#1

Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 23.10.2011 21:02
von Polter (gelöscht)
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Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html

Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!


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#2

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 23.10.2011 21:17
von eisenringtheo | 9.177 Beiträge

Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html

Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Den Deutschen ist nicht zu trauen

http://en.wikipedia.org/wiki/First_Chief_Directorate
Die HV1 (Auslandaufklärung) Abteilung 4 hat die DDR aufgeklärt.
Theo


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#3

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 23.10.2011 22:19
von Polter (gelöscht)
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Hallo Theo!

Wenn ich der Deutschen Welle glaube, war der KGB der große Bruder der Stasi. Man hat unter Beachtung der Hierarchien zusammengearbeitet.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4179384,00.html

Mit anderen Worten wurde die Stasi zu Hilfsdiensten eingespannt. Ausspionieren war nicht erforderlich. Mielke und eben auch der
HVA - Chef Wolf waren Männer Moskaus. Zumindest ist es mir durch das www so vermittelt worden. Die Geschichten sind seit 20 Jahren Geschichte. Mir ging es um den Hinweis, der zugegeben sehr vage ist, daß die Spitzelei bis in die heutige Zeit reicht.


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#4

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 24.10.2011 07:40
von damals wars | 12.182 Beiträge

Laut Egon Bahr und seinem von mir viel zitierten Buch war das MfS sehr überrascht, wie eng die Freundschaft zwischen ihm und dem KGB schon Anfang der Siebziger war.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 24.10.2011 10:12 | nach oben springen

#5

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 24.10.2011 09:28
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html

Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



aus mehreren veröffentlichten büchern über den bnd ist bekannt, dass der bnd von anfang an (auf wunsch der amerikaner !!!) ein duplikat jedes vorganges zu sicherheit mikroverfilmt in den usa einlagerte. das die amerikaner dann total auf dem laufenden sind, dürfte wohl in der sache der natur liegen.
und das die amerikaner keinen, ausser sich selbst trauen, kann ich bei ihrer aussenpolitik nachvollziehen. nichts wäre schlimmer für sie, als wenn sie aus europa direkt und indirekt rausfliegen. damit das aber nicht passiert, dafür gibt es ein paar us- hörige politiker. einer ist z.zt. nach plagiatsvorwürfe in deutschland, wieder zurück in den staaten und soll den deutschen in nächster zeit erneut die grosse politik erklären...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#6

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 24.10.2011 09:36
von Udo | 1.267 Beiträge

Die vielen, sehr bekannten Leute aus Politik und Wirtschaft, alles Mitglieder der Atlantic-Brücke, werden den KTG schon nicht hängen lassen.


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#7

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 24.10.2011 10:07
von turtle | 6.961 Beiträge

Was ich selber denk und tu,das trau ich jedem andern zu!


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#8

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 01:22
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html
Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html
Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Das ist doch wohl nix Neues, dass die CIA ihre 'Waffenbrueder' ausspioniert. Das ist seit Jahrezehnte bekannt und nicht zu aendern. Ab und zu gibt es Palaver mit dem Verbuendeten und schon geht es genauso weiter. Heute wird nicht anders verfahren. Anders der Fall zwischen den Moskowitern und dem MfS, ganz anders. Dort war das Komitet (KGB) der Herr im Hause, ganz klar. Was hier absolut fehl am Platz ist, ist das Wort Spitzel. Ein verdammter Spitzel ist eben das Besagte und nichts anderes. Spitzel sind die groessten Drueckeberger, die etwas darstellen wollen, die anbahnen und nur fuer sich ihre Eier trocken legen wollen. Die sich anbiedern und bei jeder kleinsten Gelegenheit Freund und Feind verpetzen. Dieser Spitzel bespitzelt, ohne Auftrag, ohne den Schutz eines Staates, er hat nicht den Hauch einer Souveraenitaet, wie es Agenten haben. Hier meine Herren, schmeisst Ihr alles in einen Topf. Und im Uebrigen, im Metier traut man dem eigenen Kind nicht, dem eigenen Mann nicht, weder einem Freund, noch nicht mal dem Fuehrungsoffizier gaenzlich, der jederzeit 'ueberlaufen' koennte. Das Wort Vertrauen existiert nicht! Also dieses Thema, zumal mit dieser Ueberschrift ist gelinde gesagt ein leuchtendes Beispiel fuer Unwissenheit und zeugt von einer 007 Mentalitaet, von einem Klischee-Denken, das sowohl damals und auch heute nichts mit dem wahren Leben im Labyrinth der Geheimdienste zu tun hat. Den Menschen auf beiden Seiten, die ihr Leben lassen mussten, wohlgemerkt, ich sage auf beiden Seiten des Atlantiks in welcher Institution auch immer, und ueber Dekaden fuer ein Gleichgewicht gesorgt haben und einiges verhindert haben im Kalten Krieg in der groessten Militaeraufruestung in der Geschichte der Menschheit, denen tut Ihr unrecht. Diese Menschen haben da und hier ihr Leben aufs Spiel gesetzt, gleichgueltig wie sie dazu gekommen sind. Lesen koennt Ihr nur immer von den 'abartigen' oder den geldgierigen. Die, die aufgrund ihrer Verpflichtung fuer die jeweilige Ideologie alles gegeben haben, und ihr eigenes Lebenim Privatbereich entsagen mussten, und oft verloren haben, sind niemals gleichzusetzen mit einem dreckigen Spitzel.
Larissa
Ja, mir ist eine Laus ueber die Leber gelaufen und das hier macht es nicht besser.


