#361

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 02:49
von HARZ69 | 107 Beiträge

Hallo Nostalgiker,hallo Forummitglieder!
Da ich schon längere Zeit nicht an Bord war,und Dein Thema als erstes gesehen habe,möchte ich auch mal wieder meinen Senf dazu geben.
Also ich persönlich und das bezieht sich auf die Familie,hatten im Normalen Leben keinen Kontakt mit der Stasi.Das bezieht sich jetzt auf das wissentliche!Wenn man natürlich ausgehört wurde,so hat man das ja sicherlich nicht angekündigt bekommen.
Ja jetzt kommt wieder es war doch alles nicht so Schlimm und vieles war Besser!
Es war auch vieles Besser und ich kann sagen ich hatte eine Schöne Kindheit,mit Pionier und FDJ und Altstoffsammlung.
Wir sind ganz normale Ossis gewesen,meine Eltern waren nicht in der Partei (ich übrigens auch nicht) und man hatte ein halbwegs Gutes Leben.
Ich habe keine Bananen vermisst,denn ich mag die Dinger nicht.
Den ersten Kontakt mit der 2000 hatte ich während meines Wehrdienstes.........Trotz diverser Westverwandschaft wurde ich für den Grenzdienst vorgeschlagen bzw. eingezogen.Verstehe wer will!?
Während der Ausbildung....(U-Schuhle Wilhelmshorst) Hundeführer......war ich mit nem Kameraden auf Ausgang in Potsdam.Er war immer ein wenig
zurückhaltent bzw. verklemmt.Jedenfalls hab ich mich da mit paar Leuten Unterhalten bzw. die mit mir.....warum wir an der Grenze sind.
Dazu muß man wissen und das wissen sicher viele,das wir in Uniform im Ausgang waren,und vor dem MAD,oder anderen militärischen Organisationen gewarnt wurden.Jeglicher Kontakt oder wissentliche Aussagen über Dient und Grenze waren verboten.
Jedenfalls war ich nie so 100% und habe mit den unbekannten From Frei von der Leber weg,gelabert.Mein Kamerad teilte mir Unwohlsein mit und tauchte auf dem Klo ab.Ich dachte mir nichts dabei.
Nach fast einer halben Stunde machte ich mir doch langsam gedanken,ob Ihm wirklich Schlecht war!!!!!!
Weiterhin hatte ich mich mit den Leuten unterhalten.Vielleicht eine viertel Stunde später tauchte er dann doch wieder auf......doch er war nicht allein.
Zwei unscheinbare Herren in Lederjacke begleiteten Ihn.Ich war skeptisch! Wer ist das?Zielsicher steuerten alle 3 meinen Tisch an,an dem auch die beiden Unterhaltungspartner platz genommen hatten.
Guten Abend,Ministerium für Staatssicherheit....Herr XYZ spach einer der Herren meine Gesprächspartner an!Mir wurde heiss und Kalt und ich wusste nicht wie mir geschah.Schlagartig saß ich wie eine 1 am Tisch und auch meine Gesprächspartner fielen aus allen Wolken.........................
Bitten begleiten Sie uns zur Klärung eines Sachverhaltes ! Den Spruch kennen wir ja.

Mein Kamerad teilte mir dann mit,das er aus Vorsicht bzw. Angst augehört zu werden,die netten Kollegen von der Sicherheit benachrichtigt hatte.
Da hat also die Propaganda voll gewirkt.Ich mache meinem Kameraden im nachhinein keinen Vorwurf wegen dieser Anzeige.
Die Unterhaltungspartner habe ich sofort aus den Augen verloren und nach dem Augang durfte ich noch die halbe Nacht einen Bericht schreiben.
Wir waren noch nicht mal zum KDP rein,da stand schon der OVD und winkte ins Dienstzimmer.....Bericht zur Lage!

