#21

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.02.2014 23:56
von Sperrbrecher | 1.649 Beiträge

Zitat von GeMi im Beitrag #8
Der Mann einer Arbeitskollegin meiner Frau war beim MfS und
die Familie hatte bei der Wende echt Angst um Leib und Leben.

Mir kommen die Tränen.
Andere hatte diese Angst, hervorgerufen von dem Mann einer Arbeitskollegin Deiner Frau, Jahrzehnte lang.
Nur blieb es dabei nicht beim demolierten Auto.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#22

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 00:31
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von diegrenzgängerin im Beitrag #13
Für mich ist Fakt,
dass die Stasi das Wissen von "Felix" und "Canaris" so vereinigte, dass sie TOP waren, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Das bringt Neid und Hass auf, vor allem bei denen, die Opfer sind, und denen, die sie nicht schützen konnten, BND. Der versagte mehrmals und war auch nach 1989 nicht in der Lage, wirklich aufzuklären. Denn man war angewiesen auf das Wissen, der HVA. Die schwiegen zum größeren Teil, richteten sich in Nischen der neuen Gesellschaft ein. Aber an die USA wurden Daten verhökert, von denen sie profitierten. Jeder der die genannte Szene kennt, weiß, welche Person ich meine. Die "Moschkoten" ließ man über die Klinge springen, Mächtige hatten Vorteile, die lange dafür sorgten, dass sie in ihren Ämtern blieben. Aber, manchmal ist auch der Bock der Gärtner. Denkt mal darüber nach, welchen Bock ich meine.
Viel Spaß beim suchen
diegrenzgängerin


@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#23

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 00:58
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #21
Zitat von GeMi im Beitrag #8
Der Mann einer Arbeitskollegin meiner Frau war beim MfS und
die Familie hatte bei der Wende echt Angst um Leib und Leben.

Mir kommen die Tränen.
Andere hatte diese Angst, hervorgerufen von dem Mann einer Arbeitskollegin Deiner Frau, Jahrzehnte lang.
Nur blieb es dabei nicht beim demolierten Auto.


was passierte denn noch ???



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#24

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 01:31
von Gelöschtes Mitglied
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Die Frage ist schon frech! Passt aber zum Selbstbild einiger Herren hier.


Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 01:34
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.02.2014 01:46 | nach oben springen

#26

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:07
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman






@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#27

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:21
von RUnger | 66 Beiträge

Hallo Leute

Bei mir blieb es nicht nur beim mehrfach demolierten Auto. Da wurden noch ganz andere Sachen mauch mit den Familienangehörigen veranstaltet. Beleidigung, Unterstellung, Beschimpfung und Diebstahl persönlicher Dinge. Noch heute existieren Berufsverbot, Betretensverbot, in einigen Ländern Einreiseverbot usw. Geschweige denn von Kürzungen in anderen Lebensbereichen. Bisher hat niemand etwas beweisen können zu meiner Person, die solche Dinge gerechtfertigt hätten. Die BStU scheint da noch immer Sachbeweise zu suchen, um gerichtlich mich redeligieren zu lassen.
Habe selbst erlebt, wie ein Werk abgefackelt wurde u. noch vieles mehr. Kneifel hat seine Zelle demoliert-schon alleine das war eine Straftat.
Was solls. Es soll genügend Leute in der ehemaligen DDR gegeben haben, die gesetzlich verbotene Handlungen gemacht haben. Die Gesetze dazu habe ich aber nicht gemacht und ich lasse mich daher auch als Mitarbeiter nicht beleidigen und auch bestrafen.
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.

MfG R. Unger



seaman, werner und diegrenzgängerin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:32
von SCORN | 1.453 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #26


@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




@Gert, ich glaube du brauchst @seaman nichts über Kristi Macrakis zu erzählen, er kennt sie nämlich persönlich. James Hall ist seit kurzem frei!

SCORN


Gert und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.02.2014 10:33 | nach oben springen

#29

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:43
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #28
Zitat von Gert im Beitrag #26


@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




@Gert, ich glaube du brauchst @seaman nichts über Kristi Macrakis zu erzählen, er kennt sie nämlich persönlich. James Hall ist seit kurzem frei!

SCORN



dann ist es ja gut, dann hat er vermutlich auch an dem Buch mitgearbeitet ?


.
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#30

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:48
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #14
Zitat von diegrenzgängerin im Beitrag #13
Für mich ist Fakt,
dass die Stasi das Wissen von "Felix" und "Canaris" so vereinigte, dass sie TOP waren, nicht nur in Europa, sondern weltweit.
diegrenzgängerin


Dieser Vergleich ist etwas unglücklich gewählt,da der Geheimdienst unter Canaris im Kampf gegen die Allierten unterlegen war.

seaman





...und wie würdest du das Ende des MfS bewerten ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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#31

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:49
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von seaman im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman






@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




Gert,

2 -3 Jahre.

Informiere dich doch einfach mal. Rupp, Gebauer z.B. beide jeweils 12 Jahre.
Dann lasse ich mal die ganzen Geldstrafen weg, die das Leben nach der Haft weiter erschwerten.


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#32

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:53
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #31
Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von seaman im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman






@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




Gert,

2 -3 Jahre.

Informiere dich doch einfach mal. Rupp, Gebauer z.B. beide jeweils 12 Jahre.
Dann lasse ich mal die ganzen Geldstrafen weg, die das Leben nach der Haft weiter erschwerten.


richtig Alfred, das sind aber Ausnahmen und dem Schaden angemessen, den sie hinterlassen haben. Ich meinte eher das Heer der kleineren und mittleren Spione


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#33

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:56
von Rostocker | 7.715 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #32
Zitat von Alfred im Beitrag #31
Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von seaman im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman






@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




Gert,

2 -3 Jahre.

Informiere dich doch einfach mal. Rupp, Gebauer z.B. beide jeweils 12 Jahre.
Dann lasse ich mal die ganzen Geldstrafen weg, die das Leben nach der Haft weiter erschwerten.


richtig Alfred, das sind aber Ausnahmen und dem Schaden angemessen, den sie hinterlassen haben. Ich meinte eher das Heer der kleineren und mittleren Spione



Was sind das denn nun für welche??


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#34

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 10:58
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #32
Zitat von Alfred im Beitrag #31
Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von seaman im Beitrag #25
Zitat von Gert im Beitrag #22



@diegrenzgängerin
nun so erfolgreich waren sie (MfS) gar nicht. Iese gerade ein sehr interessantes Buch über die Arbeit des MfS, speziell über die Auslandsspionage. Z.B. waren sie schwerpunktmäßig in der Wirtschaftsspionage und im Unterlaufen der Cocom Liste tätig. Hier wiederum war ein besonderer Schwerpunkt die Computerindustrie und Neuentwicklungen. Es wurde bei IBM, Siemens, Texas Instruments und anderen Wissen geklaut, dass die Schwarte krachte. Es wurden 14 Milliarden Mark ausgegeben um beispielsweise den 1 Megabit Chip herzustellen, um Computer von IBM nachzubauen usw.. Es war alles umsonst, wie beim Hase und Igel. Wenn sie glaubten, den Westen eingeholt zu haben, war der schon wieder eine ganze Ecke weitergekommen. So standen sie 1989 mit nix da( nicht mal den 1 Megabitchip hatten sie geschaffen, das war ein großes Ziel von Honi ), sie ( die SED )hatten 14 Mrd versenkt für nichts.
Das Geld mussten die DDR Bürger verdienen, für solche fragwürdigen Abenteuer. Im Zentrum dieser Abenteuer stets das MfS.
Jetzt wisst ihr, warum es an allen Ecken fehlte.




Denke auch die HVA war eher ein uneffektiver Verein.
Verwunderlich,warum man solche Leute überhaupt vor Gericht zerrte und für diese fragwürdigen Abenteuer verurteilte?
Sogar ein Gert findet dazu ein interessantes Buch......Müller/Süß/Vogel.
Gibt es eigentlich hier im Forum etwas zum Thema Rosenholz-Dateien?
Praktisch hatte wohl keiner damit hier zu tun,oder?


seaman






@seaman , nein dein Buchtip ist nicht richtig. Aber ich kann dir gern sagen was es ist.

Kristie Macrakis, Die Stasi-Geheimisse, ursprünglich erschienen in New York in 2008 unter dem Titel Seduced by Secrets Inside the Stasi's Spy-Tech World
Wer ist denn ausser den westdeutschen Spionen vor Gericht gezerrt worden ? Vom Mfs HV A keiner. Und die westdeutschen Spione sind zu Recht verurteilt worden, denn sie haben gegen Gesetze verstoße, das wussten sie auch, welches Risiko sie eingehen. Im Übrigen habe ich immer wieder beim Lesen dieses Buches gestaunt, wie nachlässig die Spionageabwehr in der Bundesrepublik gegen Wirtschaftsspione waren. Die konnten Jahrzehnte machen, was sie wollen, keiner merkte es. Die Firmen, bei denen geklaut wurde, waren ebenso kaum interessiert, das sie etwas dagegen unternahmen.
Ja der Grundtenor dieses Buches ist es, sehr viele Aktivitäten, sehr professionell, sehr viel Personal incl. Agenten aber am Ende wurde (fast) nichts daraus gemacht. Einer der hochkarätigen Spione hat das mal seinem Führungsoffizier vorgeworfen. Ich liefere euch excellentes Material und was macht ihr daraus ? So schreibt sie/er ( ich weiss nicht ob der Autor männlich oder weiblich ist, kann ich an dem Namen nicht festmachen ) Insgesamt ist das Buch sehr sachlich gehalten und beschreibt inetressante Spionagegeschichten und die ganze Technik die dazu notwendig war Made in HSH. So weit ich das beurteilen kann, eine Fleissarbeit, sehr viele Fakten zusammengetragen. Aber sehr spannend geschrieben.

Rosenholz Datei wird auch beschrieben ( ist hier im Forum glaube ich , noch nicht aufgetaucht) Übrigens @KID s Geschichte ist hier auch beschrieben und ein weiterer Spion vom Berliner Teufelsberg, Deckname Paul, Klarname James W. Hall. Der sitzt wohl immer noch im Militärgefängnis in den USA, hat 40 Jahre bekommen. Ja die Amis haben andere Hausnummern als die Deutschen. Hier gibts lächerliche 2 - 3 Jahre Gefängnis und bei guter Führung biste nach der halben Strafverbüssung wieder raus. Da hätte ich ja für meine Republikflucht von der SED mehr aufgebrummt bekommen als ein gefasster Spion in der Bundesrepublik




Gert,

2 -3 Jahre.

Informiere dich doch einfach mal. Rupp, Gebauer z.B. beide jeweils 12 Jahre.
Dann lasse ich mal die ganzen Geldstrafen weg, die das Leben nach der Haft weiter erschwerten.


richtig Alfred, das sind aber Ausnahmen und dem Schaden angemessen, den sie hinterlassen haben. Ich meinte eher das Heer der kleineren und mittleren Spione


Gert,

es gibt da noch einige die unter zwölf Jahren lagen. Da könnte man Personen wie Kuron, Popp, Dr. Gast u.a. nennen.
Nur ist es schon seltsam, Bürger der DDR die für die Dienste West arbeiteten wurden nicht bestraft, die bekamen Entschädigungen. Die hatten doch aber auch gegen Gesetze verstoßen.

Man sollte schon eingestehen, dass nach 1990 mit zwei Ellen gemessen wurde. Geldstrafen sind für mich z.B. auch extreme Gerichtskosten oder solche Regeln, dass Gelder die an Kundschafter gezahlt wurden, nachträglich versteuert werden mussten.
Sprich Bürger der BRD hätten in ihrer Steuererklärung eintragen müssen, "habe im Jahr 1987 400 DM vom MfS" erhalten". Da kann sich jeder selbst sein Bild machen.


seaman und werner haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.02.2014 11:01 | nach oben springen

#35

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 11:11
von Sperrbrecher | 1.649 Beiträge

Zitat von RUnger im Beitrag #27
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen
oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.


Hierbei übersiehst Du aber etwas Wesentliches.
Der Verfassungsschutz ist eine reine Ermittlungsbehörde und besitzt keine exekutive Kompetenz.
Eigene Haftanstalten im übrigen auch nicht.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#36

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 11:29
von berlin3321 | 2.512 Beiträge

@ R. Unger : Danke für Deine Offenheit. Ist selten, so etwas.

Zu Deinen Ausführungen: Es kommt m.E. nach auf die Position im MfS an, die Du besetzt oder bekleidet hast. Wenn Du z.B. "nur Vernehmer" warst und Du dort keine Verfehlungen wie z.B. körperliche Gewalt begangen hast wäre das o.k.

Anders wäre es m.E. nach bei Psychischer Gewalt, die dürfte jeder erkennen, auch der, der sie anwendet.

Das die Anwendungen von Seiten des Gesetzgebers gedeckt waren machen es nicht besser. Der "Anwender" kann sich zwar darauf berufen wie auch auf den "Befehl, ich habe den Befehl dazu bekommen", aber m.E. nach macht man sich es damit zu leicht.

Letztendlich muss es jeder mit seinem Gewissen abmachen. Einige können alles verdrängen, andere nicht, saufen oder bringen sich um.

MfG Berlin

Edit: Groß- Kleinschreibung


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 09.02.2014 11:30 | nach oben springen

#37

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 11:39
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #35
Zitat von RUnger im Beitrag #27
Ich bitte da um genauere Formulierungen-Kamf der beiden Organe nach Innen
oder nach außen, oder beides? Beides waren und einer ist heute auch nicht nur Verfassungsschutzorgan.


Hierbei übersiehst Du aber etwas Wesentliches.
Der Verfassungsschutz ist eine reine Ermittlungsbehörde und besitzt keine exekutive Kompetenz.
Eigene Haftanstalten im übrigen auch nicht.




Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.


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#38

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 11:44
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred im Beitrag #37

Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.


Und so endet dann oft jede Diskussion, weil man die falschen "Vokabeln" benutzt. Obwohl alle aufmerksamen Leser wissen, was gemeint ist.

LG von der Moskwitschka


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#39

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 11:48
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #38
Zitat von Alfred im Beitrag #37

Eigene Haftanstalten hatte das MfS auch nicht. Zum MfS gehörten U - Haftanstalten.


Und so endet dann oft jede Diskussion, weil man die falschen "Vokabeln" benutzt. Obwohl alle aufmerksamen Leser wissen, was gemeint ist.

LG von der Moskwitschka




Du kannst für alle sprechen ?

Bleiben wir lieber beim Thema.


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#40

RE: In den Raum gestellt - Thema: Der unendliche Kampf gegen die DDR-"Staatssicherheit" und der real existierende Verfassungsschutz

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2014 11:54
von icke46 | 2.593 Beiträge

Nun ja - die Wortklauberei ändert ja nichts an dem ursprünglich geschilderten Sachverhalt:

Untersuchungshaftanstalten hat der VS auch nicht - also stimmt die Beschreibung immer noch.

Gruss

icke



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