#1

Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 01:48
von Mitläufer (gelöscht)
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Es sollte der erste routinemäßige Grenzdienst als frischgebackener Postenführer inklusive nigelnagelneuem Posten werden.
Es muss im Spätherbst Anfang der achtziger Jahre gewesen sein als wir das erste Mal als Postenführer zum Grenzdienst fuhren. Die Alten waren scheinbar schon so sehr verbraucht, das sie dringend einen langfristigen Dauererholungsurlaub in der Heimat bekamen. Jedenfalls wurden sie seitdem nicht mehr gesehen.
Am BBT ( Brandenburger Tor) angekommen graute zwar dem Morgen aber von Morgengrauen war noch nichts zu spüren. Kurzum es war noch stockdunkle Nacht.
Die Postenpaare waren eingeteilt und sollten zur Ablösung marschieren. Nun waren aber wir die Alten und damit erfahrenen Hasen und somit war ich der Meinung das es besser wäre meinen Posten noch einmal zum Pinkeln zu schicken. Diesem Wunsch wurde dann jedoch mit den Worten "Nö, muss nicht" vehement widersprochen. Na gut was soll´s, wenn er nicht muss muss er nicht.
Also bezogen wir unsere Bereiche, Gruppenführer mit Posten am Hinterlandzaun ( da stand so ein schnuckeliger Alu-Bungalow in welchem aber nur der Gruppenführer Wohnrecht hatte sein Posten durfte sich bei Wind und Wetter wie ein Kettenhund zwischen den beiden Fahrstreifen an der Ein- und Ausfahrt zum BBT bewegen). Ein zweites Postenpaar stieg in den Turm zur rechten des BBT und ich durfte mit meinem Posten (öhm nennen ihn wir mal Pierre) vor dem BBT Lustwandeln. Es gab wieder genug Gesprächsstoff mit den "Neuen" und so vergingen die ersten Stunden relativ schnell und es sollte nicht mehr lange dauern bis sich bei mein Pierre ein Menschliches Bedürfnis meldete " Hm..., ich müsst mal Pinkeln" . Für solch extravagante Wünsche gab es dann Varianten (Ich glaub es ging wohl so. Turm absitzen und den Postenbereich vor dem BBT übernehmen Gruppenführer mit Posten auf Höhe Kolonnenweg und wir am Gruppenführer Alu-Bungalow oder so ähnlich). Jedenfalls musste dieses Anliegen beim Gruppenführer angemeldet werden der dann über das wann zu entscheiden hatte. Die Entscheidung an diesem Morgen war allerdings zu Ungunsten meines Postens "Nö geht nicht es kommt gleich eine Delegation".
Für Uneingeweihte .
Im Südflügel des BBT befand sich zu dieser unsäglichen Zeit ein Informationszentrum,der Stadtkommandantur Berlin,für mehr oder minder hochrangige Staatsgäste. Hier wurde über den "Klassenfeind" hergezogen. Ich kann Euch sagen ... Oha . Wenn ich mich noch recht entsinne dauerte der Spuk immer ca. 30 Minuten für minder hochrangige Staatsgäste. Die wichtigeren wurden im Anschluss noch auf eine Tribüne vor dem BBT geführt von wo aus sie einen Blick auf den "verfaulenden Kapitalismus" werfen durften. Viele wollten den Blick wagen doch gab es auch Staatsgäste die diesen Anblick nicht verkraftet hätten und Dankend absagten. (Kim Il Sung soll wohl von der Arschklemmerfront gewesen sein.)