Kontakt mit der Staatssicherheit,......das war meiner!Und mir hat es soweit nicht geschadet.Was mit meinen Gesprächspartnern aus dem Künstlerclub geschehen ist,weiss ich nicht.Kann ja auch nicht viel passiert sein,denn ich habe nicht den Aufbau und Fluchtwege der Grenze preis gegeben.
Ich finde die Geschichte,ist nur ein Beispiel dafür,wie schnell man ins Visier geraten konnte.
Übersteigerte Pflichtbewustheit,hat sicher den einen oder anderen in Bedrängniss gebracht.Trotzdem kann ich ansonsten sagen,der normale Durchschnittbürger hat wohl kaum Kontakt mit der Sicherheit gehabt.
Ich hoffe ich habe eine wenig beigetragen zum Thema. Bitte meckert nicht wegen meiner Rechtschreibung.Wenn Gedanken aus mir heraus sprudeln,kann ich kaum schnell genug schreiben,geschweige denn auf die Richtigkeit achten.Bitte verzeiht dies


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#362

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 09:04
von exgakl | 7.223 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #358
Nachdem hier viele Beiträge recht emotional angereichert sind, würde ich zum Stichwort "Dorf- Sheriff" einmal bei den Zeitzeugen dieser Sparte anfragen, wie die überhaupt mit der Stasi vernetzt waren.
Es gab ja hier glaubhafte Berichte über vorsätzlich verursachte volkswirtschaftliche Schäden und wenn es z.B. um Rowdytum ging, war ja der ABV oder eben die VP (Streifenwagen) zuerst am Platz und der mußte darauf hin ja ein Protokoll schreiben oder aber seinem Führungsoffizier berichten, wobei es hier schon los geht.
Hatte überhaupt jeder ABV auch eine direkte (routinemäßige) Verpflichtung über bestimmte Vorgänge aus seinem Wahrnehmungsbereich Meldungen an das MfS weiterzuleiten oder sahen die wiederum nur die Protokolle solcher Straftaten durch, um erst dann aktiv zu werden ?
Das entschied doch dann darüber, ob jemand für die im eingeschlagene Fensterscheibe nur 150 Mark Strafe bezahlen mußte, oder eben tagelang zu Verhören festgehalten wurde, weil noch andere "Sachverhalte" zu klären waren.
Hatte ein ABV "vorgemerkte" Kandidaten, dessen Straftaten immer auch an das MfS zu gehen hatten und wenn ja, gab es dann auch zweierlei Strafmaß bei der Ahndung solcher Delikte, einmal für den vorgemerkten Staatsfeind und zum anderen für den "einfachen" Krawallo, der überall Stunk machte, wo er hinkam ?
Wer hat aus eigener Erfahrungen die Antworten darauf ?
Zum Schluß noch eine allgemeine Anmerkung zum Forumsthema.
Es hat jeder eigene Erfahrungen mit der DDR gemacht und fest steht auch, daß es solche Plattfomen so niemals in diesem Land gegeben hätte und deshalb sollten wir doch die Chance einer sinnvollen Nachbereitung dieser Erinnerungen nutzen, um am Ende der Diskussion klüger zu sein.


manch ein ABV war ja das MfS in Person...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#363

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 09:05
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #335
Zitat von Gert im Beitrag #328
boah ej, ich habe die 20.000 Punkte überschritten. Angelo, da ist mindesten eine einwöchige Baggerfahrt durch die Eifel als Hauptpreis fällig, oder?




Ha Ha.Fehler Gert

Du kennst die Punkteliste nicht(ist streng geheim)

Aber ab 20000 Punkte soll es laut Grüchten eine 4 wöchige Enthaltsamkeit für das Forum geben
Also wenn das stimmt,dann schönen langen Urlaub


Pitti, da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#364

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 10:26
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #326
Zitat von DoreHolm im Beitrag #324
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #323

Bewährte Formen der Zersetzung sind:

- systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben;

- systematische Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Mißerfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens einzelner Personen;

- zielstrebige Untergrabung von Überzeugungen im Zusammenhang mit bestimmten Idealen, Vorbildern usw. und die Erzeugung von Zweifeln an der persönlichen Perspektive;

- Erzeugen von Mißtrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen;

- Erzeugen bzw. Ausnutzen und Verstärken von Rivalitäten innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen durch zielgerichtete Ausnutzung persönlicher Schwächen einzelner Mitglieder;

- Beschäftigung von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen mit ihren internen Problemen mit dem Ziel der Einschränkung ihrer feindlich-negativen Handlungen;

- örtliches und zeitliches Unterbinden bzw. Einschränken der gegenseitigen Beziehungen der Mitglieder einer Gruppe, Gruppierung oder Organisation auf der Grundlage geltender gesetzlicher Bestimmungen, z.B. durch Arbeitsplatzbindungen, Zuweisung örtlich entfernt liegender Arbeitsplätze usw.

Bei der Durchführung von Zersetzungsmaßnahmen sind vorrangig zuverlässige, bewährte, für die Lösung dieser Aufgaben geeignete IM einzusetzen.


