#261

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:19
von ABV | 4.204 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #258
Nun, Uwe, ich sage zu diesen (......) Äußerungen nach dem "Krankheitsgewinn" nichts mehr.

In die Klammer gehört noch ein Wort das ich aber bewusst weglasse.

Ich weiß nicht ob der Zynismus dieses User´s unbedingt für das Forum erforderlich ist oder ob man darauf nicht verzichten kann,

MfG Berlin




Du hast gerade eine PN bekommen

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#262

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:21
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #260
Bei dem ganzen Schrott der auf den letzten 5 Seiten so produziert wurde würde sich mancher """Schrottsammler""" freuen.
Bei einigen Beiträgen fragt man sich, ob die Schreiber enventeull bei der Nahrungsaufnahme irgendwelche Gesundheitsschädigende Stoffe zu sich genommen haben.

Und der Richter hätte den Angeklagten dereinst eher fragen sollen,wie er den gerne angesprochen werden wollte;
Als OSL oder als Stabschef.


Lies Dir doch mal Deinen eigenen Beitrag in dieser Hinsicht durch.
Aber bei sowas verstehe ich dann immer, warum ich nach der Meinung einiger hier was mehr "Respekt" vor der "älteren" weil "lebenserfahreneren" Generation zeigen soll.



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#263

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:23
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #262
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #260
Bei dem ganzen Schrott der auf den letzten 5 Seiten so produziert wurde würde sich mancher """Schrottsammler""" freuen.
Bei einigen Beiträgen fragt man sich, ob die Schreiber enventeull bei der Nahrungsaufnahme irgendwelche Gesundheitsschädigende Stoffe zu sich genommen haben.

Und der Richter hätte den Angeklagten dereinst eher fragen sollen,wie er den gerne angesprochen werden wollte;
Als OSL oder als Stabschef.


Lies Dir doch mal Deinen eigenen Beitrag in dieser Hinsicht durch.
Aber bei sowas verstehe ich dann immer, warum ich nach der Meinung einiger hier was mehr "Respekt" vor der "älteren" weil "lebenserfahreneren" Generation zeigen soll.



Muß ich nicht, haben diesen ja geschrieben und bleibe dabei.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 29.12.2013 18:24 | nach oben springen

#264

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:24
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #262
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #260
Bei dem ganzen Schrott der auf den letzten 5 Seiten so produziert wurde würde sich mancher """Schrottsammler""" freuen.
Bei einigen Beiträgen fragt man sich, ob die Schreiber enventeull bei der Nahrungsaufnahme irgendwelche Gesundheitsschädigende Stoffe zu sich genommen haben.

Und der Richter hätte den Angeklagten dereinst eher fragen sollen,wie er den gerne angesprochen werden wollte;
Als OSL oder als Stabschef.


Lies Dir doch mal Deinen eigenen Beitrag in dieser Hinsicht durch.
Aber bei sowas verstehe ich dann immer, warum ich nach der Meinung einiger hier was mehr "Respekt" vor der "älteren" weil "lebenserfahreneren" Generation zeigen soll.


was soll dass denn jetzt werden @studfri ? kommt nun die abrechnung mit dem westdeutschen offizierscorps?


zuletzt bearbeitet 29.12.2013 18:25 | nach oben springen

#265

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:47
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #264
Zitat von studfri im Beitrag #262
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #260
Bei dem ganzen Schrott der auf den letzten 5 Seiten so produziert wurde würde sich mancher """Schrottsammler""" freuen.
Bei einigen Beiträgen fragt man sich, ob die Schreiber enventeull bei der Nahrungsaufnahme irgendwelche Gesundheitsschädigende Stoffe zu sich genommen haben.

Und der Richter hätte den Angeklagten dereinst eher fragen sollen,wie er den gerne angesprochen werden wollte;
Als OSL oder als Stabschef.


Lies Dir doch mal Deinen eigenen Beitrag in dieser Hinsicht durch.
Aber bei sowas verstehe ich dann immer, warum ich nach der Meinung einiger hier was mehr "Respekt" vor der "älteren" weil "lebenserfahreneren" Generation zeigen soll.


was soll dass denn jetzt werden @studfri ? kommt nun die abrechnung mit dem westdeutschen offizierscorps?



