#681

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.07.2016 19:37
von damals wars | 12.113 Beiträge

Kurt Tucholski:


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#682

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.07.2016 19:47
von eisenringtheo | 9.159 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #680
Über den Wert einer Leistung (oder hier eines Menschen) entscheidet der Leistungsnehmer und nicht der Leistungserbringer.

Da kann einer pro Tag drei Herzen verpflanzen und Leben retten oder ein anderer per Kopfstand die tollsten Klaviersonaten spielen, gegen die herzerweichende Helene Fischer kommen beide nicht an. Daraus folgt, dass ....

Ich finde die Jelena Petrowna (so heisst sie eigentlich) hat Talent

Theo


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#683

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.07.2016 20:25
von furry | 3.562 Beiträge

Hätte ich doch Wolfgang Petry statt der Jelena auserwählt.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 02.07.2016 20:26 | nach oben springen

#684

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.07.2016 21:58
von damals wars | 12.113 Beiträge

RIP

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/e...-a-1101026.html

"Autor und Menschenrechtsaktivist Elie Wiesel ist gestorben. Das berichten israelische Medien. Er verstarb im Alter von 87 Jahren.

Wiesel wurde 1928 in Sighet in Siebenbürgen geboren und zusammen mit seiner Familie 1944 nach Auschwitz deportiert. Nach der Emigration in die USA engagierte er sich für die aktive Erinnerung an den Holocaust und verfasste zahlreiche Romane zu dem Thema. Zu seinen bekanntesten Werken gehört das autobiografische Buch "Die Nacht". Darin verarbeitet er seine Erfahrungen als Jugendlicher in Auschwitz.

Für sein Engagement im Kampf gegen Gewalt, Unterdrückung und Rassismus wurde Wiesel 1986 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet."


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#685

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.07.2016 22:02
von Larissa | 834 Beiträge

@damals wars - bist mir eben zuvor gekommen, so stelle ich nur diesen Link ein. Klappt einfach nicht. Deshalb hier das Gespraech Mutter und Tochter

