#1

gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 10:48
von ahlbecker (gelöscht)
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hallo freunde
war mal wieder auf vielen seiten unterwegs. da bin ich dann auch auf einen Link von siggimann gestoßen. seine hompage ein ddrmuseum???? das hat mich neugierig gemacht. habe dort ein paar seiten gelesen und festgestellt es muss zwei ddr gegeben haben. ich habe leider in der anderen gelebt. oder hat siggimann aus irgendeinen grund eine andere sichtweise?????
in meiner ddr war auch nicht alles schlecht, aber man musste eine hohe mauer bauen um die leute bei der stange zu halten. siggimann wo war und was ist aus deinem schlaraffenland geworden????
fragt dich der ahlbecker aus der anderen ddr


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#2

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 10:54
von moreau | 384 Beiträge

Hey ahlbecker hast du das nicht gewust?? Klar gab es zwei mal die DDR . Die Eine wie sie in der Zeitung stand und die Andere in der wir gelebt haben.

gruß
Moreau


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#3

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 12:31
von Gert | 12.354 Beiträge

ahlbecker, der User siggimann hat doch seine verschwurbelten Sozialismusideen hier auch schon postuliert unter naderem mit Reklame für und mit Hinweis auf seine Hompage.
Ist so abseits jeder Realität, dass man nur sagen kann : in die Tonne kloppen !

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#4

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 12:46
von Jawa 350 | 676 Beiträge

@Ahlbecker ich finde es schäbig so einen Beitrag zu erstellen.

Diese Homepage von Siggimann hat bestimmt viel Arbeit gemacht! Und so manches sind nun mal Tatsachen !


MfG
Jawa350
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#5

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 13:13
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von ahlbecker
...eine andere sichtweise?????
in meiner ddr war auch nicht alles schlecht, aber man musste eine hohe mauer bauen um die leute bei der stange zu halten. siggimann wo war und was ist aus deinem schlaraffenland geworden????
...



Meister von die Küste, hast den Zeitfaktor vergessen. Du wolltest alles auf einmal. Das ging in der DDR nun mal nicht. Nicht mal am großen Wasser. Hättest ganz in Ruhe jahrelang gesammelt, wäre auch bei dir das Museum voll geworden. Außer mit diesen geschwungenen Südfrüchten vielleicht, die halten sich nicht so lange.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#6

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 14:22
von ahlbecker (gelöscht)
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Zitat von S51
[quote="ahlbecker"]...eine andere sichtweise?????
in meiner ddr war auch nicht alles schlecht, aber man musste eine hohe mauer bauen um die leute bei der stange zu halten. siggimann wo war und was ist aus deinem schlaraffenland geworden????
...



Meister von die Küste, hast den Zeitfaktor vergessen. Du wolltest alles auf einmal. Das ging in der DDR nun mal nicht. Nicht mal am großen Wasser. Hättest ganz in Ruhe jahrelang gesammelt, wäre auch bei dir das Museum voll geworden. Außer mit diesen geschwungenen Südfrüchten vielleicht, die halten sich nicht so lange.[/quote]
was wollte ich auf einmal???????????


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#7

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 14:26
von ahlbecker (gelöscht)
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Zitat von Jawa 350
@Ahlbecker ich finde es schäbig so einen Beitrag zu erstellen.

Diese Homepage von Siggimann hat bestimmt viel Arbeit gemacht! Und so manches sind nun mal Tatsachen !



manches war in meiner ddr ja auch nicht schlecht, das schrieb ich doch oder????


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#8

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 15:53
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von ahlbecker
...was wollte ich auf einmal???????????



