#1

GAK und K6 ???????

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 19:19
von ahlbecker (gelöscht)
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Schönen Abend Kollegen
kann mir mal einer was über GAK und K6 schreiben. Habe auch schon gegoogelt aber was war die wirkliche Aufgabe???????
Das gab es wohl bei uns 1966 noch nicht.
Danke sagt der Ahlbecker


zuletzt bearbeitet 24.08.2011 19:22 | nach oben springen

#2

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 19:26
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Versuchs mal mit der Suche hier im Forum @ ahlbecker (hätte beinahe Fischkop geschrieben, sorry)

Da gibt's hier Beiträge ohne ende oder stell einfach eine konkrete Frage. Und K6 = 10 Meter Kontrollstreifen nur 4 Meter schmaler

Mike59


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#3

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 19:36
von ahlbecker (gelöscht)
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Zitat von Mike59
Versuchs mal mit der Suche hier im Forum @ ahlbecker (hätte beinahe Fischkop geschrieben, sorry)

Da gibt's hier Beiträge ohne ende oder stell einfach eine konkrete Frage. Und K6 = 10 Meter Kontrollstreifen nur 4 Meter schmaler

Mike59



uns nannte man aber südschweden!!!!!!!!!! trotzdem danke, da hatten wir bei uns dann einen K2
aber was machten Grenzaufklärer?????


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#4

RE: GAK und K6 ???????

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 19:43
von GKUS64 | 1.613 Beiträge

Hallo Ahlbecker,

ich war 1964/65 in der GK Untersuhl, den K6 (umgepflügter 6m Kontrollstreifen) gab es da auch schon. Er sollte zur Spurenerkennung von
Grenzverletzern dienen. Wurde deshalb auch jeden Morgen von einem Postenpaar ( Postenführer musste Uffz. sein!) abgelaufen.
Aller wieviel Wochen er neu gepflügt oder geharkt wurde habe ich vergessen. GAK ist mir auch unbekannt, bei Grenzer-WIKI ist das mit Grenzaufklärer definiert. Gab´s zu unserer Zeit nicht (oder ich hab´s vergessen).

Schönen Abend wünscht

GKUS64


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#5

RE: GAK und K6 ???????

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 19:50
von ahlbecker (gelöscht)
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Zitat von GKUS64
Hallo Ahlbecker,

ich war 1964/65 in der GK Untersuhl, den K6 (umgepflügter 6m Kontrollstreifen) gab es da auch schon. Er sollte zur Spurenerkennung von
Grenzverletzern dienen. Wurde deshalb auch jeden Morgen von einem Postenpaar ( Postenführer musste Uffz. sein!) abgelaufen.
Aller wieviel Wochen er neu gepflügt oder geharkt wurde habe ich vergessen. GAK ist mir auch unbekannt, bei Grenzer-WIKI ist das mit Grenzaufklärer definiert. Gab´s zu unserer Zeit nicht (oder ich hab´s vergessen).

Schönen Abend wünscht

GKUS64


draußen auf dem freien Feld war das bei uns auch schon 6m aber in der Stadt war der Ks manchmal weniger wie 2m
wir sind ja auf den "Ostbürgersteig" gelaufen und die halbe Straße war Zaun und KS. Die Leute auf der anderen Seite haben uns schon gesagt was sie über uns denken


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#6

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 19:51
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von ahlbecker

Zitat von Mike59
Versuchs mal mit der Suche hier im Forum @ ahlbecker (hätte beinahe Fischkop geschrieben, sorry)

Da gibt's hier Beiträge ohne ende oder stell einfach eine konkrete Frage. Und K6 = 10 Meter Kontrollstreifen nur 4 Meter schmaler

Mike59



uns nannte man aber südschweden!!!!!!!!!! trotzdem danke, da hatten wir bei uns dann einen K2
aber was machten Grenzaufklärer?????