Das erscheinen einer Delegation bedeutet das nicht mehr vor sondern innerhalb der Säulen des BBT flaniert wurde. Gut sichtbar für die vielen uns ständig freundlich zurufenden und jubelnden Menschen aus der Garnisonsstadt Berlin (West). Ich glaube da standen drei Besucherplattformen(Amerikanisch,Englisch und Französisch) Die Russische hatten ja wir (Ätsch).
Irgendwie wurde mein Pierre aber nun auch immer stiller und man konnte deutlich erkennen wie die kleine Pionierblase dem internen Überdruckventil immer mehr zu schaffen machte.
Nun gut die Delegation war minder wichtig und entschwand nach vorausgesagter Zeit und wir hechelten zum Hallobim um nun endlich die ersehnte Rauslösung zu bekommen. Auf mein Ansinnen erschallte am Hörer dann nur das bekannte "Nö geht nicht es kommt gleich eine Delegation". In diesem Moment wünscht man sich die Mauer zehn Meter hoc. Sie war aber nur zwei Meter und zerquetschte . Jede Ecke und jeder Winkel einsehbar. Entweder von Ost oder von West. Einfach mal so an ´ne Säule Pissen is´da nicht. Wir mussten ja repräsentieren und nicht urinieren.
Genau in diesem Moment kommt der Objektkommandant Oberstltn. Str... (war´s Struppi oder war der vom Bahnhof ??? ich weis es leider nicht mehr).
Also Männchen machen und Meldung runterleiern "Genosse Oberstleutnant .......usw. usv. ... keine Vorkommnisse)
Keine Vorkommnisse ??? Das stimmte doch nicht das Vorkommiss stand direkt neben mir Pierre der musste doch dringend pinkeln.Also Problem erläutert und der Genosse Oberstleutnant befand das das Problem einer umgehenden Erlösung bedarf. Variante Objektkommandant wurde durchgespielt. Ob die so jemals vorgesehen war ??? Also Turm bleibt oben Gruppenführer mit Posten aus Höhe
Koloniegröße Sie in´s Gruppenführer Alu-Bungalowhütchen ihr Posten in die Toilette und ich bleibe hier im Postenbereich.
Eigentlich ganz einfach wenn man Oberstleutnant ist.
Also schnurstracks nach vorne. Ich nach links in das Gruppenführer Alu-Bungalowhütchen und Pierre nach rechts in unseren Stützpunk zur Toilette.
Hier zur Erklärung.
Stand man am Hinterlandzaun vor dem BBT waren auf der Linken Seite (ich kam ja vom BBT daher für mich rechts) die rudimentären Reste der Akademie der Künste (denk ich jedenfalls) zu sehen. In deren unterer Etage hatten sich in einem abgegrenzten Bereich die GT der DDR eingemietet. Hier war das Zimmer vom Objektkommandanten, eine Küche sowie ein Herrenruheraum nebst Toilette und Putzmittelraum. Außerdem noch eine Zuführungszelle welche schon mit einer Person überbelegt war.

Im Herrenruheraum durfte immer ein Teil der Abgelösten Schicht als Reserve verbleiben.
Die Nachtschicht schlief zu dieser Zeit also tief und fest im Bettenmief ihrer Vorgänger.

Als ich die Alu-Kemenate erreichte läutet in dieser eins der installierten Telefone. (Jeder stinknormale "Ossi" musste Jahrzehnte aus so ein Telebim warten und da gab es gleich mehrere davon? Was für eine Verschwendung. Wie im Westen! )
Also das Gerät gesucht welches die Ruhe so ungemein störte und mich gemeldet. Es war der obligate Lagebericht vom Bahnhof Friedrichstraße in welchem mitgeteilt wurde wie viele potentielle "Aussteiger" im Anmarsch auf unsere friedliche Grenze waren. Inklusive der bis an die Zähne bewaffneten Fahnenflüchtigen Sowjetsoldaten. (???Waren die echt, oder dienten die nur der Steigerung unserer Wachsamkeit???)
Und wie der da so labert schweift mein Blick zur Straße Unter den Linden. Warum der nun ausgerechnet an der flotten Biene hängen blieb ? Die flotte Biene kam aber auch im Tiefflug angerauscht. Es war irgendwie zu erahnen das die Landebahn vor dem Hinterlandzaun zu kurz sein würde. Richtig geahnt, Plumps lag die Biene auf der Falschen Seite. Doch statt sich nachdem sie sich wieder aufgerappelt hatte wieder zügig auf die ihr zugewiesene Seite zu begeben versuchte sie ihren Tiefflug westwärts fortzusetzen.
Erst jetzt machte es in meinem Hirn "Klick. Die will abhauen!" Mit einem freundlichen "Melde mich gleich wieder" entglitt der Hörer des Telebim meinen Händen und baumelte am Kabel hängend vor sich hin. Ich stürm aus der Hütte raus und die Biene rennt mir schier in die Arme. Das obligate "Halt stehn bleiben Grenztruppen der DDR ::: " war mir total entfallen und ich säuselte Biene an "Wo willst´n hin?"
Und Biene antwortete mit dem ausgestreckten Arm westwärts fuchtelnd "Ich hab heute Geburtstag. Meinen Achtzehnten und ich will da rüber zu meinem Onkel. Der wartet da". OK anhand ihrer Metfahne war eindeutig zu erriechen das Bienen einen Anlass hatte sich dermaßen zu besaufen aber so einfach rüberlatschen war ja wohl nicht. "Also Mädel einfach so rübergehen geht nicht, kuck mal da stehen welche und da und da. Die wollen dir nur böses, ich aber nicht. Wir müssen da in das Haus ( Akademie) und durch den dort befindlichen Tunnel. Das leuchtete Biene ein und sie ging freiwillig in das Haus um im Fahrstuhlkorb platz zu nehmen. Das es sich bei dem Fahrstuhlkorb um die Zuführungszelle handelte,merkte Biene aber nicht. Ich Schnappte mir also Biene am linken Arm damit sie mir nicht entfleuchte. Upps der war aber hart,der war im Gips. Wenn die mir den übers Hirn gezogen hätte wäre alles anders gekommen.Unterm rechten Flügel trug Biene ein Beutelchen ( garantiert nicht zum Necktarsammeln). Also auf dem Weg zum "Fahrstuhl tangierten Biene und ich noch kurz die Toilette in welcher mein Posten noch war. "Fertsch werden wir ham´ne Verhaftung". Ob er schon "fertsch"war oder noch dabei ??? "Koi Ahnung".
Jedenfalls reichte die Zeit aus um von Biene den PA zu fordern welchen sie aber nicht mithaben wollte und ihr das Beutelchen abzunehmen. Und was soll ich Euch sagen im Beutelchen war ihr PA nebt einem Gemüsemesser. (Seit wann gehen Bienen mit einem Gemüsemesser auf Honigsuche?) "Was willst´n mit dem Messer?" Biene: "Mich verteidigen."
"Gegen wen?" Biene: "Gegen Euch".
In meinem Kopf "Die redet sich um Kopf und Kragen."
Zwischenzeitlich war auch Pierre "fertsch" und gesellte sich zu uns. Ich wies ihn an die Nachteulen zu wecken zwecks weiterer Betreuung der einsamen Biene. Während Pierre die Bereitschaftstruppe weckte sorgte ich noch schnell dafür das in der Küche wieder ein gescheites Gemüsemesser vorrätig war und Biene keins mehr hatte.
Meine letzte Instruktion an Biene war dann noch "Wenn dich einer fragt, du bist im Suff übern Zaun gefallen:"
Mein Posten und ich übergaben Biene der Nachtschicht um uns wieder nach draußen zu begeben um umgehend dem Genossen Oberstleutnant in die Arme zu laufen der wohl wachen Auges gemerkt hatte "Da stimmt was nicht !" Also Männchen machen und Meldung.
"Weibliche orientierungslose Person über den Hinterlandzaun gestürzt und von mir zugeführt". "Boh eh war ich gut." Nee warsch nicht.
"Und warum haben Sie keinen Grenzalarm ausgelöst?" Schiete das hatte ich total vergessen das so etwas gefälligst auch zu machen sei.
Wie es mit Biene nun weiterging kann ich nicht sagen. Es fuhren dann innerhalb weniger Minuten diverse Fahrzeuge am BBT vor welche teil sichtbar als Fahrzeuge der GT zu erkennen waren zum Teil aber auch nicht zugeordnet werden konnten.Ein Krankenwagen soll Biene wohl zur Ausnüchterung in die Charite gebracht haben.
Laut dem Gruppenführer wurde sie einige Tage später wieder am BBT gesichtet um sich für unsere Fairness zu bedanken.
Für uns sprang ein Sonderurlaub heraus plus ´ner russischen Poljot.
Auch wenn es so viel zu lesen war das ganze ereignete sich innerhalb weniger Minuten.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas

Sollten sich Ablaufsfehler eingeschlichen haben möge man mir das verzeihen. Ich habe das alles so in Erinnerung.


