#1

Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 06:17
von rustenfelde | 676 Beiträge

Kennt den Beutel noch jemand? Darin waren Anfang der 80-er Jahre unsere Postenkniften eingepackt. Duchsichtiger Plastebeutel mit
Aufdruck in grün: Grenzermotiv vor B-Turm.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#2

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 08:25
von küche69 | 428 Beiträge

Also die Postenverpflegungsbeutel sind mir unbekannt (04./88 - 10./89), obwohl ich in der Küche tätig war. Bei uns hatten die Kameraden alle eine Brotdose aus Blech!

Grüße von Küche69

___________________
"Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn!"



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#3

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 08:54
von utkieker | 2.920 Beiträge

Es gab diesen Verpflegungsbeutel auch "Postenüberraschung" genannt bestehend aus Südfrüchten, Apfel und einer Tafel "Pittiplatschschokolade" zu Weihnachten gab es auch schon mal einen Schokoladenweihnachtsmann. Ich glaube, daß dieser Beutel zum Wochenende verteilt wurde. Für den Grenzdienst gab es das "Lunch- Paket", bestehend aus Postenstullen und manchmal auch ein Hühnerbein oder eine kalte Frikadelle. Die Stullenbüchsen waren aus Weißblech und zum Ärger des Küchenpersonals vom brutzeln im Grenzdienst richtig schwarz.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#4

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 11:55
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von utkieker
Es gab diesen Verpflegungsbeutel auch "Postenüberraschung" genannt bestehend aus Südfrüchten, Apfel und einer Tafel "Pittiplatschschokolade" zu Weihnachten gab es auch schon mal einen Schokoladenweihnachtsmann. Ich glaube, daß dieser Beutel zum Wochenende verteilt wurde. Für den Grenzdienst gab es das "Lunch- Paket", bestehend aus Postenstullen und manchmal auch ein Hühnerbein oder eine kalte Frikadelle. Die Stullenbüchsen waren aus Weißblech und zum Ärger des Küchenpersonals vom brutzeln im Grenzdienst richtig schwarz.

Gruß Hartmut!



...........den Beutel als "Postenüberraschung" oder "Zusatz-PV" kenne ich auch. Gab es in der Regel Freitags. Zu diesem Beutel, gab es manchmal auch eine Flasche Saft. Sehr begehrt war der Sanddorn- aber auch Kirsch-, Mehrfrucht- oder Apfelsaft.
Das s.g. Lunchpacket war nicht bei jedem Aufzug die Regel. Ausgegeben wurde dies insbesondere bei Grenzdienstzeiten des Halbdienstes (6-18 bzw. 18-6). Hier wurde entweder dieses "Packet" zu den Zeiten des Essenempfang ausgegeben bzw. durch einen befohlenen AGT in den GA verbracht und verteilt. Dies betraf auch die Zusatz-PV bei Grenzlagen, wenn diese über acht Stunden dauerte. Hier bestand in der Regel die ZPV aus Konserven (i.d.R. Fisch) sowie Butterstullen und einer warmen Suppe. Eingesetzte Kräfte auf dem vHG, welche zur Absicherung von volkswirtschaftlichen Arbeiten befohlen waren und deren Dienstzeit die Zeiten der Esseneinahme überschnitt (z.B. Mittags), wurde ein Zusatzpacket an Verpflegung ausgegeben. Dies war dadurch bedingt, dass diesen Kräften durch befohlene jedoch nicht bestätigten (AO13) AGT kein warmes Mittagsessen "geliefert" werden konnte.
Es bleibt anzumerken, dass die Versorgung der AGT im Grenzdienst aber auch im Garnisionsdienst von den Fähig- und Fertigkeiten sowie von einer ausgewogenen Kalkulation des Leiters Küche abhing. Der Vorteil einer GK an der "grünen" Grenze war, dass diese Selbstverpfleger war. D.h. standen dem Leiter Küche finanzielle Mittel zur Verfügung um frische Fleisch-, Back- und Molkereiprodukte direkt beim "Hersteller" zu erwerben. Ca. 1984/85 wurde versucht, diese Selbstversorgung komplett auf die GK´s umzulegen. Dazu sollten in den GK`s des I.GB/GR 24 Kräutergärten, ja sogar Tierhaltung betrieben werden. Dieses Experiment ging jedoch nicht auf, da weder Kräfte noch Mittel für diese Aufgabe zur Verfügung standen.
Die Verpflegungsnorm der grenzsichernden Einheiten, war der Verpflegungsnorm von Einheiten der NVA durch den erhöhten Verpflegungssatz überlegen. Die erhöhte Verpflegungsnorm erhielten neben den GT, nur die fahrenden Einheiten der VM, die Fliegerkräfte der LS sowie bestimmte Einheiten der NVA (z.B. Fallschirmjäger).


