#1581

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 07:35
von Pit 59 | 10.142 Beiträge

Naja,man konnte schon Privat Bauen,die Buden sahen aber auch dementsprechend aus. Ohne "Richtiges "Geld hätte ich die Finger davon gelassen.


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#1582

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 07:40
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #1578
Noch als Ergänzung, es kommt jetzt eine Zeit in der einige Rentner in den "neuen Ländern" ganz schön bescheiden dran sind. Die schon seit einigen Jahren in Rente sind haben noch den größten Teil des Arbeitslebens in der DDR ohne Unterbrechung durch gezogen.
Jetzt kommen einige die für 8 € gearbeitet haben, Zeiten der Arbeitslosigkeit, ich kenne jemanden der jetzt mit ca. 700 € in Rente geht, was glaubt Ihr ob der die BRD noch so furchtbar lieb hat?


nun, solch bescheidene Renten gibt es auch in den alten Ländern. Das hängt mit der Zahl der gearbeiteten Jahr und dem Verdienst zusammen. Vor allem Frauen haben hier oft weniger Rente, weil sie nicht so intensiv "ausgebeutet" wurden wie in der DDR, sprich sie waren öfter zu Hause bei den Kindern oder in Teilzeit tätig.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 16.11.2015 07:40 | nach oben springen

#1583

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 07:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #1579


Alles nicht sehr einfach dargestellt ?

Auch in der DDR konnte man privat bauen, da gab es z.B. ab Anfang der 70 iger ein privates Wohnungsbauprogramm. Es gab sicher im Wohnungsbau einige Probleme. Aber so einseitige wir Du sollte man dies auch nicht darstellen. Es wurden Millionen vom Wohnungen rekonstruiert oder neu gebaut und dies zu bezahlbaren Preisen. ( die viel zu gering waren )

Wenn Du schon so viel von der Welt gesehen hast, dann sollte man da vielleicht nicht so allgemein von Hütten sprechen, da gibt es in der weiten Welt wohl ganz andere Hütten.

Wenn Du jemanden die rosarote Brille vorhältst, so solltest Du dies bitte mit den heutigen Verhältnissen auch nicht machen. Es gibt auch heute Personen, die gehen einen ganzen Tag für rund 1.000 Euro arbeiten oder haben eine Minirente. Wenn ich und Frau heute einen entsprechenden Job habe, kann ich mir sicher einiges leisten und mir geht es vielleicht / sicher auch besser als in der DDR.

Dann müsste man noch schauen, an was man dies nun fest macht. Es gibt aber auch viele, die sind von einen bestimmten Leben ausgeschlossen. Die müssen sich schon schwer überlegen, ob sie mit ihren 2 Kindern mal in den Tierpark gehen, weil dieser Besuch mit allen locker mal 50 - 70 Euro kostet. Auch hier könnte ich nun zig Beispiele auflisten, was alles nicht möglich ist. Nur ist diese Aufstellung dann auch wieder einfach, weil zu einseitig. Aber man sollte immer beide Seiten sehen und dies nicht nur bis 1989 /90 sondern auch für die Zeit danach.


rot mark. = Alfred deine Bewertung ist ein Witz. Mein Vater kaufte 1962 Bauland in EF, auch für einen geringen Preis muss man anerkennend sagen, weil wir eine große Familie mit 4 Kindern waren, wollte er uns ein Einfamilienhaus bauen. Er hat es in 27 Jahren bis 89 nicht geschafft, stets gab es keine Baustoffe, angeblich. 89 war er Rentner und die Kinder aus dem Haus, da wollte er nicht mehr. Der einzige positive Effekt war, dass das Bauland nach der Wende preislich in die Höhe schoß und er es zu einem Traumpreis an eine junge Familie verkauft hat, die dann auch gleich sehr schön dort gebaut hat. Das ist gelebte Realität im Paradies der Werktätigen.


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#1584

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 07:56
von Alfred | 6.841 Beiträge

Gert,

wo kamen denn dann die Einfamilienhäuser in der DDR her ? Vom Himmel werden die ja nicht gefallen sein. ( Allein von diesen Typ gab es rund 500.000 )

http://www.welt.de/geschichte/article126...iess-EW-58.html


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zuletzt bearbeitet 16.11.2015 08:03 | nach oben springen

#1585

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 08:04
von Pit 59 | 10.142 Beiträge

Nee Alfred sind nicht vom Himmel gefallen,ich schrieb ja,man konnte Bauen,aber wie ist jetzt die Frage hier.Erstmal brauchte man Kontigentscheine für alle möglichen Baustoffe.
Und viele kleine bunte Scheine,dann hatte der VEB Baustoffhandel auch immer was da.