Wohin gehen wir? Weißt du es? Ich weiß es nicht, meine kleine Tochter. Ich habe Angst. Sag, ist es schlecht Angst zu haben? Ich weiß es nicht; ich glaube nicht. Ich habe nie in meinem Leben solche Angst gehabt. Noch nie. Und ich werde nie wieder solche Angst haben, hörst du? Nie wieder. Nie wieder. Aber ich möchte wissen, wohin wir gehen. Du weißt es nicht wahr? Wohin gehen wir? An das Ende der Welt meine kleine Tochter. Wir gehen an das Ende der Welt. Ist das weit? Nein, eigentlich nicht. Ich bin nämlich müde. Sag, ist es schlecht, müde zu sein? Alle sind müde, meine kleine Tochter. Auch Gott? Das weiß ich nicht. Du wirst ihn selbst fragen. Ich habe Durst. Ich habe schrecklichen Durst. Versuch nicht daran zu denken. Das ist unmöglich. Ich bin zu durstig. Seit Tagen möchte ich etwas trinken, ganz gleich was. Ich möchte, das es regnet. Das es schüttet. Du bist schon groß, gib Dir Mühe. Denk an etwas anderes. Aber ich brenne von Durst. Glaubst du, dass man uns zu trinken geben wird? Wahrscheinlich. Die Offiziere sehen liebenswürdig aus. Sie sind freundlich. Kann ich sie um etwas zu Trinken bitten? Das darfst du nicht. Du drückst meinen Arm. Warum drückst du ihn so fest? Tue ich dir weh? Nein. Drück fester. Du auch. Fester. Im Zug hast du etwas gesagt. Was habe ich gesagt? Du hast von Trennung gesprochen. Ja ich habe von Trennung gesprochen. Ich habe es nicht genau verstanden. Was hast du gesagt? Ich habe gesagt, dass man uns trennen wird. Ich habe gesagt, dass wir alle einander nach dem Krieg zuhause wiedersehen werden.
Was ist das, die Trennung? Ich habe dieses Wort nicht in der Schule gelernt. Wenn Menschen, die einander lieben, nicht mehr beisammen sind, sagt man, dass sie getrennt sind. Aber du und ich, wir bleiben zusammen, nicht wahr? Ja, meine kleine Tochter. Ich verspreche es dir. Lange? Sehr lange. Bis zum Ende des Krieges? Bis zum Ende, mein kleines Mädchen. Sieh doch: die Schornsteine! Die Flammen! Ich habe noch nie so hohe so schöne Flammen gesehen. Was ist das dort unten? Eine Fabrik? Möglich. Es sieht so aus. Was für eine Fabrik? Ich weiß es nicht. Warum fragst du nicht? Ich habe gefragt. Was hat man dir geantwortet? Dass man hier die Geschichte und das Schicksal der Menschen macht. Wie macht man sie? Womit? Mit der Unschuld der Welt, mein kleines Mädchen. Mit der Unschuld der Welt macht man die Geschichte; mit ihr zerstört man sie. Alle diese Leute vor uns... wie viele glaubst du sind es? Keine Ahnung. Tausend? Zehntausend? Mehr? Viel mehr. Die Kolonne hat kein Ende, sieh doch. Sie hat kein Ende und keinen Anfang. Ich finde das... schön. Sag das nicht mein kleines Mädchen. Sage nur das nicht. Die Tür! Die Tür!, Ich will nicht hineingehen. Ich will nicht. Du musst, mein süßes kleines Mädchen. Du folgst mir. Du musst. Nein, ich muss nicht. Ich will nicht! Ich werde weinen, ich werde schreien. Du bist schon groß. Streng dich noch einmal an, du kannst es. Fliehen wir, schnell... Unmöglich mein Kind. Bist Du sicher? Sicher.
Warum möchte ich weinen? Sag warum? Weißt du es? Ich versuche es nicht zu wissen. Bleiben wir einen Augenblick stehen, bitte. Einverstanden. Die anderen drängen nicht, wir können sie vorlassen. Warum willst du stehen bleiben? Um zu schauen. Ich bin acht Jahre alt und ich will den blauen Himmel mit seinen schwarzen Sternen, den schwarzen Himmel mit seinen rötlichen Sternen ansehen. Ich will die Nacht in der Ferne sehen. Die Felder und Wälder, die sich dem Morgenrot öffnen werden. Und die Hexen, die in ihre Hütten zurückkehren. Und die Schäfer, die noch schlafen. Ich will sie bei ihren Herden sehen. Und die Jahrmarktshändler, die Seiltänzer, die dressierten Bären. Ich will schauen, darf ich? Du bist ein großes Mädchen von acht Jahren; du siehst weiter als ich. Darf ich dich um etwas bitten? Natürlich, meine kleine Tochter. Sei nicht traurig. Nicht meinetwegen. Ich habe genug gelebt. Sag das nicht, mein süßes, kleines Mädchen. Aber es ist wahr. In deinem Alter bin ich... Das war vor langer Zeit. Jetzt hat niemand ein Alter. Wir sind gleich alt. Wir lernen alle die gleichen Fragen und die gleichen Antworten. Wir gehen alle durch die gleiche Tür. Du willst nicht mehr weinen? Nein. Willst du wissen, warum? Weil ich finde, dass ich das Leben nicht liebe. Sag das nicht, mein großes, kleines Mädchen. Sag nichts mehr. Gehen wir weiter... Glaubst du, dass sie uns wehtun werden? Ich weiß es nicht. Sag mir die Wahrheit. Ja sie werden uns wehtun. Aber sie werden uns nicht trennen? Wir werden nicht mehr getrennt werden. Dann drück meinen Arm sehr fest. Noch fester.
Elie Wiesel


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
damals wars, Pitti53 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.07.2016 22:18 | nach oben springen

#686

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.07.2016 22:06
von Mike59 | 7.941 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #682
Zitat von furry im Beitrag #680
Über den Wert einer Leistung (oder hier eines Menschen) entscheidet der Leistungsnehmer und nicht der Leistungserbringer.

Da kann einer pro Tag drei Herzen verpflanzen und Leben retten oder ein anderer per Kopfstand die tollsten Klaviersonaten spielen, gegen die herzerweichende Helene Fischer kommen beide nicht an. Daraus folgt, dass ....

Ich finde die Jelena Petrowna (so heisst sie eigentlich) hat Talent


Sie gehört auf die Embargo Liste - fände ich persönlich sehr gut.


