#1

Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 16.05.2009 21:44
von NPKCA (gelöscht)
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Ich würde von euch gern wissen wie ihr die 8 Stunden so rumgekriegt habt. Ich meine die ganzen Dinge außerhalb der Dienstvorschriften. Die üblichen Dinge wie Radio hören, Pilze sammeln usw. sind ja an anderen Stellen immer wieder mal zur Sprache gekommen.
Hier mal ein paar Anregungen:
- "Kochen" auf den Heizkörpern im B-Turm: z.B. Karlsbader Schnitte oder diverse Büchsen vom Komplekte-Tag
- Schlüsselanhängern flechten aus Draht oder Signalschnur
- Schafe reiten auf Kontrollgang
- Mädels/Zuginsassen beobachten
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#2

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 01:41
von Rostocker | 7.720 Beiträge

Ja wie hat man damals die 8 Std rum bekommen.Ich kann mich nur dran erinnern,wenn es eintönig wurde also langweilig.Habe ich zu Führungsstelle gemeldet-erbitte,Grenzstreife 50m links und rechts von meinen Postenplatz .Daraus wurden mehr ---Meter---lach.Was hatte man vor--einfach sich mit den Nachbarposten zu treffen und zu quatschen,so verging die Zeit.Man mußte nur aufpassen,wo befand sich die Kontrollstreife.Aber das war ja kein Problem.das GMS war ja immer erreichbar.


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#3

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 01:56
von Rostocker | 7.720 Beiträge

Nicht GMS--wollte sagen GMN--Grenzmeldenetz-so erfuhr man wo sich gerade die Kontrollstreife befand


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#4

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 10:28
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Wie war es denn mit einem kleinen Runde Schlaf ? Natürlich heimlich.



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#5

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 10:44
von maja64 (gelöscht)
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Eine leckere Sache war immer Schaschlik auf den B-Turm machen.Also von zuhause mit dem Paket Knacher schicken lassen,Äpfel gab es meist auf der Kompanie,eine Zwiebel beim Küchenbullen besorgen.Auf dem B-Turm alles in Stücke schneiten und dann auf den zuvor vom Waffenöl gesäuberten Waffen reinigungsstab der MPI auffädeln.Auf jeden Turm war ja ein Handfeger u. eine Kehreschaufel.Das Butterbrot in welchen die Pausenbrote eingepackt waren,wurde zerknüllt auf die Schaufel gelegt und angezündet.Jetzt mußte man sehen da das Papier ja nicht lange brande,das das Fett der Knacker schnell anfing sich zu verflüssigen und somit das Feuer weiter unterhielt,bis das Schaschlik die gewünschte Bräune hatte.Die Rauchentwicklung war relativ gering,allerdings mußten die Fenster geöffnet werden


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#6

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 12:43
von Rainman2 | 5.762 Beiträge
Hallo maja64,

und ich habe mich immer über den Zustand unserer "Ausrüstung" auf den B-Türmen gewundert! Jetzt erklärt sich endlich die Sache mit den Kehrschaufeln! Klar, dass da irgendwas gebrutzelt wurde. Aber, dass Ihr da oben solche Sachen zubereitet habt ... alter Schwede! Und das perfide: Keiner hat mir das Rezept verraten und keiner hat mir was abgegeben. Und, maja64, ich war doch immer ... naja, meistens ... naja, ab und zu so lieb zu Euch!


@Zermatt: Schlafen war im Grenzdienst die größte Todsünde. Das Problem, wenn nur einer einschlief: Er konnte vom anderen "angeschissen" werden (von schlimmeren Dingen abgesehen). Das Problem, wenn beide einschliefen: Sie konnten Meldezeiten verschlafen oder von Kontrollstreifen "aufgeklatscht" werden. Für uns Offiziere gab es übrigens ein großes Problem. Aufgrund der Dienstbelastung waren auch wir permanent übermüdet. Wenn Du als Kommandeur Grenzsicherung auf der Führungsstelle geführt hast, dann immer die Nachtschicht (22:00 - 06:00 Uhr). Nachts zwischen 02:00 und 03:00 Uhr war es am schlimmsten. Keine Anrufe, kaum Meldungen über das Grenzmeldenetz, der Wald war auch zur Ruhe gekommen und um Dich herum das leise, rhythmische Klicken und Ticken der Signalanlagen. Wehe, Du bist auch nur eingenickt. Es gab nichts Schlimmeres, als wenn ein Soldat, der mit Dir als Posten auf der Führungsstelle war, erzählte, dass Du als Offizier draußen schläfst. Die sich aus dem Widerspruch von Schlafbedürfnis und dieser Erkenntnis ergebende "dynamische Sitzhaltung" wurde bei uns als "Figurenwerfen" bezeichnet. Nach vorne sinken - nach hinten hochzucken ... nach der Seite sinken - nach der anderen Seite hochzucken ... usw.usf. Wenn es ganz schlimm wurde, schickte man mal den Posten eine Weile zur Beobachtung auf's Dach. Das war aber nur, damit das Herumgezucke nicht allzu peinlich wurde.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Grete85 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.05.2009 12:45 | nach oben springen

