#61

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2011 22:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#62

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2011 22:39
von Gelöschtes Mitglied
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Damit ist das Thema durch ,unter dem Motto: was schert es eine Eiche, wenn sich ein Schwein dran schrubbt!
Vielleicht kümmert man sich jetzt mal wieder um das Wesentliche,daß wäre ein gelungener Saisonstart...

Ein Bekannter erklärte mir mal,daß er alle Stophen der Glocke von Schiller auswendig kann???
Meiner Aufforderung zum Aufsagen kam Er gleich nach;

"Loch in Erde, Guß muß rin,
Glocke fertig !
Bim,Bim,Bim..."

So einfach ist daß...


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#63

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.07.2011 23:08
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Freedom
Lächerlich diese Hexenjagd


nee. ich find auch, die geschichte ist gegesen.er trauert der sache DDR nicht hinterher, wie andere. und er hat bei union gute arbeit geleistet.



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#64

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 01:15
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Ach Wolfgang auch die Verwahrräume waren natürlich größer und moderner, selbst die Betten mit Holz verkleidet und nicht die nackten Gittergestelle die man von der NVA kennt. War schon recht annehmbar, ein VH konnte es weitaus schlechter treffen als in NB zu landen.

Manfred kann Dir sogar sagen ob die Matratzen bequem waren. Er setzt das Thema NB ja, wie Du auch, immer gern wieder auf die Tagesordnung. Tauscht euch doch mal per PN aus, scheinst ja Interesse an dem Thema zu haben.




Ja Feliks alles klar, ich erinnere mich noch ein Nachtschränkchen neben meinen optisch und gut gelungen Nachtlager mit einer kleinen Leuchte oben drauf, die ich selbständig bedienen durfte…
Die Nachfrage einer angenehmen Nachtruhe wurde mir sofort nach Beendigung meines erholsamen Schlafes gestellt und diverse Mängel, die ich persönlich äußerte, sind selbstverständlich sofort abgestellt worden.
Ironie muss man verstehen können.

Feliks, ich habe mit Hr. Wosch keine Probleme, warum auch. Das Problem liegt wohl mehr bei Dir und der Gesichte des MFS der BV Neubrandenburg, inkl. Deiner Tätigkeit. Wenn man nicht will, dann eben nicht. Wie heißt die Überschrift vom Forum: Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Gegenwart nicht verstehen.
Ich erlaube mir es etwas weiter zugehen, verstehen kann ich nur, wenn man zu seinen damaligem Leben steht, dann sollte man auch Stellung beziehen. Ein verharmlosen von Tatsachen, bzw. anderes Darstellen vom Erlebten, heute mit einem … naja und wir mussten, abzuhandeln ist für mich einfach nur Gewissenlos.
Wahrscheinlich kommt zu diesem, Deinem Verhalten, eine von Dir besonders gute Ausrede.


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#65

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 08:33
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von Manfred B.


Ja Feliks alles klar, ich erinnere mich noch ein Nachtschränkchen neben meinen optisch und gut gelungen Nachtlager mit einer kleinen Leuchte oben drauf, die ich selbständig bedienen durfte…




von IKEA (Sweedwood Gardelegen)?
Theo


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#66

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 09:31
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Manfred bevor Du dich in Ironie flüchten musst sag doch ganz einfach was nicht stimmt!

Hattest Du kein modernes Bettgestell, besser als die der NVA?
Hattest Du im SV eine modernere Einrichtung und Ausstattung erleben dürfen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#67

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 12:53
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Manfred B.

Zitat von Feliks D.
Ach Wolfgang auch die Verwahrräume waren natürlich größer und moderner, selbst die Betten mit Holz verkleidet und nicht die nackten Gittergestelle die man von der NVA kennt. War schon recht annehmbar, ein VH konnte es weitaus schlechter treffen als in NB zu landen.

Manfred kann Dir sogar sagen ob die Matratzen bequem waren. Er setzt das Thema NB ja, wie Du auch, immer gern wieder auf die Tagesordnung. Tauscht euch doch mal per PN aus, scheinst ja Interesse an dem Thema zu haben.