Na für (verspätete) Abrechnungen aus alten Zeiten sind doch wohl ganz andere hier zuständig.



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#266

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:50
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

[quote=studfri|p316908
Na für (verspätete) Abrechnungen aus alten Zeiten sind doch wohl ganz andere hier zuständig.
[/quote]


Aber für heutige "Abrechnungen" in diesem Forum bin u.a. ICH zuständig

Und wenn du weiter hier soo ein unqualifiziertes Zeug (mir lag was anderes auf der Zunge.Hab mich extrem zurückgehalten) absonderst muß ich dich leider in einen Urlaub schicken


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#267

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:53
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #266
[quote=studfri|p316908
Na für (verspätete) Abrechnungen aus alten Zeiten sind doch wohl ganz andere hier zuständig.




Aber für heutige "Abrechnungen" in diesem Forum bin u.a. ICH zuständig

Und wenn du weiter hier soo ein unqualifiziertes Zeug (mir lag was anderes auf der Zunge.Hab mich extrem zurückgehalten) absonderst muß ich dich leider in einen Urlaub schicken[/quote]

Gegen welche Forenregel habe ich denn verstossen?



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#268

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 18:53
von ABV | 4.204 Beiträge

Ach was @studfri. Hier rechnet doch keiner mit dem anderen ab. Hier haben sich völlig normale Leute zusammengefunden, um möglichst entspannt über eine längst überwundene Zeitepoche zu reden. Verschiedene Meinungen und Ansichten sind das Salz in jeder Forensuppe. Das hat aber nichts mit Abrechnungen zu tun.
Komm mal erst in unser Alter, dann lernst du das auch noch.

Gruß Uwe


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Lutze, Küchenbulle 79 und RudiEK89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#269

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:00
von ABV | 4.204 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #267
Zitat von Pitti53 im Beitrag #266
[quote=studfri|p316908
Na für (verspätete) Abrechnungen aus alten Zeiten sind doch wohl ganz andere hier zuständig.




Aber für heutige "Abrechnungen" in diesem Forum bin u.a. ICH zuständig

Und wenn du weiter hier soo ein unqualifiziertes Zeug (mir lag was anderes auf der Zunge.Hab mich extrem zurückgehalten) absonderst muß ich dich leider in einen Urlaub schicken


Gegen welche Forenregel habe ich denn verstossen?
[/quote]

Zum Beispiel gegen die Regel, andere User nicht zu beleidigen. Was du mit deiner Einschätzung von DDR-Offizieren, Menschen die du nicht persönlich kennst, getan hast. Bewusst oder unbewusst. So etwas hat nicht nur etwas mit Forenregeln sondern mit ganz normalem Anstand zu tun. Stell dir mal vor hier behauptet jemand, dass alle Studenten heutzutage stinkfaule, kiffende Tagediebe wären. Die nur ihren Eltern und dem Staat auf der Tasche liegen. Würde dir das gefallen? Also erst nachdenken, dann posten. Dann klappt es auch mit den Forenregeln.

Gruß Uwe


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RudiEK89 und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.12.2013 19:00 | nach oben springen

#270

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:11
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #251

Aber jemand, der im Westen gelebt hat, kann dies natürlich alles nicht verstehen, der schleudert seine Ansichten darüber, dass er diesen Zwang und dieses System voll verstehen kann freudig in das Forum (und warum war er eigentlich nicht bei uns und vielleicht hätte er es ja in hohe Parteiämter geschafft, bei der Einstellung zum Leben??)



Hallo,
es geht nicht um "voll verstehen", gar toll, schön und vorbildlich die Lösung der Grenzfrage zu finden. Nur der Hinweis daß es neben der unangenehmen persönlichen Ebene auch weltpolitische und volkswirtschaftliche Teile dabei gibt mit ganz erheblicher Gewichtung. Die zu ignorieren kann sich keine Regierung und kein Volk leisten.