EMW-Mitarbeiter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#687

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.07.2016 22:12
von damals wars | 12.113 Beiträge

Sie kann wirklich gut russisch!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
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#688

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 03.07.2016 10:00
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #685
@damals wars - bist mir eben zuvor gekommen, so stelle ich nur diesen Link ein. Klappt einfach nicht. Deshalb hier das Gespraech Mutter und Tochter

Wohin gehen wir? Weißt du es? Ich weiß es nicht, meine kleine Tochter. Ich habe Angst. Sag, ist es schlecht Angst zu haben? Ich weiß es nicht; ich glaube nicht. Ich habe nie in meinem Leben solche Angst gehabt. Noch nie. Und ich werde nie wieder solche Angst haben, hörst du? Nie wieder. Nie wieder. Aber ich möchte wissen, wohin wir gehen. Du weißt es nicht wahr? Wohin gehen wir? An das Ende der Welt meine kleine Tochter. Wir gehen an das Ende der Welt. Ist das weit? Nein, eigentlich nicht. Ich bin nämlich müde. Sag, ist es schlecht, müde zu sein? Alle sind müde, meine kleine Tochter. Auch Gott? Das weiß ich nicht. Du wirst ihn selbst fragen. Ich habe Durst. Ich habe schrecklichen Durst. Versuch nicht daran zu denken. Das ist unmöglich. Ich bin zu durstig. Seit Tagen möchte ich etwas trinken, ganz gleich was. Ich möchte, das es regnet. Das es schüttet. Du bist schon groß, gib Dir Mühe. Denk an etwas anderes. Aber ich brenne von Durst. Glaubst du, dass man uns zu trinken geben wird? Wahrscheinlich. Die Offiziere sehen liebenswürdig aus. Sie sind freundlich. Kann ich sie um etwas zu Trinken bitten? Das darfst du nicht. Du drückst meinen Arm. Warum drückst du ihn so fest? Tue ich dir weh? Nein. Drück fester. Du auch. Fester. Im Zug hast du etwas gesagt. Was habe ich gesagt? Du hast von Trennung gesprochen. Ja ich habe von Trennung gesprochen. Ich habe es nicht genau verstanden. Was hast du gesagt? Ich habe gesagt, dass man uns trennen wird. Ich habe gesagt, dass wir alle einander nach dem Krieg zuhause wiedersehen werden.
Was ist das, die Trennung? Ich habe dieses Wort nicht in der Schule gelernt. Wenn Menschen, die einander lieben, nicht mehr beisammen sind, sagt man, dass sie getrennt sind. Aber du und ich, wir bleiben zusammen, nicht wahr? Ja, meine kleine Tochter. Ich verspreche es dir. Lange? Sehr lange. Bis zum Ende des Krieges? Bis zum Ende, mein kleines Mädchen. Sieh doch: die Schornsteine! Die Flammen! Ich habe noch nie so hohe so schöne Flammen gesehen. Was ist das dort unten? Eine Fabrik? Möglich. Es sieht so aus. Was für eine Fabrik? Ich weiß es nicht. Warum fragst du nicht? Ich habe gefragt. Was hat man dir geantwortet? Dass man hier die Geschichte und das Schicksal der Menschen macht. Wie macht man sie? Womit? Mit der Unschuld der Welt, mein kleines Mädchen. Mit der Unschuld der Welt macht man die Geschichte; mit ihr zerstört man sie. Alle diese Leute vor uns... wie viele glaubst du sind es? Keine Ahnung. Tausend? Zehntausend? Mehr? Viel mehr. Die Kolonne hat kein Ende, sieh doch. Sie hat kein Ende und keinen Anfang. Ich finde das... schön. Sag das nicht mein kleines Mädchen. Sage nur das nicht. Die Tür! Die Tür!, Ich will nicht hineingehen. Ich will nicht. Du musst, mein süßes kleines Mädchen. Du folgst mir. Du musst. Nein, ich muss nicht. Ich will nicht! Ich werde weinen, ich werde schreien. Du bist schon groß. Streng dich noch einmal an, du kannst es. Fliehen wir, schnell... Unmöglich mein Kind. Bist Du sicher? Sicher.
Warum möchte ich weinen? Sag warum? Weißt du es? Ich versuche es nicht zu wissen. Bleiben wir einen Augenblick stehen, bitte. Einverstanden. Die anderen drängen nicht, wir können sie vorlassen. Warum willst du stehen bleiben? Um zu schauen. Ich bin acht Jahre alt und ich will den blauen Himmel mit seinen schwarzen Sternen, den schwarzen Himmel mit seinen rötlichen Sternen ansehen. Ich will die Nacht in der Ferne sehen. Die Felder und Wälder, die sich dem Morgenrot öffnen werden. Und die Hexen, die in ihre Hütten zurückkehren. Und die Schäfer, die noch schlafen. Ich will sie bei ihren Herden sehen. Und die Jahrmarktshändler, die Seiltänzer, die dressierten Bären. Ich will schauen, darf ich? Du bist ein großes Mädchen von acht Jahren; du siehst weiter als ich. Darf ich dich um etwas bitten? Natürlich, meine kleine Tochter. Sei nicht traurig. Nicht meinetwegen. Ich habe genug gelebt. Sag das nicht, mein süßes, kleines Mädchen. Aber es ist wahr. In deinem Alter bin ich... Das war vor langer Zeit. Jetzt hat niemand ein Alter. Wir sind gleich alt. Wir lernen alle die gleichen Fragen und die gleichen Antworten. Wir gehen alle durch die gleiche Tür. Du willst nicht mehr weinen? Nein. Willst du wissen, warum? Weil ich finde, dass ich das Leben nicht liebe. Sag das nicht, mein großes, kleines Mädchen. Sag nichts mehr. Gehen wir weiter... Glaubst du, dass sie uns wehtun werden? Ich weiß es nicht. Sag mir die Wahrheit. Ja sie werden uns wehtun. Aber sie werden uns nicht trennen? Wir werden nicht mehr getrennt werden. Dann drück meinen Arm sehr fest. Noch fester.
Elie Wiesel



