#161

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 14.11.2011 13:40
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Zermatt

Zitat von Pit 59
Frage-Warum mussten die Häftlinge beim Freigang im "Tigerkäfig" in Hohenschönhausen Filzpantoffeln tragen ?@zermatt

Das würde mich auch Interessieren.


´
Antwort: War man im Freigang im "Tigerkäfig" und es war gut am schiffen,eagl welche Jahreszeit,die Dinger saugten sich auf wie ein Schwamm und der Häftling latschte mit vollgesaugten,nassen Filzpantoffeln durch die Freizelle. Eine satte Erkältung war da noch harmlos......meist waren die Folgen heftiger.




Will mal hoffen die Antwort hat man Dir nicht ernstlich gegeben? Was wenn sie dann angeblich krank waren, wurde ihnen dann die Behandlung im Haftkrankenhaus, das ja wie mit bei einer Führung erklärt wurde mit seiner Ausstattung eh nur für MA des MfS gedacht war, verweigert? Sonst macht ja ein absichtliches erkranken lassen wenig Sinn.

Da war dann sicher auch die Freude bei den verantwortlichen U-Führern groß, wenn sie ihre Fälle wegen Vernehmungsuntauglichkeit der VH nicht abschließen konnten. Hätte auf jeden Fall Maßnahmen der IX zur Folge gehabt, wenn dies so bekannt geworden wäre. Welchen Sinn sollte das also gehabt haben? Allein mit ein wenig logischen Denken sollte doch hier jedem die Lüge offensichtlich werden.

Da hier ja diesmal scheinbar eine halbwegs sachliche Diskussion möglich ist und ich auch nicht alle Details der XIV kenne habe ich extra nochmal bei jemandem nachgefragt der seinerzeit in Berlin verantwortlich war. Seine Meinung dazu will ich euch daher nicht vorenthalten.

Zitat
Morgen xxxx,

Beschuldigte während des Freiganges in Pantoffeln????
Gegenfrage, wie wurde dann im Winter z.B. bei minus 15 °C verfahren? Auch mit Pantoffeln? Eine bestimmte Art der Schikane? Also völliger Blödsinn. Es wurden Turnschuhe getragen in allen 17 UHA`s des Mfs während des Freiganges. Ausländer die ihre Sachen behalten wollten, entsprechend ihre Schuhe.

Die Posten hatten sich das zum taktischen Zweck gemacht. In meinen DO hatte keiner Pantoffeln an, geschweige denn mitgebracht. Wenn ein Beschuldigter Katz und Maus spielen wollte und er auf frischer Tat gestellt werden sollte, dann wurden schon mal die knarrenden Uniform Schuhe ausgezogen und auf Socken gepirscht und zu 99% der Deliquent erwischt!

...



Könnte ein Admin bitte die Beiträge zu HSH in einen bereits bestehenden HSH Thread verschieben. Danke.





Nachdem ich zweimal an Führungen in der ehemaligen UHA Hohenschönhausen teilnehmen "durfte" ist mir nicht in Erinnerung, dass der jeweilige "Führer" der Besichtigung etwas über das Tragen von Filzpantoffeln, Kamelhaarschuhen oder sonstigem berichtet hat. Dies weder in Bezug auf die UH-Häftlinge noch auf deren "Bewacher". Es wurde auch nicht erwähnt, dass die Flure in der UHA mit schalldämmenden Stoffen ausgelegt waren. Dies ist umso beachtlicher, dass bei den Besichtigungen immer und zu jeder Gelegenheit die "Schikanen" der Bewacher herausgestellt werden (wurden). Weiterhin war auffallend, dass in den rekonstruierten "Wasserzellen" wunderschön eine

Bodenisolierung

dargestellt wurde - jedoch auf die Nachbildung von Wasserzuläufen verzichtet wurde. Dafür wurde im Freiganghof der UH- Häftlinge ein Wandfernsprecher (IFS 2034) vollkommen deplaziert angebracht.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
zuletzt bearbeitet 15.11.2011 08:50 | nach oben springen

#162

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 14.11.2011 14:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

In meiner halben Führung dieses Jahr auch nicht, Filzpantoffeln waren kein Thema.
Die Wasserzelle wurde jedoch nicht mit Bodenbelag, sondern mit Transportbändern von Förderbändern für Schüttgut nachgebildet. Es gibt zahlreiche Bilder auf denen das Steilförderprofil der Gurte gut zu erkennen ist. Ein selbstgeschossenes habe ich u.a. meinem Besuchsbericht angehangen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#163

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 14.11.2011 21:30
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Zermatt

Zitat von Pit 59
Frage-Warum mussten die Häftlinge beim Freigang im "Tigerkäfig" in Hohenschönhausen Filzpantoffeln tragen ?@zermatt

Das würde mich auch Interessieren.