Bewährte Mittel und Methoden der Zersetzung sind:

- das Heranführen bzw. der Einsatz von IM, legendiert als Kuriere der Zentrale, Vertrauenspersonen des Leiters der Gruppe, übergeordnete Personen, Beauftragte von zuständigen Stellen aus dem Operationsgebiet, andere Verbindungspersonen usw.;

- die Verwendung anonymer oder pseudonymer Briefe, Telegramme, Telefonanrufe usw.; kompromittierender Fotos, z.B. von stattgefundenen oder vorgetäuschten Begegnungen;

- die gezielte Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen einer Gruppe, Gruppierung oder Organisation;

- gezielte Indiskretionen bzw. das Vortäuschen einer Dekonspiration von Abwehrmaßnahmen des MfS;

- die Vorladung von Personen zu staatlichen Dienststellen oder gesellschaftlichen Organisationen mit glaubhafter oder unglaubhafter Begründung.

Diese Mittel und Methoden sind entsprechend den konkreten Bedingungen des jeweiligen Operativen Vorganges schöpferisch und differenziert anzuwenden, auszubauen und weiterzuentwickeln.

Um es mal klar zu formulieren: Ein Geheimdienst, der solche Maßnahmen zur Anwendung gebracht hat, verdient es mit den Vokabeln Angst und Schrecken belegt zu werden!. Da gibt es auch nichts dran rumzudeuteln, denn eine Richtlinie trägt den Charakter eines Dienstanweisung und die dürfte wohl kaum ignoriert worden sein. Und diese Richtlinie gibt einen sehr weiten Ermessungsspielraum und Kreativität........die wohl auch reichlich ausgenutzt wurde. Und dazu kommt dann noch die berühmt-beruchtigte deutsche Gründlichkeit und das allgemein bekannte deutsche "Untertanentum". Da konnte sich ein Mitarbeiter des MfS schonmal austoben........gepaart mit der "wunderschönen" Eigenschaft einiger Mitbürger, die in die Geschichtsschreibung als "Blockwartmentalität Einzug gehalten hat, ergab sich da eine krude Mischung." Im Zweifelsfall geriet dann jemand wegen nach heutigen Gesichtspunkten Banalitäten durchaus in das Visier der Stasi. Und wer unbescholten in der DDR leben konnte war sich durchaus bewußt, was er tun oder sagen konnte ohne mit dem System in Konflikt zu geraten. Auch eine Form von Angst und Schrecken, subtil, durch die "Sperre" im Kopf. Hatte ja auch schonmal funktioniert, ein paar Jahrzehnte vorher. Da wußten auch alle, das es KZ's gab......und das es besser war den Mund zu halten, weil wußte, was einem blühte, wenn man es nicht tat. Da musste man kein Staatfeind sein, man wußte was tabu war. Die "Schere" im Kopf halt..........und subtil Angst und Schrecken.


Wie viele ehem. DDR-Bürger wollten denn eigentlich, wenn es diese "Schere" im Kopf nicht gegeben hätte, über viel mehr als die üblichen Kritiken lauthals schimpfen, wie eben die ganze Versorgungsfrage von der Trabi-Wartezeit bis zu Dingen des täglichen Bedarfes, von der Möglichkeit mal nach West-Europa zu fahren, daß "die da oben" doch gar nicht wissen, was an der Basis los ist und dergleichen. Da muß ich in einem anderen Land gelebt haben. Das sind alles Themen, die ganz offen in Kollegen- und Vereinskreisen diskutiert wurden. Warum haben denn nur sehr wenige bei Wahlen bei der Entscheidung, wohin und ob das Kreuzchen denn zu machen, ihrem Unmut nicht Ausdruck verliehen ? Nun komm mir nicht von wegen unfreie Wahlen. Bei aller nachträglichen Manipulation, diese Möglichkweit hätte ihre engen Grenzen gehabt, da bei den Auszählungen auch Nicht-SED-Mitglieder dabei waren. Wie schon weiter oben, ich glaube Vierkrug schrieb es, wenn allerdings eine Veränderung der Machtverhältnisse angestrebt wurde oder gar wirtschaftlicher Schaden entstand, solche mußten tatsächlich und das mit Recht erhebliche Unannehmlichkeiten bis zur Inhaftierung befürchten. Ich schließe dabei nicht aus, daß es Überspitzungen gab, aber es war ganz sicher nicht die Regel, wie hier mitunter suggeriert werden soll. Hing eben auch viel von sehr subjektiven Intentionen übereifriger Verantwortlicher ab, die vielfach dann auch von ihren Chefs in ihrem Tatendrang etwas gebremst wurden. Ein gesundes Maß an Selbstbewustsein war gegenüber Anfeindungen auch hilfreich.


