#1861

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 15:44
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1836
......Weder dich noch diesen Herrn Heckenhaus habe ich mit dem Post angesprochen. Müsst ihr eigentlich überall euren Senf dazu geben ?....


Ja, da muß gegen angegangen werden, wenn Herr Lehrer Gert gegen

Zitat
Da kommst du mit diesem Mann aus der Rentnerdemo Stuttgart 21


gemeint ist Dietrich Wagner, der durch den Wasserwerfereinsatz fast vollständig erblindete, polemisiert.
Das ist unverschämt, besonders vor dem Hintergrund, daß sich jetzt herausstellte, der ganze Polizeieinsatz war Unrecht.
,
Wenn das, mein lieber Gert, dein Demokratieverständnis ist, weiß ich, wo ich dich einzuordnen habe, politisch und moralisch.

Im Übrigen, @Gert , wie darf es gehandhabt werden ? Sollen wir erst per PM eine Genehmigung zur Kommentierung einholen ?

.......................................................................................................................................................................................................................

@Moskwitschka, nein S 21 soll hier nicht thematisiert werden, aber derart zynische Bermerkungen können nicht unkommentiert bleiben.
Siehe Zitat oben.
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.11.2015 15:47 | nach oben springen

#1862

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 15:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1861
[quote]
Wenn das, mein lieber Gert, dein Demokratieverständnis ist, weiß ich, wo ich dich einzuordnen habe, politisch und moralisch.

Im Übrigen, @Gert , wie darf es gehandhabt werden ? Sollen wir erst per PM eine Genehmigung zur Kommentierung einholen ?

.......................................................................................................................................................................................................................

@Moskwitschka, nein S 21 soll hier nicht thematisiert werden, aber derart zynische Bermerkungen können nicht unkommentiert bleiben.
Siehe Zitat oben.
.


mein Demokratieverständnis ist schon OK Herr Heckenhaus oder sollte man besser Heckenschütze sagen ?, jedoch habe ich mich mit der Bemerkung gegen den Post unseres geschätzten User @damals wars gewandt, weil diese Geschichte so gar nichts mit dem behandelten Thema zu tun hatte. Aber in schöner Einigkeit habt ihr 2 "Demokraten", offnesichtlich geschult in Agit Prop Zirkeln, meinen Hinweis entsprechend verdreht und das Kaliber damit an dein Rohr angepasst, mit dem du nun zum wiederholten mal zurückschießt- Weidmannsheil sage ich da nur


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#1863

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 15:58
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1846
Zitat von Klauspeter im Beitrag #1844


Und damit jetzt nicht gleich der Hinweis kommt "Passt nicht zum Thema!" möchte ich noch anmerken, dass zu DDR-Zeiten in Berlin, der Hauptstadt der DDR, der sächsiche Dialekt der (be)herrschende Dialekt war.
Klaus

Was wohl auch daran lag das der größte Teil der Bauarbeiter aus Sachsen kamen und wir dort die Dinge kaufen konnten die es in
Sachsen nicht zu kaufen gab.

Schon vor den FDJ-Aufbauprogramm war Berlin versifft von Sachsen, es gab wohl keinen Betrieb in Ostberlin, wo sich nicht Sachsen beiderlei
Geschlechts in verantwortungsvollen Positionen befanden, delegiert aus ihrer Heimat.
Und sofort mit einer Neubauwohnung, möglichst zentrumsnah, versorgt, worauf Berliner Jahre hofften.
Das führte zu einem zunehmenden Hass auf diese Leute und zu unzähligen makabren "Witzen", die sich mit dieser Thematik befaßten.

Glücklicherweise legte sich diese Zwietracht nach der Wende recht schnell, es gab nur noch den Ossi, und da waren alle gleich.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
nach oben springen

#1864

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:02
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1862

.........mein Demokratieverständnis ist schon OK Herr Heckenhaus oder sollte man besser Heckenschütze sagen ?, jedoch habe ich mich mit der Bemerkung gegen den Post unseres geschätzten User @damals wars gewandt, weil diese Geschichte so gar nichts mit dem behandelten Thema zu tun hatte..............Weidmannsheil sage ich da nur

Ist mir Latte, wie du mich nennst, jedoch mit der Verhöhnung des auf Lebenszeit verletzten Herrn hast du dich disqualifiziert. Aber lach nur !
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#1865

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:02
von damals wars | 12.150 Beiträge

Wegen mir sollt ihr Euch doch nicht streiten, antworte ich auf gewisse Anwürfe, war es das hier für mich.

