#341

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 15:32
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #340
Da hast du sicher nicht wort wörtlich wiedergegeben was im Buch stand wenns keinen einser oder zweier gab.


Kannst Du Dir vorstellen, daß ich auch als früher Jugendlicher Theorie und Praxis verglichen habe ? Mir kam zugute, daß ich in einem Elternhaus aufgewachsen bin, in dem der Vater in der Industriewirtschaft angebunden war und Verantwortung trug. Da bekommt man etwas mehr mit als im Normalhaushalt. Das war auch später meine Art, wenn ich mit irgendwem über Fragen diskutierte oder lehrte, nicht nur auf ideologischen, auch auf ganz praktischen ökonomischen oder wissenschaftlichen Gebieten. Stets mit anschaulichen und von möglichst jedermann nachvollziehbaren Beispielen.



zuletzt bearbeitet 30.12.2013 15:34 | nach oben springen

#342

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 15:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #338
Zitat von Rüganer im Beitrag #334
Nein Dore Holm, da kannst Du schreiben, was Du willst und weiter mit bunten Argumenten arbeiten, mit fadenscheinigen wissenschaftlichen Aussagen sogenannter Wissenschaftler, Fakt ist und bleibt, Deine führende Partei hat den Grundstein für die Flucht tausender Menschen vor dem Mauerbau gelegt, genau was Schnatterente sagt, Bauern schikanieren und Normen erhöhen, der 17. Juni lässt grüßen... DeinePartei hat sich dem Diktat der Sowjetunion gebeugt und deren Methoden übernommen, ich denke da nur an die Gleichschaltung der Medien und die Beschränkung der Reisefreiheit. Nur waren die DDR-Bürger besser dran, die sprachen die Sprache des Klassenfeindes und verstanden dessen Nachrichten und später die Berichte im Fernsehen.
DeinePartei war doch verantwortlich für all diese Dinge, DeineKlasse hatte doch die führende Rolle inne, warum hast Du dann nichts dagegen getan? Es war doch alles etwas, womit Du dich identifiziert hast und es heute noch tust.
Letzen Endes hat doch DeinePartei alles akzeptiert, was Karlshorst angeordnet hat, oder?
Sicher hat die Sowjetunion die Hauptlast des Krieges getragen, unbestritten, unbestritten aber wohl doch auch, dass demontierte Reparationsgüter in den Weiten der Steppe verrotteten, obwohl sie dem Vasallenstaat DDR doch geholfen hätten, das Arbeiter - u. Bauernparadies aufzubauen...
Nein, Du und Deine führende Partei hat es nicht vermocht, die Menschen für sich zu gewinnen und zum Dableiben zu bewegen, ihnen Wohlstand und Zukunft zu bieten. Deshalb sind die Menschen abgehauen, nur deshalb...
Ich versteh ja, dass Du dann aus alter Überzeugung und aus Trauer darüber, dass Du nun nicht mehr einer derjenigen bist, die da Führen, alles verdammst und schlecht machst, was inzwischen ist. Insofern erfüllst Du alle Klischees die man sich so bei alten Kadern vorstellt.
Nichts für ungut und trotzdem einen guten Rutsch...



Du hast hier einen zwar kleinen, aber entscheidenden Denkfehler in Deiner Argumentation. Es war nicht "Meine Partei" als Solche, es waren immer konkret handelnde Personen. Das hatte ich, wenn Du es gelesen haben und nicht vergessen haben solltest, immer betont und so denke ich auch heute noch. Es ist nicht eine Interessengemeinschaft an sich, egal ob e.V., Partei, Klub oder sonstwas. Es sind immer konkrete Personen, die in dieser Vereinigung für Positives oder Negatives stehen und handeln und da habe ich sehr wohl einige Beschlüsse und Entscheidungen einiger, allerdings sehr Mächtigen darin, nicht mitgetragen. Mitgetragen habe ich allerdings das Grundanliegen und das lasse ich mir von niemanden madig machen (siehe grün). Hatte es vorhin schon mal geschrieben, daß jemand, der offenkundig im linken politischen Spektrum angesiedelt ist, bei einigen Usern äußern kann was er will: Es wird ihm immer negativ angerechnet wie in Deinem letzten Absatz. Deshalb ficht mich das nicht an, was Du mir darin nachsagst. Ich werde nicht versuchen, Deine Meinung zu korrigieren. Das ist vergebliche Liebesmühe. Ich kann Dir nur versichern, daß meine ehemaligen Kollegen/innen mich mit anderen Augen sehen und das bilde ich mir nicht nur ein. Glaub es oder auch nicht, egal.
Guten Rutsch ebenfalls für´s Neue Jahr und auf fröhliche Diskussionen.


