#21

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 16.07.2011 18:41
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von LEGO

Zitat von Mati
Wie sehe ich das richtig,ihr ward mit der Knarre um den Hals unterwegs?!war das erlaubt???

Gruß Mati



Wer ohne vernünftigen Motorradhelm unterwegs ist und stattdessen einen Stahlhelm trägt, der darf auch gerne seine Knarre um den Hals oder sonstwo tragen....





Hallo Lego,
hierzu mal eine "Belehrung" die ich persönlich erfahren durfte"..also Trageweise Waffe vorn beim Fahrer.
Der Belehrende ein Offz.Dienstgrad GT.

"Es hat folgendes Erlebnis gegeben...so seine Worte(sinngemäss)
Bei einer Motorradstreife hat der Sozios,dem Kradfahrer während der Fahrt,das Schloss aus der AK entwendet und sich dann später
westwärts abgesetzt".
So wurde uns damals die Trageweise(Kradfahrer..Waffe vorn erläutert)
Gruss BO


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#22

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 16.07.2011 19:48
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat von Mati
Wie sehe ich das richtig,ihr ward mit der Knarre um den Hals unterwegs?!war das erlaubt??? Wie weit warn die Techniker eigentlich ausgestattet?und wo saßen die? in den GK?!haben die richtig Motoren zerlegt und so ne Geschichten oder wurde das von MZ vor Ort erledigt?Wie war das eigentlich wenn der Bock dann doch mal draussen im nirgendwo stehengeblieben ist?!

Gruß Mati


-----------------------------
Jup, wie wärst du denn gefahren?
Ich fand das Okay. Bin 5 Jahre Krad im Dienst gefahren und wie jeder richtige Moped Fahrer hab ich mich auch ab und zu mal gestreckt. Da war die Waffe vor der Brust für mich eindeutig besser als auf dem Rücken. So'n Murks wie bei @ BO hat bei uns keiner erzählt. Trageweise war vorgeschrieben und das Theater bei einem Unfall wenn die Waffe nicht lt. DV getragen wurde (Verletzungen, Beschädigungen usw.)- tja da hat sich zu heute nichts, aber auch gar nichts geändert.

Mike59


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#23

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 16.07.2011 21:25
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

Bei einer Motorradstreife hat der Sozios,dem Kradfahrer während der Fahrt,das Schloss aus der AK entwendet @BO

Die Brüder Grimm lassen Grüßen.


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#24

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.07.2011 16:21
von 94 | 10.792 Beiträge

Na @Pit59, da hättest Du erst mal die 'Begründung' hören sollen, warum das Verdeck auf'm Stoffhund dranzubleiben hatte!
Achso, wenn M-72 für 'Molotow' steht, bedeutet das R-71 des Vorgängers dann 'Ribbentrop' *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#25

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.07.2011 17:29
von LEGO | 487 Beiträge

Zitat von 94
Na @Pit59, da hättest Du erst mal die 'Begründung' hören sollen, warum das Verdeck auf'm Stoffhund dranzubleiben hatte!




dann erzähl doch mal .....


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#26

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.07.2011 18:54
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von LEGO
dann erzähl doch mal ...


Nee, lieber nicht *grins*

Aber, hier noch mal was zu der (in deutschen Landen) sogenannten 'Molotow':

Im Jahre 1940, als sich das Deutsche Reich im Krieg mit Frankreich und England befand, wollte die Rote Armee nach Beendigung des militärischen Konflikts mit Finnland ihre Ausrüstung modernisieren. Die bisher eingesetzten Motorräder hatten sich nicht bewährt, ihre Technik war veraltet, die Fertigungsqualität ließ viel zu wünschen übrig. Die offizielle Version lautet, daß über das neutrale Schweden fünf BMW R71 angekauft und kopiert wurden. Sehr viel wahrscheinlicher ist jedoch die Belieferung der zuständigen Dienststellen mit Konstruktionszeichnungen und Gußmodellen direkt von BMW aus. Denn im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts hatte auf verschiedenen Gebieten ein Technologietransfer zur Unterstützung der russischen "Freunde" stattgefunden. Noch war die Erinnerung an die geheime Ausbildung von Reichswehrsoldaten an Panzern und Flugzeugen in Rußland sehr frisch. Es wurden russische Ingenieure durch deutsche Flugzeugfabriken geführt, ja selbst komplette Kanonen als Muster übergeben Der Kadett von Opel wurde zum Beispiel zur Verfügung gestellt, es entstand ein Nachbau-Prototyp, der aber erst nach Kriegsende als Moskwitsch 400 in Serie ging. [...]
Fast alle Komponenten der R71 bedeuteten Neuland für die sowjetische Industrie. Der Zweizylinder-Boxermotor, der geschweißte Rohrrahmen die Geradeweg - Hinterradfederung und der Kardanantrieb wurden bisher an den einheimischen Motorrädern nicht verwendet. Die Fertigung vieler Teile erforderten neue Technologien und Maschinen, die erst mühsam hergestellt werden mußten, Die Werke, die für die Produktion des neuen Motorrades bestimmt worden waren, konnten nicht alle Teile selbst herstellen. So wurden auch Fertigungsaufträge für bestimmte Baugruppen auf andere Fabriken verteilt. Aluminium-Gußteile, Getriebeteile und die Telegabel kamen beispielsweise vom ZIS-Automobilwerk in Moskau und den verschiedenen Automobilwerken in Gorkij- heute Nishnij-Nowgorod. Eine Motorradfabrik wurde im Süden der UdSSR in Charkow eingerichtet, als zweite Produktionsstätte wurde die Moskauer Fahrradfabrik herangezogen. Schließlich sollte auch im Leningrader Werk "Der rote Oktober" statt der L-300 (eine Kopie der DKW Luxus 300) die neue M72 montiert werden. [...]
Das M in der Typenbezeichnung steht übrigens schlicht für "Motozikl" und nicht für "Molotow", wie oft behauptet wird.

Quelle: Motorrad-Classic Heft 2/2000

Bissel oT *verlegengrins*
Ob die 'Molotow' zumindest bei einem hochrangigen Sowjetgeneral so beliebt war, wage ich jetzt mal zu bezweifeln.
Auf jeden Fall fuhr sich N.Bersarin am 16.Juni 1945 mit einer Zündapp K 800 (und nicht mit einer KS750 !) tot.
Hier mal ein Bild aus dem Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst aus dem Mai '45.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 20.07.2011 19:01 | nach oben springen

#27

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.07.2011 19:04
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von LEGO

Zitat von 94
Na @Pit59, da hättest Du erst mal die 'Begründung' hören sollen, warum das Verdeck auf'm Stoffhund dranzubleiben hatte!




dann erzähl doch mal .....




nun erzähl schon 94.

bist doch sonst auch nicht so zimperlich


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#28

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.07.2011 19:27
von 94 | 10.792 Beiträge

Nun, der eigentliche Grund war das der Verschleiß durch ständiges Öffnen und Schließen des Verdecks enorm war. Auch die Montage der UFT-Antenne am Heck stand dem 'Oben-Ohne' entgegen. Nur gesagt wurde es sooo keinem! Für eingerissene Heckscheiben gabs einen Extra-Anschiß vom Techniker, da schlug dann schon mal die 'Regresshexe' zu. Außerdem wurde der Verdeckkasten doch gerne (?) als Transportgelegenheit für 0,7er genutzt *halbwissend*
Zur Verbreitung von Grenzerlatein und/oder märchenhafter Legendenbildung allerdings möchte ich in diesem Forum NICHT beitragen, andere Teilnehmer verfügen hier sicher über eine höhere Kompetenz *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#29

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.07.2011 22:01
von moreau | 384 Beiträge

Zitat von Mati
Wie sehe ich das richtig,ihr ward mit der Knarre um den Hals unterwegs?!war das erlaubt??? Wie weit warn die Techniker eigentlich ausgestattet?und wo saßen die? in den GK?!haben die richtig Motoren zerlegt und so ne Geschichten oder wurde das von MZ vor Ort erledigt?Wie war das eigentlich wenn der Bock dann doch mal draussen im nirgendwo stehengeblieben ist?!

Gruß Mati



Hey Mati die Knarre hatte der Fahrer immer um den Hals. Kenn ich garnicht anders. War selber TSI-Fahrer 84/85.
Wenn die Karre mal im Gelände den Geist aufgegeben hat dann wurden 30ig Gnadenschüsse reingelassen und ne Handvoll Erde drüber geschmissen. Und ne neu bestellt. Ach Quatsch ! da wurde über die Fürst der LO bestellt und die TSI mit vier Mann auf die Ladefläche gewuchtet und in die GK gefahren. Is mir ein paarmal passiert. Aber immer ein anderer Defekt. Die Hütte war ziemlich niedergeritten. Da halfen auch keine Samthandschuhe mehr.

Gruß
Moreau


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#30

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 21.07.2011 07:38
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge

Zitat von Mati
Hallo zusammen,

Was wurde denn als Gespann gefahren?! Auf dem Foto erkenne ich da eher ne BK als ne TS! TS Gespanne hab ich jetzt bei meiner Suche noch nicht gefunden! Hab jetzt ne interessante TS 250 gefunden die mit Beinschilder ausgestattet ist! War das orginal oder vor Ort dran "organisiert" worden?!Waren die damals mit Geländereifen ausgestattet oder mit dem Einheits-Heidenaureifen?!

Wie wars dann eigentlich mit der Zuverlässigkeit?! Wenn die Maschinen immer nur weitergereicht worden sind?! Wer war da für die Wartung zuständig?! Wurden die TS bei Erscheinen eigentlich aus dem Einsatz genommen oder weiterhin parallel zur ETZ weiterbenutzt?!

Zur Einsatzart, wurde die MZ also mehr als einfaches Patrouilienbike eingesetzt, sozusagen als billiger Ersatz zum P601?!

Gruß Mati



Beinschilder hatte weder meine 4-Gang TS noch dem Waffi seine ETZ 250. Reifen waren Pneumant,also Heidenau drauf.
Und der Waffi hat immer so schön mit Fünnef gekot...., wenn ich ihm von Gerstungen bis Bhf. Damaskus fast 3min. abgenommen hab



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#31

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 21.07.2011 13:32
von Jawa 350 | 676 Beiträge

1. Fahrzeugpflege im Hof der GK Untersuhl, in der Bildmitte auch die M -72.

2. Das war der Fahrzeugbestand im Jahr 1964 der GK Untersuhl, ein LO fehlt noch.

3. Die damaligen Kraftfahrer mit "Schmuck" aus der Putzlappenkiste, der M-72 - Fahrer ist gerade mit dem Alten unterwegs.

Angefügte Bilder:
MfG
Jawa350
zuletzt bearbeitet 21.07.2011 13:35 | nach oben springen

#32

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.08.2011 09:52
von LO-driver | 750 Beiträge

Im gestrigen Film "Grenze" auf MDR, war ganz kurz ein TS-Gespann zu sehen. Das Bildmaterial soll aus Hötensleben stammen?
Gab es nun doch Gespannfahrzeuge bei der GT?

LO-D



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#33

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.08.2011 10:19
von Mati | 64 Beiträge

Hallo,

also laut MZ-Forum soll es vereinzelt Gespanne bei den GTs gegeben haben, zumeist aber wohl mit dem Lastenboot. So ne Personengespann würde für mich auf den Kolonenwegen aufgrund der Fahreigenschaften auch keinen Sinn machen. Der arme Kerl im Boot hätte ja Anschnallgurte gebraucht!!!

@jawa350
Auf dem ersten Bild könnte man denken ihr seid unsere Großväter mit der BMW im tiefsten Rußland!!!

Anbei ein paar Fotos von 2 Grenzern mit TS

Gruß Mati

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 01.08.2011 11:49 | nach oben springen

#34

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.08.2011 21:27
von GroßGlückow90 (gelöscht)
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Hallo Mati,
bei uns am Berliner Aussenring GR34 gab es nur die TS250 (keine Gespanne). Im Grenzdienst der GK wurden diese von der sogenannten Alarmgruppe gefahren, also immer zu zweit - allein durfte keiner im Granzabschnitt fahren. Meist war es ein Uffz. und Fahrer war Soldat/Gefr. Die Grenzaufklärer fuhren schon ETZ250 und waren meist allein unterwegs, da sie meist im Hinterland unterwegs waren,
außer sie waren im vorgelagerten Territorium vor der Mauer, dann aber ohne Krad und wieder zu zweit. Dann gabs natürlich den Stoffhund/ Kantenpappe. Mit ihm war der Kommandeur Sicherungsabschnitt unterwegs oder sein Stellvertreter, wenn dieser auf der Führungsstelle saß. Mit diesen Fahrzeugen hatte man 2 schnell einsetzbare bewegliche Streifen im Abschnitt unterwegs. Für den Transport zum Grenzdienst gab es die W50 LKWs. Der 1.-3. Zug der Berliner Grenzkompanien hatte noch für den Ernstfall/Kriegsfall je Gruppe ein "Eisenschwein" - 2achsige SPW mit ungarischem Busmotor, 14,5mm KPWT und 7,62 mm KPT, da diese Züge im Ernstfall den MOT-Schützen der NVA unterstellt worden wären und nur der 4.Zug die Grenzsicherung übernommen hätte.


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#35

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.08.2011 21:30
von Blondi | 164 Beiträge

Hi,
ich hatte heute mit einem guten Freund die Frage mit was für Fahrzeuge der Proviant zu den GK gebracht wurde. Er, kein Grenzer, glaubt, alles wurde mit W50/Koffer gefahren. Ich mußte passen, kann mich nicht erinnern. Kann sich einer von Euch erinnern?

Blondi


Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


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#36

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.08.2011 21:49
von GroßGlückow90 (gelöscht)
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Hi Blondi,
wie jetzt Essen zur GK bringen ?
Also vorm Grenzdienst wurde Essen gegangen, dort machte sich jeder seine Stullen zum Brutzeln in der Brotdose fertig und nach dem Dienst wurde nochmal gegessen. Frischverpflegung am Kanten gabs nur für die Kantenköter.


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#37

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.08.2011 21:55
von Blondi | 164 Beiträge

Zitat von GroßGlückow90
Hi Blondi,
wie jetzt Essen zur GK bringen ?
Also vorm Grenzdienst wurde Essen gegangen, dort machte sich jeder seine Stullen zum Brutzeln in der Brotdose fertig und nach dem Dienst wurde nochmal gegessen. Frischverpflegung am Kanten gabs nur für die Kantenköter.



Ja, der Proviant mußte doch erst mal auf die GK kommen damit davon Stullen gemacht werden konnten. Kam das vom Regiment oder durch die Konsumgenossenschaft, oder, oder, oder? Und wenn vom Regiment, mit was für ein Fahrzeug?

Blondi


Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


zuletzt bearbeitet 01.08.2011 22:01 | nach oben springen

#38

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.08.2011 20:52
von VNRut | 1.483 Beiträge

Ich kann mich an Zivil-Fahrzeuge (W50/Robur) von Bäckereien, Fleischereien etc. erinnern. Unsere Großkantine war auch gleich neben dem KDP (Haupttor) und dann musste immer eine Begleitperson mit. Aber auch der MHO wurde mit Zivilfahrzeugen beliefert. Wir hatten viele Zivilangestellte im Objekt (Kaserne).

Übrigens, zum Wacheschieben wurden wir im GAR Oranienburg manchmal mit vierachsige Tatras (http://de.wikipedia.org/wiki/Tatra_813 aber nicht der http://fredriks.de/mb/halle_901.htm) nach Sachsenhausen (Munitionslager) und Germendorf (TÜP) gefahren. Und dann saßen nur 2 bis 6 Mann auf der Ladefläche, welche Sprit-Verschwendung.


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 02.08.2011 21:10 | nach oben springen

#39

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.08.2011 21:16
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge

Zitat von VNRut
...............
Übrigens, zum Wacheschieben wurden wir im GAR Oranienburg manchmal mit vierachsige Tatras .........gefahren. Und dann saßen nur 2 bis 6 Mann auf der Ladefläche, welche Sprit-Verschwendung.




Das schon. Aber es sah mit Sicherheit militärischer aus, als wenn das Postenpaar plus Diensthabendem von Alten persönlich im privaten T34-Sport ( SAS 968A ) zum Postenpunkt gefahren wird.
Ein echtes Beispiel für Improvisationskunst.



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#40

RE: Fahrzeuge der GT

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 02.08.2011 22:21
von brausepaul | 67 Beiträge

Zitat von GroßGlückow90
Hallo Mati,
bei uns am Berliner Aussenring GR34 gab es nur die TS250 (keine Gespanne). Im Grenzdienst der GK wurden diese von der sogenannten Alarmgruppe gefahren, also immer zu zweit - allein durfte keiner im Granzabschnitt fahren. Meist war es ein Uffz. und Fahrer war Soldat/Gefr. Die Grenzaufklärer fuhren schon ETZ250 und waren meist allein unterwegs, da sie meist im Hinterland unterwegs waren,
außer sie waren im vorgelagerten Territorium vor der Mauer, dann aber ohne Krad und wieder zu zweit. Dann gabs natürlich den Stoffhund/ Kantenpappe. Mit ihm war der Kommandeur Sicherungsabschnitt unterwegs oder sein Stellvertreter, wenn dieser auf der Führungsstelle saß. Mit diesen Fahrzeugen hatte man 2 schnell einsetzbare bewegliche Streifen im Abschnitt unterwegs. Für den Transport zum Grenzdienst gab es die W50 LKWs. Der 1.-3. Zug der Berliner Grenzkompanien hatte noch für den Ernstfall/Kriegsfall je Gruppe ein "Eisenschwein" - 2achsige SPW mit ungarischem Busmotor, 14,5mm KPWT und 7,62 mm KPT, da diese Züge im Ernstfall den MOT-Schützen der NVA unterstellt worden wären und nur der 4.Zug die Grenzsicherung übernommen hätte.



ist, glaube ich, so nicht ganz korrekt.
14,5er KPWT stimmt, das 7,62er hieß m.E. PKT...
(kann mich auch irren, war nur im 4. Zug..)


www.radio-taktlos.de
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