#521

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.05.2015 18:19
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #509
Anlagen 501 und 701 (davon nur 11 Stück), keine 503.
...
Wo kommt denn jetzt der Begriff 503 aufeinmal her. Etwas falsch geisterte ja mal 601 durch die Foren, aber 503 ... noch nie gehört!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#522

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.05.2015 12:51
von BZ-Boizenburg | 79 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #517
@BZ-Boizenburg
Bereitschaft, warten auf den Einsatz mit dem Boot - seit ihr dann auf euren Boot verblieben, oder gab es noch ein Objekt wo ihr Euch im Dienst euch aufgehalten habt?
Das Objekt der Führungsstelle der GK!


Wir waren im Dienst immer nur auf dem Boot. Solange bis wir von der nächsten Schicht auf der Elbe abgelöst wurden. Nicht mal die Ablösung fand im Hafen statt, sondern immer draußen.

Gruß Horst



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#523

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.05.2015 12:55
von BZ-Boizenburg | 79 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #519
Gab es damals eigentlich schon Wärmebildsichtgeräte?
Theo


Da hab ich keine Ahnung. Wir hatten so was nicht, und ich glaube auch das es diese 1976 ff. noch nicht gegeben hat.
Gruß Horst



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#524

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.05.2015 18:34
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von BZ-Boizenburg im Beitrag #522
Zitat von lutz1961 im Beitrag #517
@BZ-Boizenburg
Bereitschaft, warten auf den Einsatz mit dem Boot - seit ihr dann auf euren Boot verblieben, oder gab es noch ein Objekt wo ihr Euch im Dienst euch aufgehalten habt?
Das Objekt der Führungsstelle der GK!


Wir waren im Dienst immer nur auf dem Boot. Solange bis wir von der nächsten Schicht auf der Elbe abgelöst wurden. Nicht mal die Ablösung fand im Hafen statt, sondern immer draußen.

Gruß Horst


Ich kann mich noch an die Standproben mit den auf der Elbewerft gebauten Schiffen (werftseitige Teilerprobungen) erinnern, die zumeist an Wochenenden durchgeführt wurden. Wimre, dann waren bei dieser Maßnahme zwei GSB an unserer Seite bzw. in der Nähe.

Vierkrug

Ergänzung


zuletzt bearbeitet 26.05.2015 19:01 | nach oben springen

#525

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.05.2015 19:14
von BZ-Boizenburg | 79 Beiträge

Ja genau, kann ich mich auch erinnern. Die wurden an so großen Stahlsäulen festgemacht und dann haben die wahrscheinlich den(die) Motor(en) einlaufen lassen. Der wurde mit der Zeit immer schneller eingestellt. Ich denke mal da waren auf den Schiffen bestimmt genug "Sicherheitsnadeln" mit anwesend.

Gruß Horst



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#526

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.05.2015 20:05
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von BZ-Boizenburg im Beitrag #525
Ja genau, kann ich mich auch erinnern. Die wurden an so großen Stahlsäulen festgemacht und dann haben die wahrscheinlich den(die) Motor(en) einlaufen lassen. Der wurde mit der Zeit immer schneller eingestellt. Ich denke mal da waren auf den Schiffen bestimmt genug "Sicherheitsnadeln" mit anwesend.

Gruß Horst


Nur eine. Ansonsten zuverlässiges Werftpersonal zumeist aus den Überführungsmannschaften und die hätten auch anderweitige Gelegenheiten nutzen können - es gab derer Möglichkeiten zu Genüge. Es hat jedoch keinen Versuch gegeben.

Vierkrug


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#527

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.05.2015 18:51
von Vierkrug (gelöscht)
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Eine Begebenheit aus den Anfangsjahren an der Grenze, die wohl wenig bekannt sein dürfte.
Am 12. März 1953 kam es über Boizenburg zu einem Luftzwischenfall: Eine britische Avro Lincoln war in den DDR-Luftraum eingedrungen und wurde von sowjetischen MIG 15 abgeschossen. Sie stürzte daraufhin bei Vier - heute Höhe Elbbergmuseum - ab. Es gab damals viel Ärger um diesen Abschuss. Die Untersuchungen wurden von der sowjetischen Seite geführt - Ermittlungskräfte der Deutschen Volkspolizei waren nicht involviert.



Ein Augenzeuge erinnert sich an diesen Vorfall. Vielleicht kennen einige Grenzer, die in Nostorf und in Zweedorf gedient haben, Alfred Tschaepe.
http://www.ndr.de/kultur/geschichte/scha...101_page-1.html (Seite 1 und 2)

Vierkrug


exDieter1945, seaman, Fritze und GMN Hörer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.05.2015 21:07 | nach oben springen

#528

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.05.2015 19:46
von exDieter1945 | 228 Beiträge

Lübecker Nachrichten vom 13. März 2005

"Lauenburg - Heute, auf den Tag genau, vor 52 Jahren werden Bauern bei Lauenburg durch das pfeifende Geräusch von Düsenjägern aufgeschreckt. Es ist Donnerstag, und sie blicken hoch und sehen zwei sowjetische Maschinen von oben auf den britischen Bomber herab stoßen.

Von einem Feuerstoß getroffen, gerät ein Motor des britischen Propeller-Flugzeuges in Brand. Der Lincoln-Bomber taumelt steuerlos in der Luft, treibt auf Lauenburg zu. Da fegt ein zweiter Feuerstoß aus den Migs. Der bereits wie ein Feuerball glühende Rumpf der viermotorigen britischen Maschine zerbricht. Drei Mann können noch abspringen, sterben aber wenige Tage später. Die anderen vier kommen in dem Flugzeug um. Das Leitwerk stürzt in die Elbe, der Rumpf landet auf "sowjetzonalem Gebiet", schreiben die Lübecker Nachrichten damals.

In der Nähe des Dorfes Karze bei Bleckede werden später Papiere und Fallschirmteile gefunden. Zwei Tage später berichten die Lübecker Nachrichten von Augenzeugen auf sowjetzonaler Seite.

So genannte Interzonen-Kraftfahrer sahen Feuerlöschzüge aus Boizenburg, die zur Brandstelle bei der Ortschaft Vierkrug geeilt seien und die Flammen mit Schaumlöschern erstickt hätten. Dort, wo die Grenze zwischen Boizenburg und Lauenburg im rechten Winkel nach Süden abbricht. Von einer organisierten Absperrung der Absturzstelle sei nichts zu merken gewesen. Zivilisten hätten neben Volkspolizisten und sowjetischen Offizieren gestanden und die erlöschenden Flammen beobachtet.

Lauenburg steht für einige Tage am Pulsschlag des Weltgeschehens. Lauenburgs Bürgermeister wird telefonisch aus Bonn verlangt. Aber heute erinnert kaum jemand den tödlichen Vorfall über der Elbe. Selbst die Grenznachrichten des Hauptzollamtes Lübeck-Ost widmen dem Vorfall nur ein paar dürftige Worte. Grenz-Chronist Dieter Schmidt aus Büchen hat den Bericht im Deutschen Zollmuseum gefunden. "Bis auf eine Grenzverletzung durch sowj. Düsenjäger war die allgemeine Lage ziemlich ruhig", schreibt Zöllner Japp. Und: "Die Düsenjäger wendeten zum Rückflug nordostwärts Lauenburg über dem Bundesgebiet."

Solche Dinge, glaubt Franz Linner aus Hohnstorf auf der gegenüber liegenden Elbseite, haben die Menschen damals vielleicht nicht so interessiert. Die Luftattacke im kalten Krieg über der Elbe bei Lauenburg - fast wäre sie vergessen worden.

Allein Archivar William Boehart hat noch ein Foto gefunden von dem Moment, als die Sowjets einige Tage später in der Nähe des mecklenburgischen Dorfes Horst das Flugzeugwrack an die Engländer zurückgeben. Der Schlagbaum ist geöffnet. Ein Tieflader transportiert eine verkohlte Tragfläche, dahinter folgt der Kranwagen und ein weiterer Laster mit Teilen des Rumpfes. Noch wirkt der Eiserne Vorhang vergleichsweise durchlässig. Aber Volkspolizisten, im Volksmund auch "Gärtnerkommandos" genannt, pflügen schon Boden um, sie haben Wachtürme errichtet - und Stacheldrahtzäune von 100 bis 150 Meter Länge. Zöllner Japp vom Lübecker Zollamt zählt im März 1953 immerhin noch 19 Personen, die illegal aus dem Osten kamen und 29 Personen, die illegal die Grenze in Richtung Osten überschritten.

Ende April wird allerorten an das Kriegsende erinnert werden. So planen unter anderem die Stadt Lauenburg und das niedersächsische Hohnstorf eine gemeinsame Veranstaltung unter dem Titel "60 Jahre Frieden". Ereignisse wie der Abschuss des britischen Lincoln-Bombers vor genau 52 Jahren zeigen, wie brüchig dieser Frieden eigentlich war."

Quelle: Lübecker Nachrichten


seaman und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.05.2015 19:50 | nach oben springen

#529

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 10:48
von Vierkrug (gelöscht)
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@exDieter1945 - Dieter danke für Deinen Beitrag, den ich jetzt auch in meine "Spurensuche" einbauen kann. Ist jetzt OT, aber vielleicht kannst Du auch hierzu eine Aussage treffen bzw. einen Hinweis geben (auch per PN). Es betrifft nicht unmittelbar die Elbgrenze, sondern die GÜST Schwanheide und Büchen.
Es handelt sich hierbei um die Verhaftung und Inhaftierung einer kleinen Gruppe von SED-Funktionären in Büchen, die zur Unterstützung des Bundestagswahlkampfes der KPD in Hamburg 1953 in die BRD einreisen wollte (Bundestagswahl am 6. September 1953). Durch eine Indiskretion (man kann es auch anders bezeichnen) wurden die Mitglieder dieser Gruppe in Büchen verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Dieser Gruppe gehörte auch mein Vater an. Sie wurden nach mehrwöchiger Untersuchungshaft in Lübeck und nach Einstellung des Ermittlungsverfahrens, wieder in die DDR abgeschoben.

Gibt es diesbezügliche Hinweise zu dieser Aktion in den Archiven, Publikationen etc. ?

Vierkrug


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.05.2015 11:07 | nach oben springen

#530

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 10:57
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #527
Eine Begebenheit aus den Anfangsjahren an der Grenze, die wohl wenig bekannt sein dürfte.
Am 12. März 1953 kam es über Boizenburg zu einem Luftzwischenfall: Eine britische Avro Lincoln war in den DDR-Luftraum eingedrungen und wurde von sowjetischen MIG 15 abgeschossen. Sie stürzte daraufhin bei Vier - heute Höhe Elbbergmuseum - ab. Es gab damals viel Ärger um diesen Abschuss. Die Untersuchungen wurden von der sowjetischen Seite geführt - Ermittlungskräfte der Deutschen Volkspolizei waren nicht involviert.

Ein Augenzeuge erinnert sich an diesen Vorfall. Vielleicht kennen einige Grenzer, die in Nostorf und in Zweedorf gedient haben, Alfred Tschaepe.
http://www.ndr.de/kultur/geschichte/scha...101_page-1.html (Seite 1 und 2)

Vierkrug


Gedenkstein:
http://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=26694

http://hansard.millbanksystems.com/lords...-british-bomber

http://www.pprune.org/aviation-history-n...any-1953-a.html


"Mobility, Vigilance, Justice"
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#531

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 11:17
von Vierkrug (gelöscht)
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@Thunderhorse - danke für die Verlinkungen.
Verletzte Crew-Mitglieder, die dann an ihren Verletzungen starben, wurden nach mir vorliegenden Informationen, in das Krankenhaus Boizenburg eingeliefert, welches sich unmittelbar an der B 5 / F 5 (Straße ging damals durch die Ortslage Boizenburg-Stadt und Boizenburg-Bahnhof) befand. So sah es einmal aus.

Quelle: Kopie Postkarte

Vierkrug


Fritze und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.05.2015 11:28 | nach oben springen

#532

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 16:55
von Vierkrug (gelöscht)
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Im Beitrag #510 hatte ich die Verlegung der Einmündung der Sude bei Gothmann (Elbkilometer 557) in die Boize / Hafen (Elbkilometer 559,52) im Jahr 1983 erwähnt.

Gothmann - An der Sude / Quelle:eigene Fotos

Die Sude bildete bis dahin ein natürliches Hindernis nicht nur für die Realisierung der neuen Grenzsicherungsmaßnahmen.
Vom 26.05.1965 bis 1976 überquerte ein Fährprahm, der 1955/56 auf der Elbewerft Boizenburg für die Gemeinde Gothmann gebaut wurde, die Sude als Wirtschaftsfähre - die auch von den Grenztruppen genutzt/benutzt wurde.
Dieser Fährprahm wurde dann 1976 verschrottet und durch eine Brücke ersetzt, die noch bis heute in Betrieb ist (siehe auch Fotos).



Quelle: Jens Tandler / www.gutzemberg.de

Durch die Verlegung der Einmündung mutierte die Sude auch in ihrer Breite. Hier kurz hinter Gothmann in Richtung Boize /Boizenburger Hafen.

Quelle: Jens Tandler / www.gutzemberg.de

Treppe von der Ortslage Vier den Elbhang hinunter - gegenüber die Einmündung der Sude in die Boize / Hafen, die Sude wird jetzt der "Hauptfluß" bis zur Elbeinmündung in wenigen Metern.




Vierkrug


lutz1961, Fritze und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#533

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 17:06
von PF75 | 3.294 Beiträge

Das mit der Fähre ist mir neu,wir haben ja auch meistens auf dem Turm auf halber Strecke zwischen Gothmann und Boizenburg gesessen.
War übrigens ein Weidemelkstand in der Nähe wo man sich immer mal mit frischer Milch versogen konnte.


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#534

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 19:52
von Lutze | 8.039 Beiträge

Dieses Wochenende ist das NDR Landpartie-Fest in Boizenburg
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#535

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 20:38
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

@ Vierkrug: Wann machen wir uns Richtung Piperkaten auf?

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#536

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 21:07
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #535
@ Vierkrug: Wann machen wir uns Richtung Piperkaten auf?

MfG Berlin


Juli, wenn alles klappt.


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#537

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 21:19
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von PF75 im Beitrag #533
Das mit der Fähre ist mir neu,wir haben ja auch meistens auf dem Turm auf halber Strecke zwischen Gothmann und Boizenburg gesessen.
War übrigens ein Weidemelkstand in der Nähe wo man sich immer mal mit frischer Milch versogen konnte.


Der Fährprahm hatte seine Anlegestelle in der Höhe der Pappeln am Ufer der Sude / Ortslage Gothmann, dort wo das Ufer flach war und einen breiteren Sandstreifen hatte.
Der Fährpram sah so ähnlich aus, wie auf dem Foto. Er war eine motorbetriebene Seilzugfähre mit einem Mann Besatzung. Der Fährmann war ein alteingessener Gothmanner und der hatte so manchen guten Angeltipp.

Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...d=0CEEQrQMwFDhk

@PF75 - ja so ein Rinderoffenstall an der Elbe war sicherlich keine so schlechte Einrichtung.

Vierkrug


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.05.2015 12:21 | nach oben springen

#538

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 21:23
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #536
Zitat von berlin3321 im Beitrag #535
@ Vierkrug: Wann machen wir uns Richtung Piperkaten auf?

MfG Berlin


Juli, wenn alles klappt.


Mal ne Frage---Ist mit Piperkaten,die Trennungslinie vom GR6 gemeint.? Unweit davon war unser letzter Postenplatz damals.


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#539

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.05.2015 21:26
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #538
Zitat von Vierkrug im Beitrag #536
Zitat von berlin3321 im Beitrag #535
@ Vierkrug: Wann machen wir uns Richtung Piperkaten auf?

MfG Berlin


Juli, wenn alles klappt.


Mal ne Frage---Ist mit Piperkaten,die Trennungslinie vom GR6 gemeint.? Unweit davon war unser letzter Postenplatz damals.



Genau !!! Da können wir gleich einen Abstecher in die Blaubeeren unternehmen.


zuletzt bearbeitet 29.05.2015 21:29 | nach oben springen

#540

RE: +Elbgrenze| Elbabschnitt| Grüne Grenze| Dömitz| Boizenburg+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.05.2015 09:57
von exDieter1945 | 228 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #529
@exDieter1945 - Dieter danke für Deinen Beitrag, den ich jetzt auch in meine "Spurensuche" einbauen kann. Ist jetzt OT, aber vielleicht kannst Du auch hierzu eine Aussage treffen bzw. einen Hinweis geben (auch per PN). Es betrifft nicht unmittelbar die Elbgrenze, sondern die GÜST Schwanheide und Büchen.
Es handelt sich hierbei um die Verhaftung und Inhaftierung einer kleinen Gruppe von SED-Funktionären in Büchen, die zur Unterstützung des Bundestagswahlkampfes der KPD in Hamburg 1953 in die BRD einreisen wollte (Bundestagswahl am 6. September 1953). Durch eine Indiskretion (man kann es auch anders bezeichnen) wurden die Mitglieder dieser Gruppe in Büchen verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Dieser Gruppe gehörte auch mein Vater an. Sie wurden nach mehrwöchiger Untersuchungshaft in Lübeck und nach Einstellung des Ermittlungsverfahrens, wieder in die DDR abgeschoben.

Gibt es diesbezügliche Hinweise zu dieser Aktion in den Archiven, Publikationen etc. ?

Vierkrug



Moin @vierkrug,
leider kann ich nicht helfen. Seit genau fünf Jahren bin ich im Ruhestand und nicht mehr im Deutschen Zollmuseum in Hamburg tätig. Ca. 30 Leitzordner mit der Chronik des Hauptzollamts Lübeck-Ost habe ich kurz vor meiner Pensionierung dem Landesarchiv Schleswig-Holstein in Schleswig übergeben. Das Hauptzollamt Lübeck-Ost war von Seiten des Zolls für die innerdeutschen Grenze zwischen der Ostsee und der Elbe zuständig.

Gruß und schönes Wochenende
Dieter


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