Das ist nicht richtig, das Du glaubst, weil Du an Deiner nicht mehr vorhandenen DDR festhalten willst, einige Mitglieder nur negativ antworten.Du musst aber auch einige Dinge so sehen wie sie in der DDR waren und nicht nur in Parteischulungen hergebetet wurden, was auf einem Papier steht ist immer eine Sache, was aber draußen in der Realität sich abspielte und die Meinung der einfachen Leute war, eine andere. Dazu musst Du aber mal Stellung nehmen! Was das bessere System ist und war, ist halt umstritten. So wie der Sozialismus in der damaligen DDR betrieben wurde konnte und hat er nicht hin gehauen, wer als einfacher Arbeiter mit offenen Augen durch seinen Betrieb ging, hat es einfach gewusst das früher oder später was passieren
wird! Wünsche Dir einen guten Rutsch und fürs Neue alles gute!
Grüsse Steffen52


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#343

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 16:01
von ABV | 4.202 Beiträge

Die SED, die ja nicht nur die von Dore, sondern bis zum 01. 12. 1989 auch meine Partei war, hätte es ohne Hilfe der Sowjetunion niemals gegeben! Sie stand von Anfang an unter der Fuchtel der SU und konnte nur so viel oder wenig "bewegen", wie ihr aus der Moskauer Zentrale gestattet wurde. Ab Mitte der achtziger Jahre, im Zuge von "Glasnost" und " Perestroika" in der Ära Gorbatschow, mag das ein wenig anders gewesen sein. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich dieses scheinbare Aufbegehren lediglich als "Sägen am eigenem Ast".
Wer die wirtschaftliche Situation der DDR in den Nachkriegsjahren betrachtet, sollte sich auch die ungeheuren Reparationsleistungen welche jahrelang an den "Großen Bruder" geleistet werden mussten, zu Gemüte führen! Riesige, effektiv arbeitende Betriebe wurden teilweise komplett ab und in der Sowjetunion wieder aufgebaut. Wie zum Beispiel das Zementwerk II in Rüdersdorf. Der "Reparationsgier" der Sowjetunion fielen aber auch einige Bahnanlagen bzw dort vorhandene Sicherheitstechnik. Von diesen Auswirkungen konnte sich die DDR lange nicht erholen. So wird beispielsweise ein schweres Zugunglück in Lebus, im Sommer 1976, zu einem gewissen Teil auf noch immer nicht ersetzte!!! Sicherungstechnik zurückgeführt.
Unter diesen Voraussetzungen stand der Aufbau einer alternativen Gesellschaftsordnung in der DDR, von vornherein auf verlorenem Posten. Dem direkten Vergleich mit dem "Westen", dessen Wirtschaftssystem sich nun einmal als ungleich effektiver erwies, hatte die DDR nichts gleichwertiges entgegenzusetzen.
Mit politischen Parolen und Appellen kann man nun einmal keine Mägen füllen. Der Leitspruch von Karl Marx, " das Sein bestimmt das Bewusstsein" bewahrheitete sich rasch. Jedoch auf eine Art und Weise, die der SED nicht gefiel: die Bevölkerung strebte scharenweise den "vollen Fleischtöpfen" in der Bundesrepublik entgegen.
Wer kann es den Menschen verdenken? Was juckt mich die vage Aussicht auf eine ferne Zukunft ohne Not und Ausbeutung, wenn ich nur ein Leben habe? Und dieses Leben findet heute und nicht in Hunderten von Jahren statt! Ergo; Kofferpacken und nix wie weg!
Das Land verließen jedoch nicht "nur" einfache Arbeiter. Unter den unzufriedenen befanden sich zunehmend fähige junge Leute. Quasi der Garant auf eine bessere Zukunft.
Was hätte die SED gegen diesen Zustand tun können? Aus heutiger Sicht würde ich sagen: sich selbst auflösen, freie Wahlen ausrufen und Deutschland so schnell wie möglich wiedervereinigen.
Aber konnte sie das denn? Die Frage einer Wiedervereinigung wäre wohl nur in Moskau entschieden worden. Wenn sich die SU in dieser Epoche, aus welchen Gründen auch immer, zu diesem Schritt entschlossen hätte, wäre die SED-Führung höchstens unterrichtet, nicht jedoch gefragt worden! Im besten Fall hätten die "führenden Genossen" anschließend in der SU Asyl erhalten. Alle anderen "Getreuen" hätten sehen müssen, wie sie sich ihrer Loyalität zu den "Russen" wegen, herausreden.