zuletzt bearbeitet 25.10.2011 01:25 | nach oben springen

#9

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 07:30
von damals wars | 12.182 Beiträge

Zitat von Udo
Die vielen, sehr bekannten Leute aus Politik und Wirtschaft, alles Mitglieder der Atlantic-Brücke, werden den KTG schon nicht hängen lassen.



Aber für einen Spitzel quatscht er zuviel. Heute morgen in der Beratung, heute Mittag schon bei Bild.

Und wer so beschi..en seine Spuren verwischt, ist zu konspirativer Arbeit nicht zu gebrauchen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 25.10.2011 18:34 | nach oben springen

#10

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 18:21
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Larissa

Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html
Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html
Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Das ist doch wohl nix Neues, dass die CIA ihre 'Waffenbrueder' ausspioniert. Das ist seit Jahrezehnte bekannt und nicht zu aendern. Ab und zu gibt es Palaver mit dem Verbuendeten und schon geht es genauso weiter. Heute wird nicht anders verfahren. Anders der Fall zwischen den Moskowitern und dem MfS, ganz anders. Dort war das Komitet (KGB) der Herr im Hause, ganz klar. Was hier absolut fehl am Platz ist, ist das Wort Spitzel. Ein verdammter Spitzel ist eben das Besagte und nichts anderes. Spitzel sind die groessten Drueckeberger, die etwas darstellen wollen, die anbahnen und nur fuer sich ihre Eier trocken legen wollen. Die sich anbiedern und bei jeder kleinsten Gelegenheit Freund und Feind verpetzen. Dieser Spitzel bespitzelt, ohne Auftrag, ohne den Schutz eines Staates, er hat nicht den Hauch einer Souveraenitaet, wie es Agenten haben. Hier meine Herren, schmeisst Ihr alles in einen Topf. Und im Uebrigen, im Metier traut man dem eigenen Kind nicht, dem eigenen Mann nicht, weder einem Freund, noch nicht mal dem Fuehrungsoffizier gaenzlich, der jederzeit 'ueberlaufen' koennte. Das Wort Vertrauen existiert nicht! Also dieses Thema, zumal mit dieser Ueberschrift ist gelinde gesagt ein leuchtendes Beispiel fuer Unwissenheit und zeugt von einer 007 Mentalitaet, von einem Klischee-Denken, das sowohl damals und auch heute nichts mit dem wahren Leben im Labyrinth der Geheimdienste zu tun hat. Den Menschen auf beiden Seiten, die ihr Leben lassen mussten, wohlgemerkt, ich sage auf beiden Seiten des Atlantiks in welcher Institution auch immer, und ueber Dekaden fuer ein Gleichgewicht gesorgt haben und einiges verhindert haben im Kalten Krieg in der groessten Militaeraufruestung in der Geschichte der Menschheit, denen tut Ihr unrecht. Diese Menschen haben da und hier ihr Leben aufs Spiel gesetzt, gleichgueltig wie sie dazu gekommen sind. Lesen koennt Ihr nur immer von den 'abartigen' oder den geldgierigen. Die, die aufgrund ihrer Verpflichtung fuer die jeweilige Ideologie alles gegeben haben, und ihr eigenes Lebenim Privatbereich entsagen mussten, und oft verloren haben, sind niemals gleichzusetzen mit einem dreckigen Spitzel.
Larissa
Ja, mir ist eine Laus ueber die Leber gelaufen und das hier macht es nicht besser.




