#1

Die erstaunliche Flucht aus der DDR einer Familie

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.05.2009 15:54
von Augenzeuge (gelöscht)
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Ich finde die folgende wahre Story einfach so spannend, das ich denke, das sie den einen oder anderen hier interessieren wird

DAS SCHICKSAL DES UWE HANNUSCHKA IM GETEILTEN DEUTSCHLAND


Steckbrief (Angaben zum Zeitpunkt der Flucht - 1976)
Name: Uwe Hannuschka
Wohnort: Jena
Alter: 33 Jahre
Beruf: Baufacharbeiter
Familienstand: verheiratet mit Marlitt Hannuschka
zwei Kinder

Das persönliche Treffen mit Uwe Hannuschka fand am 7. September 2002 in Jena statt, wo er in einem zweistündigen Gespräch seine zweimalige Flucht aus der ehemaligen DDR eindrucksvoll schilderte.

Uwe Hannuschka wurde 1943 geboren und verbrachte seine Kindheit vor dem Mauerbau in beiden Teilen Deutschlands. Damals lebte die Familie in Hamburg. Sein Großvater führte in Jena ein renommiertes und erfolgreiches Bauunternehmen, das sein Vater übernehmen sollte. Aufgrund dessen zog die Familie von Hamburg nach Jena.
Konflikte mit dem sozialistischen Gesellschaftssystem

Nach der Gründung der DDR war man bestrebt, Privateigentum abzuschaffen bzw. kleinere private Betriebe in volkseigene Betriebe umzuwandeln. Deshalb hatten private Unternehmer ständig mit politischen Anfeindungen durch die Staatsführung zu kämpfen. Der Großvater von Uwe H., der sich als selbstständiger Unternehmer schon damals gegen den Sozialismus aussprach, wurde sogar in einem Artikel der Tagespresse als sogenannter "Staatsfeind" dargestellt.

Nur politisches Engagement und das Vertreten der sozialistischen Ideologie führte in der DDR zum beruflichen Aufstieg. Deshalb wurde für die Familie von Uwe H. das Führen des Geschäftes immer schwieriger, da einerseits die Mangelwirtschaft das Ausführen der Aufträge erheblich erschwerte und andererseits keinerlei Meinungsäußerung, die gegen das sozialistische System gerichtet war, geduldet wurde. Diese Umstände prägten maßgeblich die Erziehung von Uwe H.

Schon als Jugendlicher wurde ihm angetragen, seine Ausbildung nicht im elterlichen Betrieb zu absolvieren, da er dort nicht im Sinne der sozialistischen Denkweise ausgebildet werden würde. Da er jedoch von der fachlichen Kompetenz seines Vaters überzeugt war, erlernte er dennoch bei ihm einen Handwerksberuf.
Ausbruch aus den staatlichen Zwängen und Festnahme

Aufgrund der oben genannten Ereignisse versuchte Uwe H. bereits in jungen Jahren vor dem politischen Druck und den staatlichen Zwangsmaßnahmen zu fliehen und die DDR illegal zu verlassen. Er wurde festgenommen und saß 3 Jahre und 8 Monate in Haft.

Nach der Haftentlassung gründete Uwe H. eine Familie und war zunächst nicht bestrebt, einen weiteren Fluchtversuch auf sich zu nehmen, zumal er unter ständiger Beobachtung durch die Staatssicherheit stand.
Fluchthilfe - die Bitte eines Freundes

Uwe H. war zweifacher Familienvater, als er 1976 von einem Freund angesprochen wurde, ihm bei seiner Flucht aus der DDR mit seinem Faltboot behilflich zu sein, da sein Vater im Sterben liege. Misstrauisch durch die ständige Präsenz der Staatssicherheit, glaubte er ihm zunächst nicht und vermutete einen Komplott. Da dieser ihm jedoch eindringlich von der Ernsthaftigkeit seiner Absicht überzeugte und ihm die körperlichen Folgen eines bereits missglückten Fluchtversuches vor Augen führte, willigte er ein.