Seine Worte im Buchenwald:


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#689

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 19.07.2016 13:21
von andy | 1.197 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #411
Zitat von feldwebel88 im Beitrag #410
das kann nicht wahr sein

Achim Mentzel ist tot

http://www.bild.de/unterhaltung/leute/ac...16336.bild.html

Ein Fan war ich zwar nicht, aber Friede seiner Asche.
Auf seiner persönlichen Homepage ist ist die Nachricht wohl noch nicht angekommen. Legendär seine Rückkehr in die DDR.



Es ist zwar schon eine Weile her, jetzt gibt es im Rahmen der MDR-Serie "Legenden" eine 90miütige Dokumentation über Achim Menzel und in meinen Augen ist sie sehr sehenswert.

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/se...s-1638fa4e.html


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
damals wars und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.07.2016 13:22 | nach oben springen

#690

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 02.08.2016 16:18
von GKUS64 | 1.606 Beiträge

Hans Georg Ponesky starb am 27.Juli. Ein Unterhalter im Osten!


damals wars, Klauspeter, Rainer-Maria Rohloff und Jawa 350 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#691

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 04.08.2016 18:59
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #690
Hans Georg Ponesky starb am 27.Juli. Ein Unterhalter im Osten!




Ein weiterer prominenter Vertreter des DDR- Showgeschäfts hat für immer die Bühne verlassen, wer erinnert sich noch an die bescheidenen Siegerpreise seiner Sendung, die Spielspaßschlummerrollenhunde...was für ein Wortmonster.
In der Sendung traten Prominente gegen ausgeloste Gäste an, die später in Foren äußerten, daß es noch Künstler zum Anfassen waren.
http://www.fernsehserien.de/spielspass-live/community
Hans Georg Ponesky wanderte später nach Spanien aus, meinte aber daß die Winter dort viel kälter seien, sofern man sich in den Wohnungen befand. Die Spanier kannten halt keine Wärmedämmung, so etwas muß man erst mal auf der Rechnung haben.
Ob seine Kritik bezüglich der nachfolgenden Sendeformate mit Volksmusikcharakter berechtigt war, kann man nur noch ohne ihn ausdiskutieren.
Er meinte, daß es unzählige (alte) Werke dieses Genre gäbe,an die man erinnern sollte, aber hört Volksmusik denn überhaupt irgendwann auf, hat sie mit Jahreszahlen zu tun ?
http://www.sz-online.de/sachsen/die-ruhe...rge-816580.html
Die alten Spielshows, die ohne Millionenjackpot ausgekommen sind und wirklich nur mit Spiel statt Einkommen zu tun hatten sind ein Indikator dafür, wie der Kommerz uns alle schon im Griff hat.



zuletzt bearbeitet 05.08.2016 09:59 | nach oben springen

#692

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 17.09.2016 15:36
von buschgespenst | 623 Beiträge

Schauspieler Hilmar Thate im Alter von 85 Jahren gestorben

Der renommierte Theater- und Filmschauspieler Hilmar Thate starb bereits am 14. September in Berlin. Er wurde 85 Jahre alt.

Der Film- und Theaterschauspieler Hilmar Thate ist tot. Thate starb bereits am 14. September im Alter von 85 Jahren in Berlin, wie eine Sprecherin der Akademie der Künste am Samstag unter Berufung auf die Familie mitteilte.

Thate, Ehemann von „Paul und Paula”-Star Angelica Domröse, war ein Star in der DDR, feierte aber auch im wiedervereinigten Deutschland große Erfolge. Als „Der König von St. Pauli” begeisterte er das Fernsehpublikum. Das Angebot, „Tatort”-Kommissar zu werden, lehnt er ab. Zuletzt war Thate in dem Kinofilm „Hitlerkante” (2005) zu sehen.

Zu DDR-Zeiten brillierte Thate im Fernsehen als aufmüpfiger Landwirt „Daniel Druskat” mit Manfred Krug als Film-Gegenspieler. Am Theater arbeitete der in Dölau bei Halle geborene Thate mit Regiegrößen wie George Tabori und Ingmar Bergman zusammen. Der Schauspieler überzeugte als „Mephisto” und feierte als „Richard III.” einen seiner größten Bühnentriumphe.

Hilmar Thate und Angelica Domröse waren seit 40 Jahren verheiratet. Sie wurden als glamourösestes „DDR-Film-Traumpaar” verehrt. In den vergangenen Jahren war es allerdings still um die zurückgezogen in Berlin lebenden Schauspieler geworden.

http://www.bz-berlin.de/berlin/schauspie...ahren-gestorben

R.I.P.

----


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

Glück Auf!
Bernd
damals wars, Rainer-Maria Rohloff, Lutze, bürger der ddr, andyman und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#693

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 17.09.2016 18:26
von Hanum83 | 4.667 Beiträge

Er war noch bei Brecht am BE und Nationalpreisträger, im Zuge der Biermann-Ausbürgerung wurde er als Kritiker kaltgestellt und ging dann auch mit seiner Frau.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 18.09.2016 00:52 | nach oben springen

#694

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.09.2016 06:12
von damals wars | 12.113 Beiträge

Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#695

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.09.2016 07:24
von Pit 59 | 10.127 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #694
https://de.wikipedia.org/wiki/Schimon_Peres
http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...-a-1114477.html

Er war wohl die letzte Hoffnung für eine Friedenslösung!
RIP


War das der mit der Atomaufrüstung ?


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#696

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 10.10.2016 20:58
von furry | 3.562 Beiträge

Tamme Hanken, vielen Tieren hat er geholfen. Den lieben Gott hatte er nicht auf seiner Seite.
Heute, am 10.10.16, mit 56 Jahren verstorben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tamme_Hanken


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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zuletzt bearbeitet 10.10.2016 20:59 | nach oben springen

#697

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 11.10.2016 18:07
von Pit 59 | 10.127 Beiträge

So Leid mir das auch tut,aber auch hier ist das einzige gerechte auf der Welt das man mit Kiloweise Kohle seine Gesundheit nicht Kaufen kann.

P.S. Ich habe die Sendungen sehr gerne gesehen


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#698

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 11.10.2016 18:56
von Hapedi | 1.870 Beiträge

Auch ich mochte die Sendung mit Tamme Hanken . Mein Beileid den Angehörigen .

Ps. Ein altes Sprichwort sagt aber " Die Hammelbeine lang ziehen " Tamme hat aber den Pferden die Beine lang gezogen

gruß hapedi



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#699

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 11.10.2016 19:36
von marc | 562 Beiträge

War ein dufter Typ.

Schade um ihn.



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#700

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 11.10.2016 23:38
von Larissa | 834 Beiträge

Tamme, schade, so frueh.

Angefügte Bilder:
2,w=420,c=0.bild.jpg

"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
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