´
Antwort: War man im Freigang im "Tigerkäfig" und es war gut am schiffen,eagl welche Jahreszeit,die Dinger saugten sich auf wie ein Schwamm und der Häftling latschte mit vollgesaugten,nassen Filzpantoffeln durch die Freizelle. Eine satte Erkältung war da noch harmlos......meist waren die Folgen heftiger.




Will mal hoffen die Antwort hat man Dir nicht ernstlich gegeben? Was wenn sie dann angeblich krank waren, wurde ihnen dann die Behandlung im Haftkrankenhaus, das ja wie mir bei einer Führung erklärt wurde mit seiner Ausstattung eh nur für MA des MfS gedacht war, verweigert? Sonst macht ja ein absichtliches erkranken lassen wenig Sinn.

Da war dann sicher auch die Freude bei den verantwortlichen U-Führern groß, wenn sie ihre Fälle wegen Vernehmungsunfähigkeit der VH nicht abschließen konnten. Hätte auf jeden Fall Maßnahmen der IX zur Folge gehabt, wenn dies so bekannt geworden wäre. Welchen Sinn sollte das also gehabt haben? Allein mit ein wenig logischen Denken sollte doch hier jedem die Lüge offensichtlich werden.

Da hier ja diesmal scheinbar eine halbwegs sachliche Diskussion möglich ist und ich auch nicht alle Details der XIV kenne habe ich extra nochmal bei jemandem nachgefragt der seinerzeit in Berlin verantwortlich war. Seine Meinung dazu will ich euch daher nicht vorenthalten.

Zitat
Morgen xxxx,

Beschuldigte während des Freiganges in Pantoffeln????
Gegenfrage, wie wurde dann im Winter z.B. bei minus 15 °C verfahren? Auch mit Pantoffeln? Eine bestimmte Art der Schikane? Also völliger Blödsinn. Es wurden Turnschuhe getragen in allen 17 UHA`s des Mfs während des Freiganges. Ausländer die ihre Sachen behalten wollten, entsprechend ihre Schuhe.

Die Posten hatten sich das zum taktischen Zweck gemacht. In meinen DO hatte keiner Pantoffeln an, geschweige denn mitgebracht. Wenn ein Beschuldigter Katz und Maus spielen wollte und er auf frischer Tat gestellt werden sollte, dann wurden schon mal die knarrenden Uniform Schuhe ausgezogen und auf Socken gepirscht und zu 99% der Deliquent erwischt!

...



Könnte ein Admin bitte die Beiträge zu HSH in einen bereits bestehenden HSH Thread verschieben. Danke.





Ich hab es anders gehört. Warum sollte diese Person die Unwahrheit sagen ? Und ich denke ich hab sehr aufmerksam zugehört.



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#164

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 14.11.2011 21:55
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Wie gesagt, einfach mal die Zusammenhänge und Folgen betrachten dann wird Dir auffallen warum so ein Vorgehen in jeder Hinsicht mehr als kontraproduktiv wäre. Es wären in der Bearbeitung nur Nachteile aufgetreten, die Verzögerungen und Kosten verursacht hätten, jedoch sehe ich nicht einen einzigen Vorteil!

Warum sollte er die Unwahrheit sagen, das frage ich mich öfters!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#165

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 15.11.2011 22:04
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Nun vielleicht eine Methode den Willen des U - Häftling zu brechen um ihn schneller zu "reden" zu bringen.Ob der Zeitfaktor da eine Rolle spielte ? Und Kosten ? Aber lassen wir das. Anderes Thema.



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#166

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 16.11.2011 10:12
von Gelöschtes Mitglied
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Warum solte jemand die Unwahrheit sagen?

