#21

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.10.2011 15:38
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Die DV ist das eine und legt fest dass etwas so ist. Warum, und das war ja die Frage, nun aber alle Genossen waren und welcher Gedanke hinter dieser Regelung der DV stand, dieses zu erklären ist meiner Meinung Aufgabe der Polits.

Antworten dazu gab es von dieser Seite ja auch.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#22

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.10.2011 15:39
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von Harsberg
... Warum denn die Polit´s Feliks, allen Vorgesetzten ab Uffz. wurde doch die Innendienstvorschrift gelehrt ...


Hallo Harsberg,

naja, die Innendienstvorschrift wurde in den wichtigen Teilen auch den Soldaten beigebracht. Aber die Frage war, glaube ich zumindest, nicht nur im Sinne der Antwort "... weil es so in der Dienstvorschrift stand ..." gemeint, sondern schon in ihrer Reibung zum landläufigen Gebrauch des Wortes Genosse in Parteien respektive in der DDR in DER Partei.

Außerdem muss ich nun doch mal eine Lanze für Feliks brechen. Uns Polits hat doch schon zu DDR-Zeiten kaum einer ernst genommen. Und nun gibt es endlich mal eine Frage, bei der unsere "Fachkompetenz" gefragt ist. Es dann an uns zu adressieren ist doch zumindest nett ... oder ?


ciao Rainman2


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#23

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 03:45
von Harsberg | 3.250 Beiträge

Zitat:
Außerdem muss ich nun doch mal eine Lanze für Feliks brechen. Uns Polits hat doch schon zu DDR-Zeiten kaum einer ernst genommen. Und nun gibt es endlich mal eine Frage, bei der unsere "Fachkompetenz" gefragt ist. Es dann an uns zu adressieren ist doch zumindest nett ... oder ?

Ich gebe dir ja recht Rainman, für eure Zeit, ich hatte keinen Polit in meiner KP, war also für alles selbst verantwortlich.
Wobei aber die Durchsetzung der DV bei den Vorgesetzten lag.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#24

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 09:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hallo Harsberg, in welchem Zeitraum hast Du denn gedient? Mein Vater diente ja auch seit August 49 bei den bewaffneten Organen und kurz danach gab es diese schon. Sollte dies bei DGP/GT anders gewesen sein?

Danke schon mal


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#25

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 15:12
von skylight | 52 Beiträge

Hallo!
Auch bei der Deutschen Seereederei war jeder Genosse,auch wenn er es eben nicht war.
Gruß,Skylight


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#26

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 15:31
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Die DV ist das eine und legt fest dass etwas so ist. Warum, und das war ja die Frage, nun aber alle Genossen waren und welcher Gedanke hinter dieser Regelung der DV stand, dieses zu erklären ist meiner Meinung Aufgabe der Polits.

Antworten dazu gab es von dieser Seite ja auch.



politniks verklären sich. ich fühlte mich nicht schlecht mit der anrede "genosse" so wuste mein kc der auch nur so genannt wurde an der grenze das kleine soldaten ein problem hatten wenn sie wie ich einmal ihn mit "genosse major" anredeten. dann stimmte was nicht und er nahm sich einen an. habe nur gute erinnerungen an unserer kompanieführung. aber die polits waren milde gesagt ideoten, wusten nichts von dem was draußen war. jedenfalls war unser polit "ein herr schieler" ein ars... vom herrn. der nahm mich sogar fest an der grenze worüber ich heute noch lache und ihm die passende antwort damals sagte. ich war ja klein und dumm, kam ihm mit seinen worten die er mir wochen vorher sagte: ein soldat hat nicht zu denken, sondern befehle auszuführen. also kam es wie es kommen mußte, ich hatte kein befehl bekommen meine waffe aus der waffenkammer zu holen, so fuhr ich ohne waffe an die grenze. das war ein aufriss als der uns 2 sah ohne waffe. wir kleinen waren uns einig. seine frage ob wir nicht wüßten das wir ohne waffe im abschnitt nichts zu suchen hätten, entgegnette ihm mit: ich ahnte es, aber hatte nur keinen konkreten befehl dazu und denken haben sie mir verboten. es gab keine konsequenzen, nur das der polit uns 2 die letzte zeit in ruhe ließ.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#27

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 15:33
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Die DV ist das eine und legt fest dass etwas so ist. Warum, und das war ja die Frage, nun aber alle Genossen waren und welcher Gedanke hinter dieser Regelung der DV stand, dieses zu erklären ist meiner Meinung Aufgabe der Polits.