Nach vier Wochen intensiver Vorbereitung fuhr Uwe H. zusammen mit seinem Freund und dessen Ehefrau am 27.08.1976 in seinem PKW nach Dierhagen an die Ostsee. Seine Ehefrau hatte er in das Vorhaben, seinem Freund zu helfen, eingeweiht. Zum damaligen Zeitpunkt hatte er noch nicht die Absicht selbst zu fliehen. Bereits auf der Fahrt kamen ihm Zweifel, da er mehreren Bekannten begegnete, was ein immenses Risiko nach Bekanntwerden der Flucht des Freundes für ihn - als Fluchthelfer - darstellte. Auf Drängen des Freundes setzte er die Fahrt jedoch fort. Später spielte er immer mehr mit dem Gedanken, selbst zu fliehen, worin er durch seinen Freund und dessen Ehefrau bestärkt wurde.
Die Flucht über die Ostsee

In Dierhagen angekommen, beobachteten sie bis spät in die Nacht die Grenzsicherungsanlagen. Wie erwartet war die Nacht sehr stürmisch. Ihnen war bekannt, dass ab Windstärke 6 keine Kommandoboote der Grenztruppen auf der Ostsee patrouillierten. Außerdem hatten sie im Rahmen der Fluchtvorbereitung in Erfahrung gebracht, dass der bekannte Liedermacher Wolf Biermann ein Grundstück in der Nähe besaß, an das sich der Grenzsicherungsdienst nur bis auf einige Metern nähern durfte. Nach Abschalten der Scheinwerfer um 2.00 Uhr nachts nutzten sie die Gelegenheit zur Flucht über den unbewachten Abschnitt.

In dem motorbetriebenen Faltboot hatten sie lediglich ihre Papiere, eine Decke und eine Trinkflasche. Die Fahrt führte in Richtung Gehdser in Dänemark. Nach einigen Stunden versagte der Motor und sie versuchten zu paddeln, was jedoch aufgrund der stürmischen See kaum möglich war. Das Boot wurde ständig von Wellen überspült, so dass es sich mit Spritzwasser füllte. Sie ließen sich treiben, der Wind drehte und nach einiger Zeit bemerkten sie, dass sie sich in der Nähe von Rostock/Warnemünde befanden. Mit dem Schwinden der Kraft sank auch der Lebensmut. Die Angst, gefasst zu werden, war unbeschreiblich.

Nach 20 Stunden auf offener See und immer wieder wechselnden Gefühlen zwischen dem Willen, es doch zu schaffen, und Resignation, bis hin zum Selbstmordgedanken, fassten sie neuen Mut, als sie eine Boje entdeckten, die sie als ihre letzte Rettung betrachteten.
Die Rettung

Als der Freund von Uwe H. die Ankerkette der Boje zu fassen bekam, sprang Uwe H. als erster auf die Boje, die durch den extrem stürmischen Wind ständig auf- und abtauchte und ihn mit in die Tiefe riss. Dabei hatte er das Gefühl, als würde es ihm seinen Brustkorb zerreißen. Mit einer Hand klammerte er sich fest, mit der anderen versuchte er, der Frau seines Freundes, die als zweite das Boot verließ, auf die Boje zu helfen. Im gleichen Augenblick mussten sie mit ansehen, wie das Boot umkippte und senkrecht vom Wind weggetragen wurde. Sein Freund trieb im offenen Meer. Durch die Gewalt des ständigen Auf- und Abtauchens der Boje musste Uwe H. die Frau loslassen, die nun die Ankerkette erfasste und mit Hilfe eines Paddels versuchte, ihren Mann heranzuziehen. Beim Erklimmen der Boje verlor dieser zwei Zehen.

Während des dreistündigen Verharrens auf der Boje fuhren neun Schiffe an ihnen vorbei. Unter ihnen befand sich ein russisches, vor dem sie sich versteckten. Das zehnte Schiff - eine schwedische Fähre - namens "Princess Brigitta" war ihre Rettung. Durch ein rotes Tuch, das die Frau des Freundes bei sich trug, signalisierten sie ihre Situation. Das Schiff drehte um, denn die Besatzung ahnte, dass es sich um DDR-Flüchtlinge handelte.

Über Funk alarmierte ein Besatzungsmitglied den Kapitän. Der Funk wurde durch das russische Schiff abgehört, welches daraufhin ebenfalls umdrehte und sich bedrohlich der Boje näherte. Mit letzter Kraft versuchten sie, ins Meer zu springen und die schwedische Fähre zu erreichen. Das bemerkte der Kapitän und gab ihnen über Lautsprecher zu verstehen, dass sie schneller sein werden und kein Grund zur Panik besteht. Ein dänisches Schiff erkannte die Situation und stellte sich in die Fahrbahn des russischen Schiffes. Über ein Rettungsboot gelangten sie auf die schwedische Fähre. Die Flucht war gelungen.

