#21

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 09:13
von ddr-bürger (gelöscht)
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"Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig" ist falsch. Die Aussage Ostdeutsche werden zweitklassig behandelt ist richtig.

Ich fühle mich nicht zweitklassig, ich kenne meine Fähigkeiten und weiß diese auch zu nutzen. Nicht nur durch die Lohnungerechtigkeit werden Ostdeutsche als zweitklassige Mitbürger abgestempelt. Diese Lohnunmgleichheit ist Flächendeckend durch Tarife abgesegnet.

Rentenansprüche und auch Ausbildungen wurden teilweise nicht anerkannt, die Vergangenheit wird versucht zu verunglimpfen bzw. in der Versenkung verschwinden zu lassen. Die Themen wurden hier schon oft angesprochen (z.B. FDJ Symbolik, Grab von Walter Ulbricht, die ewige Unrechtsstaat Diskussion und, und).

Versuche in dieser Richtung sind doch ein Indiz für eine Ungleichbehandlung. Man versucht eine Vergangenheit zu dämonisieren um die reale Gegenwart "aufzuhübschen", das geht auch in Richtung "zweiter Klasse"


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#22

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 09:41
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #18
Zitat von Hackel39 im Beitrag #17

Für eine Privatperson entscheidet sich der Aufstieg in die Erste Klasse vorrangig über die Bereitschaft, einen beruflichen Korridor zu verlassen, da sind niemandem Grenzen gesetzt.



Hackel, meiner Meinung nach ist es die faslche Frage.

Die Frage ist eher , wer gibt die Verantwortung auf, wenn er den Durchblick hat.

Z.B. ein Pflegedienstleiter, der für 40 ältere zum meist demenze Menschen auf einer Pflegestation verantwortlich ist?

Ich habe die größte Hochachtung vor den Menschen, die sich die Frage nach der "ersten Klasse" nie stellen.

Und ich möchte an dieser Stelle auch keinen Vergleich zur DDR. Das ist nämlich eines der dunklesten Kapitel in unserer Geschichte.

LG von der grenzgangerin





Es sind aber nun mal zwei Gleise, das eine sind die Wirtschaftskennziffern der neuen Bundesländer als Gradmesser für die Angleichung und das andere das Menschenrecht auf freie Entfaltung des Einzelnen und hier hat es der ostdeutsche Starter mit Wirtschaftskartellen und Milliardenerben zu tun, die ihn als potentiellen Aufsteiger genauso plattmachen würden wie einst westdeutsche Konzerne mit ihrer Vertriebssystemen und kurzzeitigen Kampfpreisen die Treuhandkombinate.
Der Aufstieg im Kleinen ist ohne Frage machbar, ich selbst lebe faktisch seit 2005 in finanzieller Freiheit ohne in Lotto gewonnen, geerbt oder betrogen zu haben, allein durch die Chancen, die mir das System gibt, also dieses Gleis ist intakt - das andere ist das Problem, es ist nicht für die Überholung ostdeutscher ambitionierter Teilnehmer am großen Spiel um die Millionen hergerichtet, erst wenn das für alle Teilnehmer des Wirtschaftslebens freigegeben wird, werden wir im Osten auch keine Finanzhilfen mehr brauchen.
Erst die Ansiedlung großer Unternehmen verwischt die Abteilgrenzen zwischen erster und zweiter Klasse.
Liebe Grenzgängerin, ich weiß daß der Kapitalismus nur die Zweite Qualität ist, es gibt bessere Systeme zu denen der Mensch so wie er ist eben nicht qualifiziert ist und daher müssen wir aus den vorhandenen Bedingungen das beste herausholen und dazu gehört ein gerecht organisiertes Unternehmertum und das war eigentlich mein Ansatz.