Ich habe den Ironiebutton vergessen, sorry.
Unsere DDR-Museen sind vielerorten gut gefüllt. Ich besuche sie gerne, so in der sächsischen Schweiz und andernorts. Auch und gerade mit meinem Nachwuchs. Da gibt es so manches AHA-Erlebnis. Ja, das gab es alles. Manches hatte und hat man selber. Als DDR-Bürger war man nun mal Jäger und Sammler in einer langen Tradition.
Diese Museen bedeuten ja nicht, dass dies alles nun jeder zu jeder und in kürzester Zeit ergattern konnte. Manchem ist man damals auch recht erfolglos hinterher gerannt. Deshalb sind sie wie alle Museen halt nur eine relative aber eben amüsante Wahrheit. Die man um so weniger ernst nimmt, wie weit man eben von den Volksberuhigungstränken wie Berlin oder florierenden Tauschgegenden wie der Ostseeküste entfernt war. Mancher wird eben sauer. Sieht er doch hier, was andere abgestaubt haben. Doch was soll´s, ist doch Geschichte.
Kein Grund jedoch, auf jene sauer zu sein, die sich da heute so große Mühe geben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 19.08.2011 15:54 | nach oben springen
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#9

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 16:02
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Ob diese Hompage viel Arbeit gemacht hat will hier Niemand bestreiten,aber sie ist jenseits von Gut und Böse.Ich habe sie mir auch angeschaut.Sie ist Aufgebaut auf Ideologien wie sie nur sehr wenige in der DDR erlebt haben.Es ist hier das Wiedergegeben was die Volkskammer gesappert hat.Alles nicht der Rede Wert und schnell wieder zu machen.Ich wünsche Siggimann weiterhin viel Spass beim Sammeln.Die Resonanz wird sich in Grenzen halten.
Es hat ja vor allen nichts mit einem "DDR Museum" zu Tun.Es gibt Museen die den Alltag in der DDR mit allen Utensilien wiederspiegeln.
Das hier besagte ist schriftliche Propaganda vom Feinsten,aber Jeder hat das Recht das so zu sehen,wie es auch zwei User aus unserem Forum gelobt haben.


zuletzt bearbeitet 19.08.2011 18:23 | nach oben springen
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#10

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 16:26
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Jawa 350
@Ahlbecker ich finde es schäbig so einen Beitrag zu erstellen.

Diese Homepage von Siggimann hat bestimmt viel Arbeit gemacht! Und so manches sind nun mal Tatsachen !





@ jawa, dass diese Hompage von siggimann deinen Beifall findet war mir klar

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 16:41
von Mitläufer (gelöscht)
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Habe mal Kurz die HP besucht.

Mein Fazit, ewig Gestriger der versucht, sich die zu Recht untergegangene DDR schönzureden.

Mehr will ich dazu nicht sagen.
Die Diskussion wird eh schon kontrovers.


MfG
Andreas


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#12

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 16:41
von ABV | 4.202 Beiträge

Manchmal hat man aber auch wirklich das Gefühl, dass es die DDR mehrmals gab. Und das nicht nur zweimal! Wenn heute, zum Beispiel fünf verschiedene Menschen über die DDR reden, bekommt der unbefangene Zuhörer womöglich genauso so viele verschiedene Einschätzungen über eben diese DDR. Für den einen ist oder war sie das " Paradies schlechthin", der andere liefert eine Einschätzung ab, als wolle er das Leben in einer südamerikanischen Bananenrepublik beschreiben. Lustig ist aber auch, dass einige welche früher in der DDR immer gemeckert haben, diese heute am liebsten wieder zurück haben wollen. So manches Ärgernis erscheint aus der Ferne der Zeit betrachtet, offenbar viel weniger ärgerlich zu sein. Die menschliche Psyche ist halt unergründlich. Mir tun die nachfolgenden Generationen bei diesem Wirrwarr von sich nicht selten in Kernpunkten widersprechenden Zeitzeugenaussagen jetzt schon leid. Aber vielleicht gibt es ja unser Forum in hundert Jahren auch noch, geführt von Angelo IV?
Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#13

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 19:49
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Echt gesagt mir ist es egal ob es die DDR zweimal oder dreimal gab oder ob es die viel geliebte Demokratie zweimal oder dreimal gibt.
Fakt ist für mich--ist ein Mensch in einer Gesellschaft nicht sozial abgesichert--gehört er nicht dazu und wird ausgegrenzt.Der Sozialismus hat sein Volk schon nicht mitgenommen und die Demokratie tut es auch nicht.Und dieses kann mal zum Bummerang werden (siehe die Unruhen in England) Also schauen wir in die Zukunft,die uns nichts zeigt, was mal kommen wird. Gruß Rostocker


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#14

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 20:02
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von ahlbecker
[...]gab es die ddr zweimal??????[...]