#7

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 13:36
von maja64 (gelöscht)
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Noch mal was zum Thema Schlafen
Einschlafen ließ sich teilweise gar nicht vermeiden,man bedenke nur jeden Tag eine wechselnde Schicht und zusätzliche sogenannte Lagen, die teilweise nach Stunden erst aufgelöst wurden. Besonders schlimm war die Zeit als das 3 Diensthalbjahr nach Hause entlassen wurde und die neuen noch nicht eingesetzt wurden.Das hieß das das 2.Diensthalbjahr an 3 Tagen 12 Stunden fahren mußte,mich erwischte es damals mit 3 aufeinanderfolgenden Nachtschichten von 18.00-06.00 Uhr.Am ersten Tag so gegen 08.00 ins Bett gekommen,konnte man nicht schlafen da die EKs ihren Heimgang feierten(lautstark),dann im laufe des Vormittags Grenzalarm,Grund Waldarbeiter vergaßen Lagerfeuer zu löschen.
In der dritten Nacht bin ich dann mit meinen Posten in Führerhaus des LO eingepennt,als uns das quitschen der Bremsen des UAZ vom Batt.komandeur wieder weckte,der machte uns erst mal rund wie ein Buslenker.So etwas wäre im in seiner ganzen Dienstzeit noch nicht vorgekommen,und so weiter und so fort,aber irgendwie hatte auch er ein einsehen mit uns,denn die sache verlief im Sande.
Übrigends kam es teilweise vor das man die Meldezeit bis zu einer Stunde verschlief,da wurde dann angegeben der Hörer wäre kaputt gewesen u.man hätte ihn erst wieder bauen müßen.


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#8

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 14:07
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo zusammen,

sicherlich überfiel einem mal die Müdigkeit,aber so richtig geschlafen hat glaube ich keiner.Mir ist mal ein Posten vom Kolonnenweg weggerutsch und gefallen,der war beim Laufen eingeschlafen,da waren wir aber auch glaube ich schon 16 Stunden in der Abriegelung.Wie hätte man es auch erklären sollen wenn man fest geschlafen hätte,wird wach und der zweite mann ist weg(wäre natürlich die schlimmste Sache,die einem passieren kann).Meldezeiten solange zu verpassen ,war ja eigentlich auch kaum möglich,denn selbst wenn der Hörer defekt gewesen wäre,dann hatte man ja noch den Kontakt über Funk.

04/86-04/87 in Schierke


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#9

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 14:10
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Ich denke auch,das sich nicht vermeiden liess. Bei den miesen Arbeitszeiten rund um die Uhr-da schreit
der Körper ja förmlich nach Schlaf,Grenze hin und Grenze her,irgenwann bist du platt.

Aber wie Rainman schon sagte,beim Schlaf entdeckt zu werden-Todsünde Nr 1. Glaube ich gerne.
Hoffentlich gab es Kollegen,die mal ein Auge zudrückten,wenn so was passierte.



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#10

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 14:35
von maja64 (gelöscht)
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Hallo grenzgänger86
Beim Laufen einschlafen das kenn ich auch.Übrigends ist es mir mal passiert das ich es nicht mitbekam,als wir nachts auf dem B-Turm waren,das mein Postenführer zum Austreten runter ging u. wieder hoch kam erst als er die oberste Klappe schloß, bekam ich es mit,er witzelte dann jetzt hätte ich dir eine Karte aus Hamburg schicken können,soviel zum Thema fest schlafen.
Zum Thema Meldezeiten, wärend meiner Dienstzeit (10/83-10/84)hatte wir noch das alte GMN ,da konnte man auch noch an einer Sprechsäule am GSZ sich melden u. sagen man befindet sich gerade am GZ I ohne das das jemand kontrollieren konnte.Funkgeräte hatten wir äußerst selten mit dabei,einfach der Leistung wegen,ich weiß ja nicht was ihr ein paar Jahre später für Dinger gehabt habt,wir hatte R 105 o. R 126 russische Exemplare,da kam man mit normalen rufen noch weiter wie mit den Dingern.Noch dazu das wir in der Rhön waren u. unter Umständen sich einige Berge zwischen uns u. der Füst befanden.Intressiert mich mal wie das im Harz geklappt hat.
Gruß maja64


