#81

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 17:21
von 94 | 10.792 Beiträge

Öhh ihr Beiden, Chat ist unten rechts oder notfalls das 911er-Lala ist auch seit 'ner viertelstund online ...

P.S. FED plärrt bestimmt gleich (wieder) ... 'Hallo Mod's, könnte mal bitte der Müll ab #74 gelöscht werden?'


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.01.2013 17:22 | nach oben springen
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#82

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 17:50
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
Dann das Theater mit den roten und schwarzen Postenpunkten.

Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
In einem Shiguli Namens Lada. .

Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
Bei mir nicht.


hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#83

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 18:23
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
Dann das Theater mit den roten und schwarzen Postenpunkten.

Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
In einem Shiguli Namens Lada. .

Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
Bei mir nicht.


hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

Gruß Hartmut!


hallo utkieker,das dumme war ja,man wusste ja nicht ob man freigekauft wird oder nicht,,und dann war ja auch noch das problem ,oft wur.....de der ausreiseantrag abgelehnt,dann frag mal diesen leuten,was nun,einige sahen daher nur die flucht oder haben stillen protest demonstriert .........du schreibst ja selber,als grenzer war man im vorteil,aber jemand ,der von den ganzen sicherungs-anlagen keine ahnung hatte......gruss Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#84

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 18:30
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von utkieker im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
Dann das Theater mit den roten und schwarzen Postenpunkten.

Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
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Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
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hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

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hallo utkieker,das dumme war ja,man wusste ja nicht ob man freigekauft wird oder nicht,,und dann war ja auch noch das problem ,oft wur.....de der ausreiseantrag abgelehnt,dann frag mal diesen leuten,was nun,einige sahen daher nur die flucht oder haben stillen protest demonstriert .........du schreibst ja selber,als grenzer war man im vorteil,aber jemand ,der von den ganzen sicherungs-anlagen keine ahnung hatte......gruss Lutze



Lutze,

Du darfst aber auch mal schreiben, wie viele Anträge auf ständige Ausreise genehmigt wurden.


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#85

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 18:36
von furry | 3.576 Beiträge

