#161

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2014 16:27
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #160


willst du damit aussagen , dass diese Parteiarmee MfS das Ziel hatte, die Verfassung der DDR zu schützen ?


Wenn mans nüchtern betrachtet. Und diese Verfassung ist u. a. 1968 nach dem Volksentscheid in Kraft getreten. Übrigens der einzige Volksentscheid in der Geschichte der DDR.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung_...ischen_Republik

Ich war damals 10 Jahre jung. Aber solch eine Diskussion wie vor diesem Volksentscheid habe ich danach nie wieder erlebt.

LG von Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 14.02.2014 16:31 | nach oben springen

#162

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2014 16:53
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von RUnger im Beitrag #159
Vor 53 bab es auch wenige MfS-Kreidienststellen-glaube 1953 nur ca 150.
Nichtmal soviel, aber das lag nun vor allem daran, das die Anzahl der Kreise bis zur Bildung der Bezirke im Juli 1952 gerade mal 132 betrug, odär?
... http://de.wikipedia.org/wiki/Kreisreformen_in_der_DDR


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#163

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2014 21:42
von T55TK | 64 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #143
Zitat von Zermatt im Beitrag #140
Zitat von Rostocker im Beitrag #125
Zitat von Gert im Beitrag #118
Zitat von Gert im Beitrag #117
Zitat von seaman im Beitrag #95
Zitat von Gert im Beitrag #75

oh doch, beim BGS wusste ich was aussen drauf stand war auch drin. Solche Lügengeschichten produzieren nur solche Unrechtsstaaten wies die DDR war.


Hast Du zu dieser Aussage noch eine Richtigstellung?
Zusammenarbeit BGS/BND?

seaman

Nein, es gibt nichts richtig zu stellen!

Ich bin mein ganzes Leben nie von BND oder vs verfolgt, ausgeforscht, zur Klärung eines Sachverhaltes mitgenommen worden. Ich bin auch bei Grenzkontrollen nicht befragt worden, wohin ich fahre, wo ich arbeite, mein Auto ist nicht von BGS Beamten auseinandergenommen worden. Aber all das ist mir in der DDR passiert. Ich bin noch in der DDR sogar in einem Café von Stasi Schnüfflern angesprochen worden, die mich sogar festnehmen wollten, wenn ich nicht Auskunft gebe,was sie von mir wissen wollten



Siehste und so ging es mir in der DDR--wurde auch nicht verfolgt und zu Klärung eines Sachverhaltes mitgenommen. Nur meinen Betriebsausweis musste ich vorzeigen beim Werkschutz,wenn es auf Arbeit ging.

Ja du...und andere ?



Galt Damals wie Heute. Wer sich Systemkonform verhält dem passiert nichts.

passport



Voll daneben....


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#164

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 16:07
von RUnger | 66 Beiträge

Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger



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#165

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 16:18
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag.
MfG R. Unger


@RUnger , war es nicht doch die Volkskammer, die Legislative, die Gesetze beschlossen hat?
Der Staat als Exekutive durfte sie dann umsetzen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#166

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 16:29
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger




Die SED, die doch die führende Rolle für sich reklamierte, als Staatspartei zu bezeichnen, was ist daran verkehrt? Die führende Rolle und bei den Repräsentanten der DDR wurde doch auch immer die Zugehörigkeit zur Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik mit erwähnt. Sollte es da ein paar Ausnahmen gegeben haben, wie etwa die Chefs der Blockparteien - reine Feigenblätter, Herr Unger.
Und das Schild und Schwert der Partei, wie dein Verein auch bezeichnet wurde, kommt auch nicht von ungefähr.....
Wie immer, auf dem Gesetzblatt stand das Eine, ebenso wie in dern Dokumenten der KSZE, die Realität sah aber ganz anders aus und nun zu behaupten, es wäre doch alles ganz gesetzlich abgelaufen und vom Volk so gewollt gewesen - reines Nebelkerzen werfen... vielleicht glaubt es ja einer, der nicht in der DDR gelebt hat. Versuchen kann man es ja mal...