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#23

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 09:55
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Hallo miteinander,

2 Erlebnisse von mir dazu:

Nürberg 1990 (oder 91) , jobnomade im Vorstellungsgespräch vor irgendsoeinem Chef irgendeines kleinen Zeitarbeitsunternehmen:

Chef: "ach übrigens, bringen Sie mir noch bitte den Nachweis über die Gleichstellung ihres Berufabschusses mit den bundesdeutschen Hochschulen, dann reden wir weiter,,,, blablabla"

Jobnomade: stammelnd "jaja, klar.." - mit einem Diplom der TU Dresden im Fach Informationstechnik, 1977.
Anmerkung: Die Abschlüsse der TU Dresden wurden in den Jahren zuvor immer in der alten BRD anerkannt, es war eine jener ostdeutschen Hochschulen, die über allen Zweifen stand, was die Qualität der Ausbildung betraf. Das ist wohl auch heute noch so. Aber, was versucht man nicht alles, um den Preis zu drücken..
Nein - jobnomade hat diesen Nachweis der Gleichstellung nicht bescheinigen lassen hat auf ein 2.Gespräch stillschweigend verzichtet.


.................Jahre später.............................

jetziger Arbeitsort, angesehener Mittelständler, Vorstellungsgespräch Anfang 2009:

Entwicklungsleiter, kurz vor seinem Ruhestand:
"na dann - herzlich Willkommen, Herr jobnomade - da ich aus Ihrer Vita gelesen habe, dass Sie an der TU Dresden diplomiert haben - kennen sie sicher diese Bücher ?" - und er weist mit der Hand auf eine Reihe Lehrbücher im Regal von meinen alten Professoren: Lunze, Möschwitzer, Vielhauer....

Nach ca. 2 Stunden netten Gesprächs stellte er mir die Frage nach den Gehaltsvorstellungen, ein paar Tage später hatte ich ein akzeptables Vertragsangebot im Briefkasten.

Wie fühle ich mich heute ?
ganz ehrlich: Als Deutscher 1.Klasse mit ostdeutschen Wurzeln, auf die ich stolz bin !!

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
CASI, Gert, Udo, Hackel39 und GKUS64 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.08.2013 10:02 | nach oben springen

#24

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 10:25
von Gert | 12.368 Beiträge

also ich hatte ja als Einzelperson die gleichen Probleme, wie sie 1989 und folgende Jahre viele DDR Bürger hatten, was die Eingliederung in die Bundesrepublik angeht.

1.Schulzeugnis der DDR, Stadt Erfurt 10. klassige POS ( hatte ich auf der Abendschule in Erfurt mühsam neben meiner Lehre erworben ) wurde ohne Diskussionen anerkannt. ( Hätte eine Fachschule für Ingenieurwesen damit besuchen können, habe aber einen anderen Weg der Fortbildung entschieden )
2. Gesellenbrief aus der DDR wurde ohne Diskussionen hier anerkannt
3. Rente - ich habe mein SV Buch aus der DDR 1975 an die damalige BfA , heute Deutsche Rentenversicherung in Berlin, gesandt mit der Bitte, diese Daten für meine Rentenversicherung aufzunehmen. Wurde nach einigen Wochen klaglos bestätigt. Selbst die letzte Eintragung wegen der Flucht ( Geheimhaltung ) nicht abschließend eingetragen, wurde aufgrund meiner Aussage und Erklärung bis zum letzten Tag übernommen. Auch NVA Wehrdienst wurde so gestellt, als wäre ich zum Wehrdienst bei der BW gewesen.
4) Bin bei keiner Bewerbung irgendwie benachteiligt oder blöd angequatscht worden. Keinerlei Diskriminierungen erlebt.

Ich kann von solchen Benachteiligungen, wie sie hier berichtet werden, nichts bestätigen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#25

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 11:04
von Gohrbi | 575 Beiträge

...ungleiche Behandlung? Als der Übergang zur Bw im Gange war und wir noch nicht so richtig wußten was nun wird......
habe ich mich auch bei einer Firma beworben, die in ganz D aktiv ist. Zu meinem nicht anerkannten FS Ing. (als Fä)
sagten sie nichts weiter, nur ich sei für diese Stelle (Wartungsmonteur) überqualifiziert. Sie stellten mir aber eine
Beschäftigung als Teamleiter in Aussicht. Ausbildungsqualifikationen und Tätigkeiten in Leitung von Personen hatte ich
und auch die Arbeiten als Werkstattchef wurden ohne Zweifel angenommen.
Da sich aber der Wechsel zur Bw für mich als zukunftsweisend (BS) erwies, sagte ich dort ab.

Rentenzeiten/Ausbildungszeiten wurden von der BfA übernommen, ohne Diskussionen.