Und sowohl daß Ende der UdSSR unter Gorbatschow als auch der 9.11.1989 zeigten daß die Machthaber diese Probleme um den Preis des eigenen Machtverlust richtig erkannten und danach verantwortungsvoll handelten.

Ein schlimmes Gegenbeispiel lieferten die Nachfolger Titos auf dem Balkan ab....



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#271

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:19
von berlin3321 | 2.520 Beiträge

Zitat
auch der 9.11.1989 zeigten daß die Machthaber diese Probleme um den Preis des eigenen Machtverlust richtig erkannten und danach verantwortungsvoll handelten.



Was hast Du denn genommen? Vielleicht solltest Du mal aussetzen oder die Dosis reduzieren?

Die haben was gemerkt? Dreimal laut gelacht. Nichts haben die gemerkt. Erich und Co waren bis zum letzten Tag der Meinung sie hätten alles richtig gemacht, Margot meint das noch immer.

Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 29.12.2013 19:20 | nach oben springen

#272

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:20
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von studfri im Beitrag #267
Zitat von Pitti53 im Beitrag #266
[quote=studfri|p316908
Na für (verspätete) Abrechnungen aus alten Zeiten sind doch wohl ganz andere hier zuständig.




Aber für heutige "Abrechnungen" in diesem Forum bin u.a. ICH zuständig

Und wenn du weiter hier soo ein unqualifiziertes Zeug (mir lag was anderes auf der Zunge.Hab mich extrem zurückgehalten) absonderst muß ich dich leider in einen Urlaub schicken


Gegen welche Forenregel habe ich denn verstossen?
[/quote]

Du kannst schon Deine Meinung sagen , die Du aus Büchern oder anderen Quellen hast, ist kein Problem für mich. Aber denke doch auch mal an die Kameraden, die die ganze Sache am eigenen Leib erlebt haben. Den für die Kameraden, ist nicht alles Freude Eierkuchen gewesen! Mansche haben
da schon Dinge erlebt, davon träumst Du nicht mal! Deshalb musst du auch einige Mitglieder des Forum verstehen wenn sie nicht alles so nachvollziehen können, was Du schreibst! Es will Dich auch keiner belehren, sondern nur Dir sagen, was damals so gelaufen ist wen man dabei war! Deshalb schreibe weiter und wir geben Dir schon die richtige Antwort darauf! Nimm es nicht persönlich, aber wo ich zur Grenze kam, sagten die EKs
zu mir ( Rieche erstmal dort hin wo wir schon hingesch....... haben) Sie hatten recht und ich musste auch viele Dinge erst verstehen b.z.w. begreifen.
Grüsse Steffen52


studfri hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#273

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:22
von SET800 | 3.104 Beiträge

Erich und Margot wohl,
aber die wurden ja auch abserviert, waren also nicht die ganz Mächtigen die über ihren Posten selbst und allein entscheiden konnten. ZK und Politbüro gab es ja auch......



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#274

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:33
von berlin3321 | 2.520 Beiträge

Zitat

Was hast Du denn genommen? Vielleicht solltest Du mal aussetzen oder die Dosis reduzieren?





Zitat
ZK und Politbüro gab es ja auch......



Träum´ weiter.......


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#275

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:36
von passport | 2.642 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #257
Zitat von ABV im Beitrag #253
@studfri: Also ehrlich: du machst es einem wirklich nicht leicht, beim Lesen ruhig zu bleiben. Aber ich nehme dir das Geschriebene nicht wirklich übel. Für einen Geschichtsstudenten hast du jedoch auffallend wenig Ahnung von der Materie. Das wirft nicht gerade ein gutes Bild auf das Niveau der von dir besuchten Bildungseinrichtung. Und den dort vorherrschenden Auswahlkriterien.
Auch wenn es deinem engen Weltbild widerspricht: bei der Auswahl der Bewerber wurde seitens der VP sehr wohl Wert auf Bildung gelegt! Sehr gerne wurden Bewerbungen von Abiturienten gesehen. Diese wurden zum Beispiel an der Humboldt-Universität in Berlin zu Diplomkriminalisten ausgebildet. Was glaubst du denn, nach welchen Richtlinien künftige Hochschulabsolventen ausgewählt wurden? Je dümmer, desto besser?
Falls du als Historiker im Leben Erfolg haben möchtest, dann solltest schnellstens von deinem hohen Ross herunterkommen. Sonst nimmt dich niemand ernst! Mit Ausnahme irgendwelcher ewig gestriger vielleicht. Die selbst keine Ahnung haben und / oder noch heute " Kalten Krieg" leben.

