#61

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:50
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von Ari@D187

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Ari@D187
(...)
Das Grenzgebiet war militärisch gesichert. Ist da ein Vergleich mit einem militärischen Sperrgebiet nicht legitim?

Stefan



Ein militärisches Sperrgebiet ist für Zivilisten gesperrt.
http://www.zone-interdite.net/P/
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...tButtonName=%3E
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...ttonName=Search
Theo



Theo,

wenn daran der Vergleich scheitern sollte, dann finde ich genug militärische Sperrgebiete, wo Zivilpersonen Zutritt hatten oder gar wohnten.

Welche Zivilpersonen durften denn in der DDR heran bis an den GZI oder an die Minensperren?

Stefan




Gute Nacht Deutschland.

And Out.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 13.11.2011 16:51 | nach oben springen

#62

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:53
von GZB1 | 3.287 Beiträge

@TH, dann also polizeiliches Sperrgebiet?
Mit der Maßgabe, Personen welche sich nicht kontrollieren lassen wollen zu verfolgen und notfalls auch mit der Waffe zu stellen.
Ähnlich den Aufgaben der Bundespolizei in besonderen gesicherten Bereichen.


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#63

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:05
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von GZB1
@TH, dann also polizeiliches Sperrgebiet?
Mit der Maßgabe, Personen welche sich nicht kontrollieren lassen wollen zu verfolgen und notfalls auch mit der Waffe zu stellen.
.



Mit der Polizeiverordnung (MfS) vom 26. Mai 1952, i.V. mit der Regierungsverordnung vom gleichen Tag wurde eine besondere Sperrzone (polizeiliche Sperrzone) eingerichtet.
Unterteilt in den 10m Streifen, die 500m Schutzzone und die 5km Sperrzone.

Mit der Anordnung über die Neuregelung der Maßnahmen vom 18. Juni 1954 (MdI) wird von einem Sperrgebiet (polizeiliches Sperrgebiet) gesprochen.

Ab dem 03. Mai 1956, Verordnung zur Erleichterung und Regelung von Maßnahmen an der Grenze zw. DDR und BRD (Ministerrat und MfS) wird der Bereich als Sperrgebiet bezeichnet. Das Sperrgebiet umfaßt den 10-m-Kontrollstreifen unmittelbar entlang der Grenze, den 500-m-Schutzstreifen und die 5-km-Sperrzone.
Immer noch Polizeilicher Charakter, DGP.

Im Jahre 1963, 21. Juni 1963 wird die Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze der DDR zu Berlin (West) erlassen, hier wird erstmals nur vom Grenzgebiet gesprochen.

9 Monate später folgt die Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze der DDR, vom 19. März 1964 (Ministerrat/MfNV/MdI als Unterzeichner).
Im Interesse der Sicherung der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik und zur Vereinheitlichung der bisher erlassenen gesetzlichen Bestimmungen wird verordnet:
§ 1. (1) Entlang der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik besteht ein Grenzgebiet.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#64

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:06
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von GZB1
@TH, dann also polizeiliches Sperrgebiet?
Mit der Maßgabe, Personen welche sich nicht kontrollieren lassen wollen zu verfolgen und notfalls auch mit der Waffe zu stellen.
Ähnlich den Aufgaben der Bundespolizei in besonderen gesicherten Bereichen.




Hmm... "polizeiliches Sperrgebiet" an der Grenze, wo kann ich das nachlesen das es das war?

Grüße


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#65

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:06
von Mike59 | 7.951 Beiträge

Zitat von GZB1
@TH, dann also polizeiliches Sperrgebiet?
Mit der Maßgabe, Personen welche sich nicht kontrollieren lassen wollen zu verfolgen und notfalls auch mit der Waffe zu stellen.
Ähnlich den Aufgaben der Bundespolizei in besonderen gesicherten Bereichen.



Nein, würde ich so nicht sagen. Ich glaube nicht das alles so gegenseitig aufgewogen werden kann. Nach meinem spontanen empfinden kommt das eher der noch heute üblichen Grenzzollbezirke nahe. Eben Bereiche in denen besondere Bestimmungen existieren und es Organe gibt die diese Bestimmungen um- und durchsetzen.

Mike59

Angefügte Bilder:
GG.jpeg

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#66

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:08
von Gohrbi | 574 Beiträge

Es stand also nicht "Schießbefehl" drüber, sondern war der Ensatz der Waffe
das letzte Mittel um Grenzverletzer, welch blödes Wort, denn vor der Grenze hat er doch noch
gar keine verletzt, zu stoppen. Auch in anderen militärischen Bereichen war der Einsatz der Schußwaffe das letzte Mittel!
Ich denke nur an Munitionslager, Tanklager und andere sensible Stellen. FlaRakStellungen zum Beispiel.
Aber hier hatte ich als Posten keine Angst. Wer hier über den Zaum stieg wurde zum "Grillhähnchen" weil doch zig tausend Volt
viel sicherer als daneben schießen war. Ironie aus.


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#67

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:13
von GZB1 | 3.287 Beiträge

@Gohrbi selbst dort war die Hochspannungsanlage durch einen nicht elektrischen Zaun davor sowie danach gesichert, an dem Schilder hingen: "Vorsicht Hochspannung, Lebensgefahr"

An der dt-dt Grenze gab es solche Hochspannungsanlagen nicht !!!


zuletzt bearbeitet 13.11.2011 17:17 | nach oben springen

#68

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:18
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Worum es mir bei dem Vergleich geht:

- Gebiete, welche nur von dazu berechtigten Personen, an den dafür vorgesehenen Stellen betreten werden dürfen und bei Nichtbeachtung dieser Vorgabe Gebrauch von der Schußwaffe gemacht wird/werden kann. Das betrifft i.d.R. Zivilpersonen genauso wie Polizei, Militärs, etc.

Solche Gebiete kann man, in meinen Augen, miteinander vergleichen. Wenn es keine Unterschiede gäbe, müßte man da nichts vergleichen.

Stefan

P.S.: Da sehe ich kein Off-Topic


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 13.11.2011 17:19 | nach oben springen

#69

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:26
von exgakl | 7.229 Beiträge

Zitat von Ari@D187
Worum es mir bei dem Vergleich geht:

- Gebiete, welche nur von dazu berechtigten Personen, an den dafür vorgesehenen Stellen betreten werden dürfen und bei Nichtbeachtung dieser Vorgabe Gebrauch von der Schußwaffe gemacht wird/werden kann. Das betrifft i.d.R. Zivilpersonen genauso wie Polizei, Militärs, etc.

Solche Gebiete kann man, in meinen Augen, miteinander vergleichen. Wenn es keine Unterschiede gäbe, müßte man da nichts vergleichen.

Stefan

P.S.: Da sehe ich kein Off-Topic




Stefan so kann man es nicht vergleichen....

militärische Sperrgebiete sind abgeschlosse millitärische Einrichtungen die auch milit. gesichert werden.
Das Grenzgebiet der DDR war kein Sperrgebiet sondern ein Grenzgebiet mit Bewohnern, Industrie usw.... die Sicherung der Grenze zur BRD kann man als polizeiliche Grenzsicherung betrachten, auch wenn es mitunter anders empfunden wurde.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#70

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:26
von Gohrbi | 574 Beiträge

Zitat von GZB1
@Gohrbi selbst dort war die Hochspannungsanlage durch einen nicht elektrischen Zaun davor sowie danach gesichert, an dem Schilder hingen: "Vorsicht Hochspannung, Lebensgefahr"

An der dt-dt Grenze gab es solche Hochspannungsanlagen nicht !!!



Das weiß ich, aber es gab auch hier den Verweis auf Anwendung der Waffe. Es war, denke ich, überall
die selbe/gleiche? DV. Eben Anwendung der Waffe als letztes Mittel. Das steht doch wohl so fest, oder?

Nur zeigte die Vergangenheit, dass es die verschiedensten Anwendungen gab. Der Warnschuß, gefolgt vom "gezielten Schuß" der sollte eigentlich nur in die Beine gehen, um den "Verletzer" zu stoppen. Das Einzelne dafür mehrere
Magazine brauchten, dass stimmt mich nachdenklich. bei allem Eifer ne Prämie zu erhaschen.
Was passierte denn, wenn man auf Grund von Nervosität danebn schoß und der arme Kerl kam rüber?
War man dann weg vom Kanten?

