#1

Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 16:05
von MK1987 | 50 Beiträge

Mal wieder ´ne Frage von mir:

Wenn während des Grenzdienstes ein schweres Unwetter (Sturm, Hagel, Schneesturm, Starkregen, Gewitter etc.) herrschte bzw. aufkam, wie wurde sich da verhalten? War es erlaubt Schutz zu suchen oder musste man stramm weiter die Grenze bw. das Hinterland bewachen, egal wie schwierig es war? Ich kann mir auch vorstellen, dass es auf den B-Türmen bei schwerem Sturm ganz schön gewackelt hat, wenn dem so war, musste der Turm dann aus Sicherheitsgründen evtl. verlassen werden...?



nach oben springen

#2

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 16:26
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Wahrscheinlich die besten Chancen für den Grenzverletzer.Klar haben wir uns Verkrochen,da gab es viele Möglichkeiten z.B,. Brücken,Bunker,B-Turm,Wald u.s.w. Na bevor der BT gewackelt hat da musste es schon ganz schön Stürmen.Wir hatten zwar einen Regenumhang,aber da musste die Waffe auch mit drunter (eigentlich nicht erlaubt),denn Putzen wollte das Gerät auch keiner.Nee wir haben uns schon Verkrochen,auch im Winter,immer Spiritustabletten und Zeitungen mitgenommen zum Psychologischen Aufwärmen.
Ich rede von der Grünen,Berlin kenne ich Nicht.


zuletzt bearbeitet 13.07.2011 16:32 | nach oben springen

#3

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 16:29
von teemann | 8 Beiträge

Von wegen "Schutz suchen oder Turm verlassen" das Gegenteil war der Fall;
bei schlechtem Wetter + schlechter Sicht hatte verstärkte Wachsamkeit zu herrschen,
es könnten ja unter Ausnutzung der schlechten Witterung Angriffe auf die Staatsgrenze erfolgen
oder der "Klassenfeind" unbemerkt zu uns rüber kommen


nach oben springen

#4

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 16:30
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von MK1987
Mal wieder ´ne Frage von mir:

Wenn während des Grenzdienstes ein schweres Unwetter (Sturm, Hagel, Schneesturm, Starkregen, Gewitter etc.) herrschte bzw. aufkam, wie wurde sich da verhalten? War es erlaubt Schutz zu suchen oder musste man stramm weiter die Grenze bw. das Hinterland bewachen, egal wie schwierig es war? Ich kann mir auch vorstellen, dass es auf den B-Türmen bei schwerem Sturm ganz schön gewackelt hat, wenn dem so war, musste der Turm dann aus Sicherheitsgründen evtl. verlassen werden...?



Das Wetter musste so genommen werden wie es kam,klar gab es mal hin und wieder den Befehl den B-Turm bei Sturm zu verlassen.Aber man musste sich ja nicht dran halten und zu Not hatte man noch den Regenumhang mit.Will nur sagen,das die Grenzsicherung weiter lief.egal wie die Wetterlage war. Gruß Rostocker


nach oben springen

#5

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 16:42
von Greso | 2.377 Beiträge

Du bekamst den Postenplatz zugewiesen ,und den durftest du nicht verlassen.Der Regenumhang,war gut (nach zwei Std. durch)und ein wenig Unterstand,gab es immer.Aber der Befehl ,Postenplatz nicht verlassen.
Es gab kurz vor meiner Entlassung noch so einen Fall, windig,kalt und müde.das Postenpaar zog es in einen Erdbunker,der 10 meter vom Postenplatz lag. Postenpaar eingeschlafen,Grenzdurchbruch von West nach Ost und der Grenzverletzer,meldete sich in der Grenzkompanie. Da war was im Busche.
Das war 1966
Gruß Greso


nach oben springen

#6

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 16:49
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Ja Greso jeder kennt seine Zeit.Zu meiner zeit Ender der 70er war der PP auch Zugewiessen,aber man konnte auch auf Grenzstreife gehen,kurz ans GMN das Durchgegeben und wurde auch meist genehmigt.Wir hatten Batt.Sicherung,vieleicht war es bei der Kompanie Sicherung auch anders.Ich habe mir manchmal gedacht "Wenn die wüssten wie wir Ihre Grenze bewachen"


zuletzt bearbeitet 13.07.2011 16:59 | nach oben springen

#7

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 17:02
von Greso | 2.377 Beiträge

