#41

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 04.07.2011 22:04
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Holtenauer

Wo hast du den ganzen Stuß immer her, Feliks ?



Das Bundesministeriums der Justiz wäre hier die Quelle der Wahl. Ich bezeichne ja vieles aus diesem Hause als Stuß, aber dass Du das auch so siehst verwundert mich jetzt doch.
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/D...publicationFile





Feliks, du kannst immer so schön ablenken..


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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#42

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 04.07.2011 22:06
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Wosch,

wir sind uns ja selten einig. Aber hier ja.

Ja, es gab Personen die wollten zur Bundeswehr übernommen werden und haben sich sogar schon in Bonn Wohnungen angeschaut.

Heute wollen Sie davon nichts mehr wissen....




Alfred, gab es auch Personen vom MFS, die bei der Polizei/ Kripo anfingen/ übergingen und dann wegen Ihrer MFS- Zugehörigkeit aus dem Öffentlichen Dienst entlassen wurden?
Wenn ja, wie konnten die ehemaligen MFS’ler diesen Sprung in den ÖD überhaupt schaffen?
Was war der genaue Punkt für solch eine Entlassung aus dem ÖD?


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#43

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 04.07.2011 22:13
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Holtenauer

Zitat von Feliks D.

Zitat von Holtenauer

Wo hast du den ganzen Stuß immer her, Feliks ?



Das Bundesministeriums der Justiz wäre hier die Quelle der Wahl. Ich bezeichne ja vieles aus diesem Hause als Stuß, aber dass Du das auch so siehst verwundert mich jetzt doch.
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/D...publicationFile





Feliks, du kannst immer so schön ablenken..





Tja Holti, gelernt ist gelernt. Feliks kann das...

Grüße aus dem Schwentinetal, auch für Dich Feliks.

PS. Es gibt Schwentinetal und Schwentinental, nur mal so für den der suchen sollte...


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 23:21 | nach oben springen

#44

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 04.07.2011 22:52
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Holtenauer

Wo hast du den ganzen Stuß immer her, Feliks ?



Das Bundesministeriums der Justiz wäre hier die Quelle der Wahl. Ich bezeichne ja vieles aus diesem Hause als Stuß, aber dass Du das auch so siehst verwundert mich jetzt doch.
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/D...publicationFile




Feliks, Du hast eine kleine Frage "übersehen"....
Hol doch mal raus , was euer untergegangende Staat alles unterschrieben hat. Hast DU danach immer gehandelt ?!


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#45

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 04.07.2011 23:43
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Was in nationales Recht umgesetzt wurde? Ja!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#46

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 00:37
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Was in nationales Recht umgesetzt wurde? Ja!



Auch Unterschrieben wurde @ Feliks?


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#47

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 06:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Grundlage für das Handeln staatlicher Organe sind die nationalen Gesetze und Rechtsvorschriften, dies ist heute nicht anders!
Es würde mich überraschen wenn Du dies anders in Erinnerung hättest.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 05.07.2011 06:19 | nach oben springen

#48

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 06:55
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Zitat von Manfred B.

Zitat von Holtenauer

Zitat von Feliks D.

Zitat von Holtenauer

Wo hast du den ganzen Stuß immer her, Feliks ?



Das Bundesministeriums der Justiz wäre hier die Quelle der Wahl. Ich bezeichne ja vieles aus diesem Hause als Stuß, aber dass Du das auch so siehst verwundert mich jetzt doch.
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/D...publicationFile





Feliks, du kannst immer so schön ablenken..





Tja Holti, gelernt ist gelernt. Feliks kann das...

Grüße aus dem Schwentinetal, auch für Dich Feliks.

PS. Es gibt Schwentinetal und Schwentinental, nur mal so für den der suchen sollte...




Moin Manfred, wenn du in Schwentinental wohnen würdest. würd ich dich ja glatt besuchen
und ... es lohnt nicht zu diskutieren


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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#49

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 07:14
von sortca52 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Grundlage für das Handeln staatlicher Organe sind die nationalen Gesetze und Rechtsvorschriften, dies ist heute nicht anders!


Wenn sich die staatlichen Organe in der DDR samt und sonders immer strikt und ohne Ausnahme an alle nationalen Gesetze und Rechtsvorschriften gehalten hätten............. dann wäre manchem so manches Leid erspart geblieben.
Aber wie´s so ist : Wenn das Wörtchen WENN nicht wäre........


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#50

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 07:35
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Sicherlich wirst Du diese Aussage auch belegen können? Aber bitte nicht wieder mit rechtlichen Grauzonen die von allen GD dieser Welt genutzt werden.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#51

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 08:00
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich seh in diesem speziellen Fall überhaupt kein Problem.
Als Soldat dient man seinem Land. In welchem die Regierung gewechselt hat. Mehr nicht. Es bleibt trotzdem das gleiche Land, die gleichen Bürger, das gleiche Ziel. Hiermit ist der Schutz der Heimat gemeint, der Schutz der Bürger, Schutz von Leben, Gesundheit, Rechten und Eigentum. Daran ändert sich nichts, nur weil Brötchengeber und Uniform wechseln.
Natürlich ist der politische Rahmen ein Problem im Empfinden der Leute. Hat doch der Feind gesiegt und verlangt nun Dienst und Treue. Das ist freilich schwierig für Menschen, die sich politisch sortieren. Es wäre umgekehrt nicht anders gewesen. Da kann ich verstehen, wieso mancher nicht mitkann. Warum aber muss dies zum Prinzip für alle gemacht werden?
Für den, der das Tragen von Uniform und Zubehör lediglich als Beruf an sich sieht, ist es komplett egal. Da gilt sowieso nur die Loyalität gegenüber dem, dem man unterschrieben oder geschworen hat. Sonst nichts, abgesehen von Recht und Gesetz. Warum sollte ich in einer Welt, wo sowieso jeder sehen muss wo er bleibt, jemandem vorschreiben, für wen er arbeitet? Wer da meckert, möchte doch bitte erst mal diese Leute unterhalten im Sinne von bezahlen!


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#52

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 08:11
von Alfred | 6.841 Beiträge

S 51,


In der DDR verhielt es sich ja wohl etwas anders, als wenn nur die Politik nach einer Bundestagswahl gewechselt hat.
Wie haben sich einige gegenüber den „alten“ Angehörigen der NVA verhalten, dies war zum Teil schon nicht sehr eigenartig, um es vorsichtig zu formulieren. Das ging unter Eppelmann los und setzte sich nach dem 3. Oktober fort.
S51, wenn ich als Angehöriger der NVA sehe, wie der neue Dienstherr mit meinen ehemaligen und anderen „Schutzbefohlenen“ umgeht, diese mit zig Strafverfahren und Knast empfängt, dann ist dies schon was anderes als wenn nur die Uniform gewechselt wird.


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#53

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 08:41
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Alfred
...In der DDR verhielt es sich ja wohl etwas anders, als wenn nur die Politik nach einer Bundestagswahl gewechselt hat.
...



Auch der Soldat heute hat keine Sicherheit, dass nach einer wie auch immer ausgegangenen Wahl eine andere Regierung seinen früheren Einsatz nicht doch als Straftat begreift (Kosovo und Afghanistan zum Beispiel) und ihn deshalb später verfolgt. Spätestens seit der Verfolgung der Ex-Grenzer gibt es keine derartige Sicherheit mehr. Wer sich darüber amüsiert möge bitte darüber nachdenken, was geschähe, wenn die Bundesrepublik in einigen Jahrzehnten durch Wahlen ganz legal zum islamischen Gottesstaat würde?
Ja, du hast politisch gesehen recht. Doch was ändert das daran, das das Land bleibt, die Bürger bleiben aber eben doch nur die Staatsform wechselt mit allen politischen und rechtlichen Folgen? Warum sollen deshalb jene, die nicht verfolgt wurden, ein Problem mit ihrem Dienst haben? Man muss doch nicht dienen, man kann!
Wenn ich mich nicht anständig behandelt fühle, kann ich tschüß sagen. Das kann ich nur dann nicht, wenn ich bereits unterschrieben habe. Wenn ich tschüß sage, kann ich doch dem anderen, der dies nicht tut, keine Vorwürfe machen. Es war doch meine Entscheidung!