Nun, dafür fallen mir verschiedene Dinge ein. Bei einem Flugzeugunglück kamen diverse Fernsehreporter, und wollten nun Wissen, was Sache ist. Eine Frau, Bedienung, war angesichts des Fernshens ganz Geil, interviewt zu werden. Sie hatte aber nichts wirklich gesehen, aber man sugerierte Ihr, was gewesen sein koennte. Und mann probte dann 1, 2 mal. Sie stockte etwas. Bis man übereinkam, sie sollte sagen, das sie gesehen habe, wie ein Reifen platzte und dehalb das Flugzeug in die Zuschauermassen rasste. Das wurde gesendet und kam auf der ganzen Welt! Aber, die Frau stand 1,7 km vom Geschehen entfernt und konnte gar nichts sehen, weil ihr Arbeitsplatz in Richtung des Geschehens völlig zugestellt war. Zudem war das Rad so groß, wie dass eines Simson-Rollers.

Mein Vater, der die Frau auch kannte, allerdings nur entfernt, fragte mich ob meines Grolls darüber, das dies Unfug sei: "warum sollte diese Frau lügen?"

Fazit, man muss es nicht "Lügen" nennen, aber wenn Redegewante Leute anderen Menschen etwas "in den Mund" legen, kann es brenzlig werden. Schaut mal, wieviele Leute falsche Versicherungen etc abschliessen. Und am Ende hört man immer: "ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass der mich uebers Ohr haut...."

In meiner Arbeit in einem Museum hörte ich auch von westlichen Besuchern oft, dass es uns nun endlich besser geht und wir etwas zu essen hätten, es gab ja nur Hunger bei uns. Und das erzählen die völlig glaubhaft auch ihren Kindern.

Ich darauf: "Wissen Sie, als meine Westverwandschaft zu Besuch kam, wurde vorher sogar bestellt: Rouladen mit Klössen usw und für zwischendurch Hackklösschen usw. Naja, die aßen, als wenn die 4 Wochen gefasstet hätten jedesmal. Daraufhin meinte ein Gast im Museum, dass ich dann sicherlich "bei der Stasi war". Naja, entäuschend war, als ich das erste mal im Westen war, da gabs nur Aldi-Wurst und kein Festessen.

Kurzum, Viele Leute sagen für eine Bratwurst und 10 Euro vor einer Kamera fast alles.


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#167

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 16.11.2011 21:13
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Zermatt
Nun vielleicht eine Methode den Willen des U - Häftling zu brechen um ihn schneller zu "reden" zu bringen.Ob der Zeitfaktor da eine Rolle spielte ? Und Kosten ? Aber lassen wir das. Anderes Thema.



Da war ihn krank zu machen aber kontraproduktiv und was die Zeit für eine Rolle spielte regelte die StPO eindeutig!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#168

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 16.11.2011 21:34
von damals wars | 12.154 Beiträge

Sie bekamen doch hinterher Filzpantoffeln an die Füsse!

Die Wärter waren echt durchtrieben.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#169

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 16.12.2011 23:55
von Diplomkanonier (gelöscht)
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Zitat von Zermatt

Zitat von Feliks D.

Zitat von Zermatt

Zitat von Pit 59
Frage-Warum mussten die Häftlinge beim Freigang im "Tigerkäfig" in Hohenschönhausen Filzpantoffeln tragen ?@zermatt

Das würde mich auch Interessieren.


´
Antwort: War man im Freigang im "Tigerkäfig" und es war gut am schiffen,eagl welche Jahreszeit,die Dinger saugten sich auf wie ein Schwamm und der Häftling latschte mit vollgesaugten,nassen Filzpantoffeln durch die Freizelle. Eine satte Erkältung war da noch harmlos......meist waren die Folgen heftiger.




Will mal hoffen die Antwort hat man Dir nicht ernstlich gegeben? Was wenn sie dann angeblich krank waren, wurde ihnen dann die Behandlung im Haftkrankenhaus, das ja wie mir bei einer Führung erklärt wurde mit seiner Ausstattung eh nur für MA des MfS gedacht war, verweigert? Sonst macht ja ein absichtliches erkranken lassen wenig Sinn.

Da war dann sicher auch die Freude bei den verantwortlichen U-Führern groß, wenn sie ihre Fälle wegen Vernehmungsunfähigkeit der VH nicht abschließen konnten. Hätte auf jeden Fall Maßnahmen der IX zur Folge gehabt, wenn dies so bekannt geworden wäre. Welchen Sinn sollte das also gehabt haben? Allein mit ein wenig logischen Denken sollte doch hier jedem die Lüge offensichtlich werden.