-----------------------------
Wir machen es mal einfach.
GAKl = Grenzaufklärer waren Grenzer die länger wie 12 Monate im Abschnitt unterwegs waren und somit einen ganz anderen Bezug zu allem hatten. Weiterhin waren diese meist Feindwärts bestätigt, keine Ahnung ob so was bei dir damals notwendig war außerhalb GAs wurde der GAKl auch als Einzelposten eingesetzt.
Also bestens ist es du schaust dir hier im Forum die ganzen Beiträge an, da ist alles mehr wie ausführlich behandelt.

Gruß Mike59


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#7

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 19:58
von ahlbecker (gelöscht)
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[ike59[/quote]

uns nannte man aber südschweden!!!!!!!!!! trotzdem danke, da hatten wir bei uns dann einen K2
aber was machten Grenzaufklärer?????
[/quote]
-----------------------------
Wir machen es mal einfach.
GAKl = Grenzaufklärer waren Grenzer die länger wie 12 Monate im Abschnitt unterwegs waren Gruß Mike59[/quote
]
länger als 12 Monate?????? scheiß Job aber spass beiseite ich danke dir


zuletzt bearbeitet 24.08.2011 19:59 | nach oben springen

#8

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 24.08.2011 23:58
von Greso | 2.377 Beiträge

Hallo ahlbecker ,hier habe ich mal was für dich.

Angefügte Bilder:
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#9

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 25.08.2011 00:02
von exgakl | 7.238 Beiträge

toll, daß ich jetzt von der "Quick" endlich aufgeklärt werde, was ich so "getrieben" habe Donnerwetter!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#10

RE: GAK und K6 ???????

in Grenztruppen der DDR 25.08.2011 00:06
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von GKUS64
Hallo Ahlbecker,

ich war 1964/65 in der GK Untersuhl, den K6 (umgepflügter 6m Kontrollstreifen) gab es da auch schon. Er sollte zur Spurenerkennung von
Grenzverletzern dienen. Wurde deshalb auch jeden Morgen von einem Postenpaar ( Postenführer musste Uffz. sein!) abgelaufen.
Aller wieviel Wochen er neu gepflügt oder geharkt wurde habe ich vergessen. GAK ist mir auch unbekannt, bei Grenzer-WIKI ist das mit Grenzaufklärer definiert. Gab´s zu unserer Zeit nicht (oder ich hab´s vergessen).

Schönen Abend wünscht

GKUS64


Hallo
GKUS64 ,bist ja einer aus meiner Zeit.Da gebe ich dir doch Recht,das es solche Grenzaufklärer bei uns noch nicht gab.Aber der K6,war zu unserer Zeit der K10 ,gepflügt wurde der auch nicht sondern mit der Egge bearbeitet.
Gruß Greso


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#11

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 26.08.2011 07:59
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von ahlbecker
...aber was machten Grenzaufklärer?????