Antworten dazu gab es von dieser Seite ja auch.



politniks verklären sich. ich fühlte mich nicht schlecht mit der anrede "genosse" so wuste mein kc der auch nur so genannt wurde an der grenze das kleine soldaten ein problem hatten wenn sie wie ich einmal ihn mit "genosse major" anredeten. dann stimmte was nicht und er nahm sich einen an. habe nur gute erinnerungen an unserer kompanieführung. aber die polits waren milde gesagt ideoten, wusten nichts von dem was draußen war. jedenfalls war unser polit "ein herr schieler" ein ars... vom herrn. der nahm mich sogar fest an der grenze worüber ich heute noch lache und ihm die passende antwort damals sagte. ich war ja klein und dumm, kam ihm mit seinen worten die er mir wochen vorher sagte: ein soldat hat nicht zu denken, sondern befehle auszuführen. also kam es wie es kommen mußte, ich hatte kein befehl bekommen meine waffe aus der waffenkammer zu holen, so fuhr ich ohne waffe an die grenze. das war ein aufriss als der uns 2 sah ohne waffe. wir kleinen waren uns einig. seine frage ob wir nicht wüßten das wir ohne waffe im abschnitt nichts zu suchen hätten, entgegnette ihm mit: ich ahnte es, aber hatte nur keinen konkreten befehl dazu und denken haben sie mir verboten. es gab keine konsequenzen, nur das der polit uns 2 die letzte zeit in ruhe ließ.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#28

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 15:47
von Adam | 145 Beiträge

hallo !! unser polit Leut.Sku.... ! war schwer in ordnung,er brachte auch mal warme verpflegung raus zum grenzdienst im winter,wen er OvD in der komp.hatte,kam er gerne in unser zimmer und sagte zu mir herr rieß ich bin froh wen ich einmal mit normalen menschen reden kann !! bin auch mal mit ihm zusammen in urlaub gefahren von pfaffi bis chemnitz haben wir uns im zug super unterhalten,über alles gesprochen,waren dan privat immer beim du!! war ein sehr feiner mensch,werde ihn nie vergessen, er stammte aus Dresden !! aber wie es im leben so ist,es giebt solche und solche menschen !! Grüße Adam


Ausbildung:GAR.7 Halberstadt 02.11.1984-25.04.1985
Grenzdienst:GR1/GK1 Pfaffschwende 25.04.1985-29.04.1986
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#29

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 17:08
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Adam
hallo !! unser polit Leut.Sku.... ! war schwer in ordnung,er brachte auch mal warme verpflegung raus zum grenzdienst im winter,wen er OvD in der komp.hatte,kam er gerne in unser zimmer und sagte zu mir herr rieß ich bin froh wen ich einmal mit normalen menschen reden kann !! bin auch mal mit ihm zusammen in urlaub gefahren von pfaffi bis chemnitz haben wir uns im zug super unterhalten,über alles gesprochen,waren dan privat immer beim du!! war ein sehr feiner mensch,werde ihn nie vergessen, er stammte aus Dresden !! aber wie es im leben so ist,es giebt solche und solche menschen !! Grüße Adam



ja gibt solche ind solche. mein polit dessen name ruhig genannt werden durfte war ein 600 prozentiger wie wir sagten und leider ein berliner wie ich. solche menchen verachte ich weil diese in echt sicher auf das eigene volk geschossen hätten. eine begebenheit schon mal erwähnt. einen roten kopf bekam dieser major schieler als 10 geladene ak47 auf ihn gerichtet waren in einem gefechtsalarm. vorher richtete er seine makarow auf unseren zugführer utln. weil wir uns weigerten nach dem grenzdienst eine ags17-stellung bei regen zu graben mit den worten:im ernstfall hätte ich sie als führenden nun erschoßen! es wurde durchgeladen, wir hatten scharfe drinn, kamen aus dem grenzdienst zum alarm. einer sagte: im ernstfall hätte sie der feind erschoßen! wir standen zu unseren leuten. es gab keine konsequenzen und wir brauchten nichts eingraben. der vorfall wurde nie wieder erähnt.

ja, solche und solche gab es aber für solchere wären wir für schwedt bereit.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#30

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 19:24
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von Adam
hallo !! unser polit Leut.Sku.... ! war schwer in ordnung,er brachte auch mal warme verpflegung raus zum grenzdienst im winter,wen er OvD in der komp.hatte,kam er gerne in unser zimmer und sagte zu mir herr rieß ich bin froh wen ich einmal mit normalen menschen reden kann !! bin auch mal mit ihm zusammen in urlaub gefahren von pfaffi bis chemnitz haben wir uns im zug super unterhalten,über alles gesprochen,waren dan privat immer beim du!! war ein sehr feiner mensch,werde ihn nie vergessen, er stammte aus Dresden !! aber wie es im leben so ist,es giebt solche und solche menschen !! Grüße Adam