Also zur Grenzstreife,wurde man auch eingeteilt.Ich konnte doch meinen Postenplatz nicht verlassen um mal Grenzstreife zu laufen.
Es sei,es gab einen Vorfall,dann durfte ich überall hin .Oder der Führungspunkt,versetzte uns.
Greso


nach oben springen

#8

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 17:08
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Greso
(...) Postenpaar eingeschlafen,Grenzdurchbruch von West nach Ost und der Grenzverletzer,meldete sich in der Grenzkompanie. Da war was im Busche.(...)
Gruß Greso


Wurde bekannt, was der GV damit bezwecken wollte? Oder gab es 1966 noch Stellen, wo man versehentlich in die DDR gelangen konnte?
Theo


nach oben springen

#9

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 17:21
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Der Befehl an die eingesetzten Grenzposten war, die Grenzsicherung zu jeder Zeit und unter allen Umständen zu gewährleisten. Dabei war es unerheblich, ob Sommer-, Frühling-,Herbst- oder Winterwetter. Unerheblich ob - 15 Grad oder +30 Grad Wettertemperatur. Die Grenzsicherung hatte mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und Mitteln zu erfolgen. Soweit die allgemeine Gefechtsaufgabe.
Ich kann mich erinnern, dass z.B. im Winter 1984/85 durch den KC der 2. GK/ GR24 befohlen wurde (dies auf Entschluss des BK zur Grenzsicherung), die Grenzdienstzeit für Linienposten auf sechs Stunden herabzusetzen, die Dienstzeit im Hinterland auf maximal vier Stunden. Die ansonsten nicht geduldeten Trainingsanzüge unter dem FDA (über der K2), wurden genau wie "handgestrickte" Kopfschützer (Omas) geduldet. Die Grenzposten (Linienposten) waren zwei stündlich mit warmer Suppe und heißem Tee zu versorgen. Hinterlandskräften war es gestattet unter Beachtung der operativ-taktischen Grundsätze einen geschützten Ort auf zu suchen. Dies betraf u.a. die Kartoffeldämpfanlage Schramper Straße, den ausgebauten Kuhstall halb links Mechauer Weg und andere geeignete Objekte. Lienenposten konnten nach Bestätigung durch den KGSi den Postenpunkt wechseln. Mot-Streifen (P601, LO) konnten die Fahrzeuge nutzen. Wenn auch menschlich verständlich, nutzen gerade letztere diese Möglichkeit der geschützten Unterbringung aus. So wurden u.a. die vorhandenen Standheizungen ununterbrochen betrieben, so dass der Kraftstoffverbrauch ins unermessliche stieg und dem dem Techniker der Kompanie so manchen graue Haar bescherrte. Seitenteile (zusätzlich zu den vorhandenen und illegal organisiert) des P601 wurden oftmals zweckentfremdet als Isolationsmaterial des Fußraums benutzt. Eine Sicht der Posten war durch das Beschlagen der Fensterscheiben nicht mehr gegeben.
Ich möchte es mal so sagen - während dieser Tage eines Unwetters bzw. von Unwetterbildungen hätte die halbe DDR im Bereich der 2.GK/GR 24 "abhauen" können. Hinzu kommt noch, dass es zumindest in dem zuvor genannten Grenzabschnitt (Zeitspanne 83-86) es auch jede Menge durch die Grenzposten selbstgebauter Unterstände "Butzen" gab, welche nicht nach den grenz-taktischen Grundsätzen gebaut wurden, sondern nur zum "abkeimen".
Sollten alle Möglichkeiten der körperlichen Erwärmung nicht aus geschöpft worden sein, blieb noch einen Spirituskocher zwischen die Beine (auf Höhe der Fußsohle), Regenkeule um und fest verschlossen, sich hinsetzen und den "Kocher" anzünden.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
KAMÜ hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#10

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 17:31
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Greso
(...) Postenpaar eingeschlafen,Grenzdurchbruch von West nach Ost und der Grenzverletzer,meldete sich in der Grenzkompanie. Da war was im Busche.(...)
Gruß Greso


Wurde bekannt, was der GV damit bezwecken wollte? Oder gab es 1966 noch Stellen, wo man versehentlich in die DDR gelangen konnte?
Theo



Ja,er ist durch einen Bach(Kupfergraben bei Offleben) und er wollte nach -Sommersdorf (bei Offleben) zu seiner Freundin.
Es gab noch genügend Stellen,die man nutzen konnte.Es wurde ja erst im März-April 1967 begonnen,die Grenze neu zu Struckturieren und
mit Pioniertechnik auszubauen.(Neue Grenzsäulen,Autogräben und ...)
Es gab nur einen Zaun,mit teilweise Minen.Die Gassen im Zaun wurde auch nach und nach vermint.
Da war es.
Greso

Angefügte Bilder:
meine Grenze 001.jpg

zuletzt bearbeitet 14.07.2011 10:45 | nach oben springen

#11

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 17:35
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Sehr schön geschrieben Chris.Nur mal zur Ergänzung,es hat bei uns Niemanden Interessiert was wir im Winter an hatten,und wurde während meiner Zeit nicht einmal Kontrolliert.Im Winter:Unterwäsche Lang versteht sich,Trainingsanzug,Dienstuniform (Keine FDU) Watteuniform.


nach oben springen

#12

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 17:50
von Greso | 2.377 Beiträge

Das sehe ich auch so Pit59, Kontrollen ? was ich anziehe
Ich habe sogar (andere auch) warme Strumpfhosen von meiner Frau im Winter angezogen.
Greso


nach oben springen

#13

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:11
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Pit 59
Sehr schön geschrieben Chris.Nur mal zur Ergänzung,es hat bei uns Niemanden Interessiert was wir im Winter an hatten,und wurde während meiner Zeit nicht einmal Kontrolliert.Im Winter:Unterwäsche Lang versteht sich,Trainingsanzug,Dienstuniform (Keine FDU) Watteuniform.



..............schon klar dass es Abweichungen von der Norm gab. Hatte daher auch immer - wo es möglich war - Zeit und Ort genannt. Ergänzend muß ich anführen, dass zu der von mir genannten Zeit sehr wohl auf die Einhaltung der Tragevorschrift der Uniform (gemäß DV) in unserer Kompanie geachtet wurde. Es war nun auch nicht explizit die Aufgabe des Diensthabenen der Kompanie im Rahmen der Vergatterung der Grenzposten, diese bis aufs Unterhemd auszuziehen um sich zu vergewissern, dass alles der DV entspricht. Wenn die Äußerlichkeiten entsprechend der DV waren, wurde maximal noch die PVT kontrolliert. Dies aber nicht vorrangig nach "verbotenen" Gegenständen sondern um zu kontrollieren, dass gemäß Befehl der Soldat mit ausreichend Verpflegung versorgt war. Ich selber habe großzügig über "Luftis", "Spickschnüre" usw. hinweg gesehen. Nicht negiert wurden Kerzen, Spiritus, Bratpfannen, nicht zulässige PV (z.B. rohe Eier, rohes Fleisch etc.), Zeitungen, Zeitschriften und Bücher sowie Radiogeräte. Letztere Gegenstände wurde fast nie oder sehr selten in den PVT`s festgestellt.
Anders sah es in meiner Tätigkeit als Hfw aus. Dort war ich - man möge mir verzeihen - strikt darauf bedacht, dass meine Soldaten und Unteroffiziere welche zur HiSi auf zogen, vorschriftsmäßig zum Grenzdienst ausgerüstet und gekleidet waren. Dazu muß ich noch anfügen, dass mit ganz geringen Ausnahmen nur Soldaten des ersten DHj in meiner Batt. waren. Die Soldaten des dritten DHj. meiner Batterie hätten sich auf Grund von ergangenen Disziplinarmaßnahmen ihrer vorherigen Einheiten, lieber ein Bein abgebissen - als dem ersten Diensthalbjahr Ratschläge zu geben, wie man im GD "abkeimen" kann. Bei Bekanntwerden dieser Ratschläge und vor allem durch wen, tja...........hätte die Einschätzung des BC zur Frage des Nachdienen - sehr sehr negativ - ausfallen können.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
nach oben springen

#14

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:17
von GZB1 | 3.287 Beiträge

@Stabsfähnrich

na da habt ihr bei den ´Granaten´ ja ein "scharfes Regiment" geführt, wegen nachdienen und so.

Aber HiSi in Stadtgebiet war für die Posten, auch wegen der unangemeldeten Kontrollen der ZBVer, eher gefährlich als im Abschnitt.


zuletzt bearbeitet 13.07.2011 18:21 | nach oben springen

#15

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:21
von GZB1 | 3.287 Beiträge

6 h Schichten wegen Kälte kenne ich auch so. Unsere GK ist im Winter 86/87 deswegen nach 2 Tagen aus dem Feldlager in Streganz zurückgeholt worden, um diesen Schicht-Rhythmus im 33er möglich zu machen.


zuletzt bearbeitet 13.07.2011 18:30 | nach oben springen

#16

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:39
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von GZB1
@Stabsfähnrich

na da habt ihr bei den ´Granaten´ ja ein "scharfes Regiment" geführt, wegen nachdienen und so.Aber HiSi in Stadtgebiet war für die Posten, auch wegen der unangemeldeten Kontrollen der ZBVer, eher gefährlich als im Abschnitt.




..............ich glaube geschrieben zu haben, dass das dritte Diensthalbjahr von ihren vorangegangenen Einheiten bestraft wurde. Ich hatte nur die mehr oder weniger unerfreuliche Ehre, diese "Genossen" anschließend und dies nach Verbüßung der Disziplinarstrafe in "meiner" Einheit zu begrüßen und als "Kannoniere" in meinen STAN ein zu gliedern. Während meiner Zeit als Hfw, gab es nur zwei Disziplinarstrafen gegen Soldaten, welche im Fall des Arrestes (davon einmal i.V. mit Herabsetzung im Dienstgrad) durch den BC ausgesprochen wurden. Die mir gegebenen Maßregelungen gemäß der DV, beschränkte ich maximal auf dreimalige Arbeitsverrichtung außer der Reihe und in ganz extremen Fällen - auf Urlaubs- und Ausgangssperre.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
nach oben springen

#17

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:46
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Alles klar, dann meinst du der BC hätte es sich wegen einer möglichen Gewährung der "Amnestie" bei einem nochmaligen Vorkommnis dann doch anders überlegt. Stimmt, ihr war ja leider etwas gebeutelt mit den schwarzen Schafen aus den GK.


zuletzt bearbeitet 13.07.2011 18:56 | nach oben springen

#18

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:47
von utkieker | 2.929 Beiträge

Ich glaube nirgendwo in der Armee in der ehemaligen DDR wurde die Bekleidungsvorschrift so lax gehandhabt wie an der grünen Grenze. Wer uns dann im Winter bei extremer Kälte erlebt hat konnte gar nicht mehr erkennen, daß wir Soldaten waren. Ich habe sowohl den kalten Winter '78/'79 als auch den Winter '79/'80 mitgemacht. Beide Winter waren eisig kalt. Ein mal hatte ich die totale Arschkarte als Sozius auf der TS also mit dem Motorrad auf Posten. Chris kennt ja die Grenzabschnitte auch "links" von Arendsee (Mechau, Riebau u.s.w) viel Weideland da stand man praktisch am blanken Mast. "Rechts" von Arendsee dagegen dichtes Waldgebiet. Aber das Motorrad mußte ja unbedingt zum großen Grenzknick, kein Baum, kein Strauch, minus 18°C und ziemlich windig. Trotz langer Unterhose, Trainingsanzug, Wattedienstuniform, Pullover, Oma, 2 Paar Socken und 2 Paar Handschuhe, du warst schon durchgefroren, als du Posten bezogen hattest. Es gab eine Betonröhre, die ins Erdreich eingelassen wurde, sie schützte wenigstens vor Wind. Um mit Spiritustabletten sparsam um zu gehen hatte wir auch schon mal Kerzenstummel dabei. Und wenn man noch so einen "Idioten" in der FüSt hatte konntest dir noch nicht mal die Beine vertreten.
Einziger Vorteil du warst als Erster wieder in der Kaserne und der Koch hatte eine warme Suppe bereitgestellt.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
nach oben springen

#19

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:49
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von GZB1
6 h Schichten wegen Kälte kenne ich auch so. Unsere GK ist im Winter 86/87 deswegen nach 2 Tagen aus dem Feldlager in Streganz zurückgeholt worden, um diesen Schicht-Rhythmus im 33er möglich zu machen.



............86/87 war ich noch nicht im GR 33 (Heinrich Dorrenbach). Wenn auch wie von mir geschildert der Zeitraum 84/85, der von @GZB1 geschilderte Zeitraum weiter ist, so scheint es doch, dass Ausnahmen bei besonderen Witterungsverhältnissen, der Grenzdienstzeit nicht nur auf die 2. GK/GR24 (Fritz Heckert) beschränkt war. Ich bitte auch zu beachten, dass die Gegebenheiten der GKM`s Nord und Süd, keinesfalls mit den Gegebenheiten des GKM Mitte übereinstimmen muß und kann.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
KAMÜ hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#20

RE: Grenzdienst bei schwerem Unwetter

in Grenztruppen der DDR 13.07.2011 18:51
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von GZB1
Alles klar, dann meinst du der BC hätte es sich wegen einer möglichen Gewährung der "Amestie" bei einem nochmaligen Vokommnis dann doch anders überlegt. Stimmt, ihr war ja leider etwas gebeutelt mit den schwarzen Schafen aus den GK.



................BINGO! Man verzeihe mir diesen dekadenten Gefühlsausbruch.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Krank im ( zum) Grenzdienst
Erstellt im Forum Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze von Batrachos
36 18.03.2014 22:20goto
von HG19801 • Zugriffe: 2288
Grenzdienst nach dem 9.11.89
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von Duck
24 25.01.2013 18:24goto
von jecki09 • Zugriffe: 3984
Wie war bei Euch der letzte Grenzdienst?
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von Mozart
35 02.09.2014 10:21goto
von dittmar • Zugriffe: 4041
Schwere Tage in der Kaserne
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von Hans55
28 21.02.2011 08:05goto
von a1 otti • Zugriffe: 2955
Grenzdienst im Untergrund
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von stutz
33 23.02.2011 23:50goto
von Wolle76 • Zugriffe: 3638
Nach Grenzermord ohne Seitengewehr in den Grenzdienst
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von
62 31.03.2013 20:59goto
von Uffz_0-H1 • Zugriffe: 8613

Besucher
26 Mitglieder und 73 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 1066 Gäste und 100 Mitglieder, gestern 3617 Gäste und 188 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14376 Themen und 558786 Beiträge.

Heute waren 100 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen