#261

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.04.2010 19:06
von PF75 | 3.294 Beiträge

@ Huf

Von der GK zum Bahnhof Schwanheide auf Schusters Rappen ca. 2-3 Km ,zurück mit LO damit man nicht verloren geht.


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#262

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.04.2010 19:10
von Huf (gelöscht)
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Hattet Ihr außer Urlaubsschein und WDA noch andere Berechtigungsscheine, um in die Deutsche Demokratische Tabuzone einzureisen?


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#263

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.04.2010 19:22
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Huf, so wie PF schon richtig schreibt, entweder auf Schuhsohlen hin oder als Sozius auf der ETS und zurück weit nach Mitternacht( Zugankünfte so 2-3.00Uhr früh aus Schwerin).
Ich hatte immer Umsteigezeit in Schwerin, bin Nachts vor lauter Langeweile durch die Stadt gelaufen und habe mir Schaufenster angeschaut.
In die Mitropa wollte ich nicht, weil lauter Suffköppe drinsaßen, brauchte auch Abstand zum Urlaub, der immer sehr kurz war, so maximal drei Tage in meiner Heimatstadt Leipzig.
Habe ihn aber immer eigenhändig verlängert...ist mal eine Geschichte für mein Buch...möchte also nicht weiter darauf eingehen.
Muss erstmal zum Osterfeuer mit meiner Mausi/ Schnuppel, meiner kleinen Enkelin, bis nachher und ich hoffe, ich komme nüchtern wieder. Aber das ist der Opa seiner Schnuppel schuldig, früher ohne sie sah das schon manchmal gefährlich aus.

R-M-R


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#264

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.04.2010 19:31
von Rotten (gelöscht)
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In Horst gab es grundsätzlich Kompanieurlaub.Also Hin - und Rückfahrt(Bhf.Boizenburg)mit LO.Sonderurlauber wurden mit der Pappe gefahren.Lag sicher auch daran,dass die Kompanie schon im Schutzstreifen lag.
Rotten


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#265

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.04.2010 19:34
von PF75 | 3.294 Beiträge

@ R-M-R

Bei euch wahr wohl der Wohlstand ausgebrochen von wegen Ankunft 2-3 Uhr,bei uns war glaub ich 22 Uhr der letzte zug angesagt und wenn man pech hatte gings gleich früh wieder raus an den kanten.


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#266

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.04.2010 11:09
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Guten Morgen allen im Forum und einen sehr guten Tag, an diesem Karfreitag.
PF75, was für Wohlstand? Ich lag kaum im Bett...als früh angekommener Urlauber, da spürte ich sogar als Gefreiter den schmerzhaften Griff unseres Spieß an der Schulter. Los raus....brüllte der und...egal, ob sie Urlauber waren oder nicht..."Los raus, aber hopp hopp."
So ernüchternt konnte der erste Tag "auf unserem geliebten Stab" sein. So wie heute früh, als mir meine Frau das Deckbett wegzog und brüllte...los raus, du besoffener Sack und weißt du überhaupt noch, wie du vom Osterfeuer zurückgekommen bist, mit 2,0 Promille und Schnuppel auf dem Arm?
Aber nein PF, meine Enkelin ging ja schon vorher mit der Oma und ich blieb...mein Blick ging zum Bierzelt und dann liefen meine Beine von ganz alleine los, so wie damals immer um Mitternacht in Schwerin.
So, Frauen und Männer wie geschrieben und siehe Oben.

R-M-R


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#267

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.04.2010 18:08
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Mein Freund Huf, ist deine Frage mit dieser unser " Berechtigung" der Einreise ins DDR-Gebiet damit ausreichend beantwortet?
Da war noch was, dieser Aufnäher auf der rechten oder linken Seite der Uniformjacke, auf dem Ärmel.
" Grenztruppen der DDR".
Manchmal, und ich war schon als Kind ein guter Beobachter sah ich die Blicke der Reisenden darauf...wenn man sich so durch die vollen Züge drängelte.
Ich lass sie einmal unkommentiert, ihre Blicke.

