#1

Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 13.09.2011 22:03
von Hans55 | 763 Beiträge

Hallo,miteinander!
Kann sich noch jemand an den "Paketempfang" erinnern? Pakete wurden bei uns grundsätzlich vom "Spieß" kontrolliert und wehe wenn Schnaps versteckt war,dann hat die Luft gebrannt!
Wir haben dann versucht,mit der Adresse der Nachbarkompanie die Kontrollen zu umgehen,aber irgendwann hat er gemerkt was los ist und das ganze Kontrolltheater ging von vorne los! Gruß Hans


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#2

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 13.09.2011 22:08
von Moskwitschka (gelöscht)
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Da frage ich mich, wieviele Socken Oma stricken musste, damit die Flasche heil ankommt?

LG von der grenzgaengerin


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#3

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 13.09.2011 22:30
von Hans55 | 763 Beiträge

Die war im Kuchen versteckt!Hans


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#4

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 07:26
von Annakin | 526 Beiträge

Hallo

Auf der U - Schule wurden die Pakete stets kontrolliert, ebenso wenn man aus dem Urlaub kam die Tasche. Nachher im GR, so war es jedenfalls bei uns in der Kompanie hat der Schreiber die Post und Pakete geholt und diese dann auch gleich ausgeteilt. Da war nichts mehr mit kontrollieren.

Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#5

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 07:45
von Harsberg | 3.250 Beiträge

Zitat von Hans55
Die war im Kuchen versteckt!Hans



Das kannst du einem erzählen, der die Hose mit der Kneifzange anzieht. Wie groß soll denn der Kuchen bei ner 0,33er gewesen sein?


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#6

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 07:49
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von Hans55
Hallo,miteinander!
Kann sich noch jemand an den "Paketempfang" erinnern? Pakete wurden bei uns grundsätzlich vom "Spieß" kontrolliert und wehe wenn Schnaps versteckt war,dann hat die Luft gebrannt!
Wir haben dann versucht,mit der Adresse der Nachbarkompanie die Kontrollen zu umgehen,aber irgendwann hat er gemerkt was los ist und das ganze Kontrolltheater ging von vorne los! Gruß Hans



Stimmt Hans,vor der "Krähe"war nix sicher.

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#7

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 08:25
von Blondi | 164 Beiträge

Schön war beim Paketempfang, daß es dann im Zimmer auf den Tisch kam und alles eßbare gemeinsam verzehrt wurde. So mancher Alk kam in Blechbüchsen (Wurstbüchsen) an. Am Kanten kann ich mich nur an eine Kontrolle erinnern, die war vielleicht von anderer Stelle angeordnet. In der ABK war das anders, da waren ständig Kontrollen.

Gruß Blondi


Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


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#8

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 08:50
von küche69 | 428 Beiträge

Hallo zusammen!

In der Ausbildung zum Motschützen/Grenzer in Potsdam kann ich mich gut erinnern, dass jedes Päckchen geöffnet wurde und grundlich durchsucht (ich war zu der zeit schwer am Bein verletzt und dem Spieß unterstellt), jedenfalls wurden gefundene Schnapsflaschen beim Spieß im Tresor verstaut. Ich habe aber nie erlebt, dass ein Soldat sein Eigentum erhielt, die hat der Spieß bestimmt selber vernichtet.

In der Grenzkompanie war ich ja auch für einige Zeit Schreiber und habe mit dem Spieß die Päckchen kontrolliert, es wurden auch Flaschen gefunden, was damit passiert daran kann ich mich nicht erinnern. Aber wir hatten fixe Kameraden, die haben den Schnaps in Dosen abfüllen lassen und beim Fleischer oder jemanden der eine Büchsenmaschine hatte zu drehen lassen.