Dore, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, soll das heißen, du hättest die ganzen Leute, die 1989 auf die Straße gegangen sind und für eine Veränderung der Machtverhältnisse demonstriert haben, gerne in Internierungslagern gesehen? Solche Pläne gab es ja...........soviel zur Deutschen Demokratischen Republik.......


Siehste, das ist es, was ich so an einigen Usern hier so liebe. Es wird eine Meinung dargelegt und schon wird diese nach Gutdünken so interpretiert und zwar wissentlich und absichtlich so interpretiert, wie es passt.
Zur Vorwendezeit, als das losging und die Diskussionen auch in den Parteiversammlungen stattfanden, habe ich entgegen den Betonköpfen in der übergeordneten Organisation (Kreisparteileitung) so argumentiert, daß wir uns mit den moderaten Vertretern dieser Bewegungen zusammensetzen müssen und gemeinsame Lösungen finden. Mir war damals schon klar, daß es nicht bei Forderungen nach Verbesserungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen bleiben würde und daß nach Erfüllung dieser Forderungen weitere folgen würden bis hin zur Abschaffung der Gesellschaftsordnung. Und das konnte ich nicht mittragen und das wollten zum damaligen Zeitpunkt, also vor dem 9.November, auch die Meisten der Demonstranten nicht. Einige Zeit nach der Wende haben ja dann einige der "Bürgerrechtler" die Katze aus dem Sack gelassen, wes geistes Kind sie sind. Diejenigen, die im Wesentliche an den Eigentumsverhältnissen festhalten wollten, wurden abserviert. Die anderen singen heute das Hohelied auf den Kapitalismus. Die mußten damals zu Recht befürchten, mit den Machtorganen Bekanntschaft zu machen und das ist der feine Unterschied in meinem Beitrag, den Du wohl nicht bemerken wolltest. Wenn Du meine Beiträge in den ganzen Monaten zu ähnlichen Fragen gelesen hast, müßtest Du eigentlich wissen, daß ich nicht zu den Hardlinern gehöre, nur weil ich bestimmte Ereignisse anders sehe als Du. Ich glaube, solche wie Du hier meinst, haben wir gar nicht im Forum.
Und glaube nur nicht, die BRD-Politiker allen voran die Konservativen hätten damals nicht aktiv die Kräfte unterstützt, die eben auf eine Abschaffung der bisherigen Eigentumsverhältnisse aus waren bzw. sich dazu misbrauchen ließen. Das haben schon seriöse Historiker erkannt, daß sich die BRD ganz massiv und völkerrechtswidrig in die inneren Angelegenheiten der DDR eingemischt haben, ob Dir das gefällt oder nicht. Kannst Du ignorieren und abstreiten, ändert aber nichts an den Tatsachen, festgestellt nicht durch ehemalige DDR-Größen, sonder wie schon gesagt, unabhängige Historiker.