Meine Tätigkeit und erworbene Fähigkeiten wurden von der Bw auch anerkannt....Wurde gleich nach der Übernahme
als Crewchief eingesetzt und beim Wechsel in die "verbrauchten" Länder wurde ich noch während meiner Ausbildung
wieder Crewchief. Da hat mich keiner schräg angemacht und wurde als Chief anerkannt.

Von "zweitklassig" kann ich nicht reden. Obwohl ich einige, auch in der Verwandtschaft kenne, die "zweitklassig" sind
und es so auch wollen..... Ich bin auch nach wie vor der Meinung, wer was erreichen will, der schafft das auch.
Eine Flexibilität wie eine Eisenstange ist da die falsche Eigenschaft.
Auch meine Kinder (zur Wende 14/7) sind voll im Leben. Hotelfach / Fernsehen.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.08.2013 11:05 | nach oben springen

#26

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 11:06
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #24
also ich hatte ja als Einzelperson die gleichen Probleme, wie sie 1989 und folgende Jahre viele DDR Bürger hatten, was die Eingliederung in die Bundesrepublik angeht.

1.Schulzeugnis der DDR, Stadt Erfurt 10. klassige POS ( hatte ich auf der Abendschule in Erfurt mühsam neben meiner Lehre erworben ) wurde ohne Diskussionen anerkannt. ( Hätte eine Fachschule für Ingenieurwesen damit besuchen können, habe aber einen anderen Weg der Fortbildung entschieden )
2. Gesellenbrief aus der DDR wurde ohne Diskussionen hier anerkannt
3. Rente - ich habe mein SV Buch aus der DDR 1975 an die damalige BfA , heute Deutsche Rentenversicherung in Berlin, gesandt mit der Bitte, diese Daten für meine Rentenversicherung aufzunehmen. Wurde nach einigen Wochen klaglos bestätigt. Selbst die letzte Eintragung wegen der Flucht ( Geheimhaltung ) nicht abschließend eingetragen, wurde aufgrund meiner Aussage und Erklärung bis zum letzten Tag übernommen. Auch NVA Wehrdienst wurde so gestellt, als wäre ich zum Wehrdienst bei der BW gewesen.
4) Bin bei keiner Bewerbung irgendwie benachteiligt oder blöd angequatscht worden. Keinerlei Diskriminierungen erlebt.

Ich kann von solchen Benachteiligungen, wie sie hier berichtet werden, nichts bestätigen.





Hallo Gert -
der kleine Unterschied, wenn ich mal anmerken darf:

Du bist 1965 Bundesbürger geworden, 4 Jahre nachdem die Mauer gebaut wurde - ich 1990.
Wieviele Ostdeutsche sind 1965 auf den (westdeutschen) Arbeitsmarkt gekommen und wie viele 1990 ?
Na, rate mal....

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#27

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 11:28
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #26
Zitat von Gert im Beitrag #24
also ich hatte ja als Einzelperson die gleichen Probleme, wie sie 1989 und folgende Jahre viele DDR Bürger hatten, was die Eingliederung in die Bundesrepublik angeht.

1.Schulzeugnis der DDR, Stadt Erfurt 10. klassige POS ( hatte ich auf der Abendschule in Erfurt mühsam neben meiner Lehre erworben ) wurde ohne Diskussionen anerkannt. ( Hätte eine Fachschule für Ingenieurwesen damit besuchen können, habe aber einen anderen Weg der Fortbildung entschieden )
2. Gesellenbrief aus der DDR wurde ohne Diskussionen hier anerkannt
3. Rente - ich habe mein SV Buch aus der DDR 1975 an die damalige BfA , heute Deutsche Rentenversicherung in Berlin, gesandt mit der Bitte, diese Daten für meine Rentenversicherung aufzunehmen. Wurde nach einigen Wochen klaglos bestätigt. Selbst die letzte Eintragung wegen der Flucht ( Geheimhaltung ) nicht abschließend eingetragen, wurde aufgrund meiner Aussage und Erklärung bis zum letzten Tag übernommen. Auch NVA Wehrdienst wurde so gestellt, als wäre ich zum Wehrdienst bei der BW gewesen.
4) Bin bei keiner Bewerbung irgendwie benachteiligt oder blöd angequatscht worden. Keinerlei Diskriminierungen erlebt.

