#601

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:39
von ABV | 4.202 Beiträge

In meiner ländlich geprägten Heimat, wurde das MfS im normalen Leben, vom Durchschnittsbürger, überhaupt nicht wahrgenommen. Außerhalb der Kreisstadt wussten viele nicht, wo sich die Kreisdienststelle befindet. So unglaublich das jetzt auch klingen mag. Weil es den Normalbürger überhaupt nicht interessiert hatte.
Was es aber auch bei uns gab, waren Gerüchte und Legenden rund um die Staatssicherheit. Allgemein ging man von einer starken Präsenz auf allen Ebenen des öffentlichen Lebens aus. Das es " Spitzel" gab, war ebenfalls allgemein bekannt. Nicht aber die offizielle Bezeichnung " Inoffizielle Mitarbeiter" oder "IM".
Seitens der VP wurde mit einer Mischung aus Respekt, Neid und Misstrauen auf die Staatssicherheit geschaut. Hier gab es naturgemäß mehrere Schnittpunkte zur Kreisdienststelle für Staatssicherheit.Von denen einige Mitarbeiter im VPKA regelrecht ein und ausgingen. Unter anderem um die in der " Kreismeldekartei" erfassten Datenbestandände für eigene Zwecke zu nutzen.
Ein wirklich kollegiales Verhältnis zwischen MfS und VP, bestand zumindest bei den unteren Rängen nicht. Was zum einen daran lag, dass niemand über die konkreten Aufgaben eben jener Mitarbeiter Bescheid wusste. Und zum anderen in der Erkenntnis, dass der jetzt noch freundlich lächelnde MfS-Mitarbeiter, einem unter Umständen auch gefährlich werden könnte. Es gab einige Volkspolizisten, die aus diesem oder jenem Grund in den Fokus der Staatssicherheit gerieten.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#602

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:40
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #600
geht es nicht bei diesen Thema um Angst und Schrecken
durch das MfS?,wie viele DDR-Bürger hatten eine Akte?,
30% vermute ich,fast ein Drittel der DDR-Bevölkerung
wurde ausgehorcht,vielleicht sogar noch mehr,
das kann einen Angst und Schrecken bereiten,
und immer noch beantragen Bürger eine Einsicht
auf ihre MfS-Unterlagen
Lutze



Lutze,

hier mal was zu den Akten.

Quelle: "Die Sicherheit - Zur Abwehrarbeit des MfS"


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#603

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:44
von Gelöschtes Mitglied
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Klar @Lutze, wenn Dämonen am Werke sind, dann verbreiten sie nur Angst und Schrecken.
Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt dämonisiert wurde. Was ich tat, das tat ich aus zutiefst politischer Überzeugung und einem Klassenstandpunkt, den ich noch heute vertrete. Das in dieser Zeit auch Fehler begangen wurden, bestreite ich auch nicht. Aber dass man dann gleich eine ganze Menschengruppe der Dämonisierung bezichtigt, halte ich schon für sehr arg daneben gegriffen.
Ich dachte, dass @student in seinen Ausführungen über den deduktiven Schluß vom Allgemeinem zum Speziellem kommt, aber auch er folgt nur dem allgemeinem Mainstream und verfällt in Pauschalierungen.
Deshalb auch mein Entschluß, mich aus diesem Forum zu verabschieden, da es bis dato keinerlei Ansätze hinsichtlich sachliche und konstruktive Aufarbeitung gibt.

Vierkrug


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#604

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:46
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #602
Zitat von Lutze im Beitrag #600
geht es nicht bei diesen Thema um Angst und Schrecken
durch das MfS?,wie viele DDR-Bürger hatten eine Akte?,
30% vermute ich,fast ein Drittel der DDR-Bevölkerung
wurde ausgehorcht,vielleicht sogar noch mehr,
das kann einen Angst und Schrecken bereiten,
und immer noch beantragen Bürger eine Einsicht
auf ihre MfS-Unterlagen
Lutze



Lutze,

hier mal was zu den Akten.

Quelle: "Die Sicherheit - Zur Abwehrarbeit des MfS"

die Quelle ist mir bekannt,
und wieviele vernichtete Akten liegen
auf einen Magdeburger Dachboden
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#605

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:49
von ABV | 4.202 Beiträge

@Lutze: wenn die Akten vernichtet sind, wie kommt es dann das sie auf einem Magdeburger Dachboden liegen? Nicht böse sein, aber Gerüchte gibt es zum MfS schon genug. Das bringt uns hier nicht weiter.

