#41

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.02.2013 17:54
von SCORN | 1.455 Beiträge

Was soll man von einem Mann halten der kurz vor der Einschulung eines seiner Kinder die Familie sitzen lässt! Weis er was er seinen Kindern angetan hat? Auch die Suche seiner Tochter nach ihm mit einem Achselzucken zu beantworten spricht Bände! Absoluter Abschaum, vollkommen unabhängig von Fahnenflucht, BND, CIA und Stasi!
Mit so einer Ratte hätte ich kein Mitleid!


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#42

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.02.2013 12:34
von EK82I | 869 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #38
Da hab ich zum Thema "Flucht / Grenztruppen-Oberstleutnant Dietmar Mann" auch noch etwas gefunden.

"Die meisten von ihnen hat Museumsführer Dietrich-Wilhelm Ritzmann vor der Wende per Teleobjektiv von der Westseite aus geschossen. Dabei ging ihm eines Tages unbewusst ein „ganz dicker Fisch“ ins Netz: DDR-Grenzgruppen-Oberstleutnant Dietmar Mann. Der Offizier, zuständig für den Grenzabschnitt von Schmölau bis Bergen / Dumme, der schon kurze Zeit später als einer der hochkarätigsten DDR-Grenzflüchtlinge für Schlagzeilen sorgen sollte.

Ritzmanns Kamera-Auslöser klickte, als sich der Bataillonskommandeur in Felddienstuniform gerade mit anderen Soldaten am Grenzzaun beriet. Auch Jahre später sollte ausgerechnet dieses Foto für Wirbel sorgen.

Eine dramatische Szene nach der Wende ist Ritzmann in Erinnerung geblieben: Eine emotional sichtlich aufgebrachte Frau betrat die Museumsräume in Göhr, wandte sich spontan an den 63-jährigen Museumsführer und sagte: „Mein Name ist Mann – wo ist mein Mann?“ Als Ritzmann ihr das Farbfoto aus seiner Sammlung zeigte, musste Marlies Mann all den Druck ablassen, den die einstige Ehefrau des Ende August 1986 bei Holzhausen über die DDR-Grenze geflüchteten Bataillonskommandeurs Dietmar Mann seit Jahren angestaut hatte.

Eine Doppelagentschaft traut Marlies Mann ihm nicht zu. Dennoch lässt die Stasi Manns Überlauf-Aktion genau so aussehen, um dem BND die Wertlosigkeit der von ihm übermittelten Geheimnisse über die DDR-Grenztruppen vor Augen zu führen. Das „Neue Deutschland“ vermeldet am 15. April 1987 stolz Manns Rückkehr auf „eigenen Entschluss“. Zugleich habe dieser „umfangreiche Unterlagen“ in die DDR mitgebracht. Der Knackpunkt: Dies alles wird ganz offensichtlich erfunden, um den BND nicht triumphieren zu lassen. Zu diesem Trick der Stasi gehörte auch, dass der Hochverräter nicht sofort standrechtlich erschossen oder eingesperrt wurde...."

Hier ganzen Artikel lesen: http://www.az-online.de/nachrichten/altm...ch-1515926.html


Quelle Foto:http://www.az-online.de/bilder/2011/12/0...aDqdQxoiz09.jpg

ek40



Den Hernn Ritzmann kann ich allen bestens empfehlen.ich kenne Ihn persönlich und habe mit anderen Kameraden unter seiner Führung einen umfangreichen Ausflug in meine ehemaligen Abschnitte durchführen können.Die Grenze war sein Steckenpferd,er hat eine unmenge von Fotos gemacht.Wir haben uns in Bergen,am dortigen Schiesstand mit ehemaligen Zöllnern getroffen.
Auch sein Grenzlandmuseum ist eine Reise wert,eine Sammlung der damaligen Technik und Infos,vom Gummiohr,über Grenzmodelle bis zur KfZ Technik und dem Rest was es so gab.Toll,dass es solche Menschen gibt,unser Ausflug hat sich wirklich gelohnt.