Ja, was hat man so eigentlich wirklich gemacht?
- Volkswirtschaftlich wertvolles Filmmaterial (Silber!) verbraucht um den BGS, den GZD, die Briten, die Amis, die Franzosen und so weiter zigmal von allen Seiten abzulichten. Könnte ja sein, dass sich in den zehn Minuten seit dem letzten Foto etwas weltbewegendes geändert hat - außer der Zeit.
- Der Bevölkerung im Sperrgebiet/Grenzgebiet zu jeder und vorzugsweise mitternächtlicher Zeit auf den Wecker gegangen, weil irgendeine Leiter nicht angeschlossen war, ein Fahrzeug nicht verschlossen oder eine Gartenlaube nicht abgeschlossen war.
- Papiere kontrolliert, am liebsten bei jenen, die meinen, so etwas im eigenen Garten, auf dem eigenen Acker oder Wald nicht zu brauchen aber auch Urlaubern und Geschäftsreisenden mit großen und kleinen Hüten. Wenn, dann natürlich auf dem Hin- und Rückweg und dies täglich, am besten aber stündlich.
- Mit und ohne Bello zu möglichst unpassenden Zeiten allen vorhandenen und gedachten Spuren hinterhergerannt. Selbst dann, wenn der Hund schon nicht mehr wollte weil er das nicht mehr lustig fand.
- Höhlen, Schutzhütten und Unterstände sowie Jagdansitze zu allen Zeiten kontrolliert damit sich dort kein Unbefugter verkroch, der einen beim Brutzeln oder Pilzesuchen sonst hätte stören können. Oder beim suchen von Abwurfstangen...(Selbstkritik ist immer gut).
- Mit Motorrad, Motorschlitten, per pedes oder Ski alle möglichen, erlaubten wie selbstverständlich verbotenen Wege auf Belastbarkeit getestet. Vorzugsweise bei schlimmstem Sauwetter aber manchmal auch nur so aus Spaß.
- Die Nerven der Kompanieführung und ihre Kreativität ausgetest bei den mitunter notwendigen Erklärungsversuchen, wie das nun schon wieder mal passieren konnte. Etwa, wenn Generalmajor Wil... mangels vorhanden Papieren oder gar einer Parole auf der Jagd festgesetzt wurde (man kann ja nicht alle kennen - net?).
- Leute gejagt, mitunter nicht zu knapp.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#12

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 26.08.2011 18:42
von Greso | 2.377 Beiträge

Mensch ist das ein Thema???.
Die Grenzaufklärer,machten die geistloseste Schei.. die es in der DDR gab.
Das war wirklich nur geistloser Müll.P.S. Da habe selbst ich als echter Ossi kein Verständniss.
Ich meine nicht die Leute, die das machten(wollten auch nur Geld verdienen und na etwas zu sagen haben.).(Ja ,jetzt habe ich die ganzen GAGELS vom Forum auf meiner Seite).Aber es war eben so,und die Geschichte dreht sich nicht zurück.Sie haben ja nur unserer Volkswirtschaft das wichtige Material (besorgt) vergeudet.
Gruß Greso.


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#13

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 26.08.2011 21:27
von exgakl | 7.238 Beiträge

na Greso dann schieß mal los.... ich bin gespannt darauf was die Gakls so alles gemacht haben

VG exgakl

P.S. ich mag Tatsachberichte wirklich gern!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#14

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 26.08.2011 22:00
von Greso | 2.377 Beiträge

Na exgakl,dann berichte doch mal ,warum es euch überhaupt gab,zum Kundschaftern hatte es wohl nicht gereicht?
Oder was war eure funktion bei den Grenztruppen?
Nach meiner Ansicht,hatte ein Grenzsoldat noch eine Funktion,aber ihr habt doch nur Leute gen West beschnüffelt.
Greso


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#15

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 26.08.2011 22:38
von Tonberg | 24 Beiträge

Hallo Leute!also zu meiner dienstzeit 87/88 an der "sensiblen Trennungslinie zwischen den beiden Militärblöcken"gab es Grenzaufklärer
das waren meist länger dienente Angehöhrige der Grenztruppen der ddr ,bei unserer GK Fähnriche die waren feindwärts bestätigt konnten
auch als Einzelposten das vorgelagerte Hoheitsgebiet der ddr betreten.Das VSE durch Sogenannte Schlupflöcher durchsteigen ,die waren
meist nur durch ein einfaches Vorhängeschloss gesichert.Hauptaufgabe der Gakls waren Fotodokumente von Grenzverletzungen vom westen aus .Teils aus unwissenheit viele glaubten das dort wo der Zaun steht die grenze verläuft oder eben aus mutprobe oder
ignoranz.Die ddr legte großen wert auf aktzeptanz ihrer souveränität und unverletzbarkeit ihres Hoheitsgebietes und um diese gebiets-
verletzungen beweisen zu können mussten diese dokumentiert werden.mfg Tonberg