Gruß Uwe



Die von mir -in den verschiedensten Quellen- gelesenen Vitae der betreffenden Personen sprechen da eine ganz andere Sprache.
Dann solltest Du Dir mal über Inhalte von Studiengängen Gedanken machen und über die die Vergleichbarkeit der Abschlüsse.

Um bei Deinen Beispiel zu bleiben: Den Studiengang gibt es meines Wissens an der Uni Berlin nicht mehr und der von Dir zitierte Diplom-Grad wird nicht mehr vergeben. Woran das wohl liegt, was denkst Du?
Das ganze wurde auf eine Fachhochschule zurück gestuft und was Dich selbst betrifft: Du kannst den Studiengang heute an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg belegen aber nur dann, wenn Du im Polizeidienst stehst





Ja, woran das wohl liegen mag? Vielleicht ein Ausdruck der noch immer herrschenden Siegermentalität bestimmter Kreise ?

Hier ein Auszug von:

Prof. Dr. Erich Buchholz:
Beweisaufnahme und Beweisführung
Zu den Unterschieden des Beweisrechts in der DDR und in der BRD

11) Nicht zuletzt darf im Hinblick auf die Frage der Beweisführung und die Erforschung der Wahrheit nicht übersehen werden, dass in deutlichem Unterschied zur DDR die kriminalistische, namentlich kriminaltechnische Arbeit, insbesondere auch die kriminalistische Arbeit am Tatort, die Spurensuche und -sicherung nach den Grundsätzen der Trassologie (Spurenkunde) und die kriminalistische Kleinarbeit, auch unter dem Aspekt des modus operandi, die gebotenen Maßnahmen zur Beweissicherung (zur Sicherung von Beweismitteln) in der Bundesrepublik sehr häufig unzureichend und mangelhaft ist. Anschaulich zeigte sich dieser Unterschied, als Ende 1990 und im Jahre 1991 von den Untersuchungsorganen der DDR noch nicht abgeschlossen Vorgänge von bundesdeutschen Strafverfolgungsbehörden weiterzuführen waren. Sie fanden gerade auch in kriminalistischer Hinsicht gründlich bearbeitete Vorgänge vor und waren erstaunt über die sorgfältigen Schlussberichte der Untersuchungsorgane der DDR. Eine Staatsanwältin erklärte gegenüber dem Autor dieses Beitrages anerkennend: "Ihre Kriminalisten müssen aber viel Zeit gehabt haben !"

Dem gegenüber ist heutzutage nur zu oft kriminalistisch unzureichende Arbeit, so gerade auch ungenügende Tatortarbeit, fehlende Beweissicherung und ähnliche "kriminalistische Schlamperei" zu beobachten. Die Folge sind mitunter unbegründete Freisprüche oder Verurteilungen ohne genügende objektive Beweise, mehr aufgrund der allgemeinen Intuition des Richters.

Das alles ist nicht zufällig.

In der DDR stand bereits in den 50er Jahren die kriminalistische Ausbildung, auch von Staatsanwälten und Richtern, hoch im Kurse. An der Offiziersschule in Aschersleben erhielten die künftigen Kriminalisten eine gediegene Ausbildung; Staatsanwälte der DDR waren des öfteren in dieser Bildungsstätte zum Zwecke der Fortbildung auf dem Gebiete der Kriminalistik. An der Humboldt-Universität zu Berlin bestand bereits in den 50er Jahren ein Kriminalistisches Institut, aus dem sich später eine Fachrichtung Kriminalistik und dann eine eigenständige Sektion bzw. Fakultät Kriminalistik mit Außenstellen an anderen juristischen Fakultäten herausbildete. Namentlich in Berlin und Jena, wo Justizjuristen ausgebildet wurden, gehörte das Fach "Kriminalistik" nach dem Studienplan zum obligatorischen Bestand der juristischen Ausbildung.

Das war - auch im Vergleich zur Bundesrepublik - einmalig. Deshalb wurde von bundesdeutschen Fachleuten die Ansicht vertreten, dieses Unikat auch nach dem Beitritt der DDR, nunmehr für die Bundesrepublik, zu erhalten. Dass dies jeglicher Vernunft zuwider nicht geschah, dass vielmehr diese Kriminalistik alsbald "abgewickelt" wurde, hatte ausschließlich politische Gründe. Es war natürlich und selbstverständlich, dass die Sektion Kriminalistik der Humboldt-Universität - wie alle Forschungs- und Lehrstätten in der DDR - enge Verbindung zur jeweiligen Praxis hielt, also zu den unter Aufsicht des Staatsanwalts handelnden Untersuchungsorganen der DDR gem. § 88 Abs.2 StPO/DDR, auch zu denen des Ministeriums für Staatssicherheit. Nur wegen dieser "Verquickung" - also nur aus politischen Gründen - musste die Sektion Kriminalistik, und damit eine für die Kriminalitätsbekämpfung wertvolle Lehr- und Forschungsstätte beseitigt werden - mit Folgen, die wir heutzutage in den Strafverfahren tagtäglich beobachten können.




Für Interessierte der Gesamtbeitrag:


http://www.red-channel.de/buchholz_beweisrecht_ddr_brd.htm


passport


RudiEK89, Küchenbulle 79 und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#276

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:40
von berlin3321 | 2.520 Beiträge

Passport, glaube ich Dir unbesehen. Was die angefasst haben, dass haben die vernünftig gemacht.

Danke für den Beitrag.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#277

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:42
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #269
Zitat von studfri im Beitrag #267
Zitat von Pitti53 im Beitrag #266
[quote=studfri|p316908
Na für (verspätete) Abrechnungen aus alten Zeiten sind doch wohl ganz andere hier zuständig.




Aber für heutige "Abrechnungen" in diesem Forum bin u.a. ICH zuständig

Und wenn du weiter hier soo ein unqualifiziertes Zeug (mir lag was anderes auf der Zunge.Hab mich extrem zurückgehalten) absonderst muß ich dich leider in einen Urlaub schicken


Gegen welche Forenregel habe ich denn verstossen?



Zum Beispiel gegen die Regel, andere User nicht zu beleidigen. Was du mit deiner Einschätzung von DDR-Offizieren, Menschen die du nicht persönlich kennst, getan hast. Bewusst oder unbewusst. So etwas hat nicht nur etwas mit Forenregeln sondern mit ganz normalem Anstand zu tun. Stell dir mal vor hier behauptet jemand, dass alle Studenten heutzutage stinkfaule, kiffende Tagediebe wären. Die nur ihren Eltern und dem Staat auf der Tasche liegen. Würde dir das gefallen? Also erst nachdenken, dann posten. Dann klappt es auch mit den Forenregeln.

Gruß Uwe
[/quote]


Was Du da aufstellst über Studenten sind unbegründete blosse Beleidigungen.

Ich habe aufgezeigt welcher Kenntnisstand sich mir (und nicht nur mir) bis heute aus den gelesenen Quellen ergeben hat und zwar in sachlicher Form. Dass das vlt. einigen nicht passt mag ja noch angehen aber beleidigt habe ich ganz sicher niemanden, es war nur meine Meinung. Mit dem Denken funktioniert das schon bei mir, da musst Du Dir keine Sorgen machen.



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#278

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:50
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #275
Zitat von studfri im Beitrag #257
Zitat von ABV im Beitrag #253
@studfri: Also ehrlich: du machst es einem wirklich nicht leicht, beim Lesen ruhig zu bleiben. Aber ich nehme dir das Geschriebene nicht wirklich übel. Für einen Geschichtsstudenten hast du jedoch auffallend wenig Ahnung von der Materie. Das wirft nicht gerade ein gutes Bild auf das Niveau der von dir besuchten Bildungseinrichtung. Und den dort vorherrschenden Auswahlkriterien.
Auch wenn es deinem engen Weltbild widerspricht: bei der Auswahl der Bewerber wurde seitens der VP sehr wohl Wert auf Bildung gelegt! Sehr gerne wurden Bewerbungen von Abiturienten gesehen. Diese wurden zum Beispiel an der Humboldt-Universität in Berlin zu Diplomkriminalisten ausgebildet. Was glaubst du denn, nach welchen Richtlinien künftige Hochschulabsolventen ausgewählt wurden? Je dümmer, desto besser?
Falls du als Historiker im Leben Erfolg haben möchtest, dann solltest schnellstens von deinem hohen Ross herunterkommen. Sonst nimmt dich niemand ernst! Mit Ausnahme irgendwelcher ewig gestriger vielleicht. Die selbst keine Ahnung haben und / oder noch heute " Kalten Krieg" leben.

Gruß Uwe



Die von mir -in den verschiedensten Quellen- gelesenen Vitae der betreffenden Personen sprechen da eine ganz andere Sprache.
Dann solltest Du Dir mal über Inhalte von Studiengängen Gedanken machen und über die die Vergleichbarkeit der Abschlüsse.

Um bei Deinen Beispiel zu bleiben: Den Studiengang gibt es meines Wissens an der Uni Berlin nicht mehr und der von Dir zitierte Diplom-Grad wird nicht mehr vergeben. Woran das wohl liegt, was denkst Du?
Das ganze wurde auf eine Fachhochschule zurück gestuft und was Dich selbst betrifft: Du kannst den Studiengang heute an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg belegen aber nur dann, wenn Du im Polizeidienst stehst





Ja, woran das wohl liegen mag? Vielleicht ein Ausdruck der noch immer herrschenden Siegermentalität bestimmter Kreise ?

Hier ein Auszug von:

Prof. Dr. Erich Buchholz:
Beweisaufnahme und Beweisführung
Zu den Unterschieden des Beweisrechts in der DDR und in der BRD

11) Nicht zuletzt darf im Hinblick auf die Frage der Beweisführung und die Erforschung der Wahrheit nicht übersehen werden, dass in deutlichem Unterschied zur DDR die kriminalistische, namentlich kriminaltechnische Arbeit, insbesondere auch die kriminalistische Arbeit am Tatort, die Spurensuche und -sicherung nach den Grundsätzen der Trassologie (Spurenkunde) und die kriminalistische Kleinarbeit, auch unter dem Aspekt des modus operandi, die gebotenen Maßnahmen zur Beweissicherung (zur Sicherung von Beweismitteln) in der Bundesrepublik sehr häufig unzureichend und mangelhaft ist. Anschaulich zeigte sich dieser Unterschied, als Ende 1990 und im Jahre 1991 von den Untersuchungsorganen der DDR noch nicht abgeschlossen Vorgänge von bundesdeutschen Strafverfolgungsbehörden weiterzuführen waren. Sie fanden gerade auch in kriminalistischer Hinsicht gründlich bearbeitete Vorgänge vor und waren erstaunt über die sorgfältigen Schlussberichte der Untersuchungsorgane der DDR. Eine Staatsanwältin erklärte gegenüber dem Autor dieses Beitrages anerkennend: "Ihre Kriminalisten müssen aber viel Zeit gehabt haben !"

Dem gegenüber ist heutzutage nur zu oft kriminalistisch unzureichende Arbeit, so gerade auch ungenügende Tatortarbeit, fehlende Beweissicherung und ähnliche "kriminalistische Schlamperei" zu beobachten. Die Folge sind mitunter unbegründete Freisprüche oder Verurteilungen ohne genügende objektive Beweise, mehr aufgrund der allgemeinen Intuition des Richters.

Das alles ist nicht zufällig.