Als Reisekader hatte ich das Glück, zwischen 1981 und 1988 viermal in Vietnam gemeinsam mit einem anderen Kollegen eingesetzt zu werden. Die Einsätze dauerten in und der Regel 4 Wochen. Vor einer Reise bekam man im zuständigen Ministerium seine Instruktionen, bzw. es wurde abgestimmt, was ist bis jetzt gelaufen ist und wie geht es weiter. Zusätzlich wurde man belehrt, was man so darf und was nicht. Zu dem "nicht" gehörte auch der Kontakt zu Personen aus dem westlichen Ausland. Also schon ein banaler Wortwechsel war verboten. Die Ausstattung mit Tagegeld erfolgte bei den ersten drei Reisen in vietnamesischer Währung. Große Sprünge konnte man damit nicht machen. Besonders an den Abenden, die man ohne den Erfindungen der Neuzeit (TV, Telefon) unter dem Miefquirl verbringen musste, hätte man gern ein Bier oder etwas hochprozentig Trinkbares zu sich genommen. Viele Möglichkeiten gab es da aber nicht.
Bei unserer zweiten Reise ergab sich aber der Kontakt zu einem Handelsreisenden aus dem westlichen Niedersachsen. Der schimpfte über die Verhältnis in dem Hotel, besonders hatten es ihm die freilaufenden Ratten, auch in den Zimmern, angetan. Kurzum, der Kerl hatte die richtige Währung und ordentlich Dampf in der Hose. Noch ein paar Schauermärchen von uns und er war zu allem bereit. So haben wir ein, zwei oder mehr nette Abende mit ihm bei gutem Whisky und Bier verbracht, ohne Wesentliches über unseren und seinen Aufenthaltsgrund dort zu bereden. An einem der folgenden Tage meldeten sich DDR-Handwerker bei uns, die auch in dem Hotel wohnten. Wir sollten uns mal in der Botschaft melden, denn wir hätten Kontakt zu einem BRD-Bürger gehabt. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Den Jungs haben wir gesagt, wenn die Botschaft etwas von uns will, dann kann sie sich gern bei uns melden. Damit war diese Nummer für uns erledigt.
Als wir uns dann nach der Reise wieder in zum Rapport in unserem Ministerium einfinden musste, wurden wir aber nicht in dem Zimmer der zuständigen Sachbearbeiterin abgefertigt, sondern durften in ein sehr nobeles Besprechungszimmer. Vorab schob schon mein Kollege den rechten Zeigefinger hinter sein rechtes Ohr, somit war klar, was nun kommt. Wir wurden von Herren empfangen, die sich nicht ausgewiesen haben, einen auf Kumpel machten, aber dann ganz schnell zur Sache kamen und uns genau erklärten, wann und wo wir uns mit dem Herrn Sch..Nord... vergnügt haben und dass wir so gegen die entsprechenden Anweisungen verstoßen haben. Hier muss ich einfügen, dass wir nicht genau wussten, zu welcher Firma diese Herren gehörten, aber es mit höchster Wahrscheinlichkeit MfS-Bedienstete waren. Nun sollten wir reuig bekennen, dass wir uns einen sehr schlimmen Fehltritt geleistet haben. Aber diesen Gefallen haben wir den Herren nicht getan, sondern haben ihnen nur gesagt, wenn wir uns nicht als mündige DDR-Bürger durch die Welt bewegen dürfen, dann möchten sie uns doch bitte als Reisekader von ihrer Liste streichen und zuverlässigere Genossen in den Busch schicken.
Ich war danach noch zweimal in Vietnam. 1986 haben wir per Dampfer Zuchttier dorthin begleitet und 1988 den Neubau einer Versuchsstation, die von der DDR ausgerüstet wurde, mit Pomp, Gloria und viel V.I.P. gefeiert.
Soviel zu meinen Erfahrungen mit den geheimen Genossen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 08.01.2013 18:44 | nach oben springen
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#86

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 18:40
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von utkieker im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
Dann das Theater mit den roten und schwarzen Postenpunkten.

Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
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Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
Bei mir nicht.


hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

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hallo utkieker,das dumme war ja,man wusste ja nicht ob man freigekauft wird oder nicht,,und dann war ja auch noch das problem ,oft wur.....de der ausreiseantrag abgelehnt,dann frag mal diesen leuten,was nun,einige sahen daher nur die flucht oder haben stillen protest demonstriert .........du schreibst ja selber,als grenzer war man im vorteil,aber jemand ,der von den ganzen sicherungs-anlagen keine ahnung hatte......gruss Lutze



Lutze,

Du darfst aber auch mal schreiben, wie viele Anträge auf ständige Ausreise genehmigt wurden.

hallo alfred,wenn ich dass wüsste,....es wird sicherlich einige aus diesem forum geben die und ich hoffe es ,mehr darüber berichten können.....gruss Lutze


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#87

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 18:44
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #86
Zitat von Alfred im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von utkieker im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
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Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
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Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
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hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

Gruß Hartmut!


hallo utkieker,das dumme war ja,man wusste ja nicht ob man freigekauft wird oder nicht,,und dann war ja auch noch das problem ,oft wur.....de der ausreiseantrag abgelehnt,dann frag mal diesen leuten,was nun,einige sahen daher nur die flucht oder haben stillen protest demonstriert .........du schreibst ja selber,als grenzer war man im vorteil,aber jemand ,der von den ganzen sicherungs-anlagen keine ahnung hatte......gruss Lutze



Lutze,

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hallo alfred,wenn ich dass wüsste,....es wird sicherlich einige aus diesem forum geben die und ich hoffe es ,mehr darüber berichten können.....gruss Lutze



Im ersten Halbjahr 1989 waren es z.B. 38.917 Bürger der DDR. Wie geschrieben, ständige Ausreise !!


