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#2581

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 22.05.2016 17:40
von linamax | 2.170 Beiträge | 256 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #2580
Und ne Fritze, der Stabsfeld hat so Unrecht nicht weil....dann wieder eine andere ......ich nenne das mal Weltordnung herrschte, die man mit völligem Aufriß aller Grenzen(sinngemäß jetzt) allem, eben der Globalisierung bezeichnen konnte.

Rainer- Maria und dann ging das los, die Globalisierung fetzte wieder sinngemäß Alles weg, was Mensch noch an so vernünftigen Halt, dem festhalten an was Bodenständigem glauben ließ. Der Mensch wurde genommen, gepackt, da reingeschleudert und bumms war Mann, Frau Oma, Opa und die Enkel mit Katze und Hund und Meerschwein in der Weltzentrifuge drin und die begann doch zu drehen...und nahm mächtig Fahrt auf und rumms, flog der Erste, das war der Schwächste.....dann der Zweite, Dritte......

Übrigens, das isses was der Josef meinte, in einem seiner Vortexte, mit dem sinngemäß "es ginge bergab im Ländle BRD." Hier ist das die Zentrifuge, der entkommst du nicht, und nur der Stärkste wird überleben.

Na , dann frage ich dich mal bist du stark genug um zu überleben .


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#2582

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 22.05.2016 17:52
von Rainer-Maria Rohloff | 1.872 Beiträge | 1213 Punkte
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Wirklich gute Frage Linamax. Wenn ich ehrlich bin ja. Das hängt aber auch im System des heutigen recht groben (deren Umgang mit dem Menschen) Kapital von der wirklich stabilen Gesundheit ab, dann kommt der Wille, dann das Machen genau zu dem wo du hin willst , dazu noch bissel Glück und der Rest ergibt sich.

Rainer-Maria also was sagst du Ex-Tortenbäcker, war der gut? Du Linamax, der Rainer war schon im Sozialismus ein Macher. Auch nicht zimperlich. Deswegen bekam der damalige Soz. mir auch so gutHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAaaaaaa



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#2583

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 22.05.2016 20:40
von Harra318 | 2.514 Beiträge | 26 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #2540
"Tonbandmaschine?" also Männers mir fällt da für die 70er Jahre das ZK120 T ein? Wer hatte da gleich noch ne andere "Maschine?"

Rainer-Maria


Maschine,
da fällt mir momentan ein das Tonbandgerät" Smaragd".
Schwer wie S-- Ca 13 Kg und 1080 DDR-Mark


Hapedi, Rainer-Maria Rohloff und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2584

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 22.05.2016 20:46
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also Männers mir fällt da für die 70er Jahre das ZK120 T ein?

Habe ich noch und geht,hat glaube ich 650 Alus gekostet.


Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2585

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 22.05.2016 22:36
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Zitat von Lutze im Beitrag #2541
Zitat von Freienhagener im Beitrag #2538
Zitat von Josef im Beitrag #2536
Farbfernseher Nordmende und Stereoanlage Yamaha mit CD-Spieler, was es drüben bei Euch bestimmt so nicht gab.



Nur CD-Player gab es nicht.
Als HiFi-Fan leistete ich mir aber das Beste aus dem normalen DDR-Handel, u. a. eine schwere Tonbandmaschine für 1950 Mark der DDR (ungefähr zwei Monatsgehälter).



War das eine B 116 Tesla-Tonbandmaschine?
so eine steht bei mir noch im Keller
Lutze


Richtig. Ich hab meins auch noch, ebenfalls stillgelegt..........