Da nützt mir auch das GG nichts.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#1866

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:09
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1863

Schon vor den (dem!) FDJ-Aufbauprogramm war Berlin versifft von Sachsen, es gab wohl keinen Betrieb in Ostberlin, wo sich nicht Sachsen beiderlei Geschlechts in verantwortungsvollen Positionen befanden, delegiert aus ihrer Heimat.




Neben Sächsisch können wir aber auch Deutsch!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#1867

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:17
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #1866
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1863

Schon vor den (dem!) FDJ-Aufbauprogramm war Berlin versifft von Sachsen, es gab wohl keinen Betrieb in Ostberlin, wo sich nicht Sachsen beiderlei Geschlechts in verantwortungsvollen Positionen befanden, delegiert aus ihrer Heimat.





Richtig, m

Ist schon blöd, daß m und n so dicht nebeneinander liegen.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
GKUS64 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#1868

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:22
von 1941ziger | 997 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1863

Schon vor den FDJ-Aufbauprogramm war Berlin versifft von Sachsen, es gab wohl keinen Betrieb in Ostberlin...........



...............der ohne die ungeliebten Sachsen halbwegs hätte vernünftig arbeiten können. Woran lag das wohl?


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
nach oben springen

#1869

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:26
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1868
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1863

Schon vor den FDJ-Aufbauprogramm war Berlin versifft von Sachsen, es gab wohl keinen Betrieb in Ostberlin...........



...............der ohne die ungeliebten Sachsen halbwegs hätte vernünftig arbeiten können. Woran lag das wohl?


Die Partei, die Partei, die hat immer Recht



Die Linientreue war entscheidend, in Berlin war das geschichtlich bedingt nicht so ausgeprägt.

Gearbeitet haben die Genossen ohnehin nicht, nur kluge Sprüche geklopft, in ihren Positionen.
Für die Arbeit direkt waren sie unnötig.
.
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
zuletzt bearbeitet 20.11.2015 16:28 | nach oben springen

#1870

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:31
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1868
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1863

Schon vor den FDJ-Aufbauprogramm war Berlin versifft von Sachsen, es gab wohl keinen Betrieb in Ostberlin...........



...............der ohne die ungeliebten Sachsen halbwegs hätte vernünftig arbeiten können. Woran lag das wohl?


Da lass ich doch gleich mal den @Klauspeter antworten:

Er stimmt eben, der alte Spruch:
"Die Sachsen, die sind helle,
das weiß die ganze Welt;
und wenn sie mal nicht helle sind,
dann ham sie sich verstellt."

Ich sage nur: Nu, nu!

GKUS64


nach oben springen

#1871

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:37
von 1941ziger | 997 Beiträge

Zu #1869.....

Es lag wohl eher daran das die Löhne in Ostberlin höher waren, der Verteilungsschlüssel für Konsumgüter Berlin bevorzugte
und das interessante für Junge Leute......es schneller eine Wohnung gab, hier wurden ja die meisten gebaut.
Es war doch richtig das die, die diese Wohnungen bauten auch ein davon bekamen.
Übrigens es ist Berliner Geschwätz das die Sachsen linientreuer waren.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
nach oben springen

#1872

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:42
von turtle | 6.961 Beiträge

Liebe Sachsen, seid Stolz auf Eure Herkunft. Ich bin es auch.


GKUS64 und Klauspeter haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#1873

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:42
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1871
Zu #1869.....

Es lag wohl eher daran das die Löhne in Ostberlin höher waren, der Verteilungsschlüssel für Konsumgüter Berlin bevorzugte
und das interessante für Junge Leute......es schneller eine Wohnung gab, hier wurden ja die meisten gebaut.
Es war doch richtig das die, die diese Wohnungen bauten auch ein davon bekamen.
Übrigens es ist Berliner Geschwätz das die Sachsen linientreuer waren.


Ich schrieb von der Zeit VOR dem Wohnungsbauprogramm ? Da wurden die Genossen nach Berlin gekarrt, in Ministerien,
Verwaltungen, Organisationen.
Die Karl-Marx-Allee in Mitte, zw. Alex und Strausberger Platz wurde zu meiner Schulzeit erbaut, was glaubst du, wer dort einzog ?
Nur ein Beispiel.
Da kam noch kein Bauarbeiter.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
zuletzt bearbeitet 20.11.2015 16:43 | nach oben springen

#1874

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 16:43
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #1842
Ich kenne keinen hauptamtlichen Kampfgruppenkommandeur,war in zwei Kreisen über 24 Jahre u.v. anderen für die Sicherheit der KG zuständig.Zumindestens, was die KG Hundertschaften betraf.
Es gab aber auch mot Bataillone,in sehr großen Kombinaten.da will ich mich nicht festlegen.
Ich habe viele Jahre mit einem Kampfgruppenkommandeur im selben Haus gewohnt. Der Mann arbeitete bei der Reichsbahn (war ja immerhin ein Riesenunternehmen) und war kein hauptamtlicher Genosse Kämpfer, er ging ganz normal arbeiten. Natürlich fiel die Arbeit aus, wenn Kampfgruppenaktivitäten angesagt waren.

Ich wurde als junger Mann auf Arbeit auch von zwei Kampfgruppenaktiven beworben, der Truppe beizutreten - von wegen Landesverteidigung und so.
Abgesehen davon, dass ich mich demonstrativ desinteressiert gab, sagte ich, dass ich meinen Wehrdienst an der Grenze absolviert hatte und dies für mich Landesverteidigung genug gewesen sei. Als ich dann noch "nachhakte", ob beide denn auch so was in die Waagschale zu werfen hätten, war das Gespräch beendet.

Ich persönlich (ich wiederhole p e r s ö n l i c h) empfand das Kampfgruppengerassel als Teil der Militarisierung der Gesellschaft und ist einer der Gründe, weshalb ich die DDR, so wie sie war, nicht zurück haben will.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


nach oben springen

#1875

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 17:19
von 1941ziger | 997 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1873

Ich schrieb von der Zeit VOR dem Wohnungsbauprogramm ? Da wurden die Genossen nach Berlin gekarrt, in Ministerien,
Verwaltungen, Organisationen.
Die Karl-Marx-Allee in Mitte, zw. Alex und Strausberger Platz wurde zu meiner Schulzeit erbaut, was glaubst du, wer dort einzog ?
Nur ein Beispiel.
Da kam noch kein Bauarbeiter.

Naja, das kann sein. Für mich war Berlin bis 1965 sowieso Tabu, nach Berlin gab es keinen Urlaubsschein.
Ab 1975 bin ich dann regelmäßig einkaufen gefahren.........es war der Prozess als es anfing bei mir im Kopf zuarbeiten
und ich merkte das die , die uns Wasser predigten selber den Wein soffen.
Dazu habe ich ja schon geschrieben....


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
nach oben springen

#1876

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 17:23
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #1843
Zitat von turtle im Beitrag #1839
Hallo Signalobermaat,
Habe mit Aufmerksamkeit #1829 gelesen. Ist sachlich geschrieben. So können vernünftige Diskussionen entstehen. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sein werden. Du schreibst :

In einer solchen Situation wirken sich dann natürlich zentrale Fehler in der Planung und Lenkung der VW katastrophal aus, indem immer mehr aus pol. Gründen soziale Zugeständnisse gemacht wurden, die wir uns nicht leisten konnten, daß mit den Ressourcen umgegangen wurde als wären sie unerschöpflich.