Da hier ja diesmal scheinbar eine halbwegs sachliche Diskussion möglich ist und ich auch nicht alle Details der XIV kenne habe ich extra nochmal bei jemandem nachgefragt der seinerzeit in Berlin verantwortlich war. Seine Meinung dazu will ich euch daher nicht vorenthalten.

Zitat
Morgen xxxx,

Beschuldigte während des Freiganges in Pantoffeln????
Gegenfrage, wie wurde dann im Winter z.B. bei minus 15 °C verfahren? Auch mit Pantoffeln? Eine bestimmte Art der Schikane? Also völliger Blödsinn. Es wurden Turnschuhe getragen in allen 17 UHA`s des Mfs während des Freiganges. Ausländer die ihre Sachen behalten wollten, entsprechend ihre Schuhe.

Die Posten hatten sich das zum taktischen Zweck gemacht. In meinen DO hatte keiner Pantoffeln an, geschweige denn mitgebracht. Wenn ein Beschuldigter Katz und Maus spielen wollte und er auf frischer Tat gestellt werden sollte, dann wurden schon mal die knarrenden Uniform Schuhe ausgezogen und auf Socken gepirscht und zu 99% der Deliquent erwischt!

...



Könnte ein Admin bitte die Beiträge zu HSH in einen bereits bestehenden HSH Thread verschieben. Danke.





Ich hab es anders gehört. Warum sollte diese Person die Unwahrheit sagen ? Und ich denke ich hab sehr aufmerksam zugehört.




Am Schluss der Führung hat er Euch bestimmt Beweise für seine Geschichte vorgelegt?


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#170

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 07:05
von Freedom (gelöscht)
avatar

Zu den mfs-insider.de Bericht.


Obst soll es in der Haftanstalt Hoheneck gegeben haben? Wozu war denn der Verkauf von Vitamintabletten nötig?
Wir hatten noch nicht mal im Ausbildungsbetrieb Obst käuflich erwerben können - aber im Strafvollzug soll es Obst gegeben haben. Dreiste Lüge. Warum sollte das Angebot im Knast reichhaltiger gewesen sein als draußen?

Post von Angehörige(n) wurde Wochen oder Monatelang (wie bei mir) zurückgehalten! Ich wusste das meine Mutter immer korrekt war. Trotzdem behielt die Anstaltsleitung das Paket mit den lang ersehnten Annehmlichkeiten 3Monate zurück!
Also kann es in Hoheneck nicht anders gewesen sein.

Medizinische Versorgung - na ja.

Arbeiten musste jeder (wie bei mir). Rohe für Krupp und Mannesmann wurden gefertigt!


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#171

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 07:49
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Freedom
Zu den mfs-insider.de Bericht.


Obst soll es in der Haftanstalt Hoheneck gegeben haben? Wozu war denn der Verkauf von Vitamintabletten nötig?
Wir hatten noch nicht mal im Ausbildungsbetrieb Obst käuflich erwerben können - aber im Strafvollzug soll es Obst gegeben haben. Dreiste Lüge. Warum sollte das Angebot im Knast reichhaltiger gewesen sein als draußen?

Post von Angehörige(n) wurde Wochen oder Monatelang (wie bei mir) zurückgehalten! Ich wusste das meine Mutter immer korrekt war. Trotzdem behielt die Anstaltsleitung das Paket mit den lang ersehnten Annehmlichkeiten 3Monate zurück!
Also kann es in Hoheneck nicht anders gewesen sein.

Medizinische Versorgung - na ja.

Arbeiten musste jeder (wie bei mir). Rohe für Krupp und Mannesmann wurden gefertigt!





Warst Du in Hoheneck, dass Du dies so einschätzen kannst ?


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#172

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 08:05
von Freedom (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred


Warst Du in Hoheneck, dass Du dies so einschätzen kannst ?



Ich bezog mich auf den Artikel, und das weißt Du. Also warum diese groteske Frage?


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#173

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 08:07
von Alfred | 6.841 Beiträge

Du kannst doch nicht eine Aussage als Lüge bezeichnen, wenn Du nie in Hoheneck warst.


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#174

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 08:35
von Diplomkanonier (gelöscht)
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Zitat von Freedom
Zu den mfs-insider.de Bericht.


Obst soll es in der Haftanstalt Hoheneck gegeben haben? Wozu war denn der Verkauf von Vitamintabletten nötig?
Wir hatten noch nicht mal im Ausbildungsbetrieb Obst käuflich erwerben können - aber im Strafvollzug soll es Obst gegeben haben. Dreiste Lüge. Warum sollte das Angebot im Knast reichhaltiger gewesen sein als draußen?

Post von Angehörige(n) wurde Wochen oder Monatelang (wie bei mir) zurückgehalten! Ich wusste das meine Mutter immer korrekt war. Trotzdem behielt die Anstaltsleitung das Paket mit den lang ersehnten Annehmlichkeiten 3Monate zurück!
Also kann es in Hoheneck nicht anders gewesen sein.

Medizinische Versorgung - na ja.

Arbeiten musste jeder (wie bei mir). Rohe für Krupp und Mannesmann wurden gefertigt!



Das könnte man zu deinen Beiträgen sagen. Warum versuchst du immer die Wahrheit zu verdrehen?


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#175

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 08:53
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Du kannst doch nicht eine Aussage als Lüge bezeichnen, wenn Du nie in Hoheneck warst.



War der Verfasser (mfs-insider.de) in Hoheneck das er sich derartige Lügen bedienen kann?

Wenn ich das lese das jeder Post bekam und so.... Oh Gott!


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#176

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 19:00
von Rechercheur (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Gert,

wo saßen denn die Personen der BRD die wegen des Verbots der Kommunistischen Partei einsaßen, oder die Kundschafter der DDR oder Honecker, Keßler, Baumgarten, Streletz. Die hatten auch keinen extra Knast.




LVZ, 6.6.2011
Vielleicht ist dieser Artikel dazu interessant?

Honeckers Jugendsünden

Hinter Gittern verliebte sich der KPD-Funktionär nicht nur in eine Aufseherin, sondern beeindruckte auch den Anstaltsleiter

Leipzig. Seltsame Details über Erich Honeckers Haft in der NS-Zeit kamen nach dem Ende des SED-Regimes ans Licht - und sind seither großenteils wieder aus dem öffentlichen Bewusstsein entschwunden. Der junge KPD-Funktionär hatte angesichts der brutalen Gestapo-Verhörmethoden andere Kommunisten belastet. Das scheint verständlich, stand aber im Gegensatz zu dem Heldenbild, das die Propaganda zu DDR-Zeiten über ihn verbreitet hatte. Hinzu kamen dubiose Details: Die Liebe zu einer Aufseherin, seine Flucht und freiwillige Rückkehr hinter Gitter. Nun ist ein weiterer Mosaikstein entdeckt worden: Honecker soll sich zum NS-Regime bekannt und zum Kriegsdienst gemeldet haben.
Mit 23 Jahren war der kommunistische Untergrundkämpfer 1935 verhaftet und 1937 zu zehnjähriger Haft verurteilt worden. Im Zuchthaus Brandenburg leistete er als Kalfaktor Hilfsdienste für das Personal. 1943 wurde er einer Baukolonne zugeteilt und im Frauengefängnis an der Berliner Magdalenenstraße untergebracht. Dort verliebte er sich in die Aufseherin Charlotte Schanuel. Im März 1945 gelang ihm bei einem Bombenangriff die Flucht, und er versteckte sich bei der Mutter seiner Geliebten. Doch die überredete ihn, in die Baukolonne zurückzukehren und schaffte es im Anschluss, Honeckers zeitweiliges Entweichen zu vertuschen. Kurz vor Kriegsende wurde der Gefangene in das Brandenburger Zuchthaus zurückverlegt, wo er sich von der sowjetischen Armee befreien ließ. Nach jenem politisch korrekten Start in die neue Zeit wurde er wieder Funktionär und mühte sich um den Aufbau der FDJ. In den Nachkriegswirren fiel es nicht auf, dass er 1946 die einstige Gefängniswärterin heiratete, was nach deren Tod im Jahre 1948 vertuscht wurde.
Als Honecker 1971 an die Spitze der SED aufstieg, beauftragte Stasi-Chef Mielke seinen Apparat, ein Dossier über die Haftzeit des Funktionärs zu erstellen. Die Materialien kamen in einen roten Koffer, landeten nach 1990 beim Focus, gehören aber seit langer Zeit zum Bestand der Stasi-Akten-Behörde. Ein bizarres Detail des Dossiers war bei der Aufarbeitung bislang wohl übersehen worden. Laut Bild am Sonntag hatte Honeckers Vater 1942 ein Gnadengesuch für Sohn Erich eingereicht. Dabei verwies Wilhelm Honecker - übrigens ein langjähriges KPD-Mitglied - darauf, dass er selbst freiwillig in der Rüstung arbeite und Erichs Bruder Robert sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet habe.
Der Brandenburger Zuchthauschef war von dem Häftling und Kalfaktor offenbar sehr angetan, befürwortete das Gnadengesuch und vermerkte, dass Honecker "es ernst und ehrlich meint, wenn er sagt, dass er seine Jugendideale im jetzigen Staat verwirklicht sehe und keinen größeren Wunsch habe, als vor dem Feind die Redlichkeit seiner Gesinnung beweisen zu können". Dennoch lehnte es das NS-Regime ab, den Gefangenen an eine der Kriegsfronten zu stecken.
Mielke soll bei Honeckers Sturz am 17. Oktober 1989 mit einer Veröffentlichung des Materials gedroht haben, falls dieser nicht abtreten sollte. Doch der Funktionär, an Parteidisziplin gewöhnt, fügte sich. Armin Görtz." Quelle: http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=3848481&pg=1 (zuletzt eingesehen, heute am 17.12.2011, 18:57 Uhr).


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#177

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 19:10
von Polter (gelöscht)
avatar

Hallo, hallo!
"Kurz vor Kriegsende wurde der Gefangene in das Brandenburger Zuchthaus zurückverlegt, wo er sich von der sowjetischen Armee befreien ließ."

Wie hat er das geschafft?

Das ist das schönste, was ich bislang hier im Forum gelesen habe! Schön, aber auch wieder OT.
Es wird wohl ein Geheimnis bleiben!!


zuletzt bearbeitet 17.12.2011 19:31 | nach oben springen

#178

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 19:39
von damals wars | 12.154 Beiträge

Zitat von Polter
Hallo, hallo!
"Kurz vor Kriegsende wurde der Gefangene in das Brandenburger Zuchthaus zurückverlegt, wo er sich von der sowjetischen Armee befreien ließ."

Wie hat er das geschafft?

Das ist das schönste, was ich bislang hier im Forum gelesen habe! Schön, aber auch wieder OT.
Es wird wohl ein Geheimnis bleiben!!



Empfehle das Buch "Gesprengte Fesseln von Frenzel /Thiele/ Mannbar. "Ein Bericht über den antifaschistische Wiederstand und die Geschichte der Illegalen Parteiorganisation der KPD im Zuchthaus Brandenburg -Görden von 1933- 1945 des Militärverlags der Deutsche Demokratische Republik.
Der Knast war die Kaderschmiede für dem Staatsapparat der der DDR.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#179

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 19:57
von Polter (gelöscht)
avatar

Zitat von damals wars

Zitat von Polter
Hallo, hallo!
"Kurz vor Kriegsende wurde der Gefangene in das Brandenburger Zuchthaus zurückverlegt, wo er sich von der sowjetischen Armee befreien ließ."

Wie hat er das geschafft?

Das ist das schönste, was ich bislang hier im Forum gelesen habe! Schön, aber auch wieder OT.
Es wird wohl ein Geheimnis bleiben!!



Empfehle das Buch "Gesprengte Fesseln von Frenzel /Thiele/ Mannbar. "Ein Bericht über den antifaschistische Wiederstand und die Geschichte der Illegalen Parteiorganisation der KPD im Zuchthaus Brandenburg -Görden von 1933- 1945 des Militärverlags der Deutsche Demokratische Republik.
Der Knast war die Kaderschmiede für dem Staatsapparat der der DDR.




Danke! und die hatten Verbindung zur sowjetischen Armee - weil da Honecker sich befreien ließ?


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#180

RE: Frauengefängnis Hoheneck,

in DDR Staat und Regime 17.12.2011 20:02
von Kimble | 397 Beiträge

Zitat
Der Knast war die Kaderschmiede für dem Staatsapparat der der DDR.



Ganz deiner Meinung !
Und nix aus dieser Erfahrung gelernt.
Ham später ja selber auch ihre Gegner eingemauert und die besonders harten Fälle genau so einlochen lassen.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 17.12.2011 20:03 | nach oben springen


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