#2401

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 00:09
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #2394
Es ist nicht so das ich anderen Mitmenschen ihre Meinung infrage stelle, ganz im Gegenteil, ich kann sie auch akzeptieren.
Aus den letzten Interpretationen der Beiträge die ich hier in mich reinziehe ist es mir auch bewusst, welches Opfer es bedeutet dass es die DDR nicht mehr gibt!

Manch einer wünscht sich die DDR natürlich aus einem bestimmten Blickwinkel zurück.
So zum Beispiel, die Schlamperei in den Betrieben
- die Arbeitswelt,(privat gilt vor Katastrophe)

- soziale Gesetzgebung,(jeder soll auf Arbeit kommen wenn er Lust hat, natürlich auch ausgeruht…., Pünktlichkeit muss nicht sein, ein gutes Verhältnis zu seinem Hausarzt muss vorhanden sein, wegen der ständigen Krankschreibung)
- Arbeitsort muss natürlich am Wohnort sein, das ist Voraussetzung, ansonsten ist ein arbeiten nicht möglich!

Nur ein kleiner Ausschnitt, aus“ Wünsch dir was“.
Seit 26 Jahren nun dürfen wir auch im Kapitalismus leben, er wird zwar gepriesen als Wolfsgesetz,…...von einer bestimmten Personengruppe
Doch,....... heutzutage wird Leistung honoriert.
Wer sich damit auch als ehemaliger DDR-Bürger arrangieren kann wird feststellen, dass der Kapitalismus etwas wunderbares sein kann……(solange man gesund ist !).
Andere, halten auch die schnelle anhaltende Weiterentwicklung als rasant geltende Zeitgeschichte.
Diese lieben Mitmenschen irren nun wieder, es nennt sich ganz einfach“Konkurrenzkampf“.




Das Wolfsgesetz propagieren nur die Wölfe, weil ihnen der Staat damit die Beute zutreibt. Und jeder sollte überlegen, ob er Wolf oder Beute ist. In der DDR habe ich immer ehrlich gearbeitet, bin nicht zu spät zur Arbeit gegangen, habe nicht "SV-Urlaub" genommen, weil ich berufliche Ziele hatte, für die ich natürlich Fleiß und Disziplin zeigen mußte. Wer aber nur einfacher Arbeiter war und es bleiben wollte, der konnte natürlich machen, was er wollte.



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#2402

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 09:04
von Heckenhaus | 5.155 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #2394


Manch einer wünscht sich die DDR natürlich aus einem bestimmten Blickwinkel zurück.
So zum Beispiel, die Schlamperei in den Betrieben
- die Arbeitswelt,(privat gilt vor Katastrophe)

- soziale Gesetzgebung,(jeder soll auf Arbeit kommen wenn er Lust hat, natürlich auch ausgeruht…., Pünktlichkeit muss nicht sein, ein gutes Verhältnis zu seinem Hausarzt muss vorhanden sein, wegen der ständigen Krankschreibung)
- Arbeitsort muss natürlich am Wohnort sein, das ist Voraussetzung, ansonsten ist ein arbeiten nicht möglich!

Nur ein kleiner Ausschnitt, aus“ Wünsch dir was“.



Da hast du Glück, daß du das nich pauschal allen DDR-Bürgern unterstellst, es war nämlich NICHT die Regel.

Was den Arbeitsort angeht, ja, es war damals möglich, in Wohnortnähe zu arbeiten. Was ist daran verkehrt ?
Wäre nicht die gesamte DDR-Wirtschaft von der Treuhand wider besseren Wissens eingeebnet worden, wieviele Menschen hätten
vielleicht noch heute einen Job ohne wöchentlich mehrere Hundert Kilometer Weg ?
Nein, es wurde weiter im Westen investiert, anstatt im Osten etwas mehr Angagement zu zeigen.
Aber es herrschte eben Goldgräberstimmung, da wird auf Menschen keine Rücksicht genommen.

Übrigens, Weg zur Arbeit zu lang, ich war 2 Monate lang Kunde im Jobcenter, bevor ich in Teil-EM-Rente ging.
Da saßen "Patienten" im Wartebereich, denen 1 Stunde Weg zu lang waren zum Jobangebot.
"Wie soll ich den da hinkommen" war die lapidare Frage.
Und das in Baden-Württemberg, Jobcenter in Leinfelden-Echterdingen.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Rostocker und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2403

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 09:41
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #2394
Es ist nicht so das ich anderen Mitmenschen ihre Meinung infrage stelle, ganz im Gegenteil, ich kann sie auch akzeptieren.
Aus den letzten Interpretationen der Beiträge die ich hier in mich reinziehe ist es mir auch bewusst, welches Opfer es bedeutet dass es die DDR nicht mehr gibt!

Manch einer wünscht sich die DDR natürlich aus einem bestimmten Blickwinkel zurück.
So zum Beispiel, die Schlamperei in den Betrieben
- die Arbeitswelt,(privat gilt vor Katastrophe)

- soziale Gesetzgebung,(jeder soll auf Arbeit kommen wenn er Lust hat, natürlich auch ausgeruht…., Pünktlichkeit muss nicht sein, ein gutes Verhältnis zu seinem Hausarzt muss vorhanden sein, wegen der ständigen Krankschreibung)
- Arbeitsort muss natürlich am Wohnort sein, das ist Voraussetzung, ansonsten ist ein arbeiten nicht möglich!