Gruss Michael


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zuletzt bearbeitet 03.02.2013 12:53 | nach oben springen

#43

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.02.2013 17:50
von Berni61 | 33 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #13

Zitat von Rainman2
Hallo manudave,

zu dem Fall kann ich leider nicht allzuviel berichten. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch Offiziersschüler. Ich kann mich nur erinnern, das hatte ich anderer Stelle schonmal geschrieben, dass wir eines Tages zum Appell antraten, die gesamte Kompanie auf dem Flur, und uns eine Mitteilung des Kommandos der Grenztruppen verlesen wurde, in der es hieß, Oberstleutnant Rauschenbach sei ein Verräter. Ein paar Wochen später das gleiche Spiel, nur diesmal hieß es, Oberstleutnant Rauschenbach ist doch kein Verräter. Wir zuckten mit den Achseln: Aha! Keiner von uns kannte den Sachverhalt, die Mitteilung enthielt keine Einzelheiten, nur dass ein Obersteutnant fahnenflüchtig geworden war und außerdem kannte ihn keiner von uns. An der Offiziershochschule war der Dienstgrad Oberstleutnant quasi ein "Mannschaftsdienstgrad". Und das auch solche Leute Mist bauen, hatten wir zur Genüge schon mitbekommen. Also hielt sich unsere Erschütterung auch in Grenzen.

Als ich ins GR 3 versetzt wurde, bekamen wir dann die Geschichte von den Zeugen des Erlebnisses berichtet. Da wirkte das schon anders. Im Prinzip waren alle kalt getroffen worden. Auch sein Fahrer hatte keine Ahnung, was der da vorhatte. Er hatte sich schon gewundert, warum er bis ans vordere Sperrelement fahren musste, aber er war Soldat im Grundwehrdienst und neben ihm saß ein Oberstleutnant, verantwortlich für ein Grenzregiment mit mehr als 1.500 Mann und einen Grenzabschnitt von 120 km Breite. Da kommt nicht mal der Schatten eines Verdachts auf. Außerdem, was hätte er als Fahrer in dieser Situation machen können. Er erhielt den Befehl, zur Sprechstelle zu gehen, was er tat. Ab da bereits hätte er in Richtung Grenze schießen müssen um die Tat zu verhindern. Rauschenbach hatte sich die Sache vielleicht nicht lange, aber gut überlegt. Sein Fahrer war kein Hindernis für ihn.

Das war die Erzählung, die in der Stabskompanie noch umging, als ich dort Polit wurde. Der Kfz-Zug der Stabskompanie stellte auch den Regimentsfahrer.

ciao Rainman




Im ehemal. SiA 6 wurde dann auch der PoP 68 (oder 69 ?) unter Grenzern als Rauschenbach-Höhe bezeichnet.

Gewählt hatte er den Ort seiner Flucht wirklich clever. Denn zum Tatzeitpunkt waren der rechte Posten (Reinhards) ca. 6 km entfernt (außerdem durfte der nur im Bereich des Ortes eingestzt werden, also zw. PoP47 und 52).
Und der linke (insgesamt ca. 5 km vom Ort des Geschehens entfernt und nicht motorisiert.) handelte im Bereich Apfelbach (SiA 7) und dazwischen war der Selesberg
Einen Posten in Ketten gabs nur in der Nachtschicht und dass sich die Kontrollstreife gerade dort aufhielt, war unwahrscheinlich, da diese wiederum mit der Kontrolle des K 6 beschäftigt war.
Und da der SiA 6 mit 16 km der weitaus längste war, mussten die sich sputen, alles bis 10 Uhr geschafft zu haben.

Ob diese Fakten jedoch seinerzeit für Rauschenbach bei seiner Planung eine Rolle spielten, ist nicht bekannt.




Hallo

So ganz stimmt das nicht, der Posten in Ketten(22) war ich. Das der Oberstleutnant Rauschenbach in den Abschnitt kommt das haben wir von der Führungsstelle (20) gesagt bekommen. Der Posten von Ihm war das erste mal im Abschnitt, und das ohne Waffe, der war neu.
Wo er über den Zaun ist hieß dann Rauschenbach-Senke und ist im ehemaligen SIA 7 am Selesberg.