Ich werfe noch eine These in den Raum:
Meiner Meinung nach hat sich die SED, durch ihr "Unvermögen" die Menschen im Land zu halten, den Unmut der sowjetischen Führung zugezogen. Die DDR galt nun einmal als "westlichster Vorposten" der Sowjetunion. Dieser blutete jedoch unweigerlich aus! Einen Zusammenbruch dieses strategisch wichtigen Vorposten konnte und wollte die Sowjetunion keineswegs zulassen!
Was wäre die Alternative gewesen? Zum Beispiel das die Sowjetarmee an den Grenzen der DDR aufmarschiert und diese offiziell unter Kontrolle nimmt. Eine solch drastische Maßnahme hätte jedoch der propagierten Souveränität der DDR erheblich widersprochen. Diesen Schritt, voller Konsequenzen, konnte nur die DDR selbst bestreiten. Nicht zuletzt, um den Anspruch auf Eigenstaatlichkeit, im wahrsten Sinn des Wortes " zu untermauern".
Die Botschaft an die Weltöffentlichkeit lautete: " Seht her, dass ist unsere Grenze! Wie jeder andere souveräne Staat dieser Welt, sichern wir diese Grenze so, wie wir es für richtig halten!"
Damit konnte das Ausbluten der DDR zwar für den Moment gestoppt werden. Um die Menschen weiterhin dauerhaft im Land zu halten, hätten jetzt wirtschaftliche Verhältnisse geschaffen werden müssen, die dem Volk den versprochenen Wohlstand einbrachten. Was jedoch aus hinlänglich bekannten Gründen zu keinem Zeitpunkt gelang. Und unter der Führung einer Partei, vom Schlage der SED, auch niemals gelingen konnte!

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#344

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 16:29
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #334
Bauern schikanieren und Normen erhöhen, der 17. Juni lässt grüßen...




Unschön, zutreffend aber der Normalfall:

Denke an EU-Bauern, sinkende Markt- und Garantiepreise, ständige Nötigung zu Investionen und Verschuldung....



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#345

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 17:00
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #338
[

Du hast hier einen zwar kleinen, aber entscheidenden Denkfehler in Deiner Argumentation. Es war nicht "Meine Partei" als Solche, es waren immer konkret handelnde Personen. Das hatte ich, wenn Du es gelesen haben und nicht vergessen haben solltest, immer betont und so denke ich auch heute noch. Es ist nicht eine Interessengemeinschaft an sich, egal ob e.V., Partei, Klub oder sonstwas. Es sind immer konkrete Personen, die in dieser Vereinigung für Positives oder Negatives stehen und handeln und da habe ich sehr wohl einige Beschlüsse und Entscheidungen einiger, allerdings sehr Mächtigen darin, nicht mitgetragen. Mitgetragen habe ich allerdings das Grundanliegen und das lasse ich mir von niemanden madig machen (siehe grün). Hatte es vorhin schon mal geschrieben, daß jemand, der offenkundig im linken politischen Spektrum angesiedelt ist, bei einigen Usern äußern kann was er will: Es wird ihm immer negativ angerechnet wie in Deinem letzten Absatz. Deshalb ficht mich das nicht an, was Du mir darin nachsagst. Ich werde nicht versuchen, Deine Meinung zu korrigieren. Das ist vergebliche Liebesmühe. Ich kann Dir nur versichern, daß meine ehemaligen Kollegen/innen mich mit anderen Augen sehen und das bilde ich mir nicht nur ein. Glaub es oder auch nicht, egal.
Guten Rutsch ebenfalls für´s Neue Jahr und auf fröhliche Diskussionen.