Ja Feliks alles klar, ich erinnere mich noch ein Nachtschränkchen neben meinen optisch und gut gelungen Nachtlager mit einer kleinen Leuchte oben drauf, die ich selbständig bedienen durfte…
Die Nachfrage einer angenehmen Nachtruhe wurde mir sofort nach Beendigung meines erholsamen Schlafes gestellt und diverse Mängel, die ich persönlich äußerte, sind selbstverständlich sofort abgestellt worden.
Ironie muss man verstehen können.

Feliks, ich habe mit Hr. Wosch keine Probleme, warum auch. Das Problem liegt wohl mehr bei Dir und der Gesichte des MFS der BV Neubrandenburg, inkl. Deiner Tätigkeit. Wenn man nicht will, dann eben nicht. Wie heißt die Überschrift vom Forum: Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Gegenwart nicht verstehen.
Ich erlaube mir es etwas weiter zugehen, verstehen kann ich nur, wenn man zu seinen damaligem Leben steht, dann sollte man auch Stellung beziehen. Ein verharmlosen von Tatsachen, bzw. anderes Darstellen vom Erlebten, heute mit einem … naja und wir mussten, abzuhandeln ist für mich einfach nur Gewissenlos.
Wahrscheinlich kommt zu diesem, Deinem Verhalten, eine von Dir besonders gute Ausrede.




Da ihr gerade intensiv über das Thema diskutiert, morgen um 11.30 Uhr wird auf Phoenix eine Sendung zu dem Thema wiederholt.

Zitat
Sag mir, wo du stehst

In der Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin erinnern heute Zeitzeugen an die Stasi-Methoden während der Untersuchungshaft. Ihre Erinnerungen sind vielfältig. Ihr Umgang mit der Vergangenheit ist individuell. Traumatisiert sind sie alle. Ihre Anklage gilt dem ehemaligen SED-Regime. Ehemalige Stasimitarbeiter hingegen leugnen, dass ihnen Unrecht widerfahren sei. Im Film stehen sich beide Seiten gegenüber.

Ein Kampf um die Deutungshoheit des Vergangenen beginnt. Persönliche Erinnerungen zeigen jedoch, dass die Geschichte viele Facetten hat. Doch erst der Dialog zwischen Opfern und Tätern versucht zu verstehen, statt zu verurteilen. Matthias Melster wollte die DDR verlassen. Wolfgang Warnke versuchte einem DDR-Bürger zur Republikflucht zu verhelfen. Klaus Schulz-Ladegast wurde der Spionage verdächtig. Sie alle wurden deswegen in der Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen inhaftiert. Im Film sprechen sie aus heutiger Perspektive über diese Zeit, die sie alle nicht loslässt. Auch die ehemaligen Stasimitarbeiter wie der Untersuchungsführer Herbert Kierstein, der Gefängnisdirektor Siegfried Rataizik und der Ermittler Klaus Panster entkommen ihrer Vergangenheit nicht. Rataizik und Kierstein verteidigen ihr Handeln, Panstern hingegen zweifelt.

http://www.phoenix.de/content/phoenix/di...atum=2011-07-20



Am Ende der Dokumentation sitzen ein ehemaliger "Ermittler" und Häftling gegenüber und diskutieren. Was ist denn der genaue Unterschied zwischen dem hier genannten Untersuchungsführer und Ermittler?


zuletzt bearbeitet 23.07.2011 12:57 | nach oben springen

#68

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 13:54
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Tobeck

Am Ende der Dokumentation sitzen ein ehemaliger "Ermittler" und Häftling gegenüber und diskutieren. Was ist denn der genaue Unterschied zwischen dem hier genannten Untersuchungsführer und Ermittler?



als ermittler wurden im mfs all jene bezeichnet, die egal unter welcher legende (vp, kripo, zollfahndung o.ä.) in wohngebieten und arbeitsstellen zu einzelnen persoenen informationen einholten. gerne auch mal "klatsch und tratsch" von der nachbarschaft. selbiges taten öffentlich auch die wohngebiets- abv´s.