Stimmt das musste zwangsläufig dazu beitragen noch schneller dem Abgrund näher zu kommen. Die vielen Subventionen trugen auch einen nicht geringen Grund dazu bei. Grundnahrungsmittel wie Brot lohnte sich als Schweinefutter. Von den Mietpreisen konnte man nicht einmal annähernd renovieren. Musste nicht für die Sowjetunion zum Freundschaftspreis geliefert werden, wo man woanders mehr bekommen hätte,? Zum Anderen musste man Waren abnehmen, die man überhaupt nicht brauchte. Ich erinnere mich da an Zucker aus Kuba. Dabei hat die DDR ihrerseits Zucker exportiert. Sozialistische Bruderhilfe nannte sich das. Speziell im innerdeutschen Handel wurden Tricks angewandt um Auflagen zu umgehen, oder die Steuer auszutricksen. So wurde dem Zucker eine geringe Menge 5% Kakao zugesetzt, der natürlich vorher geliefert wurde. Nun nannte es sich Optilen Grundstoff. (für Schokoladenherstellung) Der Klassenfeind verdiente gut mit . Zu Dumping Preisen wurde in den Westen verkauft was zu verkaufen ging, in der DDR fehlte es dafür. Man brauchte dringend die Devisen. Natürlich wurde andererseits der DDR von der BRD und USA geschadet. Es ging um verfeindete Systeme. Allein diese Grenze mit ihrer ständigen Erweiterung der Sicherung und Instandhaltung verschlang immense Summen. Das Geld dafür war doch nicht einmal übrig. Dabei war die Grenze strategisch bedeutungslos. Sie diente nur dem Zweck die Bürger daran zu hindern das Land zu verlassen.China hat für mich kaum noch etwas mit Sozialismus zu tun. Das ist eine Knallharte Wirtschaftsmacht. nach kapitalistischem Vorbild. Der Mensch zählt da inzwischen nichts mehr. Sehe Wanderarbeiter im Existenzminimum etc. . Mit der Ausbildung und Studium in der DDR kann ich fast Deinen Standpunkt verstehen. Doch muss die freie Bestimmung eines Menschen wo er Leben möchte Vorrang haben. Wenn ich nicht genügend Perspektiven biete, so trage ich doch eine Mitschuld wenn mich jemand verlassen möchte. Mal davon abgesehen, so einfach war es in der BRD auch nicht reich zu werden. Es sind auch ehemalige DDR Bürger im Westen gescheitert,
Der Staat nahm sie nicht mehr an die Hand und die Ellbogen einsetzten war ihnen fremd. Ich denke sogar es wäre vorteilhafter gewesen man hätte allen gestattet unbürokratisch zurück zu kommen. Ihr Beispiel hätte machen Umdenken lassen. Flexibel war sowieso in der DDR ein Fremdwort. Das betraf auch die Volkswirtschaft. Dazu noch wegen Mangelware aus den Betrieben heraus schleppen was ging. da man den Begriff Volkseigentum missverstanden hat. Wenn ich alles zusammenzähle dazu noch das kostenlose Gesundheitswesen wie konnte die DDR überhaupt bis 89 bestand haben.. Man hätte mit denen anderer Meinung konstruktiv zusammen arbeiten müssen, und nicht gleich verfolgen. Ob man mir es glaubt oder nicht, mir tun die Menschen leid die an den Sozialismus in der DDR geglaubt haben, und erkennen mussten das ihr Traum verspielt wurde. Doch erkennen hätten alle müssen .wenn nicht genügend in den Topf kommt kann auch nicht genügend gefüttert werden. Zum Schluss ist mehr Wasser drin, dessen Dampf den Deckel explosionsartig wegschleudert. Es war abzusehen das das Experiment DDR so scheitern musste. Nur die blinde Altherren Riege in Wandlitz wollte es nicht wahr haben. Man baute noch für sie potemkinsche Dörfer. Und bestellte Jubler vermittelten falschen Glanz. Und ja es ist nicht alles Gold was glänzt in unserer Bundesrepublik, aber immer noch besser wie in der DDR. (betrifft mich) Schreibe ich das Allgemein kommt eventuell von der Potsdamerin und Co Protest.






China ist Staatskapitalismus, das letzte Schlupfloch der sozialistischen Idee, weil diejenigen die hier lenken tatsächlich auch die Macht haben, jederzeit ihre Börsen zu schließen und im Falle des Scheiterns den internationalen Investoren die lange Nase zu zeigen, so wie es indische Firmen teilweise mit europäischen Partnern bei anfangs als Gemeinschaftsprojekt angelegten Aktivitäten schon gemacht haben.
Das würde auch im Großen klappen und wenn der Riesencrash eines Tages da ist, so werden die Chinesen von vielen Schwachen noch die Stärksten sein, weil es klare Machtstrukturen gibt.
Oder noch deutlicher: Das Geld um ein besseres Wirtschaftskonzept neu aufzulegen, ist in weitgehend in einer Hand.
Sollte es die bedingungslose Kapitulation der Weltbörsen mit einem dauerhaft geviertelten oder gezehntelten MSCI- Weltindex tatsächlich geben und die ganze Konstruktion dieser Phantomwirtschaft mit ihren zweifelhaften Buchwerte- Ansätzen makroökonomischer Daten und Vorgänge zusammenkrachen, so haben die immer noch ihre billigen Wanderarbeiter, ihre unabhängige Währung und die (militärische) Macht ohne Bündnisverpflichtungen in einer Hand, möglicherweise stehen die sogar mit ihrem Rohstoffvorkommen eine jahrzehntelange Eiszeit der Autarkie durch.
Zweistellige Wachstumsquoten sind dann übrigens nebensächlich, weil man keine profitgierigen Investoren mehr am Arsch lecken muß, im Prinzip macht man sich diese Mächte nur zum Freund, weil man sie wegen der globalen Menschheitspsyche (der Bequemlichkeit, der parastär angelegten Wohlstandsschöpfung, des Lebens für den Moment...) eben nicht vernichten kann.
Die Pleitegeier kreisen sehr wohl über unserem Erdball, wenn sie denn eines Tages herunterstürzen, dann sicher nicht zuerst in China.
Dieses Modell hätte die DDR im Kleinen auch geschafft, für diese These könnt ihr mich vom Hof jagen, dabei bleibe ich. Die gelebte Weisheit der Chinesen war aber nur mit Disziplin und konsequenter Führungsstärke zu haben.
Alles entscheidend bei dieser Diskussion ist aber am Ende die Frage- Was hat der in seiner Lebenszeit eingegrenzte Mensch im Einzelfall davon, welchen Wert hat ein Leben, wenn man diese Zeit mit der Vorbereitung auf den Super- GaU verbringt und kann man eine Regierung als verantwortungsbewußt bezeichnen, die das auf der Rechnung hat ?
Die westliche Welt hat solche Szenarien ganz sicher auch kalkuliert, davon gehe ich mal aus aber deren letztes Boot wird kleiner sein...




Der Weg von China ist (ähnlich der NÖP in den 20er Jahren in der UdSSR) zwar ein Rückschritt, aber ein notwendiger. Während es im russichen Zarenreich einige kapitalistisch-industrielle Kerne (einige Großstädte, wie Moskau und Petrograd, sowie das Baltikum) in ansonsten einer eher landwirtschaftlich-feudalistischen Gesellschaft gab, war China 1949 noch nahezu zu 100% ein landwirtschaftlich geprägter Feudalstaat. Insofern ist der Staatskapitalismus unter Kontrolle einer kommunistischen Partei ein notwendiger Schritt, um anlauf auf den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft zu nehmen. Anders dagegen die europäischen Industriestaaten, diese haben die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Weg zum Sozialismus.
Insofern ist es bedauerlich, daß die deutsche Sozialdemokratie die Novemberrevolution verraten hat. Wenn bereits um 1920 ein sozialistischer Block entstanden wäre, hätte die stalinistische Entartung der UdSSR nicht zustande kommen können.



nach oben springen

#1877

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 18:24
von Hanum83 | 4.736 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #1853



Dazu muß ich noch erwähnen, so meine Erfahrungen durch langjährigen privaten (Hobby, Minerale) und dienstlichen Kontakt (in Sachsen die Mehrheit meiner ostdeutschen Kunden) so sind, daß es selbst in Sachsen kein einheitliches Sächsisch gibt. In der Phonetik gibt es deutliche Unetrschiede zwischen denen aus der Leipziger Gegend (m.E. das "typische" Sächsisch), denen aus Dresden ("gibbe mal dein Debbel her" und denen aus dem oberen Erzgebirge ( s´Rachermannl nabelt, oh Arzgebirg, wie biste schie"). Daneben noch die völlig vom Sächsisch abweichenden Dialekte der Oberlausitz mit ihrem rollenden R.


Erzgebirgisch ist kein Sächsisch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erzgebirgisch


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 20.11.2015 18:25 | nach oben springen

#1878

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 20:03
von der alte Grenzgänger | 1.000 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1871
...Verteilungsschlüssel für Konsumgüter....


.. allein diese drei Worte sind schon Grund genug, sie sich nicht zurückzuwünschen...

Siggi
(der sich gut an die Güterwagenladungen mit den Banderolen " Berlin- Versorgung" hier am Güterboden Cottbus erinnern kann.. also- zügigst umladen, damit das Schaufenster nicht leer wird... und auch an den Kampf einer Kundin um drei Schmelzkäseecken in einem Karl- Marx (!)- Städter "Konsum"- und an noch viel mehr ...)