Ja Larissa, meine Unwissenheit ist groß. Für die Verwendung des Wortes " Spitzel " entschuldige ich mich, da ich der ehrenwerten
Gemeinschaft der Geheimdienste in Ost und West nicht zu nah treten will.
Das Wort Spitzel ist scheinbar negativ besetzt. Ob die Administration die Überschrift noch ändern kann?
Die Geheimdienste in Ost und West interessieren mich nun mal. Im www versuche ich mich schlau zu machen. Was muß ich feststellen?
Die Leute, die aus dem Osten kommen, waren die Spitzel. Die aus dem Westen waren Späher!

sieh mal hier:http://einestages.spiegel.de/static/auth..._erschossen.htm

Der Rest ist auch interessant.
Der Linkt funktionniert nicht mehr, schade!

kleine Kopie: Agentenaustausch: "Wer jetzt noch abhaut, wird erschossen"

Vier Ost-Spitzel gegen 25 CIA-Späher: Am 11. Juni 1985 fand...


zuletzt bearbeitet 25.10.2011 18:32 | nach oben springen

#11

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 18:37
von Alfred | 6.849 Beiträge

Kleiner Hinweis,

in der DDR gab es den Namen / Titel "Kundschafter".


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#12

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 19:33
von Gelöschtes Mitglied
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@Polter[/quote]Ja Larissa, meine Unwissenheit ist groß. Für die Verwendung des Wortes " Spitzel " entschuldige ich mich, da ich der ehrenwerten Gemeinschaft der Geheimdienste in Ost und West nicht zu nah treten will.
Das Wort Spitzel ist scheinbar negativ besetzt. Ob die Administration die Überschrift noch ändern kann?
Die Geheimdienste in Ost und West interessieren mich nun mal. Im www versuche ich mich schlau zu machen. Was muß ich feststellen?
Die Leute, die aus dem Osten kommen, waren die Spitzel. Die aus dem Westen waren Späher!
sieh mal hier:http://einestages.spiegel.de/static/auth..._erschossen.htm
Der Rest ist auch interessant.
Der Linkt funktionniert nicht mehr, schade!
kleine Kopie: Agentenaustausch: "Wer jetzt noch abhaut, wird erschossen"
Vier Ost-Spitzel gegen 25 CIA-Späher: Am 11. Juni 1985 fand...
[/quote]


Du musst Dich nicht entschuldigen, habe schon Schlimmeres gehoert. Das Wort Spitzel ist scheinbar negativ besetzt schreibst Du! Ja, mit Sicherheit, Ehre wem Ehre gebuehrt, auch auf niedrigstem Niveau. Ein Spitzel ist ein negativer Mensch. Und wenn Du interessiert bist, lese nicht nur einseitige Lektuere ueber die 'Guten' und die 'Boesen' in diesem Metier, diese ist abgesteckt seit 1945. Du wirst im deutschsprachigen Raum nichts Gescheites aus dem Metier finden, nicht viel jedenfalls, eben das vorgegebene Geplaenkel ueber die Boesen im Osten. Fuer die 'deutsche Landschaft' ist ein Geheimdienst eben seit 1945, wo "Spitzel" an allen Ecken lauerten nichts besseres als Pimpern zwischen Tuer und Angel. Daher auch der negative Touch. Andere Laender sehen diese Taetigkeit ganz anders. Nein, die Leute die aus dem Osten kamen waren nicht Spitzel, sie waren Kundschafter, abfaelligerweise auch Friedensengel von meinen V-Schutzkollegen genannt. Erst als diese bemerkten, dass ich dann einen roten Rucksack mit Hammer und Sichel trug und viel weiter gen Osten gegangen war, war ich eine Ost-Spionin; ich war eine Doppelagentin, allerdings wurde ich nur als Ost-Agentin verurteilt, das sagt einiges aus. Es gab eben den Schutz der Auftraggeber auf beiden Seiten. Nochmal, ein Spitzel verkriecht sich wenn er ohne Auftrag gepetzt hat, wo auch immer, ein Agent ist der beauftragter eines souveraenen Staates, und man muss sich am Ende entscheiden wohin der Weg geht. Ich hatte die zwei Moeglichkeiten. Weisst Du, man kann einen Hund auch einen Koeter nennen. Es kommt ganz auf die Sichtweise an. Es gab Auftraege und diese Auftraege waren zu erfuellen.
Gruesse Dich, Larissa


zuletzt bearbeitet 25.10.2011 19:34 | nach oben springen

#13

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 19:49
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Polter

