#81

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 16:17
von katerjohn | 559 Beiträge

Moin,moin....ich war in der Wendezeit als Zivielbeschäftigter im WKK Halle Neustadt beschäftigt.Habe den Uniformwechsel der Burufssoldaten dieser Einrichtung in Natur gesehen und habe mich für diese Offiziere ,Fähnriche und Uffz.geschämt.
Als ob es nicht normaleres gab und dann auch noch schön durch Halle Neustadt stolziert damit....Leider durften 98% der Leute nicht allzu lange stolz auf ihr neue Uniform sein,das WKK Halle Neustadt wurde abgewickelt und dem WKK Halle Stadt angegliedert....und mit der KWEA Halle Gründung kamen die blauen Briefe....der kurzer Wahn von einer Bundeswehrlaufbahn war Geschichte.


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
zuletzt bearbeitet 05.07.2011 16:18 | nach oben springen

#82

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 16:55
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von katerjohn
Moin,moin....ich war in der Wendezeit als Zivielbeschäftigter im WKK Halle Neustadt beschäftigt.Habe den Uniformwechsel der Burufssoldaten dieser Einrichtung in Natur gesehen und habe mich für diese Offiziere ,Fähnriche und Uffz.geschämt.
Als ob es nicht normaleres gab und dann auch noch schön durch Halle Neustadt stolziert damit....Leider durften 98% der Leute nicht allzu lange stolz auf ihr neue Uniform sein,das WKK Halle Neustadt wurde abgewickelt und dem WKK Halle Stadt angegliedert....und mit der KWEA Halle Gründung kamen die blauen Briefe....der kurzer Wahn von einer Bundeswehrlaufbahn war Geschichte.




Hast du dich für die Bundeswehruniform geschämt oder für das Verhalten der Soldaten ?


Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#83

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 17:00
von katerjohn | 559 Beiträge

Über das Verhalten der Soldaten....war ja wie schon gesagt Zivilbeschäftigter ( ohne ie ) :-))


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#84

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 17:22
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Pitti63
Mich würde mal interessieren was ihr von Offz.haltet die so einfach von heut auf morgen die NVA/GT Uniform gegen die BW Uniform getauscht haben
von: Pitti63




Hallo Pitti,
habe nicht alles gelesen - weil sich dabei meine Meinung auch nicht geändert hätte.
Jeder hat seine persönliche Einstellung dazu und nat. spielen auch familiäre Sachen eine Rolle.
Ich verurteile grundsätzlich keinen der von der NVA in die Bundeswehr wechselte.
Auch von den GT der DDR in den BGS.
Ich habe wirklich nichts gegen diese Leute, allerdings habe ich meine eigene Bezeichnung dafür - und das ist "Söldner".
Wenn ich da höre, wie viele "Offiziere" in und nach der Wendezeit Eigentum der NVA und der GT für sich in bahre Münze umgewandelt haben.............tut mir Leid, aber da könnte ich

Dann noch schön die Fahne in den Wind und weiter geht es.

Man muss aber nat. immer unterscheiden.
Ich glaube ich kann das.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#85

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 18:59
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von Pitti63
Mich würde mal interessieren was ihr von Offz.haltet die so einfach von heut auf morgen die NVA/GT Uniform gegen die BW Uniform getauscht haben
von: Pitti63




Hallo Pitti,
habe nicht alles gelesen - weil sich dabei meine Meinung auch nicht geändert hätte.
Jeder hat seine persönliche Einstellung dazu und nat. spielen auch familiäre Sachen eine Rolle.
Ich verurteile grundsätzlich keinen der von der NVA in die Bundeswehr wechselte.
Auch von den GT der DDR in den BGS.Ich habe wirklich nichts gegen diese Leute, allerdings habe ich meine eigene Bezeichnung dafür - und das ist "Söldner".Wenn ich da höre, wie viele "Offiziere" in und nach der Wendezeit Eigentum der NVA und der GT für sich in bahre Münze umgewandelt haben.............tut mir Leid, aber da könnte ich

Dann noch schön die Fahne in den Wind und weiter geht es.

