#41

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 12:03
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

man beschäftigt sich ja auch mal mit dem gegensatz und so überlegte ich auch nach meiner entlassung vom grundwehrdienst mit der frage:wie könnte ich in dem bereich wo ich diente sicher eine flucht planen?ohne es wirklich zu erwägen,nur gedanklich.mir fällt bis heute keine 100prozentige sicherheit ein,denn es wurden auch laufend veränderungen in der sicherheit durchgeführt und die bevölkerung wuste das notwendigste.mehr wissen hätte einer fluchtplanung also nicht unbedingt mehr geholfen.aber aus den kleinsten dörfern waren grenzer eingezogen und die erzählten natürlich,wie ich auch,zu hause von einiges an der grenze.unwissend konnte also kein ddr bürger sein.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#42

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 12:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von EK 82/2
man beschäftigt sich ja auch mal mit dem gegensatz und so überlegte ich auch nach meiner entlassung vom grundwehrdienst mit der frage:wie könnte ich in dem bereich wo ich diente sicher eine flucht planen?ohne es wirklich zu erwägen,nur gedanklich.mir fällt bis heute keine 100prozentige sicherheit ein,denn es wurden auch laufend veränderungen in der sicherheit durchgeführt und die bevölkerung wuste das notwendigste.mehr wissen hätte einer fluchtplanung also nicht unbedingt mehr geholfen.aber aus den kleinsten dörfern waren grenzer eingezogen und die erzählten natürlich,wie ich auch,zu hause von einiges an der grenze.unwissend konnte also kein ddr bürger sein.




Dem war so. Es wurde ja auch immer berichtet, das nach den halbjährlich anstehenden Entlassungen der GWD- ler und auch der UaZ einige, wenn vielleicht auch nicht alle, Posten-, Streifen- und sonstige Pläne geändert wurden. Auch wohl in der (weisen) Vorraussicht, keine Grenzverletzer aus den ehemaligen eigenen Reihen, dazu noch mit fundiertem Insiderwissen zu haben. Von einem Schulfreund kann ich mich erinnern, das dessen Vater (Franz L., kann mich noch sehr gut an ihn erinnern, der wohnte bei uns in der Nachbarschaft und sein Schwiegervater arbeitete in mein Vaters Betrieb!) Anfang der 70-er im Eckertal so die DDR "verlassen" hat. Ähnlich wie es @S51 aus dem Bereich Goetheweg/ Wurmberg beschrieb, niemand hatte es bemerkt. Besagter Vater meines Schulkammeraden war s. g. Grenzer der "ersten Stunde" und hatte so bis etwa Ende der 60-er in Ilsenburg gedient, sein Schwiegervater war alter Forstmann und bewohnte das ehem. Forsthaus im Tuchfeldstal in der Nähe des Trompeterkopfes. Für Insider etwa dort, wo später hinter dem GSZ der BT stand. Das Forsthaus ist später im Zuge der weiteren Grenzsicherungsmassnahmen abgerissen wurden. Fundamentreste sind heute noch erkennbar.

Jedenfalls kannte der auch durch diesen Umstand dort jeden Weg und Steg. Auf "die Socken" hat der sich meiner Erinnerung nach im Oktober oder November gemacht, also auch wie @S51 beschrieb, die vermutlich für derartige Vorhaben günstige Wetterlage mit frühe Dunkelheit, Nebel und Regen/ Sturm ect. ausgenutzt. Da besagter Vater meines Schulfreundes auch getrennt/ geschieden war, fiel der "Verlust" erst auf, nachdem er nach seinem Urlaub nicht mehr auf Arbeit erschien und gewisse DDR- Organe eine Meldung über eine geglückte Flucht, die wohl auch in den Einzelheiten passte, in der westharzer Presse gefunden hatten.
Fazit war, das man nie rausbekommen hat, wo genau er die Sperranlagen überwunden hat. Das Thema war noch sehr lange Gesprächsstoff in Ilsenburg. Nach der Wende hatte dazu auch mal was in einer Zeitung gestanden. Nun sind leider die Zeitzeugen dazu rar geworden. Die einzigsten Zeitzeugen, die zu derartigen Ereignissen die noch existent sind, sind wir. Auch wird man wohl kaum in irgendwelchen Archiven hierüber was finden. Und: Wo soll man anfangen zu suchen?