Ich kann von solchen Benachteiligungen, wie sie hier berichtet werden, nichts bestätigen.





Hallo Gert -
der kleine Unterschied, wenn ich mal anmerken darf:

Du bist 1965 Bundesbürger geworden, 4 Jahre nachdem die Mauer gebaut wurde - ich 1990.
Wieviele Ostdeutsche sind 1965 auf den (westdeutschen) Arbeitsmarkt gekommen und wie viele 1990 ?
Na, rate mal....

Gruss Hartmut





Hartmut deiner Bewertung stimme ich nuir insofern zu, dass ich 1965 einen anderen Arbeitsmarkt antraf als ihr 89. Ich stimme nicht zu bei der Bewertung von Abschlüssen, Zeugnissen, Rentenanwartschaften usw. Da muss 1989 das gleiche Recht gelten wie 1965. Insofern sind die Aussagen, die hier über Nichtanerkennung von Rentenanwartschaften gemacht wurden, nicht glaubwürdig.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#28

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 11:35
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #21
"Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig" ist falsch. Die Aussage Ostdeutsche werden zweitklassig behandelt ist richtig.

Ich fühle mich nicht zweitklassig, ich kenne meine Fähigkeiten und weiß diese auch zu nutzen. Nicht nur durch die Lohnungerechtigkeit werden Ostdeutsche als zweitklassige Mitbürger abgestempelt. Diese Lohnunmgleichheit ist Flächendeckend durch Tarife abgesegnet.

Rentenansprüche und auch Ausbildungen wurden teilweise nicht anerkannt, die Vergangenheit wird versucht zu verunglimpfen bzw. in der Versenkung verschwinden zu lassen. Die Themen wurden hier schon oft angesprochen (z.B. FDJ Symbolik, Grab von Walter Ulbricht, die ewige Unrechtsstaat Diskussion und, und).

Versuche in dieser Richtung sind doch ein Indiz für eine Ungleichbehandlung. Man versucht eine Vergangenheit zu dämonisieren um die reale Gegenwart "aufzuhübschen", das geht auch in Richtung "zweiter Klasse"




es war ein Unrechtsstaat, da fällt die Beweisführung nicht schwer. Insofern gibt es auch nichts zu dämonisieren, denn faktisches braucht keine Dämonisierung, es entlarvt sich von selbst Darum wurde dieser Staat auch binnen Wochen von Milliionen Bürgern hinweggefegt und sie wollen ihn bestimmt nicht wieder haben. Da zählst du leider zu einer Minderheit, Pech für dich. Mal sind eben die einen oben, mal die anderen, so ist das in der Geschichte. Das kann man als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#29

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 11:38
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #27

Hallo Gert -
der kleine Unterschied, wenn ich mal anmerken darf:

Du bist 1965 Bundesbürger geworden, 4 Jahre nachdem die Mauer gebaut wurde - ich 1990.
Wieviele Ostdeutsche sind 1965 auf den (westdeutschen) Arbeitsmarkt gekommen und wie viele 1990 ?
Na, rate mal....

Gruss Hartmut




Zitat Gert:

Hartmut deiner Bewertung stimme ich nuir insofern zu, dass ich 1965 einen anderen Arbeitsmarkt antraf als ihr 89. Ich stimme nicht zu bei der Bewertung von Abschlüssen, Zeugnissen, Rentenanwartschaften usw. Da muss 1989 das gleiche Recht gelten wie 1965. Insofern sind die Aussagen, die hier über Nichtanerkennung von Rentenanwartschaften gemacht wurden, nicht glaubwürdig.

[/quote]




Tja, lieber Gert,

Was hier von Hartmut's Aussagen allgemein glaubwürdig ist, entscheidest nicht Du. Wenn Du geschrieben hättest, sie wären für Dich nicht glaubwürdig, würde die Sache anders aussehen.
Bildung ist Ländersache. Zu meiner Person kann ich nur sagen, daß mein DDR-Abitur (in meiner Studienrichtung) nicht anerkannt worden ist, da ich auf der EOS die Fremdsprachen Englisch, Russisch und Polnisch vermittelt bekam. Ich wurde mit der Aussage konfrontiert, daß zum Abitur mindestens zwei Fremdsprachen notwendig seien. Russisch und Polnisch wären keine anerkannten Fremdsprachen in dem Sinne. Das Vordiplom (Zwischenprüfung) durfte ich noch so ablegen, aber bis zum Staatsexamen mußte ich Abiturkenntnisse in Latein oder Französisch nachweisen.
Deshalb habe ich, neben meinem regulären Studium, noch innerhalb von drei Jahren das Latinum nachgeholt.