untersuchungsführer waren die mitarbeiter der ha IX bzw. abt. IX des mfs die unter anderem straftaten bzw. die diesbezüglichen beschuldigungen, in den einrichtungen des mfs (vernehmungsräume), aufzuklären hatten.


beide v.g. arbeitsbezeichnungen hatten also ein total anderes aufgabenfeld.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#69

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 14:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Das ist wohl eher der künstlerischen Freiheit oder mangelnder journalistischer Sorgfalt zuzuschreiben, denn in dem Fall ist statt Ermittler wohl eher operativer Mitarbeiter zutreffend.

Wer zufällig in der Nähe ist kann sich ja nächstes Wochenende am 27.7 um 14Uhr vor der ehem. UHA der BV Rostock zur Führung einfinden. Zur Qualität kann ich nichts sagen, gehe jedoch davon aus dass diese weitaus höher anzusetzen ist als die der sogenannten Referenten in HSH.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 23.07.2011 14:08 | nach oben springen

#70

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 19:02
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Tobeck

Am Ende der Dokumentation sitzen ein ehemaliger "Ermittler" und Häftling gegenüber und diskutieren. Was ist denn der genaue Unterschied zwischen dem hier genannten Untersuchungsführer und Ermittler?



als ermittler wurden im mfs all jene bezeichnet, die egal unter welcher legende (vp, kripo, zollfahndung o.ä.) in wohngebieten und arbeitsstellen zu einzelnen persoenen informationen einholten. gerne auch mal "klatsch und tratsch" von der nachbarschaft. selbiges taten öffentlich auch die wohngebiets- abv´s.

untersuchungsführer waren die mitarbeiter der ha IX bzw. abt. IX des mfs die unter anderem straftaten bzw. die diesbezüglichen beschuldigungen, in den einrichtungen des mfs (vernehmungsräume), aufzuklären hatten.


beide v.g. arbeitsbezeichnungen hatten also ein total anderes aufgabenfeld.





Es ging auch nicht immer um Klatsch und Tratsch, die Zuarbeit regionaler Stasistellen hatte mitunter sogar Bedeutung bei der Aufklärung von Morden, deren Ermittlungserfolg ohne deren Mitwirkung gar nicht möglich gewesen wäre.
Im Buch http://www.eulenspiegel-verlag.de/progra...ach_Mittag.html von Siegfried Schwarz geht es um die Aufklärungsarbeit authentischer Kriminalfälle in der Region Halle/ Merseburg aber auch im Raum des heutigen Bundeslandes Brandenburg.
Mit welcher Selbstvertsändlichkeit und unbürokratischer Herangehensweise man dort ans Ziel gekommen war ist schon beeindruckend und heute streckenweise unvorstellbar angesichts zahlreicher bürokratischer Hürden zu Gunsten der Straftäter, so zumindest beschrieb das der Autor.
In zwei der Fälle waren sogar VP- Helfer und ein hauptberuflicher VoPo als Täter ermittelt worden, solche Geschichten haben es natürlich nur mit einer Teilwahrheit auf die letzte Seite der "Wochenpost" (Wochenzeitschrift der DDR am Ende mit der Rubrik "Aus dem Gerichtssaal") geschafft, auch deshalb ist übrigens die DDR- Geschichte noch lange nicht abschliessend aufgearbeitet.



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#71

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 19:04
von Manfred B. (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Manfred bevor Du dich in Ironie flüchten musst sag doch ganz einfach was nicht stimmt!

Hattest Du kein modernes Bettgestell, besser als die der NVA?
Hattest Du im SV eine modernere Einrichtung und Ausstattung erleben dürfen?







Feliks, bei der NVA war ich nicht und dass weißt Du auch und somit kann ich wohl schlecht ein Vergleich darstellen. Was verstehst Du unter "modern"? Möchtest Du den Vergleich zwischen UHA und SV hören?