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#54

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 09:20
von Alfred | 6.841 Beiträge

S 51,

dies ist meine Auffassung, die keiner teilen muss.

Ich habe hier nicht vor einige Erlebnisse aus der Zeit 1989/90 auszuwalzen. Du darfst mir aber abnehmen, dass es da Dinger gab, die sind auch heute nicht zu glauben. Es gab Untersuchungsausschüsse die sprachen Personen schuldig und haben nicht 1 x mit den Angeschuldigten selbst gesprochen, damit der sich selbst zu den gemachten Vorwürfen äußern konnte und einiges mehr.

Und man sollte immer bei der Wahrheit bleiben. Ich bin ja gern bereit zwischen Soldat , Unteroffizier und Offizier zu unterscheiden.
Bei den Offizieren dürften über 90% auch in der Partei gewesen sein, allen wurde in entsprechenden Abständen immer ein klarer Klassenstandpunkt bestätigt und die Freundschaft zum großen Waffenbruder. Na jeden ist bekannt, was hier gemeint ist.

Und wenn ich dann von einen Tag auf den anderen die Uniform der NVA mit der der Bundeswehr tausche, jeden seine Sache.
Ich bin auch der Überzeugung, dass dies einige Verantwortlich der Bundeswehr mit einen leicht misstrauischen Blick gesehen haben.

Aber wie bereits geschrieben, dies muss jeder mit sich und seinen Gewissen ausmachen.


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#55

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 09:43
von Polter (gelöscht)
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Selbstverständlich war es die Entscheidung eines Jeden, der durfte und konnte, den Wandel/Wechsel zu vollziehen. War es aber nur ein
Wechseln der äußeren Bekleidung? In Deutschland bestimmt. In den anderen Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes ist es den
Berufssoldaten bestimmt leichter gefallen. Es blieb ihr Land z.B. Polen, Ungarn und Rußland. Sie konnten ihre Motive zur Verteidigung ihres Vaterlandes viel leichter über den Wandel der Staatsform retten. Ich denke im Osten war es anders. Im Osten war der Berufssoldat
eine maßgebliche Stütze des Regimes. Ob es dem Einzelnen im Rückblick paßt oder nicht. Den Fleck kann er nicht von seiner Weste
tilgen. Damit muß auch jeder leben. Ich stelle mir nur die Frage nach der Glaubwürdigkeit. 5, 10 und mehr Jahre hat er als großer oder kleiner Chef dem Regime gedient. Da hat er auch manche Ansprache vor den Mannschaften gehalten. Im Brustton der Überzeugung.
Ist geschult und ausgebildet worden entsprechend der Militärdoktrin. Er war bereit, seine Soldaten für den Osten im sogenannten Ernstfall im schlimmsten Fall in den Tod zu schicken. Für den Osten. Nun, da habe ich die Schwierigkeiten mit dem inneren Wandel.
Oder war ein solcher Wandel nicht nötig?


zuletzt bearbeitet 05.07.2011 09:45 | nach oben springen

#56

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 10:01
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Alfred
... Es gab Untersuchungsausschüsse die sprachen Personen schuldig und haben nicht 1 x mit den Angeschuldigten selbst gesprochen, damit der sich selbst zu den gemachten Vorwürfen äußern konnte und einiges mehr...
... allen wurde in entsprechenden Abständen immer ein klarer Klassenstandpunkt bestätigt und die Freundschaft zum großen Waffenbruder. Na jeden ist bekannt, was hier gemeint ist.

Und wenn ich dann von einen Tag auf den anderen die Uniform der NVA mit der der Bundeswehr tausche, jeden seine Sache.
Ich bin auch der Überzeugung, dass dies einige Verantwortlich der Bundeswehr mit einen leicht misstrauischen Blick gesehen haben.
... dies muss jeder mit sich und seinen Gewissen ausmachen.



Mal ehrlich bitte, waren diese Willküraktionen nicht auch ein Produkt unserer eigenen Praxis von "die Partei hat immer recht"? Haben wir nicht auch viel zu oft politische Interessen fast so wie die BILD nur anders herum vor das Recht gestellt? So das dies bei uns schon Gewohnheit war? Die haben nichts anderes gemacht, als gar nicht selten früher in Parteiversammlungen mit vermuteten oder tatsächlichen Abweichlern geschah. War das nicht unsere eigene Pille? Waren das nicht unsere eigenen "Helden"?
Damit heiße ich das nicht gut. Beileibe nicht. Es bleibt Willkür! Immerhin bin auch ich nicht gegangen, ich wurde gegangen. Nach wie vor gibt es Bereiche, von denen ich nicht einen Auftrag annehme, egal, was geboten wird.
Aber trotzdem muß ich eingestehen, dass ich in einem solchen Fall zu DDR-Zeiten auch nicht die Spur einer Chance gehabt hätte mich zu wehren, von sonstigen Folgen ganz abgesehen. Ganz anders diesmal.
War der "Klassenstandpunkt" nicht doch so etwas wie eine Religion? Was sagte Lenin über Religion?
Und als sie krachen ging, diese R.../ dieser Klassenstandpunkt, wo blieb dann das Recht? Hatten wir in der Mehrzahl doch gelernt und verinnerlicht, das es zweitrangig war! Wen wundert ´s, dass dies so endete?

Es gab höchstwahrscheinlich auch beim ehemaligen Gegner richtig krachende kalte Krieger. Wohl auf der mittleren Ebene, also jener, die direkt gegen uns angetreten wären, eher als sonstwo. Doch wenn ich an die Wendezeit zurückdenke, als ich bei der Berliner Polizei in Lichtenberg war, will mir keiner recht einfallen. Da gab es Schichtleiter, mit denen hat es richtig Krach gegeben. Weil sie dachten, sie müßten mir das Einmaleins noch mal erklären. Den hat man sicher auch draußen gehört. Das hätte ich mir mal früher einfallen lassen sollen - oh je! Aber wenn Ruhe eingekehrt war und sie merkten, dass mitunter eben nicht der Ossi Unrecht hatte, war wieder gut.
Unser Teamleader "Sascha" war ein echter Zehlendorfer. Am Anfang hat er uns wohl irgendwo zwischen Urmensch und Hiwi eingeordnet. Als er jedoch merkte, dass ich nicht nur meine Kunden kannte sondern deren einzige Beschwerde über mich ein "Nicht schon wieder" war, das ich nicht nur die Gesetze kannte sondern eine Pistole problemlos während der Fahrt bedienen oder auseinandernehmen und zusammensetzen konnte, wurde das ein richtig gutes Arbeiten miteinander.
Da spielte sicher eine Rolle, dass ich mit offenen Karten spielte, so dass später keiner überrascht wurde. Es war mein Fehler, das ich diese Behörde an sich anders behandelt habe, eben wie zu DDR-Zeiten.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#57

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 10:12
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Polter
...Er war bereit, seine Soldaten für den Osten im sogenannten Ernstfall im schlimmsten Fall in den Tod zu schicken. Für den Osten. Nun, da habe ich die Schwierigkeiten mit dem inneren Wandel.
Oder war ein solcher Wandel nicht nötig?



Falsch, sorry! Wir hätten niemanden in das Feuer geschickt und wären nicht hineingegangen "für den Osten". Wir hätten für die "Freiheit" und gegen den "Aggressor" gekämpft! Kommt bekannt vor? Ulkig, nicht?
Das war lediglich eine Frage der Sichtweise. Als diese sich wegen der politischen Großwetterlage änderte, war der Aggressor verschwunden und mit der Freiheit war das plötzlich auch so ein Ding. Das ist wie mit den Heuhaufen auf der Brücke. Entscheiden muss sich das Tierchen, solange mehr als einer da sind. Falls er nicht beide verknuspert. Das wäre dann natürlich charakterlos. Gibt es nur noch einen Haufen, ist die Entscheidung relativ leicht.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#58

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 10:20
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Was in nationales Recht umgesetzt wurde? Ja!



.........................................................................................................................

Also die "Schlußakte von Helsinki" ist zwar von Honnecker unterschrieben worden, wenn man sich als DDR-Bürger aber auf sie berufen wollte, war sie in der DDR für den "einfachen" Bürger nicht verfügbar. Mein Bruder (Diploming.-Ökonom) war nicht in der Lage 1982 in Ost-Berlin Einsicht in Diese zu bekommen. Vielleicht lag es auch nur daran daß er seinen Ing. nicht beim MfS gemacht hatte. Bevor jetzt wieder Jemand schreibt daß ich "Stuß" schreiben würde möchte ich erzählen wie wir trotzdem an dieses "Papier" rankamen, damit er sich bei seinem Ausreiseantrag darauf berufen konnte: Ich besorgte es für ihn anläßlich eines Tagesbesuches in OB aus der ständigen Vertretung der BRD in der Hannoverschen Straße.
Schönen Gruß aus Kasserl.


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#59

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 10:25
von turtle | 6.961 Beiträge

Eigentlich dürfte ich hier nicht mit schreiben, da ich nicht einmal bei der Heilsarmee war! Nach meiner Haftentlassung damals war ich erst einmal nicht würdig das Ehrenkleid zu tragen. So oder in etwa wurde es mir das gesagt. Nein Böse war ich nicht darüber, meinen Wunsch dazu als Gakl . hätten sie bestimmt nie zugestimmt. Um ehrlich zu sein .wusste ich damals nicht was ein Gakl. ist. Ja warum ist man Soldat ,die Meisten waren es bestimmt durch die Wehrpflicht. Wieder andere wollten bewusst Berufssoldat werden. Viele davon waren bestimmt davon überzeugt das richtige zutun um ihre Heimat die DDR zu schützen und zu dienen. Sicherlich gab es aber auch die auf welche eine Uniform magische Anziehungskraft hatte. So meine Uniform kann schon was her machen. Es soll auch Frauen geben auf die eine Uniform anziehend wirkt. Soldat sein hat doch etwas Männliches. sogar die Gefahr in die man sich begeben kann hat mitunter für einige seinen Reiz. Die Fremdenlegion zieht immer noch viele an, freilich auch welche mit dunkler Vergangenheit. Trotzdem Soldat sind sie auch in der Legion, obwohl es da nicht unbedingt um ihre Heimat geht. Es gibt so viele Gründe warum jemand Soldat ist. So viele Gründe es gab nach der Wende die Uniform oder den Dienst beim „Klassenfeind“ zu verweigern, gab es genauso so viel Gründe deren Uniform anzuziehen ,wie es viele Gründe gab Soldat zu werden. Es gab ein neues Vaterland den man dienen konnte.
Man hatte nichts anderes gelernt und musste außerdem die Familie ernähren. Man hatte erkannt das die alten Ideale doch viele Fehler hatten. Ich persönlich verstehe die ,die nicht in die Bundeswehr wollten aber auch die die in der anderen Uniform weiter dienen wollten, warum auch immer. Persönliche Gründe hatten alle. Nun nagelt mich bitte nicht damit fest das einige sowieso keine Chance hatten übernommen zu werden. Ich war eben nie Soldat, und musste mich damit nicht befassen. Wandel hin Wandel her. Ich sehe keinen Wandel nur ein weiterleben Gründe für pro und kontra gab es viele!
Gruß Peter (turtle)


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#60

RE: Wandel

in Grenztruppen der DDR 05.07.2011 10:29
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@wosch, seit langem lese ich hier nur noch mit, weil ich mir deine, z.t. dümmlichen beiträge, nicht mehr antun kann. kein beitrag deinerseits ohne schienbeintreten. kleines beispiel:

Zitat von wosch
Vielleicht lag es auch nur daran daß er seinen Ing. nicht beim MfS gemacht hatte. ]

dümmlicher gehts wirklich nicht mehr.

das mit der ksze-akte wurde hier im forum bereits -zig mal durchgekaut. auch auf deine jetzt erneut aufgeworfenen scheinfragen hatte damals @feliks d. umfangreich geantwortet. stichwort: ratifizierung.

gerne kannst du nach der erschöpfenden diskussion in diesem tread das selbe thema erneut im nächsten jahr hier aufs trapez bringen.


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