Zitat von Larissa

Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html
Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html
Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Das ist doch wohl nix Neues, dass die CIA ihre 'Waffenbrueder' ausspioniert. Das ist seit Jahrezehnte bekannt und nicht zu aendern. Ab und zu gibt es Palaver mit dem Verbuendeten und schon geht es genauso weiter. Heute wird nicht anders verfahren. Anders der Fall zwischen den Moskowitern und dem MfS, ganz anders. Dort war das Komitet (KGB) der Herr im Hause, ganz klar. Was hier absolut fehl am Platz ist, ist das Wort Spitzel. Ein verdammter Spitzel ist eben das Besagte und nichts anderes. Spitzel sind die groessten Drueckeberger, die etwas darstellen wollen, die anbahnen und nur fuer sich ihre Eier trocken legen wollen. Die sich anbiedern und bei jeder kleinsten Gelegenheit Freund und Feind verpetzen. Dieser Spitzel bespitzelt, ohne Auftrag, ohne den Schutz eines Staates, er hat nicht den Hauch einer Souveraenitaet, wie es Agenten haben. Hier meine Herren, schmeisst Ihr alles in einen Topf. Und im Uebrigen, im Metier traut man dem eigenen Kind nicht, dem eigenen Mann nicht, weder einem Freund, noch nicht mal dem Fuehrungsoffizier gaenzlich, der jederzeit 'ueberlaufen' koennte. Das Wort Vertrauen existiert nicht! Also dieses Thema, zumal mit dieser Ueberschrift ist gelinde gesagt ein leuchtendes Beispiel fuer Unwissenheit und zeugt von einer 007 Mentalitaet, von einem Klischee-Denken, das sowohl damals und auch heute nichts mit dem wahren Leben im Labyrinth der Geheimdienste zu tun hat. Den Menschen auf beiden Seiten, die ihr Leben lassen mussten, wohlgemerkt, ich sage auf beiden Seiten des Atlantiks in welcher Institution auch immer, und ueber Dekaden fuer ein Gleichgewicht gesorgt haben und einiges verhindert haben im Kalten Krieg in der groessten Militaeraufruestung in der Geschichte der Menschheit, denen tut Ihr unrecht. Diese Menschen haben da und hier ihr Leben aufs Spiel gesetzt, gleichgueltig wie sie dazu gekommen sind. Lesen koennt Ihr nur immer von den 'abartigen' oder den geldgierigen. Die, die aufgrund ihrer Verpflichtung fuer die jeweilige Ideologie alles gegeben haben, und ihr eigenes Lebenim Privatbereich entsagen mussten, und oft verloren haben, sind niemals gleichzusetzen mit einem dreckigen Spitzel.
Larissa
Ja, mir ist eine Laus ueber die Leber gelaufen und das hier macht es nicht besser.




Ja Larissa, meine Unwissenheit ist groß. Für die Verwendung des Wortes " Spitzel " entschuldige ich mich, da ich der ehrenwerten
Gemeinschaft der Geheimdienste in Ost und West nicht zu nah treten will.
Das Wort Spitzel ist scheinbar negativ besetzt. Ob die Administration die Überschrift noch ändern kann?Die Geheimdienste in Ost und West interessieren mich nun mal. Im www versuche ich mich schlau zu machen. Was muß ich feststellen?
Die Leute, die aus dem Osten kommen, waren die Spitzel. Die aus dem Westen waren Späher!

sieh mal hier:http://einestages.spiegel.de/static/auth..._erschossen.htm

Der Rest ist auch interessant.
Der Linkt funktionniert nicht mehr, schade!

kleine Kopie: Agentenaustausch: "Wer jetzt noch abhaut, wird erschossen"

Vier Ost-Spitzel gegen 25 CIA-Späher: Am 11. Juni 1985 fand...




man könnte, aber warum? Die Überschrift - so unsere Meinung - regt zu einer lebhaften Debatte ein.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#14

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 19:54
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von turtle
Was ich selber denk und tu,das trau ich jedem andern zu!