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Lutze und matzelmonier79-2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2586

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 26.05.2016 10:55
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #2566
Müsste man wieder differenzieren Siggi denn ich unterteile gerne die DDR in vier Etappen. Geht los mit 50er Jahre Nachkriegszeit, so ne Art Sammelphase, wo wollte Staat hin, dann 60er Jahre recht gute Aufbauphase, die zog sich noch in die 70er rein, dann 70er Jahre bis Anfang der 80er so ne Art weitere Schaffens-Lebephase(meine Loslege-Zeit ab 1969, Lehre, dann ordentliche Arbeit, junge Familie und mehr), dann ab Mitte der 80er so ne Art Stagnation, nicht Stillstand nein, eher Leben vom Eingemachten.

Rainer-Maria


Somit bin ich damals wohl in der Stagnationphase ins Berufsleben eingetreten, die Jahrzehnte davor kann man in der Tat so umschreiben.
Die alten Kämpfer aus dem Bahnbetriebswerk schwärmten zuweilen davon, was früher noch alles auf die Beine gestellt wurde und die Spuren waren ja auch da, wie liebevoll ausstaffierte Traditionsstätten, das neu gebaute Keglerheim, Schaukästen, hochwertige staatliche Auszeichnungen wie u.a. " Hervorragendes Jugendkollektiv der DDR", Jubiläumsfahrten zum Streckengeburtstag eben Aktivitäten, die eine Aussage über das damalige Lebensgefühl waren und heute keine spontane Schwärmerei sind.
Die Lethargie und der Substanzverzehr der 1980er Jahre war schon beunruhigend, die Ausbruchversuche in Form von Schrottsammelaktionen, Namensträgerbewegungen und kostenträchtigen Jugendfestivals, die schon lange nicht mehr so einfach zu rekrutieren waren wie 10-15 Jahre zuvor waren schon Ausdruck von Ohnmacht und Hilflosigkeit, die sich hauptsächlich in der verweigerten Gefolgschaft der institutionellen Jugend in Form von FDJ- Karteileichen begründeten.
Die Botschaften der alten Kämpfer kamen nur noch bei wenigen an, ich selbst nahm denen ihre ehrliche Begeisterung ab, wollte sie weiter vermitteln, da dieser Staat aus meiner Sicht gerecht strukturiert war, die Schadstellen nicht irreparabel schienen und die eigenen Ansprüche bescheiden waren.
Den Mißmut der gleichaltrigen Mitstreiter könnte ich sehr oft nicht verstehen und ließ mich davon auch nicht anstecken, was mir meine ehrenamtliche Arbeit im Jugendverband wohl eher noch erschwerte zumal der Mißmut nach der Zerschlagung der beruflichen Heimat zu großen Teilen auch geblieben ist obwohl der Hammer und Zirkel samt Ährenkranz verschwunden war.
Im weiteren Verlauf heilte die Zeit jedoch offenbar alle Wunden, der Verzicht auf Kollegialität, das Arrangement mit Steuergeldverschwendung, der Raffgier unserer Daxbosse, der Niedergang der ostdeutschen Industriestandorte, die Dominanz westdeutscher Eliten in den neuen Ländern (von 200 Bundeswehrgenerälen sind 2 ostdeutsch sozialisiert....oder gibt es die NVA doch noch ?..., nur 1/4 der Magdeburger Ministeriumsmitglieder haben ostdeutsche Wurzeln), all das scheint gar nicht mehr das Schmerzempfinden zu tangieren.
Gelingt doch mal ein Aufstieg, so weiß jeder daß alles nur am Geld gelegen hat und die Einheimischen nur einen marginalen Anteil daran haben, Red Bull hätte genausogut die erste ostdeutsche M- Dax Firma nach 25 Jahren Einheit gründen können, oder einen Startplatz für Weltraumraketen bauen können, auch ohne Ossis alles wäre möglich- mit Geld und Kommerz.
Vielleicht hilft ein wenig Nachdenklichkeit über diesen Teil unserer Geschichte auch dabei eine neue Standortbestimmung zu verinnerlichen, wo wir inzwischen eigentlich gelandet sind.
Nunja, die DDR hätte gelingen können, wenn man an anderen Rädchen gedreht hätte, diese Chance kommt nicht wieder, zum Trauern fehlt aber die Zeit und der Panzer wird halten.