Viele Grüße,

Kurt


zuletzt bearbeitet 09.08.2013 11:41 | nach oben springen

#30

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 11:52
von Marienborn89 | 902 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #29
Zu meiner Person kann ich nur sagen, daß mein DDR-Abitur (in meiner Studienrichtung) nicht anerkannt worden ist, da ich auf der EOS die Fremdsprachen Englisch, Russisch und Polnisch vermittelt bekam. Ich wurde mit der Aussage konfrontiert, daß zum Abitur mindestens zwei Fremdsprachen notwendig seien. Russisch und Polnisch wären keine anerkannten Fremdsprachen in dem Sinne. Das Vordiplom (Zwischenprüfung) durfte ich noch so ablegen, aber bis zum Staatsexamen mußte ich Abiturkenntnisse in Latein oder Französisch nachweisen.
Deshalb habe ich, neben meinem regulären Studium, noch innerhalb von drei Jahren das Latinum nachgeholt.
Viele Grüße,

Kurt


Aber das hat doch nichts mit dem DDR-Abitur an sich zu tun?! Das Abitur wurde doch offensichtlich anerkannt, denn Du konntest ja studieren.
Das bestimmte Studienrichtungen bestimmte Fremdsprachenkenntnisse verlangen, ist doch normal. Ich musste für mein Geschichtsstudium nicht nur das Latinum, sondern auch Französisch vorweisen, welches ich neben meinem regulären Studium auch nachholen musste.

Edit: Mein Vater war Gymnasiallehrer u.a. für Russisch in NRW und hatte natürlich auch Abiturklassen. Aber kam vielleicht aufs Bundesland an?!


Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei
zuletzt bearbeitet 09.08.2013 11:56 | nach oben springen

#31

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 12:27
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #29
Zitat von Gert im Beitrag #27

Hallo Gert -
der kleine Unterschied, wenn ich mal anmerken darf:

Du bist 1965 Bundesbürger geworden, 4 Jahre nachdem die Mauer gebaut wurde - ich 1990.
Wieviele Ostdeutsche sind 1965 auf den (westdeutschen) Arbeitsmarkt gekommen und wie viele 1990 ?
Na, rate mal....

Gruss Hartmut




Zitat Gert:

Hartmut deiner Bewertung stimme ich nuir insofern zu, dass ich 1965 einen anderen Arbeitsmarkt antraf als ihr 89. Ich stimme nicht zu bei der Bewertung von Abschlüssen, Zeugnissen, Rentenanwartschaften usw. Da muss 1989 das gleiche Recht gelten wie 1965. Insofern sind die Aussagen, die hier über Nichtanerkennung von Rentenanwartschaften gemacht wurden, nicht glaubwürdig.







Tja, lieber Gert,

Was hier von Hartmut's Aussagen allgemein glaubwürdig ist, entscheidest nicht Du. Wenn Du geschrieben hättest, sie wären für Dich nicht glaubwürdig, würde die Sache anders aussehen.
Bildung ist Ländersache. Zu meiner Person kann ich nur sagen, daß mein DDR-Abitur (in meiner Studienrichtung) nicht anerkannt worden ist, da ich auf der EOS die Fremdsprachen Englisch, Russisch und Polnisch vermittelt bekam. Ich wurde mit der Aussage konfrontiert, daß zum Abitur mindestens zwei Fremdsprachen notwendig seien. Russisch und Polnisch wären keine anerkannten Fremdsprachen in dem Sinne. Das Vordiplom (Zwischenprüfung) durfte ich noch so ablegen, aber bis zum Staatsexamen mußte ich Abiturkenntnisse in Latein oder Französisch nachweisen.
Deshalb habe ich, neben meinem regulären Studium, noch innerhalb von drei Jahren das Latinum nachgeholt.

Viele Grüße,

Kurt[/quote]

Kurt, der Hartmut hat ja auch nur den Arbeitsmarkt angesprochen und da habe ich ihm ja zugestimmt. Die anderen Punkte habe ich separat angehängt kraft eigener Entscheidung. Insofern habe ich nichts für oder gegen " entschieden", was Hartmuts Aussagen betraf. Das nur mal als Richtigstellung.

Was die 2.Fremdsprache angeht, so hast du bestimmt ein Studienfach gewählt, in dem Lateinisch eine Rolle spielt, Medizin, Pharmacie etc. Das kann man aber nicht der Wiedervereinigung und seinen Folgen anlasten, sondern da ist die persönliche Situation verantwortlich, in der man sich befindet.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#32

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 14:55
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #21
"Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig" ist falsch. Die Aussage Ostdeutsche werden zweitklassig behandelt ist richtig.

Ich fühle mich nicht zweitklassig, ich kenne meine Fähigkeiten und weiß diese auch zu nutzen. Nicht nur durch die Lohnungerechtigkeit werden Ostdeutsche als zweitklassige Mitbürger abgestempelt. Diese Lohnunmgleichheit ist Flächendeckend durch Tarife abgesegnet.

Rentenansprüche und auch Ausbildungen wurden teilweise nicht anerkannt, die Vergangenheit wird versucht zu verunglimpfen bzw. in der Versenkung verschwinden zu lassen. Die Themen wurden hier schon oft angesprochen (z.B. FDJ Symbolik, Grab von Walter Ulbricht, die ewige Unrechtsstaat Diskussion und, und).

Versuche in dieser Richtung sind doch ein Indiz für eine Ungleichbehandlung. Man versucht eine Vergangenheit zu dämonisieren um die reale Gegenwart "aufzuhübschen", das geht auch in Richtung "zweiter Klasse"




es war ein Unrechtsstaat, da fällt die Beweisführung nicht schwer. Insofern gibt es auch nichts zu dämonisieren, denn faktisches braucht keine Dämonisierung, es entlarvt sich von selbst Darum wurde dieser Staat auch binnen Wochen von Milliionen Bürgern hinweggefegt und sie wollen ihn bestimmt nicht wieder haben. Da zählst du leider zu einer Minderheit, Pech für dich. Mal sind eben die einen oben, mal die anderen, so ist das in der Geschichte. Das kann man als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen.







rot -Das mit dem "Unrechtsstaat" hatten wir hier schon öfter, es gab bisher noch keine objektive und beweiskräftige Darlegung....

Die Diskussion zog sich durch verschiedene Themen.

grün - nur hat das wenig mit Gerechtigkeit zu tun, wie gesagt ein auf und ab, und dann, wenn das Pendel in die andere Richtung schwingt....


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#33

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 15:00
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #32
Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #21
"Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig" ist falsch. Die Aussage Ostdeutsche werden zweitklassig behandelt ist richtig.

Ich fühle mich nicht zweitklassig, ich kenne meine Fähigkeiten und weiß diese auch zu nutzen. Nicht nur durch die Lohnungerechtigkeit werden Ostdeutsche als zweitklassige Mitbürger abgestempelt. Diese Lohnunmgleichheit ist Flächendeckend durch Tarife abgesegnet.

Rentenansprüche und auch Ausbildungen wurden teilweise nicht anerkannt, die Vergangenheit wird versucht zu verunglimpfen bzw. in der Versenkung verschwinden zu lassen. Die Themen wurden hier schon oft angesprochen (z.B. FDJ Symbolik, Grab von Walter Ulbricht, die ewige Unrechtsstaat Diskussion und, und).

Versuche in dieser Richtung sind doch ein Indiz für eine Ungleichbehandlung. Man versucht eine Vergangenheit zu dämonisieren um die reale Gegenwart "aufzuhübschen", das geht auch in Richtung "zweiter Klasse"




es war ein Unrechtsstaat, da fällt die Beweisführung nicht schwer. Insofern gibt es auch nichts zu dämonisieren, denn faktisches braucht keine Dämonisierung, es entlarvt sich von selbst Darum wurde dieser Staat auch binnen Wochen von Milliionen Bürgern hinweggefegt und sie wollen ihn bestimmt nicht wieder haben. Da zählst du leider zu einer Minderheit, Pech für dich. Mal sind eben die einen oben, mal die anderen, so ist das in der Geschichte. Das kann man als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen.







rot -Das mit dem "Unrechtsstaat" hatten wir hier schon öfter, es gab bisher noch keine objektive und beweiskräftige Darlegung....

