mit kriminellen zusammen gesessen haben.ich wurde mal von einem niedrigen dienstgrad gefragt, weshalb ich sitze,ich sagte politisch.er bekam einen wutanfall und sagte ich sei neukriminell.wie schon gesagt, es gab anständige menschen.eins noch.ich saß in einer zelle mit vier u-häftlingen.
die doppelstockbetten haben kaum reingepasst und mir wurde eine matratze neben dem kübel gelegt.da kam es schon mal vor, dass ich nachts mit urin bespritzt wurde oder den duft einatmen mußte.ergänzen will ich noch das luftloch war ca
25 x 25cm gross.je mehr ich an diese zeit denke,fällt mir ein.ein mithäftling hatte beim morgenappell eine wasserlatte. der idiot von wächter schlug ihn mit dem schlüsselbund drauf.der gefangene sagte vor schmerzen ,du schwein.es hat ihm mehrere tage arrest eingebracht.

tiroler

zuletzt bearbeitet 18.05.2009 19:24 | nach oben springen

#13

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 20:01
von nightforce (gelöscht)
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@tiroler,
die hieß doch Chromoprala (chronische Morgen Pracht Latte)
Gruß nf


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#14

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 20:10
von manudave (gelöscht)
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Was haben wir doch für ein konterrevolutionäres Volk hier...


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#15

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 18.05.2009 20:33
von manudave (gelöscht)
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In Antwort auf:
Anschliessend lag ich 4 Wochen im Haftkrankenhaus.



Das war übriges der größte Griff ins Klo, der passieren konnte.

Von einem Haftkrankenhaus weiß ich, das ca. 1mal im Monat ein Arzt kam - auch bei schwersten Krankheiten. Die Patienten, die am mobilsten waren, mussten die anderen pflegen und versorgen. Und wenn dann mal einer wegen einer vergessenen OP-Schere starb, da was dass dann eben so. Meistens hat man die Toten dann erst einen Tag später o.ä. geholt - das Bett wurde natürlich nicht desinfiziert.


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#16

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 19.05.2009 19:29
von manudave (gelöscht)
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Na dann will ich dir mal weiterhelfen:

Eva-Maria Neumann "Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit" -

ein sehr ausführliches Buch über die Haftmethoden der Stasi und über das Frauengefängnis Schloss Hoheneck. Dort findest du ein mindestens ein Dutzend Folter- bzw. Schikanemethoden. Insbesondere die Methoden in Haft-Krankenhäusern werden detailliert beschrieben. Mir ist beim Lesen teilweise fast schlecht geworden.

Roman Grafe - Die Grenze durch Deutschland:

Viele Zeitzeugenberichte von ehem. Flüchtlingen, die aus Ihrer Haftzeit berichten - dort entdeckst du u.a. das "Pfahlstehen". Ich persönlich habe gerade erst ein viertel des Buchs gelesen und habe dort etliche Foltermethoden kennengelernt.

Das ich evtl. befangen bin, streite ich gar nicht ab. Aber wenn ich die vorherigen Berichte gelesen habe, sind das hier wohl einige, lieber Rainer-Maria.

Der Film "Verriegelte Zeit" von der Regisseurin Sibylle Schönemann wird dir übrigens den Werdegang eines Häftlings und der Wärter zeigen - die einen sind heute fast irre und die anderen rehabilitiert und rate wer wer ist.

Übrigens:

In Antwort auf:
Dein Kumpel mit der „Morgenprachtlatte“ wird es verdaut haben


Diesen Satz finde ich unterste Schublade - hätte von einem ehem. Wärter sein können. Zehntausende Häftlinge haben diese Zeit nicht verdaut und sind z.B. mit 47 Arbeitsunfähig. Wenn du es nicht glaubst, kann dich dir gern eine Telefonnummer geben.

Und ein Vergleich mit anderen Strafanstalten ist hier nicht angebracht. Denn wenn diese schäbig waren, dann ist auch das eine himmelschreiende Ungerechtigkeit - aber macht es dann die Sache in der DDR besser?


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#17

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 19.05.2009 19:32
von manudave (gelöscht)
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Übrigens muss ich nach Rainer-Maria´s Text fast Baldrian nehmen. Das ist einen Verhöhnung der Opfer, was dort geschrieben steht.


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#18

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 19.05.2009 19:53
von manudave (gelöscht)
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Ich habe mir erstmals das Recht als Admin genommen und einen Beitrag von Rainer-Maria gelöscht.
Das hat folgende Gründe:

Es war nicht Thema Bedingungen z.B. in BRD-Kinderheimen zu beschreiben.

Auf die Frage nach Gefängnis-Methoden wurde nicht eingegangen, vielmehr wurden Opfer dieser Gefängnisse in einer Art und Weise verhöhnt, die mich nach langer Überlegung zu diesem Schritt gebracht haben.

Ich bitte um Verständnis, aber es gibt einfach Grenzen.


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#19

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 19.05.2009 19:54
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Starke Worte,mein lieber Rainer Maria,na die Auszüge stammen aus dem Buch" Der Salzgitterreport" und
da stehen bestimmt keine Märchen drin.
Übrigens,Bildzeitung - so einen Mist lese ich nicht..
Gruss
Zermatt



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#20

RE: DDR-Gefängnis-Methoden

in Leben in der DDR 19.05.2009 19:58
von Pitti53 | 8.786 Beiträge

nun wollen wir uns hier wohl mal nicht kloppen?ich dachte immer dies ist ein freies forum ohne zensur? auch rainer-maries meinung ist frei!!!!!!


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