Die Dosen waren so voll, da war nichts zu hören beim Schütteln der Dosen. Einem Kameraden der war auch aus den Nähe von Leipzig, ist es zum Verhängnis geworden, Stock Besoffen kam er die Treppe runter und wollte bei mir in Küche Kaffeewasser holen. Leider viel er von der Treppe dem Spieß vor die Füße, der hatte Dienst, jedenfalls musste der Notarzt kommen, es kam eine "geile" Ärztin mit (weißes Tschirt und nichts drunter) so was vergisst man nicht, da ja Notstand war zu der Zeit. Es gab von den Umstehenden Kameraden anzügliche Sprüche und der Spieß musste laut werden. Auch so zurück zum "Gefallenen", der kam ins Krankenhaus und wurde anschliessend versetzt, wir haben ihn nicht wieder gesehn!

Grüße von Küche 69

___________________

"Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn!"



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#9

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 08:59
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Ich musste mal zum Paketempfang,kam beim Spieß ins Zimmer.Der Schreiber saß in der Ecke und grinste schon und der Spieß hielt mein Päckchen in der Hand .Wackelte damit hin und her und fragte mich--na Gefreiter--nehmen wir es beim nächsten Ausgang mit raus oder wenn es im Urlaub geht.Ja was sollte ich antworten,ich sagte--Gen.Haupfeld,hole es ab- beim nächsten Ausgang.Was war die Ursache.Kollege hatte mir ein Paket geschickt mit einen Rohr drin (Fl.Schnaps)aber nicht richtig verpackt,ich wusste das. Naja, haben wir das Rohr zwei Tage später ausserhalb der Kompanie geleert. Gruß Rostocker


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#10

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 11:57
von damals wars | 12.218 Beiträge

Auch meine Pakete wurden in der Ausbildung kontrolliert.
Die Schluckfläschen (ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben) waren in den Socken, die regelmäßig hin und her gingen.
(Genau wie die Unterwäsche. Im Regiment war ja sonst Meyer mit Müller angesagt.)
Die hat nie einer gefunden. Meine Familie war halt pfiffig.

Die großen Flaschen wurden kassiert. Ich durfte mal welche ins Klo schütten, im Beisein vom Hauptfeld natürlich.

Silvester 83 wurde mit Kaffee mit Schluck gefeiert, das wirkte.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 14.09.2011 13:29 | nach oben springen

#11

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 12:32
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von Harsberg

Zitat von Hans55
Die war im Kuchen versteckt!Hans



Das kannst du einem erzählen, der die Hose mit der Kneifzange anzieht. Wie groß soll denn der Kuchen bei ner 0,33er gewesen sein?



Hallo Harsberg,

nicht nur in runden Kuchendimensionen denken! Es gibt auch andere Formen, z.B. Einen Sandkuchen noch in der Metallbackform. Da passt einiges rein, ist sogar noch gut geschützt und auch "Schlucki-Flaschen" waren Schnapsflaschen. An der Offiziershochschule war unsere beliebteste Schmuggelform der Kühl-Akku. Fassungsvermögen 0,7 Liter und er passte auch noch in die Beintasche der Felddienstuniform. Ausgehend von solchen Formaten konnte man eine ganze Menge mit Backwaren anfangen. Und Sonderformate hatten einen wesentlichen Vorzug: Sie gluckerten nicht beim Schütteltest.

Zitat von Küche 69
... jedenfalls wurden gefundene Schnapsflaschen beim Spieß im Tresor verstaut. Ich habe aber nie erlebt, dass ein Soldat sein Eigentum erhielt, die hat der Spieß bestimmt selber vernichtet. ...


Hallo Küche,

tja, die Sache mit der Rückgabe. Rein rechtlich war auch die "beschlagnahmte" Flasche weiterhin Eigentum des Soldaten. Er konnte sie also zurückfordern. Dazu musste er sich aber zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder beim Spieß in Erinnerung bringen:
Hürde 1: Die Frage: "Tut das not und ist das die Pulle wert?"
Hürde 2: Vor dem Ausgang? Kann verweigert werden und bringt einem vielleicht noch eine Kontrolle auf Anzugsordnung o.ä. ein.
Hürde 3: Vor dem Urlaub? Kann auch verweigert werden und ähnliche Konsequenzen wie vor dem Ausgang haben.