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#167

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 16:30
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #144
Und wenn mir dieses Land überhaupt nicht gefällt dann bin ich z.B morgen in Costa Rica oder so.Das ist das was der BP als Freiheit bezeichnet.


Hallo,
und in wieviel Länder kannst du real auswandern und dort wirklich existenssichernd und willkomen arbeiten.

Im Beispielstaat CostaRica bist du nur ähnlich der Schweiz als Euro-Meklkuh willkommen solange man dich abzocken kann....


Wieviel Deutsch wären insgesamt in Neuuseeland, Canada oder Australien wilkommen?

Dort aber auch nur als Qualifizierter und denke an brain-drain.

Es handelt sich um eine EINZELFALL-Freiheit.....



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#168

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 16:42
von Alfred | 6.850 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #166
Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger




Die SED, die doch die führende Rolle für sich reklamierte, als Staatspartei zu bezeichnen, was ist daran verkehrt? Die führende Rolle und bei den Repräsentanten der DDR wurde doch auch immer die Zugehörigkeit zur Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik mit erwähnt. Sollte es da ein paar Ausnahmen gegeben haben, wie etwa die Chefs der Blockparteien - reine Feigenblätter, Herr Unger.
Und das Schild und Schwert der Partei, wie dein Verein auch bezeichnet wurde, kommt auch nicht von ungefähr.....
Wie immer, auf dem Gesetzblatt stand das Eine, ebenso wie in dern Dokumenten der KSZE, die Realität sah aber ganz anders aus und nun zu behaupten, es wäre doch alles ganz gesetzlich abgelaufen und vom Volk so gewollt gewesen - reines Nebelkerzen werfen... vielleicht glaubt es ja einer, der nicht in der DDR gelebt hat. Versuchen kann man es ja mal...



Rügnaer,

setzen die heutigen Abgeordneten immer den Willen des Volkes um ? Jetzt erhöht man sicher erst mal wieder selbst die Diäten...


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#169

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 16:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #168
Zitat von Rüganer im Beitrag #166
Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger




Die SED, die doch die führende Rolle für sich reklamierte, als Staatspartei zu bezeichnen, was ist daran verkehrt? Die führende Rolle und bei den Repräsentanten der DDR wurde doch auch immer die Zugehörigkeit zur Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik mit erwähnt. Sollte es da ein paar Ausnahmen gegeben haben, wie etwa die Chefs der Blockparteien - reine Feigenblätter, Herr Unger.
Und das Schild und Schwert der Partei, wie dein Verein auch bezeichnet wurde, kommt auch nicht von ungefähr.....
Wie immer, auf dem Gesetzblatt stand das Eine, ebenso wie in dern Dokumenten der KSZE, die Realität sah aber ganz anders aus und nun zu behaupten, es wäre doch alles ganz gesetzlich abgelaufen und vom Volk so gewollt gewesen - reines Nebelkerzen werfen... vielleicht glaubt es ja einer, der nicht in der DDR gelebt hat. Versuchen kann man es ja mal...



Rügnaer,

setzen die heutigen Abgeordneten immer den Willen des Volkes um ? Jetzt erhöht man sicher erst mal wieder selbst die Diäten...


@Alfred, so ist das In der DDR gewesen und leider auch heute! Keiner fragt uns! Der Unterschied zu damals, ist heute erfährt man es wenn die Herrschaften was machen, früher wurde alles tot geschwiegen und man hat gedacht sie sind sozialistische Götter, die machen es richtig! Aber leider, auch nicht! Also was sollen die Sprüche, bringt nix!!
Grüsse Steffen52


zuletzt bearbeitet 15.02.2014 16:54 | nach oben springen

#170

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 17:05
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
DDR-Staatssicherheit, viel Personal, hauptamtlich und IM. Weiviel gehörten zu Markus Wolf, wieviele passten auf innere Zersetzung durch Kritik, Fluchtpläne usw.