Harsberg, 1941ziger und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1586

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 08:12
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #1585
Nee Alfred sind nicht vom Himmel gefallen,ich schrieb ja,man konnte Bauen,aber wie ist jetzt die Frage hier.Erstmal brauchte man Kontigentscheine für alle möglichen Baustoffe.
Und viele kleine bunte Scheine,dann hatte der VEB Baustoffhandel auch immer was da.



Es ging um die Info von Gert.

Niemand hat gesagt, dass es einfach war ein Haus zu bauen.


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#1587

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 08:36
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1575
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1555

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1539
Wollt ihr euch wieder nach allem anstellen müssen, wollt ihr wieder das der Staat euch sagt wem ihr die freie Wohnung in
euren Haus geben müßt, wollt ihr wieder für jede Reise( auch Bruderländer) einen Antrag stellen müssen..........
...


Naja, dafür muss man heute für alles Mögliche Anträge stellen. Ganz extrem ist es in HIV (ups, doch besser Hartz IV).
Und anstellen kannst du dich heute auch. Fahr mal nach Berlin zum Einwohnermeldeamt oder der Kfz-Meldestelle.



Naja wer Geld vom Staat ( bzw. von unseren Steuern) bekommt, also HarzIV der hat doch auch die Zeit sich deswegen wenigsten anzustellen.
Einwohnermeldeamt und Kfz-Meldestelle.......wie viel mal gehst du da im Jahr hin?

Zurück zu deiner geliebten DDR.
Ich betone, ich rede hier nur für mich. Ich habe da von 1955-1958 Werkzeugmacher gelernt, war von 1960-1965 Soldat.
Nach meine Wehrdienst habe ich in meiner alten Firma wieder angefangen und den Meisterabschluß gemacht, habe 10 Jahre
als Fahrlehrer für die GST gearbeitet und 10 Jahre als Fahrlehrer für den Kraftverkehr Meissen, das trotz meiner 3 Schichtarbeit
in meinem VEB.
Was hatte ich 1989.......eine AWG Wohnung und einen gebrauchten Wartburg, erstanden für Neupreis. Wollte ich mir einen
Urlaub am Schwarzen Meer gönnen dann musste ich mich am ersten Werktag im neuen Jahr in Dresden beim
Reisebüro anstellen. Diese positiven Aufzählungen könnte ich die ganze Nacht fortführen, aber wer es nicht wahrhaben will
ließt das sowieso nicht.
Hier bei den Kapitalisten fing ich im Jan. 1990 bei NULL an, es war nicht einfach ....meine Frau und ich mussten unsere
Abschlüsse noch mal machen und es hat sich gelohnt.
Nach 25 Jahren hier ist das Haus bezahlt, wir haben die halbe Welt gesehen und gönnen uns so einiges.
Meine Frau arbeitet noch 2 Jahre (in der gleichen Firma in der sie 1990 hier angefangen hat) ich bin mit 67 in Rente.

Das hätten wir in unserer Welt, wie es gern genannt wurde nie geschafft. Ich hätte immer noch ein altes Auto, na gut
nach entsprechender Wartezeit wäre ich vielleicht mal mit was neuem drann gewesen, die Hütten in denen
die meisten gewohnt haben wären inzwischen eingefallen, bei vielen konnte man damals schon vom Dach in den Keller gucken.
Ich war im Herbst in Leipzig zur Messe, bei der Einfahrt in den Bahnhof habe ich die Ruinen gesehen und....
da haben noch Leute gewohnt.
Also meine liebe Potsdamerin entweder siehst du alles durch eine rosarote Brille oder du willst etwas provozieren denn
was du da schreibst kannst du nicht ernst meinen.
Das schreibt dir einer der 49 Jahre in der DDR gelebt, gedient und gearbeitet hat. Einer der geglaubt hat und ab 1979 begann
Dinge zu hinterfragen und dessen Erkenntnisse zur Konfrontation mit den Dienstellen führten die wir alle kennen.


Ich freue mich sehr für dich und deine Familie , dass du und deine Familie das alles geschaffen hat. So bin ich auch nach meine rFlucht an die Sache herangegangen, mein Startkapital waren 50 Ostmark = 12,50 DM West und eine vom Stacheldraht zerissene Hose. Aber ich habe die Ärmel hochgekrempelt und angefangen. Auch für einen langen Weg muss man irgendwann den ersten Schritt machen und man muss das Ziel im Auge behalten.


.
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1941ziger hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.11.2015 08:37 | nach oben springen

#1588

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 08:57
von damals wars | 12.164 Beiträge

In der DDR waren alle Beamte. man konnte mit 25 seine Lebensplanung machen, und war vor blöden Überraschungen wie Arbeitslosigkeit usw. gefeit.
Kann bis heute an der Arbeitslosigkeit nichts gutes finden, da hift auch das gesinge von "Du hast ja ein Ziel vor den Augen" nichts.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 16.11.2015 09:09 | nach oben springen

#1589

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 09:07
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1587
Zitat von 1941ziger im Beitrag #1575
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1555

Zitat von 1941ziger im Beitrag #1539
Wollt ihr euch wieder nach allem anstellen müssen, wollt ihr wieder das der Staat euch sagt wem ihr die freie Wohnung in
euren Haus geben müßt, wollt ihr wieder für jede Reise( auch Bruderländer) einen Antrag stellen müssen..........
...