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#88

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 18:49
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #85
Als Reisekader hatte ich das Glück, zwischen 1981 und 1988 viermal in Vietnam gemeinsam mit einem anderen Kollegen eingesetzt zu werden. Die Einsätze dauerten in und der Regel 4 Wochen. Vor einer Reise bekam man im zuständigen Ministerium seine Instruktionen, bzw. es wurde abgestimmt, was ist bis jetzt gelaufen ist und wie geht es weiter. Zusätzlich wurde man belehrt, was man so darf und was nicht. Zu dem "nicht" gehörte auch der Kontakt zu Personen aus dem westlichen Ausland. Also schon ein banaler Wortwechsel war verboten. Die Ausstattung mit Tagegeld erfolgte bei den ersten drei Reisen in vietnamesischer Währung. Große Sprünge konnte man damit nicht machen. Besonders an den Abenden, die man ohne den Erfindungen der Neuzeit (TV, Telefon) unter dem Miefquirl verbringen musste, hätte man gern ein Bier oder etwas hochprozentig Trinkbares zu sich genommen. Viele Möglichkeiten gab es da aber nicht.
Bei unserer zweiten Reise ergab sich aber der Kontakt zu einem Handelsreisenden aus dem westlichen Niedersachsen. Der schimpfte über die Verhältnis in dem Hotel, besonders hatten es ihm die freilaufenden Ratten, auch in den Zimmern, angetan. Kurzum, der Kerl hatte die richtige Währung und ordentlich Dampf in der Hose. Noch ein paar Schauermärchen von uns und er war zu allem bereit. So haben wir ein, zwei oder mehr nette Abende mit ihm bei gutem Whisky und Bier verbracht, ohne Wesentliches über unseren und seinen Aufenthaltsgrund dort zu bereden. An einem der folgenden Tage meldeten sich DDR-Handwerker bei uns, die auch in dem Hotel wohnten. Wir sollten uns mal in der Botschaft melden, denn wir hätten Kontakt zu einem BRD-Bürger gehabt. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Den Jungs haben wir gesagt, wenn die Botschaft etwas von uns will, dann kann sie sich gern bei uns melden. Damit war diese Nummer für uns erledigt.
Als wir uns dann nach der Reise wieder in zum Rapport in unserem Ministerium einfinden musste, wurden wir aber nicht in dem Zimmer der zuständigen Sachbearbeiterin abgefertigt, sondern durften in ein sehr nobeles Besprechungszimmer. Vorab schob schon mein Kollege den rechten Zeigefinger hinter sein rechtes Ohr, somit war klar, was nun kommt. Wir wurden von Herren empfangen, die sich nicht ausgewiesen haben, einen auf Kumpel machten, aber dann ganz schnell zur Sache kamen und uns genau erklärten, wann und wo wir uns mit dem Herrn Sch..Nord... vergnügt haben und dass wir so gegen die entsprechenden Anweisungen verstoßen haben. Hier muss ich einfügen, dass wir nicht genau wussten, zu welcher Firma diese Herren gehörten, aber es mit höchster Wahrscheinlichkeit MfS-Bedienstete waren. Nun sollten wir reuig bekennen, dass wir uns einen sehr schlimmen Fehltritt geleistet haben. Aber diesen Gefallen haben wir den Herren nicht getan, sondern haben ihnen nur gesagt, wenn wir uns nicht als mündige DDR-Bürger durch die Welt bewegen dürfen, dann möchten sie uns doch bitte als Reisekader von ihrer Liste streichen und zuverlässigere Genossen in den Busch schicken.
Ich war danach noch zweimal in Vietnam. 1986 haben wir per Dampfer Zuchttier dorthin begleitet und 1988 den Neubau einer Versuchsstation, die von der DDR ausgerüstet wurde, mit Pomp, Gloria und viel V.I.P. gefeiert.
Soviel zu meinen Erfahrungen mit den geheimen Genossen.

hallo furry,auch eine gute geschichte,bist aber wenigstens nach vietnam gekommen,gruss Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#89

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 18:57
von utkieker | 2.922 Beiträge