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#16

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 07:07
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Greso
...zum Kundschaftern hatte es wohl nicht gereicht?
Oder was war eure funktion bei den Grenztruppen?
Nach meiner Ansicht,hatte ein Grenzsoldat noch eine Funktion,aber ihr habt doch nur Leute gen West beschnüffelt.
Greso



Nein, Greso, mit Beschnüffeln hatte es nichts zu tun.
Und wenn wir schon anfangen wollen zu vergleichen, dann würde ich sagen dass die GAK das erfolgreichere "Grenzmodell" waren.
Einmal, weil wir allein also ohne Zusatzposten im Hinterland relativ frei handeln konnten. Na gut, mancher hat sich nicht vom Wege getraut weil er aus der Stadt kam und alles was grün ist, unberechenbarer Natur gleicht. Jedoch die allermeisten von GT Festgenommenen kommen auf unser Konto. Bedingt durch den geringeren Streßfaktor, wenn man den Festnahmeort durch geschickte Annäherung selbst bestimmen kann, gab es dabei die wenigsten Zwischenfälle gleich welcher Art. Weniger Leute habe an der Uhr oder durchgedreht, auch die Festgenommenen selbst waren ruhiger. Es ist weniger passiert. Der Prozentsatz der durch die Pistolen der GAK Erschossenen geht gegen Null. Auch sonstige Verletzungen waren selten. Das finde ich bei aller Problematik ein verhältnismäßig gutes Ergebnis.
Es hatte auch seinen Grund in der besseren Ausbildung und Ortskenntnis.
Was den Einsatz weiter vorne betrifft. Freilich, ich habe mich etwas lustig gemacht über unseren Film- und Fotoverbrauch. Doch hatte er nun mal seinen militärischen Sinn. Es ist in halbwegs normalen Perioden an einer Grenze zwischen objektiv verfeindeten Machtblöcken nun mal interessant, ob sich hüben wie drüben etwas ändert. Das fängt bei Kleinigkeiten an und endet noch lange nicht bei taktischen Veränderungen, Verlegungen von Einheiten, Einweisungen von Aufklärern und anderen Einheiten. Natürlich werden große Sachen getarnt aber im Klein/klein gelingt dies selten. Man hätte also an vielen kleinen Details erkennen können, wie weit die Kacke am dampfen ist. Unser Einsatz brachte immer nur kleine und kleinste Pusselteile, zusammengesetzt und gegebenenfalls erkennbar wurde es woanders.
Das war umgekehrt nicht anders. Ob es Thunders Einheit war, ob die BFSO, ob die britischen Aufklärer und deren allierte Pendants, ob die 1-S. Alle hatten im Prinzip eine analoge Aufgabe. Unter anderen.
Dazu kommt die Überwachung der Grenzlinie an sich. Eine Grenze macht nun mal nur dann Eindruck (ob man dies zugibt oder nicht), wenn ihr Verlauf auch überwacht wird. Damit meine ich die eigentlichen Grenzmarkierungen. Das war vorne nun mal unser Part im Alltag. Wir waren da vorne entschieden unaufgeregter als die Linieneinheiten. Ruhe bringt jedoch auch Sicherheit. Na klar gab es auch noch die SIK und andere doch deren Job war weniger der Alltag, mehr das Besondere.
Für den Alltag waren wir da vorne zuständig. Für "Beschnüffeln" hatten wir doch gar keine Technik. Was in diesem Artikel über "Richtmikrofone" steht - also ich hatte so etwas vorne oder woanders schlicht nicht. Doch selbst wenn, wir sind doch offen in Uniform aufgetreten. Auf unserem Gebiet. Es war unser Job, aufklären der Gegenseite unsere Pflicht und unser Recht.
Ich lese oft von GAK als "Aufklatscher". Na ja, es war sowieso nirgendwo immer gleich. Jedoch erschließt sich mir der Sinn nicht. Im Hinterland habe ich allein gehandelt, wen hätte ich da von den eigenen Leuten wie aufklatschen sollen? Die waren normalerweise doch Kilometer weit weg. Kontrollstreife waren wir doch nicht. Das war Sache der Gruppenführer, Zugführer und Kompanieführung. Allenfalls sind wir irgendwelchen Spuren nachgegangen. Das waren oder sollten jedoch nicht die Spuren der eigenen Leute sein. An der Linie war ich auf ´nem B-Turm mit Posten und Fototechnik. Da war das Ziel die Grenzlinie und was sich dort tat. Ich habe nie ein Foto von eigenen Leuten gemacht aber tausende von Anderen. Wie soll da Aufklatschen gehen? Im eigenen Schutzstreifen habe ich als Begleitung von Förstern oder Jägern gehandelt. Da hatte ich mit Grenzsicherung reineweg gar nichts zu tun. Es gab für diese Einsätze nicht mal eine Vergatterung. Außerdem war ausser uns dort auch niemand. Ein GV höchstens mal theoretisch aber wen will man da aufklatschen? Analog war es mit der GGK.
Auf dem Vorgelagerten hat man mit den eigenen Leuten gehandelt. Entweder 13/81 oder mit gesondertem Auftrag. Wenn es da etwas gab, was total uninteressant war, dann war dies das Handeln der eigene Leute jenseits des Zaunes. Außer, sie brachten die Futtertasche oder machten die Gasse auf!
Das man als "Vorgesetzter" offenkundige Disziplinlosigkeiten nicht duldet hat nichts mit der Tätigkeit als GAK zu tun.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#17

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 07:23
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von Greso
Na exgakl,dann berichte doch mal ,warum es euch überhaupt gab,zum Kundschaftern hatte es wohl nicht gereicht?
Oder was war eure funktion bei den Grenztruppen?
Nach meiner Ansicht,hatte ein Grenzsoldat noch eine Funktion,aber ihr habt doch nur Leute gen West beschnüffelt.
Greso



tja Greso, man sollte auch heute noch nicht glauben was in der "Quick" stand EInen Großteil dessen, was die Aufgaben eines Grenzaufklärers waren hat @S51 ja schon beschrieben.
Zusammenfassend nochmal.....

- Aufklärung des eigenen Hinterlandes, dabei Kontrolle von Unterschlupfmöglichkeiten und unbekannten Personen, Kontakt zur Grenzbevölkerung

- was Du als beschnüffeln gen West bezeichnest war nichts anderes als ganz normale Streifentätigkeit auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet was dazu diente Präsents zu zeigen, Grenzmakierunge auf die Vollständigkeit zu kontrolieren und gegnerische Aktivitäten im eigenen Bereich aufzuklären. Sicher wurden Streifen des BGS, GZD, BAOR u.ä. per Kamera dokumentiert, wie von westlicher Seite auch. Weder wurden dabei Bundesbürger angesprochen um Staßenzustände zu erfahren, auch wurde das Gebiet der BRD nicht betreten. Wie die Straßen in Offleben aussahen konnte ich ja selber sehen.....

Soviel also zum Thema "Spione in Uniform"....

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#18

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 13:05
von Greso | 2.377 Beiträge

Hallo S51 und exgakl,ich bedanke mich für die sehr guten Angaben,über Tätigkeiten eines Gakl.
Gruß Greso


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#19

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 13:39
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von exgakl

Zitat von Greso
Na exgakl,dann berichte doch mal ,warum es euch überhaupt gab,zum Kundschaftern hatte es wohl nicht gereicht?
Oder was war eure funktion bei den Grenztruppen?
Nach meiner Ansicht,hatte ein Grenzsoldat noch eine Funktion,aber ihr habt doch nur Leute gen West beschnüffelt.
Greso



tja Greso, man sollte auch heute noch nicht glauben was in der "Quick" stand EInen Großteil dessen, was die Aufgaben eines Grenzaufklärers waren hat @S51 ja schon beschrieben.
Zusammenfassend nochmal.....