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#11

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 16:20
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Grüß Dich Maja64,

bei uns war es so,das GMN war in zwei Schleifen verlegt,linke und rechte Schleife von der Füst aus gesehen.Auf der Füst ging dann eine Leuchte an und mann wußte von welcher Seite aus gemeldet wurde.Jede Meldesäule war natürlich nicht aufgeschlüsselt und mann konnte sich auchmal mit anderen Posten treffen.
Funkgerät hatte jedes Postenpaar,wir hatten soviel in Schierke das sogar bei Kompaniealarm jeder Posten eins hatte.Das waren welche von RFT wie sie auch die VoPo hatte,glaube die hießen R106 und R126,ein Kasten ungefähr 25x10cm groß.An einem Kabel war eine Sprechgarnitur,meist grau mit 2 Ruftasten und einer Sprechtaste.Die Antenne konnte man abschrauben und die war auch bloß 20-25 cm lang. Ich fand die ganz praktisch,wenn man den Trageriemen lang genug eingestellt hat,konnte man das Ding umgehängt noch in die Beintasche stecken und es baumelte nicht ständig hin und her.Der Funk hat im Harz eigentlich immer gut funktioniert,ich kann mich nicht erinnern das wir mal Probleme hatten.
Man liest voneinander.
Tschau
04/86-04/87 in Schierke


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#12

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 16:21
von Rainman2 | 5.762 Beiträge
Hallo maja64,

das mit den Funkgeräten bestätige ich sofort. Es konnte nie ein ernsthaftes Mittel für die Führung im Stedtlinger Abschnitt sein. An der besten Stelle erreichte das Funktgertät R109 (10 kg schwer - liebevoll "Steinzeitrekorder" genannt) eine Reichweite von 1,5 km.

Danke für die Geschichte mit dem Einschlafen im LO. Dein Posten war bestimmt Gefr.H. Der Battaillonskommandeur, Oberstleutnant S., war zwar ungemein geschwätzig, aber er hat sehr gerecht geführt, mit viel Verständnis für die tatsächliche Situation. Bei uns ist dazu keine Meldung eingegangen. Ich glaube, er wusste, dass unser KC, Hptm.A., nicht mit so einer Situation umgehen konnte.

Zum Einschlafen beim Laufen: Das kenne ich auch, allerdings nur von den Wachschichten an der Offiziershochschule. An der Grenze passierte es mir mal, dass ich durch vollkommene Übermüdung (Mo.-Fr. insgesamt 5 Stunden Schlaf) wahrnahm, dass sich ein Minenwarnschild in einen Mann im weißen Anzug verwandelte, der loslief. Irgendein gerade noch funktionierender Quadrant meines Gehirns teilte mir mit, dass das nicht sein könne und ich doch bitte mal das Wasser der nächsten Pfütze nutzen solle, um wieder etwas frischer zu werden. Ich wischte mir das schlammige, aber auch kalte Wasser über das Gesicht und schon stand da wieder ein Minenwarnschild.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 17.05.2009 16:23 | nach oben springen

#13

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 16:41
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo zusammen,

so wie es Rainman ging,ist es mal einem GAK im Eckerloch ergangen.Dort steht ein Schild von der Brockenbahn ca. 1.80 m hoch,weiß mit einem schwarzen Rand und in der Mitte steht irgendeine Zahl.Der GAK war in stockdunkler Nacht allein mit Hund unterwegs und es war noch total neblig(im Harz Patt genannt).Vermutlich war er auch etwas schläfrig,jedenfalls hat er das Schild für eine weibliche Person gehalten(die weiße Frau vom Eckerloch).Nach mehrmaligen Anruf hat er mit seiner Pistole(Makarow) geschossen und seit dieser Nacht hatte das Schild 2 oder3 Einschüsse.Das Schild hat viele Jahre noch im Eckerloch gestanden und so wurde die Geschichte von Grenzer zu Grenzer weiter gegeben.EK 89/1,auch hier im Forum,angemeldet, war auch in Schierke und kennt die Geschichte.
Ich weiß von langen Postengängen in der Nacht,das man vor Müdigkeit plötzlich irgendwelchen Mist erzählt hat,was gar nicht zum Gespräch passte und dann der andere fragte ob man penne(das war so eine Phase kurz vorm Pennen)