Naja, dafür muss man heute für alles Mögliche Anträge stellen. Ganz extrem ist es in HIV (ups, doch besser Hartz IV).
Und anstellen kannst du dich heute auch. Fahr mal nach Berlin zum Einwohnermeldeamt oder der Kfz-Meldestelle.



Naja wer Geld vom Staat ( bzw. von unseren Steuern) bekommt, also HarzIV der hat doch auch die Zeit sich deswegen wenigsten anzustellen.
Einwohnermeldeamt und Kfz-Meldestelle.......wie viel mal gehst du da im Jahr hin?

Zurück zu deiner geliebten DDR.
Ich betone, ich rede hier nur für mich. Ich habe da von 1955-1958 Werkzeugmacher gelernt, war von 1960-1965 Soldat.
Nach meine Wehrdienst habe ich in meiner alten Firma wieder angefangen und den Meisterabschluß gemacht, habe 10 Jahre
als Fahrlehrer für die GST gearbeitet und 10 Jahre als Fahrlehrer für den Kraftverkehr Meissen, das trotz meiner 3 Schichtarbeit
in meinem VEB.
Was hatte ich 1989.......eine AWG Wohnung und einen gebrauchten Wartburg, erstanden für Neupreis. Wollte ich mir einen
Urlaub am Schwarzen Meer gönnen dann musste ich mich am ersten Werktag im neuen Jahr in Dresden beim
Reisebüro anstellen. Diese positiven Aufzählungen könnte ich die ganze Nacht fortführen, aber wer es nicht wahrhaben will
ließt das sowieso nicht.
Hier bei den Kapitalisten fing ich im Jan. 1990 bei NULL an, es war nicht einfach ....meine Frau und ich mussten unsere
Abschlüsse noch mal machen und es hat sich gelohnt.
Nach 25 Jahren hier ist das Haus bezahlt, wir haben die halbe Welt gesehen und gönnen uns so einiges.
Meine Frau arbeitet noch 2 Jahre (in der gleichen Firma in der sie 1990 hier angefangen hat) ich bin mit 67 in Rente.

Das hätten wir in unserer Welt, wie es gern genannt wurde nie geschafft. Ich hätte immer noch ein altes Auto, na gut
nach entsprechender Wartezeit wäre ich vielleicht mal mit was neuem drann gewesen, die Hütten in denen
die meisten gewohnt haben wären inzwischen eingefallen, bei vielen konnte man damals schon vom Dach in den Keller gucken.
Ich war im Herbst in Leipzig zur Messe, bei der Einfahrt in den Bahnhof habe ich die Ruinen gesehen und....
da haben noch Leute gewohnt.
Also meine liebe Potsdamerin entweder siehst du alles durch eine rosarote Brille oder du willst etwas provozieren denn
was du da schreibst kannst du nicht ernst meinen.
Das schreibt dir einer der 49 Jahre in der DDR gelebt, gedient und gearbeitet hat. Einer der geglaubt hat und ab 1979 begann
Dinge zu hinterfragen und dessen Erkenntnisse zur Konfrontation mit den Dienstellen führten die wir alle kennen.


Ich freue mich sehr für dich und deine Familie , dass du und deine Familie das alles geschaffen hat. So bin ich auch nach meine rFlucht an die Sache herangegangen, mein Startkapital waren 50 Ostmark = 12,50 DM West und eine vom Stacheldraht zerissene Hose. Aber ich habe die Ärmel hochgekrempelt und angefangen. Auch für einen langen Weg muss man irgendwann den ersten Schritt machen und man muss das Ziel im Auge behalten.


Ich glaube die Ärmel werden wohl sehr viele hochgekrempelt haben in Ost wie West und heute versuchen es auch viele Millionen und erreichen nichts. Obwohl sie bemüht sind. Die Welt ist auch in einer Demokratie nicht gerechter geworden, aber für wenige etwas gemütlicher.


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#1590

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 09:14
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1565
Zitat von Hanum83 im Beitrag #1563
Gestern Karten online für den "Freischütz" in der Semperober geordert, ok, 70€ pro Nase, aber ob das nun wirklich nur was für "reiche" ist?
Das die nicht für 10€ spielen ist irgendwie nachvollziebar, aber um sich das zu leisten muss man nun auch nicht gerade Rockefeller heißen.


dieses Haus möchte ich auch gern mal sehen. Ich hoffe ich schaffe es noch bis Dresden in diesem Leben.