Also wenn ich mir den Strassenzustand westlich der ehem. Staatsgrenze West anschaue bzw. drüberhoppele, dann kommt mir das schon bekannt vor...

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#15

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 19.08.2011 22:34
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Jawa 350
@Ahlbecker ich finde es schäbig so einen Beitrag zu erstellen.

Diese Homepage von Siggimann hat bestimmt viel Arbeit gemacht! Und so manches sind nun mal Tatsachen !





@ jawa, dass diese Hompage von siggimann deinen Beifall findet war mir klar

Gruß Gert




Aber Gertiiii wir haben doch schon einen Senfgeber hier im Forum!


MfG
Jawa350
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#16

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 20.08.2011 18:20
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Jawa 350


Diese Homepage von Siggimann hat bestimmt viel Arbeit gemacht! Und so manches sind nun mal Tatsachen !




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Es wird ja wohl Keiner bestreiten daß dem Siggimann seine Hompage mit viel Arbeitseinsatz verbunden war. Das Alleine sagt aber noch lange nichts über den Wahrheitsgehalt des von ihm eingestellten Materials aus. Alleine wie er versucht hat die Wartezeiten für einen PKW auf 2 Jahre zu drücken, müßten doch selbst dem Hartgesottenem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Bei allem Respekt für die von Siggimann investierte Zeit, am Ende ist doch nur eine Verklärung der damaligen DDR-Zustände heraus gekommen und ich will nur hoffen daß dem Siggimann gedanklich weit weniger hinterher laufen werden wie dem Rattenfänger von Hameln, obwohl mein Vertrauen darauf durch einige Beiträge zum Thema erhebliche Zweifel offenlassen.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 20.08.2011 18:21 | nach oben springen
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#17

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 20.08.2011 18:40
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Es ist mal wieder so lieber wosch das das mit der einfachen Logik bei Dir nicht so richtig klappen will.

Um es Dir verständlich zu erklären wie das mit den Autobestellungen gemeint war.
Vater bestellt per Heute: --> Wartezeit 16 Jahre
Mutter bestellte 2 Jahre später: ---> Wartezeit 16 Jahre
Oma bestellte 4 Jahre später: --> Wartezeit 16 Jahre
Opa bestellte 6 Jahre später: --> Wartezeit 16 Jahre

Nachdem die Familie geduldig 16 Jahre gewartet hat und ihr erstes Auto in Empfang genommen hat, erst dann! kommt es zum geschilderten Phänomen das die Familie aller zwei Jahre mit einem neuen Auto zu rechnen hat.

Das war sogar eine durchaus gängige Praxis, meine Eltern bestellten wechselseitig in einem Siebenjahreszyklus, also hatten sie aller 7 Jahre ein neues Auto. (Um es für Dich verständlich zu erklären: Meine Mutter bestellte Heute, mein Vater sieben Jahre später. Wenn meine Mutter ihr Auto bekam gab sie eine neue Bestellung ab, ebenso mein Vater wenn er sieben Jahre später dran war. Problem Verstanden? )

Was die Seite als solche angeht, da enthalte ich mich mal der Meinung.
Er sieht das so, es ist sein gutes Recht.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#18

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 20.08.2011 19:01
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Nostalgiker
Es ist mal wieder so lieber wosch das das mit der einfachen Logik bei Dir nicht so richtig klappen will.