ja gibt solche ind solche. mein polit dessen name ruhig genannt werden durfte war ein 600 prozentiger wie wir sagten und leider ein berliner wie ich. solche menchen verachte ich weil diese in echt sicher auf das eigene volk geschossen hätten. eine begebenheit schon mal erwähnt. einen roten kopf bekam dieser major schieler als 10 geladene ak47 auf ihn gerichtet waren in einem gefechtsalarm. vorher richtete er seine makarow auf unseren zugführer utln. weil wir uns weigerten nach dem grenzdienst eine ags17-stellung bei regen zu graben mit den worten:im ernstfall hätte ich sie als führenden nun erschoßen! es wurde durchgeladen, wir hatten scharfe drinn, kamen aus dem grenzdienst zum alarm. einer sagte: im ernstfall hätte sie der feind erschoßen! wir standen zu unseren leuten. es gab keine konsequenzen und wir brauchten nichts eingraben. der vorfall wurde nie wieder erähnt.

ja, solche und solche gab es aber für solchere wären wir für schwedt bereit.

ek 82/2




und das gab keine Konsequenzen? glaubsch nicht,oder er war wirklich eine Pfeife!

und die allmächtige 2000 hat auch nicht moniert? Kaum vorstellbar!


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#31

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 19:51
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

glaub es oder glaub es nicht. er lud seine makarow durch und hielt sie dem utln an die brust. die worte sagte ich schon. wir standen im kreis und einer lud durch,daraufhin alle. er machte sicher keine meldung über den vorfall denn die 2000 wuste nichts davon, sonst hätte man mich befragt. mehr hier nicht. ich lud auch durch und hätte auch geschossen wenn unserem ultn was geschähen wäre. die 2000 wuste nur was wichtig zu wissen ist. nicht alles bekam sie mit, schon gar nicht peinlichkeiten von offz.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 08.10.2011 19:56 | nach oben springen

#32

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 20:10
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#33

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 20:17
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von EK 82/2
den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung.



Andi ich führ die Aussage, so in der Form, jetzt mal auf den gestrigen feucht-fröhlichen Abend zurück.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 08.10.2011 20:21 | nach oben springen

#34

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 20:22
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

(Befehlsverweigerung/Meuterei Beitrag #29)
Bei Befehlsverweigerung oder Meuterei als unmittelbare Folge eines katastrophalen Führungsfehlers hat man wohl in jeder Armee gute Chancen, ungeschoren davon zu kommen. Korrekterweise hätte der Vorgesetzte den Zugführer zur Seite nehmen müssen und ihm den Befehl nochmals durchgegeben und ihm die Folgen der Weigerung erklärt. Dann wäre wohl gegraben worden. Mit der Waffe herumfuchteln ist fast nie eine gute Lösung.
Theo


zuletzt bearbeitet 08.10.2011 20:24 | nach oben springen

#35

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 21:13
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von EK 82/2
dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2


nö.versteh ich nicht,


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#36

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 22:06
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von Pitti53

Zitat von EK 82/2
dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2


nö.versteh ich nicht,



------------------
Versteh ich auch nicht - ist aber egal - ich hätte wohl eher meinen SC erschossen und seine Satrapen auch.
Mike59


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#37

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 22:13
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Pitti53

Zitat von EK 82/2
dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2


nö.versteh ich nicht,



pitti, du warst sicher ein guter polit. bei uns gab es ebend einen schlechten den selbst unser kc nicht richtig für voll nahm.
zur ausbildung mus ich sagen, nicht das jemand denkt wir wurden zum töten auf grenzverletzer ausgebildet. da gibt mir sicher jeder grenzer recht, es war die normale ausbildung für mucker, vielleicht etwas härter weil wir die ersten betroffenen wären mit den höchsten verlusten. die grenzausbildung ansich war überwiegend theorie, trocken und gesetze was alles verboten ist ansonsten die postleitzahl schwedt.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#38

RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.10.2011 23:09
von Graywolf1958 | 34 Beiträge

Zitat von TOMMI
An und für sich ist aber die Anrede "Genosse" und "Sie" ein Widerspruch, da sich Genossen untereinander bekanntlich duzen.



Zitat
Also mit dem Du war es aber nur in einer Richtung von Oben nach unten! Im Stab durfte ich den Stellvertreter des Kommandeurs für Ausbildung auch nicht mit Du anreden auch wenn er es öfters macht. In der Bootskompanie in Henningsdorf hatte ich einen Polit der Sprach mich wenn er was von mir wollte immer mit Du an, gab es aber Disziplinarisches dann ging er automatisch zum Sie über. Übrigens die Anrede "Genosse" wurde 1989 mit Auflösung der SED-Grundorganisationen abgeschaft. Es gab dann mit einmal viele "Aufrechte Kommunisten" die sich diese Anrede (Genosse) verbaten! für mich war es eine riesige Umstellung 15 Jahre Genosse dann mit einmal Herr obwohl Herr Major irgendwie Achtungsvoller klang

Gruß graywolf1958



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