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#365

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 10:27
von Gelöschtes Mitglied
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Oh,oh, wird hier wieder einmal sehr viel Gift verspritzt und untereinander herumgehackt und das unter erwachsenen Menschen, die eigentlich über ein gewisses Maß an Lebenserfahrung verfügen sollten.
Vorab die Bemerkung, wir waren nicht überall - sonst wären bestimmte Dinge nicht passiert !!! Da halte ich es schon eher mit der heimlichen Hymne von Tino Eisbrenner und Jessica "Ich beobachte dich...".
Ich hatte mittlerweile auch über 20 Jahre Zeit, auf mein Leben in der DDR und meine über 20-jährige Tätigkeit bei der "Firma" zurück zu blicken und bin dabei zu sehr differenzierten Erkenntnissen gekommen. Viele Dinge waren zur damaligen Zeit notwendig und auch der Tatsache geschuldet, dass wir uns im Kalten Krieg befunden haben, aus dem sehr schnell ein Heißer werden konnte. Andere Dinge waren aus meiner heutigen Sicht übertrieben, überspitzt und zeugten nicht gerade von einem großem Vertrauensverhältnis zum eigenem Volk. Was sollten Bestrafungen wegen eines heruntergefallenen Bildes von E.H. oder andere kleinere Kalamitäten. Warum diese riesigen Überwachungsinstrumente gegenüber den Menschen im eigenen Land, mit denen wir gemeinsam den Sozialismus aufbauen wollten. Aber doch nicht mit Restriktionen !!!
Sicherlich hat jedes Land das Recht und auch die Pflicht sich sowohl nach Außen, wie auch nach Innen zu schützen und entsprechende Schutz- und Sicherheitsorgane zu schaffen. Es spielt aber dabei auch die Verhältnismäßigkeit eine Rolle, wie auch das Verhältnis von Aufwand und Nutzen.
Wenn ich bedenke, dass mein Vater in den 50iger Jahren dafür betraft wurde, dass einer seiner Kriminalbeamten beim Waffenreinigen versehentlich ein an der Wand hängendes Stalinbild getroffen hatte, dann frage ich mich schon, warum ??? Oder wenn ich die zahlreich hier geschilderten Beispiele von angeblichen Vergehen nehme, dann ebenso, warum ??? Hatten wir nicht Wichtigeres im Auge ???
Es waren damals, wie es auch heute in staatlichen Behörden und Institutionen es oft der Fall ist, auch Ermessens- und Auslegungsfragen des Jeweiligen. Wenn ich bei jeder Schiffsüberführung, die über Hamburg und den NOK erfolgte, dass berichtet hätte, was manch ein anderer Mitarbeiter zu Papier gebracht hatte, dann hätte es bald keine Schiffsüberführungen über Hamburg mehr gegeben, da es keine entsprechenden Kräfte mehr dafür gegeben hätte. Leider gab es auch bei uns zu viele Karrieristen, die für eine Beförderung, einen Orden oder eine Medaille sogar gegen die eigenen Eltern die Einleitung und Eröffnung eines Operativen Vorganges beantragt hätten. Ich stellte zumindest Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger einen sich vollziehenden Generationswechsel in der Firma fest, wo gerade sich diese Charakterschwächen bei vielen jüngeren Kadern (ich gehe einmal davon aus, dass die hier vertretenen Jüngeren nicht dazu gehörten) bemerkbar machten. Ebenso skeptisch war ich gegenüber Leuten, die sich freiwillig als IM anboten - auch das hat es gegeben.
Viele Dinge aus der Vergangenheit sehe und betrachte ich heute aus einem anderem Blickwinkel. Oftmals haben wir auch regelrecht mit unserer Starrheit und Borniertheit die Menschen zu Handlungen herausgefordert bzw. provoziert, die sie dann aus lauter Jux und Dallerei begangen haben. Deshalb gehörten sie noch lange nicht in die Kategorie "Der Staatsfeind Nr.1".
Wie bereits schon geschrieben, man sollte auch als "Ehemaliger" eine differenzierte Sicht auf seine eigene Vergangenheit werfen, ohne dabei gleich das Kind mit dem Bade auszukippen. Ich stehe noch heute zu dem, was ich in über 20 Jahren meines Dienstes gemacht und getan habe - habe in keiner Weise bewußt und unbewußt Menschen Schaden zugeführt. Jedoch diejenigen zur Verantwortung gezogen und einer Bestrafung zugeführt, die Straftaten begangen haben / hatten und das auch ohne Ansehen und der gesellschaftlichen Stellung der betreffenden Person. Habe dabei auch nicht vor Parteifunktionären Halt gemacht, obwohl es für die Firma ein Tabu war, denn wir waren ja schließlich das Schild und Schwert der Partei.
Für mich galt nicht der Grundsatz: "Alle Menschen sind gleich, aber manche sind gleicher !" ( aus Farm der Tiere von George Orwell )
Abschließende Gedanken zum Wachregiment des MfS "Feliks Edmundowitsch Dzierzynski".
Ich habe zwar nicht im Regiment gedient, sondern wurde mit 18 Jahren gleich in den operativen Dienst eingestellt. Sonder- und Spezialausbildungen, wie Fallschirmspringen, Tauchausbildung etc. folgten.
Auch wurde nicht jeder Regimentsangehöriger nach seiner 3-jährigen Dienstzeit in den operativen Dienst des MfS übernommen. Die überwiegende Mehrheit kehrte wieder in das normale, zivile Leben zurück und leistete an vielen Baustellen des Lebens in der DDR eine gute gesellschaftliche und fachliche Arbeit, die auch Respekt verdiente.
Ich höre mal dieser Stelle auf, sonst entsteht hier noch eine Novelle.

Vierkrug


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zuletzt bearbeitet 18.01.2013 13:58 | nach oben springen
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#366

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 11:56
von ddr-bürger (gelöscht)
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Eigentlich frage ich mich wozu hier noch schreiben. Das Thema ist so "festgefahren" wozu?
Eigentlich geht es hier nur noch um Meinungen zu "betonieren". Ich habe meine Meinung zu dieser Zeit und die ist geprägt aus dem Erleben in beiden Systemen.
Das Leben hier und heute hat geschaft was so mancher Parteisekretär nicht geschaft hat. Es hat mir mehr die Augen geöffnet (auch über die Vergangenheit) als je zuvor.
Das ständige Messen mit zwei Maßstäben, das ständige beschwören der "grausamen Diktatur", mich wundert es nicht, man braucht einen Gegenpol, da viele ihre Vergangenheit in der DDR nach der Euphorie 1989 neu bewerten. Da gibt es im I-net Umfragen von Zeitschriften (eh wieder Rückfragen kommen, wer will kann es selber suchen) zu dem Thema "Wer will die DDR zurück?" Diese Umfragen sind in den neuen Bundesländern teilweise mit bis zu 25% mit JA beantwortet und viele sind der Meinung es war Einiges besser als heute.

Nun die Verbindung zum Thema, wenn 25 % offen den Staat zurück wünschen (und das in Regionen wo das "Regime" geherrscht hat), was ist da am erlebten "Angst und Schrecken" dran? Das können wohl kaum alles MfS Leute oder IM gewesen sein.

Es gab Unrecht, das streitet hier keiner ab, nur diese Verallgemeinerungen und unterschwellige Vergleiche mit Diktaturen das geht mir einfach zu weit, auch wenn immer wieder beteuert wird - ist ja gar nicht so gemeint.


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#367

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 12:03
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Beachtlich ist auch der Fakt, dass gerade die die schärfsten Kritiker sind, die nie in der DDR gelebt haben und ihr geballtes Wissen aus Links und der Bild beziehen. Da gibt es auch in diesem Thread ein schönes Beispiel!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#368

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 12:07
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern“.

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“
Edward Louis Bernays


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#369

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 12:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich habe immer die innere Festigkeit derer bewundert an denen das ganze System einfach abprallte, mein Arbeitskollege ging als Zeuge Jehovas in unzerbrüchlicher Demut in die Wehrersatzhaft, ich glaube der nahm dies sogar als eine Art Prüfung an.
Und der hat sich auch nicht an den Westen verkaufen lassen, der kam einfach wieder und hat weiter gearbeitet und nicht mal geschimpft.


zuletzt bearbeitet 18.01.2013 12:23 | nach oben springen
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#370

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 13:06
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Hirngewaschene Menschen habe ich nie bewundert, sondern ich bedauere sie noch heute.


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#371

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 13:15
von GeMi | 556 Beiträge

Hallo,
die ganze Diskussion über Freund und Feind oder Sieger und Besiegtem ist doch Kappes.
Die DDR-Bürger sind auf die Barrikaden gegangen und haben das gelobte Land hinweggefegt. Jetzt müssen sie mit dem leben, wie es ist. Ob so gewollt oder nicht.
Und man sollte nie vergessen - die SM 70 waren auf der "Freundseite" des Zaunes angebracht.


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
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#372

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 13:24
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

@Gert
Wir wollten doch nur Bananen, Fideorecorder(Spezialschreibweise) und Marlboro .


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#373

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 13:46
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #372
@Gert
Wir wollten doch nur Bananen, Fideorecorder(Spezialschreibweise) und Marlboro .


Jeden Tag würde sie ein halbes Duzend davon essen wenn sie diese krummen Dinger genügend bekommen könnte, hat meine Frau vor der Wende gesagt. Hat sie aber danach nie geschafft und nun gehen jede Woche gerade maximal 3 oder vier durch ihren Verdauungstrakt.



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#374

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 13:48
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #373
Zitat von Eisenacher im Beitrag #372
@Gert
Wir wollten doch nur Bananen, Fideorecorder(Spezialschreibweise) und Marlboro .