Mfg
Berni61



Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.02.2013 21:22
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Berni61 im Beitrag #43
...
Hallo

So ganz stimmt das nicht, der Posten in Ketten(22) war ich. Das der Oberstleutnant Rauschenbach in den Abschnitt kommt das haben wir von der Führungsstelle (20) gesagt bekommen. Der Posten von Ihm war das erste mal im Abschnitt, und das ohne Waffe, der war neu.
Wo er über den Zaun ist hieß dann Rauschenbach-Senke und ist im ehemaligen SIA 7 am Selesberg.

Mfg
Berni61

Hallo Berni61,

der Regimentskommandeur hatte einen personengebundenen Fahrer, der für ein Jahr bestätigt war. Der Fahrer des Regimentskommandeurs hatte einen Wartburg und einen UAZ. Dieser Fahrer und die Fahrzeuge durften auch für keine anderen Personen oder andere Einsätze geplant werden. Wenn ich mich recht entsinne, nahm der Fahrer bei Fahrten mit UAZ die Pistole mit. Es konnte aber auch vorkommen, dass er, um die Zeit zum Öffnen der Waffenkammer zu sparen, ohne Pistole vorfuhr - bei einem Regimentskommandeur muss es ja immer schnell gehen. An einen Einsatz mit MPi kann ich mich nicht erinnern, kann es aber auch gegeben haben.

Grüße an den alten Geisaer!
ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#45

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.02.2013 22:03
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Hier mal die Örtlichkeit am Seelesberg.

Ari

Angefügte Bilder:
Fluchtort Rauschenbach (Individuell).jpg

Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#46

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.02.2013 22:27
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

[quote=Rainman2|Hallo Berni61,

der Regimentskommandeur hatte einen personengebundenen Fahrer, der für ein Jahr bestätigt war. Der Fahrer des Regimentskommandeurs hatte einen Wartburg und einen UAZ. Dieser Fahrer und die Fahrzeuge durften auch für keine anderen Personen oder andere Einsätze geplant werden. Wenn ich mich recht entsinne, nahm der Fahrer bei Fahrten mit UAZ die Pistole mit. Es konnte aber auch vorkommen, dass er, um die Zeit zum Öffnen der Waffenkammer zu sparen, ohne Pistole vorfuhr - bei einem Regimentskommandeur muss es ja immer schnell gehen. An einen Einsatz mit MPi kann ich mich nicht erinnern, kann es aber auch gegeben haben.

Grüße an den alten Geisaer!
ciao Rainman[/quote]


An jenem Tag war der Regiments-Kdr mit P3 im Abschnitt.
Er stieg von der Motorhaube über Dach auf den GZI.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#47

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 03.02.2013 23:34
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #46
Zitat von Rainman2 im Beitrag #44
... der Regimentskommandeur hatte einen personengebundenen Fahrer, der für ein Jahr bestätigt war. Der Fahrer des Regimentskommandeurs hatte einen Wartburg und einen UAZ. ...



An jenem Tag war der Regiments-Kdr mit P3 im Abschnitt.
Er stieg von der Motorhaube über Dach auf den GZI.

Danke für die Korrektur, Thunderhorse,

Anfang der 80er erfolgte die schrittweise Umstellung von P3 auf UAZ. In den Grenzkompanien waren 1983/1984 die P3 zum Teil noch im Einsatz. Im Stab, zumindest als ich 1984 dorthin kam, waren nur noch UAZ eingesetzt. Ob 1982 der P3 für den Regimentskommandeur eine Ersatzvariante oder noch strukturmäßig war, kann ich also nicht sagen. Aber der Fahrer war definitiv der strukturmäßige Kommandeursfahrer der Stabskompanie, so die Aussage meines Kompaniechefs der Stabskompanie, der 1982 noch Polit derselben Kompanie war.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Berni61 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.02.2013 23:35 | nach oben springen

#48

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.10.2013 21:15
von Schlutup | 4.102 Beiträge

Moin Moin,
da sitzt man in einen schönen Hotel in Braunlage und spricht mit seiner Tischnachbarin über Gott und das schöne Büfett.
Das gute Essen ja alles in der Tonne landet und und und .....
Über das Thema Lebensmittel kommen wir auf das MHD, da fällt plötzlich der Satz: Mein Mann hatte mal ein 20 Jahre altes Dosenbrot vom BGS ....... und ... und .. und..