Josef und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2587

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 26.05.2016 11:14
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #2586
(von 200 Bundeswehrgenerälen sind 2 ostdeutsch sozialisiert....oder gibt es die NVA doch noch ?..., nur 1/4 der Magdeburger Ministeriumsmitglieder haben ostdeutsche Wurzeln


Ich will das Thema nicht torpedieren, aber diese Ossi-Wessi-Statistiken haben mich wieder nachdenklich gemacht, ohne dass ich in der Lage wäre, das nachzuprüfen.
Ich frag' mal einfach so dazwischen, das echte Thema kann einfach um diesen Zwischengedanken herumschwappen:

Wann gilt man im Sinne des Zitats denn als "ostdeutsch sozialisiert" bzw. hat "ostdeutsche Wurzeln"?
Braucht man den "großen Ossi-Nachweis", muss man im Osten (oder gar der DDR?) geboren sein? Darf man nie in den Westen umgezogen sein oder erst ab einem noch zu definierenden Zeitpunkt?

Mittlerweile sind wir ein Viertel Jahrhundert vom Mauerfall weg. Irgendjemand schrieb hier, dass 2018 die Mauer genauso lange weg ist, wie sie gestanden hat...irgendwie unglaublich aber auch wunderbar wahr.
Ist es also wirklich wichtig, ob "Magdeburger Ministeriumsmitglieder", wen auch immer das einschließt, ostdeutsche Wurzeln haben? Ist es irgendwie besser, wenn ein anhaltinischer Ministeriumsangestellter aus Thüringen oder Mecklenburg kommt, als aus Niedersachsen oder Hessen?

Nur so ein Gedanke


zuletzt bearbeitet 26.05.2016 11:15 | nach oben springen

#2588

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 26.05.2016 11:41
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@sentry, du hast nie erlebt, daß "ehemalige DDR-ler", wie die Bezeichnung in einigen Gebieten der alten BRD
noch heute lautet, schräg von oben herab angeschaut werden ?
Fragen wie : Habt ihr damals gearbeitet ? oder Ihr hattet ja kein Material ! ist bis heute fundiertes Grundwissen !

Ich muß dazu auch erklären, es denken zum Glück nicht alle so. Menschen, die beruflich in der DDR zu tun hatten, egal, ob vor
oder nach der Wende, hatten eine ganz andere Meinung, eine realistischere.
Ich hatte in meinen letzten Berufsjahren mehrmals bei einem ehem. Vertreter für Fenster zu tun, der viel in der Ex-DDR unterwegs war.
Das war einer der Realisten, obwohl er selbst ein "Kapitalist" war mit Immobilienbesitz im 7-stelligen Wert.
-----------------------------------------------------------------------------------
Braucht man west- oder ost - deutsche Wurzeln, um voll anerkanntes Mitglied der dortigen Gesellschaft zu sein ?
Nein, die Leistung soll das endscheiden.
Leider ist es noch immer in einigen Köpfen die Herkunft.
Erfahrungen dazu hat jeder andere, dementsprechend auch unterschiedliche Sichtweisen.

Ich glaube, dieses Thema ist unendlich, es wird noch Jahre dauern, bis diese Unterscheidungen vom Tisch sind.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2589

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 26.05.2016 12:11
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Zitat von sentry im Beitrag #2587
Zitat von Hackel39 im Beitrag #2586
(von 200 Bundeswehrgenerälen sind 2 ostdeutsch sozialisiert....oder gibt es die NVA doch noch ?..., nur 1/4 der Magdeburger Ministeriumsmitglieder haben ostdeutsche Wurzeln


Ich will das Thema nicht torpedieren, aber diese Ossi-Wessi-Statistiken haben mich wieder nachdenklich gemacht, ohne dass ich in der Lage wäre, das nachzuprüfen.
Ich frag' mal einfach so dazwischen, das echte Thema kann einfach um diesen Zwischengedanken herumschwappen:

Wann gilt man im Sinne des Zitats denn als "ostdeutsch sozialisiert" bzw. hat "ostdeutsche Wurzeln"?
Braucht man den "großen Ossi-Nachweis", muss man im Osten (oder gar der DDR?) geboren sein? Darf man nie in den Westen umgezogen sein oder erst ab einem noch zu definierenden Zeitpunkt?

Mittlerweile sind wir ein Viertel Jahrhundert vom Mauerfall weg. Irgendjemand schrieb hier, dass 2018 die Mauer genauso lange weg ist, wie sie gestanden hat...irgendwie unglaublich aber auch wunderbar wahr.
Ist es also wirklich wichtig, ob "Magdeburger Ministeriumsmitglieder", wen auch immer das einschließt, ostdeutsche Wurzeln haben? Ist es irgendwie besser, wenn ein anhaltinischer Ministeriumsangestellter aus Thüringen oder Mecklenburg kommt, als aus Niedersachsen oder Hessen?

Nur so ein Gedanke



Es geht in jede Richtung, sowohl Medien als auch Politiker wippen hier zwischen Pro und Kontra hoch und runter ohne daß es eigentlich zu einem verwertbaren Ergebnis führt, überhaupt könnte doch diese Unwuchtökonomie auch positiv interpretiert werden, meine beruflichen pendelbedingten Nebenkosten betragen pro Jahr für BahnCard 100, bezahlte Gastfahrten und Hotelaufenthalte, Auslöse (alles Posten die im heimischen Bahnbetriebswerk gar nicht anfallen würden) über 30.000 €, Einnahmen, die Steuereinkünfte der jeweiligen (West)Länder nach sich ziehen und im Transfer zurück in den Südharzkreis fließen, so wie alles fließt.
Vielleicht würde die Uhr ohne das Pendel ganz stehen bleiben.
Hier mal unsere Chefmotivatotin dazu, der Sprung zu den blühenden Landschaften ist nicht mehr weit: http://www.mz-web.de/halle-saale/ostbeau...oeren--24113084
Oft haben Kabarettisten treffend Botschaften vermittelt und auf den Punkt gebracht, so wie hier Honecker- Chefimitator Uwe Steimle, der aber auch recht rasant auf dem Pendel mitschaukelt, so daß keiner weiß, was ihm wirklich fehlt.
https://youtu.be/4BZiM4NHbzU



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#2590

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 11.07.2016 14:00
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Je mehr im Thema "Wahl" geschrieben wird, um so stärker muß ich an dies Thema hier denken.
Irgendwie erinnert mich das "wir können durch die wahl nichts ändern" an die DDR. Dort war es doch auch so, wer kennt die Sprüche nicht mehr:
- wir können eh nichts ändern
- die da oben
und so gab es bestimmt einige mehr. Nur heute ist doch alles besser und demokratischer....
- Warum kann der Wähler nichts ändern?
- Warum wird über die Köpfe der Menschen hinweg regiert?

Wie war das doch gleich, hat nicht der Begriff "Demos" nicht irgendwas mit Volk zu tun?
Ist der begriff "Demokratie" nicht ein Ausdruck für Herrschaft des Volkes?

Aber halt, ich vergaß wir haben eine "indirekte Demokratie", da kann auf den Umwegen schon die Meinung des Volkes verloren gehen...., wer wird denn so kleinlich sein?
Und irgendwie erinnert mich die AfD an das "neue Forum", warum?
- beide wurden bzw. sollen durch den "Staatsschutz" beobachtet werden
- gegen beide wurden alle Register der Propaganda gezogen
- beide hatten Mitglieder aus allen Schichten der Bevölkerung

und beide wollten mehr direkte Demokratie!

Ich habe nichts über die politischen konkreten Ziele geschrieben, da es für mich ein "emotionaler Vergleich" ist.