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#72

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 19:35
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Das ganze Thema wurde heute nochmal durchgekaut bei der Vorberichterstattung vom Heimspiel Union vs Fürth 0:4 bei Sky.
Da es noch andere Skandale bei Union gibt,können wir das vertiefen,Ex Manager Beeck hat Union verklagt,gegen Union Torwart Höttecke wird ermittelt,er hat Polizisten beschimpft,die ihn beim pinkeln an einer Mauer erwischt haben und außerdem hat man das erste Heimspiel mal eben mit 0:4 verloren.ich denke Union Berlin hat andere Probleme als die Dienstzeit des Präsidenten,Diese Geschichte war auch Ursprungsthema des Threads und nicht Strafvollzug und Gedenkstätten.


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#73

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.07.2011 19:37
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Manfred den Vergleich zur NVA musst Du nicht bestätigen, es reicht schon wenn Du zugibst dass es moderne Bettgestelle mit Holzblenden für eine ansprechende Optik waren. Schließlich wollen wir doch bei der Wahrheit über die Haftbedingungen bleiben und die hier vertretenen ehem. AGT können dann ja selbst den Vergleich ziehen. Wovor hast Du Angst? Etwas dass dann jemand bemängelt, dass "Staatsfeinde" und heutige Opfer teilweise bessere Ausstattungen in den Verwahrräumen hatten als NVA und GT in den Kasernen?

Den Vergleich zum SV brauch ich nicht, mir ist bekannt das Du im normalen SV keine Anstalt mit besserer und moderner Ausstattung/Einrichtung besuchen durftest. Ich wollte dies nur auch für andere User darlegen, damit diese einmal sehen wir schrecklich die U-Haft beim MfS wirklich war. In der Regel nämlich weitaus besser als der SV beim MdI.

Warum waren die Arbeitskommandos beim MfS so begehrt bei SVH? Wegen der schlechten Unterbringung und Verpflegung, oder doch weil es ganz anders war als heute oft beschrieben? Na ja, bald wird neue entsprechende Literatur zum Thema erscheinen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 23.07.2011 19:39 | nach oben springen

#74

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.07.2011 16:39
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Immer auf die Kleinen


scheint das Motto der Schund- und Revolverpresse mit den großen Buchstaben zu sein. Obwohl die BRD mit bzw. von einer großen Anzahl hochrangiger Nazis gegründet wurde (im BRD-Außenministerium soll es zeitweilig mehr (ehemalige) NSDAP-Mitglieder gegeben haben, als im Auswärtigen Amt in der Nazizeit), hat man gegen Günther Grass gestänkert, weil er als Wehrpflichtiger kurz vor Kriegsende in der Waffen-SS gelandet ist. Genauso wird gegen Wehrpflichtige bei Grenztruppen und Feliks gestänkert. Mich wundert es nur, daßnoch niemad die Wehrpflichtigen, die in den Trapo-Bereitschaften gedienthaben angestänkert hat.
Im übrigen gab es (theoretisch) den bewaffneten Wehrersatzdienst auch in der BRD. Der BGS hat jedoch nie Gebrauch davongemacht, eigene Wehrpflichtige einzuziehen. Ebenfalls hätte mit Zustimmung der jeweiligen Besatzungsmacht die Westberliner Polizei Wehrpflichtige ziehen können. Dies wurde jedoch absichtlich nicht gemacht, weil die "kalten Verweigerer" (die einfach nach Westberlin gezogen sind), als "Bluttransfusion" für den Erhalt Westberlins wichtiger waren.



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#75

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.07.2011 17:07
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig
Immer auf die Kleinen


scheint das Motto der Schund- und Revolverpresse mit den großen Buchstaben zu sein. Obwohl die BRD mit bzw. von einer großen Anzahl hochrangiger Nazis gegründet wurde (im BRD-Außenministerium soll es zeitweilig mehr (ehemalige) NSDAP-Mitglieder gegeben haben, als im Auswärtigen Amt in der Nazizeit)....


Man muss sie ja nicht kaufen oder lesen.. Ein bisschen Aufruhr in solchen Zeitungen ist kommerziell immer sehr nützlich.
Theo


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#76

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.07.2011 19:08
von LEGO | 487 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig
Der BGS hat jedoch nie Gebrauch davongemacht, eigene Wehrpflichtige einzuziehen.




