#41

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 11:57
von Moskwitschka (gelöscht)
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OT @Alfred

Tschuldigung - ich wollte user schreiben. Aber egal.

Ich will hier keine persönliche Fehde beginnen. Aber oft genug funkst Du mit solchen Korrekturen dazwischen. Ich würde mir nur ab und zu mehr Substanz oder Ausführlichkeit zum Thema wünschen, statt Verweisen in welcher Form auch immer.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 11:58 | nach oben springen

#42

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:02
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #29






@Gert, ich glaube du brauchst @seaman nichts über Kristi Macrakis zu erzählen, er kennt sie nämlich persönlich. James Hall ist seit kurzem frei!

SCORN


dann ist es ja gut, dann hat er vermutlich auch an dem Buch mitgearbeitet ?


Kristie Macrakis ist eine sehr interessante Frau,die sich im Gegensatz zu vielen selbsternannten deutschen Historikern neutral mit der Geschichte der HVA beschäftigt.
Inzwischen hat sie zu dem Megachip eine andere Erkenntnis als im Buch angegeben.

seaman


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 12:03 | nach oben springen

#43

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:16
von Alfred | 6.854 Beiträge

Gert,

zu Gebauer u.a. ist hier einiges zu finden.

http://www.kundschafter-ddr.de/?p=684


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#44

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:23
von Moskwitschka (gelöscht)
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Hallo @seaman

Gab es nach Odense 2007 eine ähnliche Veranstaltung zur Geschichte der HV A?

LG von der Moskwitschka

EDIT

Und noch eine Frage hinterher Für alle Berliner vielleicht eine Empfehlung oder nicht @seaman

Bernd Fischer. Das Ende der HVA. Die Abwicklung der DDR-Auslandsaufklärung.
Geschichte der HVA. Band 8. 288 Seiten

Es findet eine Buchlesung mit dem Autor Bernd Fischer statt.

Datum: Dienstag, 04. März 2014
Uhrzeit: 19:00 Uhr in der "Junge Welt! - Ladengalerie
Torstr. 6 in 10119 Berlin


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 12:33 | nach oben springen

#45

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:35
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #37
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #35
Zitat von RUnger im Beitrag #27
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen
oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.


Hierbei übersiehst Du aber etwas Wesentliches.
Der Verfassungsschutz ist eine reine Ermittlungsbehörde und besitzt keine exekutive Kompetenz.
Eigene Haftanstalten im übrigen auch nicht.




Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.

Bautzen2 gehörte zum MfS
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#46

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:41
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #17
Zitat von diegrenzgängerin im Beitrag #13
Aber an die USA wurden Daten verhökert, von denen sie profitierten. Jeder der die genannte Szene kennt, weiß, welche Person ich meine.
diegrenzgängerin


@diegrenzgängerin , verstehe ich das jetzt richtig? du weist wer die rosenholzdateien den amerikanern zugespielt hat? wäre sehr interessant näheres zu erfahren!

...... oder meinst du die handvoll lumpen, die menschen welche ihnen vertraut haben für geld verraten haben? diese namen sind allerdings bekannt!

da sie personen der zeitgeschichte sind könnte man auch ihre namen nennen. das waren aber keinesfalls die "mächtigen" in der HVA



Im Wesentlichen kursieren zwei Versionen darüber, wie die CIA an die mikro-verfilmten F 16 und F 22 der HV A gelangt ist – nach der einen hat sie die Mikrofilme von Mitarbeitern des KGB erworben, nach der anderen Variante sollen leitende bzw. ein Mitarbeiter der HV A heimlich die CIA bedient haben. Beide Varianten überzeugen nicht – es müssen nicht zwingend die Sicherheitsverfilmungen der HV A gewesen sein. Am Anfang der KGB-Variante wird häufig Oberstleutnant Rainer Hemmann als wichtiger Akteur genannt. Er habe im Dezember 1989 den Befehl erhalten, die in einigen Blechdosen enthaltenen Mikrofilme nach Berlin-Karlshorst zum KGB zu schaffen, um sie dort Sascha Prinzipalow auszuhändigen: »Im Dezember 1989 kam mein Vorgesetzter zu mir. Er wies mich an, die Verfilmungen von dem Material des Referats 7 nach Karlshorst auszulagern.« Dass Hemmann einen solchen Auftrag erhalten hat, ist nicht gänzlich abwegig, denn dem Stab der HV A war mit dem Referat 7 auch die Registratur der HV A unterstellt, die mit den Mikroverfilmungen gearbeitet haben müsste. In einer schwarzen Kuriertasche hätten sich die Blechdosen befunden, die er dem KGB in einer Karlshorst nahe gelegenen Villa übergab, an deren Schranke ihn Prinzipalow empfangen habe: »Ich drückte Sascha die einem Pilotenkoffer ähnelnde Tasche in die Hand.«
Der Weg der Mikrofilme vom KGB zur CIA wird meist mit Prinzipalow und dem KGB-Obristen Alexander Sjubenko in Verbindung gebracht. Sjubenko soll zu einem Lt. Colonel der CIA in Berlin namens James Atwood (»Jimmy«) in Kontakt gestanden haben, der unter der Legende eines Militärhistorikers operiert habe. Angeblich hat Atwood 1992 in Moskau die Unterlagen von einem dieser beiden KGB-Mitarbeiter entgegengenommen. Allerdings: Die KGB-Variante ist nicht überprüfbar, denn das Einzige, was alle drei Akteure – Atwood, Prinzipalow und Sjubenko – verbindet, ist die Tatsache, dass sie verstorben sind.58 Nicht zu den mikroverfilmten F 16 und F 22 zählen die »Statistikbogen«. Mit Blick auf diese wird häufig der Stationschef der CIA in Bonn, Edwin J. Pechous, ins Spiel gebracht. Er habe diese, mitunter auch als Mobilisierungsdatei bezeichneten Bogen, auf 8,5-Zoll-Robotron-Disketten beschafft.59
Nach einer anderen Variante, die – minder häufig – in Umlauf ist, sind die Mikro-filme entweder von einigen Spitzenleuten oder von einem einzelnen Mitarbeiter der HV A an die CIA übergeben worden. Den Blick in diese Richtung, und insbesondere in die des Stabes der HV A lenken leitende Mitarbeiter der Abteilung IX/C der HV A: »Offensichtlich hatte unsere Bürokratie, die ›Stabsarbeit‹ von Federfuchsern, grund-legende Regeln der Geheimdienstarbeit ignoriert. Eine solche brisante Zusammenstellung anzufertigen [was im Auftrag Wolfs erfolgte] und davon noch Mikrofilm-Kopien zu erstellen, war eine massive Verletzung des ›besonderen Quellenschutzes‹. Dazu kam, dass in den Wirren der Liquidierung des MfS und der Auflösung der HV A dieses hochbrisante Material nicht so gesichert wurde, dass niemand damit ›Silberlinge‹ verdienen konnte. Oder war unter den mit der Sicherung Beauftragten der Judas?«
Ob überhaupt eine bzw. welche dieser Varianten zutrifft, muss offenbleiben. Wie auch immer es gewesen ist, die Operation selbst genießt bei der CIA auch Jahre später hohen Stellenwert. So zitierte die »Washington Post« einen daran Beteiligten mit den Worten: »When the complete history of the closing days of the Cold War is written, this will be one of CIA’s greatest triumphs.«61 Umgekehrt wird dies von Angehörigen der HV A gewürdigt: »Dieser Zugriff der CIA […] auf HVA-Unterlagen, aus denen sich Angaben über unsere Quellen rekonstruieren lassen, gehört zu unseren größten Niederlagen.«
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Aktenf...ublicationFile


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#47

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:43
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #44
Hallo @seaman

Gab es nach Odense 2007 eine ähnliche Veranstaltung zur Geschichte der HV A?

LG von der Moskwitschka




Nein, in dieser Grössenordnung nicht.
Odense war schon fokussierend und hochinteressant weil sich auch die ehemaligen Gegenspieler der HVA zu dieser Thematik äusserten.
Es gibt aus dieser Konferenz resultierend viele Bücher zum Wirken der Geheimdienste im Kalten Krieg.
Mittlerweile ist es auch eine Altersfrage.Die Zeitzeugen werden weniger.
Bin froh,viele dort in Odense und der vorhergehenden Konferenz in Berlin"Spionage für den Frieden"(2004) noch persönlich kennengelernt zu haben und befragen zu können.
Ansonsten gibt es in den USA ab und an dazu noch Veranstaltungen bzw. in Deutschlands Nachbarländern.
Bemerkenswert ist für mich,dass im Ausland mit dieser Thematik ohne Vorurteile und historisch bewertend fair umgegangen wird.
Die Jugend ist dort sehr aufgeschlossen und interessiert.
In dem vergifteten Klima in D. undenkbar.

seaman


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zuletzt bearbeitet 09.02.2014 15:29 | nach oben springen

#48

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:44
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #45
Zitat von Alfred im Beitrag #37
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #35
Zitat von RUnger im Beitrag #27
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen
oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.


Hierbei übersiehst Du aber etwas Wesentliches.
Der Verfassungsschutz ist eine reine Ermittlungsbehörde und besitzt keine exekutive Kompetenz.
Eigene Haftanstalten im übrigen auch nicht.




Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.

Bautzen2 gehörte zum MfS
Lutze


Lutze, das ist so nicht ganz richtig. "Offiziell" gehörte es zum MdI, faktisch wurde der Laden aber vom MfS geführt.


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#49

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:46
von Alfred | 6.854 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #45
Zitat von Alfred im Beitrag #37
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #35
Zitat von RUnger im Beitrag #27
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen
oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.


Hierbei übersiehst Du aber etwas Wesentliches.
Der Verfassungsschutz ist eine reine Ermittlungsbehörde und besitzt keine exekutive Kompetenz.
Eigene Haftanstalten im übrigen auch nicht.




Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.

Bautzen2 gehörte zum MfS
Lutze


Da wird Dir Moskwitschka antworten ....


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#50

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 12:50
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ohne Worte @Alfred

Lieber stelle ich das Buch rein

Das Ende der HVA
Die Abwicklung der DDR-Auslandsaufklärung


Im letzten Jahr der DDR endete auch deren Auslandsaufklärung. Agenten mussten »abgeschaltet« oder »nach Hause« geholt, ihre Spuren verwischt und die Identität »bereinigt« werden, damit sie vor möglicher Strafverfolgung sicher waren. Oberst Bernd Fischer war mit dieser Abwicklung beauftragt worden. Er handelte im Auftrag der DDR-Regierung und mit Zustimmung des Runden Tisches. Im letzten, dem 8. Band der Geschichte der HV A, berichtet er über jene Vorgänge 1989/90, wie sie noch nirgends dokumentiert worden sind. Fischer informiert als Insider über Einzelschicksale, Hintergründe und Zusammenhänge, gestützt auf unveröffentlichte Dokumente und Erinnerungen.

http://www.buchredaktion.de/catalog/prod.../category/1184/

Und warte auf Meinungen

LG von der Moskwitschka


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zuletzt bearbeitet 09.02.2014 12:55 | nach oben springen

#51

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 16:42
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #45
Zitat von Alfred im Beitrag #37
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #35
Zitat von RUnger im Beitrag #27
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen
oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.


Hierbei übersiehst Du aber etwas Wesentliches.
Der Verfassungsschutz ist eine reine Ermittlungsbehörde und besitzt keine exekutive Kompetenz.
Eigene Haftanstalten im übrigen auch nicht.




Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.


Bautzen2 gehörte zum MfS
Lutze


@Lutze

Interessant ! Behauptung oder Wissen ? Dann bitte aber konkret.


passport


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#52

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 16:49
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #51
Zitat von Lutze im Beitrag #45
Zitat von Alfred im Beitrag #37
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #35
Zitat von RUnger im Beitrag #27
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen
oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.


Hierbei übersiehst Du aber etwas Wesentliches.
Der Verfassungsschutz ist eine reine Ermittlungsbehörde und besitzt keine exekutive Kompetenz.
Eigene Haftanstalten im übrigen auch nicht.




Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.


Bautzen2 gehörte zum MfS
Lutze


@Lutze

Interessant ! Behauptung oder Wissen ? Dann bitte aber konkret.


passport

beides,fahr mal hin nach Bautzen2
Lutze


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wer nicht kämpft hat schon verloren
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#53

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 16:59
von passport | 2.640 Beiträge

@Lutze


Und, was soll das nützen ? Es gibt über dieses Thema bereits einen Thraed !

Strafgefangener in der DDR (3)


passport


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#54

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 17:01
von Lutze | 8.039 Beiträge

und die Mitarbeiter an den Grenzübergangsstellen steckten
auch in falsche Kostüme
Lutze


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Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 17:08
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #54
und die Mitarbeiter an den Grenzübergangsstellen steckten
auch in falsche Kostüme
Lutze



Da das GRENZübergangsstellen waren trug man GRENZERuniformen.


passport


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#56

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 17:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Dann halte ich mal mit der BStU dagegen:

Das wahrscheinlich bekannteste »MfS-Gefängnis«, die Strafvollzugseinrichtung Bautzen II, unterstand dagegen formal der Verwaltung Strafvollzug des Ministeriums des Innern der DDR. In der Praxis hatten hier jedoch die Abteilung VII der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Dresden und vor allemdie Hauptabteilung IX des MfS das Sagen. Berührungen mit der Linie XIV gab es nur am Rande

http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile

Das kann jetzt jeder für sich im stillen Kämmerlein interpretieren. Oder es der BStU erklären, wie es wirklich war.

LG von der Moskwitscherin


Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#57

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 17:16
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #55
Zitat von Lutze im Beitrag #54
und die Mitarbeiter an den Grenzübergangsstellen steckten
auch in falsche Kostüme
Lutze



Da das GRENZübergangsstellen waren trug man GRENZERuniformen.


passport

und was steckte sich in einer solchen Uniform?,
wirklich ein Grenzer?
Lutze


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#58

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 17:23
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #34
Zitat von Gert im Beitrag #32
Zitat von Alfred im Beitrag #31
Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von seaman im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman






@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




Gert,

2 -3 Jahre.

Informiere dich doch einfach mal. Rupp, Gebauer z.B. beide jeweils 12 Jahre.
Dann lasse ich mal die ganzen Geldstrafen weg, die das Leben nach der Haft weiter erschwerten.


richtig Alfred, das sind aber Ausnahmen und dem Schaden angemessen, den sie hinterlassen haben. Ich meinte eher das Heer der kleineren und mittleren Spione


Gert,

es gibt da noch einige die unter zwölf Jahren lagen. Da könnte man Personen wie Kuron, Popp, Dr. Gast u.a. nennen.
Nur ist es schon seltsam, Bürger der DDR die für die Dienste West arbeiteten wurden nicht bestraft, die bekamen Entschädigungen. Die hatten doch aber auch gegen Gesetze verstoßen.

Man sollte schon eingestehen, dass nach 1990 mit zwei Ellen gemessen wurde. Geldstrafen sind für mich z.B. auch extreme Gerichtskosten oder solche Regeln, dass Gelder die an Kundschafter gezahlt wurden, nachträglich versteuert werden mussten.
Sprich Bürger der BRD hätten in ihrer Steuererklärung eintragen müssen, "habe im Jahr 1987 400 DM vom MfS" erhalten". Da kann sich jeder selbst sein Bild machen.




@Alfred was hast du denn für eine Rechtsauffassung ? selbstverständlich wurden westdeutsche Agenten, die enttarnt wurden, bestraft. Da gilt das Strafrecht der alten Bundesrepublik auch für die Zeit vor dem 3.Oktober. Sie kannten doch ihr Risiko und ihren Tarif.
Dass die Angehörigen der HVA die als DDR Bürger auf dem Territorium der DDR Dienst taten, für das was vor dem 3.Oktober 90 geschah, nicht bestraft wurden ist auch völlig in Ordnung. Das sind zweierlei Paar Schuhe. Oder sollte man die nach deiner Meinung auch alle einbuchten, die am Schreibstisch in der Normannenstr. sassen?

Und was die Geldstrafen und Nachversteuerung betrifft, das kann ich nicht beurteilen. Ich kann dir aber eines sagen, für eine geringes Vergehen , das hier im Westen D`'s eine Ordnungswidrigkeit bzw gar nichts gewesen wäre , ist ein naher Verwandter von mir in der DDR für 2 1/2 Jahre ins Gefängnis gewandert, hat 40.000 Mark Geldstrafe bekommen und 5 Jahr Berufsverbot. Näheres möchte ich hier nicht ausbreiten. Das nur mal am Rande zu der brutalen Ostjustiz, die im internationalen Vergleich völlig unverhältnismäßig daneben lag mit ihren Urteilen. Es war eben ein Volksgerichtshof in anderer Robe

Und was Westspione im Osten betrifft kann ich nur sagen wo kein Kläger ist auch kein Richter. Wenn ihr sie nicht vor dem 3.Oktober geschnappt habt, Pech gehabt . An denen, die vorher gefasst wurden habt ihr euch doch überpropotional ausgelebt bis hin zum Genickschuss. Da müsste die Stasi trotz ihrer Niederlage im Ganzen, hier im Detail ganz zufrieden nach Hause gegangen sein.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#59

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 18:21
von Alfred | 6.854 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #58
Zitat von Alfred im Beitrag #34
Zitat von Gert im Beitrag #32
Zitat von Alfred im Beitrag #31
Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von seaman im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman






@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




Gert,

2 -3 Jahre.

Informiere dich doch einfach mal. Rupp, Gebauer z.B. beide jeweils 12 Jahre.
Dann lasse ich mal die ganzen Geldstrafen weg, die das Leben nach der Haft weiter erschwerten.


richtig Alfred, das sind aber Ausnahmen und dem Schaden angemessen, den sie hinterlassen haben. Ich meinte eher das Heer der kleineren und mittleren Spione


Gert,

es gibt da noch einige die unter zwölf Jahren lagen. Da könnte man Personen wie Kuron, Popp, Dr. Gast u.a. nennen.
Nur ist es schon seltsam, Bürger der DDR die für die Dienste West arbeiteten wurden nicht bestraft, die bekamen Entschädigungen. Die hatten doch aber auch gegen Gesetze verstoßen.

Man sollte schon eingestehen, dass nach 1990 mit zwei Ellen gemessen wurde. Geldstrafen sind für mich z.B. auch extreme Gerichtskosten oder solche Regeln, dass Gelder die an Kundschafter gezahlt wurden, nachträglich versteuert werden mussten.
Sprich Bürger der BRD hätten in ihrer Steuererklärung eintragen müssen, "habe im Jahr 1987 400 DM vom MfS" erhalten". Da kann sich jeder selbst sein Bild machen.




@Alfred was hast du denn für eine Rechtsauffassung ? selbstverständlich wurden westdeutsche Agenten, die enttarnt wurden, bestraft. Da gilt das Strafrecht der alten Bundesrepublik auch für die Zeit vor dem 3.Oktober. Sie kannten doch ihr Risiko und ihren Tarif.
Dass die Angehörigen der HVA die als DDR Bürger auf dem Territorium der DDR Dienst taten, für das was vor dem 3.Oktober 90 geschah, nicht bestraft wurden ist auch völlig in Ordnung. Das sind zweierlei Paar Schuhe. Oder sollte man die nach deiner Meinung auch alle einbuchten, die am Schreibstisch in der Normannenstr. sassen?

Und was die Geldstrafen und Nachversteuerung betrifft, das kann ich nicht beurteilen. Ich kann dir aber eines sagen, für eine geringes Vergehen , das hier im Westen D`'s eine Ordnungswidrigkeit bzw gar nichts gewesen wäre , ist ein naher Verwandter von mir in der DDR für 2 1/2 Jahre ins Gefängnis gewandert, hat 40.000 Mark Geldstrafe bekommen und 5 Jahr Berufsverbot. Näheres möchte ich hier nicht ausbreiten. Das nur mal am Rande zu der brutalen Ostjustiz, die im internationalen Vergleich völlig unverhältnismäßig daneben lag mit ihren Urteilen. Es war eben ein Volksgerichtshof in anderer Robe

Und was Westspione im Osten betrifft kann ich nur sagen wo kein Kläger ist auch kein Richter. Wenn ihr sie nicht vor dem 3.Oktober geschnappt habt, Pech gehabt . An denen, die vorher gefasst wurden habt ihr euch doch überpropotional ausgelebt bis hin zum Genickschuss. Da müsste die Stasi trotz ihrer Niederlage im Ganzen, hier im Detail ganz zufrieden nach Hause gegangen sein.






Gert,

dieser Beitrag zeigt mal wieder, dass Du einiges nicht richtig einschätzen möchtest, kannst.

Zum Ende der DDR wurden noch rund 200 Personen wegen Spionage u.ä. für westliche Dienste vom MfS bearbeitet. Man hatte überhaupt kein Interesse diese Personen zu verhaften, weil sie so viel hilfreicher waren. Man wußte woran man ist, konnte diese unter Kontrolle halten, konnte die Verbindungswege und anderes aufklären. Richtig Gert, da hat die Regierung Modrow einen Fehler gemacht. Hätte man die entsprechenden Personen eingesackt, wäre dies vielleicht eine Verhandlungsbasis für 1990 gewesen. Aber dies wäre dann wieder ein anderes Thema.


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#60

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 18:55
von diegrenzgängerin | 65 Beiträge

Entweder ich kann etwas beweisen oder nicht. Vermutungen - wie Du schreibst - bringen überhaupt nichts.
[/quote]
Hallo Leute,
bin ich hier in einem Forum, oder vor einem Gericht? Bitte mal ernsthaft darüber nachdenken, sonst geht alles so weiter mit den "Guten und den Bösen", mit Schwarz und Weiß, denen die Recht haben und denen, denen es abgesprochen wird. Und ich möchte auch nicht abgewertet werden mit - bringt überhaupt nichts -. Hoffe das wurde verstanden. Weil es genau diese Aussagen sind, die Menschen kaputt machen, und die Frage offen lassen, woher hat dieser Mann, der mir das sagte, diese Floskel, ist sie ihm selbst schon Begegnet, als Bewertung seiner Arbeit? Ich habe meine Meinung ausgesprochen und mir war nicht bewusst, dass ich deswegen in die Beweislage gehen muss. Jetzt, meine Meinung. Aufarbeitung allein dem Thema: Aufarbeitung der DDR und ihrer Diktatur (incl. der Sicherheitsorgane, die sie ermöglichten) zu widmen, ist ein Weg, der in der Sackgasse enden muss. Es geht um Tiefe in der Aufarbeitung der deutschen Geschichte, begonnen ab dem ersten Weltkrieg des Kaiserreiches, wo noch der "Untertan" eine Stütze der Nation war. Dieser Geist, des Gehorsams hat sich erhalten. Die kurze Zeit der Weimarer Republik hat diesem Geist nicht nachhaltig etwas anhaben können. So konnte man ihn fast unbeschadet wieder zum Leben erwecken, mit veränderten Parolen im 3. Reich und später in der DDR. Nochmal meine Meinung. In der BRD hatten die Menschen die gleichen Nöte wie wir. Sorgen nach dem Krieg, dem vielen Sterben und den Entbehrungen. Der Marshall-Plan sorgte schnell für Wohlstand, Gemütlichkeit und Entpolitisierung. in der BRD.Die Politik überließ man den Gewählten und man richtete sich bis 68 in dem Staat der gemütlichen Untertanen ein. Satt und zufrieden. Über unser Leben in der DDR muss ich wohl nichts berichten. Die Wende brachte keine große Störung des schönen Lebens in der BRD, im Gegenteil. Es gab die Bestätigung der richtige Deutsche zu sein und er konnte herabschauen auf seine "Landsleute" auf der anderen Seite der Grenze. Wozu sollte man sich da regen, über sich nachdenken? Es gab doch genug nachzudenken und zu berichten über das was die DDR mal war mit ihrer Stasi, Bild lässt grüßen. Dann war der innere Frieden wieder da. Und wenn wir mit dem Thema Aufarbeitung weiter bei der DDR verharren, ist das Zeit- und Kraftverschwendung. Es geht um Erkennen, Verstehen und Vergeben.
Das sind meine Erfahrungen eines Lebens, in den beiden Deutschlands
Grüße diegrenzgängerin


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zuletzt bearbeitet 09.02.2014 19:13 | nach oben springen



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