Ach noch etwas, beide hatten oder haben FDJ Sekretärinnen zum Gegner.........


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"
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#2591

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 11.07.2016 21:23
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Das gute ist das man nun endlich wieder mal wirklich die Wahl hat und das alternative Kreuzel nicht durch die 5%-Esse geht


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 11.07.2016 21:25 | nach oben springen

#2592

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 13.07.2016 18:44
von Hackel39 | 3.123 Beiträge | 8 Punkte
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AfD und Neues Forum scheinen in der Tat einen gemeinsamen Nenner zu haben:
Unter dem Motto Wir sind dafür, daß wir dagegen sind lassen sie den Wutbürger raus ohne strukturierte und praktikable Gegenmodelle für die Zeit nach der Siegesfeier zu liefern.
Man muß sich wohl auch mal die Mühe machen, gescheiterte Projekte des Sozialismus unter Beachtung der damaligen Situation zu analysieren, sagen wir mal am Beispiel des Subventionsmodells der Obstannahmestellen.
Das ist bekanntlich deshalb ein betriebswirtschaftliches Desaster geworden, weil man die parasitäre Veranlagung des Menschen außer Acht ließ die dazu führte über Differenzgeschäfte (Abgabe zum Marktpreis und Wiedereinkauf zum Subventionspreis) einen privaten Vorteil zu Lasten der ehrlichen Lieferanten und Bürger zu erschleichen.
Nun kann man das so oder so sehen.
Vor dem Hintergrund, daß man bessere Menschen erziehen wollte nahm man seitens der Wirtschaftsführung wohl an, daß das Eigendisziplinierungsvermögen der Bürger ausreichen würde, genau dieses Verhalten zu unterbinden oder wenigstens zu ächten, zumal der Werktätige, der einerseits den marktüblichen Preis nicht bezahlen konnte, weil die sozialpolitischen Maßnahmen ja über die niedrigen Löhne zu finanzieren waren und andererseits der Lieferant (der ja im Falle der eigenen Berufstätigkeit ebenfalls schon eingezahlt hat) sonst keinen Ansporn hätte zusätzlich im Sinne der allgemeinen Versorgungssituation aktiv zu werden.
Das war eine Gratwanderung und nicht zwangsläufig unsinnig, ansonsten könnte der Fahrraddieb mit dieser Logik ja auch den Vorbesitzer verspotten, weil er seinen Drahtesel nicht angeschlossen hat.
Dieses Mißverständnis mit den Kriterien des nachkorrigierten Wertekanons heute zu analysieren mag müßig erscheinen, aber der Umgang mit diesen kleinen Sünden wirft kein gutes Licht auf uns, die wir alle irgendwie mitgemacht haben, allen voran unsere Blauhemdkanzlerin http://www.spiegel.de/panorama/leute/jug...d-a-643085.html.
Sie als Christin deren Werte ja den sozialistischen recht ähnlich sein sollten war somit eine Aktivistin der sozialistischen Verkommenheit und das formuliere ich nur deshalb so derb, weil sie eben heute so drüber denkt, wie es im Link beschrieben ist- keine Spur von Nachdenklichkeit und Selbstreflexion des Charakters dahinter.
Kann sein, daß sie sich bei ihren neuen politischen Gefährten einkratzen muß, um als Ossitante akzeptiert zu werden, das macht es aber nicht besser.
Für mich bleibt als Selbstreflexion nur zu konstatieren, daß ich mich heute noch darüber ärgern könnte, mit dieser Klientel so kameradschaftlich umgegangen zu sein, ich denke hier an die Nachbarn die der volkseigenen Kantine das Schweinefutter für das volkseigene Vieh entzogen haben um damit das Privatvermögen zu steigern, der Klassenkamerad der mit 15 im PA- Unterricht die Bohrmaschine geklaut hat und fortan ein Held war oder der Kollege der systematisch Baustoffe auf dem Bahngelände für das eigene Haus zusammengeklaut hat.
Ein Aktivist war ich nicht, die getauschten Aale waren regulär und nicht schwarz geangelt worden und für die unzähligen Überstunden, die ich mit meinen Zügen Buch lesend im Überholungsgleis zugebracht habe konnte ich nichts, trotzdem war auch ich so ein Teil des Problems.
Kann auch sein, daß ich mir die DDR mit dem Wissen von heute etwas ausmale, das eigentlich nicht real war, fakt ist aber, daß es eine greifbare Chance zum Gelingen des deutschen Sozialismus hätte geben können.
Zum Schluß noch die Anmerkung, daß all dies nichts mit Trauer zu tun hat und es auch nicht um Merkel oder AfD geht, es sind nur ein paar Gedanken zum Feierabend verbunden mit meiner nach wie vor aktuellen Aussage, daß es die politischen Eliten der Folgezeit bezogen auf das Gesamtkonzept eben nicht besser gemacht haben.



vs1400 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2593

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 09:56
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Ich möchte das Thema mal wieder aus der "Versenkung" holen, denn zur Zeit erleben wir "Ex Bürger der DDR" wieder Parallelen zu unserer Geschichte im Jahr 1989.
Es herrscht wieder eine große Unzufriedenheit in großen Teilen der Bevölkerung und wieder hat dies auch etwas mit einer Grenze zu tun. Nur sind die Vorzeichen andere, damals wurde die Grenze zur Sichreung des Verbleibes der DDR-Bürger dicht gehalten und heute hat eine Merkel die Grenze zur Flutung unseres Landes gegen das GG Artikel 16a geöffnet.
Damals wurden die Unzufriedenen als "Störer, Verblendete, westliche Hetzer bezeichnet, heute werden die unzufriedenen mit "Nazis, Rechte und Menschenfeinde" betitelt.
Damals wurde die Presse und Medien gezielt genutzt um des Ausmaß der Unzufriedenheit zu vertuschen, geschieht heute wieder.

Wir als ehemalige Bürger der DDR, die diese Situation life und vor Ort miterlebt haben, haben darum auch eine etwas andere Sichtweise auf das Geschehen.
Ich habe oft geschrieben, ich wollte keine "Liquidation" der DDR, ich wollte eine bessere, gerechtere DDR, doch dieser Traum ging nicht in Erfüllung. Statt dessen bin ich in der BRD "gelandet" und habe über die jahre meinen "Frieden" mit dem geschehen gemacht. Dies ist mir gelungen in dem ich erkannte das ich einem Traum nach gelaufen bin. Wie lautete der Spruch "Das Sein bestimmt das Bewußtsein" und dazu gehört auch das materielle Sein bzw. die gefühlten Möglichkeiten.
Doch zurück zum Gedanken....
Ich konnte verstehen das Menschen auf der Straße riefen "Wir sind das Volk", nur habe ich die Augen vor den Konsequenzen verschlossen. Heute wäre mir lieber es gehen wieder mehr Menschen offen mit diesem "Wir sind das Volk" um, solange es noch ein deutsches Volk gibt!

Ich hätte mir nie träumen lassen, das meine Sorge einmal diesem Staat BRD gelten könnte, die Sorge das dieser Staat eines Tages eine "Demokratie" türkischen Musters sein könnte, ein Staat in dem ein Glauben dominiert der Menschen unfreier macht als wirtschaftliche Abhängigkeit.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"
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#2594

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 12:29
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Ja, heute wird alles einem phantastischen Ideal der grenzenlosen Freiheit untergeordnet, selbst angesichts einer tatsächlichen Einschränkung im Alltag der Bevölkerung, die nun mit Kontrolle und Bewachung feiern muß usw.
Dazu wird das Schreckgespenst der Diktatur gezeichnet, als ob es nichts anderes gäbe.
Dabei leben andere Länder, die keine Diktatur kennen, mit staatlicher Autorität schon lange gut.
Japan und Korea machen es vor und Singapur sogar multikulturell.
Dort werden Ordnung und Sauberkeit nicht als "rechte" Kategorien verleumdet.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


furry, bürger der ddr, Pit 59, Heckenhaus, Klauspeter und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.02.2017 12:32 | nach oben springen

#2595

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 13:39
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Und noch eine Ähnlichkeit sehe ich, unsere @Moskwitschka hat in einem anderen Thema versucht eine Ähnlichkeit im Logo der ID zur SA zu konstruieren....