Ja, vor dem Ausgang und dem Urlaub konnte die Herausgabe verweigert werden, da der Gang zum Ausgang oder die Fahrt zum Urlaubsort normalerweise - nein laut Vorschrift (normal war etwas anderes) - den Genuss von Alkohol ausschloss. Unter diesem Hinweis konnte die Rückgabe bis zum Heimgang verweigert werden. Und wer hat sich da schon noch um eine Flasche Schnaps gekümmert? Eine Möglichkeit der Rückgabe war noch das Packen des Rückpakets im Beisein des Hauptfelds, der dann die Aufgabe desselben überwachte. Und immer nochmal der Hinweis: Dazu musste man einen der gefürchtetsten Vorgesetzten der Einheit aktiv daran erinnern, dass man ihm mal unangenehm aufgefallen war (siehe Hürde 1).

Ich selbst habe auch Beschlagnahmen durchgeführt. Normalerweise habe ich das Zeug dann zum nächsten Urlaub wieder rausgegeben. Eine Flasche "KiWi" blieb mal sehr lange bei mir stehen, ich glaube 2 Jahre. Ich hatte sie als Streifenführer zwei bereits reichlich betrunkenen Soldaten abgenommen, die sie mit in das Objekt bringen wollten. Diese Flasche hat an einem stillen und trüben Abend den Weg durch meine und die Kehle eines befreundeten Offizieres gefunden. Das gestehe ich hiermit.

ciao Rainman2


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 14.09.2011 12:33 | nach oben springen

#12

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 12:33
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo zusammen,

war bei uns genauso,im Beisein des Hauptfeld wurden die Pakete geöffnet.Wurden kurz durchgesehen und dann konnte man es mitnehmen.Alkohol wurde meistens gar nicht erst mtgeschickt,denn der wurde ja entnommen.

04/86-04/87 in Schierke


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#13

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 13:15
von Gohrbi | 575 Beiträge

Auch bei der "Luft" wurden die Pakete kontrolliert. Erst war ich dran und später, als ich Spieß war, die anderen

Ich glaube bei meiner Kontrolle ging nichts durch, was ich finden wollte

Ob im Kuchen, in der selbst gemachten Schlackwurst, in Obstdosen oder einfach nur eingewickelt.
Da ich ja schon 3 Jahre Erfahrung hatte, kannte ich alle Trcks.
Meine erste Flasche "Rhöntropfen, die meine Mutter schickte ging auch in den Blechschrank vom Spieß.
Die wurde dann mitgenommen, als der Spieß nen Elektroinstallateur brauchte.

Ansonsten bekamen meine Jungs den Schluck auf dem Urlaubsweg mit. Flaschen, die wegen der
Verhinderung der "Gluckergeräusche" bis zum Rand voll waren, wurden vernichtet, weil schon auf.

Der effektivste Schmuggelweg war aber der "Einsatzkraftfahrer" Pakete kamen nur im 1.Dhj.
Weihnachten 73 kamen in der Kp an 1 Tag 80 Pakete an. Da war "öffendliche Hinrichtung"
Alle waren angetreten und nach der Kontrolle war ein Unterkunftstisch voll mit guten Sachen.

Aber wir hatten ja noch genug schon vorher gebunkert.


zuletzt bearbeitet 14.09.2011 13:16 | nach oben springen

#14

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 13:18
von Harsberg | 3.250 Beiträge

Zitat von Rainman2

Zitat von Harsberg

Zitat von Hans55
Die war im Kuchen versteckt!Hans



Das kannst du einem erzählen, der die Hose mit der Kneifzange anzieht. Wie groß soll denn der Kuchen bei ner 0,33er gewesen sein?