Jau Turtle....

Diesen Satz kann man einfach nicht überbieten....
Gruss BO


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#15

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 20:10
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich
[

man könnte, aber warum? Die Überschrift - so unsere Meinung - regt zu einer lebhaften Debatte ein.



mit verlaub, das ist Bildzeitungsniveau, habt ihr das wirklich nötig ?!

Das Wort „Spitzel“ im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Geheimdienste, Ost wie West, während der Zeit des Kalten Krieges zu bringen ist irreführend und falsch. Der von @Polter gebracht Hinweis auf einen Artikel im Tagesspiegel ist bezeichnend für die Unkenntnis dies bezüglich.
Genannten Artikel kann man beruhigt in die Schublade „Unterstes journalistisches Niveau“ einordnen. Übrigens äußern sich die ehemaligen Gegner im Krieg der Geheimdienste nicht dermaßen despektierlich über ihre ehemaligen Gegenspieler, das betrifft beide Seiten.

Als Spitzel werden gewöhnlich Zuträger bezeichnet, die aus eigenem Antrieb oder auf Nachfrage, meist gegen irgendeine Form von Belohnung, einem Nachrichtendienst oder der Polizei oder einem privaten Ermittler Informationen über solche Personen, Gruppen oder Organisationen liefern, zu denen der Empfänger der Information selbst keinen Zugang hat. . Ein Spitzel besitzt auch nicht den Hauch einer Souveränität, wie sie vielleicht ein Agent oder Spion im Sold einer ausländischen Staatsmacht beanspruchen kann.

Zu guter Letzt noch der Hinweis dass das „erkunden“ , man kann es aufklären oder spionieren nennen, so alt ist wie die Menschheit selbst. Hier mal ein Zitat aus einem der ältesten und auflagenstärksten Buch der Menschscheit überhaupt:

" .......Und der Herr redete mit Moses und sprach: sende Männer aus die das Land Kanaan erkunden. aus jedem Stamm ihrer Väter einen vornehmen Mann......und Moses sandte sie aus...die alle vornehme Männer waren unter den Kindern Israel..."


SCORN


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#16

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 20:22
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von SCORN

Zitat von Stabsfähnrich
[

man könnte, aber warum? Die Überschrift - so unsere Meinung - regt zu einer lebhaften Debatte ein.



mit verlaub, das ist Bildzeitungsniveau, habt ihr das wirklich nötig ?!

Das Wort „Spitzel“ im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Geheimdienste, Ost wie West, während der Zeit des Kalten Krieges zu bringen ist irreführend und falsch. Der von @Polter gebracht Hinweis auf einen Artikel im Tagesspiegel ist bezeichnend für die Unkenntnis dies bezüglich.
Genannten Artikel kann man beruhigt in die Schublade „Unterstes journalistisches Niveau“ einordnen. Übrigens äußern sich die ehemaligen Gegner im Krieg der Geheimdienste nicht dermaßen despektierlich über ihre ehemaligen Gegenspieler, das betrifft beide Seiten.

Als Spitzel werden gewöhnlich Zuträger bezeichnet, die aus eigenem Antrieb oder auf Nachfrage, meist gegen irgendeine Form von Belohnung, einem Nachrichtendienst oder der Polizei oder einem privaten Ermittler Informationen über solche Personen, Gruppen oder Organisationen liefern, zu denen der Empfänger der Information selbst keinen Zugang hat. . Ein Spitzel besitzt auch nicht den Hauch einer Souveränität, wie sie vielleicht ein Agent oder Spion im Sold einer ausländischen Staatsmacht beanspruchen kann.