Lutze,

das klappt garantiert, na sagen wir mit großer Wahrscheinlichkeit! Die DDR hatte die Schlußakte von Helsinki unterzeichnet, wenn man nicht ständig angemahnt werden sollte, mußte die DDR handeln. Und wenn du schon vorm Kadi stehst such dir einen gewieften Anwalt, der sich mit der Materie auskennt. Andernfalls hättest du dir einen ehemaligen Grenzer gesucht, der weiß wie der Hase läuft. Ich hätte mich nicht lumpen lassen ein paar Tips mit auf den Weg zu geben. Mein erster Tip für einen, der sich mit dem pioniertechnischen Ausbau der Staatsgrenze nicht auskennt wäre wahrscheinlich sich besser einen guten Anwalt zu nehmen!
Gefragt wurde ich (leider) nie!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#90

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:11
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von utkieker im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
Dann das Theater mit den roten und schwarzen Postenpunkten.

Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
In einem Shiguli Namens Lada. .

Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
Bei mir nicht.


hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

Gruß Hartmut!


hallo utkieker,das dumme war ja,man wusste ja nicht ob man freigekauft wird oder nicht,,und dann war ja auch noch das problem ,oft wur.....de der ausreiseantrag abgelehnt,dann frag mal diesen leuten,was nun,einige sahen daher nur die flucht oder haben stillen protest demonstriert .........du schreibst ja selber,als grenzer war man im vorteil,aber jemand ,der von den ganzen sicherungs-anlagen keine ahnung hatte......gruss Lutze



Lutze,

Du darfst aber auch mal schreiben, wie viele Anträge auf ständige Ausreise genehmigt wurden.


Und wieviele wurden abgelehnt..?



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#91

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:27
von Marder | 1.413 Beiträge

Hallo Alfred,

nur der Statistik wegen.

Das war 1989

wieviel 1988 und 1987??

MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#92

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:29
von jecki09 | 422 Beiträge

Soweit ich mich erinnern kann gab es immer das "Statistische Jahrbuch".

Dort konnte man sogar sich selbst ausrechnen wieviel DDR-Bürger "verschwanden". Man musste nur rechnen.


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#93

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:35
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #85
Als Reisekader hatte ich das Glück, zwischen 1981 und 1988 viermal in Vietnam gemeinsam mit einem anderen Kollegen eingesetzt zu werden. Die Einsätze dauerten in und der Regel 4 Wochen. Vor einer Reise bekam man im zuständigen Ministerium seine Instruktionen, bzw. es wurde abgestimmt, was ist bis jetzt gelaufen ist und wie geht es weiter. Zusätzlich wurde man belehrt, was man so darf und was nicht. Zu dem "nicht" gehörte auch der Kontakt zu Personen aus dem westlichen Ausland. Also schon ein banaler Wortwechsel war verboten. Die Ausstattung mit Tagegeld erfolgte bei den ersten drei Reisen in vietnamesischer Währung. Große Sprünge konnte man damit nicht machen. Besonders an den Abenden, die man ohne den Erfindungen der Neuzeit (TV, Telefon) unter dem Miefquirl verbringen musste, hätte man gern ein Bier oder etwas hochprozentig Trinkbares zu sich genommen. Viele Möglichkeiten gab es da aber nicht.
Bei unserer zweiten Reise ergab sich aber der Kontakt zu einem Handelsreisenden aus dem westlichen Niedersachsen. Der schimpfte über die Verhältnis in dem Hotel, besonders hatten es ihm die freilaufenden Ratten, auch in den Zimmern, angetan. Kurzum, der Kerl hatte die richtige Währung und ordentlich Dampf in der Hose. Noch ein paar Schauermärchen von uns und er war zu allem bereit. So haben wir ein, zwei oder mehr nette Abende mit ihm bei gutem Whisky und Bier verbracht, ohne Wesentliches über unseren und seinen Aufenthaltsgrund dort zu bereden. An einem der folgenden Tage meldeten sich DDR-Handwerker bei uns, die auch in dem Hotel wohnten. Wir sollten uns mal in der Botschaft melden, denn wir hätten Kontakt zu einem BRD-Bürger gehabt. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Den Jungs haben wir gesagt, wenn die Botschaft etwas von uns will, dann kann sie sich gern bei uns melden. Damit war diese Nummer für uns erledigt.
Als wir uns dann nach der Reise wieder in zum Rapport in unserem Ministerium einfinden musste, wurden wir aber nicht in dem Zimmer der zuständigen Sachbearbeiterin abgefertigt, sondern durften in ein sehr nobeles Besprechungszimmer. Vorab schob schon mein Kollege den rechten Zeigefinger hinter sein rechtes Ohr, somit war klar, was nun kommt. Wir wurden von Herren empfangen, die sich nicht ausgewiesen haben, einen auf Kumpel machten, aber dann ganz schnell zur Sache kamen und uns genau erklärten, wann und wo wir uns mit dem Herrn Sch..Nord... vergnügt haben und dass wir so gegen die entsprechenden Anweisungen verstoßen haben. Hier muss ich einfügen, dass wir nicht genau wussten, zu welcher Firma diese Herren gehörten, aber es mit höchster Wahrscheinlichkeit MfS-Bedienstete waren. Nun sollten wir reuig bekennen, dass wir uns einen sehr schlimmen Fehltritt geleistet haben. Aber diesen Gefallen haben wir den Herren nicht getan, sondern haben ihnen nur gesagt, wenn wir uns nicht als mündige DDR-Bürger durch die Welt bewegen dürfen, dann möchten sie uns doch bitte als Reisekader von ihrer Liste streichen und zuverlässigere Genossen in den Busch schicken.
Ich war danach noch zweimal in Vietnam. 1986 haben wir per Dampfer Zuchttier dorthin begleitet und 1988 den Neubau einer Versuchsstation, die von der DDR ausgerüstet wurde, mit Pomp, Gloria und viel V.I.P. gefeiert.
Soviel zu meinen Erfahrungen mit den geheimen Genossen.


Die hatten wahrscheinlich keine anderen, die das auch fachlich in die Reihe bekommen hätten. Sehe ich auch so, wenn man sich außer eine paar fröhliche Abende nichts Staatsschädigendes geleistet hat, konnten die Herren einem auch nichts weiter anhaben. Schlotternde Knie durfte man dabei allerdings nicht haben, denn dann fühlt man sich dann tatsächlich als Drangsalierter, obwohl gar nichts weiter passiert ist.
Ich war zusammen mit meinem PL (Direktor für Produktion) einmal in einer ähnlichen nicht vorhersehbaren Situation. Wir hatten Kontakt zu einer Papierfabrik, die nach einem britischen Verfahren eine Art Durchschlagpapier ohne Kopierpapier herstellen sollte. Wir sollten zu der Beschichtungsmasse die entsprechende Bindemittellösung liefern. Zur Klärung von Einzelheiten fuhren wir, also der PL und ich als Mitarb.F/E zu besagter Papierbude. Wen trafen wir dann im Besprechungszimmer an: Die Briten. Ups, mein PL sagte, wir dürfen doch gar nicht mit denen sprechen. Aber die Entscheidung, diese Richtlinie zu ignorieren, war in Sekunden gefallen. Wir führten die technischen Gespräche und das wars. Im Reisebericht hat mein PL das natürlich erwähnt, aber es kam nichts, keine Rückfragen. Das war etwa in der ersten Hälfte der 70er.
Was meine Kontakte zum MfS betrifft, waren das Folgende:
- "Befragung" durch einen Offizier, wahrsch. 2000, weil ich mit illegalem Radio und Westsender erwischt wurde. hatte dazu schon mal was geschrieben.
Versuch, mich daraufhin zum IM zu machen. hat nicht geklappt, da ich mich klar geweigert habe.
- Versuch der Werbung hauptberuflich für das MfS nach der Fahne. Ich war bereit dazu, hatte aber vorher erklärt, daß ich nicht für Aushorchen meines
Umfeldes zu haben bin. Wollten mich trotzdem haben. Nichts draus geworden ist, weil in dieser Zeit eine Hobby-Tauschannonce in einer west-
deutsche Zeitschrift von mir stand. Fortan wurde ich nicht mehr umworben. In diesem Zusamenhang wahrscheinlich auch versucht, mich durch ein
verlockendes Angebot von angeblich zwei Studenten aus der BRD, mich hereinzulegen. Holzauge, sei wachsam, habe ich mir beim Lesen dieser
Zuschrift gesagt. Im Nachhinein haben ein paar Leute erzählt, daß sie über mich befragt wurden. Klar, daß die wissen wollten, was sie sich da in´s
Nest holen würden. Die ganze Sache hatte für mich auch eine gute Seite. Meine damalige Verlobte und spätere (erste) Frau sollte nach ihrem
Lehrerstudium nach Oranienburg (wir wohnten in Erfurt). Die Firma muß wohl daran gedreht haben und sie erhielt eine Arbeitsstelle an einer Erfurter
Schule.
- In unserer Kakteen-Gruppe beim Kulturbund war einer offiziell bei der Firma. Er war ein Kakteenfreund und alle wußten, wo er arbeitete.
- In unsere Mineralogie-Gruppe wurde mal einer eingeschleust, aber an einem 1.Mai wurde er "enttarnt". Da war er weg. Ob ein Neuer kam, wußte
ich nicht. Zumindest muß mich mal einer angezinkt haben, als ich mit Mineralien zur Internat. Tauschbörse nach Prag fuhr.
- Auf der Straße sprach mich einer an, der sich als Mitarbeiter MfS auswies, und wollte mich nach der Tochter meines damaligen Chefs befragen.
Er wohnte im gleichen Haus wie ich und ich hatte schön gehört, daß diese Tochter geworben werden sollte. Ob was draus geworden ist, hat mich
später nie interessiert.
- Letzte Gelegenheit war anläßlich eines Jahrestages des MfS. Wie so üblich, Abordnung der Betriebe, Blumenschale o.ä. überreichen und sich über
das Kalte Büfett hermachen. Bei dieser Gelegenheit habe ich den Chef der Bezirksleitung des MfS gefragt, ob er sich vorstellen kann, wer mir meine
beantragte und durch niemanden und nichts abgesagte Kuba-Reise link gemacht hat. Ich hatte es schon mal geschrieben. Entscheidend dafür ist die
Stellungnahme des jeweiligen Fachdirektors. Der hat es abgestritten, als ihn daraufhin ansprach. War mir klar, daß er das nicht zugibt.
Also alles im Wesentlichen Banalitäten. Man kann natürlich auch Angst haben schon allein wenn einen so ein Mensch anspricht. Ebenso wie Leute Panikattacken und Schweißausbrüche am Zoll bekommen, obwohl sie nichts zu verbergen haben oder denen bei einer simplen Routine-Fahrzeugkontrolle schon der Angstschweiß auf der Stirn steht. Die sehen das alles natürlich viel dramatischer und schmücken es dann noch entsprechend aus und glauben es schließlich noch selbst.



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#94

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:39
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #91
Hallo Alfred,

nur der Statistik wegen.

Das war 1989

wieviel 1988 und 1987??

MfG Marder



Marder,

im ersten Halbjahr 1988 waren es 10.255 Bürger der DDR denen die ständige Ausreise aus der DDR genehmigt wurde.

Reicht dies jetzt oder kommen jetzt noch Nachfragen nach anderen Jahren ?


zuletzt bearbeitet 08.01.2013 19:46 | nach oben springen
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#95

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:43
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Zermatt im Beitrag #90
Zitat von Alfred im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von utkieker im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
Dann das Theater mit den roten und schwarzen Postenpunkten.

Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
In einem Shiguli Namens Lada. .

Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
Bei mir nicht.


hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

Gruß Hartmut!


hallo utkieker,das dumme war ja,man wusste ja nicht ob man freigekauft wird oder nicht,,und dann war ja auch noch das problem ,oft wur.....de der ausreiseantrag abgelehnt,dann frag mal diesen leuten,was nun,einige sahen daher nur die flucht oder haben stillen protest demonstriert .........du schreibst ja selber,als grenzer war man im vorteil,aber jemand ,der von den ganzen sicherungs-anlagen keine ahnung hatte......gruss Lutze



Lutze,

Du darfst aber auch mal schreiben, wie viele Anträge auf ständige Ausreise genehmigt wurden.