Aber wenn ich das alles hier so verfolge, dann hatten die Grenzer, bis auf wenige Ausnahmen,
die Aufgabe die Grenze in Richtung West zu schützen. Aber ich glaube, da werden wir noch in 50 Jahren drüber diskutieren
und auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.


zuletzt bearbeitet 13.11.2011 17:31 | nach oben springen

#71

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:32
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Zitat von Gohrbi
(..)
Aber wenn ich das alles hier so verfolge, dann hatten die Grenzer, bis auf wenige Ausnahmen,
die Aufgabe die Grenze in Richtung West zu schützen. Aber ich glaube, da werden wir noch in 50 Jahren drüber diskutieren
und auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.


Ja die Dulles Spione, Schieber, Diversanten, Nato Agenten, Saboteure, Menschenhändler und viele andere böse Menschen, die die DDR massivst aus dem Westen bedrohten, gab es hauptsächlich in der DDR Propaganda...
Theo


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#72

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:38
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von exgakl


Stefan so kann man es nicht vergleichen....

militärische Sperrgebiete sind abgeschlosse millitärische Einrichtungen die auch milit. gesichert werden.
Das Grenzgebiet der DDR war kein Sperrgebiet sondern ein Grenzgebiet mit Bewohnern, Industrie usw.... die Sicherung der Grenze zur BRD kann man als polizeiliche Grenzsicherung betrachten, auch wenn es mitunter anders empfunden wurde.

VG exgakl


Hallo exgakl,

ich sprach ja daher schon nicht mehr von Sperrgebieten, sondern von "Gebieten, welche nur von dazu berechtigten Personen, an den dafür vorgesehenen Stellen betreten werden dürfen und bei Nichtbeachtung dieser Vorgabe Gebrauch von der Schußwaffe gemacht wird/werden kann."

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#73

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:39
von Gohrbi | 574 Beiträge

Mit Schieber stimmt, auch in den 50er Jahren ging meine Verwandschaft fleißig einkaufen,
als schieben würde ich es nicht betrachten, alles getragen......


zuletzt bearbeitet 13.11.2011 17:39 | nach oben springen

#74

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 17:52
von exgakl | 7.229 Beiträge

Zitat von Ari@D187

Zitat von exgakl


Stefan so kann man es nicht vergleichen....

militärische Sperrgebiete sind abgeschlosse millitärische Einrichtungen die auch milit. gesichert werden.
Das Grenzgebiet der DDR war kein Sperrgebiet sondern ein Grenzgebiet mit Bewohnern, Industrie usw.... die Sicherung der Grenze zur BRD kann man als polizeiliche Grenzsicherung betrachten, auch wenn es mitunter anders empfunden wurde.

VG exgakl


Hallo exgakl,

ich sprach ja daher schon nicht mehr von Sperrgebieten, sondern von "Gebieten, welche nur von dazu berechtigten Personen, an den dafür vorgesehenen Stellen betreten werden dürfen und bei Nichtbeachtung dieser Vorgabe Gebrauch von der Schußwaffe gemacht wird/werden kann."

Stefan




das ist so auch nicht richtig Stefan, das Grenzgebiet war nur durch Schilder gekennzeichnet, da konnte man rein und raus wie und wo man wollte. Dort war kein Zaun o.ä. anders natürlich im unmittelbaren Schutzstreifen.
Für das Grenzgebiet war der Passierschein notendig bzw. die Bewohner hatten ihren Stempel im Ausweis. Es war auch nicht so, das ständig kontrolliert wurde. Kontrollen fanden eher sporadisch durch die Grenztruppen oder durch Kräfte der DVP statt. Niemand wäre auf die Idee gekommen gegen jemanden, der z.B. quer über den Acker läuft um irgenwie abzukürzen die Schußwaffe einzusetzen wie du es schreibst.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#75

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 18:03
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Ja die Dulles Spione, Schieber, Diversanten, Nato Agenten, Saboteure, Menschenhändler und viele andere böse Menschen, die die DDR massivst aus dem Westen bedrohten, gab es hauptsächlich in der DDR Propaganda...
Theo



Bis zum 13 August 1961 gab es einige dieser Kategorien wegen der offenen Grenze in Berlin mit Sicherheit. Danach war es für bestimmte Personengruppen durchaus schwieriger ihrem "Geschäft" nachzugehen.

Wenngleich ich natürlich nicht damit die normale Bevölkerung meine!


zuletzt bearbeitet 13.11.2011 19:45 | nach oben springen

#76

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 18:15
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe mal eine Frage zu Minen, wollte deswegen kein neues Thema machen. Was denkt Ihr, kann man sich 100%ig sicher sein das alle Minen heute entfernt sind?


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#77

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 18:32
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von exgakl


das ist so auch nicht richtig Stefan, das Grenzgebiet war nur durch Schilder gekennzeichnet, da konnte man rein und raus wie und wo man wollte. Dort war kein Zaun o.ä. anders natürlich im unmittelbaren Schutzstreifen.
Für das Grenzgebiet war der Passierschein notendig bzw. die Bewohner hatten ihren Stempel im Ausweis. Es war auch nicht so, das ständig kontrolliert wurde. Kontrollen fanden eher sporadisch durch die Grenztruppen oder durch Kräfte der DVP statt. Niemand wäre auf die Idee gekommen gegen jemanden, der z.B. quer über den Acker läuft um irgenwie abzukürzen die Schußwaffe einzusetzen wie du es schreibst.

VG exgakl


Exgakl, mir geht es hier um ein Gebiet freundwärts der Staatsgrenze West. Es muß dort ein Gebiet bzw. einen Bereich variabler Tiefe gegeben haben, welcher nur von dazu berechtigten Personen (oder eben in Begleitung solcher), an den dafür vorgesehenen Stellen betreten werden durfte (evtl. hiess das Schutzstreifen). Bei Nichtbeachtung dieser Vorgabe konnte Gebrauch von der Schußwaffe gemacht werden.

Falls das nicht so war, dann verstehe ich den häufigen Einsatz der Schusswaffe im unmittelbaren Bereich der Grenze nicht.

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#78

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 18:43
von Mike59 | 7.951 Beiträge

Zitat von Ari@D187

Zitat von exgakl


das ist so auch nicht richtig Stefan, das Grenzgebiet war nur durch Schilder gekennzeichnet, da konnte man rein und raus wie und wo man wollte. Dort war kein Zaun o.ä. anders natürlich im unmittelbaren Schutzstreifen.
Für das Grenzgebiet war der Passierschein notendig bzw. die Bewohner hatten ihren Stempel im Ausweis. Es war auch nicht so, das ständig kontrolliert wurde. Kontrollen fanden eher sporadisch durch die Grenztruppen oder durch Kräfte der DVP statt. Niemand wäre auf die Idee gekommen gegen jemanden, der z.B. quer über den Acker läuft um irgenwie abzukürzen die Schußwaffe einzusetzen wie du es schreibst.

VG exgakl


Exgakl, mir geht es hier um ein Gebiet freundwärts der Staatsgrenze West. Es muß dort ein Gebiet bzw. einen Bereich variabler Tiefe gegeben haben, welcher nur von dazu berechtigten Personen (oder eben in Begleitung solcher), an den dafür vorgesehenen Stellen betreten werden durfte (evtl. hiess das Schutzstreifen). Bei Nichtbeachtung dieser Vorgabe konnte Gebrauch von der Schußwaffe gemacht werden.

Falls das nicht so war, dann verstehe ich den häufigen Einsatz der Schusswaffe im unmittelbaren Bereich der Grenze nicht.

Stefan



------------------------
Die Schusswaffengebrauchsbestimmung war nicht an einen bestimmten Bereich gebunden. Die galt im Dienst. Und an der Grenze gab es ein Grenzgebiet und einen Schutzstreifen. Grenzgesetzt der DDR § 8. Dieser Bereich wurde auch 5 Km Streifen und 500 Meter Streifen genannt. Die Tiefe konnten durchaus variieren, je nach örtlichen Gegebenheiten.

Mike59


zuletzt bearbeitet 13.11.2011 19:02 | nach oben springen

#79

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 19:23
von exgakl | 7.229 Beiträge

Zitat von maxel22
Ich habe mal eine Frage zu Minen, wollte deswegen kein neues Thema machen. Was denkt Ihr, kann man sich 100%ig sicher sein das alle Minen heute entfernt sind?



lauf mal kontrollieren


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#80

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 19:25
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Gohrbi
Mit Schieber stimmt, auch in den 50er Jahren ging meine Verwandschaft fleißig einkaufen,
als schieben würde ich es nicht betrachten, alles getragen......



Meine auch. Die haben manchmal aber gezogen (Handwagen).


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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