Hallo, hallo, erinnere ich mich da an die Losung" Wo ein Genosse ist, da ist die Partei"? es war nicht Deine? Na, ich will nicht schon wieder auf Deiner Funktion in dieser Gemeinschaft der fortschrittlichen, klassenkampfgestärkten und hochbewussten Streiter herumreiten, aber da machst du es Dir zu einfach. Und einige Beschlüsse hast du nicht mitgetragen? Hattest Du die Faust in der Tasche geballt, oder was hast Du gemacht?
Ich will Dir gar nichts madig machen, behalte Deine Ideologie weiteer und meinetwegen kannst Du auch mit der roten Fahne durch den Harz ziehen, jeder nach seiner Fasson. Trotzdem muss man schreiben dürfen, dass die SED, und die wurde nun mal durch ihre Mitglieder gebildet, sich nicht mit Ruhm bekleckert hat und den Karren an die Wand gefahren hat. Und es kann ja nicht viel mit Demokratie und Mitbestimmung in der Partei gewesen sein, wenn dann denkende Leute, wie Du, ignoriert wurden und deren Meinung keine Rolle spielte. Kann ja sein, dass es heute auch so ist, aber von den heutigen Parteien will ja auch keine die führende Rolle festzementiert wissen und siehe FDP, manche gehen ja auch wieder unter..
ja und noch ein Wort an den ............(Selbstzenzur) SET. Falls Du nicht unterscheiden kannst, zwischen der Willkür und der Art und Weise, wie die SED mit Bauern umgesprungen ist, wie man denen das SOLL erhöhte und ihnen als letzte den Dünger oder Maschinen zuteilte, weil sie nicht in die LPG wollten, und der Politik der EU, dann solltest du einfach ruhig sitzen und lesen. Mehr nicht. Oder Du solltest es als Beitrag ohne Wert kennzeichnen.


Marder und Pit 59 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#346

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 17:50
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #345
Zitat von DoreHolm im Beitrag #338
[

Du hast hier einen zwar kleinen, aber entscheidenden Denkfehler in Deiner Argumentation. Es war nicht "Meine Partei" als Solche, es waren immer konkret handelnde Personen. Das hatte ich, wenn Du es gelesen haben und nicht vergessen haben solltest, immer betont und so denke ich auch heute noch. Es ist nicht eine Interessengemeinschaft an sich, egal ob e.V., Partei, Klub oder sonstwas. Es sind immer konkrete Personen, die in dieser Vereinigung für Positives oder Negatives stehen und handeln und da habe ich sehr wohl einige Beschlüsse und Entscheidungen einiger, allerdings sehr Mächtigen darin, nicht mitgetragen. Mitgetragen habe ich allerdings das Grundanliegen und das lasse ich mir von niemanden madig machen (siehe grün). Hatte es vorhin schon mal geschrieben, daß jemand, der offenkundig im linken politischen Spektrum angesiedelt ist, bei einigen Usern äußern kann was er will: Es wird ihm immer negativ angerechnet wie in Deinem letzten Absatz. Deshalb ficht mich das nicht an, was Du mir darin nachsagst. Ich werde nicht versuchen, Deine Meinung zu korrigieren. Das ist vergebliche Liebesmühe. Ich kann Dir nur versichern, daß meine ehemaligen Kollegen/innen mich mit anderen Augen sehen und das bilde ich mir nicht nur ein. Glaub es oder auch nicht, egal.
Guten Rutsch ebenfalls für´s Neue Jahr und auf fröhliche Diskussionen.



Hallo, hallo, erinnere ich mich da an die Losung" Wo ein Genosse ist, da ist die Partei"? es war nicht Deine? Na, ich will nicht schon wieder auf Deiner Funktion in dieser Gemeinschaft der fortschrittlichen, klassenkampfgestärkten und hochbewussten Streiter herumreiten, aber da machst du es Dir zu einfach. Und einige Beschlüsse hast du nicht mitgetragen? Hattest Du die Faust in der Tasche geballt, oder was hast Du gemacht?
Ich will Dir gar nichts madig machen, behalte Deine Ideologie weiteer und meinetwegen kannst Du auch mit der roten Fahne durch den Harz ziehen, jeder nach seiner Fasson. Trotzdem muss man schreiben dürfen, dass die SED, und die wurde nun mal durch ihre Mitglieder gebildet, sich nicht mit Ruhm bekleckert hat und den Karren an die Wand gefahren hat. Und es kann ja nicht viel mit Demokratie und Mitbestimmung in der Partei gewesen sein, wenn dann denkende Leute, wie Du, ignoriert wurden und deren Meinung keine Rolle spielte. Kann ja sein, dass es heute auch so ist, aber von den heutigen Parteien will ja auch keine die führende Rolle festzementiert wissen und siehe FDP, manche gehen ja auch wieder unter..
ja und noch ein Wort an den ............(Selbstzenzur) SET. Falls Du nicht unterscheiden kannst, zwischen der Willkür und der Art und Weise, wie die SED mit Bauern umgesprungen ist, wie man denen das SOLL erhöhte und ihnen als letzte den Dünger oder Maschinen zuteilte, weil sie nicht in die LPG wollten, und der Politik der EU, dann solltest du einfach ruhig sitzen und lesen. Mehr nicht. Oder Du solltest es als Beitrag ohne Wert kennzeichnen.



Grün: Hier wird schon eher ein Schuh daraus. Es gab sehr wohl nicht wenige SED-Mitglieder, die sahen oder zumindest ahnten (hatten ja in den Schulungen auch den Marx und die in allen Systemen gleichermaßen geltenden ökonomischen Gesetze gelehrt bekommen), daß der bisherige Weg bergab führt. War es der Glaube daran, als ganz kleines Rädchen etwas korrigieren oder beieinflussen zu können ? Diesem Irrtum war ich zu lange aufgesessen. War es die fatale Gleichmütigkeit nach der bekannten Devise "die Genossen werden sich schon was dabei gedacht haben" ? War es zu sehr Parteidisziplin ? (heute heißt das Fraktionszwang). Mit meinem Vorgesetzten in der GK habe ich einmal darüber diskutiert, daß die Partei eben nicht immer recht hat und ich bin dabei auch wieder davon ausgegangen, daß jede Partei aus Menschen besteht und diese bekanntlich auch Fehler machen. Kann mich nicht mehr daran erinnern, wie diese Diskussion endete, vermutlich wie das Hornberger Schießen. Bei allen SED-Mitgliedern war allerdings eines umumstritten, nämlich das Grundanliegen einer sozial gerechteren und friedensorientierten Gesellschaft nach den Erfahrungen zweier Weltkriege, über dessen Verursacher es hier wohl kaum nennenswerte Meinungsunterschiede geben dürfte, nehme ich mal an. Dieses gemeinsame Grundanliegen war es m.E., was vielen die negativen Seiten der DDR-Gesellschaft als das "kleinere Übel" erschien ließ. Wem willst du verübeln, nach wie vor eine Gesellschaftsordnung, deren Ziel diesem Grundanliegen entspricht, als die Bessere anzusehen ? Der Kapitalismus ist zwar sehr innovativ, aber dafür auch rücksichtslos allen und allem gegenüber, was nicht seiner Gewinnmaximierung und Machterhaltung dient.

Ach so, und noch was. Hatte es bereits schon mal geäußert. Ich habe nichts gegen Privateigentum an PM, wenn damit verantwortungsbewußt umgegangen wird. Eigentum verpflichtet. Dagegen hat nicht mal S. Wagenknecht etwas. War auch zu DDR-Zeiten der Ansicht und habe diese auch geäußert, daß uns 2 oder 3% offizielle Arbeitslose nicht schaden und daß ich von einer Wiedervereinigung irgendwann überzeugt bin und dabei die Gesellschaftsform bewußt offen gelassen hatte. Damals habe ich komische Blicke von einigen Leuten geerntet, aber sie konnten mir nichts entgegensetzen, wenn ich denen bewußt gemacht hatte, daß niemand auf einhundert oder mehr Jahre vorausschauen kann.



Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.12.2013 17:56 | nach oben springen

#347

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 17:59
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #343
Dem direkten Vergleich mit dem "Westen", dessen Wirtschaftssystem sich nun einmal als ungleich effektiver erwies, hatte die DDR nichts gleichwertiges entgegenzusetzen.





Hallo,
wirklich effektiver oder nur aufgrund Kapitalakkumulation in moderne Anlagen ermöglicht wesentlich durch geringere Reparationsbelastungen LEISTUNGSFÄHIGER?

Brauchten die Konstrukteure von VEB-Polygraph, von Fritz Heckert, von Fortschritt, vom Dieselmotorenwerk mehr Arbeitstunden als Westkollegen?

Die Menschen bei Narva, Stern-Radio oder Fritz Heckert waren die in der Produktion wenn mit ähnlichen Maschinen ausgestattet nicht ebenso produktiv?

Und zur Beachtung, eine evtl. geringere Effektivität wurde vermutlich mehr als ausgeglichen durch mehr Vereinnheitlichung!

3 - 4 Mähdreschertypen aus 20 Fertigungsjahren oder 20 000 einehitliche LKW-W50 erfordern weniger Ersatzteilogistik und Fachausbildung für die Service-Leute. Im Westen zi , zig zig Typen.

Gestern die Nachricht Audi will von 60 Typen bis zum Jahre 2017 85 verschiedene Automodelle anbeiten können....