Ich, ihr Mann war beim BGS? Ja war er in........ Der Abend ging weiter und leider kam ich nicht mehr dazu mit ihrem Mann über das Thema zusprechen. Es wurde Sonntag beim Frühstück sah man sich wieder und meine Freundin sagte schon zweimal schön laut: nun frag ihn doch Ok, Sie waren beim BGS?
Er schaute hoch und Ja ich war 8 Jahre dort kurz über Lübeck gesprochen und dann...... danach bin ich zum BND nach .... gegangen und war dort Zuständig für geflüchtete Soldaten der Grenztruppe. Da habe ich fast mein Brötchen auf den Tisch gespuckt. Da war die kurze Vorgeschichte...........



seaman, Gert, Küchenbulle 79, EK82I und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.10.2013 21:25 | nach oben springen

#49

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.10.2013 21:24
von Schlutup | 4.102 Beiträge

In dem kurzen Gespräch kam auch der Oberstleutnant Dietmar Mann zur Sprache. Für diesen hat er ein gutes Wort übrig gehabt. Dem haben sie das Leben hier im Westen mit allen Mitteln versüßt und er hat gerne genommen und gefordert der gute Herr Mann.

Würde gerne mehr darüber schreiben aber das gehört sich nicht. Mal sehn, wir wollten in Kontakt bleiben.

Gruß Schlutup



Küchenbulle 79 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.10.2013 21:30 | nach oben springen

#50

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.10.2013 13:08
von EK82I | 869 Beiträge

Über das Leben "versüssen" würd ich gerne mehr erfahren.Die Geheimnisskrämerei muss ja mal ein Ende haben. Lade doch mal Deinen Bekannten hier ins Forum ein,neugierig wär ich bei dem Herrn Mann schon?
Gruss Michael


Schlutup und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.10.2013 13:49
von Schlutup | 4.102 Beiträge

@EK82I,
mal sehn was daraus entsteht. aber wird er diesen machen:



zuletzt bearbeitet 21.10.2013 13:49 | nach oben springen

#52

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.10.2013 14:57
von EK82I | 869 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #51
@EK82I,
mal sehn was daraus entsteht. aber wird er diesen machen:




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#53

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 31.12.2013 17:46
von Berni61 | 33 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #47
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #46
Zitat von Rainman2 im Beitrag #44
... der Regimentskommandeur hatte einen personengebundenen Fahrer, der für ein Jahr bestätigt war. Der Fahrer des Regimentskommandeurs hatte einen Wartburg und einen UAZ. ...



An jenem Tag war der Regiments-Kdr mit P3 im Abschnitt.
Er stieg von der Motorhaube über Dach auf den GZI.

Danke für die Korrektur, Thunderhorse,

Anfang der 80er erfolgte die schrittweise Umstellung von P3 auf UAZ. In den Grenzkompanien waren 1983/1984 die P3 zum Teil noch im Einsatz. Im Stab, zumindest als ich 1984 dorthin kam, waren nur noch UAZ eingesetzt. Ob 1982 der P3 für den Regimentskommandeur eine Ersatzvariante oder noch strukturmäßig war, kann ich also nicht sagen. Aber der Fahrer war definitiv der strukturmäßige Kommandeursfahrer der Stabskompanie, so die Aussage meines Kompaniechefs der Stabskompanie, der 1982 noch Polit derselben Kompanie war.

ciao Rainman



Hallo

Also es war ein P3, ich habe ihn selber gesehen, der Fahrer war ohne Bewaffnung, denn der Oberstleutnant wollte nicht in den Abschnitt beim losfahren in Dernbach. Das war die erste Fahrt des Soldaten.

MfG
Berni61



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#54

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 31.07.2015 21:08
von Schlutup | 4.102 Beiträge

Moin Moin,
kurze Frage wer war der Nachfolger nach Rauschenbach als Kdr?