Der BGS hatte bis Mitte/Ende 1974 gezogene Wehrpflichtige in seinen Reihen.


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#77

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.07.2011 23:49
von WernerHolt (gelöscht)
avatar

@ manfred

ich kann nicht erkennen ,wo hier der feliks lügt. aber gut . erklärst du mir dann mal bitte die ausstattung? war sie nun modern oder nicht? wie muss ich mir das vorstellen?


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#78

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.07.2011 13:22
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von WernerHolt
@ manfred

ich kann nicht erkennen ,wo hier der feliks lügt. aber gut . erklärst du mir dann mal bitte die ausstattung? war sie nun modern oder nicht? wie muss ich mir das vorstellen?



.......................................................................................................................................................................................................................................

Als ob das für einen Eingesperrten von großer Bedeutung war. Wieso und wielange man beim MfS verbringen mußte, das ist doch die "eigentliche" Frage. Keinen Rechtsbeistand im demokratischen Sinne, die Art und Weise der Vernehmungen und die eingeforderte Mitarbeit zur eigenen Schuldanerkenntnis durch den Untersuchungsführer (Feliks wird das natürlich anders sehen).
Ehrlich @Werner Holt, etwas mehr Fingerspitzengefühl dem Manfred B gegenüber könnte nicht schaden. Im Gegenteil zu Dir durfte er die Haft in der DDR und bei der "Staatssicherheit" am eigenen Leibe erleben und er weiß mit Sicherheit mehr davon als Du.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#79

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.07.2011 14:08
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch
Im Gegenteil zu Dir durfte er die Haft in der DDR und bei der "Staatssicherheit" am eigenen Leibe erleben und er weiß mit Sicherheit mehr davon als Du.



Na Wosch mal wieder auf nicht genehme User "einprügeln"?

Aber diesmal hast Du ja auch recht, was fällt diesem Rotzbengel auch ein hier mit ehrlichem Interesse nachzufragen. Ständig darf er sich von Dir anhören er wäre zu jung, hätte sowieso keine Ahnung und solle sich erst einmal kundig machen bevor er hier weiter schreibt. Jetzt fragt er nach wie es denn war, wie man es sich als Unbeteiligter vorstellen soll, wie denn der Ablauf und die Unterbringung wirklich waren (mir ist da schließlich nicht zu trauen und er würde es halt trotzdem gerne wissen) und nun ist es Dir wieder nicht recht. Dieser Bengel, lernt einfach dazu und will sich nicht mehr deinen Argumenten seiner angeblichen Ahnungslosigkeit aussetzen. Ja wo bleibt denn dann deine Angriffsfläche wenn einfach alle deine Ratschläge, doch lieber einmal nachzufragen, annehmen würden? Es ist schon schlimm mit dieser Jugend.

Schaun wir doch mal ob Manfred ihn wenigstens aufklärt, nicht dass ich ihm noch etwas über die Zustände "vorlüge" und ihn versaue. Auch viele andere wüssten sicher gerne wie es denn nun wirklich war, uns ehemaligen ist da schließlich nach landläufiger Meinung nicht zu trauen. Eine Aufklärung von @WH und allen anderen müsste daher ja in Manfreds ureigensten Interesse liegen. Bis auf Angriffe und Anspielungen meine Person betreffend kam von ihm in diesem Forum ja noch nicht sehr viel sachdienliches.

Die Beiträge zum Thema U-Haft könnte ein Admin ja mal abtrennen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#80

RE: Hört das nie auf?

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.07.2011 23:11
von Manfred B. (gelöscht)
avatar

Zitat von WernerHolt
@ manfred

ich kann nicht erkennen ,wo hier der feliks lügt. aber gut . erklärst du mir dann mal bitte die ausstattung? war sie nun modern oder nicht? wie muss ich mir das vorstellen?




@WernerHolt, mal rot markiert... wer behauptet das?! Wie war das nochmal mit dem Schienbein...


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