Und Weltmarktrohstoffpreise sind auch noch eine Frage wenn Devisen nur mit hochwertiger Technik zu Niedrigspreisen verdient werden können, siehe Penrtacon bei Quelle.....

Ähnlich wie Ghana und Kakao..., bangla-desh und Textilien...



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#348

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:09
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #347
Zitat von ABV im Beitrag #343
Dem direkten Vergleich mit dem "Westen", dessen Wirtschaftssystem sich nun einmal als ungleich effektiver erwies, hatte die DDR nichts gleichwertiges entgegenzusetzen.





Hallo,
wirklich effektiver oder nur aufgrund Kapitalakkumulation in moderne Anlagen ermöglicht wesentlich durch geringere Reparationsbelastungen LEISTUNGSFÄHIGER?

Brauchten die Konstrukteure von VEB-Polygraph, von Fritz Heckert, von Fortschritt, vom Dieselmotorenwerk mehr Arbeitstunden als Westkollegen?

Die Menschen bei Narva, Stern-Radio oder Fritz Heckert waren die in der Produktion wenn mit ähnlichen Maschinen ausgestattet nicht ebenso produktiv?

Und zur Beachtung, eine evtl. geringere Effektivität wurde vermutlich mehr als ausgeglichen durch mehr Vereinnheitlichung!

3 - 4 Mähdreschertypen aus 20 Fertigungsjahren oder 20 000 einehitliche LKW-W50 erfordern weniger Ersatzteilogistik und Fachausbildung für die Service-Leute. Im Westen zi , zig zig Typen.

Gestern die Nachricht Audi will von 60 Typen bis zum Jahre 2017 85 verschiedene Automodelle anbeiten können....

Und Weltmarktrohstoffpreise sind auch noch eine Frage wenn Devisen nur mit hochwertiger Technik zu Niedrigspreisen verdient werden können, siehe Penrtacon bei Quelle.....

Ähnlich wie Ghana und Kakao..., bangla-desh und Textilien...


Grün:
Betreffs Vergleich der Arbeitsproduktivität wurde bei uns im Kombinat (Schuhe) eine Studie ausgewertet. Wimre, wurde das zwar in Ungarn gemacht, könnte aber in der DDR nicht so viel anders gelaufen sein: Gleiche Modelle, gleiche Rohstoffe, gleiche Technik (die westexportorientierte Leichtindustrie verfügte weitestgehend über die neueste Technik), gleiche Arbeitsorganisation. Ergebnis: trotzdem 10 - 15% weniger Leistung.



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#349

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:15
von Marder | 1.413 Beiträge

Ja genau Set800000,
durch die Vereinheitlichung der Produktion, konnte man immer ausreichend Ersatzteile zur Verfügung stellen und durch diese gesteuerte Vereinheitlichung, war man 1990 doch soweit gekommen, das ein Trabbi z.B. ein Höchstmaß an damals möglicher Sicherheit für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer bot.
Den Spruch mit den Tabl.... verkneife ich mir dieses mal.
Man findet für so viel Ignoranz einfach keine Worte.
Alleine bei der Aussage, dass die DDR stärker unter den Reparationszahlungen gelitten hat, könnte ich mitgehen aber damit kann man nicht alles erklären.
Das Landwirte ihre Höfe mehr oder weniger freiwillig verlassen haben und über Nacht sich in den Westen abgesetzt haben unter Zurücklassung ihres ganzen Hab und Gut kann ja wohl nicht mit EU Politik direkt verglichen werden.
Du kannst ja mal mit jemand sprechen, der von seinemHof vertrieben wurde und ihm das so erklären.
Marder ohne die sonst üblichen Grüße.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
zuletzt bearbeitet 30.12.2013 18:16 | nach oben springen

#350

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:22
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #349
Ja genau Set800000,
durch die Vereinheitlichung der Produktion, konnte man immer ausreichend Ersatzteile zur Verfügung stellen und durch diese gesteuerte Vereinheitlichung, war man 1990 doch soweit gekommen, das ein Trabbi z.B. ein Höchstmaß an damals möglicher Sicherheit für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer bot.
Den Spruch mit den Tabl.... verkneife ich mir dieses mal.

Man findet für so viel Ignoranz einfach keine Worte.
Alleine bei der Aussage, dass die DDR stärker unter den Reparationszahlungen gelitten hat, könnte ich mitgehen aber damit kann man nicht alles erklären.
Das Landwirte ihre Höfe mehr oder weniger freiwillig verlassen haben und über Nacht sich in den Westen abgesetzt haben unter Zurücklassung ihres ganzen Hab und Gut kann ja wohl nicht mit EU Politik direkt verglichen werden.
Du kannst ja mal mit jemand sprechen, der von seinemHof vertrieben wurde und ihm das so erklären.
Marder ohne die sonst üblichen Grüße.


