#101

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 00:16
von Bummi (gelöscht)
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Mich hat damals keiner gefragt, ob ich in diese Einheit will. Als Dienstanfänger hat man mich einfach da hinein gesteckt. Am besten ist es wenn Du Dir etwas mehr Zeit zum lesen und nachdenken nimmst. Du bist nämlich jetzt hier das beste Beispiel für die mangelnde Rücksicht und das mangelnde Verständnis für Dinge die außerhalb Deiner persönlichen Vorstellungskraft liegen. So wie ich in meinem letzten Beitrag beschrieben habe: Es kann nur sein, was sein darf.


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#102

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 00:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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Lieber Bummi,

leg die Scheuklappen ab.

LG von der grenzgaengerin


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#103

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 00:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bummi
@GZB1
Ich war nie in der DSF, ich war auch nichtmal in der FDJ, geschweige denn in der SED, ich hatte es nicht für nötig gehalten mir durch Scheinmitgliedschaften und und andere Tricks persönlicher Vorteile zu verschaffen, aus ähnlichen Gründen haben nicht wenige Grenzer auf Flüchtlinge geschossen, der persönlichen Vorteile wegen. Für mich nicht nachvolltiehbar und nicht akzeptabel. Ab er um nochmal auf das Problem von Larissa zurück zu kommen. Es ist für uns Deutsche unvorstellbar unter welchen Bedingungen die Menschen in Russland gelebt haben und z.Teil noch leben. Um so erstaunlicher ist die Gastfrendschaft und Herzensgüte dieser Menschen. Ich hatte als Kind immer Angst vor den Russen. Ich konnte als Jugendlicher in den späten siebziger Jahren in Warschau als deutscher nicht über die Straße gehen. Ich wurde noch Mitte der Neunziger Jahre in Polen als Nazi beschimpft. Heute verbinden mich herzliche Freundschaften mit Polen, der Ukraine, Russland und den USA. Larissas Familie wurde durch Stalin und seinen "Kommunismus" und später durch den in Russland verbreiteten Antisemitismus schwer gezeichnet und zerrissen, wie ich das so mitbekommen habe. Da sind unglaublich viele Emotionen im Spiel. Vorallem gibt es immer ein Problem mit der eigenen Identität. Ich kenne das aus dem Leben meiner Frau. In Russland reichte es aus zu 50% ein Deutscher zu sein um für 10 Jahre ins Gulack zu kommen, einfach so.Sowas war selbst für DDR-Verhältnisse nicht vorstellbar. Und hier wird nicht so feinfühlig damit umgegangen wie es nötig wäre. Ich denke aber es liegt einfach an mangeldem geschichtlichen Wissen, hier wird noch viel von dem geglaubt was man in der DDR gelernt hat. Stalin war der größte Massenmörder aller Zeiten, er hat von den zwanziger Jahren bis in die 50er Jahre geschätzte 65 Millionen Menschen ermorden lassen. Darunter in den dreißiger Jahren sein gesamtes Offizierskorps. Nur deshalb war es Hitler möglich überhaupt möglich so weit in die Sowjetunion vor zu dringen, weil es an erfahrenen Offizieren mangelte und Stalin selbst, als grusinischer Bauernsohn, keinerlei militärische Ausbildung hatte. Er hat ganze Landstriche entvölkert und sämliche Volksgruppen durch gigantisch angelegte Zwangsumsiedlungen durcheinander gemischt. Das alles mußte Larissas Familie und auch die Familie meiner Frau durchstehen. Aber bei machen hier scheint es zu heißen: Es kann nur sein, was sein darf. Wenn Ihr das nicht glauben wollt was hier geschieben wird, dann glaubt es eben nicht. aber verbietet nicht anderen es zu glauben.



Ich kann es nicht lassen, auch wenn es schmerzt gerade in diesem Thread zu schreiben.
@GG, Du hast nichts, aber auch gar nichts verstanden, was ich vorsichtig versucht habe Dir zu erzaehlen. Langsam langweilst Du mich mit Deinen Prozenten. Behalte die fuer Dich. Und hoere auf mein Leben zu hinterfragen mein Liebes oder ueber meine 'Vorteile' zu reden. Du hast keine Ahnung welchen 'Vorteilen' ich ausgesetzt war. Ich rede hier auch nicht von vollen oder halbleeren oder leeren Glaesern. Dodna.