Um es Dir verständlich zu erklären wie das mit den Autobestellungen gemeint war.
Vater bestellt per Heute: --> Wartezeit 16 Jahre
Mutter bestellte 2 Jahre später: ---> Wartezeit 16 Jahre
Oma bestellte 4 Jahre später: --> Wartezeit 16 Jahre
Opa bestellte 6 Jahre später: --> Wartezeit 16 Jahre

Nachdem die Familie geduldig 16 Jahre gewartet hat und ihr erstes Auto in Empfang genommen hat, erst dann! kommt es zum geschilderten Phänomen das die Familie aller zwei Jahre mit einem neuen Auto zu rechnen hat.

Das war sogar eine durchaus gängige Praxis, meine Eltern bestellten wechselseitig in einem Siebenjahreszyklus, also hatten sie aller 7 Jahre ein neues Auto. (Um es für Dich verständlich zu erklären: Meine Mutter bestellte Heute, mein Vater sieben Jahre später. Wenn meine Mutter ihr Auto bekam gab sie eine neue Bestellung ab, ebenso mein Vater wenn er sieben Jahre später dran war. Problem Verstanden? )

Was die Seite als solche angeht, da enthalte ich mich mal der Meinung.
Er sieht das so, es ist sein gutes Recht.

Gruß
Nostalgiker




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Du vergißt leider dabei, daß die Bestellung von "Mutti" nicht unbedingt eine Bestellung für dir Familie war, denn wenn man davon ausgeht daß Mutti auch ´nen Führerschein hatte, kann man getrost davon ausgehen daß nicht jeder von den "Muttis" bestellter Trabi ein Geschenk für den Sohnemann gewesen war. Also "Mutti" mußte für ihren Trabi genau so lange warten wie ihre Kinder. Und was Oma und Opi betraf, wieviele von den älteren Herrschaften konnten wegen vorzeitigem Ableben ihren nach 16 Jahren zu liefernen Trabi gar nicht mehr an die lieben Enkelchen übergeben. Nein Nostalgiker, Deine Art zu rechnen ist nicht die Art von Adam Riese. tut mir leid, wo Dein Wille ist, ist nicht immer Dein Weg. Ein 10 Jahre alter Trabi kostete auf dem Schwarzmarkt etwa genau so viel wie ein staatlich abgegebener Neuwagen. Wie erklärst Du Dir das bei Deinen angeblich so kurzen Wartezeiten? Danke aber trotzdem für Deinen "netten" Versuch mir das Rechnen beizubringen. Mit dieser Art der "Planerfüllung" hat sich die DDR übrigens selbst in den Ruin gewirtschaftet. "Potemkische Dörfer" lassen grüßen!!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#19

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 20.08.2011 20:01
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ABV
Manchmal hat man aber auch wirklich das Gefühl, dass es die DDR mehrmals gab. Und das nicht nur zweimal! Wenn heute, zum Beispiel fünf verschiedene Menschen über die DDR reden, bekommt der unbefangene Zuhörer womöglich genauso so viele verschiedene Einschätzungen über eben diese DDR. Für den einen ist oder war sie das " Paradies schlechthin", der andere liefert eine Einschätzung ab, als wolle er das Leben in einer südamerikanischen Bananenrepublik beschreiben. Lustig ist aber auch, dass einige welche früher in der DDR immer gemeckert haben, diese heute am liebsten wieder zurück haben wollen. So manches Ärgernis erscheint aus der Ferne der Zeit betrachtet, offenbar viel weniger ärgerlich zu sein. Die menschliche Psyche ist halt unergründlich. Mir tun die nachfolgenden Generationen bei diesem Wirrwarr von sich nicht selten in Kernpunkten widersprechenden Zeitzeugenaussagen jetzt schon leid. Aber vielleicht gibt es ja unser Forum in hundert Jahren auch noch, geführt von Angelo IV?
Gruß an alle
Uwe


So gesehen ist die DDR ein börsennotierter Wert auf dem Markt der Emotionen, der enorm schwankungsanfällig ist.
Etliche Bewohner der sang- und klanglos gekenterten Republik waren 1991 vielleicht noch froh über diesen Untergang tauchen aber inzwischen mit wachsender Begeisterung nach den Wrackteilen, versuchen das eine oder andere zu revitalisieren, z.B. indem sie wieder mit selbst geschlagenenem Holz und Baumarktkohlen aus dem Wochenangebot heizen, weil Öl unbezahlbar geworden ist, bauen wie in alten Zeiten wieder Gemüse an wegen einer geschickt gesäten EHEC- Hysterie, manche kaufen sogar immer noch Trabis, die bis zu 8000 Euro beim Autoscout kosten (allerdings nur der von Cindy aus Marzahn, die anderen sind etwas billiger...).
Mein persönlicher Börsenchart sieht so aus, daß sich die (rein fiktive) DDR in der Nachbewertung seit ca. 2000 in einem intakten Aufwärtstrend befindet, der kaum noch Rücksetzer hat, dieser Chart würde bei einer ehrlichen Inventur dieser Schuldenrepublik auch durch wirtschaftliche Fundamentaldaten bestätigt werden, aber davor hat die Besatzung auf Merkels Fregatte eine gewaltige Angst und so macht sie sich die Zahlen eben selber (die Angaben zur tatsächlichen Arbeitslosigkeit schwanken zwischen mehreren Millionen, je nach Buchungstechnik), so wie G. Mittag auch bei seiner hochkreativen Planerfüllungsstatistik, es hat sich schlichtweg nichts geändert.
In meinem Alltag macht sich auf Schritt und Tritt das Gefühl breit selbst auf dem monetären Sektor einer ärmeren Gesellschaft anzugehören als jemals zuvor, dieses Gebettle um Spenden für die Sanierung eines Spielplatzes, Schlaglochpatenschaften, Reparaturstaus in den Bahninfrastruktur mit Streckenstillegungen in einem Ausmaß, die früher unvorstellbar waren (das Bahnnetz Sachsen- Anhalt hat heute die Streckendichte von 1870!!) usw.
Es ist jedoch vorstellbar, daß wir von einem zwischenzeitlich hohem Niveau des Neubaus und der Investitionstätigkeit bei der Normalität angekommen sind, trotzdem kann man auf keinem Fall den Preis dieser Investitionen aus dem Bewußtsein verdrängen, die 45 Mrd. Euro zum Beispiel, die seit der Bahnprivatisierung 1994 in die Infrastruktur gesteckt wurden, sind niemals rückzahlbar, nicht mal unter marktwirtschaftlichen Laborbedingungen, nicht mal bei optimaler Betriebsführung und Nachfragesituation und so muß es erlaubt sein, diese Schuldenproblematik als Hauptkriterium bei der Bewertung der wirtschaftlichen Situation zu hinterfragen.
Diese Schulden sind nichts anderes als Doping und genauso wie Dopingweltmeister ihre Titel zurückgeben müssen könnte die DDR nach Aberkennung dieser Titel aus der Vergangenheit bezogen auf die Wirtschaftsdaten durchaus wieder vorbeiziehen, weil sie schlichtweg gesünder war sowohl hinsichtlich der demografischen als auch der Beschäftigungssituation, das sind fundamentale schwergewichtige Bewertungskriterien.
Wir sind noch nicht fertig mit der Zeitrechnung und erfolgreiche sozialistische Staaten wie Venezuela oder China wären mit einer demokratischen Regierung durchaus kein Auslaufmodell, zumindest aus meiner Sicht.



zuletzt bearbeitet 20.08.2011 20:46 | nach oben springen
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#20

RE: gab es die ddr zweimal??????

in Leben in der DDR 20.08.2011 20:36
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Nostalgiker
Es ist mal wieder so lieber wosch das das mit der einfachen Logik bei Dir nicht so richtig klappen will.