Zu guter Letzt noch der Hinweis dass das „erkunden“ , man kann es aufklären oder spionieren nennen, so alt ist wie die Menschheit selbst. Hier mal ein Zitat aus einem der ältesten und auflagenstärksten Buch der Menschscheit überhaupt:

" .......Und der Herr redete mit Moses und sprach: sende Männer aus die das Land Kanaan erkunden. aus jedem Stamm ihrer Väter einen vornehmen Mann......und Moses sandte sie aus...die alle vornehme Männer waren unter den Kindern Israel..."
SCORN





DANKE Scorn!
ddp Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble "Wenn die Gesellschaft in Frieden und Freiheit leben will, dann braucht sie den Beitrag der Nachrichtendienste." Das wurde damals und wird heute nicht begriffen. Da suhlt sich die kleine Sau im Eingangschlamm des Labyrinths und hat keine Ahnung davon, dass es viel tiefer - und um sein Wohlergehen geht. Es ist das was es ist, und nicht dass, was andere davon machen wollen. Larissa


zuletzt bearbeitet 25.10.2011 20:24 | nach oben springen

#17

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 21:53
von Gert | 12.355 Beiträge

Zitat von Alfred
Kleiner Hinweis,

in der DDR gab es den Namen / Titel "Kundschafter".



Ein sehr verniedlichender Name, Alfred. Z.B dieser "ehrenwerte" Günter G., der den von mir überaus geschätzten Kanzler Willy Brandt aus dem Amt gekickt hat. Der war für mich nicht nur eine jämmerlicher Spion sondern noch was ganz anderes, aber da würde ich jetzt in die Fäkalsprache abrutschen................


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#18

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 25.10.2011 22:39
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Alfred
Kleiner Hinweis,

in der DDR gab es den Namen / Titel "Kundschafter".



Ein sehr verniedlichender Name, Alfred. Z.B dieser "ehrenwerte" Günter G., der den von mir überaus geschätzten Kanzler Willy Brandt aus dem Amt gekickt hat. Der war für mich nicht nur eine jämmerlicher Spion sondern noch was ganz anderes, aber da würde ich jetzt in die Fäkalsprache abrutschen................




Ja Gert--und wenn es umgekehrt wäre--dann wäre es nicht nur jämmerlich--dann würde man den Spion aus dem Westen natürlich das Bundesverdienstkreuz verleihen im Namen der Freien Welt-im Prinzip zeugt doch die Sache mit Günter G. davon.Das der BND nicht seine Hausaufgaben gemacht hat und in Sachen Abwehr hinterher hinkte.Oder ist das nicht war.War halt die Zeit des kalten Krieges.Und fakt ist heute noch-wenn so mancher Präsident vorzeitig aus dem Amt geschickt wird mit samt seinen Geheimdienst.Dann würde es sicherlich weniger Konflikte geben --wie vom Militärputsch --Einmischischung in die Angelegenheiten anderer Staaten und Kriege geben.Aber man muss ja im Namen der Menschlichkeit wenn es einen persönlich Nutzen bringt auch mal den Knüppel aus den Sack lassen.


zuletzt bearbeitet 25.10.2011 23:30 | nach oben springen

#19

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 26.10.2011 12:45
von Gert | 12.355 Beiträge

@ Rostocker du kannst es drehen und wenden wie du willst, es bleibt ein mieses Geschäft die Spionage, es findet nicht meinen Beifall. Das meine ich generell für alle. Bewirken tun sie sowieso nix. Wie oft habe ich schon gelesen, dass die Regierungen entweder die Bericht der Spione nicht lesen oder wenn sie gelesen werden, weitgehend nicht beachten. Ein klassisches Beispiel : Stalin bekam den Angriffstermin der deutschen Wehrmacht auf die SU tag- und stundengenau von dem Spion Richard Sorge übermittelt. Er hat die Nachricht nicht geglaubt und keine entsprechenden Vorkehrungen getroffen. So traf ihn der Angriff der Wehrmacht mit voller Wucht und entsprechenden Verlusten.

Also, diese janze Spionage kannze inne Tonne kloppen.


Gruß Gert


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#20

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 26.10.2011 12:53
von S51 | 3.733 Beiträge

Seh ich anders. Mangelhafte Schlußfolgerung aus Aufklärung war zwar schon immer etwas teurer jedoch nicht die Schuld der Schlapphüte. Zwischen 1983 und 1984 war mehrfach die Change groß, ohne diese Menschen eben in der Tonne zu landen. Wer weiß, wie vielen von uns damals diese paar Hanseln auf beiden Seiten übrigens die Haut gerettet haben.
Du wohnst doch in der Nähe des Rheins? Egal, ich fürchte vielleicht sogar auch du verdankst "Topas" mehr als du denkst.


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