Die Diskussion zog sich durch verschiedene Themen.

grün - nur hat das wenig mit Gerechtigkeit zu tun, wie gesagt ein auf und ab, und dann, wenn das Pendel in die andere Richtung schwingt....




richtig, Kurt, ich empfand das Leben in der DDR auch nicht gerecht, somit bin ich heut sehr zufrieden.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#34

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 16:32
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #32
Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #21
"Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig" ist falsch. Die Aussage Ostdeutsche werden zweitklassig behandelt ist richtig.

Ich fühle mich nicht zweitklassig, ich kenne meine Fähigkeiten und weiß diese auch zu nutzen. Nicht nur durch die Lohnungerechtigkeit werden Ostdeutsche als zweitklassige Mitbürger abgestempelt. Diese Lohnunmgleichheit ist Flächendeckend durch Tarife abgesegnet.

Rentenansprüche und auch Ausbildungen wurden teilweise nicht anerkannt, die Vergangenheit wird versucht zu verunglimpfen bzw. in der Versenkung verschwinden zu lassen. Die Themen wurden hier schon oft angesprochen (z.B. FDJ Symbolik, Grab von Walter Ulbricht, die ewige Unrechtsstaat Diskussion und, und).

Versuche in dieser Richtung sind doch ein Indiz für eine Ungleichbehandlung. Man versucht eine Vergangenheit zu dämonisieren um die reale Gegenwart "aufzuhübschen", das geht auch in Richtung "zweiter Klasse"




es war ein Unrechtsstaat, da fällt die Beweisführung nicht schwer. Insofern gibt es auch nichts zu dämonisieren, denn faktisches braucht keine Dämonisierung, es entlarvt sich von selbst Darum wurde dieser Staat auch binnen Wochen von Milliionen Bürgern hinweggefegt und sie wollen ihn bestimmt nicht wieder haben. Da zählst du leider zu einer Minderheit, Pech für dich. Mal sind eben die einen oben, mal die anderen, so ist das in der Geschichte. Das kann man als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen.







rot -Das mit dem "Unrechtsstaat" hatten wir hier schon öfter, es gab bisher noch keine objektive und beweiskräftige Darlegung....

Die Diskussion zog sich durch verschiedene Themen.

grün - nur hat das wenig mit Gerechtigkeit zu tun, wie gesagt ein auf und ab, und dann, wenn das Pendel in die andere Richtung schwingt....




richtig, Kurt, ich empfand das Leben in der DDR auch nicht gerecht, somit bin ich heut sehr zufrieden.


Hallo @Gert ,

Das, was Du da zitierst, habe ich nicht geschrieben, sondern ddr-bürger.

Gruß, Kurt


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#35

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 16:37
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #30
Zitat von Kurt im Beitrag #29
Zu meiner Person kann ich nur sagen, daß mein DDR-Abitur (in meiner Studienrichtung) nicht anerkannt worden ist, da ich auf der EOS die Fremdsprachen Englisch, Russisch und Polnisch vermittelt bekam. Ich wurde mit der Aussage konfrontiert, daß zum Abitur mindestens zwei Fremdsprachen notwendig seien. Russisch und Polnisch wären keine anerkannten Fremdsprachen in dem Sinne. Das Vordiplom (Zwischenprüfung) durfte ich noch so ablegen, aber bis zum Staatsexamen mußte ich Abiturkenntnisse in Latein oder Französisch nachweisen.
Deshalb habe ich, neben meinem regulären Studium, noch innerhalb von drei Jahren das Latinum nachgeholt.
Viele Grüße,

Kurt


Aber das hat doch nichts mit dem DDR-Abitur an sich zu tun?! Das Abitur wurde doch offensichtlich anerkannt, denn Du konntest ja studieren.
Das bestimmte Studienrichtungen bestimmte Fremdsprachenkenntnisse verlangen, ist doch normal. Ich musste für mein Geschichtsstudium nicht nur das Latinum, sondern auch Französisch vorweisen, welches ich neben meinem regulären Studium auch nachholen musste.