Was hat die Bauteile-Standardisierung mit der Sicherheit eines Trabis zu tun ?

Nach der Wende hatten viele Trabilenker hinten den Spruch hängen (abgewandelt von den federn) "Trabi-Fahrer sind die Härtesten !".



zuletzt bearbeitet 30.12.2013 18:23 | nach oben springen

#351

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:27
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #349
Ja genau Set800000,
durch die Vereinheitlichung der Produktion, konnte man immer ausreichend Ersatzteile zur Verfügung stellen und durch diese gesteuerte Vereinheitlichung, war man 1990 doch soweit gekommen, das ein Trabbi z.B. ein Höchstmaß an damals möglicher Sicherheit für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer bot.
Den Spruch mit den Tabl.... verkneife ich mir dieses mal.
Man findet für so viel Ignoranz einfach keine Worte.
Alleine bei der Aussage, dass die DDR stärker unter den Reparationszahlungen gelitten hat, könnte ich mitgehen aber damit kann man nicht alles erklären.
Das Landwirte ihre Höfe mehr oder weniger freiwillig verlassen haben und über Nacht sich in den Westen abgesetzt haben unter Zurücklassung ihres ganzen Hab und Gut kann ja wohl nicht mit EU Politik direkt verglichen werden.
Du kannst ja mal mit jemand sprechen, der von seinemHof vertrieben wurde und ihm das so erklären.
Marder ohne die sonst üblichen Grüße.


Die Lage des Tankes ist doch WIMRE sicherheitstechnisch suboptimal.
Theo


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#352

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:32
von Marder | 1.413 Beiträge

Hallo,
ich spreche von der "gesteuerten Vereinheitlichung" . Damit war es ja offensichtlich den Entwicklern nicht so unbedingt möglich größere Veränderungen an den Fahrzeugen vorzunehmen.
Dies ist in einer nicht gesteuerten möglich, weil direkt auf den Markt reagiert werden kann und somit Verbesserungen und auch mehr Komfort einfließen kann.
Vielleicht hat es ja auch Vorteile, wenn jemand viele unterschiedliche Modelle anbieten zu können. Damit kann unterschiedlichen Ansprüchen und Geldbeuteln gerecht werden.
MfG Marder

Ps. Ist vielleicht auch ein Grund warum ab dem 1.7.90 die Trabbis teilweise als Blumenkübel im Vorgarten gelandet sind.
Marder als Unfallgeschädigter, der versucht hat Ende Juni 1990 einen Gebrauchtwagen zu bekommen, was schier unmöglich war, da der Markt leergekauft war :-)


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
zuletzt bearbeitet 30.12.2013 18:35 | nach oben springen

#353

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:33
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #351
Zitat von Marder im Beitrag #349
Ja genau Set800000,
durch die Vereinheitlichung der Produktion, konnte man immer ausreichend Ersatzteile zur Verfügung stellen und durch diese gesteuerte Vereinheitlichung, war man 1990 doch soweit gekommen, das ein Trabbi z.B. ein Höchstmaß an damals möglicher Sicherheit für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer bot.
Den Spruch mit den Tabl.... verkneife ich mir dieses mal.
Man findet für so viel Ignoranz einfach keine Worte.
Alleine bei der Aussage, dass die DDR stärker unter den Reparationszahlungen gelitten hat, könnte ich mitgehen aber damit kann man nicht alles erklären.
Das Landwirte ihre Höfe mehr oder weniger freiwillig verlassen haben und über Nacht sich in den Westen abgesetzt haben unter Zurücklassung ihres ganzen Hab und Gut kann ja wohl nicht mit EU Politik direkt verglichen werden.
Du kannst ja mal mit jemand sprechen, der von seinemHof vertrieben wurde und ihm das so erklären.
Marder ohne die sonst üblichen Grüße.