Das Angebot Schwedens, die schwedische Staatsbürgerschaft anzunehmen, lehnte Uwe H. ab. Die Flucht ging durch Zeitung und Fernsehen. Seine Frau benachrichtigte er durch ein Telefonat aus Lübeck.
Die Folgen der Flucht für Uwe Hannuschkas Familie

Während Uwe H. in Hamburg versuchte, sich eine neue Existenz aufzubauen, litt seine Familie in der DDR unter der ständigen Bewachung durch die Staatssicherheit. Seine Frau verlor ihre Arbeit und durfte lediglich als Küchenhilfe in einem Restaurant arbeiten. Dabei war es ihr untersagt, die Küche während der Öffnungszeiten zu verlassen und mit den Gästen in Kontakt zu treten. Das hatte außerdem soziale Einschnitte zur Folge, da ihr geringer Lohn die Kosten der Familie kaum decken konnte.

Des Weiteren durfte sie keine Verbindung zu ihrem Mann pflegen, der bereits zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Antrag auf Familienzusammenführung wurde abgelehnt. Sämtliche Telefonate wurden durch die Staatssicherheit abgehört. Versuchte Uwe H. über Freunde telefonisch mit seiner Frau in Kontakt zu treten, war nach etwa zwei Stunden auch deren Telefon gesperrt. Auch Paket- und Postsendungen wurden ständig kontrolliert. Nur in der Vorweihnachtszeit hatte Frau Hannuschka das Gefühl, nicht mehr so intensiv bewacht zu werden. Das teilte sie ihrem Mann verschlüsselt in einem Telefonat mit.

Sie und ihre Kinder hätten niemals legal die DDR verlassen dürfen und eine Flucht mit Hilfe einer Schleuserbande war ihr zu riskant, zumal sie ihre Kinder den damit verbundenen Gefahren nicht aussetzten wollte. Uwe H. wusste, dass nur er seine Familie aus der DDR holen konnte. Zudem wurde die Trennung für beide Seiten immer unerträglicher.
Planung und Flucht der Familie aus der DDR

Gemeinsam mit einem Freund suchte Uwe H. nach einer Möglichkeit, die Flucht seiner Familie aus der DDR zu organisieren. Sie mieteten einen Kleintransporter bei einer Leihfirma an, um Umzugsgut einer alten Dame von Hamburg über Westberlin nach Hessen zu transportieren. Der Boden des Fahrzeuges wurde so präpariert, dass ein Einstieg über eine Luke am Boden des Fahrzeuges möglich war.

Von seinem Freund wurde die Strecke schon vorher mehrmals abgefahren, um die benötigte Zeit genau zu berechnen. Als er von einer dieser Testfahrten zurückkehrte, berichtete er Uwe H. gleich im Flur seiner Wohnung ganz freudig, dass ihr Plan aufgehen werde. Er wusste nicht, dass Uwe H. Besuch aus Sylt hatte, der das Gespräch belauschte. Infolge dessen versuchten die Gäste Uwe H. zu erpressen und forderten ihn auf, seinen Bruder und dessen Ehefrau ebenfalls aus der DDR zu schleusen.

Als Gegenleistung verlangte Uwe H. finanzielle Unterstützung, da er zu diesem Zeitpunkt arbeitslos war. Der Besuch sicherte trotz hoher Verschuldung zu. Wie Uwe H. später aus seiner "Stasi-Akte" erfuhr, informierte dieser zum damaligen Zeitpunkt die Staatssicherheit über die Fluchtabsicht. Es war jedoch nicht bekannt, wann, wie und wo Uwe H. seine Familie aus der DDR holen wollte.

Der Zeitpunkt der Flucht musste mehrmals verschoben werden, da es in der Weihnachtszeit stark schneite und man die Fußtritte im Schnee hätte verfolgen können.

Am 8. Januar 1977 führte er ein Telefonat mit seiner Frau und informierte sie verschlüsselt über sein Vorhaben. Noch am selben Tag verließ Uwe H. Hamburg und flog mit einem Flugzeug nach Westberlin, da dort sein Freund mit dem Leihtransporter auf ihn wartete. Am darauffolgenden Tag versteckte sich Uwe H. im Kleintransporter und fuhr mit seinem Freund in Richtung Jena. Gegen 0.30 Uhr passierten sie die Grenze, die zu dieser Zeit nur zur Hälfte besetzt war. Dabei wurden weder Uwe H. noch die Bodenklappe entdeckt.

Zwölf Kilometer vor Jena verließ er das Fahrzeug über die Luke, die vom Fahrersitz aus durch ein Zugband geöffnet werden konnte. Gemeinsam mit seinem Freund hatte er vereinbart, dass sie sich nach dessen Rückkehr aus Hessen in genau 24 Stunden an derselben Stelle treffen, um ihn, seine Familie und das Ehepaar aufzunehmen. Beide blieben über Funkgeräte mit russischer Frequenz miteinander in Kontakt.

Uwe H. lief zweieinhalb Stunden zu seiner Wohnung am Stadtrand von Jena. Um unerkannt zu bleiben, hatte er sich Haare und Bart wachsen lassen. Er vermied es, öffentliche Straßen zu benutzen. Zu Hause angekommen, verschaffte er sich über den Balkon Zugang zur Wohnung, da seine Frau und die Kinder schliefen und die Wohnung von innen abgeschlossen war. Vorsichtig weckte er seine Frau, die seine Gegenwart zunächst nicht realisieren konnte und glaubte, zu träumen. Später erzählte er ihr von seinem Plan.

Am nächsten Tag, dem 11. Januar 1977, wurden Simone (9) und Dirk (7) geweckt, als sei es ein ganz normaler Tag. Beide wussten noch nicht, dass ihr Vater sich im abgeschlossenen Wohnzimmer aufhielt. Sie gingen wie immer zur Schule. Seine Frau hatte an diesem Tag einen Termin bei der Ausreiseantragsstelle, den sie auch wahrnahm. Dort versuchten die Mitarbeiter erneut, sie von der Ausreiseabsicht abzubringen. Des Weiteren wurde die erste Flucht ihres Mannes so dargestellt, dass er gemeinsam mit seiner Geliebten aus der DDR geflohen sei und sie, als Ehefrau und Mutter, im Stich gelassen hätte. Mit diesen Anschuldigungen sollte sie dazu bewegt werden, die Scheidung einzureichen. Sie ließ dennoch alles offen und bat um Bedenkzeit.

Danach setzte sie sich mit dem befreundeten Ehepaar in Verbindung. Anschließend wurden die Kinder mit der Anwesenheit ihres Vater konfrontiert. Uwe H. erzählte ihnen, dass er sie dorthin mitnehmen möchte, wo er jetzt lebt.

Gemeinsam trafen sie sich um 21 Uhr mit dem befreundeten Ehepaar an einem vorher vereinbarten Treffpunkt und fuhren mit deren Trabant zur Stelle, an der sie durch den Transporters aufgenommen werden sollten. Uwe H. plagten Angstzustände, denn ihm war bewusst, dass der Fahrer verhindert sein könnte und er seine Familie extremen Gefahren aussetzte. Doch alles verlief planmäßig. In einer Feldeinbuchtung in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes verließen sie den Trabant und stiegen durch die Luke in den Kleintransporter um. Jeder durfte nur einen Beutel mitsichführen.

Um 1 Uhr gab der Fahrer des Transporter den anderen durch Klopfzeichen zu verstehen, dass sie sich dem Grenzbereich näherten. Der Transporter wurde durch die Grenzkontrolle kontrolliert. Dabei stellten sie eine Beschädigung an den Zollplomben fest, die durch starke Reibungskräfte zustande gekommen ist. Sie benutzen ein Gerät, das mechanische und manuelle Beschädigung prüfen konnte. Glücklicherweise wurde durch das Gerät nur eine mechanische Abnutzung bestätigt, so dass die Kontrolle nicht intensiviert wurde.

Nach einer bangen Zeit voller Angst und Ungewissheit signalisierte der Fahrer durch das Fahren in Schlängellinien, dass sie die Grenze passiert hatten und außer Gefahr waren. Mit einem Flugzeug flogen sie von Westberlin nach Hamburg, wo sie ihr neues gemeinsames Leben begannen.


Sonne hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Die erstaunliche Flucht aus der DDR einer Familie

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.05.2009 17:50
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Hallo Augenzeuge,

unglaublich diese Geschichte, wie übrigens die meisten Fluchterlebnisse, es verschlägt einem beim Lesen schier den Atem.
Du schreibst: "Das persönliche Treffen ...", bedeutet Du hast mit Uwe H. dieses Gespräch geführt?


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#3

RE: Die erstaunliche Flucht aus der DDR einer Familie

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.05.2009 17:57
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hallo Wolfgang, nein ich nicht, Herr H. hat das in Jena einer Projektgruppe erzählt, die sich mit dem Thema beschäftigt hat. Dazu hatte man ihn auch eingeladen. Übrigens, der hatte Glück, das die Gammakanone noch nicht funktionierte....

Gruß, Augenzeuge


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#4

RE: Die erstaunliche Flucht aus der DDR einer Familie

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.05.2009 18:20
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Alles klar, Danke.


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