- Aufklärung des eigenen Hinterlandes, dabei Kontrolle von Unterschlupfmöglichkeiten und unbekannten Personen, Kontakt zur Grenzbevölkerung- was Du als beschnüffeln gen West bezeichnest war nichts anderes als ganz normale Streifentätigkeit auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet was dazu diente Präsents zu zeigen, Grenzmakierunge auf die Vollständigkeit zu kontrolieren und gegnerische Aktivitäten im eigenen Bereich aufzuklären. Sicher wurden Streifen des BGS, GZD, BAOR u.ä. per Kamera dokumentiert, wie von westlicher Seite auch. Weder wurden dabei Bundesbürger angesprochen um Staßenzustände zu erfahren, auch wurde das Gebiet der BRD nicht betreten. Wie die Straßen in Offleben aussahen konnte ich ja selber sehen.....

Soviel also zum Thema "Spione in Uniform"....

VG exgakl





Sch.... muß der auch noch seinen Senf dazu geben !?
Tut mir Leid - muß ich !

Bei den beschriebenen Aufgaben kann der Grund dafür aus nur 2 Möglichkeiten bestehen:
1. es wurde ein Angriff des benachbarten Staates über die Staatsgrenze (mittels FSJ) hinter die eigenen Linien erwartet.
2. es gab zu viel "Kriminelle" in der DDR

ansonsten machen doch die rot markierten Textstellen keinen Sinn - oder ???

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#20

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 13:49
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von exgakl

Zitat von Greso
Na exgakl,dann berichte doch mal ,warum es euch überhaupt gab,zum Kundschaftern hatte es wohl nicht gereicht?
Oder was war eure funktion bei den Grenztruppen?
Nach meiner Ansicht,hatte ein Grenzsoldat noch eine Funktion,aber ihr habt doch nur Leute gen West beschnüffelt.
Greso



tja Greso, man sollte auch heute noch nicht glauben was in der "Quick" stand EInen Großteil dessen, was die Aufgaben eines Grenzaufklärers waren hat @S51 ja schon beschrieben.
Zusammenfassend nochmal.....

- Aufklärung des eigenen Hinterlandes, dabei Kontrolle von Unterschlupfmöglichkeiten und unbekannten Personen, Kontakt zur Grenzbevölkerung- was Du als beschnüffeln gen West bezeichnest war nichts anderes als ganz normale Streifentätigkeit auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet was dazu diente Präsents zu zeigen, Grenzmakierunge auf die Vollständigkeit zu kontrolieren und gegnerische Aktivitäten im eigenen Bereich aufzuklären. Sicher wurden Streifen des BGS, GZD, BAOR u.ä. per Kamera dokumentiert, wie von westlicher Seite auch. Weder wurden dabei Bundesbürger angesprochen um Staßenzustände zu erfahren, auch wurde das Gebiet der BRD nicht betreten. Wie die Straßen in Offleben aussahen konnte ich ja selber sehen.....

Soviel also zum Thema "Spione in Uniform"....

VG exgakl





Sch.... muß der auch noch seinen Senf dazu geben !?
Tut mir Leid - muß ich !

Bei den beschriebenen Aufgaben kann der Grund dafür aus nur 2 Möglichkeiten bestehen:
1. es wurde ein Angriff des benachbarten Staates über die Staatsgrenze (mittels FSJ) hinter die eigenen Linien erwartet.
2. es gab zu viel "Kriminelle" in der DDR

ansonsten machen doch die rot markierten Textstellen keinen Sinn - oder ???

Oss`n




Hallo Ossn,

was sind denn FSJ??? Ich steh da im Moment echt auf dem Schlauch und werde nicht wirklich schlau was Du mit Deiner Aussage sagen willst.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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