Dieses Haus ist eines der renomiertesten und berühmtesten im Osten, ählich wie z.B. das Gewandthaus in Leipzig. Ich war schon drin. Hatte mal zwei Karten von einem dort tätigen Künstler erhalten, den ich vor einer sehr mißlichen Situation bewahrt hatte. Die Semperoper ist vergleichbar mit den besten Häusern dieser Art, die Du im Westen kennst.



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#1591

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 09:22
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #1574
Zitat von Fritze im Beitrag #1558
Dann musst Du auch andere Meinungen zulassen !

Wieso sehen alle Probleme ?

Fritze


Ich seh kein Problem und akzeptiere auch andere Meinungen.
Hab eine Alternative aufgezeigt wenn man es ohne seine geliebte DDR nun gar nicht mehr aushält, so rein vom Feeling her ist ja nun NK doch bissel ähnlich.
Soo schlimm ist das nun wohl auch nicht denk ich, mein das Aufzeigen.
Ganz so viele Alternativen gibt es ja nun mal nicht mehr, sogar auf Kuba wohnt wieder der Kapitalismus.
Trink mit einem alten Cubaner ja in letzter Zeit so manches gutes Rümchen weil sein Sohnemann mit meinem Töchterlein das Lager teilt, nicht Guantanamo, mein das Bettchen
Bald steht ein Familien-Ausflug auf die Insel an, bin schon mal gespannt wie es im Restsozialismus so aussieht, zumal es halt kein Tourismus-Event ist sondern wirklich ein Ausflug zur Familie.



Grün: Ich beneide Dich. Ehrlich. Hatte mir auch insgeheim gewünscht, daß ich mal eine Schwiegertochter mit Migrationshintergrund und noch in der Heimat lebenden Eltern oder nahen Verwandten bekomme (muß ja nicht gleich Schwarzafrika sein), ist aber nicht so. Das behalte ich aber für mich, das sage ich auf keinen fall meinem Sohn. Deshalb mag ich meine jetzige Schwiegertochter in spe ebenso.



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zuletzt bearbeitet 16.11.2015 09:23 | nach oben springen

#1592

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 09:43
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1582
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #1578
Noch als Ergänzung, es kommt jetzt eine Zeit in der einige Rentner in den "neuen Ländern" ganz schön bescheiden dran sind. Die schon seit einigen Jahren in Rente sind haben noch den größten Teil des Arbeitslebens in der DDR ohne Unterbrechung durch gezogen.
Jetzt kommen einige die für 8 € gearbeitet haben, Zeiten der Arbeitslosigkeit, ich kenne jemanden der jetzt mit ca. 700 € in Rente geht, was glaubt Ihr ob der die BRD noch so furchtbar lieb hat?


nun, solch bescheidene Renten gibt es auch in den alten Ländern. Das hängt mit der Zahl der gearbeiteten Jahr und dem Verdienst zusammen. Vor allem Frauen haben hier oft weniger Rente, weil sie nicht so intensiv "ausgebeutet" wurden wie in der DDR, sprich sie waren öfter zu Hause bei den Kindern oder in Teilzeit tätig.


Rot: Verwechselst du hier nicht Wirkung und Ursache ? Warum haben denn viele der in den nächsten Jahren in Rente Gehenden nicht die vollen 45 Jahre gearbeitet ? Weil sie nicht wollten ? Etwa weil sie zu bequem waren, die Frau/oder Mann genug verdienten ? Solche gab es, zweifellos, aber ich denke, das waren zumindest unter den Männern die Wenigsten. Nein, weil sie nicht durften, weil sie trotz Bemühungen und Qualifikation von der Arbeit ausgeschlossen waren, wenn es den Herren Aktionären einfiel, mal wieder etwas höhere Dividente einzufordern. Ich hatte das große Glück, daß ich zur Wende in der richtigen Firma mit der richtigen Qualifikation gearbeitet hatte und nach der Wende eine Tätigkeit übernahm, die nicht viele gern machen, die aber bei Personalabbau als Letzte betroffen waren (technischer und kaufmännischer Außendienst).
Naja, mit den Frauen hast Du ganz recht das "ausgebeutet" in "" "" gesetzt. Frag mal die Frauen hier, die Jahrzehnte gearbeitet haben, ob sie das gern gemacht haben oder sich ausgebeutet fühlten. Für sie war das mehrheitlich eine Erfüllung der Job, eine Anerkennung.



Heckenhaus und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1593

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 09:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #1588
In der DDR waren alle Beamte. man konnte mit 25 seine Lebensplanung machen, und war vor blöden Überraschungen wie Arbeitslosigkeit usw. gefeit.
Kann bis heute an der Arbeitslosigkeit nichts gutes finden, da hift auch das gesinge von "Du hast ja ein Ziel vor den Augen" nichts.


schätze mal du bist sicher heute auch Beamter oder Angestellter im ö.Dienst, was auf das selbe hinausläuft-


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Mahatma Gandhi
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#1594

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 09:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #1592
Zitat von Gert im Beitrag #1582
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #1578
Noch als Ergänzung, es kommt jetzt eine Zeit in der einige Rentner in den "neuen Ländern" ganz schön bescheiden dran sind. Die schon seit einigen Jahren in Rente sind haben noch den größten Teil des Arbeitslebens in der DDR ohne Unterbrechung durch gezogen.
Jetzt kommen einige die für 8 € gearbeitet haben, Zeiten der Arbeitslosigkeit, ich kenne jemanden der jetzt mit ca. 700 € in Rente geht, was glaubt Ihr ob der die BRD noch so furchtbar lieb hat?


nun, solch bescheidene Renten gibt es auch in den alten Ländern. Das hängt mit der Zahl der gearbeiteten Jahr und dem Verdienst zusammen. Vor allem Frauen haben hier oft weniger Rente, weil sie nicht so intensiv "ausgebeutet" wurden wie in der DDR, sprich sie waren öfter zu Hause bei den Kindern oder in Teilzeit tätig.


Rot: Verwechselst du hier nicht Wirkung und Ursache ? Warum haben denn viele der in den nächsten Jahren in Rente Gehenden nicht die vollen 45 Jahre gearbeitet ? Weil sie nicht wollten ? Etwa weil sie zu bequem waren, die Frau/oder Mann genug verdienten ? Solche gab es, zweifellos, aber ich denke, das waren zumindest unter den Männern die Wenigsten. Nein, weil sie nicht durften, weil sie trotz Bemühungen und Qualifikation von der Arbeit ausgeschlossen waren, wenn es den Herren Aktionären einfiel, mal wieder etwas höhere Dividente einzufordern. Ich hatte das große Glück, daß ich zur Wende in der richtigen Firma mit der richtigen Qualifikation gearbeitet hatte und nach der Wende eine Tätigkeit übernahm, die nicht viele gern machen, die aber bei Personalabbau als Letzte betroffen waren (technischer und kaufmännischer Außendienst).
Naja, mit den Frauen hast Du ganz recht das "ausgebeutet" in "" "" gesetzt. Frag mal die Frauen hier, die Jahrzehnte gearbeitet haben, ob sie das gern gemacht haben oder sich ausgebeutet fühlten. Für sie war das mehrheitlich eine Erfüllung der Job, eine Anerkennung.




nö!


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#1595

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 10:09
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1594
Zitat von DoreHolm im Beitrag #1592
Zitat von Gert im Beitrag #1582
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #1578
Noch als Ergänzung, es kommt jetzt eine Zeit in der einige Rentner in den "neuen Ländern" ganz schön bescheiden dran sind. Die schon seit einigen Jahren in Rente sind haben noch den größten Teil des Arbeitslebens in der DDR ohne Unterbrechung durch gezogen.
Jetzt kommen einige die für 8 € gearbeitet haben, Zeiten der Arbeitslosigkeit, ich kenne jemanden der jetzt mit ca. 700 € in Rente geht, was glaubt Ihr ob der die BRD noch so furchtbar lieb hat?


nun, solch bescheidene Renten gibt es auch in den alten Ländern. Das hängt mit der Zahl der gearbeiteten Jahr und dem Verdienst zusammen. Vor allem Frauen haben hier oft weniger Rente, weil sie nicht so intensiv "ausgebeutet" wurden wie in der DDR, sprich sie waren öfter zu Hause bei den Kindern oder in Teilzeit tätig.


Rot: Verwechselst du hier nicht Wirkung und Ursache ? Warum haben denn viele der in den nächsten Jahren in Rente Gehenden nicht die vollen 45 Jahre gearbeitet ? Weil sie nicht wollten ? Etwa weil sie zu bequem waren, die Frau/oder Mann genug verdienten ? Solche gab es, zweifellos, aber ich denke, das waren zumindest unter den Männern die Wenigsten. Nein, weil sie nicht durften, weil sie trotz Bemühungen und Qualifikation von der Arbeit ausgeschlossen waren, wenn es den Herren Aktionären einfiel, mal wieder etwas höhere Dividente einzufordern. Ich hatte das große Glück, daß ich zur Wende in der richtigen Firma mit der richtigen Qualifikation gearbeitet hatte und nach der Wende eine Tätigkeit übernahm, die nicht viele gern machen, die aber bei Personalabbau als Letzte betroffen waren (technischer und kaufmännischer Außendienst).
Naja, mit den Frauen hast Du ganz recht das "ausgebeutet" in "" "" gesetzt. Frag mal die Frauen hier, die Jahrzehnte gearbeitet haben, ob sie das gern gemacht haben oder sich ausgebeutet fühlten. Für sie war das mehrheitlich eine Erfüllung der Job, eine Anerkennung.




nö!