Weiss auch von meinem Freund noch, das die Post, die er später an seinen Sohn schickte, immer gründlich kontrolliert war, insbesondere Pakete und Päckchen. Mein Freund wurde auch später nochmals mit der Flucht seines Vaters aus der DDR konfrontiert, als er zur Musterung für den Wehrdienst erscheinen musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte die biologische Uhr aber schon gewisse Befindlichkeiten erledigt. Sein Vater war schon nach wenigen Jahren nach der Flucht in der Bundesrepublik verstorben.

So schreibt das Leben nun auch seine eigenen Gesetze. Für den Einen ein Erfolg, für den Anderen ein Misserfolg, eine Niederlage. Am Ende allen Lebens steht der Tod, oft viel zu früh aber im Endeffekt als unumkehrlich letzter Weg. Darum erscheint es mir um so wichtiger, statt sich in sinnlosen Wortklauberein, Erbsenzählerein, Unterstellungen oder gar Anfeindungen zu verstricken, zu verzetteln, Erinnerungen, Erlebtes in einer sachlich nüchternen Form der Nachwelt zu erhalten....


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 04.07.2011 12:55 | nach oben springen

#43

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 13:47
von Gohrbi | 575 Beiträge

Zitat von Pit 59
Ich nehme das doch sehr gern zur Kenntniss,und lasse mich auch Belehren,ich habe dann halt bloß gerade die extreme Minderheit befragt,die Nicht so genau Bescheid wussten.Also halten wir Fest: Die DDR Bevölkerung kannte die Befestigung der Staatsgrenze und war
durch Rundfunk und Fernsehen Allseitig über Sperranlagen und deren Gefährlichkeit Informiert.



So sagen das meine Erfahrungen. Da ich in Thüringen, Sachsen und Meck-Pomm wohnte, konnte ich den unterschiedlichen Kenntnisstand erleben. Die genaue Ausdehnung kannten die wenigsten. Über "Minen, Bomben, Stacheldraht" waren fast alle sich im Klaren. Und wer meinte ohne große Probleme z.B. in den Kreis Eisenach fahren zu wollen, der wurde schon frühzeitig durch die Trapo unter die Lupe genommen. Wer meinte auf die Frage: "Was wollen sie in Eisenach?" mit "Ich will auf die Wartburg und nach dem Westen schauen." der hatte dann schon mal nen kleinen Aufendhalt bei der Trapo in Eisenach gebucht.
Ist einen Erfurter Mitschüler von mir passiert. Live dabei gewesen. Als "langhaarige Bombenleger" wurden wir sowieso IMMER kontrolliert. Ich bin nie an der Trapo so vorbei gekommen, auch wenn es jeden Tag die selben/gleichen waren. So konnte ich mir auch nach jeweils 3-4 Jahren immer einen neuen Ausweis holen, weil die Seiten durch die vielen Kontrollen schon raus fielen.


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#44

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 14:15
von 94 | 10.831 Beiträge

Zitat von Gohrbi
Über "Minen, Bomben, Stacheldraht" waren fast alle sich im Klaren.


Nicht zu vergessen die Hochspannung auf dem Stacheldraht! *grins*

Doch nun mal zum Thema, dunkel kann ich mich an öffentliche (?) Schaukästen und/oder Plakate erinnern, die Auszüge aus der Grenzordnung nebst beispielhaften Abbildungen der Schilder, aber auch der Passierscheine dem geneigten Interessenten nahebrachten. Wimre auf dem VPKA in Eisenach gesehen, will es jetzt mal aber nicht unter Eid aussagen *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#45

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 14:21
von Gohrbi | 575 Beiträge

Zitat von 94

Zitat von Gohrbi
Über "Minen, Bomben, Stacheldraht" waren fast alle sich im Klaren.


Nicht zu vergessen die Hochspannung auf dem Stacheldraht! *grins*

Doch nun mal zum Thema, dunkel kann ich mich an öffentliche (?) Schaukästen und/oder Plakate erinnern, die Auszüge aus der Grenzordnung nebst beispielhaften Abbildungen der Schilder, aber auch der Passierscheine dem geneigten Interessenten nahebrachten. Wimre auf dem VPKA in Eisenach gesehen, will es jetzt mal aber nicht unter Eid aussagen *wink*




Hochspannungszaun an der Grenze?????Niiiieeee gesehen. Um die FlaRak - Stellungen waren sie mir geläufiger.
Und um unsere Werkstatt war nur der billige Signalzaum.

Hinweiszettel/Schilder, ich glaube auch so was gesehen zu haben, aber .....das Gedächtnis. Bei der Antragstelle für die Grenzscheine.


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 14:22 | nach oben springen

#46

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 14:26
von sentry | 1.160 Beiträge

Zitat von 94
Nicht zu vergessen die Hochspannung auf dem Stacheldraht! *grins*



Jaaa, gut aufgewärmt 94, dass war wirklich eine enorm verbreitete Meinung.


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#47

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 14:27
von eisenringtheo | 9.343 Beiträge

Impulsspannung?
Unterschiede GSSZ 80 und 83
3,0 kV ist eher viel. Loslasseffekt?
Theo


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 14:27 | nach oben springen

#48

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 14:49
von GZB1 | 3.293 Beiträge

Ja @eisenringtheo

3000 Volt halte ich auch für "etwas" zuviel!


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 15:04 | nach oben springen

#49

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 15:09
von Gohrbi | 575 Beiträge

Die 3 KV sind nicht das entscheidende, die braucht man für die Strecke. Die Stromstärke machts.


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#50

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 15:15
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

wer fäßt mit einem draht zuhause in die steckdose wo er doch weis das dort strom drinn ist?also war die niederspannung doch keine unmenschlichkeit somal ausgeschildert das es nicht zu betreten ist.im übrigen war ich als reservist in einem objekt das mit 20.000 volt hochspannung abgesichert war irgendwo bei relzow.diese objekte waren so mit zäunen und schilder gesichert das jeder der dort berührung hätte es mit absicht machen müßte.
da ich nun hochspannungssicherung und niederspannungssicherung kenne,schüttel ich nur den kopf wie man inzwischen alles durcheinander mit der grenze bringt.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#51

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 15:39
von sentry | 1.160 Beiträge

Okokokok bevor jetzt noch jemand länger über Hochspannung philosophiert und das Ohmsche Gesetz oder KZ-Vergleiche anstellt:
Wir wissen alle dass die Grenzzäune nicht unter tödlichem Strom standen, sondern nur mit Signaldrähten versehen waren.
94 hatte nur einen damals sehr verbreiteten Irrglauben wieder in den Vordergrund geholt, passend zu dem Thema: Was "wusste" die Bevölkerung über die Grenzsicherung?

Manchmal "wusste" sie auch Dinge, die gar nicht da waren, wie lebensgefährliche Hochspannung am Grenzzaun, Minen an der Berliner Mauer, Rammböcke an der GÜSt, die Autos von der Straße schossen usw.


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 15:40 | nach oben springen

#52

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 16:10
von Angelo | 12.405 Beiträge

Ich finde das mit diesem Sperrgebiet erschreckend, man hat Urlaub gemacht in einem schönen Bungalow nur 200 Meter weiter war ein großer Wald und genau diesen Wald durfte man nicht betreten. Wie hat man sich denn da gefühlt ? Man dachte die Grenze wäre gleich in diesem Wald aber in Wirklichkeit war die eigentliche Grenze noch 5 km weit weg. Vielleicht haben es Menschen probiert durch die wälder die DDR zu verlassen......sind ein paar meter weit gekommen und dann war es vorbei.....die Grenzer waren überall im Wald aber sehen konnte man sie erst mal nicht. Vielleicht war es ein Wald wo man als Kind noch spielen konnte und dann ab 1972 war alles vorbei. Schlimm sowas....eingesperrt im eigenen Land


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#53

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 16:13
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Angelo wenn der Wald zum Spergebiet gehörte dann waren da noch nicht "überall" Grenzer.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#54

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 16:24
von GZB1 | 3.293 Beiträge

Zitat von sentry
Okokokok bevor jetzt noch jemand länger über Hochspannung philosophiert und das Ohmsche Gesetz oder KZ-Vergleiche anstellt:
Wir wissen alle dass die Grenzzäune nicht unter tödlichem Strom standen, sondern nur mit Signaldrähten versehen waren.
94 hatte nur einen damals sehr verbreiteten Irrglauben wieder in den Vordergrund geholt, passend zu dem Thema: Was "wusste" die Bevölkerung über die Grenzsicherung?

Manchmal "wusste" sie auch Dinge, die gar nicht da waren, wie lebensgefährliche Hochspannung am Grenzzaun, Minen an der Berliner Mauer, Rammböcke an der GÜSt, die Autos von der Straße schossen usw.



Du sagst es @sentry.


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#55

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 16:49
von Angelo | 12.405 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Angelo wenn der Wald zum Spergebiet gehörte dann waren da noch nicht "überall" Grenzer.



Wer sagt das denn ?
Dann hätte ich ja einfach rein laufen können oder ?
Wie viele Grenzer waren denn im Wald im Durchschnitt ?


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#56

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 17:14
von S51 | 3.739 Beiträge

Zitat von Angelo

Zitat von Feliks D.
Angelo wenn der Wald zum Spergebiet gehörte dann waren da noch nicht "überall" Grenzer.



Wer sagt das denn ?
Dann hätte ich ja einfach rein laufen können oder ?
Wie viele Grenzer waren denn im Wald im Durchschnitt ?




Hinten am Sandbrink? Na so einer auf 5 Kilometer. Dann bis Schierke niemand mehr. Außer in der Dämmerung. Dann war oft noch eine Hinterlandstreife des III GB unterwegs. Und kurz vor Schierke noch mal ein GAK Das macht dann zwei GAK und eine Doppelstreife auf besagte 5 Kilometer. Allerdings so postiert, dass wer den Wegen folgte, schon irgendwann darauf traf. Na doch, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schon. Ansonsten galt eben der Satz, von Potjomkin lernen heißt siegen lernen...
Es hat funktioniert! Also bitte nicht zu laut lachen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#57

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 17:18
von Alfred | 6.962 Beiträge

Angelo,

ich musste doch nicht die Richtung nutzen, wo sich das Grenzgebiet befand.

Dann dürfte ich ja auch keinen Urlaub in der Nähe von Übungsplätzen machen, die darf man auch nicht betreten.

Übrigens wurden die Bürger im Grenzgebiet auch von ihren bürgermeistern informiert, was zu unterlassen war.

Man könnte ja auch rechnen, aktive Angehörige der GT, Länge der Staatsgrenze, Schichtsystem, Kranke usw.usw.


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#58

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 17:21
von S51 | 3.739 Beiträge

Zitat von Angelo
...Dann hätte ich ja einfach rein laufen können oder ?
...



Können? Natürlich. Nur eben nicht dürfen. Haben viele gemacht. Wer erwischt wurde, den haben wir als VGO (Verletzer Grenzordnung) vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben. Die hat dann die Personalien überprüft und die Leute abkassiert. Beim ersten Mal kostete es zwischen 10 und 20 Mark, dann aber sprunghaft mehr (200 Mark) und wer sich verquatschte oder entsprechend ausgerüstet war, wurde auf Verdacht 213 "abgeklopft". Soll heißen, vernommen und überprüft. Ganz selten ein Treffer. So einer auf 200 etwa.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#59

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 17:28
von GZB1 | 3.293 Beiträge

Zitat von S51

Zitat von Angelo

Zitat von Feliks D.
Angelo wenn der Wald zum Spergebiet gehörte dann waren da noch nicht "überall" Grenzer.



Wer sagt das denn ?
Dann hätte ich ja einfach rein laufen können oder ?
Wie viele Grenzer waren denn im Wald im Durchschnitt ?




...Na so einer auf 5 Kilometer.... Ansonsten galt eben der Satz, von Potjomkin lernen heißt siegen lernen...
Es hat funktioniert! Also bitte nicht zu laut lachen.




und


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 17:30 | nach oben springen

#60

RE: Wissen über das 5 km Sperrgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2011 17:54
von Pit 59 | 10.418 Beiträge

Angelo das war nicht so das alle 500m ein Postepaar war.Wir haben in 12 Stunden Grenzdienst nicht einen Kollegen getroffen.Das war ja auch gar nicht Notwendig,das Vorfeld war ja schon gesichert,und bei einer Auslösung hätte man schon Bescheid bekommen.
Strömender Regen wäre für den GV gut gewesen da haben wir uns Verkrümelt,die Flinte durfte ja auch nicht Nass werden,oder schön Warm.da hat man sich ein Schattiges Plätzchen z.B.im Wald gesucht.Kalt wäre schlecht gewesen,da ist man viel Rumgelaufen.


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