Und, das interesiert mich, wieviele waren in Funktionen wie Revision, interne Ermittlungen wie bei Polizei und anderen Behörden in der BRD, Steuerfahndung, Kampf gegen Korruption usw. aktiv? Also auch Funktionen der Kriop und Staatsanwaltschaft entsprechend BRD-Begriff im nichtpolitischen Strafbarkeitsbereich beschäftigt?

Denke auch an das Westäquivalent Bilanzprüfungsgesellschaften und deren Testate...

Auch eine sozialistische Volkswirtschaft hat Menschen mit realen Schwächen...

Oder war der Bereich NUR unter der Plankommission und den anderen Fachministerien angesiedelt?



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#171

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 17:06
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Alfred im Beitrag #168
Zitat von Rüganer im Beitrag #166
Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger




Die SED, die doch die führende Rolle für sich reklamierte, als Staatspartei zu bezeichnen, was ist daran verkehrt? Die führende Rolle und bei den Repräsentanten der DDR wurde doch auch immer die Zugehörigkeit zur Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik mit erwähnt. Sollte es da ein paar Ausnahmen gegeben haben, wie etwa die Chefs der Blockparteien - reine Feigenblätter, Herr Unger.
Und das Schild und Schwert der Partei, wie dein Verein auch bezeichnet wurde, kommt auch nicht von ungefähr.....
Wie immer, auf dem Gesetzblatt stand das Eine, ebenso wie in dern Dokumenten der KSZE, die Realität sah aber ganz anders aus und nun zu behaupten, es wäre doch alles ganz gesetzlich abgelaufen und vom Volk so gewollt gewesen - reines Nebelkerzen werfen... vielleicht glaubt es ja einer, der nicht in der DDR gelebt hat. Versuchen kann man es ja mal...



Rügnaer,

setzen die heutigen Abgeordneten immer den Willen des Volkes um ? Jetzt erhöht man sicher erst mal wieder selbst die Diäten...




@Alfred
geht es um heute?


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#172

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 17:13
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Alfred im Beitrag #168
Zitat von Rüganer im Beitrag #166
Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger




Die SED, die doch die führende Rolle für sich reklamierte, als Staatspartei zu bezeichnen, was ist daran verkehrt? Die führende Rolle und bei den Repräsentanten der DDR wurde doch auch immer die Zugehörigkeit zur Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik mit erwähnt. Sollte es da ein paar Ausnahmen gegeben haben, wie etwa die Chefs der Blockparteien - reine Feigenblätter, Herr Unger.
Und das Schild und Schwert der Partei, wie dein Verein auch bezeichnet wurde, kommt auch nicht von ungefähr.....
Wie immer, auf dem Gesetzblatt stand das Eine, ebenso wie in dern Dokumenten der KSZE, die Realität sah aber ganz anders aus und nun zu behaupten, es wäre doch alles ganz gesetzlich abgelaufen und vom Volk so gewollt gewesen - reines Nebelkerzen werfen... vielleicht glaubt es ja einer, der nicht in der DDR gelebt hat. Versuchen kann man es ja mal...



Rügnaer,

setzen die heutigen Abgeordneten immer den Willen des Volkes um ? Jetzt erhöht man sicher erst mal wieder selbst die Diäten...



@Alfred
wenn du meinst, heute setzen die Abgeordneten auch nicht den Willen des Volkes um, dann gehst Du ja mit, mit der Feststellung, dass die Abgeordneten der Volkskammer den Volkswillen nicht umgesetzt haben. Oder habe ich da was falsch interpretiert?
Wenn die sich heute wieder die Diäten erhöhen, es sind eben auch Raffkes, und ich schreibe bewusst - auch -.
aber solange die mich mein Ding machen lassen - da interessiert es mich wenig, ich kann daran nichts ändern und von mir wurden die auch nicht gewählt.