Edit: Mein Vater war Gymnasiallehrer u.a. für Russisch in NRW und hatte natürlich auch Abiturklassen. Aber kam vielleicht aufs Bundesland an?!



Hallo @Marienborn89 ,

Ja, deshalb lautet der Satz vor dem, was Du von mir zitiert hast, "Bildung ist Ländersache". Schau dazu bitte nocheinmal auf meinen Text. Das Land Berlin ist kein "neues Bundesland" und erkannte (von meinen 3 Fremdsprachen) damals nur Englisch an. In den 5 neuen Bundesländern und einigen, wenigen alten Bundesländern hätte es keine Probleme gegeben.

Viele Grüße,

Kurt


Marienborn89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 16:43
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #31


Kurt, der Hartmut hat ja auch nur den Arbeitsmarkt angesprochen und da habe ich ihm ja zugestimmt. Die anderen Punkte habe ich separat angehängt kraft eigener Entscheidung. Insofern habe ich nichts für oder gegen " entschieden", was Hartmuts Aussagen betraf. Das nur mal als Richtigstellung.

Was die 2.Fremdsprache angeht, so hast du bestimmt ein Studienfach gewählt, in dem Lateinisch eine Rolle spielt, Medizin, Pharmacie etc. Das kann man aber nicht der Wiedervereinigung und seinen Folgen anlasten, sondern da ist die persönliche Situation verantwortlich, in der man sich befindet.




Hallo @Gert,

Nein, es ging um Anglistik/Amerikanistik im Land Berlin. Gleich neben Berlin, in Potsdam, wäre alles kein Problem gewesen.
Deshalb schrieb ich auch "Bildung ist Ländersache". Diese Kleinstaaterei haben wir mit der deutschen Einheit bekommen und hatten sehr wohl damit zu kämpfen.

Viele Grüße,

Kurt


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#37

RE: Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig

in Das Ende der DDR 09.08.2013 19:06
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von Kurt im Beitrag #34
Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #32
Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #21
"Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig" ist falsch. Die Aussage Ostdeutsche werden zweitklassig behandelt ist richtig.

Ich fühle mich nicht zweitklassig, ich kenne meine Fähigkeiten und weiß diese auch zu nutzen. Nicht nur durch die Lohnungerechtigkeit werden Ostdeutsche als zweitklassige Mitbürger abgestempelt. Diese Lohnunmgleichheit ist Flächendeckend durch Tarife abgesegnet.

Rentenansprüche und auch Ausbildungen wurden teilweise nicht anerkannt, die Vergangenheit wird versucht zu verunglimpfen bzw. in der Versenkung verschwinden zu lassen. Die Themen wurden hier schon oft angesprochen (z.B. FDJ Symbolik, Grab von Walter Ulbricht, die ewige Unrechtsstaat Diskussion und, und).

Versuche in dieser Richtung sind doch ein Indiz für eine Ungleichbehandlung. Man versucht eine Vergangenheit zu dämonisieren um die reale Gegenwart "aufzuhübschen", das geht auch in Richtung "zweiter Klasse"




es war ein Unrechtsstaat, da fällt die Beweisführung nicht schwer. Insofern gibt es auch nichts zu dämonisieren, denn faktisches braucht keine Dämonisierung, es entlarvt sich von selbst Darum wurde dieser Staat auch binnen Wochen von Milliionen Bürgern hinweggefegt und sie wollen ihn bestimmt nicht wieder haben. Da zählst du leider zu einer Minderheit, Pech für dich. Mal sind eben die einen oben, mal die anderen, so ist das in der Geschichte. Das kann man als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen.







rot -Das mit dem "Unrechtsstaat" hatten wir hier schon öfter, es gab bisher noch keine objektive und beweiskräftige Darlegung....

Die Diskussion zog sich durch verschiedene Themen.

grün - nur hat das wenig mit Gerechtigkeit zu tun, wie gesagt ein auf und ab, und dann, wenn das Pendel in die andere Richtung schwingt....




richtig, Kurt, ich empfand das Leben in der DDR auch nicht gerecht, somit bin ich heut sehr zufrieden.


Hallo @Gert ,

Das, was Du da zitierst, habe ich nicht geschrieben, sondern ddr-bürger.

Gruß, Kurt

Oh Sorry da habe euch beide doch tatsächlich verwechselt. Entschuldigung


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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