Man muss aber nat. immer unterscheiden.
Ich glaube ich kann das.

Oss`n




.......meinst Du das wirklich so?
Mich trifft dies persönlich. Ich bin weder Söldner noch ein Wendehals. Fakt ist, dass gerade auch wir Berufssoldaten von unserer militärischen Führung im Stich gelassen wurden. Ich möchte jetzt nicht sagen schnöde verraten wurden, jedoch waren auf Fragen keine Antworten und jeder in der Führung war sich nur selbst der Nächste. und dies bereits zu Zeiten, als ein Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten noch nicht primär an der Tagesordnung stand, zu einer Zeit als aus den Grenztruppen der DDR der Grenzschutz der DDR wurde. Dies zu einer Zeit als es zwar keine Grenze (gesichert) mehr gab, aber es gab den Grenzschutz. Auf der einen Seite wurde teilweise versucht, den Sinn eines Grenzschutz zu kommentieren auf der anderen Seite jedoch war an eine Perspektive der noch verbliebenen Berufssoldaten nicht zu denken. Teilweise unsinnige Angebote einer "Umschulung" der Berufssoldaten konnten wirklich nicht ernst genommen werden. Erworbene Abschlusse waren nicht das Papier wert auf welchen diese bescheinigt waren.
Der Übergang eines ehemaligen Angehörigen der Grenztruppen der DDR zum Bundesgrenzschutz, war nicht so einfach. Man darf auch nicht vergessen, dass dieser Übergang nicht schlagartig verlief. Im weiteren kommt hinzu, dass der ehemalige AGT erst zum BGS gekommen ist, als es den Staat DDR nicht mehr gab. Zumindest trifft dies auf die Sicherungswache in Wilhelmshagen zu, welche erst am 03. Oktober 1990 um 02:00 Uhr die bis dahin getragene VP Uniform (vier Tage vorher erhalten) gegen den Mehrzweckanzug des BGS wechselte. Das Eingangsschild "Grenzschutz der DDR" wurde jedoch bereits am 02. Oktober 1990 gegen 23:00 Uhr abgeschraubt und das Schild "Grenzschutzabteilung Ost 2" gegen 02:30 am 03. Oktober 1990 angeschraubt wurde.
Es ist unbestritten, dass die vor dem 03. Oktober 1990 gemachten Versprechen seitens des BMI spätestens mit Ablauf des Dezember 1990 für so manchen verloschen waren.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#86

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 19:11
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Oss`n

Zitat von Pitti63
Mich würde mal interessieren was ihr von Offz.haltet die so einfach von heut auf morgen die NVA/GT Uniform gegen die BW Uniform getauscht haben
von: Pitti63




Hallo Pitti,
habe nicht alles gelesen - weil sich dabei meine Meinung auch nicht geändert hätte.
Jeder hat seine persönliche Einstellung dazu und nat. spielen auch familiäre Sachen eine Rolle.
Ich verurteile grundsätzlich keinen der von der NVA in die Bundeswehr wechselte.
Auch von den GT der DDR in den BGS.Ich habe wirklich nichts gegen diese Leute, allerdings habe ich meine eigene Bezeichnung dafür - und das ist "Söldner".Wenn ich da höre, wie viele "Offiziere" in und nach der Wendezeit Eigentum der NVA und der GT für sich in bahre Münze umgewandelt haben.............tut mir Leid, aber da könnte ich

Dann noch schön die Fahne in den Wind und weiter geht es.

Man muss aber nat. immer unterscheiden.
Ich glaube ich kann das.

Oss`n




.......meinst Du das wirklich so?
Mich trifft dies persönlich. Ich bin weder Söldner noch ein Wendehals. Fakt ist, dass gerade auch wir Berufssoldaten von unserer militärischen Führung im Stich gelassen wurden. Ich möchte jetzt nicht sagen schnöde verraten wurden, jedoch waren auf Fragen keine Antworten und jeder in der Führung war sich nur selbst der Nächste. .




Hallo,

ich wäre mit solchen Verallgemeinerungen aber auch etwas vorsichtig.

Gruß


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#87

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 19:25
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Oss`n

Zitat von Pitti63
Mich würde mal interessieren was ihr von Offz.haltet die so einfach von heut auf morgen die NVA/GT Uniform gegen die BW Uniform getauscht haben
von: Pitti63




Hallo Pitti,
habe nicht alles gelesen - weil sich dabei meine Meinung auch nicht geändert hätte.
Jeder hat seine persönliche Einstellung dazu und nat. spielen auch familiäre Sachen eine Rolle.
Ich verurteile grundsätzlich keinen der von der NVA in die Bundeswehr wechselte.
Auch von den GT der DDR in den BGS.Ich habe wirklich nichts gegen diese Leute, allerdings habe ich meine eigene Bezeichnung dafür - und das ist "Söldner".Wenn ich da höre, wie viele "Offiziere" in und nach der Wendezeit Eigentum der NVA und der GT für sich in bahre Münze umgewandelt haben.............tut mir Leid, aber da könnte ich

Dann noch schön die Fahne in den Wind und weiter geht es.

Man muss aber nat. immer unterscheiden.
Ich glaube ich kann das.

Oss`n



.......meinst Du das wirklich so?
Mich trifft dies persönlich. Ich bin weder Söldner noch ein Wendehals. Fakt ist, dass gerade auch wir Berufssoldaten von unserer militärischen Führung im Stich gelassen wurden. Ich möchte jetzt nicht sagen schnöde verraten wurden, jedoch waren auf Fragen keine Antworten und jeder in der Führung war sich nur selbst der Nächste. und dies bereits zu Zeiten, als ein Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten noch nicht primär an der Tagesordnung stand, zu einer Zeit als aus den Grenztruppen der DDR der Grenzschutz der DDR wurde. Dies zu einer Zeit als es zwar keine Grenze (gesichert) mehr gab, aber es gab den Grenzschutz. Auf der einen Seite wurde teilweise versucht, den Sinn eines Grenzschutz zu kommentieren auf der anderen Seite jedoch war an eine Perspektive der noch verbliebenen Berufssoldaten nicht zu denken. Teilweise unsinnige Angebote einer "Umschulung" der Berufssoldaten konnten wirklich nicht ernst genommen werden. Erworbene Abschlusse waren nicht das Papier wert auf welchen diese bescheinigt waren.
Der Übergang eines ehemaligen Angehörigen der Grenztruppen der DDR zum Bundesgrenzschutz, war nicht so einfach. Man darf auch nicht vergessen, dass dieser Übergang nicht schlagartig verlief. Im weiteren kommt hinzu, dass der ehemalige AGT erst zum BGS gekommen ist, als es den Staat DDR nicht mehr gab. Zumindest trifft dies auf die Sicherungswache in Wilhelmshagen zu, welche erst am 03. Oktober 1990 um 02:00 Uhr die bis dahin getragene VP Uniform (vier Tage vorher erhalten) gegen den Mehrzweckanzug des BGS wechselte. Das Eingangsschild "Grenzschutz der DDR" wurde jedoch bereits am 02. Oktober 1990 gegen 23:00 Uhr abgeschraubt und das Schild "Grenzschutzabteilung Ost 2" gegen 02:30 am 03. Oktober 1990 angeschraubt wurde.
Es ist unbestritten, dass die vor dem 03. Oktober 1990 gemachten Versprechen seitens des BMI spätestens mit Ablauf des Dezember 1990 für so manchen verloschen waren.



Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#88

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 19:26
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Man muss aber nat. immer unterscheiden.
Ich glaube ich kann das.
Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#89

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 20:06
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.

Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Was in nationales Recht umgesetzt wurde? Ja!



.........................................................................................................................

Also die "Schlußakte von Helsinki" ist zwar von Honnecker unterschrieben worden, wenn man sich als DDR-Bürger aber auf sie berufen wollte, war sie in der DDR für den "einfachen" Bürger nicht verfügbar. Mein Bruder (Diploming.-Ökonom) war nicht in der Lage 1982 in Ost-Berlin Einsicht in Diese zu bekommen. Vielleicht lag es auch nur daran daß er seinen Ing. nicht beim MfS gemacht hatte.



Entschuldige bitte meine Dreistigkeit, aber entweder schreibst Du hier erneut Stuß oder Du lügst ganz bewusst!

Ich zitiere jetzt nur für Dich einmal eine auch für Dich glaubwürdige Quelle, nämlich die Bundeszentrale für politische Bildung.

Daher wurde der Vertragstext von Helsinki auch im SED-Organ "Neues Deutschland" in voller Länge veröffentlicht und konnte somit von allen DDR-Bürgerinnen und -Bürgern gelesen werden.

Des lesens sollte ein Dipl. Ökonom ja mächtig sein und wenn er die falschen Zeitungen liest, ja dann...



Weiterhin konnte sich kein Bürger auf sie berufen da sie nur eine Absichtserklärung war und noch nicht in nationales Recht umgesetzt war. Dazu gab es auch keinerlei Zeitvorgabe und selbst dann gab es in ihr aufgeführte Ausnahmegründe. Das hatten wir hier schon ganz ausführlich abgehandelt.




..................................................................................................

Nein Feliks, Eine Dreistigkeit von Dir kann ich hier nicht erkennen, eher schon eine "Frechheit". Du unterstellst mir zu lügen und berufst dich auf die ND-Ausgabe aus dem Jahre 1975 in der der Wortlaut der Schlußakte natürlich in ganzer Länge drin stand. Ich aber berufe mich auf die Jahre 82, 83 und 84 in dem es für meinen Bruder nicht möglich war irgendwo einen Einblick in diese zu bekommen. Die 75er Ausgabe vom ND hatte er leider nicht mehr parat und die zuständigen Stellen vom Rat des Kreises bzw. anderer Organe hatten Alles mögliche versucht um ihn zu bewegen seinen Ausreiseantrag zurückzunehmen. Bei denen lag auch kein Exemplar der ND-Ausgabe in der der Wortlaut abgedruckt war. Daß ich eine Abschrift der Schußakte von Helsinki aus der Ständigen Vertretung geholt hatte ist die Wahrheit und daß mein Bruder leider keine andere Möglichkeit hatte diesen Text zu bekommen, ebenfalls. Wenn man sich heute auf die digitalisierten Ausgaben beruft möchte ich entgegenhalten daß es zum Zeitpunkt 82/84 diese Option weder im Westen und erst recht im Osten nicht gegeben hatte.
Um seinen Ausreiseantrag so formelieren zu können daß ihm die "staatlichen" Stellen nicht irgendwelche "Ungereimtheiten" unterstellen konnten, war die Beschaffung dieses Textes wichtig, denn nur so konnte er sich auf die vom Honnecker unterschriebenen Verpflichtungen berufen.
Für Deine Behauptung entweder Du schreibst hier erneut Stuß oder Du lügst ganz bewußt! spreche ich Dir hier auch im Namen meines Bruders eine Rüge aus. Auch wenn es Dir und einigen Anderen nur ein müdes Lächeln abringen wird, es war so wie ich schrieb!
Es fehlt bloß noch daß einer von Euch Tschekisten auf die Idee kommen wird zu behaupten, den Antragstellern wurde der Wortlaut der Schlußakte bzw. das ND aus dem Jahre 1975 als Hilfestellung gleich mitgegeben. Mir und meinem Bruder war davon nichts bekannt, denn dann hätte ich mir den Weg in die Ständige Vertretung ja glatt sparen können.
Und @Nostalgiker, entschuldige bitte daß ich Dir auf Dein Geschreibsel nicht direkt antworten werde. Die Zeilen an Feliks sollten auch für Dich gereicht haben.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 05.07.2011 20:09 | nach oben springen

#90

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 20:24
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@wosch, seit langem lese ich hier nur noch mit, weil ich mir deine, z.t. dümmlichen beiträge, nicht mehr antun kann. kein beitrag deinerseits ohne schienbeintreten. kleines beispiel:

Zitat von wosch
Es fehlt bloß noch daß einer von Euch Tschekisten auf die Idee kommen wird zu behaupten, den Antragstellern wurde der Wortlaut der Schlußakte bzw. das ND aus dem Jahre 1975 als Hilfestellung gleich mitgegeben.


dümmlicher gehts wirklich nicht mehr.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#91

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 20:31
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Oss`n

Zitat von Pitti63
Mich würde mal interessieren was ihr von Offz.haltet die so einfach von heut auf morgen die NVA/GT Uniform gegen die BW Uniform getauscht haben
von: Pitti63




Hallo Pitti,
habe nicht alles gelesen - weil sich dabei meine Meinung auch nicht geändert hätte.
Jeder hat seine persönliche Einstellung dazu und nat. spielen auch familiäre Sachen eine Rolle.
Ich verurteile grundsätzlich keinen der von der NVA in die Bundeswehr wechselte.
Auch von den GT der DDR in den BGS.Ich habe wirklich nichts gegen diese Leute, allerdings habe ich meine eigene Bezeichnung dafür - und das ist "Söldner".Wenn ich da höre, wie viele "Offiziere" in und nach der Wendezeit Eigentum der NVA und der GT für sich in bahre Münze umgewandelt haben.............tut mir Leid, aber da könnte ich

Dann noch schön die Fahne in den Wind und weiter geht es.

Man muss aber nat. immer unterscheiden.
Ich glaube ich kann das.

Oss`n




.......meinst Du das wirklich so?
Mich trifft dies persönlich. Ich bin weder Söldner noch ein Wendehals. Fakt ist, dass gerade auch wir Berufssoldaten von unserer militärischen Führung im Stich gelassen wurden. Ich möchte jetzt nicht sagen schnöde verraten wurden, jedoch waren auf Fragen keine Antworten und jeder in der Führung war sich nur selbst der Nächste. .




Hallo,

ich wäre mit solchen Verallgemeinerungen aber auch etwas vorsichtig.

Gruß




.............Warum? es entspricht doch der Wahrheit, dass sowohl die militärische als auch die sonstige Führung uns im Stich gelassen hat. Sich hinter Phrasen versteckt hat, Befehle welche um neun Uhr gegeben wurden bereits um zehn Uhr zurück gezogen wurden. Und ist es nicht so, dass die militärische Führung ab Juni/Juli 1990 nur noch als Fragment seiner selbst vorhanden war.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
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#92

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 20:48
von Alfred | 6.841 Beiträge

Stabsfähnrich,

siehst Du, genau dies meine ich.

Von wem sprechen wir und vom welchen Zeitraum.

Ich will Dir dies an einen Beispiel bringen.
Ich kann mich an eine Diskussion erinnern, da beschwerte sich einer, dass Generaloberst Stechbarth 1990 seine Landstreitkräfte hängen lies.

Vergessen hatte er aber, dass Stechbarth 1990 nicht mehr im Amt war, sprich der konnte in der Beziehung überhaupt nicht mehr helfen.

Wenn man Kritik anbringt, sollte man immer die Zeit und auch die Personen nennen auf die ich dies beziehe. Denn gerade in der Zeit 1989/90 gab es ja mehrere militärische Führungen. Und auch hier macht es sich immer positiv, Namen zu nennen, der wer war denn nun die militärische Führung, wo begann dies und wo hörte diese auf.
Ich war und bin nie Fan von Rundumschlägen, wie die militärische Führung, die Polizei, der BGS usw.usw.


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#93

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 22:13
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von wosch
Und @Nostalgiker, entschuldige bitte daß ich Dir auf Dein Geschreibsel nicht direkt antworten werde. Die Zeilen an Feliks sollten auch für Dich gereicht haben.



Nein wosch ich entschuldige nicht.
Deine herablassende Wortwahl nicht nur mir gegenüber, Beispiel: "Geschreibsel" was mich betrifft, lässt mich langsam zu dem Schluß kommen das Du nicht akzeptieren kannst das Du Dich auch mal irren kannst.
Das nur nebenbei.

Dein "Ausgangspunkt" für meine Antwort war Deine von Ahnungslosigkeit zeugende Behauptung das die KSZE-Akte in der DDR überhaupt nicht veröffentlicht wurde.
Ich war so nett Dir eine digitalisierte Ausgabe des NDs vom 2.8.1975 mit dem vollständigem Text selbiger zu präsentieren.
Was macht wosch?????
Er meint das 1982, 83, 84 oder wann sein studierter Bruder (Zwischenfrage: warst Du nicht auf Grund Deiner Herkunft am Besuch einer weiterführenden Schule, damit dem ablegen des Abiturs und der Aufnahme eines Wunsch-Studium vom "Verbrechersystem" ausgeschlossen? Dein Bruder durfte? Wieso? Ist nur eine Verständigungsfrage.) keinerlei Möglichkeit hatte an den Text der KSZE-Akte zu kommen.
Es ist auch eine Frechheit vom Unrechtsstaat jedem Bürger nicht alles auf dem goldenem Teller zu präsentieren.
Auf der einen Seite nach Freiheit und selbstbestimmten Bürger schreien und dann rumgreinen wenn nicht alles vom Staat gerichtet wurde.

Falls es Dir noch nicht aufgefallen sein sollte auch Heute lässt der "freiheitliche und sogenannte demokratische Staat" seine Bürger ziemlich dumm sterben wenn sie sich nicht selbst um grundlegende Dinge kümmern.

Es wird einem nun mal nichts auf dem silbernen Tablett serviert, besonders wenn es um Dinge geht in der "Staat" nicht besonders gut dasteht.
Weswegen das Geschrei; böse, böse DDR erschließt sich mir nicht.

Um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen nehme ich an das es Dir bekannt sein sollte das es in der DDR Bibliotheken und Büchereien gab.
Da wurde in der Regel erscheinende Periodika, in diesem Fall das 'ND' aufbewahrt und konnte auch ohne Probleme ausgeliehen werden.

Als Alternative bot sich auch noch ein Laden in der 'Neustädtischen Kirchstrasse, Berlin, Nähe der US-Botschaft, in der sämtliche Gesetzestexte, Veröffentlichungen etc. welche auf auf staatliche Weisung zu erscheinen hatten käuflich zu erwerben waren.

Erzähl also bitte nicht einem gelerntem DDR-Bürger wie er sich sich um etwas zu kümmern hatte und wie er an die ihn interessierenden Informationen herankam ohne seinen Bruder in die Ständige Vertretung zu schicken.

Es ist wirklich spannend zu beobachten welche Ausflüchte Du immer wieder anbringst.
Nimm es einfach sportlich wenn Dir nachgewiesen wird das Du mit Deinen Behauptungen unrecht hast und versuch nicht die gefühlte x-te abstruse Behauptung aus dem Keller zu holen um zu Beweisen das nur Du recht hast.

Um mal ins persönliche abzugleiten ich habe nichts gegen Dich, warum auch?
Nur amüsieren mich zunehmend Deine Versuche hier irgendwas zu Beweisen und prinzipiell in Widerspruch zu gehen.
Bringt Dir das irgendwas?
Das täte mich mal interessieren

Mit einen sportlichem Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#94

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 22:18
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Ich möchte es mal kurz fassen-ich habe hier so einiges gelesen.Aber ich bin der Meinung-jemand der sich entschlossen hat Offizier zu werden in irgend einer Armee --egal wo-und einen Fahneneid geschworen hat.Der sollte dazu stehen und nicht Familiengründe vorschieben-denn er wußte was er tat.Und gerade Offiziere bei den GT und der NVA--die tagtäglich ihren Untergebenen die Sache mit den Klassenfeind einbleuten.Hätte es kein 1989 gegeben würden es viele die Offizier geworden sind heute noch tun.Aber um etwas persönlicher zu werden--wenn ich auf manchen Fotos im Internet sehe--bei der Grenzöffnung wo nur Offiziere zu sehen sind die ihren Klassenfeind die Hand lächelnd reichen und uns Grundwehrdienstlern eingebleut haben--wir dürfen nicht mal grüßen da vorne am Kanten.Und plötzlich wechseln solche Leute die Seiten-- echt gesagt -als einfacher Moschkote fehlen mir die Worte-Es ist schon was dran wenn man die Fahne im Wind hängt.--Zum Schluß möchte ich mal kurz eine Frage stellen--ich weiß sie passt nicht hierher-Aber man stelle sich mal vor--ein afganischer Soldat wechselt die Seiten und tritt über zu den Taliban.Dabei erschießt er Bundeswehrsoldaten die in seinen Land als Besatzer auftreten--aber die Taliban bieten ihn mehr Sold und damit kann er seine Familie ernähren--Tut er nicht das Richtige? Oder soll er den Schrei der westlichen Welt folgen--die sagt Du wirst Fahnenflüchtig ?


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#95

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 22:31
von glasi | 2.815 Beiträge

mir fehlen die worte



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#96

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 22:37
von 94 | 10.792 Beiträge

Ich leg das jetzt mal als Zustimmungsfloskel aus.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.07.2011 22:37 | nach oben springen

#97

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 22:39
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Na ja Rostocker nun hat der durchschnittliche Offizier der NVA bei seinem "Übertritt" in der Regel keinen Genossen erschossen, von eigenen Idealen einmal abgesehen, und die NVA gab es dann ja auch nicht mehr. Von daher hinkt der Vergleich mehr als Captain Blackbeard.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 05.07.2011 22:40 | nach oben springen

#98

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 22:57
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Die Armee ist ein Organ des Staates, mit denen er seine Aufgaben erfüllt, wie die Polizei, die Schulen, die Krankenhäuser usw. usw. Alle arbeiten im Auftrage des Staates, ihm die Treue halten und dessen Gesetze befolgen. Wenn sich die Verhältnisse ändern, müssen Staatsorgane die geänderten Gesetzen beachten und der Staatsmacht weiterhin die Treue halten. Alles andere ist Hochverrat. Ich habe allerdings Verständnis für die, welche dadurch ihre Ideale aufgeben mussten.
Theo


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#99

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 23:40
von Rostocker | 7.721 Beiträge

ok stellen-wir den ehm. offzieren der nva und den gt mal die frage-war es die reine überzeugung --den staat zu dienen wozu sie sich entschlossen offizier zu werden oder stand dahinter doch der finanzelle eindruck.


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#100

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 23:48
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema gar nicht äußern,weil ich es hier schon mal irgendwo gemacht habe...manche klopfen hier kluge Sprüche und wissen gar nicht,was im Kopf eines "wirklichen" Berufssoldaten !989/90 vor sich ging

Da trennte sich auch die Spreu vom Weizen

Für die,die aus wirklicher Überzeugung Berufssoldat geworden sind brach eine Welt zusammen.Andere haben schnell ihr Hemd in den Wind gehängt,aber bald gemerkt,daß es auch nicht viel brachte

Für mich persönlich kam es nie in Frage mich beim BGS/BUWE zu bewerben

Ich habe mich gleich für eine andere Tätigkeit entschieden

Andere die ich meinte gut zu kennen,haben sich anders entschieden und sind gescheitert

Muß sicher jeder mit seinem Gewissen vereinbaren.Ich meine meins noch zu haben

und eins habe ich mir geschworen.NIE wieder politisch aktiv zu werden

Obwohl,man weiß ja nie...wenn mal die richtige Partei geboren wird?


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