@Bummi. Danke erstmal. Ich bedaure das auch Deine Frau, Deine Familie so etwas erlebt hat. Wenn man von unseren Faehnchen ausgeht sieht es oftmals so aus sicher, dass wir uns nicht in den anderen hineinversetzen koennen. In meinem Fall ist das ganz gewiss nicht so. Unsere Armenier in der Familie, unsere Russen, und unsere Freunde aus dem Kaukasus vieler Nationalitaeten habe meist alle schwere Schicksale erlebt. Ich koennte hier so viel schreiben darueber. Diese Menschen liebten ihr Russland, lieben es bis heute. Immer und ewig wird auf das russische Militaer eingedroschen, zum Teil mit Recht. Trotzdem reden wir ueber ein Volk, ein stolzes Volk, das auch ihre Soldaten liebt und auf diese stolz ist. Ja, Fahnenfluechtige wurden auf offenem Feld wie Hasen abgeknallt, das ist wahr. Es wurden auch voellig Unschuldige umgebracht. In Russland muss man nicht nur 'leben' Russland muss man verstehen! Russland muss man lieben um zu verstehen. Mein Mann haette Russland niemals meinetwegen den Ruecken gekehrt. Wir beide liebten das Land. Wenige Monate und wir waeren aus dem Schlammassel, das ich mit verursachte, herausgekommen, haetten wenigstens unsere Tochter grossziehen koennen. Das Glas lief einfach ueber, ich weiss Du verstehst. Das harte Leben in Russland haben die Russen seit Jahrhunderte hinnehmen muessen, auch die Uebergriffe auf das eigene Volk. Da sitzen sie unweit eines der groessten Metropole der Welt in ihren alten Steppjacken aus dem II. Weltkrieg und sind nicht mal der eigenen Sprache maechtig. Wissen nicht mehr, wo sie das naechste Brot hernehmen koennen. Engstirnigkeit bringt uns hier nicht weiter. Was in der Sowjetunion das Militaer bedeutete und bis heute noch bedeutet, das muessen wir der Bevoelkerung der ehemaligen Sowjetunion nicht sagen. Mit achtzehn Jahren weg von zuhause und zwei Jahre lang nicht die Familie sehen oder sprechen, die Haare geschoren und korrupten Offizieren ausgeliefert. Aber dann: Einmal denken an den November 1989 als die Massen nach Westen draengten. Ich habe in meinem Buch geschrieben. DA waren die HELDEN, das waren Offiziere der SU die Ruhe bewahrten und schlimmes verhinderten, gute Maenner, die womoeglich einen dritten Weltkrieg. HELDEN waren das, vom Mutterland abgeschnitten, einer unfaehigen Regierung ausgeliefert, nicht die unzaehligen aus den USA angereisten Kamerateams.
Auch ich war nicht in der DSF, SED oder FDJ. Nur kurz beim MfS, dann zum grossen Bruder. Meinen Liebe ging zur Sowjetunion (Ernst Thaelmann laesst gruessen) und die werde ich mir niemals nehmen lassen, ich habe fuer dieses Land gearbeitet, und die Uhr kann ich und moechte ich auch nicht zurueckdrehen. Ich habe den Dienst abgeleistet, wie meine Gegner es eben fuer die USA getan haben. Es ist eben so, trotz immenser Verluste habe ich die Liebe fuer dieses Land nicht verloren. England ist seit Dekaden nicht mehr meine Heimat, die USA wird nie meine Heimat sein, hier in Deutschland werde ich nie wieder so ansaessig, wie ich einst war. Schon gar nicht bei solchen Einstellungen, die mir seit drei Wochen um die Ohren geschlagen werden. Ich werde hier immer eine Kriminelle bleiben, eine rote Socke, der man alles Schlechte, siehe diesen Thread, um die Ohren schlaegt. Du nanntest Identitaet, Tja. Verlorene Kinder des Kalten Krieges sind viele meiner weitaus groesseren Kameraden ebenfalls, und an diesen Kameraden halte ich mich. Allerdings! es sollte sich herumgesprochen haben, dass ich zuhoere und offen fuer alles bin, von allen Seiten. Nur manchmal reicht der Kelch der Arroganz, der einem angeboten wird. Nun sehe ich gerade, Dir werden Scheuklappen zugeschrieben. Hotte hue. Heisst das so auf andere zugehen und zuhoeren?
@rainman2:Täter über ihr Tun nachdenken, Opfer über ihr Leid sprechen können. schreibst Du.
Sicher auch das. Und wo bleibt der dritte Akt? So einfach ist es nicht mit Taeter und Opfer. Hier gibts auch 'Opfer' denen nie etwas zugestossen ist, und die nur darauf aus sind 'Taeter' die oftmals keine Taeter sind, niederzumachen. Dafuer gibt es einen einfachen Satz: Das vereinigte Deutschland im Jahre 2011
Wir waren alle Opfer, genau wie wir heute alle Opfer unserer Regierungen sind.
Liebe Gruesse an alle, Larissa