Also ich habe von keiner Frau gehört --das sie in der DDR intensiv ausgebeutet wurde. Aber ich kenne viele Frauen aus dem eigenen Berieb,die man gleich nach der Wende auf die Straße gesetzt hat. Genauso sah es mit den älteren Kollegen aus--die man demokratisch in den Vorruhestand drückte und wenn sie nicht gehen wollten,ganz einfach kündigte. Die in den Vorruhestand gingen, da sah es ja anfangs nicht schlecht aus, aber als sie das Rentenalter erreichten--bekamen sie plötzlich 18% weniger Rente,weil ja die Arbeitsjahre fehlten. Also wurde auch auf diesen Gebiet tausende beschissen. Und das zieht sich bis heute hin--deshalb ist auch die Altersarmut in Deutschland auf den Vormarsch.


Klauspeter und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.11.2015 10:11 | nach oben springen

#1596

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 10:11
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1594
Zitat von DoreHolm im Beitrag #1592
Zitat von Gert im Beitrag #1582
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #1578
Noch als Ergänzung, es kommt jetzt eine Zeit in der einige Rentner in den "neuen Ländern" ganz schön bescheiden dran sind. Die schon seit einigen Jahren in Rente sind haben noch den größten Teil des Arbeitslebens in der DDR ohne Unterbrechung durch gezogen.
Jetzt kommen einige die für 8 € gearbeitet haben, Zeiten der Arbeitslosigkeit, ich kenne jemanden der jetzt mit ca. 700 € in Rente geht, was glaubt Ihr ob der die BRD noch so furchtbar lieb hat?


nun, solch bescheidene Renten gibt es auch in den alten Ländern. Das hängt mit der Zahl der gearbeiteten Jahr und dem Verdienst zusammen. Vor allem Frauen haben hier oft weniger Rente, weil sie nicht so intensiv "ausgebeutet" wurden wie in der DDR, sprich sie waren öfter zu Hause bei den Kindern oder in Teilzeit tätig.


Rot: Verwechselst du hier nicht Wirkung und Ursache ? Warum haben denn viele der in den nächsten Jahren in Rente Gehenden nicht die vollen 45 Jahre gearbeitet ? Weil sie nicht wollten ? Etwa weil sie zu bequem waren, die Frau/oder Mann genug verdienten ? Solche gab es, zweifellos, aber ich denke, das waren zumindest unter den Männern die Wenigsten. Nein, weil sie nicht durften, weil sie trotz Bemühungen und Qualifikation von der Arbeit ausgeschlossen waren, wenn es den Herren Aktionären einfiel, mal wieder etwas höhere Dividente einzufordern. Ich hatte das große Glück, daß ich zur Wende in der richtigen Firma mit der richtigen Qualifikation gearbeitet hatte und nach der Wende eine Tätigkeit übernahm, die nicht viele gern machen, die aber bei Personalabbau als Letzte betroffen waren (technischer und kaufmännischer Außendienst).
Naja, mit den Frauen hast Du ganz recht das "ausgebeutet" in "" "" gesetzt. Frag mal die Frauen hier, die Jahrzehnte gearbeitet haben, ob sie das gern gemacht haben oder sich ausgebeutet fühlten. Für sie war das mehrheitlich eine Erfüllung der Job, eine Anerkennung.




nö!



Gert,

Du wärst geeignet für eine große Rolle in der Politik.

Da werden Leute gesucht, die jeden Mist schönreden können.


DoreHolm, Rostocker und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.11.2015 10:23 | nach oben springen

#1597

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 10:19
von bürger der ddr | 3.625 Beiträge

Man darf auch nciht vergessen, bis in die 60`er Jahre mußte die Ehefrau das Einverständnis ihres Gatten vorlegen, sonst wars nichts mit Arbeit.....

Ein wirklich schweres Thema, das Thema Zeitmaschine von @Hanum83 ist mir da zu simpel. Da fehlt die Frage wer würde sich 1989 eine andere bessere DDR wünschen?
"Alles fließt", auch in der DDR hätte es eine Entwicklung gegeben, nur keiner weiß in welche Richtung. Den Stand der 80`er Jahre als Dogma zu sehen, das ist dabei auch nicht so passend. In der "Wendezeit" waren viele begeistert von dem "Neuen" (für uns Ossis) und haben die DDR schnell über Bord geworfen. Eine Rückkehr mit den heutigen Erfahrungen ist unmöglich.
Ich möchte auch das Verhältnis der DDR zur Umwelt mal in die Diskussion bringen. gerade vor der "Wende" wurde die Umweltbewegung in der BRD aktiv. Die DDR hat die Umwelt genauso zur Hure gemacht wie alle anderen (in einigen Fällen noch krasser), es ging dabei nicht um solche Schlagworte wie "Profit", es ging darum dem "Klassenfeind die Überlegenheit des Sozialismus" zu demonstrieren. Es fällt mir schwer das so zu schreiben, es gab nie eine wirtschaftliche Überlegenheit, das war ein Wunschtraum. Es gab evtl. eine Überlegenheit in sozialen Fragen (aber das hatte ich oben schon).