Um es Dir verständlich zu erklären wie das mit den Autobestellungen gemeint war.
Vater bestellt per Heute: --> Wartezeit 16 Jahre
Mutter bestellte 2 Jahre später: ---> Wartezeit 16 Jahre
Oma bestellte 4 Jahre später: --> Wartezeit 16 Jahre
Opa bestellte 6 Jahre später: --> Wartezeit 16 Jahre

Nachdem die Familie geduldig 16 Jahre gewartet hat und ihr erstes Auto in Empfang genommen hat, erst dann! kommt es zum geschilderten Phänomen das die Familie aller zwei Jahre mit einem neuen Auto zu rechnen hat.

Das war sogar eine durchaus gängige Praxis, meine Eltern bestellten wechselseitig in einem Siebenjahreszyklus, also hatten sie aller 7 Jahre ein neues Auto. (Um es für Dich verständlich zu erklären: Meine Mutter bestellte Heute, mein Vater sieben Jahre später. Wenn meine Mutter ihr Auto bekam gab sie eine neue Bestellung ab, ebenso mein Vater wenn er sieben Jahre später dran war. Problem Verstanden? )

Was die Seite als solche angeht, da enthalte ich mich mal der Meinung.
Er sieht das so, es ist sein gutes Recht.

Gruß
Nostalgiker



Nur mal eine kleine Randbemerkung.
Ist es nicht eigentlich ein Zeichen von Freiheit, wenn man bezogen auf die Erwerbssituation, sprich der Berufstätigkeit, die freie Wahl hat, notfalls auf ein Auto verzichten zu können anstatt von allen Seiten dazu genötigt zu werden, solche Anschaffungen bei Strafe des eigenen Untergangs tätigen zu müssen ?
Wenn man wegen flächendeckender Entindustrialisierung und dem damit einhergehenden Berufspendlerschicksal, Schließung von Praxen, Streckenstillegungen der Bahn, Vernichtung von Schulstandorten und was weiß ich was regelrecht dazu genötigt wird, einen Pkw anschaffen zu müssen dann ist das für mich und wohl auch vielen Leidensgefährten die Umkehrung der Kausalkette.
Die Freiheit einer Wahl zwischen Ja und Nein zum Auto ist höherwertig als die Wahl zwischen Marken, Ausstattung, Prestigeträchtigkeit und so behalte ich die Zeiten der offentlichen Vollversorgung mit Verkehrsmitteln in guter Erinnerung, sehe aber ein, daß es in vielen Nestern auf Grund von (geografischen) Primärfaktoren durchaus auch ein Gewinn ist, ein Auto anschaffen zu können.
Wie vieles andere auch, kann man sich selbst solche Gegebenheiten betriebswirtschaftlich unterlegen und so hatte ich mal spaßeshalber ausgerechnet, daß ich durch den Verzicht auf ein Auto, also Kapitaldienst (30.000 Euro anlegen statt Autokauf), Benzin, Versicherung, Steuern, Reparaturen u.a. basierend auf die Angaben einer Vergleichsperson (Arbeitskollege vom identischen Wohnort, gleichaltrig, gleiche Familiensituation) etwa 2500 km Taxi fahren könnte, was nicht annähernd meinem Bedarf entsprechen würde.
Dazu kommen auch Extremfälle, wie der tödliche Autounfall einer Arbeitskollegin, die nur auf Druck des Arbeitgebers DB wegen einer Auflösung der Dienststelle von jetzt auf gleich mobil sein mußte und das nur extrem widerwillig in Angriff nahm mit der benannten Konsequenz.
Und auch wenn so etwas Ausnahmefälle sind, für viele ist der Besitz eines Autos nur ein notwendiges Übel, das vielen aufgezwungen wird, die lieber ohne solche Ausgabeposten durchs Leben kommen würden, wegen der o.g. (verschlechterten) Situation aber dazu verdonnert wurden.



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