Gruß Uwe


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#606

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:52
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #603
Klar @Lutze, wenn Dämonen am Werke sind, dann verbreiten sie nur Angst und Schrecken.
Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt dämonisiert wurde. Was ich tat, das tat ich aus zutiefst politischer Überzeugung und einem Klassenstandpunkt, den ich noch heute vertrete. Das in dieser Zeit auch Fehler begangen wurden, bestreite ich auch nicht. Aber dass man dann gleich eine ganze Menschengruppe der Dämonisierung bezichtigt, halte ich schon für sehr arg daneben gegriffen.
Ich dachte, dass @student in seinen Ausführungen über den deduktiven Schluß vom Allgemeinem zum Speziellem kommt, aber auch er folgt nur dem allgemeinem Mainstream und verfällt in Pauschalierungen.
Deshalb auch mein Entschluß, mich aus diesem Forum zu verabschieden, da es bis dato keinerlei Ansätze hinsichtlich sachliche und konstruktive Aufarbeitung gibt.

Vierkrug



Vierkrug,

nun bleib mal schön hier.

Gerade DEINE Beiträge waren doch sehr angenehm zu lesen, so zum Bereich Energie / Chemie.
Es gibt doch hier auch gute Ansätze. Denk dran, Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.


Hackel39, Küchenbulle 79, exgakl, Diskus303, EK87II und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#607

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:57
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #605
@Lutze: wenn die Akten vernichtet sind, wie kommt es dann das sie auf einem Magdeburger Dachboden liegen? Nicht böse sein, aber Gerüchte gibt es zum MfS schon genug. Das bringt uns hier nicht weiter.

Gruß Uwe

da liegt viel geschreddertes Material
auf einen Magdeburger Dachboden,
meine Akte vermute ich auch dort,
bisher habe ich nur eine Aktennotiz erhalten,
bei meiner Anfrage beim BSTU wurde mir gesagt,
bei dieser Aktennotiz wurde eine MfS-Akte angelegt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#608

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:57
von eisenringtheo | 9.177 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #601
In meiner ländlich geprägten Heimat, wurde das MfS im normalen Leben, vom Durchschnittsbürger, überhaupt nicht wahrgenommen. Außerhalb der Kreisstadt wussten viele nicht, wo sich die Kreisdienststelle befindet. So unglaublich das jetzt auch klingen mag. Weil es den Normalbürger überhaupt nicht interessiert hatte.
Was es aber auch bei uns gab, waren Gerüchte und Legenden rund um die Staatssicherheit. Allgemein ging man von einer starken Präsenz auf allen Ebenen des öffentlichen Lebens aus. Das es " Spitzel" gab, war ebenfalls allgemein bekannt. Nicht aber die offizielle Bezeichnung " Inoffizielle Mitarbeiter" oder "IM".

Gruß Uwe


Wo es an persönlichen Erlebnissen fehlt, entstehen umsomehr Gerüchte und Legenden. Und das "Image" des MfS war ganz wohl besonders schlecht bei denen, die nichts mit ihm zu tun hatten.
Theo


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#609

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 09:57
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Deshalb auch mein Entschluß, mich aus diesem Forum zu verabschieden, da es bis dato keinerlei Ansätze hinsichtlich sachliche und konstruktive Aufarbeitung gibt.

Vierkrug

Nennt man das nicht auch Feigheit vorm Feind ?

P.S. Wenn ich so Mimosenhaft wäre,müsste ich fast täglich mein Grundstück verlassen.


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zuletzt bearbeitet 21.10.2013 10:09 | nach oben springen
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#610

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:01
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #600
geht es nicht bei diesen Thema um Angst und Schrecken
durch das MfS?,wie viele DDR-Bürger hatten eine Akte?,
30% vermute ich,fast ein Drittel der DDR-Bevölkerung
wurde ausgehorcht,vielleicht sogar noch mehr,
das kann einen Angst und Schrecken bereiten,

und immer noch beantragen Bürger eine Einsicht
auf ihre MfS-Unterlagen
Lutze


Rot: Erst mal bezweifle ich Deine vermuteten 30 % stark an, zweitens, was ist in deinen Augen eine Akte ? Drittens sind nicht selten diejenigen, die meinen, eine Akte zu haben, bitter enttäuscht, daß sie keine haben bzw. außer zwei Blättchen mit nichtssagendem Inhalt und sich nun gar nicht so interessant bewertet fühlen wie sie es gern wären. Und viertens, wer nicht weiß, daß sich ein Organ für ihn interessiert, verspürt auch keine Angst und Schrecken. Eine "Gefahr", von deren Existens man nicht weiß, wird nun mal nicht als solche empfunden. Ich muß Dir ehrlich sagen, von meiner Akte war ich auch etwas entäuscht, weil ich gern etwas über Hintergründe meiner verhinderten Kuba-Reise gewußt hätte. Außer eine kurze Karteikarten-Notiz über meine Hobby-Bekanntschaft aus Rheinld.-Pf., eine mit irgendwas wegen CSSR und eine weitere wegen einer "Verbindungsaufnahme" zum Londoner "Morning Star" mit der Bitte um Briefpartnervermittlung und eine handgeschriebene Beurteilung über mich (A 4-Blatt) von einem FJM (was ist ein FJM) Horst L......, der vom Inhalt her ein sehr guter Bekannter meiner Eltern war und lt. einiger Passagen offensichtlich beim MfS gearbeitet hat. Ich weiß, daß ein MfS-Offizier zum Bekanntenkreis meiner Eltern zählte und hin und wieder auch mal mit seiner Frau und Tochter bei uns zu Gast war.
Also absolut nichts, was mich auch bei Kenntnis dessen in irgendeiner Weise in Schrecken versetzt hätte.
Wenn Andere Anderes erlebt haben, gut, aber dasw aren eben meine Tatsachen und für Andere kann ich hier nicht sprechen.



zuletzt bearbeitet 21.10.2013 10:03 | nach oben springen
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#611

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:02
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #601
In meiner ländlich geprägten Heimat, wurde das MfS im normalen Leben, vom Durchschnittsbürger, überhaupt nicht wahrgenommen. Außerhalb der Kreisstadt wussten viele nicht, wo sich die Kreisdienststelle befindet. So unglaublich das jetzt auch klingen mag. Weil es den Normalbürger überhaupt nicht interessiert hatte.
Was es aber auch bei uns gab, waren Gerüchte und Legenden rund um die Staatssicherheit. Allgemein ging man von einer starken Präsenz auf allen Ebenen des öffentlichen Lebens aus. Das es " Spitzel" gab, war ebenfalls allgemein bekannt. Nicht aber die offizielle Bezeichnung " Inoffizielle Mitarbeiter" oder "IM".
Seitens der VP wurde mit einer Mischung aus Respekt, Neid und Misstrauen auf die Staatssicherheit geschaut. Hier gab es naturgemäß mehrere Schnittpunkte zur Kreisdienststelle für Staatssicherheit.Von denen einige Mitarbeiter im VPKA regelrecht ein und ausgingen. Unter anderem um die in der " Kreismeldekartei" erfassten Datenbestandände für eigene Zwecke zu nutzen.
Ein wirklich kollegiales Verhältnis zwischen MfS und VP, bestand zumindest bei den unteren Rängen nicht. Was zum einen daran lag, dass niemand über die konkreten Aufgaben eben jener Mitarbeiter Bescheid wusste. Und zum anderen in der Erkenntnis, dass der jetzt noch freundlich lächelnde MfS-Mitarbeiter, einem unter Umständen auch gefährlich werden könnte. Es gab einige Volkspolizisten, die aus diesem oder jenem Grund in den Fokus der Staatssicherheit gerieten.

Gruß Uwe


Der Begriff "Spitzel" ist schon das maximal Bedrohende, das ich aus dieser Zeit mit Anfang 20 in Erinnerung habe, von IM's habe ich tatsächlich erst nach der Wende gehört.
Wer aber war nun der Spitzel, der von einigen Personen aus dem Verbalwiderstand damals hin und wieder andeutungsweise erwähnt wurde ?
Ich tippte hier insgeheim auf bestimmte Funktionäre der SED- oder FDJ- Kreisleitung, vielleicht auch der Politabteilung der Reichsbahndirektion, eine Extraabteilung dieses Ausmaßes hätte ich niemals vermutet.
Auch kann ich mich an einige Episoden erinnern, bei denen ich im Alleingang unter der Flagge der FDJ- Grundorganisation dieses oder jenes Manöver veranstaltete für das ich eigentlich hätte um Zustimmung fragen müssen, z. B. Einkäufe aus dem K&S- Fonds, die Anmietung der Kegelbahn oder spontanen Fußballspielen mit der Nachbardienststelle der Reichsbahn.
Hier haute mir einmal jemand um die Ohren, ich sei doch abgebrüht wie Rotz und hab keine Ahnung, was die Spitzel mit mir machen würden, wenn das an die große Glocke kommt aber bis zuletzt ist mir nichts aber auch gar nichts passiert, da es in keinster Weise etwas mit Vorteilsnahme oder gar Betrug bzw. andersartigen Tricksereien zu tun hatte, ich war nur seit jeher ein Freund der kurzen Wege und ein Feind der Bürokratie.
Ich versuche bis heute zu rekonstruieren, was ich hätte tun müssen, um wirklich von dieser Truppe in die Zange genommen zu werden.
Manchmal denke ich dabei, daß ja dem braven Soldaten Schweijk ja auch nichts passiert war, da er dem Kaiser treu und ergeben war, weil er bei ihm ja vor dem Krieg auch seinen Frieden hatte.