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#5

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 12:16
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von utkieker
Es gab diesen Verpflegungsbeutel auch "Postenüberraschung" genannt bestehend aus Südfrüchten, Apfel und einer Tafel "Pittiplatschschokolade" zu Weihnachten gab es auch schon mal einen Schokoladenweihnachtsmann. Ich glaube, daß dieser Beutel zum Wochenende verteilt wurde. Für den Grenzdienst gab es das "Lunch- Paket", bestehend aus Postenstullen und manchmal auch ein Hühnerbein oder eine kalte Frikadelle. Die Stullenbüchsen waren aus Weißblech und zum Ärger des Küchenpersonals vom brutzeln im Grenzdienst richtig schwarz.

Gruß Hartmut!



...........den Beutel als "Postenüberraschung" oder "Zusatz-PV" kenne ich auch. Gab es in der Regel Freitags. Zu diesem Beutel, gab es manchmal auch eine Flasche Saft. Sehr begehrt war der Sanddorn- aber auch Kirsch-, Mehrfrucht- oder Apfelsaft.
Das s.g. Lunchpacket war nicht bei jedem Aufzug die Regel. Ausgegeben wurde dies insbesondere bei Grenzdienstzeiten des Halbdienstes (6-18 bzw. 18-6). Hier wurde entweder dieses "Packet" zu den Zeiten des Essenempfang ausgegeben bzw. durch einen befohlenen AGT in den GA verbracht und verteilt. Dies betraf auch die Zusatz-PV bei Grenzlagen, wenn diese über acht Stunden dauerte. Hier bestand in der Regel die ZPV aus Konserven (i.d.R. Fisch) sowie Butterstullen und einer warmen Suppe. Eingesetzte Kräfte auf dem vHG, welche zur Absicherung von volkswirtschaftlichen Arbeiten befohlen waren und deren Dienstzeit die Zeiten der Esseneinahme überschnitt (z.B. Mittags), wurde ein Zusatzpacket an Verpflegung ausgegeben. Dies war dadurch bedingt, dass diesen Kräften durch befohlene jedoch nicht bestätigten (AO13) AGT kein warmes Mittagsessen "geliefert" werden konnte.
Es bleibt anzumerken, dass die Versorgung der AGT im Grenzdienst aber auch im Garnisionsdienst von den Fähig- und Fertigkeiten sowie von einer ausgewogenen Kalkulation des Leiters Küche abhing. Der Vorteil einer GK an der "grünen" Grenze war, dass diese Selbstverpfleger war. D.h. standen dem Leiter Küche finanzielle Mittel zur Verfügung um frische Fleisch-, Back- und Molkereiprodukte direkt beim "Hersteller" zu erwerben. Ca. 1984/85 wurde versucht, diese Selbstversorgung komplett auf die GK´s umzulegen. Dazu sollten in den GK`s des I.GB/GR 24 Kräutergärten, ja sogar Tierhaltung betrieben werden. Dieses Experiment ging jedoch nicht auf, da weder Kräfte noch Mittel für diese Aufgabe zur Verfügung standen.
Die Verpflegungsnorm der grenzsichernden Einheiten, war der Verpflegungsnorm von Einheiten der NVA durch den erhöhten Verpflegungssatz überlegen. Die erhöhte Verpflegungsnorm erhielten neben den GT, nur die fahrenden Einheiten der VM, die Fliegerkräfte der LS sowie bestimmte Einheiten der NVA (z.B. Fallschirmjäger).





Auch auf die Gefahr hin, das jetzt einige lachen werden, aber ich bin mir faßt sicher, das wir 1986 ein Schwein auf unserer GK hatten.
Ja, ich weiß, einige werden jetzt wieder sagen nicht eines sondern mehrere.
Ich meine das Teil mit 4 Beinen welches u.a. mit Küchenabfällen gefüttert wurde.
Bin mir wie gesagt nicht mehr ganz sicher.
Glaube, das hat es auch nur ein mal bei uns gegeben.
Vielleicht kann das ja jemand bestätigen.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#6

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 12:42
von Blondi | 164 Beiträge

Über den Inhalt des Postenbeutels wurde ja schon geschrieben, in welchem Abstand er an uns (79/80) ausgegeben wurde, kann ich nicht mehr sagen. Ich hab mal einen PB gescannt, so sah er ungefüllt bei uns aus.
@oss'n, das mit dem Kompanie-Schwein kannte ich bis jetzt nur von den Russen.

Gruß Blondi

Angefügte Bilder:
Postenbeutel.jpg

Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


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#7

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:01
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo Blondi,
als erstes mal
Vielen Dank
alles andere am Tel.

Zum Schwein:
ich bin mir wirklich (faßt) Sicher - hinter den Hundezwingern hatten wir ne Sau.
Das bekomm ich rauß.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#8

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:15
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Schöne Verpackung,aber ob die so Interessiert hat? Wichtig war doch für uns was verpackt war,und das war gut.


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#9

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:19
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von Blondi
Über den Inhalt des Postenbeutels wurde ja schon geschrieben, in welchem Abstand er an uns (79/80) ausgegeben wurde, kann ich nicht mehr sagen. Ich hab mal einen PB gescannt, so sah er ungefüllt bei uns aus.
@oss'n, das mit dem Kompanie-Schwein kannte ich bis jetzt nur von den Russen.

Gruß Blondi



Super Blondi,

genau den meinte ich!

Wo hast du denn bloß diese Schätzchen her?

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#10

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:21
von Greso | 2.377 Beiträge

Wir hatten auch ein Schwein,das war beim Bauern,wo die Pferde für den K10 standen.(gab es Weihnachten)
Postenbrote,gab es für jede Grenzschicht und es waren ganz normale Bemmen.(die bekamen die Laufseilhunde)
Den Postenbeutel (Zusatzverpflegung ) gab es jeden 7.Tag. 1966.
Greso


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#11

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:21
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von Oss`n
Hallo Blondi,
als erstes mal
Vielen Dank
alles andere am Tel.

Zum Schwein:
ich bin mir wirklich (faßt) Sicher - hinter den Hundezwingern hatten wir ne Sau.
Das bekomm ich rauß.

Oss`n



Hallo Oss`n,
ich hab mich auch schon für das gleiche Teil bei Blondi bedankt- er ist ein Teufelsbraten. Muß aber zu meiner Schande sagen, das ich noch keine Postentasche habe.

Gruß RF


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#12

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:23
von don71 (gelöscht)
avatar

Zitat von Pit 59
Schöne Verpackung,aber ob die so Interessiert hat? Wichtig war doch für uns was verpackt war,und das war gut.


Nannte sich ja auch Durchhaltebeutel 1971. Gruß Jürgen


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#13

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:24
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von utkieker
Es gab diesen Verpflegungsbeutel auch "Postenüberraschung" genannt bestehend aus Südfrüchten, Apfel und einer Tafel "Pittiplatschschokolade" zu Weihnachten gab es auch schon mal einen Schokoladenweihnachtsmann. Ich glaube, daß dieser Beutel zum Wochenende verteilt wurde. Für den Grenzdienst gab es das "Lunch- Paket", bestehend aus Postenstullen und manchmal auch ein Hühnerbein oder eine kalte Frikadelle. Die Stullenbüchsen waren aus Weißblech und zum Ärger des Küchenpersonals vom brutzeln im Grenzdienst richtig schwarz.

Gruß Hartmut!






...........den Beutel als "Postenüberraschung" oder "Zusatz-PV" kenne ich auch. Gab es in der Regel Freitags. Zu diesem Beutel, gab es manchmal auch eine Flasche Saft. Sehr begehrt war der Sanddorn- aber auch Kirsch-, Mehrfrucht- oder Apfelsaft.
Das s.g. Lunchpacket war nicht bei jedem Aufzug die Regel. Ausgegeben wurde dies insbesondere bei Grenzdienstzeiten des Halbdienstes (6-18 bzw. 18-6). Hier wurde entweder dieses "Packet" zu den Zeiten des Essenempfang ausgegeben bzw. durch einen befohlenen AGT in den GA verbracht und verteilt. Dies betraf auch die Zusatz-PV bei Grenzlagen, wenn diese über acht Stunden dauerte. Hier bestand in der Regel die ZPV aus Konserven (i.d.R. Fisch) sowie Butterstullen und einer warmen Suppe. Eingesetzte Kräfte auf dem vHG, welche zur Absicherung von volkswirtschaftlichen Arbeiten befohlen waren und deren Dienstzeit die Zeiten der Esseneinahme überschnitt (z.B. Mittags), wurde ein Zusatzpacket an Verpflegung ausgegeben. Dies war dadurch bedingt, dass diesen Kräften durch befohlene jedoch nicht bestätigten (AO13) AGT kein warmes Mittagsessen "geliefert" werden konnte.
Es bleibt anzumerken, dass die Versorgung der AGT im Grenzdienst aber auch im Garnisionsdienst von den Fähig- und Fertigkeiten sowie von einer ausgewogenen Kalkulation des Leiters Küche abhing. Der Vorteil einer GK an der "grünen" Grenze war, dass diese Selbstverpfleger war. D.h. standen dem Leiter Küche finanzielle Mittel zur Verfügung um frische Fleisch-, Back- und Molkereiprodukte direkt beim "Hersteller" zu erwerben. Ca. 1984/85 wurde versucht, diese Selbstversorgung komplett auf die GK´s umzulegen. Dazu sollten in den GK`s des I.GB/GR 24 Kräutergärten, ja sogar Tierhaltung betrieben werden. Dieses Experiment ging jedoch nicht auf, da weder Kräfte noch Mittel für diese Aufgabe zur Verfügung standen.
Die Verpflegungsnorm der grenzsichernden Einheiten, war der Verpflegungsnorm von Einheiten der NVA durch den erhöhten Verpflegungssatz überlegen. Die erhöhte Verpflegungsnorm erhielten neben den GT, nur die fahrenden Einheiten der VM, die Fliegerkräfte der LS sowie bestimmte Einheiten der NVA (z.B. Fallschirmjäger).





Auch auf die Gefahr hin, das jetzt einige lachen werden, aber ich bin mir faßt sicher, das wir 1986 ein Schwein auf unserer GK hatten.
Ja, ich weiß, einige werden jetzt wieder sagen nicht eines sondern mehrere.
Ich meine das Teil mit 4 Beinen welches u.a. mit Küchenabfällen gefüttert wurde.
Bin mir wie gesagt nicht mehr ganz sicher.
Glaube, das hat es auch nur ein mal bei uns gegeben.
Vielleicht kann das ja jemand bestätigen.

Oss`n




Oss`n, du nun wieder, eine Sau auf der Kompanie! Die war doch dann bestimmt bei euch der Eisbeinoss`n!

Gruß GR


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


zuletzt bearbeitet 27.08.2011 13:40 | nach oben springen

#14

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:25
von Blondi | 164 Beiträge

Hi rustenfelde,
habe dieses Einzelexemplar mal bei über eBay bezogen, brauchte ihn für die Ausstattung meiner Grenzerpuppe. Der Puppe muß ich glaube ich endlich einen Namen geben. Ich denke Paul ist gut und Paul erhält all diese "Schätze" von mir.

Gruß Blondi


Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


zuletzt bearbeitet 27.08.2011 13:25 | nach oben springen

#15

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:47
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von utkieker
Es gab diesen Verpflegungsbeutel auch "Postenüberraschung" genannt bestehend aus Südfrüchten, Apfel und einer Tafel "Pittiplatschschokolade" zu Weihnachten gab es auch schon mal einen Schokoladenweihnachtsmann. Ich glaube, daß dieser Beutel zum Wochenende verteilt wurde. Für den Grenzdienst gab es das "Lunch- Paket", bestehend aus Postenstullen und manchmal auch ein Hühnerbein oder eine kalte Frikadelle. Die Stullenbüchsen waren aus Weißblech und zum Ärger des Küchenpersonals vom brutzeln im Grenzdienst richtig schwarz.

Gruß Hartmut!



...........den Beutel als "Postenüberraschung" oder "Zusatz-PV" kenne ich auch. Gab es in der Regel Freitags. Zu diesem Beutel, gab es manchmal auch eine Flasche Saft. Sehr begehrt war der Sanddorn- aber auch Kirsch-, Mehrfrucht- oder Apfelsaft.
Das s.g. Lunchpacket war nicht bei jedem Aufzug die Regel. Ausgegeben wurde dies insbesondere bei Grenzdienstzeiten des Halbdienstes (6-18 bzw. 18-6). Hier wurde entweder dieses "Packet" zu den Zeiten des Essenempfang ausgegeben bzw. durch einen befohlenen AGT in den GA verbracht und verteilt. Dies betraf auch die Zusatz-PV bei Grenzlagen, wenn diese über acht Stunden dauerte. Hier bestand in der Regel die ZPV aus Konserven (i.d.R. Fisch) sowie Butterstullen und einer warmen Suppe. Eingesetzte Kräfte auf dem vHG, welche zur Absicherung von volkswirtschaftlichen Arbeiten befohlen waren und deren Dienstzeit die Zeiten der Esseneinahme überschnitt (z.B. Mittags), wurde ein Zusatzpacket an Verpflegung ausgegeben. Dies war dadurch bedingt, dass diesen Kräften durch befohlene jedoch nicht bestätigten (AO13) AGT kein warmes Mittagsessen "geliefert" werden konnte.
Es bleibt anzumerken, dass die Versorgung der AGT im Grenzdienst aber auch im Garnisionsdienst von den Fähig- und Fertigkeiten sowie von einer ausgewogenen Kalkulation des Leiters Küche abhing. Der Vorteil einer GK an der "grünen" Grenze war, dass diese Selbstverpfleger war. D.h. standen dem Leiter Küche finanzielle Mittel zur Verfügung um frische Fleisch-, Back- und Molkereiprodukte direkt beim "Hersteller" zu erwerben. Ca. 1984/85 wurde versucht, diese Selbstversorgung komplett auf die GK´s umzulegen. Dazu sollten in den GK`s des I.GB/GR 24 Kräutergärten, ja sogar Tierhaltung betrieben werden. Dieses Experiment ging jedoch nicht auf, da weder Kräfte noch Mittel für diese Aufgabe zur Verfügung standen.
Die Verpflegungsnorm der grenzsichernden Einheiten, war der Verpflegungsnorm von Einheiten der NVA durch den erhöhten Verpflegungssatz überlegen. Die erhöhte Verpflegungsnorm erhielten neben den GT, nur die fahrenden Einheiten der VM, die Fliegerkräfte der LS sowie bestimmte Einheiten der NVA (z.B. Fallschirmjäger).





Auch auf die Gefahr hin, das jetzt einige lachen werden, aber ich bin mir faßt sicher, das wir 1986 ein Schwein auf unserer GK hatten.
Ja, ich weiß, einige werden jetzt wieder sagen nicht eines sondern mehrere.
Ich meine das Teil mit 4 Beinen welches u.a. mit Küchenabfällen gefüttert wurde.
Bin mir wie gesagt nicht mehr ganz sicher.
Glaube, das hat es auch nur ein mal bei uns gegeben.
Vielleicht kann das ja jemand bestätigen.

Oss`n




Moin Oss´n................da ich vermeiden wollte, den Begriff "Schwein in einer GK" wieder zu zahlreichen tiefgründigen Abhandlungen einiger User, ausu(s)ern zu lassen, deshalb wurde der Begriff "Haustierhaltung" verwendet. Dessen ungeachtet, wurde neben dem "offiziellen" Schwein in unserer GK, bei einem Bauern in Kaulitz drei weitere "illegale" Schweine gehalten, welche mit Verpflegungsabfällen der GK gefüttert wurden. Fast jeder GAKl und auch so manche HiSi Streife sah dem rechten und versorgte die "Viecher" mit so manchem Leckerbissen. Wir hatten aber noch mehr. In den Melkställen Bocklebener Weg, Hahneberg sowie Mechauer Weg hatten wir je drei "inoffizielle" Kühe, Trennungslinie Jasauer Sack (PP 1050) . Wir hatten auch eine "Kanickelfarm" und noch Schwedengänse. Dies je im Bereich Mechau und Friedrichsmilde. Alle "Viecher" wurden amtstierärztlich durch den Tierarzt der LPG (T) Binde bzw. Seehausen betreut. Nebenbei wurden auch Kartoffeln gestoppelt oder Möhren verzogen, wo so manche Kiste Gemüse für die GK anfiel.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#16

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 13:53
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Also ne inoffizielle LPG hatten wir nicht, aber danke für die Antwort.
Dachte schon meine grauen Zellen werden müde.

Danke.

Oss`n


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#17

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 14:10
von amigaguru | 96 Beiträge

bei uns hießen diese Beutel Hawai-oder Durchhaltebeutel.
Südfrüchte,Schokolade Kaugummi und Kekse waren enthalten.
Man mußte sie alle 10-14 Tage beim Fourier persönlich abholen.
Das war aber 1966.

amigaguru


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#18

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 14:21
von donald | 6 Beiträge

Diese Beutel gab es 1965/66 bei uns auch.Sie hießen Durchhaltebeutel,das Motiv zeigte einen Grenzer vor dem Zaun.Es diente uns als Vorbild zum bemalen von EK-Kragenbinden.



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#19

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 17:11
von resi88 | 53 Beiträge

gab es73-75 auch wir nannten es antifluchtbeutel.waren oft südfrüchte und schokolade drin.


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#20

RE: Postenverpflegungsbeutel

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 27.08.2011 17:17
von Mike59 | 7.959 Beiträge

Bei uns gab es am Wochenende diese Beutel - meist mit Obst, immer wieder auch die Bananen die ich damals schon nicht mochte. Naja andere haben sich gefreut.

Mike59

Angefügte Bilder:
Postenbeutel.jpeg

vs1400 und Jawa 350 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.08.2011 17:18 | nach oben springen


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