zuletzt bearbeitet 07.09.2011 00:49 | nach oben springen

#104

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 01:03
von Moskwitschka (gelöscht)
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Liebe Larissa,

ich bemühe mich, Dich zu verstehen.

Doch zum Thema, fahnenfüchttlicher russischer Soldaten, kann ich, wenn überhaupt, nur zwischen den Zeilen lesen. Ich gebe zu, dass ich mich zu persönlichen Auslassungen hinreisen lassen. Aber nur, damit man meine Interesse an diesem Thema versteht.

LG von der grenzlaegerin


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#105

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 01:32
von Bummi (gelöscht)
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@Larissa
Bei uns in der Familie wird relativ offen über diese Themen gesprochen, das ist sicherlich auch ein Grund dafür, daß die Familie nicht so extrem darunter leidet. Die Familie meiner Frau hat in Russland mutig zu ihrem Deutschtum gestanden und es über Generationen bewahrt. Meine Schwiegermutter spricht noch den Dialekt Ihrer Vorfahren. Für mich klingt es wie eine Mischung aus Fränkisch und Schwäbisch. Meine Frau spricht diesen Dialekt nicht mehr.
Und das geht jetzt wieder an Alle anderen, die russischen Soldaten die sich aus Ihrer Kaserne entfernt hatten, waren verzweifelte, bis aufs Blut gepeinigte junge Menschen, von denen viele nach Ihrer Mama gerufen haben, wenn sie verhaftet wurden. Es waren keine entfesselten Killermaschinen vor denen man auf dem Wachturm an der Grenze vor Angst ins Schwitzen geraten konnte. Es waren arme geschundene Kreaturen, so geschunden, daß sie lieber sterben wollten, als zurück in die Kaserne zu gehen.


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#106

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 01:47
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bummi
@Larissa
Bei uns in der Familie wird relativ offen über diese Themen gesprochen, das ist sicherlich auch ein Grund dafür, daß die Familie nicht so extrem darunter leidet. Die Familie meiner Frau hat in Russland mutig zu ihrem Deutschtum gestanden und es über Generationen bewahrt. Meine Schwiegermutter spricht noch den Dialekt Ihrer Vorfahren. Für mich klingt es wie eine Mischung aus Fränkisch und Schwäbisch. Meine Frau spricht diesen Dialekt nicht mehr.
Und das geht jetzt wieder an Alle anderen, die russischen Soldaten die sich aus Ihrer Kaserne entfernt hatten, waren verzweifelte, bis aufs Blut gepeinigte junge Menschen, von denen viele nach Ihrer Mama gerufen haben, wenn sie verhaftet wurden. Es waren keine entfesselten Killermaschinen vor denen man auf dem Wachturm an der Grenze vor Angst ins Schwitzen geraten konnte. Es waren arme geschundene Kreaturen, so geschunden, daß sie lieber sterben wollten, als zurück in die Kaserne zu gehen.