Die Lage des Tankes ist doch WIMRE sicherheitstechnisch suboptimal.
Theo

ist zwar OT,
manche Teile konnten beim Trabbi nicht kaputtgehen,
zum Beispiel Wasserpumpe,beim 2Takter wurde sowas nicht verbaut
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#354

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:35
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #353

ist zwar OT,
manche Teile konnten beim Trabbi nicht kaputtgehen,
zum Beispiel Wasserpumpe,beim 2Takter wurde sowas nicht verbaut
Lutze


@Lutze, nun blamier Dich mal nicht selbst. Wie war denn das beim 2-Takter Wartburg?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#355

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:36
von Grenzgänger (gelöscht)
avatar

...siehste, Marder, kaum vergisst man mal den Ironie- Button- schon denken manche, es wäre blutiger Ernst..
Und weil wir gerade bei der Bedeutung des Trabbis für den Weltfrieden sind: KMVA heisst nicht "Kalle Marxens Vollständige Analyse"... !!

Siggi
(fröhlich in die Runde winkend..)


Marder hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#356

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 18:42
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #354
Zitat von Lutze im Beitrag #353

ist zwar OT,
manche Teile konnten beim Trabbi nicht kaputtgehen,
zum Beispiel Wasserpumpe,beim 2Takter wurde sowas nicht verbaut
Lutze


@Lutze, nun blamier Dich mal nicht selbst. Wie war denn das beim 2-Takter Wartburg?

vom 2-Takt-Trabbi hatte ich doch getextet
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#357

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 19:25
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat

Ich habe auch in manche Akten Einsicht genommen, ohne im Zeitpunkt der Einsichtnahme direkt selbst dazu berechtigt gewesen zu sein.



Mutig, dass zu verkünden. Wenn Du die tatsächlich von Deinem Vater bekommen hast und der Bundesanwalt ist, möchte ich nicht in eurer Haut stecken. Denn das dürfte Ärger geben. Wenn das nicht sogar eine Straftat ist.

Naja, mir egal.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#358

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 19:31
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #357

Zitat

Ich habe auch in manche Akten Einsicht genommen, ohne im Zeitpunkt der Einsichtnahme direkt selbst dazu berechtigt gewesen zu sein.


Mutig, dass zu verkünden. Wenn Du die tatsächlich von Deinem Vater bekommen hast und der Bundesanwalt ist, möchte ich nicht in eurer Haut stecken. Denn das dürfte Ärger geben. Wenn das nicht sogar eine Straftat ist.

Naja, mir egal.

MfG Berlin



Meiner Meinung nach kann der Vater nicht so "dumm" gewesen sein. Wenn doch, ist es dumm von seinem Sohn, dieses öffentlich zu machen.
Wir werden der Familie nichts tun denke ich aber wer weiß, wer mitliest?


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#359

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 19:34
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #357

Zitat

Ich habe auch in manche Akten Einsicht genommen, ohne im Zeitpunkt der Einsichtnahme direkt selbst dazu berechtigt gewesen zu sein.


Mutig, dass zu verkünden. Wenn Du die tatsächlich von Deinem Vater bekommen hast und der Bundesanwalt ist, möchte ich nicht in eurer Haut stecken. Denn das dürfte Ärger geben. Wenn das nicht sogar eine Straftat ist.

Naja, mir egal.

MfG Berlin




Das ist unspektakülärer als es sich anhört. Man muss nur jemanden kennen, der gerade welche Akten zur Einsicht hat (aus wissenschaftlichen Gründen größtenteils), den sucht man dann auf und sieht sich die Sachen an. Inzwischen bekomme ich nahezu jede Akte zu sehen wenn ich das will und zwar legal und ungeschwärzt.



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#360

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 30.12.2013 19:39
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #358
Zitat von berlin3321 im Beitrag #357

Zitat

Ich habe auch in manche Akten Einsicht genommen, ohne im Zeitpunkt der Einsichtnahme direkt selbst dazu berechtigt gewesen zu sein.


Mutig, dass zu verkünden. Wenn Du die tatsächlich von Deinem Vater bekommen hast und der Bundesanwalt ist, möchte ich nicht in eurer Haut stecken. Denn das dürfte Ärger geben. Wenn das nicht sogar eine Straftat ist.

Naja, mir egal.

MfG Berlin



Meiner Meinung nach kann der Vater nicht so "dumm" gewesen sein. Wenn doch, ist es dumm von seinem Sohn, dieses öffentlich zu machen.
Wir werden der Familie nichts tun denke ich aber wer weiß, wer mitliest?



Danke für die "Ehrenrettung". Ich habe gerade in einem Post erklärt wie das im Prinzip funktioniert. Die Bundesanwaltschaft und ihre Mitarbeiter hat daher nicht die Bohne etwas zu tun.



zuletzt bearbeitet 30.12.2013 19:39 | nach oben springen


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