In der DDR stand bereits in den 50er Jahren die kriminalistische Ausbildung, auch von Staatsanwälten und Richtern, hoch im Kurse. An der Offiziersschule in Aschersleben erhielten die künftigen Kriminalisten eine gediegene Ausbildung; Staatsanwälte der DDR waren des öfteren in dieser Bildungsstätte zum Zwecke der Fortbildung auf dem Gebiete der Kriminalistik. An der Humboldt-Universität zu Berlin bestand bereits in den 50er Jahren ein Kriminalistisches Institut, aus dem sich später eine Fachrichtung Kriminalistik und dann eine eigenständige Sektion bzw. Fakultät Kriminalistik mit Außenstellen an anderen juristischen Fakultäten herausbildete. Namentlich in Berlin und Jena, wo Justizjuristen ausgebildet wurden, gehörte das Fach "Kriminalistik" nach dem Studienplan zum obligatorischen Bestand der juristischen Ausbildung.

Das war - auch im Vergleich zur Bundesrepublik - einmalig. Deshalb wurde von bundesdeutschen Fachleuten die Ansicht vertreten, dieses Unikat auch nach dem Beitritt der DDR, nunmehr für die Bundesrepublik, zu erhalten. Dass dies jeglicher Vernunft zuwider nicht geschah, dass vielmehr diese Kriminalistik alsbald "abgewickelt" wurde, hatte ausschließlich politische Gründe. Es war natürlich und selbstverständlich, dass die Sektion Kriminalistik der Humboldt-Universität - wie alle Forschungs- und Lehrstätten in der DDR - enge Verbindung zur jeweiligen Praxis hielt, also zu den unter Aufsicht des Staatsanwalts handelnden Untersuchungsorganen der DDR gem. § 88 Abs.2 StPO/DDR, auch zu denen des Ministeriums für Staatssicherheit. Nur wegen dieser "Verquickung" - also nur aus politischen Gründen - musste die Sektion Kriminalistik, und damit eine für die Kriminalitätsbekämpfung wertvolle Lehr- und Forschungsstätte beseitigt werden - mit Folgen, die wir heutzutage in den Strafverfahren tagtäglich beobachten können.




Für Interessierte der Gesamtbeitrag:


http://www.red-channel.de/buchholz_beweisrecht_ddr_brd.htm


passport


"Erich Buchholz selbst hat dieses Strafrecht mitgeprägt, mitverfasst. Er war jahrelang Dekan der juristischen Fakultät, bildete Generationen von jungen Juristen aus, international war er hoch angesehen. Und er ist einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen jener Zeit. Quelle: Buchbeschreibung bei Amazon.

Kurzum: Bucholz würde seinen eigenen Ast absägen, schriebe er etwas anders.

Zeig doch mal die Einschätzung eines Kriminalisten-Profs. aus dem Westen.
Weniger anzeigen



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#279

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 19:55
von berlin3321 | 2.520 Beiträge

@ studfri: Du willst doch jetzt nicht ernsthaft bestreiten das es im Westen Versäumnisse bei der Spurensicherung gab? Es gab div. Prozesse, in denen es aufgrund von Versäumnissen zu bFreisprüchen und Fehlurteilen kam.

Genau wie es Uwe schrieb.

Wenn Du das ernstlich bestreitest disqualifizierst Du Dich selbst.

MfG Berlin

Edit: Hier z.B: http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...r-a-722736.html

Oder hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Maria_B%C3%B6gerl


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 29.12.2013 20:01 | nach oben springen

#280

RE: Staat ohne Staatsgrenze

in DDR Staat und Regime 29.12.2013 20:12
von SET800 | 3.104 Beiträge

[quote=passport|p316924Sie fanden gerade auch in kriminalistischer Hinsicht gründlich bearbeitete Vorgänge vor und waren erstaunt über die sorgfältigen Schlussberichte der Untersuchungsorgane der DDR. Eine Staatsanwältin erklärte gegenüber dem Autor dieses Beitrages anerkennend: "Ihre Kriminalisten müssen aber viel Zeit gehabt haben !"
passport[/quote]


Hallo,
vielleicht deshalb weil die Krimnalität insgesamt niedrig wa? Täter nach Strafentlassung eine Perspektive hatten und deshalb eine gerignere Rückfallquote?


Gruss.


Z.B. annährend Wegfall des "unendlichen" Strafgebietes Drogen?



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