In meiner Familie war es nicht nur offen, es hat unser, vor allem mein Leben bestimmt, von Kindesbeinen an.
Das stimmt zum Teil was Du schreibst. Nur gab es einige unter denen, die einfach den Verlockungen des so nahen Westens nicht widerstehen konnten. Und diese schreckten auch nicht davor zurueck ebenfalls die Waffe zu gebrauchen gegenueber Grenzern oder eigenen Kameraden. Und, der Mensch ist eine 'Killermaschine' zweifelsohne, nur, er wird geleitet und gefuehrt, manchmal in die Irre, manchmal in gutem Glauben. Hinzu kommt die einseitige Erziehung. Nachsicht ist da schwer aufzubringen bei manchen Menschen und es ist einfach eine Tatsache, es ist viel einfacher zuzuschlagen als zu versuchen, auf den anderen zuzugehen, oder den anderen zu verstehen. Das was sie gelernt haben und die Zwaenge in die sie steckten blieben vor allem in Deutschland wie wir sehen, in Ost und West, bestehen.
Ich hoffe auf weiterhin gute Diskussionen; manchmal scheint es wir kommen nur mm voran, aber immerhin.
Gruss, Larissa


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#107

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 02:13
von Moskwitschka (gelöscht)
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Liebe Larissa,

das Thema ist immer noch 'Fahnenflüchtige russische Soldaten'. Ich gebe zu , ich bin auch vom Thema abgewichen.

LG von der grenzgaengerin


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#108

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 02:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin
Liebe Larissa,

das Thema ist immer noch 'Fahnenflüchtige russische Soldaten'. Ich gebe zu , ich bin auch vom Thema abgewichen.

LG von der grenzgaengerin




HALLOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!
ja, was habe ich denn da oben geschrieben??????????????????????????Nur gab es einige unter denen, die einfach den Verlockungen des so nahen Westens nicht widerstehen konnten. Und diese schreckten auch nicht davor zurueck ebenfalls die Waffe zu gebrauchen gegenueber Grenzern oder eigenen Kameraden.
Damit waren fahnenfluechtige russische Soldaten gemeint. Bitte davon absehen, mir staendig Instruktionen zu geben! Dann kommen wir uns naeher!

roger and over, it's deep dark night and I don't feel like talking anymore................................................good night, sleep tightly my dear


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#109

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 02:46
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat
HALLOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!
ja, was habe ich denn da oben geschrieben??????????????????????????Nur gab es einige unter denen, die einfach den Verlockungen des so nahen Westens nicht widerstehen konnten. Und diese schreckten auch nicht davor zurueck ebenfalls die Waffe zu gebrauchen gegenueber Grenzern oder eigenen Kameraden.
Damit waren fahnenfluechtige russische Soldaten gemeint. Bitte davon absehen, mir staendig Instruktionen zu geben! Dann kommen wir uns naeher!




Glaubst Du wirklich, wa Du da schreibst?

Woher hatten kasernierte Soldaten der GSSD, die mindestens 2 Jahre von der Ausenwelt abgeschnitten waren, Verlockungen von der westlichen Aussenwelt erlebt?

Die Höflichkeit gebietet mir Dir freundliche Grüße zu senden


zuletzt bearbeitet 07.09.2011 02:48 | nach oben springen

#110

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 04:36
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Da haben sich ja zwei gefunden....wollt ihr euch wie die Hunde zerfleischen?

Ich glaube aber nicht, dass euch beiden, Grenzgängerin und Larissa russische Soldaten auf der Flucht begegnet sind, also dann haltet mal die Füße still


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#111

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 08:50
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin

Zitat
HALLOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!
ja, was habe ich denn da oben geschrieben??????????????????????????Nur gab es einige unter denen, die einfach den Verlockungen des so nahen Westens nicht widerstehen konnten. Und diese schreckten auch nicht davor zurueck ebenfalls die Waffe zu gebrauchen gegenueber Grenzern oder eigenen Kameraden.
Damit waren fahnenfluechtige russische Soldaten gemeint. Bitte davon absehen, mir staendig Instruktionen zu geben! Dann kommen wir uns naeher!




Glaubst Du wirklich, wa Du da schreibst?
Woher hatten kasernierte Soldaten der GSSD, die mindestens 2 Jahre von der Ausenwelt abgeschnitten waren, Verlockungen von der westlichen Aussenwelt erlebt?
Die Höflichkeit gebietet mir Dir freundliche Grüße zu senden





Good morning, girl you have really made my day! Ja, ich sehe es ist sinnlos, da Du einiges durcheinander bringst. kasernierte Soldaten in der UdSSR und die Truppen der GSSD, Macht nichts wir sind alle nicht unfehlbar. Deine Hoeflichkeit kann man hier durchweg gut erkennen, nicht nur mir gegenueber, sehr schoen, strenge Dich nicht weiter an bei mir, wollen nicht, dass Du kraftlos wirst. Werfe allen anderen vor, Scheuklappen zu tragen. Nur Du tust es nicht. Ganz klar. Habe verstanden.
Danke und beruhige Dich, fuerchterlich liebe Gruesse und nur weiter so.
@Harsberg, wir zerfleischen uns nicht, habe hier schon weitaus schlimmereres unter Euch Kerlen gelesen. Ich entziehe mich diesem Gespraech endgueltig, auch wenn sehr betroffen von Ereignisssen, die Du sicherlich nicht kennst. Einen schoenen Tag allen, Larissa


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#112

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 08:54
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin
Danke für den Einwurf. Habe mich in der Eile nicht eindeutig ausgedrückt.

Ca. 27.000 Straftaten von Angehörigen der GSSD während der Stationierung der sowjetischen Streitkräfte in der DDR.

LG von der grenzgaengerin




Die Zahl "ca. 27 000" (27 505 ohne Ansüruch auf Vollständigkeit) bezieht sich auf den Zeitraum 1976 bis 1989.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#113

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 08:56
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Larissa

Zitat von Gert

weiss jemand etwas darüber, ob russischen Soldaten auch der Grenzdurchbruch gelungen ist und was danach mit ihnen geschah ? Wurden sie ausgeliefert an die SU ? Haben sich die anderen "Besatzer " damit befasst oder wurden sie deutscher Gerichtsbarkeit unterstellt ?
Gruß Gert



Gert. Die gefluechteten einfachen Soldaten und auch einige Offiziere wurden nicht an die SU ausgeliefert. Diese kamen in die 'Obhut' der US Besatzer. Einige blieben in der BRD, andere gingen in die USA. Es wurden so weit mir bekannt ist, auch Selbsthilfevereine gegruendet, die sich irgendwann in Wohlgefallen aufloesten. Zwei sollen reumuetig zurueckgekehrt sein, vor der Transformation der Sowjetunion.
Larissa





Gibts dafür Namen?
Oder liegt hier eine Verwechslung vor?

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#114

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 09:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von Larissa

Zitat von Gert

weiss jemand etwas darüber, ob russischen Soldaten auch der Grenzdurchbruch gelungen ist und was danach mit ihnen geschah ? Wurden sie ausgeliefert an die SU ? Haben sich die anderen "Besatzer " damit befasst oder wurden sie deutscher Gerichtsbarkeit unterstellt ?
Gruß Gert



Gert. Die gefluechteten einfachen Soldaten und auch einige Offiziere wurden nicht an die SU ausgeliefert. Diese kamen in die 'Obhut' der US Besatzer. Einige blieben in der BRD, andere gingen in die USA. Es wurden so weit mir bekannt ist, auch Selbsthilfevereine gegruendet, die sich irgendwann in Wohlgefallen aufloesten. Zwei sollen reumuetig zurueckgekehrt sein, vor der Transformation der Sowjetunion.
Larissa





Gibts dafür Namen?
Oder liegt hier eine Verwechslung vor?

TH





keine Verwechslung thunderhorse. Ich habe hier keine Lust mehr in diesem Thread etwas einzubringen.
Bitte um Verstaendnis, Larissa


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#115

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 09:03
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat von Larissa
[

@Harsberg, wir zerfleischen uns nicht, habe hier schon weitaus schlimmeres unter Euch Kerlen gelesen. Ich entziehe mich diesem Gespräch endgültig, auch wenn sehr betroffen von Ereignissen, die Du sicherlich nicht kennst. Einen schönen Tag allen, Larissa



Ereignisse dich ich nicht kenne, das wollen wir mal dahingestellt lassen, immer hin fehlen dir ein paar Jahre bis zu mir!


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#116

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 09:08
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harsberg

Zitat von Larissa
[

@Harsberg, wir zerfleischen uns nicht, habe hier schon weitaus schlimmeres unter Euch Kerlen gelesen. Ich entziehe mich diesem Gespräch endgültig, auch wenn sehr betroffen von Ereignissen, die Du sicherlich nicht kennst. Einen schönen Tag allen, Larissa



Ereignisse dich ich nicht kenne, das wollen wir mal dahingestellt lassen, immer hin fehlen dir ein paar Jahre bis zu mir!





Ja! die neun Jahre machen es sicher aus Harsberg. Sicherlich weisst du weitaus mehr als ich, vor allem ueber mich und meine Familie. Natuerlich habe ich da nichts zu sagen.
Gruess Dich, Larissa


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#117

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 09:09
von exgakl | 7.237 Beiträge

"Zitat Bummi"

@GZB1
Ich war nie in der DSF, ich war auch nichtmal in der FDJ, geschweige denn in der SED, ich hatte es nicht für nötig gehalten mir durch Scheinmitgliedschaften und und andere Tricks persönlicher Vorteile zu verschaffen, aus ähnlichen Gründen haben nicht wenige Grenzer auf Flüchtlinge geschossen, der persönlichen Vorteile wegen.


anscheinend scheinst Du jemand zu sein, der uns hier sehr gut die Welt erklären kann... alle Achtung! Ein Dienstanfänger, der ohne es zu wissen in eine Spezialeinheit der VP kommt.... Donnerpferd.... äh Donnerwetter.
Ich habe letztens jemanden getroffen der war bei der GSG 9... hats erst gar nicht bemerkt... wurde einfach so da hingeschickt... ja ja.
Eins lass Dir aber klipp und klar sagen, unterlasse es hier Mensche irgend etwas zu unterstellen.
Wenn Du nie in Partei oder irgendwelchen anderen Organisationen warst ist es Deine Sache, auch der Grund, warum Du da nie Mitglied warst ist Dein Bier (seltsam bei einer Spezialeinheit)..... aber hier grundsätzlich zu unterstellen andere hätten das auf Grund von Vorteilen gemacht, Grenzer hätten auf Grund von Vorteilen auf Flüchtlinge geschossen.... ist gelinde gesagt ein Frechheit (das Wort Dummheit wollte ich nicht gebrauchen!)
MIr zeigt es irgendwie nur, daß Deine Fantasie wirklich erstaunliche Wege geht! Aber mal mit meinen bescheidenen Worten gesprochen.... viele Köche auf einem Haufen (Kaserne) sind ja auch irgendwo Spezialisten... man könnte die dann auch Spezialeinheit nennen.
Sowas hatten wir übrigens auch in der Grenzkompanie.... sogar Weibchen unsere weißbekittelte Spezialeinheit!

exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
zuletzt bearbeitet 07.09.2011 09:34 | nach oben springen

#118

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 09:22
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat von Larissa
[quote="Harsberg"][quote="Larissa"][

Ja! die neun Jahre machen es sicher aus Harsberg. Sicherlich weißt du weitaus mehr als ich, vor allem über mich und meine Familie. Natürlich habe ich da nichts zu sagen.
Gruess Dich, Larissa



Der Hintergrund meiner Antwort ist ein anderer!
Über deine Familie kann ich nicht urteilen.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#119

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 11:09
von turtle | 6.961 Beiträge

Von GG

Woher hatten kasernierte Soldaten der GSSD, die mindestens 2 Jahre von der Außenwelt abgeschnitten waren, Verlockungen von der westlichen Außenwelt erlebt?

Ja und was ist mit der Zeit vorher? Denkst Du Bürger in der Sowjetunion hätten nie darüber nachgedacht wie das Leben im nicht Sozialismus sein könnte?
Gab es da keine Sender die auf Russisch die Bürger der Sowjetunion bekehren wollten?
Haben die nie manch falschen Glanz in Filmen gesehen?
Ob es nun Verlockungen waren oder Verzweiflung war abzuhauen ,weiß ich im Einzelfall natürlich nicht. Und sicherlich wurde unter Freunden manchmal trotz abgeschnitten sein über die andere Welt gesprochen.
Mehr kann ich dazu nicht schreiben .weil ich mein Wissen nur aus dem Internet hätte.
Also schweige ich lieber .Rege mich trotzdem auf das so viele Diskussionen teilweise Unsachlich werden.
Gruß Peter(turtle)


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#120

RE: Fahnenfluchten russischer Soldaten

in DDR Staat und Regime 07.09.2011 11:31
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Bummi hieß ja auch die Kinderzeitung die mir meine Eltern damals immer kauften und aus der sie mir immer so schöne Geschichten vorgelesen hatten. Ich habe es bei meinem Ältesten dann auch so gehalten.

Komisch, dass ich mich nun hier und in einem anderen Thread beim lesen einiger Beiträge so daran erinnern muss.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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