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#173

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 17:35
von Alfred | 6.850 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #172
Zitat von Alfred im Beitrag #168
Zitat von Rüganer im Beitrag #166
Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger




Die SED, die doch die führende Rolle für sich reklamierte, als Staatspartei zu bezeichnen, was ist daran verkehrt? Die führende Rolle und bei den Repräsentanten der DDR wurde doch auch immer die Zugehörigkeit zur Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik mit erwähnt. Sollte es da ein paar Ausnahmen gegeben haben, wie etwa die Chefs der Blockparteien - reine Feigenblätter, Herr Unger.
Und das Schild und Schwert der Partei, wie dein Verein auch bezeichnet wurde, kommt auch nicht von ungefähr.....
Wie immer, auf dem Gesetzblatt stand das Eine, ebenso wie in dern Dokumenten der KSZE, die Realität sah aber ganz anders aus und nun zu behaupten, es wäre doch alles ganz gesetzlich abgelaufen und vom Volk so gewollt gewesen - reines Nebelkerzen werfen... vielleicht glaubt es ja einer, der nicht in der DDR gelebt hat. Versuchen kann man es ja mal...



Rügnaer,

setzen die heutigen Abgeordneten immer den Willen des Volkes um ? Jetzt erhöht man sicher erst mal wieder selbst die Diäten...



@Alfred
wenn du meinst, heute setzen die Abgeordneten auch nicht den Willen des Volkes um, dann gehst Du ja mit, mit der Feststellung, dass die Abgeordneten der Volkskammer den Volkswillen nicht umgesetzt haben. Oder habe ich da was falsch interpretiert?
Wenn die sich heute wieder die Diäten erhöhen, es sind eben auch Raffkes, und ich schreibe bewusst - auch -.
aber solange die mich mein Ding machen lassen - da interessiert es mich wenig, ich kann daran nichts ändern und von mir wurden die auch nicht gewählt.



Rüganer,

Volkskammer und Co sind ja hier eigentlich nicht das Thema.
Von "Raffkes" in der Volkskammer zu schreiben ist wohl übertrieben, bei 500 Mark Aufwandsentschädigung im Monat.
Fakt ist aber ein, Abgeordnete werden wohl nie 100% der Bevölkerung hinter sich haben, in keinem Land der Welt. So wird es auch in der DDR Entscheidungen in der Volkskammer gegeben haben, die nicht von 100% der Bevölkerung getragen wurden. Ich habe mich jedenfalls von den Entscheidungen der Volkskammer nicht eingeschränkt gefühlt. Aber diese Auffassung musst Du nicht teilen.


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#174

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 17:57
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Alfred im Beitrag #173
[quote=Rüganer|p332775][quote=Alfred|p332768][quote=Rüganer|p332765][quote=RUnger|p332760]Hallo Moskwitschka


Rüganer,

Volkskammer und Co sind ja hier eigentlich nicht das Thema.
Von "Raffkes" in der Volkskammer zu schreiben ist wohl übertrieben, bei 500 Mark Aufwandsentschädigung im Monat.
Fakt ist aber ein, Abgeordnete werden wohl nie 100% der Bevölkerung hinter sich haben, in keinem Land der Welt. So wird es auch in der DDR Entscheidungen in der Volkskammer gegeben haben, die nicht von 100% der Bevölkerung getragen wurden. Ich habe mich jedenfalls von den Entscheidungen der Volkskammer nicht eingeschränkt gefühlt. Aber diese Auffassung musst Du nicht teilen.



@Alfred,
Deine Auffassung bleibt Deine Auffassung und dagegen ist nichts zu sagen. Aber !! es begann mit der Antwort auf R: Ungers Post und da ging es darum dass vieles zwar durch Gesetze und Verträge festgelegt war, in der Praxis aber ganz anders gehandhabt worden ist. Dann zu behaupten, es wäre alles gesetzlich gewesen und vom Volk so gewollt..... und dies bezog sich auf die DDR, Alfred...
Ansonsten kann ich nur noch einmal sagen, solange mich der Staat nicht fühlbar und feststellbar in meiner Tätigkeit zu Gunsten meiner Familie und meines Kontos einschränkt, bzw. nicht solche Forderungen an mich richtet, dass ich einen Plan einreichen muss und gesellschaftliche Aktivitäten bei mir und meinen Angestellten nachzuweisen habe, kann er verdeckt schnüffeln, so viel er will. Meinetwegen sollen sich die MdB's doch unbegrenzten Kredit einräumen, mir egal.


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#175

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 21:01
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger


@RUnger , dieser Staat wurde geführt vom Politbüro einer Partei, der SED. Zu ihrer Sicherheit und zur Absicherung der exklusiven Machterhaltung der SED hatte sie eine eigene Sicherheitsarmee eingerichtet. Das war das MfS. Damit sie sich dieser Leute sicher war, wurden sie handverlesen, wurden über Durchschnitt DDR bezahlt und mit anderen Privilegien versehen.
Die Gesetze wurden durch die SED formuliert, die jedoch vermutlich vorher vom Politbüro dieser Partei abgesegnet waren. Die Abstimmungen der Volkskammer waren eine Kommödie für die Aussendarstellung, denn Gegenstimmen gab es so gut wie gar nicht. Damit man sich den Anstrich von Demokratie nach aussen erhalten konnte, wurden die Blockparteien ins Leben gerufen. Diese Parteien waren jedoch Marionetten der SED, denn sie stimmten ausnahmslos durch vorherige Gleichschaltung für die Gesetzesvorlagen der SED.
Also der Staat in der DDR war die SED. Das Volk hatte nichts zu sagen. Die SED konnte nicht abgewählt werden, alles klassische Merkmale einer Diktatatur. Kannst du dir die Abriegelung der Grenzen am 13.August in einer parlamentarischen Demokratie vorstellen ? Das Volk der DDR hätte die SED bei der nächsten Wahl in den Orkus geschickt.
Vielleicht noch eine Anmerkung über die "Beliebtheit" der SED in freien Wahlen. Im Oktober 1946 wurde gewählt. Nur mit massivster Behinderung der konkurrierenden Parteien durch die SMAD ( Sowj. Militäradministration) kam die SED auf 47,... %. Ihre späteren Traumziele von 99,99 % erreichte sie erst ab 1950 durch gezielte Manipulationen des Wahlrechts auf Veranlassung und Mithilfe der SMAD-danach immer 99,99% oder so ähnlich.

ausführlich guckst du hier :http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_in_der_SBZ_1946


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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grenzgänger81 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#176

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 21:24
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #175
Zitat von RUnger im Beitrag #164
Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger


@RUnger , dieser Staat wurde geführt vom Politbüro einer Partei, der SED. Zu ihrer Sicherheit und zur Absicherung der exklusiven Machterhaltung der SED hatte sie eine eigene Sicherheitsarmee eingerichtet. Das war das MfS. Damit sie sich dieser Leute sicher war, wurden sie handverlesen, wurden über Durchschnitt DDR bezahlt und mit anderen Privilegien versehen.
Die Gesetze wurden durch die SED formuliert, die jedoch vermutlich vorher vom Politbüro dieser Partei abgesegnet waren. Die Abstimmungen der Volkskammer waren eine Kommödie für die Aussendarstellung, denn Gegenstimmen gab es so gut wie gar nicht. Damit man sich den Anstrich von Demokratie nach aussen erhalten konnte, wurden die Blockparteien ins Leben gerufen. Diese Parteien waren jedoch Marionetten der SED, denn sie stimmten ausnahmslos durch vorherige Gleichschaltung für die Gesetzesvorlagen der SED.
Also der Staat in der DDR war die SED. Das Volk hatte nichts zu sagen. Die SED konnte nicht abgewählt werden, alles klassische Merkmale einer Diktatatur. Kannst du dir die Abriegelung der Grenzen am 13.August in einer parlamentarischen Demokratie vorstellen ? Das Volk der DDR hätte die SED bei der nächsten Wahl in den Orkus geschickt.
Vielleicht noch eine Anmerkung über die "Beliebtheit" der SED in freien Wahlen. Im Oktober 1946 wurde gewählt. Nur mit massivster Behinderung der konkurrierenden Parteien durch die SMAD ( Sowj. Militäradministration) kam die SED auf 47,... %. Ihre späteren Traumziele von 99,99 % erreichte sie erst ab 1950 durch gezielte Manipulationen des Wahlrechts auf Veranlassung und Mithilfe der SMAD-danach immer 99,99% oder so ähnlich.
ausführlich guckst du hier :http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_in_der_SBZ_1946