Wie damals, es sind immer die anderen Schuld, die Menschen sind enttäuscht und frustriert über eine Politik und suchen nach Alternativen, staat das Scheitern und die Fehler dieser Politik einzugestehen sind die anderen Schuld!
In der DDR die pöösen Kapitalisten, die durch Konsum und der bürgerlichen Freiheit (Stichwort Reisefreiheit) die "enge" der DDR verdeutlichten und heute sind es die pööösen Rechten, einfach Menschen die diesen Asylwahn nicht mehr ertragen.
Statt die Fehler zu korrigieren werden fadenscheinige Argumente auf "das Tablett gebracht" und Schuld sind die bösen Verführer.....

Zwei Zitate aus dieser Zeit, die heute wieder Gültigkeit besitzen:
"Wer zu spät kommt den bestraft das Leben"
"Wir sind das Volk"


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"
Marienborn89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2596

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 13:46
von Moskwitschka | 2.973 Beiträge | 567 Punkte
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Es ist die IB und nicht ID @bürger der ddr !

Und was Deine Vergleiche der Situation von 1989 und 2017 betrifft, so sind das Vergleiche wie zwischen Äppel und Birnen. Und nur weil Du es ständig wiedeholst, wird es nicht wahrer.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 24.02.2017 14:00 | nach oben springen

#2597

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 18:53
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Dann beweise mir bitte das Gegenteil!
Um es mit einem Zitat des von Dir so geliebten "Demokraten" abzurunden:
"Hätte, hätte Fahradkette..."es ist kein Vergleich zwischen "Äpfel und Birnen", denn ich hebe auch die Unterschiede hervor.
Mir ist klar das Euch dieser Vergleich nicht paßt, denn wieder wird am Volk vorbei "regiert" und genau dieser Vergleich macht Euch Sorge!
Ich hoffe das das Volk sich wieder auf seine Kraft besinnt und diesem Spuk ein Ende macht (natürlich ganz demokratisch).

PS:
Habe heute wieder zwei Stimmen für die AfD gewonnen....


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"
zuletzt bearbeitet 24.02.2017 19:01 | nach oben springen

#2598

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 22:37
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Also ich halte einen Vergleich von Äpfel und Birnen für legitim. Zu einen zeigt ein Vergleich Unterschiede auf, sonst isses nämlich 'ne Gleichsetzung und zum zweiten stimmen die beiden Gattungen aus der Familie der roseartigen Kernobstgewächse zu 94 Prozent in ihrem Erbmaterial überein!
Insofern sehen ich dann aber doch ein Problem, die Situation heute unterscheidet sich zu deutlich mehr als 6% von der 1989 in der Verflossenen. Und achso, mindestens ein Zitat aus #2595 ist eine Erfindung der Journaille, die den feinen Sinn russischer Redensarten nicht zu erfassen mochte. Der Spruch ist im Orginal heute noch genauso aktuell wie am 6.10.89 auf dem Schönefelder Vorfeld. Und achso, das andere Zitat läßt sich steigern ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.02.2017 22:43 | nach oben springen

#2599

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 22:50
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@94

Wimre wars doch eher vor der Neuen Wache Unter den Linden
und nicht auf dem Schönefelder Vorfeld.



94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.02.2017 22:51 | nach oben springen

#2600

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 24.02.2017 23:23
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Hallo Volker.....


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