Nur ein kleiner Ausschnitt, aus“ Wünsch dir was“.
Seit 26 Jahren nun dürfen wir auch im Kapitalismus leben, er wird zwar gepriesen als Wolfsgesetz,…...von einer bestimmten Personengruppe
Doch,....... heutzutage wird Leistung honoriert.
Wer sich damit auch als ehemaliger DDR-Bürger arrangieren kann wird feststellen, dass der Kapitalismus etwas wunderbares sein kann……(solange man gesund ist !).
Andere, halten auch die schnelle anhaltende Weiterentwicklung als rasant geltende Zeitgeschichte.
Diese lieben Mitmenschen irren nun wieder, es nennt sich ganz einfach“Konkurrenzkampf“.



Grün: Da fallen mir zwei Äußerungen von Kollegen aus den 70ern und 80er ein, die sich bei mir ob ihrer Abartigkeit in´s Gedächtnis eingegraben haben. Einmal behauptete ein Produktionsarbeiter, die Ausbeutung wäre hier schlimmer als im Kapialismus. Ich bezweifle stark, daß er mit seinen (geschätzt) damals ca. 40 - max. 50 Jahren den Kapitalismus in all seiner Härte erlebt hat. Selbst wenn er ca. 1925 geboren wäre, 1939 begann der WW II und er wäre bals eingezogen worden. Der andere Fall. Ein Mitarbeiters unseres Labors (F/E) hatte vergeblich versucht, irgendein Konsumgut zu kaufen. Er sprach daraufhin von einem "beispiellosen Elend" in der DDR. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. "Beispiellos !" Das heißt, jeder Afrikaner in der Sahelzone, jeder Bangladeshi oder Sumbewohner in Rio oder Jarkarta, ihnen allen geht es besser. Sie konnten ja kaufen, was ihr Herz begehrte und er nicht.
Es stimmt schon, daß sich in den vielen Betrieben kein Bein ausgerissen wurde, weder in der Produktion und schon gar nicht in der Verwaltung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei mir bedeutete zwar der offizielle Feierabend nicht, daß ich den Hammer bzw. Kugelschreiber fallen lasse, wenn wichtige Arbeiten zu erledigen waren (die damals für wichtig gehalten wurden), aber ein Kandidat für einen Burn out war ich auch nicht. Der wirkliche Arbeits"stress" begann zwei Leitungsetagen höher. Da herrschte i.d.R. wirklich sehr oft ein 10 - 12 h-Tag mit eine Menge Verantwortung.
Bei Bandarbeitern war das sicher etwas anders. Habe da einige Gelegenheiten gehabt, da reinzuriechen bzw. mich z.B. auf Lehrgängen mit ihnen zu unterhalten. Auch meine Frau war etliche Jahre Näherin am Band. Kein Vergleich zur heutigen Zeit. Im Rahmen der Gestattungsproduktion wurden Vergleiche durchgeführt: Gleiches Material, gleiche Modelle, gleiche Maschinen, vergleichbare Arbeitsvorbereitung = trotzdem ca. 10 - 15 % weniger Produktivität.



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#2404

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 09:50
von Heckenhaus | 5.155 Beiträge

Ich glaube nicht, daß irgend jemand die ganze DDR und ihre Beschäftigten pauschal in den Dreck ziehen darf.

Wer das so erlebt hat, gut, das ist seine persönliche Erfahrung, mehr nicht. Der Rest ist Hörensagen, Buschfunk,
ähnlich funktionierend wie stille Post.

Es ist richtig, der Eine oder Andere hat sich auf Kosten der Kollegen einen Lenz gemacht, das habe ich im Westen
jedoch leider auch erlebt. Mit Wissen und Duldung durch den Chef !


.
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#2405

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 10:48
von bürger der ddr | 3.639 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #2394
Es ist nicht so das ich anderen Mitmenschen ihre Meinung infrage stelle, ganz im Gegenteil, ich kann sie auch akzeptieren.
Aus den letzten Interpretationen der Beiträge die ich hier in mich reinziehe ist es mir auch bewusst, welches Opfer es bedeutet dass es die DDR nicht mehr gibt!

Manch einer wünscht sich die DDR natürlich aus einem bestimmten Blickwinkel zurück.
So zum Beispiel, die Schlamperei in den Betrieben
- die Arbeitswelt,(privat gilt vor Katastrophe)

- soziale Gesetzgebung,(jeder soll auf Arbeit kommen wenn er Lust hat, natürlich auch ausgeruht…., Pünktlichkeit muss nicht sein, ein gutes Verhältnis zu seinem Hausarzt muss vorhanden sein, wegen der ständigen Krankschreibung)
- Arbeitsort muss natürlich am Wohnort sein, das ist Voraussetzung, ansonsten ist ein arbeiten nicht möglich!

Nur ein kleiner Ausschnitt, aus“ Wünsch dir was“.
Seit 26 Jahren nun dürfen wir auch im Kapitalismus leben, er wird zwar gepriesen als Wolfsgesetz,…...von einer bestimmten Personengruppe
Doch,....... heutzutage wird Leistung honoriert.
Wer sich damit auch als ehemaliger DDR-Bürger arrangieren kann wird feststellen, dass der Kapitalismus etwas wunderbares sein kann……(solange man gesund ist !).
Andere, halten auch die schnelle anhaltende Weiterentwicklung als rasant geltende Zeitgeschichte.
Diese lieben Mitmenschen irren nun wieder, es nennt sich ganz einfach“Konkurrenzkampf“.




Im Gegenteil, ich kam mit der Subventionspolitik in der DDR nicht klar, da sie übertrieben war und den Leistungswillen ausgebremst hat. Für manch "simpel gestricktes Gemüt" (die gibt und gab es in jeder Gesellschaft) war immer die Miete in Höhe von 40 Mark bezahlbar, für Energie und Lebensmittel war auch noch ausreichend übrig und das Ganze hat man manchmal schon nur für das Erscheinen an der Arbeitsstelle bekommen....
Andere, die sich "Luxusgüter" wie Farb TV, Stereoanlage oder KFZ zulegen wollten, bei denen wurde die "Kaufkraft abgeschöpft", so geht es auch nicht. Die typische Bemerkung die ich bei der Kritik zu diesem Sachverhalt erfahren habe: "Genosse denk an die zweite Lohntüte...."
Nur wenn ich den Begriff Lohntüte verwende, dann muß ich auch akzeptieren das Wort "Lohn" steckt darin und Lohn ist ein Ausgleich für eine geleistete Tätigkeit, nur wie oft war die Tätigkeit bei Null....
Ich kann mich noch gut an einen Hofarbeiter erinnern (Automobilwerk Eisenach), der kam regelmäßig zu spät oder mußte zur Arbeit abgeholt werden. Der Typ bekam mehr Lohn als eine Sekretärin, der Grund er wurde als Arbeiter versteuert, sie als Angestellte. Und wenn das Geld nicht gereicht hat, dann gab es noch ein paar Kellereinbrüche im Wohnblock und die Schnapsvorräte wurden aufgefrischt.

Ja, auch das war die DDR. Nur ich trauere diesem Teil der DDR nicht nach, im Gegenteil. Schon zu dieser Zeit habe ich meinen Mund auch dagegen aufgemacht.
Nur leider ist der Kapitalismus nicht frei von Ungerechtigkeiten. Ich war einige Jahre selbst. in kleinen Betrieben unterwegs. Dort habe ich Software für Auftragsbearbeitung und Kalkulation vertrieben und installiert. Später auch die entsprechenden Schnittstellen zu den Fibu Programmen.
Dort habe ich Dinge erlebt, wie mit Mitarbeitern umgesprungen wurde, unbezahlte Mehrarbeit durch Überstunden, aushebeln des Arbeitzeitgesetzes, und, und.
Leider ist es auch nicht so, das jeder der sich bemüht auch etwas erreicht. Und es gibt das Wolfsgesetz, das zeigt sich immer wieder.

@Harra318 , Deine Kritik an den Zuständen in der DDR teile ich sogar (in dem Fall), nur gibt es genauso viel Kritikpunkte heute.



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#2406

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 11:37
von damals wars | 12.206 Beiträge

Es gab in BUNA Arbeitsorte, die wirklich geschlaucht haben.
Eine Woche als Schüler im "Kautschuk" war echt die Hölle. Da wurden an einer Schüttelrutsche Kautschukkrümel in Säcke abgefüllt. Ohne Pause wurden da die Säcke befüllt. Da gab es Portionierer, der Papiersack wurde drunter gehalten, Knopf drücken, und der Sack war befüllt, und wurde mit Draht verschlossen. Und das in einer affenartigen Geschwindigkeit.
Wurde die Kautschuk- Anlage abgestellt, musste sie mit großen Spachteln gereinigt werden. Bei dem klebrigen Zeug eine Schw,,,kleche.
Und dort arbeiten viele Frauen.
Dann gab es die Karbidbude, schon den Staub habe ich nicht vertragen.
Mein Opa hat da eine Verpuffung überlebt, nie da hin,hatte ich mir geschworen.
Auch ins Quecksilber wollte ich nicht.
Auch Heizer war schwer genug. Wenn mal ne Mühle ausfiel, und sich mit Kohle füllte, hieß es Schippe in die Hand, und die Mühle frei schaufeln.
So, jetzt darf sich das Geburtstagskind wieder lustig machen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2407

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 11:57
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #2401
Zitat von Harra318 im Beitrag #2394
Es ist nicht so das ich anderen Mitmenschen ihre Meinung infrage stelle, ganz im Gegenteil, ich kann sie auch akzeptieren.
Aus den letzten Interpretationen der Beiträge die ich hier in mich reinziehe ist es mir auch bewusst, welches Opfer es bedeutet dass es die DDR nicht mehr gibt!

Manch einer wünscht sich die DDR natürlich aus einem bestimmten Blickwinkel zurück.
So zum Beispiel, die Schlamperei in den Betrieben
- die Arbeitswelt,(privat gilt vor Katastrophe)

- soziale Gesetzgebung,(jeder soll auf Arbeit kommen wenn er Lust hat, natürlich auch ausgeruht…., Pünktlichkeit muss nicht sein, ein gutes Verhältnis zu seinem Hausarzt muss vorhanden sein, wegen der ständigen Krankschreibung)
- Arbeitsort muss natürlich am Wohnort sein, das ist Voraussetzung, ansonsten ist ein arbeiten nicht möglich!

Nur ein kleiner Ausschnitt, aus“ Wünsch dir was“.
Seit 26 Jahren nun dürfen wir auch im Kapitalismus leben, er wird zwar gepriesen als Wolfsgesetz,…...von einer bestimmten Personengruppe
Doch,....... heutzutage wird Leistung honoriert.
Wer sich damit auch als ehemaliger DDR-Bürger arrangieren kann wird feststellen, dass der Kapitalismus etwas wunderbares sein kann……(solange man gesund ist !).
Andere, halten auch die schnelle anhaltende Weiterentwicklung als rasant geltende Zeitgeschichte.
Diese lieben Mitmenschen irren nun wieder, es nennt sich ganz einfach“Konkurrenzkampf“.




Das Wolfsgesetz propagieren nur die Wölfe, weil ihnen der Staat damit die Beute zutreibt. Und jeder sollte überlegen, ob er Wolf oder Beute ist. In der DDR habe ich immer ehrlich gearbeitet, bin nicht zu spät zur Arbeit gegangen, habe nicht "SV-Urlaub" genommen, weil ich berufliche Ziele hatte, für die ich natürlich Fleiß und Disziplin zeigen mußte. Wer aber nur einfacher Arbeiter war und es bleiben wollte, der konnte natürlich machen, was er wollte.

Ich war immer ehrlich, habe nie SV-Urlaub gemacht hatte aber keine m/l Weltanschaung gehabt


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#2408

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 12:09
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #2405
Zitat von Harra318 im Beitrag #2394
Es ist nicht so das ich anderen Mitmenschen ihre Meinung infrage stelle, ganz im Gegenteil, ich kann sie auch akzeptieren.
Aus den letzten Interpretationen der Beiträge die ich hier in mich reinziehe ist es mir auch bewusst, welches Opfer es bedeutet dass es die DDR nicht mehr gibt!

Manch einer wünscht sich die DDR natürlich aus einem bestimmten Blickwinkel zurück.
So zum Beispiel, die Schlamperei in den Betrieben
- die Arbeitswelt,(privat gilt vor Katastrophe)

- soziale Gesetzgebung,(jeder soll auf Arbeit kommen wenn er Lust hat, natürlich auch ausgeruht…., Pünktlichkeit muss nicht sein, ein gutes Verhältnis zu seinem Hausarzt muss vorhanden sein, wegen der ständigen Krankschreibung)
- Arbeitsort muss natürlich am Wohnort sein, das ist Voraussetzung, ansonsten ist ein arbeiten nicht möglich!

Nur ein kleiner Ausschnitt, aus“ Wünsch dir was“.
Seit 26 Jahren nun dürfen wir auch im Kapitalismus leben, er wird zwar gepriesen als Wolfsgesetz,…...von einer bestimmten Personengruppe
Doch,....... heutzutage wird Leistung honoriert.
Wer sich damit auch als ehemaliger DDR-Bürger arrangieren kann wird feststellen, dass der Kapitalismus etwas wunderbares sein kann……(solange man gesund ist !).
Andere, halten auch die schnelle anhaltende Weiterentwicklung als rasant geltende Zeitgeschichte.
Diese lieben Mitmenschen irren nun wieder, es nennt sich ganz einfach“Konkurrenzkampf“.




Im Gegenteil, ich kam mit der Subventionspolitik in der DDR nicht klar, da sie übertrieben war und den Leistungswillen ausgebremst hat. Für manch "simpel gestricktes Gemüt" (die gibt und gab es in jeder Gesellschaft) war immer die Miete in Höhe von 40 Mark bezahlbar, für Energie und Lebensmittel war auch noch ausreichend übrig und das Ganze hat man manchmal schon nur für das Erscheinen an der Arbeitsstelle bekommen....
Andere, die sich "Luxusgüter" wie Farb TV, Stereoanlage oder KFZ zulegen wollten, bei denen wurde die "Kaufkraft abgeschöpft", so geht es auch nicht. Die typische Bemerkung die ich bei der Kritik zu diesem Sachverhalt erfahren habe: "Genosse denk an die zweite Lohntüte...."
Nur wenn ich den Begriff Lohntüte verwende, dann muß ich auch akzeptieren das Wort "Lohn" steckt darin und Lohn ist ein Ausgleich für eine geleistete Tätigkeit, nur wie oft war die Tätigkeit bei Null....
Ich kann mich noch gut an einen Hofarbeiter erinnern (Automobilwerk Eisenach), der kam regelmäßig zu spät oder mußte zur Arbeit abgeholt werden. Der Typ bekam mehr Lohn als eine Sekretärin, der Grund er wurde als Arbeiter versteuert, sie als Angestellte. Und wenn das Geld nicht gereicht hat, dann gab es noch ein paar Kellereinbrüche im Wohnblock und die Schnapsvorräte wurden aufgefrischt.

Ja, auch das war die DDR. Nur ich trauere diesem Teil der DDR nicht nach, im Gegenteil. Schon zu dieser Zeit habe ich meinen Mund auch dagegen aufgemacht.
Nur leider ist der Kapitalismus nicht frei von Ungerechtigkeiten. Ich war einige Jahre selbst. in kleinen Betrieben unterwegs. Dort habe ich Software für Auftragsbearbeitung und Kalkulation vertrieben und installiert. Später auch die entsprechenden Schnittstellen zu den Fibu Programmen.
Dort habe ich Dinge erlebt, wie mit Mitarbeitern umgesprungen wurde, unbezahlte Mehrarbeit durch Überstunden, aushebeln des Arbeitzeitgesetzes, und, und.
Leider ist es auch nicht so, das jeder der sich bemüht auch etwas erreicht. Und es gibt das Wolfsgesetz, das zeigt sich immer wieder.

@Harra318 , Deine Kritik an den Zuständen in der DDR teile ich sogar (in dem Fall), nur gibt es genauso viel Kritikpunkte heute.



Ich habe plötzlich meinen Beruf ändern müssen, war als Künstler der Schwarzen Kunst nicht mehr tragbar, habe dann in Ru. als Lagerarbeiter angefangen, dort 2 Jahre in die Betriebsakademie gegangen um einen zweiten Beruf zu lernen .Wäre dort Industriekaufmann geworden und hätte leider sehr wenig Geld verdient.


bürger der ddr und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2409

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 12:42
von Klauspeter | 990 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #2408


Ich habe plötzlich meinen Beruf ändern müssen, war als Künstler der Schwarzen Kunst nicht mehr tragbar, habe dann in Ru. als Lagerarbeiter angefangen, dort 2 Jahre in die Betriebsakademie gegangen um einen zweiten Beruf zu lernen .Wäre dort Industriekaufmann geworden und hätte leider sehr wenig Geld verdient.


Ja, Thomas, so etwas ist wirklich schlimm.

1989/90 ging es hunderttausenden Menschen so.
Plötzlich wurde ihr Betrieb, ihre Lehreinrichtung, das Kulturhaus, das Ferienheim oder die Betriebsberufsschule geschlossen.
Leiter wurden abgelöst und durch Westimporte ersetzt.
Junge Menschen fanden sehr schnell wieder Arbeit oder gingen in die alten Bundesländer.
Ich könnte sehr viele Schicksale hier beschreiben von älteren oder kranken Menschen, die trotz aller Bemühungen nie wieder Arbeit fanden.
Ich meine jetzt nicht den Teil der aalglatten, anpassungsfähigen und skrupellosen, die auch in der Marktwirtschaft schnell wieder oben schwammen.
Mir geht es um die vielen ehrlichen und anständigen Menschen, die sich schonungslos für die DDR einsetzten und es nicht zu einem Häuschen, Ländereien oder einem respektablen Konto gebracht hatten.
Viele dieser Menschen sind gestorben, leben in finanziell schlichten Verhältnissen. Eine neue Brille, ein Zahnersatz werden zum finanziellen Problem - und wenn dass noch der Kühlschrank kaputt geht ...

Von diesen Menschen lesen wir hier kaum etwas.

Klaus


Signalobermaat, bürger der ddr, der 39. und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2410

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 13:08
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #2409
Zitat von thomas 48 im Beitrag #2408


Ich habe plötzlich meinen Beruf ändern müssen, war als Künstler der Schwarzen Kunst nicht mehr tragbar, habe dann in Ru. als Lagerarbeiter angefangen, dort 2 Jahre in die Betriebsakademie gegangen um einen zweiten Beruf zu lernen .Wäre dort Industriekaufmann geworden und hätte leider sehr wenig Geld verdient.


Ja, Thomas, so etwas ist wirklich schlimm.

1989/90 ging es hunderttausenden Menschen so.
Plötzlich wurde ihr Betrieb, ihre Lehreinrichtung, das Kulturhaus, das Ferienheim oder die Betriebsberufsschule geschlossen.
Leiter wurden abgelöst und durch Westimporte ersetzt.
Junge Menschen fanden sehr schnell wieder Arbeit oder gingen in die alten Bundesländer.
Ich könnte sehr viele Schicksale hier beschreiben von älteren oder kranken Menschen, die trotz aller Bemühungen nie wieder Arbeit fanden.
Ich meine jetzt nicht den Teil der aalglatten, anpassungsfähigen und skrupellosen, die auch in der Marktwirtschaft schnell wieder oben schwammen.
Mir geht es um die vielen ehrlichen und anständigen Menschen, die sich schonungslos für die DDR einsetzten und es nicht zu einem Häuschen, Ländereien oder einem respektablen Konto gebracht hatten.
Viele dieser Menschen sind gestorben, leben in finanziell schlichten Verhältnissen. Eine neue Brille, ein Zahnersatz werden zum finanziellen Problem - und wenn dass noch der Kühlschrank kaputt geht ...

Von diesen Menschen lesen wir hier kaum etwas.

Klaus




Nicht immer jammern den DDR - Bürgern würde es schlecht gehen auch hier im Westen geht es vielen Bürgern schlecht . Was mich immer wundert das Leute die die DDR runter gewirtschaftet haben , heute alle im Kapitalismus oben schwimmen .


thomas 48, 1941ziger, bürger der ddr und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2411

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 13:33
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #2410
Zitat von Klauspeter im Beitrag #2409
Zitat von thomas 48 im Beitrag #2408


Ich habe plötzlich meinen Beruf ändern müssen, war als Künstler der Schwarzen Kunst nicht mehr tragbar, habe dann in Ru. als Lagerarbeiter angefangen, dort 2 Jahre in die Betriebsakademie gegangen um einen zweiten Beruf zu lernen .Wäre dort Industriekaufmann geworden und hätte leider sehr wenig Geld verdient.


Ja, Thomas, so etwas ist wirklich schlimm.

1989/90 ging es hunderttausenden Menschen so.
Plötzlich wurde ihr Betrieb, ihre Lehreinrichtung, das Kulturhaus, das Ferienheim oder die Betriebsberufsschule geschlossen.
Leiter wurden abgelöst und durch Westimporte ersetzt.
Junge Menschen fanden sehr schnell wieder Arbeit oder gingen in die alten Bundesländer.
Ich könnte sehr viele Schicksale hier beschreiben von älteren oder kranken Menschen, die trotz aller Bemühungen nie wieder Arbeit fanden.
Ich meine jetzt nicht den Teil der aalglatten, anpassungsfähigen und skrupellosen, die auch in der Marktwirtschaft schnell wieder oben schwammen.
Mir geht es um die vielen ehrlichen und anständigen Menschen, die sich schonungslos für die DDR einsetzten und es nicht zu einem Häuschen, Ländereien oder einem respektablen Konto gebracht hatten.
Viele dieser Menschen sind gestorben, leben in finanziell schlichten Verhältnissen. Eine neue Brille, ein Zahnersatz werden zum finanziellen Problem - und wenn dass noch der Kühlschrank kaputt geht ...

Von diesen Menschen lesen wir hier kaum etwas.

Klaus




Nicht immer jammern den DDR - Bürgern würde es schlecht gehen auch hier im Westen geht es vielen Bürgern schlecht . Was mich immer wundert das Leute die die DDR runter gewirtschaftet haben , heute alle im Kapitalismus oben schwimmen .

Warst du nicht selber ein jammernder DDR-Bürger?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2412

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 15:42
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #2411
Zitat von linamax im Beitrag #2410
Zitat von Klauspeter im Beitrag #2409
Zitat von thomas 48 im Beitrag #2408


Ich habe plötzlich meinen Beruf ändern müssen, war als Künstler der Schwarzen Kunst nicht mehr tragbar, habe dann in Ru. als Lagerarbeiter angefangen, dort 2 Jahre in die Betriebsakademie gegangen um einen zweiten Beruf zu lernen .Wäre dort Industriekaufmann geworden und hätte leider sehr wenig Geld verdient.


Ja, Thomas, so etwas ist wirklich schlimm.

1989/90 ging es hunderttausenden Menschen so.
Plötzlich wurde ihr Betrieb, ihre Lehreinrichtung, das Kulturhaus, das Ferienheim oder die Betriebsberufsschule geschlossen.
Leiter wurden abgelöst und durch Westimporte ersetzt.
Junge Menschen fanden sehr schnell wieder Arbeit oder gingen in die alten Bundesländer.
Ich könnte sehr viele Schicksale hier beschreiben von älteren oder kranken Menschen, die trotz aller Bemühungen nie wieder Arbeit fanden.
Ich meine jetzt nicht den Teil der aalglatten, anpassungsfähigen und skrupellosen, die auch in der Marktwirtschaft schnell wieder oben schwammen.
Mir geht es um die vielen ehrlichen und anständigen Menschen, die sich schonungslos für die DDR einsetzten und es nicht zu einem Häuschen, Ländereien oder einem respektablen Konto gebracht hatten.
Viele dieser Menschen sind gestorben, leben in finanziell schlichten Verhältnissen. Eine neue Brille, ein Zahnersatz werden zum finanziellen Problem - und wenn dass noch der Kühlschrank kaputt geht ...

Von diesen Menschen lesen wir hier kaum etwas.

Klaus




Nicht immer jammern den DDR - Bürgern würde es schlecht gehen auch hier im Westen geht es vielen Bürgern schlecht . Was mich immer wundert das Leute die die DDR runter gewirtschaftet haben , heute alle im Kapitalismus oben schwimmen .

Warst du nicht selber ein jammernder DDR-Bürger?
Lutze

Nein , ich habe bei Zeiten die Seite gewechselt .


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#2413

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 16:13
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #2409
Zitat von thomas 48 im Beitrag #2408


Ich habe plötzlich meinen Beruf ändern müssen, war als Künstler der Schwarzen Kunst nicht mehr tragbar, habe dann in Ru. als Lagerarbeiter angefangen, dort 2 Jahre in die Betriebsakademie gegangen um einen zweiten Beruf zu lernen .Wäre dort Industriekaufmann geworden und hätte leider sehr wenig Geld verdient.


Ja, Thomas, so etwas ist wirklich schlimm.

1989/90 ging es hunderttausenden Menschen so.
Plötzlich wurde ihr Betrieb, ihre Lehreinrichtung, das Kulturhaus, das Ferienheim oder die Betriebsberufsschule geschlossen.
Leiter wurden abgelöst und durch Westimporte ersetzt.
Junge Menschen fanden sehr schnell wieder Arbeit oder gingen in die alten Bundesländer.
Ich könnte sehr viele Schicksale hier beschreiben von älteren oder kranken Menschen, die trotz aller Bemühungen nie wieder Arbeit fanden.
Ich meine jetzt nicht den Teil der aalglatten, anpassungsfähigen und skrupellosen, die auch in der Marktwirtschaft schnell wieder oben schwammen.
Mir geht es um die vielen ehrlichen und anständigen Menschen, die sich schonungslos für die DDR einsetzten und es nicht zu einem Häuschen, Ländereien oder einem respektablen Konto gebracht hatten.
Viele dieser Menschen sind gestorben, leben in finanziell schlichten Verhältnissen. Eine neue Brille, ein Zahnersatz werden zum finanziellen Problem - und wenn dass noch der Kühlschrank kaputt geht ...

Von diesen Menschen lesen wir hier kaum etwas.

Klaus




Ich finde deine Einteilung der Menschen in aalglatte, skrupellose, anständige usw.einfach als ein Unverschämtheit. Was ist ein anständiger , ehrlicher ? Für mich ist das jeder, bis er zum Gegenteil verurteilt wurde. Was sind aalglatte , anpassungsfähige, skrupellose ? Damit meinst du wohl Menschen , die sowohl geistig als auch geografisch fähig sind , ihre Chancen zu erkennen und zu nutzen. Das ist eine überaus positive Fähigkeit in meinen Augen .
Alles andere in deinem Post ist billige Abqualifizierung der gesellschaftlichen Verhältnisse in unserem Staat, abgeschrieben aus den SED sudel und hetzschriften. Sie sind zum Teil erstunken und erlogen, weil nicht den Tatsachen entsprechend
So das wollte ich dazu unbedingt sagen, obwohl ich zur Zeit in Südostasien bei über 30 grad schwitze und nur lesen wollte .


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#2414

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 18:08
von Signalobermaat | 358 Beiträge

Gert.lies und schwitz weiter in Südostasien und verschone uns mit deinen Beiträgen und beleidige nicht Menschen, die dir an Alter und Bildung überlegen sind.Du hast es in deinem gelobten Land auch nur zum Durchschnittsbürger geschafft, und führst dich auf, als wenn zu zur Oberklasse gehörst.
Nun zu linamax,
man sollte schon unterscheiden können zwischen jammern und darstellen einer obj. Situation in der sich viele befinden.Selbst die jammern nicht.
Sie finden sich nur nicht mit dem Unrecht ab,was dieser Staat Menschen antut.Milliarden die von Deutschen erwirtschaftet werden werden mit vollen Händen ohne Sinn und Verstand ausgegeben, einaschließlich der sinnlosen Kriegseinsätze.
Viele von denen, denen es heut schlecht geht, haben die DDR nicht heruntergewirtschaftet, sondern haben versucht im Rahmen der Gegebenheiten alles zu geben, damit es vorwärts geht und das 40 Jahre lang unter Zurückstellung ihrer persönlichen Probleme.
Sie haben gelernt, studiert,wurden in verantwortlichen Positionen tätig,hatten aber dort nicht die Befugnisse gesellschaftliche Verhältnisse zu beeinflussen,haben aber alles gegeben damit Bürger in Ruhe und Frieden leben und arbeiten konnten und keine Angst vor sozialer Not, so wie es
sich jetzt für viele abzeichnet haben mußten.Wir sind ja in der jetzigen Situation noch lange nicht am Ende der Fahnenstange.Warten wir mal ab, von irgentwo muß ja das viele Geld herkommen, was mit der Gießkanne ausgeschüttet wird.Von den Reichen und schönen sicherlich nicht.
Das herunterwirtschaften der DDR und jetzt reiße ich offene Türen ein,hatte ja sicherlich neben vielen subj.Fehlentscheidungen überwiegend obj. Gründe.( Embargomaßnahmen, pol. Abhängigkeit von der SU, schlechte ök. Lage des Restsoz. und nicht zuletzt die Politik unserer lieben Brüder und Schwestern aus dem Westen, die im Verbund mit den anderen gegen die DDR arbeitenden Regierungen nichts unversucht gelassen haben die DDR dorthin zu bringen,wo wir 1989 gelandet sind.
Dazu gab es ja auch nicht wenige DDR Bürger, die alle Vorzüge, die es in der DDR gab wohlwollend genutzt haben,aber im Gegenzug nicht nur wenig geleistet, sondern noch geschädigt haben.
Also mit deiner Meinung schlägst du allen anständigen DDR Bürgern ins Gesicht.
Vielleicht wäre es uns besser gegangen, wenn weniger abgehauen und dem Kapt. den Rücken gestärkt hätten, sondern mal mehr mit angefaßt hätten damit es allen besser geht.
Ich persönlich halte wenig von Leuten,die nicht bereit sind zu geben, sondern immer nur sehen, wie sie selbst am Besten mit dem A.. an die Wand kommen.
Wieso geht es denn auf ein mal einigen Leuten im Westen schlecht.
Berichte doch mal warum.
Wo doch dort alles besser und im Überfluß da ist.Sie konnten studieren,aufsteigen,hatten dicke Gehälter. Konnten für ihr Alter richtig gut vorsorgen,konnten Häuser bauen, durch die Welt reisen.Also wem es da schlecht geht müßte eigentlich selbst schuld sein.
Die Menschen, von denen Klaus Peter sprach, hatten nichts durch eigene Schuld verloren, es wurde ihnen genommen,einschlieslich ihrer Identität. Sie hatten vorher alles getan, damit es ihnen mal besser geht. Der Staat DDR hat durch seine Sozialleistungen dafür gesorgt,daß sie nicht in die Altersarmut fallen und nicht wissen,wie sie die notwenigen und jetzt immer weiter steigenden Gesundheitsleistungen finanzieren sollen.



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#2415

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 18:16
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

Milliarden die von Deutschen erwirtschaftet werden werden mit vollen Händen ohne Sinn und Verstand ausgegeben, einaschließlich der sinnlosen Kriegseinsätze.

Wo Du Recht hast haste Recht ,es sind in 2 jahren erst mal 50 Milliarden eingeplant,oder schon ausgegeben.


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#2416

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 18:17
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #2413
Was sind aalglatte , anpassungsfähige, skrupellose ? Damit meinst du wohl Menschen , die sowohl geistig als auch geografisch fähig sind , ihre Chancen zu erkennen und zu nutzen. Das ist eine überaus positive Fähigkeit in meinen Augen


@Gert , was Du als überaus positive Fähigkeit bezeichnest, sehen auch die Kirchen, die ja unsere christlichen Werte vorgeben, etwas anders. Fangen wir mal bei 10 mal "Du sollst nicht..." an.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#2417

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 18:37
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #2396
Ach @Rostocker, du hast wie immer so Recht .......(?)....!
Die einzig sehr Gerechtigkeit, die ich in der DDR kennen gelernt habe, war die Ungerechtigkeit

Rostocker hat wirklich recht, es ist so einfach, jemanden oder etwas schlecht zu machen oder schlechter zu machen im Nachhinein, wenn keine Gegenwehr erwartet werden braucht.
Der 39.


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#2418

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 18:43
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Skrupellos zu sein ist also eine positive menschliche Eigenschaft?
Oder habe ich da was falsch verstanden?

Nachdenklich


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#2419

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 18:50
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #2396
Ach @Rostocker, du hast wie immer so Recht .......(?)....!
Die einzig sehr Gerechtigkeit, die ich in der DDR kennen gelernt habe, war die Ungerechtigkeit

Rostocker hat wirklich recht, es ist so einfach, jemanden oder etwas schlecht zu machen oder schlechter zu machen im Nachhinein, wenn keine Gegenwehr erwartet werden braucht.
Der 39.


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#2420

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 04.02.2016 20:59
von beobachter | 92 Beiträge

[quote=Signalobermaat|p520048]Gert.lies und schwitz weiter in Südostasien und verschone uns mit deinen Beiträgen und beleidige nicht Menschen, die dir an Alter und Bildung überlegen sind.Du hast es in deinem gelobten Land auch nur zum Durchschnittsbürger geschafft, und führst dich auf, als wenn zu zur Oberklasse gehörst.
Nun zu linamax,
man sollte schon unterscheiden können zwischen jammern und darstellen einer obj. Situation in der sich viele befinden.Selbst die jammern nicht.
Sie finden sich nur nicht mit dem Unrecht ab,was dieser Staat Menschen antut.Milliarden die von Deutschen erwirtschaftet werden werden mit vollen Händen ohne Sinn und Verstand ausgegeben, einaschließlich der sinnlosen Kriegseinsätze.
Viele von denen, denen es heut schlecht geht, haben die DDR nicht heruntergewirtschaftet, sondern haben versucht im Rahmen der Gegebenheiten alles zu geben, damit es vorwärts geht und das 40 Jahre lang unter Zurückstellung ihrer persönlichen Probleme.
Sie haben gelernt, studiert,wurden in verantwortlichen Positionen tätig,hatten aber dort nicht die Befugnisse gesellschaftliche Verhältnisse zu beeinflussen,haben aber alles gegeben damit Bürger in Ruhe und Frieden leben und arbeiten konnten und keine Angst vor sozialer Not, so wie es
sich jetzt für viele abzeichnet haben mußten.Wir sind ja in der jetzigen Situation noch lange nicht am Ende der Fahnenstange.Warten wir mal ab, von irgentwo muß ja das viele Geld herkommen, was mit der Gießkanne ausgeschüttet wird.Von den Reichen und schönen sicherlich nicht.
Das herunterwirtschaften der DDR und jetzt reiße ich offene Türen ein,hatte ja sicherlich neben vielen subj.Fehlentscheidungen überwiegend obj. Gründe.( Embargomaßnahmen, pol. Abhängigkeit von der SU, schlechte ök. Lage des Restsoz. und nicht zuletzt die Politik unserer lieben Brüder und Schwestern aus dem Westen, die im Verbund mit den anderen gegen die DDR arbeitenden Regierungen nichts unversucht gelassen haben die DDR dorthin zu bringen,wo wir 1989 gelandet sind.
Dazu gab es ja auch nicht wenige DDR Bürger, die alle Vorzüge, die es in der DDR gab wohlwollend genutzt haben,aber im Gegenzug nicht nur wenig geleistet, sondern noch geschädigt haben.
Also mit deiner Meinung schlägst du allen anständigen DDR Bürgern ins Gesicht.
Vielleicht wäre es uns besser gegangen, wenn weniger abgehauen und dem Kapt. den Rücken gestärkt hätten, sondern mal mehr mit angefaßt hätten damit es allen besser geht.
Ich persönlich halte wenig von Leuten,die nicht bereit sind zu geben, sondern immer nur sehen, wie sie selbst am Besten mit dem A.. an die Wand kommen.
Wieso geht es denn auf ein mal einigen Leuten im Westen schlecht.
Berichte doch mal warum.
Wo doch dort alles besser und im Überfluß da ist.Sie konnten studieren,aufsteigen,hatten dicke Gehälter. Konnten für ihr Alter richtig gut vorsorgen,konnten Häuser bauen, durch die Welt reisen.Also wem es da schlecht geht müßte eigentlich selbst schuld sein.
Die Menschen, von denen Klaus Peter sprach, hatten nichts durch eigene Schuld verloren, es wurde ihnen genommen,einschlieslich ihrer Identität. Sie hatten vorher alles getan, damit es ihnen mal besser geht. Der Staat DDR hat durch seine Sozialleistungen dafür gesorgt,daß sie nicht in die Altersarmut fallen und nicht wissen,wie sie die notwenigen und jetzt immer weiter steigenden Gesundheitsleistungen finanzieren sehr gut als büttenrede, passt irgendwie zur jetzigen zeit.Als Rentner hat man viel zeit über Sinn oder auch unsinn zu philosophieren.Wenn aber wer mit Fakten kommt gramt man allbekannte phrasen aus den niederungen des klassenkampfes raus


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