Jeden Tag würde sie ein halbes Duzend davon essen wenn sie diese krummen Dinger genügend bekommen könnte, hat meine Frau vor der Wende gesagt. Hat sie aber danach nie geschafft und nun gehen jede Woche gerade maximal 3 oder vier durch ihren Verdauungstrakt.



Nachtrag: Ja, ich weiß, was gleich kommt ! Aber in der DDR gab es ja nicht mal diese 3 oder vier regelmäßig. Will damit nur ausdrücken, daß so manches heiß Ersehnte sich dann als das Banale entpuppt, wenn man es dann hat.



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#375

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 13:58
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Das war ein Sketch von Dieter Hildebrandt im Scheibenwischer gleich nach der Maueröffnung. Der Reporter fragt eine Dame aus Sachsen, warum sie jetzt in die BRD übergesiedelt ist und suggeriert ihr immer das Wort Freiheit und Demokratie und das Mädel beharrt eisern, als Beweggrund auf die Bananen, den Fideorecorder und die Marlboro.


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#376

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 14:13
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ach die Banane, die gibt es ja auch noch.
Für mich persönlich war es einfach eine Chance aus meinem Leben mehr zu machen als brav bis ans Ende ein funktionierendes Rädlein im realsozialistischen Getriebe zu sein.
Nein, auf alle Ewigkeit war das nicht meins, jeder wird aber seine eigene Sicht und Vita haben.


zuletzt bearbeitet 18.01.2013 14:14 | nach oben springen
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#377

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 14:20
von Lutze | 8.029 Beiträge

Pflichtprogramm "Das Leben der anderen",wer den Film noch nicht
gesehen hat,am Montag 21.Januar 20Uhr 15 auf Arte
gruss Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#378

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 14:23
von Polter (gelöscht)
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Buchankündigung:

http://www.amazon.de/Die-Stasi-%C3%9Cber...58433061&sr=1-5

"
Kurzbeschreibung
Erscheinungstermin: 11. Februar 2013
Eine lückenlose Überwachung von Post und Telefon, ein Spitzel in jeder Kneipe, die Verstrahlung von Oppositionellen - es gibt nur wenig, was man der Stasi nicht zutraut. Doch was konnten Mielkes Männer wirklich?
Dass sie alles wussten, mithörten und kontrollierten, vermuteten viele Menschen in der DDR. Die Stasi selbst schürte diesen Mythos, um den Anpassungsdruck zu erhöhen. Nach 1989/90 ist das MfS zudem regelrecht dämonisiert worden. Ließ sich die Verantwortung für die SED-Diktatur auf diese Weise doch bequem auf einer einzigen ihrer Säulen abladen. Ilko-Sascha Kowalczuk erzählt in diesem Buch die Geschichte der Stasi, zeigt, wer ihre Gründer waren und hinterfragt manche der scheinbaren Gewissheiten, die sich mit ihrem Bild verbinden. So liefert er etwa gute Argumente dafür, dass die Zahl der IM nur halb so hoch gelegen haben dürfte, wie gemeinhin angenommen, und dass die Intensität der Postkontrolle und der Einfluss im Westen überschätzt werden. Viel zu lange hat sich die Forschung an den Plänen, Begrifflichkeiten und Kategorien des MfS orientiert. Es wird Zeit für eine Geschichte von unten, die fragt, was die Stasi konkret tat. Die DDR wird nicht Stasi-, sondern vollkommen zutreffend SED-Diktatur genannt.
Produktinformation

Broschiert: 424 Seiten
Verlag: Beck; Auflage: 1 (11. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3406638384
ISBN-13: 978-3406638381 "


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#379

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 14:36
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #377
Pflichtprogramm "Das Leben der anderen",wer den Film noch nicht
gesehen hat,am Montag 21.Januar 20Uhr 15 auf Arte
gruss Lutze


Weil so realistisch oder warum? Schöne seichte Unterhaltung die die gewünschten Klischees bedient, das war's auch schon!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 18.01.2013 14:38 | nach oben springen
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#380

RE: Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2013 14:38
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #366


Nun die Verbindung zum Thema, wenn 25 % offen den Staat zurück wünschen (und das in Regionen wo das "Regime" geherrscht hat), was ist da am erlebten "Angst und Schrecken" dran? Das können wohl kaum alles MfS Leute oder IM gewesen sein.

.



Aber man kann davon ausgehen das jeder dritte DDR Buerger IM war oder sonst was mit Stasi zu tun hatte. Also 25% sind deshalb gar nicht so abwegig.


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