R-M-R


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#268

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.04.2010 18:26
von Huf (gelöscht)
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Na Rainer, haste wohl gestern abend einen zuviel genommen? Die Reaktion Deiner Gewerkschaftsführung halte ich für normal. Sowas kenne ich auch, kommt aber nur noch selten vor.
Hattet Ihr damals Kontakte zur Bevölkerung?


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#269

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 02.04.2010 19:21
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Huf, deine Frage kann ich nicht so gut beantworten. Nostorf war ein Nest, ein Kuhdorf und ich ein Städter. War ich mal in Boizenburg, öfters einmal alleine, so einen Sacki Nachhause gebracht oder andere Wege erledigt, so nutzte ich die Zeit, um meine Frau anzurufen.
Alle waren eigentlich immer sehr freundlich, so Kristel von der Post oder die Verkäuferin, wo ich ii ihrem Laden abtauchte, um mal zu quatschen.
Und ich war jung und blond und meine Frau war weit. Einmal, ich hatte es in einem meiner Texte geschrieben, waren wir in der Kneipe in Schwanheide im Ausgang. Es war der kürzeste Ausgang, den ich erlebt habe.
Die Gefreiten Bandmaß raus und Tische vermessen. Keine zehn Minuten später stand der LO vor der Tür und Einer brüllte " Aufsitzen".
Da saß wohl ein "Spitzel" mit im Schankraum, ein mieses Stück Dreck, so sehe ich es heute, und am nächsten Tag kam die Standpauke durch unsren Stabschef.
Der Mann konnte reden wie Adolf, da bekam selbst der Gefreite Gänsehaut. Soviel zu Autoritäten, und er war im Nachhinein betrachtet ein guter Offizier, der sich nicht auf der Nase herumtanzen ließ von uns jungen Kerlen.

R-M-R


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#270

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 01:47
von EK 81/2 | 46 Beiträge

Ich möchte zu Huf seiner Anfrage auchwas beisteuern. Im wesentlichen wurden die Fahrten zum Bahnhof vom Spieorganisiert und die erfolgte mittels LO oder P3. Und so wurde man dann auch abgeholt. Es ist aber auch vorgekommen, dass man mit dem Linienbus von Horst zum Bahnhof Boizenburg gefahren ist.
Ich hatte einige male das vergnügen nach der nachtschicht in den Urlaub oder auch mal ins kurze Wochenende zufahren. Und da bin ich dann immer mit dem Linienbus von Horst nach Boizenburg Bahnhof gefahren. Und bei der Rückkehr wurde ich dann immer vom Bahnhof abgeholt.
Es ist auch einige male vorgekomen, dass ich nach der Nachtschicht in den Alarmzug eingeplant gewesen war. Meist hatte ich glück und konnte mitjemanden tauschen, weil ich ja in den Urlaub fahren wollte. Und wie ich so schön auf den Weg von der GK zur Bushaltestelle war bekam ich dann mit dass der Alarmzug wegen Grenzalarm rausgeflogen ist.Habe mich dann immer köstlich amüsiert, ich war ja weg.Pech für den der mit mir getauscht hatte.
Die Rückfahrt aus den Urlaub zur GK waren auch immer sehr interessant gewesen. Kam ab Hagenow doch immer die Bahnpolizei durch den Zug und hat uns Grenzer geweckt damit wir nicht vergessen auch rechtzeitig auszusteigen und nicht etwa durchfahren in Richtung Büchen.


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#271

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 02:11
von Buscho (gelöscht)
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Wäre doch ne einfache Sache für einen Fluchtwilligen gewesen . Nach dem Motto Augen zu und durch , bis Büchen . Aber es gab da doch sicherlich noch einen zweiten Weckruf , so in Höhe Schwanheide .


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#272

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 09:03
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Buscho
Wäre doch ne einfache Sache für einen Fluchtwilligen gewesen . Nach dem Motto Augen zu und durch , bis Büchen . Aber es gab da doch sicherlich noch einen zweiten Weckruf , so in Höhe Schwanheide .




Da die Interzonenzüge in Schwanheide so etwa eine dreiviertel Stunde standen und von Oben bis Unten gründlich untersucht wurden, hätte das mit den "Augen zu und durch" nicht die geringste Chance gehabt!! Ich selbst hatte diesen verlängerten Aufenthalt bestimmt über 30 x mitmachen dürfen und bin einmal wegen Nichts und Wiedernichst mit den Worten: "Machen sie den Koffer zu und kommen sie mit raus!" aus dem Zug "herausgebeten" worde und konnte erst nach ca 6 Stunden in Richtung Hamburg weiterfahren: Übrigens, ich hatte keinen schlafenden Grenzer im Koffer versteckt, sondern nur ein Mecklenburger Kochbuch!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#273

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 09:37
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Guten Vormittag Buscho und auch wosch, nun war das ja so eine Sache mit den Interzonenzügen und ich denke auch nicht, das ein Grenzer sie benutzt hatte, so aus Richtung Schwerin über Hagenow nach Schwanheide.
Wenn zum Beispiel meine Frau kam bis Boizenburg, stellte die Trapo auch immer sehr genaue Fragen nach ihrem" Wohin, woher, warum und Grund ihrer Reise?" Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, ob sie damals eine schriftliche Einladung vorweisen musste, liegt Alles schon zu lange zurück.
Aber direkt am Zaun I bei Büchen, da wäre es möglich gewesen, einen fahrenden Zug zu entern, so sollte ein Soldat das im Hinterkopf gehabt haben, den all zu schnell passierten die Züge nicht diese Trennlinie zwischen Ost und West.
Der BT11 hatte zwar sehr gute Einsicht aber auf der abgewandten Zugseite, zumal dort sehr viel Wald war, auf dieser Böschungsseite hätte das schon klappen können.
Aber Buscho und Wolfgang, wir liebten doch unser Land,unsere Familie, was wollten wir da im Westen? Denn wie hatte der Franzose in diesem sehr guten Film" Apocalypse Now" so sinngemäß zum Ami gesagt: Er hatte da Etwas, das kann er mit den Händen greifen,für das lohnt es sich zu kämpfen und das lässt er auch nicht los oder überlässt es einem Anderen für einen Nasenpopel". Ups, jetzt habe ich doch " Wir" geschrieben, entschuldigt...Ich, musste es richtig heißen.

R-M-R


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#274

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 09:55
von wosch (gelöscht)
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[quote="Rainer-Maria-Rohloff"
Aber Buscho und Wolfgang, wir liebten doch unser Land,unsere Familie, was wollten wir da im Westen? Denn wie hatte der Franzose in diesem sehr guten Film" Apocalypse Now" so sinngemäß zum Ami gesagt: Er hatte da Etwas, das kann er mit den Händen greifen,für das lohnt es sich zu kämpfen und das lässt er auch nicht los oder überlässt es einem Anderen für einen Nasenpopel". Ups, jetzt habe ich doch " Wir" geschrieben, entschuldigt...Ich, musste es richtig heißen.

R-M-R[/quote]

Ja Rainer-Maria, so wie Du Dich , eigenen Angaben nach, über die ganzen Jahre am "Volkseigentum" mehr oder weniger durch gemeinen Diebstahl bereichert hattest, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu sein, ist es letztendlich folgerichtig, daß Du ganz speziell die DDR so geliebt haben mußtest. In der BRD hättest Du Dich nämlich an Privateigentum vergriffen und daß hätte man Dir dort nicht durchgehen lassen!! Ich will aber für Dich hoffen, daß Du es jetzt nicht mehr nötig hast und zumindestens in dieser Beziehung etwas ehrlicher geworden bist!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#275

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 10:19
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Alles verjährt, Wolfgang, würde jetzt ein bundesdeutscher Steuersünder sagen, sich gemütlich zurücklehnen, die Beine lang ausstrecken, mit leichtem Schmunzeln im Gesicht.
Da gibt es eine typische Handbewegung...so wirf es hinter dich, das es dich nicht belaste und du schläfst anschließend wie ein Baby. So habe ich es immer gehalten, ohne mein Glück herausfordern zu wollen.
Ob ich heute ehrlicher geworden bin, Wolfgang, eine gute Frage? Ich sag mal, ich bin älter geworden, überlege schon mal länger, wenn...
Nun hatte ich ja schon öfters sinngemäß geschrieben: Ich gab und ich nahm, ich gab also dem Staat DDR meine Loyalität, vertraute mich ihm an und nahm... das war nur gerecht.
Aber alles Geschichte, schöne Geschichte und wie hatte jetzt einmal ein ostdeutscher Schauspieler, der Peter Reuse...geschrieben, weil Buscho die Schauspieler erwähnte, also er meinte so: "Tröstlich für ihn ist der Gedanke, dass die Ostdeutschen auf jeden Fall das spannendere Leben hatten. Sie haben etwas zu erzählen, und er, Reuse erzählt es in seinen Büchern."( Zitat/Quelle, ND vom 20.April 2010)

R-M-R


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#276

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 10:40
von Rotten (gelöscht)
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Moin ans Forum,
@EK81/2,kann Dich bestätigen,man konnte auch mit dem Linienbus von Horst nach B'burg fahren.Zu meiner Zeit gab es diesen wunderbaren Ausgang(18Uhr bis nächsten Tag 12Uhr),an dem man(n)sich die Dame seiner Wahl nach B'burg einladen konnte.In dem Städtchen hatte eine Vermieterin(nach 3-wöchiger)Voranmeldung ein Zimmer frei und sorgte damit für Entspannung und (meistens)Frohsinn unter dem Grenzervolk.Preisgünstig war es allemal,10 DDR-Mark.
Und zu diesen Tete-a-tete's fuhr der Grenzer mit dem Bus.
@R-M-R,eine Einladung war dazu notwendig,ebenso ein Schreiben der Vermieterin!Ordnung musste sein und die Personenzüge nach B'burg (beispielsweise aus Schwerin kommend)wurden fast immer ab Hagenow kontrolliert.
Salve,Rotten


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#277

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 22:39
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Alles verjährt, Wolfgang, würde jetzt ein bundesdeutscher Steuersünder sagen, sich gemütlich zurücklehnen, die Beine lang ausstrecken, mit leichtem Schmunzeln im Gesicht.
Da gibt es eine typische Handbewegung...so wirf es hinter dich, das es dich nicht belaste und du schläfst anschließend wie ein Baby. So habe ich es immer gehalten, ohne mein Glück herausfordern zu wollen.
Ob ich heute ehrlicher geworden bin, Wolfgang, eine gute Frage? Ich sag mal, ich bin älter geworden, überlege schon mal länger, wenn...
Nun hatte ich ja schon öfters sinngemäß geschrieben: Ich gab und ich nahm, ich gab also dem Staat DDR meine Loyalität, vertraute mich ihm an und nahm... das war nur gerecht.
Aber alles Geschichte, schöne Geschichte und wie hatte jetzt einmal ein ostdeutscher Schauspieler, der Peter Reuse...geschrieben, weil Buscho die Schauspieler erwähnte, also er meinte so: "Tröstlich für ihn ist der Gedanke, dass die Ostdeutschen auf jeden Fall das spannendere Leben hatten. Sie haben etwas zu erzählen, und er, Reuse erzählt es in seinen Büchern."( Zitat/Quelle, ND vom 20.April 2010)

R-M-R




Komische Auffassung von Loyalität dem Staat gegenüber nachdem man ihn vorher beklaut hatte!! Von Dir möchte ich mir nicht des Nachts die Zeitung in den Briefkasten werfen lassen, eher würde ich diese abbestellen!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 21.04.2010 22:47 | nach oben springen

#278

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 22:55
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Deswegen schrieb ich ja einmal oder öfters,Wolfgang keine Ahnung mehr: Wir sind so unterschiedlich aufgewachsen. Schon mein Opa väterlicherseits hat seinen Schwiegersohn, diesen fiesen Fabrikanten zu deiner Zeit, in den fünfziger Jahren beschissen, weil er ihn, seinen Schwiegervater nicht das Gelbe unterm Nagel gegönnt hatte, obwohl er sich für ihn krumm gemacht hatte in einem Privatbetrieb mit über einhundert Werktätigen.
Der Kerl war ein Kapitalist erster Güte, wohingegen meine Fabrikantentante nach seinem Tod mit dem Herz, guter Diplomatie und klarem Kopf den Betrieb über den Sozialismus brachte.
Ich denke, Wolfgang, das steckte in den Genen bei uns in der großen Familie, dieses Geben und Nehmen.

R-M-R


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#279

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.04.2010 14:10
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von wosch

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Alles verjährt, Wolfgang, würde jetzt ein bundesdeutscher Steuersünder sagen, sich gemütlich zurücklehnen, die Beine lang ausstrecken, mit leichtem Schmunzeln im Gesicht.
Da gibt es eine typische Handbewegung...so wirf es hinter dich, das es dich nicht belaste und du schläfst anschließend wie ein Baby. So habe ich es immer gehalten, ohne mein Glück herausfordern zu wollen.
Ob ich heute ehrlicher geworden bin, Wolfgang, eine gute Frage? Ich sag mal, ich bin älter geworden, überlege schon mal länger, wenn...
Nun hatte ich ja schon öfters sinngemäß geschrieben: Ich gab und ich nahm, ich gab also dem Staat DDR meine Loyalität, vertraute mich ihm an und nahm... das war nur gerecht.
Aber alles Geschichte, schöne Geschichte und wie hatte jetzt einmal ein ostdeutscher Schauspieler, der Peter Reuse...geschrieben, weil Buscho die Schauspieler erwähnte, also er meinte so: "Tröstlich für ihn ist der Gedanke, dass die Ostdeutschen auf jeden Fall das spannendere Leben hatten. Sie haben etwas zu erzählen, und er, Reuse erzählt es in seinen Büchern."( Zitat/Quelle, ND vom 20.April 2010)

R-M-R




Komische Auffassung von Loyalität dem Staat gegenüber nachdem man ihn vorher beklaut hatte!! Von Dir möchte ich mir nicht des Nachts die Zeitung in den Briefkasten werfen lassen, eher würde ich diese abbestellen!

Schönen Gruß aus Kassel.




@Wolfgang,
nur die zeitung abbestellen ?
Gruß aus Berlin


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#280

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.04.2010 18:46
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von dein1945

Zitat von wosch

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Alles verjährt, Wolfgang, würde jetzt ein bundesdeutscher Steuersünder sagen, sich gemütlich zurücklehnen, die Beine lang ausstrecken, mit leichtem Schmunzeln im Gesicht.
Da gibt es eine typische Handbewegung...so wirf es hinter dich, das es dich nicht belaste und du schläfst anschließend wie ein Baby. So habe ich es immer gehalten, ohne mein Glück herausfordern zu wollen.
Ob ich heute ehrlicher geworden bin, Wolfgang, eine gute Frage? Ich sag mal, ich bin älter geworden, überlege schon mal länger, wenn...
Nun hatte ich ja schon öfters sinngemäß geschrieben: Ich gab und ich nahm, ich gab also dem Staat DDR meine Loyalität, vertraute mich ihm an und nahm... das war nur gerecht.
Aber alles Geschichte, schöne Geschichte und wie hatte jetzt einmal ein ostdeutscher Schauspieler, der Peter Reuse...geschrieben, weil Buscho die Schauspieler erwähnte, also er meinte so: "Tröstlich für ihn ist der Gedanke, dass die Ostdeutschen auf jeden Fall das spannendere Leben hatten. Sie haben etwas zu erzählen, und er, Reuse erzählt es in seinen Büchern."( Zitat/Quelle, ND vom 20.April 2010)
R-M-R


Komische Auffassung von Loyalität dem Staat gegenüber nachdem man ihn vorher beklaut hatte!! Von Dir möchte ich mir nicht des Nachts die Zeitung in den Briefkasten werfen lassen, eher würde ich diese abbestellen!
Schönen Gruß aus Kassel.



@Wolfgang,
nur die zeitung abbestellen ?
Gruß aus Berlin




Er nun wieder!!

Gruß aus der DDR,Greso


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