Rot: 1946 kannst Du nicht mit späterer Zeit vergleichen und schon gar nicht mit den 80ern. Was die Manipulationen betrifft, herrscht hier sicher " frahktionsübergreifend" allgemeiner Konsens, daß manipuliert wurde. Hatte es als Mitglied eines Wahllokales auch selbst erlebt. Aber was wäre denn geschehen, wenn die Bürger irgendwann, als es keine SMAD mehr gab, ein Wahlverhalten wie im Frühjahr 1990 an den Tag gelegt hätten ? Du wirst mir nicht weismachen wollen, daß diese Ergebnisse noch manipulierbar gewesen sein sollten. Das hätte eingreifende politische Konsequenzen gehabt. Auch die Blockparteien wären dann nicht mehr die Anhängsel der SED, sondern mit einem ganz anderen Selbstbewustsein aufgetreten.



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#177

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 21:57
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #176
Zitat von Gert im Beitrag #175
[quote=RUnger|p332760]Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger


@RUnger , dieser Staat wurde geführt vom Politbüro einer Partei, der SED. Zu ihrer Sicherheit und zur Absicherung der exklusiven Machterhaltung der SED hatte sie eine eigene Sicherheitsarmee eingerichtet. Das war das MfS. Damit sie sich dieser Leute sicher war, wurden sie handverlesen, wurden über Durchschnitt DDR bezahlt und mit anderen Privilegien versehen.
Die Gesetze wurden durch die SED formuliert, die jedoch vermutlich vorher vom Politbüro dieser Partei abgesegnet waren. Die Abstimmungen der Volkskammer waren eine Kommödie für die Aussendarstellung, denn Gegenstimmen gab es so gut wie gar nicht. Damit man sich den Anstrich von Demokratie nach aussen erhalten konnte, wurden die Blockparteien ins Leben gerufen. Diese Parteien waren jedoch Marionetten der SED, denn sie stimmten ausnahmslos durch vorherige Gleichschaltung für die Gesetzesvorlagen der SED.
Also der Staat in der DDR war die SED. Das Volk hatte nichts zu sagen. Die SED konnte nicht abgewählt werden, alles klassische Merkmale einer Diktatatur. Kannst du dir die Abriegelung der Grenzen am 13.August in einer parlamentarischen Demokratie vorstellen ? Das Volk der DDR hätte die SED bei der nächsten Wahl in den Orkus geschickt.
Vielleicht noch eine Anmerkung über die "Beliebtheit" der SED in freien Wahlen. Im Oktober 1946 wurde gewählt. Nur mit massivster Behinderung der konkurrierenden Parteien durch die SMAD ( Sowj. Militäradministration) kam die SED auf 47,... %. Ihre späteren Traumziele von 99,99 % erreichte sie erst ab 1950 durch gezielte Manipulationen des Wahlrechts auf Veranlassung und Mithilfe der SMAD-danach immer 99,99% oder so ähnlich.
ausführlich guckst du hier :http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_in_der_SBZ_1946



Rot: 1946 kannst Du nicht mit späterer Zeit vergleichen und schon gar nicht mit den 80ern. Was die Manipulationen betrifft, herrscht hier sicher " frahktionsübergreifend" allgemeiner Konsens, daß manipuliert wurde. Hatte es als Mitglied eines Wahllokales auch selbst erlebt. Aber was wäre denn geschehen, wenn die Bürger irgendwann, als es keine SMAD mehr gab, ein Wahlverhalten wie im Frühjahr 1990 an den Tag gelegt hätten ? Du wirst mir nicht weismachen wollen, daß diese Ergebnisse noch manipulierbar gewesen sein sollten. Das hätte eingreifende politische Konsequenzen gehabt. Auch die Blockparteien wären dann nicht mehr die Anhängsel der SED, sondern mit einem ganz anderen Selbstbewustsein aufgetreten.
[/quote
@DoreHolm ich will dir gar nichts weismachen, die Geschichte hat ihr Urteil längst gefällt über die SED und ihre Machenschaften . Mehr ist da zu nicht zu sagen. Ich möchte auch nicht, dass du diese Aussage wieder ideologisch verdrehst, dass ich dir und anderen ihre Vergangenheit in ihrem Leben in diesem Staat schlecht machen möchte. Ich lege wert darauf, das klar zu trennen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#178

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2014 22:33
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #177
Zitat von DoreHolm im Beitrag #176
Zitat von Gert im Beitrag #175
[quote=RUnger|p332760]Hallo Moskwitschka

Das MfS- Ministerium für Staatssicherheit- wurde vom DDR-Staat per Gesetz am 8. Februar geschaffen und nicht auf Beschluß irgendeiner Partei. Daß die Mehrzahl der Angehörigen(genauer der BS) der SED angehörten, ist eine andere Frage. Die Gesetze in der ehemaligen DDR wurden vom Staate beschlossen und nicht von einer Partei auf einem Parteitag. Das ist per Gesetzblätter nachweisbar.Das Gegenteil wohl nicht. Das gewisse Leute eine Staatspartei und ein Parteiorgan draus zimmern ist eine andere Frage und stehht auf einem anderm Blatt-nicht Gesetzblatt.

MfG R. Unger


@RUnger , dieser Staat wurde geführt vom Politbüro einer Partei, der SED. Zu ihrer Sicherheit und zur Absicherung der exklusiven Machterhaltung der SED hatte sie eine eigene Sicherheitsarmee eingerichtet. Das war das MfS. Damit sie sich dieser Leute sicher war, wurden sie handverlesen, wurden über Durchschnitt DDR bezahlt und mit anderen Privilegien versehen.
Die Gesetze wurden durch die SED formuliert, die jedoch vermutlich vorher vom Politbüro dieser Partei abgesegnet waren. Die Abstimmungen der Volkskammer waren eine Kommödie für die Aussendarstellung, denn Gegenstimmen gab es so gut wie gar nicht. Damit man sich den Anstrich von Demokratie nach aussen erhalten konnte, wurden die Blockparteien ins Leben gerufen. Diese Parteien waren jedoch Marionetten der SED, denn sie stimmten ausnahmslos durch vorherige Gleichschaltung für die Gesetzesvorlagen der SED.
Also der Staat in der DDR war die SED. Das Volk hatte nichts zu sagen. Die SED konnte nicht abgewählt werden, alles klassische Merkmale einer Diktatatur. Kannst du dir die Abriegelung der Grenzen am 13.August in einer parlamentarischen Demokratie vorstellen ? Das Volk der DDR hätte die SED bei der nächsten Wahl in den Orkus geschickt.
Vielleicht noch eine Anmerkung über die "Beliebtheit" der SED in freien Wahlen. Im Oktober 1946 wurde gewählt. Nur mit massivster Behinderung der konkurrierenden Parteien durch die SMAD ( Sowj. Militäradministration) kam die SED auf 47,... %. Ihre späteren Traumziele von 99,99 % erreichte sie erst ab 1950 durch gezielte Manipulationen des Wahlrechts auf Veranlassung und Mithilfe der SMAD-danach immer 99,99% oder so ähnlich.
ausführlich guckst du hier :http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahlen_in_der_SBZ_1946



Rot: 1946 kannst Du nicht mit späterer Zeit vergleichen und schon gar nicht mit den 80ern. Was die Manipulationen betrifft, herrscht hier sicher " frahktionsübergreifend" allgemeiner Konsens, daß manipuliert wurde. Hatte es als Mitglied eines Wahllokales auch selbst erlebt. Aber was wäre denn geschehen, wenn die Bürger irgendwann, als es keine SMAD mehr gab, ein Wahlverhalten wie im Frühjahr 1990 an den Tag gelegt hätten ? Du wirst mir nicht weismachen wollen, daß diese Ergebnisse noch manipulierbar gewesen sein sollten. Das hätte eingreifende politische Konsequenzen gehabt. Auch die Blockparteien wären dann nicht mehr die Anhängsel der SED, sondern mit einem ganz anderen Selbstbewustsein aufgetreten.
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@DoreHolm ich will dir gar nichts weismachen, die Geschichte hat ihr Urteil längst gefällt über die SED und ihre Machenschaften . Mehr ist da zu nicht zu sagen. Ich möchte auch nicht, dass du diese Aussage wieder ideologisch verdrehst, dass ich dir und anderen ihre Vergangenheit in ihrem Leben in diesem Staat schlecht machen möchte. Ich lege wert darauf, das klar zu trennen.



Habe in keiner Weise versucht, etwas zu verdrehen und auch nicht herausgelesen, daß Du irgenjemand einschl. mir die Vergangenheit schlecht machen würdest. In welchem meiner Worte hast du das hier herausgelesen ?



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#179

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.02.2014 09:38
von RUnger | 66 Beiträge

Hallo Moskwitschka und andere

Ja, es soll damals noch "Volksentscheide" gegeben haben-nicht nur Beschlüsse und Gesetze von der Volkskammer.
Was die Kreisdienststellen 1952 von der Zahl 132 mag schon so richtig sein, one Landdienststellen und von Verwaltung Großberlin.Hatte ja geschrieben "Glaube"
Aber heute beschließt ja der Bundestag auch Gesetze gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen.

Egal was eine Verfassung oder ein sogenanntes Grundgesetz festlegt-beides sind nun Mal nicht von keiner Partei beschlossene Dinge. Sie legen die Grundaufgaben des Verfassungsschutzes fest. z.B. Sicherheit der Landesverteidigung, Schutz des Volkseigentums.
Man könnte hier ja mal über die Enteignung und den Verkauf von Volkseigentum reden.Aber es gab ja auch keine vom Staat beauftragte Treuhand.


Der Abbrenner des Harmonikawerkes wurde von uns auch gefaßt, Pazersprengerversuch auch festgenommen. Nur mal zwei Beispiele zum Verfassungsschutzauftrag zu DDR-Zeiten.

MfG R. Unger



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#180

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.02.2014 13:20
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat


@DoreHolm ich will dir gar nichts weismachen, die Geschichte hat ihr Urteil längst gefällt über die SED und ihre Machenschaften . Mehr ist da zu nicht zu sagen. Ich möchte auch nicht, dass du diese Aussage wieder ideologisch verdrehst, dass ich dir und anderen ihre Vergangenheit in ihrem Leben in diesem Staat schlecht machen möchte. Ich lege wert darauf, das klar zu trennen.
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Habe in keiner Weise versucht, etwas zu verdrehen und auch nicht herausgelesen, daß Du irgenjemand einschl. mir die Vergangenheit schlecht machen würdest. In welchem meiner Worte hast du das hier herausgelesen ? [/quote]

Zitat



... nicht in diesem Post, aber diese Art von Antwort kommt des öfteren, das mir vorgeworfen wird, ich würde die Lebensleistung der der Ex DDR Bürger nicht anerkennen. Das war und ist nicht meine Absicht, das gilt generell. Deswegen darf aber doch der Staat und seine Regierungsform kritisiert werden, ohne dass das gleich jemand auf sich persönlich bezieht.


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