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#612

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:04
von eisenringtheo | 9.177 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #603
(..)
Deshalb auch mein Entschluß, mich aus diesem Forum zu verabschieden, da es bis dato keinerlei Ansätze hinsichtlich sachliche und konstruktive Aufarbeitung gibt.

Vierkrug

Sehr schade, aber sachlich und konstruktive Aufarbeitung ist in einem Diskussionsforum nicht unbedingt zu erwarten, leider...
Theo


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#613

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:08
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Angst und Schrecken durch das MfS-kann ich so nicht sagen. Habe mit den Organ nie was zu tun gehabt. Und sollte ich irgendwo eine Akte haben, ja was bringt es mir. Es gibt in jeden Land der Welt, Überwachungsorgane auch in der Bundesrepublik. Wo anders Denkende überwacht werden, aus Gründen der Sicherheit. Und wenn man sich anschaut ,was man dem BND für einen Palast in Berlin hinsetzt. Da war wohl die Normannenstraße ein Kinderspielplatz gegen.


Küchenbulle 79 und Krepp haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#614

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:10
von Lutze | 8.039 Beiträge

das Wort Feindschaft kenne ich nicht in meinen Wortgebrauch,
@Vierkrug,ich stand der DDR-Politik kritisch gegenüber,
warum?,da habe ich schon viel getextet dazu,
vielleicht kannst du dich nicht in die Lage eines Kritikers hineinversetzen,
für mich wäre es sehr schade,um hier im Forum Tschüß zu sagen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#615

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #603
Klar @Lutze, wenn Dämonen am Werke sind, dann verbreiten sie nur Angst und Schrecken.
Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt dämonisiert wurde. Was ich tat, das tat ich aus zutiefst politischer Überzeugung und einem Klassenstandpunkt, den ich noch heute vertrete. Das in dieser Zeit auch Fehler begangen wurden, bestreite ich auch nicht. Aber dass man dann gleich eine ganze Menschengruppe der Dämonisierung bezichtigt, halte ich schon für sehr arg daneben gegriffen.
Ich dachte, dass @student in seinen Ausführungen über den deduktiven Schluß vom Allgemeinem zum Speziellem kommt, aber auch er folgt nur dem allgemeinem Mainstream und verfällt in Pauschalierungen.
Deshalb auch mein Entschluß, mich aus diesem Forum zu verabschieden, da es bis dato keinerlei Ansätze hinsichtlich sachliche und konstruktive Aufarbeitung gibt.

Vierkrug

Der wievielte Versuch ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#616

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:22
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

"Wenn Du gehen musst,musst Du wohl gehn" ein Zitat aus dem Film Dirty Dancing.

Vierkrug (Wilfried) was erwartest Du denn ? Das wir Alle Deine Freunde der FDJ sind ? Das wir Alle Dein Tun und Handeln für gut befinden ?
Das Deine Freunde auch unsere Freunde sind ?
Um jeden der das Forum verlassen will ist es schade,Ankündigungen gabs hier schon zur Genüge.Also darüber


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#617

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:22
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #609
Deshalb auch mein Entschluß, mich aus diesem Forum zu verabschieden, da es bis dato keinerlei Ansätze hinsichtlich sachliche und konstruktive Aufarbeitung gibt.

Vierkrug

Nennt man das nicht auch Feigheit vorm Feind ?


Nein Pit da irrst Du.
Vielleicht ist ihm auch seine Zeit einfach zu Schade dafür das fast jedes Thema im Forum mit traumwandlerischer Sicherheit von politischen Dumpfbacken auf das Thema "schrökliche Stasies" reduziert wird .......

Da ich diesen Thread hier eröffnet habe denke ich das ich auch das Recht dazu habe ihn wieder zu schließen bzw. durch die Moderatoren schließen zu lassen.
Die Diskussion zur Themeneröffnung ist inzwischen zu einem Schlagabtausch mit pauschalisierenden Begriffen aus der Mottenkiste knabscher Aufarbeitungslyrik verkommen. ....... und es sind immer die Gleichen die mit ihren sich ähnelnden "Aussagen" hier rumtönen.
Schade drum.