DANKE



zuletzt bearbeitet 31.07.2015 21:09 | nach oben springen

#55

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 31.07.2015 21:16
von mibau83 | 820 Beiträge

osl schubert


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#56

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.08.2015 09:22
von Hanum83 | 4.697 Beiträge

Der Herr Mann war damals mein Battalioner, hat schon was, uns kleine Lichter haben sie scharf gemacht damit du gedacht hast der Klassenfeind rennt mit dem Messer zwischen den Zähnen herum und dann steigen die Schauspieler selber über den Zaun.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#57

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.12.2015 08:51
von Grenzerkind | 6 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #56
Der Herr Mann war damals mein Battalioner, hat schon was, uns kleine Lichter haben sie scharf gemacht damit du gedacht hast der Klassenfeind rennt mit dem Messer zwischen den Zähnen herum und dann steigen die Schauspieler selber über den Zaun.


Die Hintergründe für solche Kurzschlussreaktionen sind oft menschlicher als man denkt, da ist es egal ob man Geflochtenes auf der Schulter hatte oder ne Schulterglatze war.
Die Kinder haben am stärksten drunter gelitten, zum Glück war nach wenigen Jahren der Spießrutenlauf vorbei denn 90 hatte jeder mit sich selber zu tun und die Sache war zum Glück dann nicht mehr von großen Interesse. Die Nummer mit der vom MfS geplanten Flucht in den Westen ist wirklich gut, so grausam war die DDR auch nicht und hat aus Spionagegründen die Familie so fertig gemacht, dass alles vor die Hunde ging. So "überzeugt" von der Sache kann keiner sein, dies seiner Familie mit allen Konsequenzen anzutun nur um seiner Heimat zu helfen und davon wusste dass einiges in diesem Land nicht so lief wie propagiert.

Hast Du noch seinen Stellv. bzw. Nachfolger gedient? War der GA überhaupt und wie lange war der GA unter "fremder Kontrolle"?



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.12.2015 10:24
von Hanum83 | 4.697 Beiträge

Zitat von Grenzerkind im Beitrag #57
Zitat von Hanum83 im Beitrag #56
Der Herr Mann war damals mein Battalioner, hat schon was, uns kleine Lichter haben sie scharf gemacht damit du gedacht hast der Klassenfeind rennt mit dem Messer zwischen den Zähnen herum und dann steigen die Schauspieler selber über den Zaun.


Die Hintergründe für solche Kurzschlussreaktionen sind oft menschlicher als man denkt, da ist es egal ob man Geflochtenes auf der Schulter hatte oder ne Schulterglatze war.
Die Kinder haben am stärksten drunter gelitten, zum Glück war nach wenigen Jahren der Spießrutenlauf vorbei denn 90 hatte jeder mit sich selber zu tun und die Sache war zum Glück dann nicht mehr von großen Interesse. Die Nummer mit der vom MfS geplanten Flucht in den Westen ist wirklich gut, so grausam war die DDR auch nicht und hat aus Spionagegründen die Familie so fertig gemacht, dass alles vor die Hunde ging. So "überzeugt" von der Sache kann keiner sein, dies seiner Familie mit allen Konsequenzen anzutun nur um seiner Heimat zu helfen und davon wusste dass einiges in diesem Land nicht so lief wie propagiert.

Hast Du noch seinen Stellv. bzw. Nachfolger gedient? War der GA überhaupt und wie lange war der GA unter "fremder Kontrolle"?


1986 war ich zum Glück schon wieder 2 Jahre zu Hause.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 02.12.2015 10:29 | nach oben springen

#59

RE: ...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.12.2015 14:42
von Johnny | 79 Beiträge

Danke für die Mann-Story!
Denn wir sind damals auch "rausgeflogen" und wegen der "Lage" an die Grenze gekommen. Die haben uns (3.Zug 10.Kp. US/Artilleristen) für drei? Tage irgendwo per W50 in den Wald gekarrt und ausgesetzt, kurz eingewiesen und fertig. Geschlafen wurde in irgendeiner schnell fertig gemachten Barracke bei Arendsee. Wir wussten defininitiv nicht, wo genau wir waren. Und null Ahnung von Grenzsicherung!
Nun weiß ich, dass die Gerüchte, die uns damals erzählt wurden, keine waren.



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