Im Rückblick, ich fühle mich damals und heute verarscht. Nur damals wußte ich noch nicht so viel von der Verarschung, evtl. liegt auch daran die positive Erinnerung an diese Zeit.
Ich könnte wieder so leben wie damals in der DDR, das Materielle und auch die Reisefreiheit sind für mich nicht das Problem. Das Leben war einfacher und sicherer (im sozialen Bereich) und wenn man die Maslowsche Bedürfnispyramide anschaut (auch heute noch anerkannt), dann sieht man wie nah an der Basis Sicherheit und soziale Bedürfnisse angesiedelt sind.
Heute versucht man durch Werbung und Manipulation diese Bedürfnisse durch andere (Schein-)Bedürfnisse zu ersetzen. Bei einigen geht das, doch ob das bei allen geht?
Mit dem heuteigen Wissen und der heutigen Desillusionierung wäre ich in der damaligen DDR nicht glücklicher (bekomme ich jetzt Schimpfe - wegen damaliger DDR?), ich schreibe bewußt damalige DDR, weil es gab ja 1989 noch eine "Zwischen- DDR" oder den Traum einer anderen DDR.

Übrigens, würde ich in der Zeitmaschine abstimmen, dann mit Zeitreise. Dies würde ich aber aus Provokation und nicht aus wirklicher Überzeugung tun.



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#1598

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 11:14
von Signalobermaat | 357 Beiträge

Hallo Alfred, schick den Gert nicht noch in die Politik,davon haben wir dort schon zuviel, der Schaden ist doch schon groß genug, den sie verursachen.
Es gibt da natürlich auch selbst in der CDU/CSU,ein paar sachlich kluge,leider zu wenig und die kommen nicht zum Zug.Es ist wie mit dem Volk, auf das hört auch keiner.
Nur würde Gert zu denen gehören, von denen wir schon zuviel haben.Laß ihn lieber auf seinem Rentensitz niveauloses Zeug schwätzen, der Schaden,wenn überhaupt , hält sich dann in Grenzen.
Also Gert, mit deiner RF entstand der DDR kein Schaden,der BRD sicherlich kein großer Nutzen.Träum deinen Traum vom Kapitalismus als dem höchsten Gut der Menschheit weiter,aber akzeptiere auch Leute,die anders denken.
Übrigents gab es 1989 viele in der Bürgerbewegung, die keinen BRD Kapitalismus, sondern eine reformierte DDR wollten.
Sie wußten schon, daß Kapitalismus immer mit Kriegseinsätzen und sozialer Unsicherheit einhergehen und das die Schere immer zugunsten von Millionären größer wird.
Aber wie so oft hat man auch hier nicht auf die Vernunft gehört.



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#1599

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 11:23
von Heckenhaus | 5.135 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #1559

was schreibst du denn hier für einen Unsinn und findest dabei auch noch Leute, die das (ungeprüft ) für gut befinden.

schau mal hier :http://www.rp-online.de/kultur/kunst/wie...rt-bid-1.570822


@Gert, ich will nicht wieder einen Privatzwist mit dir, aber daß diese Subventionen noch lange nicht dazu führen, daß jeder
Bürger sich eine Theater- oder Konzertkarte leisten kann dürftest auch du nicht leugnen.

Hast du Ahnung davon, wie es in der DDR lief, nur als Vergleich ?
Nein, denn du lebtest dort nicht sehr lange.

Theateranrechte gab es bereits für Schüler, keine Karte kostete mehr als 10 bis 12 Mark. Für gute Plätze !!!
Ich habe das jahrelang genutzt, sah Schwanensee, Peer Gynt, Lohengrin, div.Konzerte, besuchte Sprechbühnen und Operettentheater.
Geh mal mit dem Betrag heute an eine Theaterkasse !
Hartz IV-Empfänger, Mindestrentner oder untere Einkommensgruppen sind da die Dummen.
(Ja, es gibt auch intelligente Hartz IV-Empfänger, die nicht saufen, keine Kinder schlagen und Nichtraucher sind)

Das, 10 Euro, bezahlst du oft fast an einer Kinokasse, bis 9 Euro sind normal.

Die Menschen, die kaum Geld für frisches Obst haben, für die Urlaub ein Fremdwort ist, die können auch keine kulturellen Veranstaltungen
besuchen. Genau das sollte aber ermöglicht werden, ohne ellenlange "Teilhabeanträge" a´la von der Leyen.

Kleines Beispiel : http://www.staatstheater-wiesbaden.de/karten/preise/

Sicher gibt es auch Preise unter 10 Euro, im 3. Rang ganz hinten. Da kannst du gleich zu Hause bleiben.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#1600

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 16.11.2015 11:44
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #1597
Man darf auch nciht vergessen, bis in die 60`er Jahre mußte die Ehefrau das Einverständnis ihres Gatten vorlegen, sonst wars nichts mit Arbeit.....

Ein wirklich schweres Thema, das Thema Zeitmaschine von @Hanum83 ist mir da zu simpel. Da fehlt die Frage wer würde sich 1989 eine andere bessere DDR wünschen?
"Alles fließt", auch in der DDR hätte es eine Entwicklung gegeben, nur keiner weiß in welche Richtung. Den Stand der 80`er Jahre als Dogma zu sehen, das ist dabei auch nicht so passend. In der "Wendezeit" waren viele begeistert von dem "Neuen" (für uns Ossis) und haben die DDR schnell über Bord geworfen. Eine Rückkehr mit den heutigen Erfahrungen ist unmöglich.
Ich möchte auch das Verhältnis der DDR zur Umwelt mal in die Diskussion bringen. gerade vor der "Wende" wurde die Umweltbewegung in der BRD aktiv. Die DDR hat die Umwelt genauso zur Hure gemacht wie alle anderen (in einigen Fällen noch krasser), es ging dabei nicht um solche Schlagworte wie "Profit", es ging darum dem "Klassenfeind die Überlegenheit des Sozialismus" zu demonstrieren. Es fällt mir schwer das so zu schreiben, es gab nie eine wirtschaftliche Überlegenheit, das war ein Wunschtraum. Es gab evtl. eine Überlegenheit in sozialen Fragen (aber das hatte ich oben schon).

Im Rückblick, ich fühle mich damals und heute verarscht. Nur damals wußte ich noch nicht so viel von der Verarschung, evtl. liegt auch daran die positive Erinnerung an diese Zeit.
Ich könnte wieder so leben wie damals in der DDR, das Materielle und auch die Reisefreiheit sind für mich nicht das Problem. Das Leben war einfacher und sicherer (im sozialen Bereich) und wenn man die Maslowsche Bedürfnispyramide anschaut (auch heute noch anerkannt), dann sieht man wie nah an der Basis Sicherheit und soziale Bedürfnisse angesiedelt sind.
Heute versucht man durch Werbung und Manipulation diese Bedürfnisse durch andere (Schein-)Bedürfnisse zu ersetzen. Bei einigen geht das, doch ob das bei allen geht?
Mit dem heuteigen Wissen und der heutigen Desillusionierung wäre ich in der damaligen DDR nicht glücklicher (bekomme ich jetzt Schimpfe - wegen damaliger DDR?), ich schreibe bewußt damalige DDR, weil es gab ja 1989 noch eine "Zwischen- DDR" oder den Traum einer anderen DDR.

Übrigens, würde ich in der Zeitmaschine abstimmen, dann mit Zeitreise. Dies würde ich aber aus Provokation und nicht aus wirklicher Überzeugung tun.


Grün: Die Probleme waren bekannt. Die Umwelt "zur Hure gemacht" wurde auch anderswo, auch im Westen, bevor die grüne Bewegung hier massiv den Finger in die Wunde legte. Durch die großen Konzerne in den Industriestatten wird es auch heute noch vielfach so gehandhabt, nur eben in den weitab gelegenen Ländern der Dritten Welt. bis mal wieder etwas Spaktakuläres an die Öffentlichkeit kommt. Nur eben mit dem bedeutenden Unterschied, daß die Umweltaktivisten im Westen nicht als "Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung" verfolgt wurden wie in der DDR die Umweltaktivisten. M.E. lag die schlechte Umweltpolitik in der DDR nicht am Wollen, sondern ausschließlich am finanziell Können. Wenn ich die Materialökonomie, den Umgang mit natürlichen Ressourcen heute und wie es in der DDR lief vergleiche, kommt die heute Art nicht besonders gut weg. Nur ein beispiel Verpackung: In der DDR war es eine auf ein Minimum nicht vermeidbare Notwendigkeit, an der eigentlich niemand verdiente, es wurde kein Volksvermögen geschaffen sondern nur Kosten verursacht und Material verschwendet. Heute wird damit viel Geld verdient, einmal mit der Erzeugung und zum zweiten mal mit der Entsorgung und alles bezahlen wir mit dem Einkaufspreis und den Müllgebühren mit, ganz zu schweigen von den nicht genau in cent und Euro ausrechenbaren indirekten Folgen (Schadstoffe, Plastik im Meer u.s.w.).



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