Wer davon "Überzeugt" ist das die Einhaltung eines Regelwerkes und bestimmte Präventivmaßnahmen in der U-Haft schlimmste Folter sei und deshalb noch nachträglich vom Internationalen Gerichtshof geächtet werden muß der glaubt auch inzwischen die Mär das das MfS flächendeckend Angst und Schrecken in der DDR verbreitet hat.
Entschuldigung, aber denen ist wirklich nicht mehr zu helfen, sie glauben eben dran wie in Kinderjahren an den Weihnachtsmann ......

Falls sich jetzt jemand aufregen möchte weil er aus meinen Bemerkung herauslesen muß das ich da irgendwas "leugne", "verharmlose", "schönrede" ......,
spart Euch die Kraft und Zeit hier irgendwelche sinnfreien Kommentare dazu einzustellen.

Nochmals an die Admins:
Bitte um Schließung des Themas als Threadersteller !

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

Küchenbulle 79, seaman, Hans, 4.Zug 4.Kompanie GAR-40, EK87II und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#618

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:23
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #612
Zitat von Vierkrug im Beitrag #603
(..)
Deshalb auch mein Entschluß, mich aus diesem Forum zu verabschieden, da es bis dato keinerlei Ansätze hinsichtlich sachliche und konstruktive Aufarbeitung gibt.

Vierkrug

Sehr schade, aber sachlich und konstruktive Aufarbeitung ist in einem Diskussionsforum nicht unbedingt zu erwarten, leider...
Theo
@Vierkrug: Ich würde es auch schade finden, Dich als Forumsmitglied zu verlieren. Ein Diskussionsforum spiegelt halt die reale Welt wider - auch wenn die Verteilung vermutlich ein wenig anders ist als in der "Normbevölkerung"...

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
zuletzt bearbeitet 21.10.2013 10:27 | nach oben springen
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#619

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:26
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Ich würde es ebenso schade finden, wenn Du Dich verabschiedest, Vierkrug.

Mfg Berlin

Edit: Gert, diese "Spitze" hättest Du Dir sparen können, finde ich persönlich mehr als daneben. Zum anderen völlig unnütz. und überflüssig.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
seaman, Küchenbulle 79, 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 und EK87II haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.10.2013 10:27 | nach oben springen
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#620

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.10.2013 10:29
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #610
Zitat von Lutze im Beitrag #600
geht es nicht bei diesen Thema um Angst und Schrecken
durch das MfS?,wie viele DDR-Bürger hatten eine Akte?,
30% vermute ich,fast ein Drittel der DDR-Bevölkerung
wurde ausgehorcht,vielleicht sogar noch mehr,
das kann einen Angst und Schrecken bereiten,

und immer noch beantragen Bürger eine Einsicht
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Lutze


Rot: Erst mal bezweifle ich Deine vermuteten 30 % stark an, zweitens, was ist in deinen Augen eine Akte ? Drittens sind nicht selten diejenigen, die meinen, eine Akte zu haben, bitter enttäuscht, daß sie keine haben bzw. außer zwei Blättchen mit nichtssagendem Inhalt und sich nun gar nicht so interessant bewertet fühlen wie sie es gern wären. Und viertens, wer nicht weiß, daß sich ein Organ für ihn interessiert, verspürt auch keine Angst und Schrecken. Eine "Gefahr", von deren Existens man nicht weiß, wird nun mal nicht als solche empfunden. Ich muß Dir ehrlich sagen, von meiner Akte war ich auch etwas entäuscht, weil ich gern etwas über Hintergründe meiner verhinderten Kuba-Reise gewußt hätte. Außer eine kurze Karteikarten-Notiz über meine Hobby-Bekanntschaft aus Rheinld.-Pf., eine mit irgendwas wegen CSSR und eine weitere wegen einer "Verbindungsaufnahme" zum Londoner "Morning Star" mit der Bitte um Briefpartnervermittlung und eine handgeschriebene Beurteilung über mich (A 4-Blatt) von einem FJM (was ist ein FJM) Horst L......, der vom Inhalt her ein sehr guter Bekannter meiner Eltern war und lt. einiger Passagen offensichtlich beim MfS gearbeitet hat. Ich weiß, daß ein MfS-Offizier zum Bekanntenkreis meiner Eltern zählte und hin und wieder auch mal mit seiner Frau und Tochter bei uns zu Gast war.
Also absolut nichts, was mich auch bei Kenntnis dessen in irgendeiner Weise in Schrecken versetzt hätte.
Wenn Andere Anderes erlebt haben, gut, aber dasw aren eben meine Tatsachen und für Andere kann ich hier nicht sprechen.


30% sind nicht realistisch?,
da habe ich eine andere Meinung
Lutze


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