04/86-04/87 in Schierke


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#14

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 17:57
von suentaler | 1.923 Beiträge

Hallo Grenzgänger86,

das kann ich bestätigen.
Bei uns in Ilsenburg war es ganz genauso.
GMN in 2 Schleifen, so daß der KGSi gleich sehen konnte, ob es ein Posten links oder rechts der FÜST war, der sich meldete.
Und wir hatten auch alle zusätzlich zum GMN-Hörer ein Funkgerät mit.
Wenn ich mich recht erinnere, war es das hier im Bild (UFT-771)
Die Antenne ging schnell mal verloren, wenn man nicht aufpasste und die Akkus hielten auch nicht lange, jedenfalls keine 8 Stunden.

Wir hatten einen Soldaten in der Kompanie, der nur für das Akkuladen verantwortlich war.

Gruß
Suentaler

Angefügte Bilder:
UFT - 771.jpg

[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#15

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 18:16
von bruno | 598 Beiträge

36 stunden in der abriegelung - da sind sogar die bäume gelaufen...
da unsere kompanie eine schmetterlingskompanie war,
waren wir nacht für nacht im busch,
und die müdigkeit kam, da hat man den tiefpunkt überwunden,
50 - 60 min später ging es wieder los.


nichts auf der welt ist so gerecht verteilt wie der verstand.
denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
rené descartes
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#16

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 18:17
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo Suentaler,

ja,den "Akku",den gabs wahrscheinlich in jeder Kompanie.Wir haben immer ein zweites Paar Ersatzakkus mitgenommen zum Dienst,Du hast recht die hielten nämlich nicht lange.Ich weiß nicht mehr genau wie die Funkgeräte hießen.
Darf ich mal fragen zu welcher Zeit Du in Ilsenburg warst?Einer der mit mir in Potsdam zur Ausbildung war,ist nämlich auch an die Grenze nach Ilsenburg versetzt wurden,mit dem hatte ich mich noch ne geraume Zeit geschrieben als ich in Schierke war.

04/86-04/87 in Schierke


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#17

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 18:27
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo,

wenn man sich mit anderen Posten getroffen hat,dann mußte einer aber das Funkgerät ausschalten,da es sonst eine furchtbare Rückkopplung gegeben hat und ein lauter Pfeifton entstand.
Wir haben manchmal andere Posten in Verlegenheit gebracht,in dem wir sie vom weiten beobachtet haben wenn Urlauber auf der Brockenstraße kontrolliert wurden.Dann wurden übers Funkgerät die unmöglichsten Geräusche gemacht,dann kam sofort von der Füst "halten Sie Funkdisziplin"

04/86-04/87 in Schierke


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#18

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 19:19
von Transitfahrer (gelöscht)
avatar

Ich habe schon länger mitbekommen, daß die meisten Grenzer unheimlich kreativ waren wenn es ums Essen, Schlafen oder Schabernack ging. . Hut ab vor soviel Einfallreichstum.
Apropos Schlafen. Ich habe mal als Sicherungsposten unter ABC Vollschutz im Sommer mal so richtig 2 Std abgeratzt und keiner hats bemerkt.
Thema Funke. Wir hatten ein Gerät von Telefunken. Die mittlere Funkentfernung betrug ca. 7km.
Gruß
Peter


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#19

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 19:29
von suentaler | 1.923 Beiträge

In Antwort auf:
Darf ich mal fragen zu welcher Zeit Du in Ilsenburg warst?Einer der mit mir in Potsdam zur Ausbildung war,ist nämlich auch an die Grenze nach Ilsenburg versetzt wurden,mit dem hatte ich mich noch ne geraume Zeit geschrieben als ich in Schierke war.


Hallo grenzgänger,

schreib mir mal eine PN mit seinem Namen,
er muß einer meiner "Alten" gewesen sein, wenn er in der 5.GK war.
In Ilsenburg gab es aber auch noch die 12. und die PiK-20, wenn er da war, dann kenne ich ich nicht.


Suentaler


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#20

RE: Zeitvertreib im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 17.05.2009 19:37
von Rostocker | 7.720 Beiträge

Ja solche Nachtschichten im Nebel,waren grausamer wie ein Horrorfilm.Man sah Gestalten die es nie gabund hinzu kamen noch Geräusche die von Kleintieren verursacht wurden--z.b.Igel.Die Glatten,die aus der Ausbildung kamen,haben sich fast in die Hose geschissen.Auch ja--hab ja beinahe vergessen --das es mir genauso ging.


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