Und wieviele wurden abgelehnt..?



Kann ich Dir beantworten,

15.469 entsprechende Anträge wurden abgelehnt.
Aber bitte immer beachten, es ging um ständige Ausreise, nicht um Reisen in die BRD oder WB.


zuletzt bearbeitet 08.01.2013 19:44 | nach oben springen
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#96

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:45
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #93
[quote=furry|p224689]
- Letzte Gelegenheit war anläßlich eines Jahrestages des MfS.



Gab es sowas....*blöd frag*? Wer musste da antreten und warum?


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#97

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:47
von Marder | 1.413 Beiträge

Nein Alfred,

es kommen keine weiteren Fragen.

Ich wollte nur wissen ob unsere Zahlen mit euren Zahlen in etwa über einstimmen.

1987 ca 8.000 Personen von ca. 100.000 Antragstellern

1988 ca 25.000 Personen von ca. 110.000 Antragstellern

1989 ca 35.000 Personen von ca 130.000 Antragsstellern 1. Halbjahr.

ohne Rentner.

Kommt also ungefähr hin.

Danke Alfred!!

MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#98

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:55
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Die DDR wollte überall gutes Ansehen genießen, so traten sie ja auch der Schlussakte von Helsinki bei. Nur bei der Verwirklichung haperte es wieder. Es war ein zweischneidiges Schwert.
Als ich den Antrag stellte auf "ständige Ausreise aus der DDR", ist mir unmissverständlich beigebracht worden, zwei Punkte die mir heute noch im Ohr sitzen, von dem Affen der mir gegenüber saß.
1. Ich könne jeden Tag auf den „Rat des Kreises“ Abt. Inneres kommen und den Ausreiseantrag zurücknehmen.
2. Wenn ich jedoch kommen würde und nach der Bearbeitung meines Antrags nachfrage, so wäre es eine Nötigung des Staates und ich hätte mit den Konsequenzen zu rechnen.
Harra 318


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#99

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:55
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #95
Zitat von Zermatt im Beitrag #90
Zitat von Alfred im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von utkieker im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #67
Zitat von damals wars im Beitrag #65
Das es das MfS gab, wußte man halt.
Das erste Mal hatte ich mit denen zu tun, als sie mich fragten, ob ich 3 Jahre zum Wachregiment gehen würde.

Dann wieder im Regiment, als ich 9 Wochen auf meine Akte wartete, um an die Grenze zu dürfen.
Dann das Theater mit den roten und schwarzen Postenpunkten.

Und als ich wieder im Betrieb war, kamen sie im Rahmen von Diebstahlsermittlungen gegen einen Mitarbeiter vorbei.
In einem Shiguli Namens Lada. .

Wenn man das Gehetze der Hubertusknaben heute hört, könnte man denken, das MfS hätte das Leben viel mehr bestimmt.
Bei mir nicht.


hallo,vieleicht interessiert das dich,arbeitete 1987 in der pgh-kfz,ein kollege hatte mehrmals einen ausreiseantrag gestellt,nichts passierte,und was hat er gemacht,mit gleichgesinnten wieder hin,neuen ausreiseantrag gestellt(sind mit autos dahin gefahren, hatten so einen weissen ,,,an der der antenne),nächsten tag wurde er von der arbeit abgeholt(weggeprügelt).......kam nach cottbus....nach 10 monaten frei kauf...Gruss Lutze

Hallo Lutze,

Wenn ich es darauf abgesehen hätte, nach "drüben" zu kommen, hätte ich wahrscheinlich ähnlich gehandelt wie dein Kollege. Ich war zwar im Vorteil, da ich die Schwachpunkte an der "grünen" Grenze kannte aber warum sollte ich der Gefahr in's Mündungsfeuer blicken. Den Behörden gewaltig auf'n Sack gehen war wesentlich gefahrloser als der "direkte" Weg über die Grenze. Ich denke den ersten Ausreiseantrag hätte ich stilvoll und höflich formuliert, spätestens der Dritte wäre in unflätiger beleidigender Form an die Behörden verschickt worden, anders bringt man sonst keine schlafenden Hunde zum bellen. Sicherlich auch mit einer weißen Schleife an der Antenne meines Wartburgs hätte ich den ABV ein dummes Schwein genannt und gedroht die nächsten "Wahlen" zu boykottieren. Nun schön dein Kollege hat es schon nach 10 Monaten geschafft! Immerhin wird sich die DDR über den Geldsegen gefreut haben. Die 10 Monate Knast waren es deinen Kollegen doch sicherlich wert?
Aber Angst vor der Stasi? Nein nicht wirklich! Ich hatte eher den Eindruck die Ulbrichts und Honeckers hatten mehr Schiss vorm Volk als umgekehrt. Daher auch die aufgedunsene Stasi!

Gruß Hartmut!


hallo utkieker,das dumme war ja,man wusste ja nicht ob man freigekauft wird oder nicht,,und dann war ja auch noch das problem ,oft wur.....de der ausreiseantrag abgelehnt,dann frag mal diesen leuten,was nun,einige sahen daher nur die flucht oder haben stillen protest demonstriert .........du schreibst ja selber,als grenzer war man im vorteil,aber jemand ,der von den ganzen sicherungs-anlagen keine ahnung hatte......gruss Lutze



Lutze,

Du darfst aber auch mal schreiben, wie viele Anträge auf ständige Ausreise genehmigt wurden.


Und wieviele wurden abgelehnt..?



Kann ich Dir beantworten,

15.469 entsprechende Anträge wurden abgelehnt.
Aber bitte immer beachten, es ging um ständige Ausreise, nicht um Reisen in die BRD oder WB.



Wo kommt diese Zahl her?

"Von 1975 zu 1976 stieg die Zahl der sogenannten "rechtswidrigen Antragsteller" von rund 13.000 auf etwa 20.000."

Also wenn man das jetzt mal hochrechnet.........scheint mir die Zahl doch recht gering. Warum? Deshalb: "Das Regime reagierte umgehend. Im Februar 1977 faßte das ZK der SED einen Beschluß, der auf ein einheitliches Vorgehen zur "Eindämmung" der Antragsteller zielte.1 Der Ministerrat folgte am 8. März mit einer gleichlautenden Verfügung2 und das MfS am 18. März mit dem Mielke-Befehl 6/77. Sein Titel: "Zur Vorbeugung, Verhinderung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen im Zusammenhang mit rechtswidrigen Versuchen von Bürgern der DDR, die Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin zu erreichen, sowie zur Unterbindung dieser rechtswidrigen Versuche"."
Quelle: Befehl 6/77; BStU, ZA, DSt 102331. Siehe Dokument 3, S. 70.


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#100

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.01.2013 19:57
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #97
Nein Alfred,

es kommen keine weiteren Fragen.

Ich wollte nur wissen ob unsere Zahlen mit euren Zahlen in etwa über einstimmen.

1987 ca 8.000 Personen von ca. 100.000 Antragstellern

1988 ca 25.000 Personen von ca. 110.000 Antragstellern

1989 ca 35.000 Personen von ca 130.000 Antragsstellern 1. Halbjahr.

ohne Rentner.

Kommt also ungefähr hin.

Danke Alfred!!

MfG Marder





Dies kann ich sogar etwas genauer.

Im ersten Halbjahr 1988 waren es:
- 6.643 Bürger im arbeitsfähigen Alter
- 1.744 Kinder
- 1.868 Alters und Invalidenrenter
- 166 aus Strafvollzugseinrichtungen der DDR
- 959 Personen mit abgeschlossener Hoch und Fachschulausbildung, darunter 80 Ärtze und Zahnärzte und 65 Lehrer aus der Volksbildung.


Marder hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.01.2013 07:12 | nach oben springen
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