Lefti, to2703, EK 70, histoLektDE und Hugo10 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 06:32
von ABV | 4.204 Beiträge

Hallo Andreas!
Also ich hätte mich beim Lesen deiner Geschichte beinahe bep..... vor lauter Lachen. Super geschrieben, großes Komplient von mir. Solche Geschichten heben die Qualität unseres Forums.

Viele Grüße vom Oderstrand
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#3

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 07:39
von GZB1 | 3.287 Beiträge

@Mitläufer

danke für die tolle Geschichte.

Da haste aber mächtig Glück gehabt, dass sich Biene im Suff bei der Vernehmung nicht doch noch verquatscht hat
(Besoffene und kleine Kinder...).

Sonst wärste sicher dran gewesen. Auch mit "Sonderurlaub", aber nich zu Hause.

Wimre, war das Gitter/Zaun für die Schaulustigen am BBT ca. 1,60 m hoch. Die Begründung mit, bin "rübergefallen", ist da schon ein Kunststück. Und sich dann auch noch später bei anderen Kameraden für die Fairness bedanken. Hut ab!

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 18.08.2011 08:15 | nach oben springen

#4

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 08:44
von moreau | 384 Beiträge

Hallo Mitläufer,

super Geschichte und absolut genial geschrieben. Mich hät´s bald vom Sitz gewedelt.
Aber Ehrlich! ein bissel, ganz schön Schwein haste gehabt das SummSumm sich bei der Vernehmung nicht verquatscht hat.

Gruß
Moreau


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#5

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 08:47
von Mitläufer (gelöscht)
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@ GZB1

Zitat
war das Gitter/Zaun für die Schaulustigen am BBT ca. 1,60 m hoch


Mit nichten. Der Zaun war eheblich niedriger. Besucher konnten bequem drauflümmeln und ihren Blick gen Westen schweifen lassen.

@ All

Danke für Euer positives Feedback


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#6

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 09:52
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge

Zitat von Mitläufer
@ GZB1

Zitat
war das Gitter/Zaun für die Schaulustigen am BBT ca. 1,60 m hoch


Mit nichten. Der Zaun war eheblich niedriger. Besucher konnten bequem drauflümmeln und ihren Blick gen Westen schweifen lassen.

@ All

Danke für Euer positives Feedback





Quelle: http://www.welt.de/regionales/berlin/art...burger-Tor.html

Nicht besonders schwierig, da rüberzugehen, besonders links bei der Tafel "Grenzgebiet" nicht. Besonders für neugierige Kinder sehr interessant...
Theo


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#7

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 10:26
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Mitläufer
@ GZB1

[quote]war das Gitter/Zaun für die Schaulustigen am BBT ca. 1,60 m hoch


Mit nichten. Der Zaun war eheblich niedriger. Besucher konnten bequem drauflümmeln und ihren Blick gen Westen schweifen lassen.

Nicht besonders schwierig, da rüberzugehen, besonders links bei der Tafel "Grenzgebiet" nicht. Besonders für neugierige Kinder sehr interessant...
Theo




Gut dann war das Gitter eben 1,50m. Allerdings ist rübergehen/ steigen imho doch noch was anderes als "rüberfallen".
Mir ist irgendwie erinnerlich, dass besonders Kecke auch mal auf dem Gitter saßen. War denn der Pariser Platz aus Richtung Unter den Linden nicht Kamera-überwacht?


zuletzt bearbeitet 18.08.2011 15:31 | nach oben springen

#8

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 10:36
von exgakl | 7.238 Beiträge

tolle Geschichte, super geschrieben... danke dafür!


VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#9

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 10:39
von Adam | 145 Beiträge

hallo Mitläufer!! super geschichte, echt filmreif !! gruß Adam


Ausbildung:GAR.7 Halberstadt 02.11.1984-25.04.1985
Grenzdienst:GR1/GK1 Pfaffschwende 25.04.1985-29.04.1986
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#10

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 16:48
von EK87II | 109 Beiträge

Hallo Mitläufer, echt toll und kurzweilig geschrieben. Glückwunsch


Gruß
EK87II
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#11

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 18:52
von Gelöschtes Mitglied
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Tach Mitläufer,

eine wunderbare Geschichte,hat sich angenehm gelesen.
(Warst du vielleicht der Imker?)
Hier scheinen jetzt wohl langsam verkannte Schriftsteller anzutreten.
Denke da mal an den ABV,Kimble und dich,um nur einige zu nennen.
Gut für das Forum.

Gruß ek40


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#12

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 19:48
von Icke | 95 Beiträge

Hallo Zusammen !!
Das BBT war wohl immer etwas Spezielles.
Während der oft langen Nächte hatte man ja nicht viel zu tun. Also wurde ordentlich am Telefon des BT
gekurbelt man kam so zu diversen Vermittlungsstellen und konnte mal nachfragen
ob die Dame am anderen ende auch lange Unterwäsche an hat. Aber was mich dann doch
Erstaunte war die Tatsache dass man auch zumindest in das Berlinernetz konnte.
Meine Freundin arbeitete in Berlin also mal anrufen hat prima geklappt .Die Vorwal war allerdings ellenlang sie stand dann auf dem Brett wo das Dienstbuch lag .Und ich wurde dann pünktlich aus Rummelsburg abgeholt zum Ausgang.


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#13

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.08.2011 21:28
von Mitläufer (gelöscht)
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@ Icke

Zitat
Das BBT war wohl immer etwas Spezielles.



Ich denke schon, aber wir waren es ja auch.
Die Telefonarie war nicht mein Ding,allerdings hatten wir einen Uffz. der es perfekt beherrschte,sich in das BASA (Bahnselbstanschlussanlage) der DR einzuwählen um dann irgendeinen Bahnhof anzurufen.Manchmal waren da wohl auch Omaschlüppiträgerinnen bei, allerdings das zu uns passende Alter eher seltener.


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#14

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.08.2011 22:00
von Icke | 95 Beiträge

Das Bild wurde zur Entlassung gemacht hatt jeder eines bekommen.

Der Grund war wohl das die Fotoausrüstung vom BT zu stark für unsere
Zwecke genutzt haben .Im Hintergrund sieht man das PP .Auch aufgestellt zum
fotothermien wie bei fast allen Besuchern am BBT .
So viele Fotos wurden nie wieder von mir gemacht!! Ich glaube der BT
war auch einer der wenigen wo man so schön vom Westen rein sehen konnte.
Und im Osten hat man ja fast am Zaun gestanden.

Angefügte Bilder:
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#15

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.08.2011 23:14
von Mitläufer (gelöscht)
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@ Icke

Von wann bis wann warst Du am BBT ?


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#16

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.08.2011 23:44
von willie | 614 Beiträge

Hallo Andreas,
handelte es sich bei dem von Dir erwähnten BT um diesen hier?
Gruß Willie

Angefügte Bilder:
...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#17

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.08.2011 00:16
von Mitläufer (gelöscht)
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Nu gloar eh.

Am Bild 2 sieht man ganz klar ---> Pinkeln iss nicht.


zuletzt bearbeitet 20.08.2011 00:18 | nach oben springen

#18

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.08.2011 01:08
von TOMMI | 1.992 Beiträge

Super Geschichte, Mitläufer. Würde mich interessieren, was aus dem Insekt geworden ist.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#19

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.08.2011 01:28
von Mitläufer (gelöscht)
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@ TOMMI

THX für Dein Lob ( Ähm Foto vor der Truppenfahne is´wohl nich´mehr?)

Was aus der Ersatzmaja wurde??? Würde mich auch interessieren.
Vieleicht noch ´ne gute Kindergärtnerin oder Lehrerin oder,oder,oder.

MfG Andreas


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#20

RE: Gepinkelt wird später (eine Geschichte vom Brandenburger Tor)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.08.2011 14:00
von Commander | 1.059 Beiträge

Mitläufer!!
Exzellent u.köstlich!
Hoffentlich hast Du noch mehr solcher Dinger auf Lager!
Eine echte Bereicherung für alle Literaturinteressierten!
Gruß C.



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