Hallo Harsberg,

nicht nur in runden Kuchendimensionen denken! Es gibt auch andere Formen, z.B. Einen Sandkuchen noch in der Metallbackform. Da passt einiges rein, ist sogar noch gut geschützt und auch "Schlucki-Flaschen" waren Schnapsflaschen. An der Offiziershochschule war unsere beliebteste Schmuggelform der Kühl-Akku. Fassungsvermögen 0,7 Liter und er passte auch noch in die Beintasche der Felddienstuniform. Ausgehend von solchen Formaten konnte man eine ganze Menge mit Backwaren anfangen. Und Sonderformate hatten einen wesentlichen Vorzug: Sie gluckerten nicht beim Schütteltest.

Zitat von Küche 69
... jedenfalls wurden gefundene Schnapsflaschen beim Spieß im Tresor verstaut. Ich habe aber nie erlebt, dass ein Soldat sein Eigentum erhielt, die hat der Spieß bestimmt selber vernichtet. ...


Hallo Küche,

tja, die Sache mit der Rückgabe. Rein rechtlich war auch die "beschlagnahmte" Flasche weiterhin Eigentum des Soldaten. Er konnte sie also zurückfordern. Dazu musste er sich aber zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder beim Spieß in Erinnerung bringen:
Hürde 1: Die Frage: "Tut das not und ist das die Pulle wert?"
Hürde 2: Vor dem Ausgang? Kann verweigert werden und bringt einem vielleicht noch eine Kontrolle auf Anzugsordnung o.ä. ein.
Hürde 3: Vor dem Urlaub? Kann auch verweigert werden und ähnliche Konsequenzen wie vor dem Ausgang haben.

Ja, vor dem Ausgang und dem Urlaub konnte die Herausgabe verweigert werden, da der Gang zum Ausgang oder die Fahrt zum Urlaubsort normalerweise - nein laut Vorschrift (normal war etwas anderes) - den Genuss von Alkohol ausschloss. Unter diesem Hinweis konnte die Rückgabe bis zum Heimgang verweigert werden. Und wer hat sich da schon noch um eine Flasche Schnaps gekümmert? Eine Möglichkeit der Rückgabe war noch das Packen des Rückpakets im Beisein des Hauptfelds, der dann die Aufgabe desselben überwachte. Und immer nochmal der Hinweis: Dazu musste man einen der gefürchtetsten Vorgesetzten der Einheit aktiv daran erinnern, dass man ihm mal unangenehm aufgefallen war (siehe Hürde 1).

Ich selbst habe auch Beschlagnahmen durchgeführt. Normalerweise habe ich das Zeug dann zum nächsten Urlaub wieder rausgegeben. Eine Flasche "KiWi" blieb mal sehr lange bei mir stehen, ich glaube 2 Jahre. Ich hatte sie als Streifenführer zwei bereits reichlich betrunkenen Soldaten abgenommen, die sie mit in das Objekt bringen wollten. Diese Flasche hat an einem stillen und trüben Abend den Weg durch meine und die Kehle eines befreundeten Offizieres gefunden. Das gestehe ich hiermit.

ciao Rainman2





Nun allzu groß durften die Flaschen trotzdem nicht sein Rainman2, und das mit backen hätten sie wohl nicht überstanden. Die Hausfrau hat dann trotzdem viel Arbeit gehabt, die Flaschen nachträglich in den Kuchen ein zu bringen.

Bei uns gab es das allerdings noch nicht

Angefügte Bilder:
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
zuletzt bearbeitet 14.09.2011 13:22 | nach oben springen

#15

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 13:43
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von Harsberg
... Nun allzu groß durften die Flaschen trotzdem nicht sein Rainman2, und das mit backen hätten sie wohl nicht überstanden. Die Hausfrau hat dann trotzdem viel Arbeit gehabt, die Flaschen nachträglich in den Kuchen ein zu bringen. ...


Hallo Harsberg,

Etwas Geschick musste schon sein, aber die Reihenfolge für die Hausfrau konnte durchaus sein:
1. Kuchen backen
2. Aus der Form nehmen, aufschneiden, mit einem Löffel etwas herausnehmen
3. Flasche leicht einpressen
4. Kuchen zurück in die Form
5. Zucker- oder Schokoglasur drüber (Tarnung und Fixierung)

Zu groß durfte die Flasche schon dehalb nicht sein, weil sonst das Gewicht des Kuchens einen kompletten Verrat des Plans dargestellt hätte. Und auch noch der Hinweis: Ein solches Backwerk war ein Zeichen der Liebe! Ich möchte da jetzt nicht den abgedroschenen Spruch mit der Größe bringen ...


ciao Rainman2


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#16

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 14:05
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Viel zu kompliziert.

Bei einem kalten Hund in einer Auflaufform hätte man 2 Flaschen reinbekommen

LG von der grenzgaengerin


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#17

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 14:16
von Grete85 | 840 Beiträge

Hallo zusammen,
meine Mutter war da etwas gewitzter. Da sie wußte, das ich eine Naschkatze (oder - Kater) war und bin, hat sie mir Pralinen mit Kirschgeist geschickt. Nicht in der Originalpackung. Die wurden gleich Stück für Stück genascht. Einmal ist mir der Hauptfeld über den Weg belaufen und bei den engen Gängen hat der doch was gerochen."Sie haben doch was getrunken, da war doch was im Päckchen!!!" sagte er. Ich: "Nö, getrunken nichts, aber gegessen." Und schob mir noch eine Praline in den Mund. Der hat vielleich komisch gekuckt.

Gruß Grete


--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön
zuletzt bearbeitet 14.09.2011 14:17 | nach oben springen

#18

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 14:41
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Ich möchte auch mal anfügen--das zu meiner Zeit nicht immer Pakete geöffnet wurden,der Spieß machte hin und wieder seine Stichproben.Es kam auch vor das der Schreiber hin und wieder die Pakete aus gab,da wurde dann das Paket von Packpapier befreit und dann war es das. Es sollte so aussehen,falls einen auf den Flur einer von dem Offzieren oder Uffz übern weg lief-das man sieht es wurde reingeschaut.Ich rede nun vom letzten Jahr in der Grenzkompanie--in Glöwen in der Ausbildung sah das anders aus--da musste alles geöffnet werden.Die haben dort den Sackstand richtig raushängen lassen.


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#19

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 19:54
von Tonberg | 24 Beiträge

Hallo Leute! also ich muss sagen das es in unserer Gk wenig fälle gab das alkohol in die kaserne geschmuggelt wurde,da wir regelmäßig
einmal in der woche dienstfrei hatten du da ging man in die kneipe gut essen und sich die Birne zulöten.wir hatten ja einige gastätten in
Ellrich .einmal in der woche das hat gereicht.mfg Tonberg



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#20

RE: Paketempfang

in Grenztruppen der DDR 14.09.2011 21:30
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Tonberg
Hallo Leute! also ich muss sagen das es in unserer Gk wenig fälle gab das alkohol in die kaserne geschmuggelt wurde,da wir regelmäßig
einmal in der woche dienstfrei hatten du da ging man in die kneipe gut essen und sich die Birne zulöten.wir hatten ja einige gastätten in
Ellrich .einmal in der woche das hat gereicht.mfg Tonberg


Das ist gut,Tonberg,so kenne ich das auch und mit den Paketkontrollen,so einen ...gab es bei uns überhaupt nicht.Oder lebte ich in einer anderen Zeit?Wenn ein Paket von Zuhause kam,waren Zigaretten und Wurst aus der Heimat der Inhalt.Aber nie Alkohol,den konnten wir uns doch noch im Konsum kaufen.
Greso


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