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
nach oben springen

#1879

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 22:00
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #1876
Zitat von Hackel39 im Beitrag #1843
[quote=turtle|p504501]



Der Weg von China ist (ähnlich der NÖP in den 20er Jahren in der UdSSR) zwar ein Rückschritt, aber ein notwendiger. Während es im russichen Zarenreich einige kapitalistisch-industrielle Kerne (einige Großstädte, wie Moskau und Petrograd, sowie das Baltikum) in ansonsten einer eher landwirtschaftlich-feudalistischen Gesellschaft gab, war China 1949 noch nahezu zu 100% ein landwirtschaftlich geprägter Feudalstaat. Insofern ist der Staatskapitalismus unter Kontrolle einer kommunistischen Partei ein notwendiger Schritt, um anlauf auf den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft zu nehmen. Anders dagegen die europäischen Industriestaaten, diese haben die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Weg zum Sozialismus.
Insofern ist es bedauerlich, daß die deutsche Sozialdemokratie die Novemberrevolution verraten hat. Wenn bereits um 1920 ein sozialistischer Block entstanden wäre, hätte die stalinistische Entartung der UdSSR nicht zustande kommen können.


Dieser Weg in den Sozialismus ist nach Meinung der Marxisten eine Gesetzmäßigkeit so wie der Brummschädel nach einer durchzechten Nacht.
Ich denke aber nicht, daß es im Moment ein strategisches Ziel der KP Chinas ist, planmäßig den Sozialismus im Land aufzubauen, danach sieht es nicht aus weil der Raubzug dieser Nation sowohl nach Rohstoffen als auch nach Absatzmärkten viel verlockender ist, als durch Verzicht und nationale Anstrengungen in aller Bescheidenheit ein solches Milliardenvolk freiwillig auf Kurs zu bringen, so wie es einst die DDR mit ihren Bürgern versuchte.
Wir wissen heute, daß ein solcher Kurs nicht ohne vorangegangene Katastrophe (wie der 2. Weltkrieg eine war) zu halten ist und der vertraute Intervall der Katastrophen auf europäischen Boden blieb offensichtlich zu lange aus, als daß solche Ideen noch zu verkaufen waren.
Das dies nur eine Mischung aus Abschreckung und Zufall war, muß hier nicht weiter erläutert werden.
Der frühere Sozialismusversuch ohne sowjetische Beteiligung scheint eine zu große Baustelle zu sein, um sie im Vorbeigehen zu diskutieren da müßte zu viel konstruiert und phantasiert werden, daß es wohl nicht nützlich für das Thema wäre.
China sagt sich wohl einfach nur "Wenn wir schon mal auf der Feier dabei sind, dann saufen wir halt mit" und vertraut darauf, schneller wieder fit zu sein als die anderen globalen Partygäste, vielleicht trinken die ja gar nicht wirklich Alkohol, sondern tun nur so.
Die Kapitalreserven des Staates jedenfalls sind nicht nur US- Bonds u.a. Papiergeld oder Aktien der Konkurrenten, da scheint auch eine hohe Dichte gewaltiger Wohlstandsoasen sowohl im Land selbst als auch physischen Reichtums im Ausland wie Immobilien und Produktionsstätten vorhanden zu sein, ob die für alle reichen, wenn sich der Kater wieder verkrochen hat, kann wie schon beschrieben keiner wissen.



nach oben springen

#1880

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 20.11.2015 22:05
von damals wars | 12.150 Beiträge

Erich endeckte etwas spät seine Bruderliebe zu Deng.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
schlechte Aussichten
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Hans55
17 17.05.2016 10:44goto
von sentry • Zugriffe: 740
Warum wird die DDR in den heutigen Medien so schlecht dargestellt?
Erstellt im Forum Leben in der DDR von unbalancetistischen
1 11.11.2015 19:55goto
von Pitti53 • Zugriffe: 749
Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Galaxy
166 06.12.2015 17:55goto
von StabsfeldKoenig • Zugriffe: 5924
"Nicht alles war schlecht", ZDF-History
Erstellt im Forum Presse Artikel Grenze von Heckenhaus
74 06.02.2014 21:39goto
von ratata • Zugriffe: 3696
"Es war doch nicht alles schlecht"
Erstellt im Forum DDR Zeiten von turtle
56 29.10.2012 18:44goto
von Ecki • Zugriffe: 6165
War doch nicht alles schlecht - Streitfall DDR
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Berliner
11 20.01.2010 19:18goto
von Berliner • Zugriffe: 1221
Euere guten und schlechten Kindheitserlebnisse
Erstellt im Forum Leben in der DDR von josy95
33 28.05.2013 19:52goto
von bendix • Zugriffe: 2836

Besucher
25 Mitglieder und 75 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: weber-thum@web.de
Besucherzähler
Heute waren 2904 Gäste und 155 Mitglieder, gestern 3611 Gäste und 206 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14367 Themen und 557831 Beiträge.

Heute waren 155 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen