#1

das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 03.07.2011 21:40
von Hans55 | 763 Beiträge

Hallo zusammen! In meiner Jugendzeit,war ja das Taschengeld sehr knapp bemessen,also mußte man sich was einfallen lassen.Mal hier ein paar Mark,für Kegel aufstellen,Kartoffeln lesen usw.Die Spitze war aber das"Hamster fangen"!Zu DDR -Zeit,konnte man Hamster fangen und abgeben,man bekam dafür ein paar Mark bezahlt!( wie viel ,weiß ich leider nicht mehr)! Sind hier noch mehr Leute,die damals ihr Taschengeld,so aufgestockt haben? Gruß Hans


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#2

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 03.07.2011 21:42
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Freilich, Hans.
Mit Altstoffe sammeln und Kartoffellesen.

Theo 85/2


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#3

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 03.07.2011 22:17
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo Hans,
Taschengeld aufbessern - klar !
Ich habe in unserer Schule Kohlen geschippt.
Waren immer so 14 t .
Für die Tonne gab es 3,- Mark.
Altstoffe sammeln, Kegeln aufstellen.
Buntmetall wurde sehr gut bezahlt.
Später hatten wir 150 Hasen, 80 Hühner und 4 Schafe.
Blieb noch Zeit - "Schwarz"arbeit oder in der Nacht "Schwarz"taxi fahren.
Wer fleißig war, konne gutes Geld verdienen - aber das ist auch heute noch so.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#4

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 03.07.2011 23:08
von Asso | 36 Beiträge

In den Sommerferien (8 Wochen ) durfte man offiziel 2 Wochen in ein Betrieb arbeiten um etwas Geld zu verdienen.



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#5

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 03.07.2011 23:12
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Klar Asso,
LPG in der Ernte - da gab es das meiste.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#6

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 03.07.2011 23:13
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Asso
In den Sommerferien (8 Wochen ) durfte man offiziel 2 Wochen in ein Betrieb arbeiten um etwas Geld zu verdienen.




ich hatte nur 7 !

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#7

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 03.07.2011 23:16
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von Asso
In den Sommerferien (8 Wochen ) durfte man offiziel 2 Wochen in ein Betrieb arbeiten um etwas Geld zu verdienen.




ich hatte nur 7 !

Oss`n




Wieso nur 7 ??

Theo 85/2


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#8

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 00:01
von Commander | 1.055 Beiträge

Kegelaufstellen Do.-Abend von 19-21.00,10,-M u.2 Vita Cola
Im Frühjahr Rüben hacken,Erntehelfer im Sommer.



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#9

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 02:47
von Major Tom | 851 Beiträge

Zur Weihnachtszeit konnte man in Potsdam bei der Post (keine Ahnung wo das noch war) Güterwaggons ausladen, welche mit Weihnachtspaketen aus dem Westen bis zum Rand voll waren. Ein paar Leute rein, Fliessband rein und los gings. Es ist ja ein offenes Geheimnis dass viele Pakete mutwillig kaputt gingen, es wurde tatsächlich regelrecht geplündert. Kontrollen gab es, allerdings recht lasch. Auf dem Bahnsteig standen immer Container in welche die losen Gegenstände kamen, welche aus den Paketen fielen, die Container waren immer gut gefüllt. Was damit geschah... auf den Müll ganz bestimmt nicht. Anmelden mussten man sich für diese Arbeit nicht, es waren fast nur Schüler dort.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://www.costarica-forum.net
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.net
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#10

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 07:14
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Major Tom
Zur Weihnachtszeit konnte man in Potsdam bei der Post (keine Ahnung wo das noch war) Güterwaggons ausladen, welche mit Weihnachtspaketen aus dem Westen bis zum Rand voll waren. Ein paar Leute rein, Fliessband rein und los gings. Es ist ja ein offenes Geheimnis dass viele Pakete mutwillig kaputt gingen, es wurde tatsächlich regelrecht geplündert. Kontrollen gab es, allerdings recht lasch. Auf dem Bahnsteig standen immer Container in welche die losen Gegenstände kamen, welche aus den Paketen fielen, die Container waren immer gut gefüllt. Was damit geschah... auf den Müll ganz bestimmt nicht. Anmelden mussten man sich für diese Arbeit nicht, es waren fast nur Schüler dort.


Wie jetzt? " es wurde r e g e l r e c h t geplündert" Was war da Regel und Recht? " viele Pakete " - ist nicht zu fassen! Den Rest hat sich
noch die Obrigkeit organisiert! War hier ein Thema im Forum. Was haben dann die armen Brüder und Schwestern denn tatsächlich erhalten? Du hast doch nicht mitgemacht beim Klauen? Da hätte doch die Polizei......


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#11

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 07:44
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Geplündert,Klauen,das kann man doch so nicht Nennen,das wurde Umgelagert,war doch Volkseigentum,gehörte also Allen.
Das mit der Bahn kann ich so Bestätigen.Ich habe Oft Bereitschaftsdienst zum Verladen unserer Maschinen gemacht,und bin dann mit dem 6t Dieselstapler vom Betrieb zur Bahn gefahren (Wochenende,Nachts),da standen dann laufend Waggons vom GHG.Die Bahnleute hatten Ihre Kisten,der Kraftverkehr bekam seinen Teil,und alle anderen die da waren Natürlich auch,war doch nur Hilfe,GHG brauchte nicht mehr soviel zu Entladen.Und die Aufforderung kam von ganz Oben "Es ist noch mehr raus zu Holen"
Postcontainer kenne ich nicht,oder die waren zu Gut gesichert.

Als Kinder und Jugendliche Flaschen,Gläser,Papier,und den hauptteil beim Kartoffel lesen.


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 07:49 | nach oben springen

#12

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 09:00
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Pit 59
Geplündert,Klauen,das kann man doch so nicht Nennen,das wurde Umgelagert,war doch Volkseigentum,gehörte also Allen.
Das mit der Bahn kann ich so Bestätigen.Ich habe Oft Bereitschaftsdienst zum Verladen unserer Maschinen gemacht,und bin dann mit dem 6t Dieselstapler vom Betrieb zur Bahn gefahren (Wochenende,Nachts),da standen dann laufend Waggons vom GHG.Die Bahnleute hatten Ihre Kisten,der Kraftverkehr bekam seinen Teil,und alle anderen die da waren Natürlich auch,war doch nur Hilfe,GHG brauchte nicht mehr soviel zu Entladen.Und die Aufforderung kam von ganz Oben "Es ist noch mehr raus zu Holen"
Postcontainer kenne ich nicht,oder die waren zu Gut gesichert.

Als Kinder und Jugendliche Flaschen,Gläser,Papier,und den hauptteil beim Kartoffel lesen.



Einfach ist es nicht. Das " Innenleben " im Osten ist schwer zu verstehen. Ich gebe es auf. Das war ein Paradies für Kleinkriminelle.
Da sind mir klare Regeln, wie z.B. das Kündigungsverfahren wegen eines Kassenbons einer Kassiererin, schon lieber. Gibt es eigentlich Erhebungen darüber, wie hoch der Schaden durch solche Fremdentnahmen war? Wenn ich dazu noch die ungenehmigten
Personalentnahmen rechne! Oh je!


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#13

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 09:07
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Gibt es eigentlich Erhebungen darüber, wie hoch der Schaden durch solche Fremdentnahmen war?@Polter

Nach der Devise"Kleinvieh macht auch Mist" wird das schon mächtig gewaltig gewesen sein.Wenn ich z.B. vor meinem WE-Grundstück gerufen hätte "Alles was aus dem VEB ist raus", wäre die Bude Zusammengefallen.
Aber ich möchte es auch nochmal Betonen,es hätte auch anders ausgesehen wenn man alles hätte Kaufen können.


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#14

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 12:16
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Hans55
... ,man bekam dafür ein paar Mark bezahlt!( wie viel ,weiß ich leider nicht mehr)! Sind hier noch mehr Leute,die damals ihr Taschengeld,so aufgestockt haben?


Zeitungen und Briefeaustragen beim PZV, gab wimre 2 oder 3 M/h
Da Jugendliche nur im Stundenlohn arbeiten durften, hatten in den großen Ferien einige Haushalte erst zum Abendbrot ihre Frühstückszeitung *grins*
Andere Ferienjobs waren vielleicht besser bezahlt, aber so lernte man seine Stadt RICHTIG kennen!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#15

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 04.07.2011 13:08
von S51 | 3.733 Beiträge

In den Ferien arbeiten in der Landwirtschaft, auf dem Bau und schließlich im Möbelwerk. Möbelwerk war mir am liebsten, da konnte man bei entsprechender Leistung verdienen wie ein Facharbeiter. Moped war da kein Problem mehr.
In der Freizeit Altstoffe gesammelt. Bester Kunde war eine Eisdiele, deren Papier und Gläser ich mit entsorgen konnte. Das hat gemetert, die Benzinrechnung habe ich oft davon bezahlt.
Ab und an Fotos für die Lokalzeitung gemacht und Artikel verzapft, ich meine natürlich geschrieben. Meist für eine Lokalredaktion der Leipziger Volkszeitung. Aus Sport, Natur und manchmal von Schulveranstaltungen. Je nach dem, wo veröffentlicht, konnte ganz schön was reinkommen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#16

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 05.07.2011 07:12
von grenzsoldat (gelöscht)
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DDR - Es gab auch eine Vielfalt nebenbei was zu verdienen!

In den 50er Jahren war für mich "Kinderarbeit" normal. Vater hatte ´ne Bahnspedition, da war ich ab der 5.Klasse oft auf dem Güterbahnhof. Stückgut ausladen, Laufzettel, Frachtbriefe ausfüllen. Stückgut mit ausliefern, Rollgeld kassieren. Ich war dadurch immer flüssig und konnte manchmal mehr in´s Kino als meine Klassenkameraden. In der Lehrzeit als Dreher wurde nebenbei schwarz gearbeitet und betriebliches Material verarbeitet für Ersatzteile außerhalb des Betriebes. Bissel kleinkriminell waren wir auch manchmal. Leere Flaschen + Kasten im Konsum gemaust und dann ab gegeben. Das war Diebstahl von Volkseigentum. Innovation war eine Stiege Eier im Konsum zu kaufen und in der HO wieder zu verkaufen. Der Aufkaufspreis war höher als der Verkaufspreis! In eine Telefonzelle konnte man eine geknickte Reichsbahnkarte applizieren und dann 50er und 20er ernten.


In Leuna und Buna dann habe ich nach der Schicht noch eine halbe Schicht in einer Chemieanlage dran gehangen. Als Student vervielfältigten sich die Möglichkeiten. Habe Kartoffeln geerntet, ausgefahren, als Fotograf für Freie Presse = "Grosse Fresse"gejobbt. Meine Spezialstrecke waren hübsche FDJodlerin beim Maiaufzug am Nuschel vorbei in Karl-Marx-Stadt. Nachts auf dem Postbahnhof in Karl-Marx-Stadt Post-Güterwagen entladen. In Kinderheimen wurden Nachtschichtwache "geschlafen". (http://www.rhebs.de/bln/d572/)

Mehrere Jobs dann nebenbei als Pauker ging in der DDR auch. Hauptamtlich war ich im Berufsberatungszentrum Bad Salzungen, nebenbei in der Berufsschule als Berufsschullehrer und in der Lehrer-Weiterbildung der Volksbildung. In der Ferienzeit wurden Ferienlager für die Gewerkschaft Unterricht und Erziehung in Meckpomm organisiert. Kohle gab es da manchmal sogar doppelt. "Man wurde dahin vom Heimatbetrieb ja zur sozialistischen Hilfe delegiert!".

Den seltsamsten Nebenjob in der DDR hatte ich danach im Bereich der Rüstung. Die Russen lieferten der NVA Mitte der 80er Jahre bestimmte Zielsuchsysteme nicht mehr für Panzerabwehrraketchen. Das wurde dann in einem ganz, ganz geheimen Betrieb in Gera neu erfunden und zusammen mit Carl Zeiss Mitarbeitern gebaut. Das wurde auch doppelt bezahlt. Unversteuert bar im monatlichen Briefumschlag wegen der Geheimhaltung. Nach der Wende klopften dann nette Leute vom Bodensee zu Hause an der Türe und wollten wissen wie das so gemacht wurde. Ich habe denen dann gut bezahlt vorgeschwindelt, dass wir sogar um die Ecke schießen konnten. Pointe war hier, das gab es wirklich, aber wohl nur bei den Tschechen mit Raketen am Draht, die einfach mit verlangsamter "V- Null" ab geschossen wurde und deswegen langsam um Ecken fliegen konnte, weil die Rakete mit steilem Anstellwinkel flog.

Ich hatte hier praktisch kurz nach dem Fall der Mauer mit den Schlapphüten "Fliegenden Wechsel", denn vorher hatte ich das Ministerium für Staatssicherheit samt seiner Bezirksdirektion Suhl an der Backe, die nichts Dümmeres zu tun hatten, als in meiner Werkstatt mit einer Praktica oder Exa1 herum zu schlichen, um meinen Edelstahl-Schmuck zu knipsen. Naja, geärgert hab ich sie halt auch gerne ein wenig - besonders die STASI-Nachtschicht der Postkontrolle in Bad Salzungen, denen ich eine Schmähung eingewickelt in Alu Folie zu gesendet hatte.

Am ertragreichsten war erst eine illegale und dann eine legale Schmuckproduktion für das Taschengeld!
http://rheb.wordpress.com/2011/03/31/die-rhebs-schmuckstory/

Die Art Kinderarbeit organisierte ich mit meinen Kindern auch. Die bekamen eine Schmuckkollektion mit in die Schultasche gepackt (Ich war zwei Jahre in der DDR als Designer und Schmuckproduzent selbständig) Einen Teil der Handelsspanne konnten die Kinder dann behalten und lernten damit ein wenig die angenehmen Seiten des Kapitalismus kennen. (Papa arbeiten lassen und Mehrwert leicht kassieren)


Jetzt bin ich Rentner und multijobbe auch fleissig wie zu DDR-Zeit weiter, weil die Rente halt im Vergleich zu westdeutschen Kollegen mit vergleichbarer Berufsvita einfach nur erbärmlich ist. http://feed-magazin.de/der-grenzganger/

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 05.07.2011 08:00 | nach oben springen

#17

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 05.07.2011 08:42
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von Polter

Wie jetzt? " es wurde r e g e l r e c h t geplündert" Was war da Regel und Recht? " viele Pakete " - ist nicht zu fassen! Den Rest hat sich
noch die Obrigkeit organisiert! War hier ein Thema im Forum. Was haben dann die armen Brüder und Schwestern denn tatsächlich erhalten? Du hast doch nicht mitgemacht beim Klauen? Da hätte doch die Polizei......



Na klar wurde geklaut ohne Ende. Wie zum Beispiel im Berliner Postbahnhof. Es wurde alles geklaut was man mitnehmen konnte am Körper. Jeans-Hosen wenn sie gepasst haben wurden sofort im Waggon angezogen. Zigarettenschachteln wurden am Körper verteilt. Kontrolle? Kaum und wenn dann nur bei Verdacht.

Edit: Ich meine die Angestellten - einige Werktätige!
Die das klauen nicht lassen konnten.


zuletzt bearbeitet 05.07.2011 10:50 | nach oben springen

#18

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 05.07.2011 10:03
von Polter (gelöscht)
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Bei den ehrlichen Antworten hier zum Thema tun sich Abgründe auf.

Na klar wurde geklaut ohne Ende. Wie zum Beispiel im Berliner Postbahnhof. <- @ Freedom und andere User !!

Wer nun, wie ich, eine Verbindung zum Thema: Sonderläden für Privilegierte bzw. deren Belieferung mit Westwaren herstellt, dem kommen arge Zweifel, an dem dort dargestellten Dingen. Für mich ist es nicht glaubhaft, daß durch die Stasi oder Zoll die Pakete aus
dem Westen zur Versorgung der treuen Staatsdiener geklaut wurden. Da vertraue ich dann doch lieber der deutschen Bürokratie, auch wenn es die Ostdeutsche war.


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#19

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 05.07.2011 10:33
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Polter es ist doch aber so schön einfach die Taten einzelner krimineller Subjekte der DDR im Allgemeinen und dem MfS im Besonderen anzudichten. Noch dazu paßt es so schön zum Zeitgeist.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#20

RE: das Taschengeld aufgebessert

in Leben in der DDR 05.07.2011 10:52
von Freedom (gelöscht)
avatar

Die Verlockung war damals zu groß um nicht zu zulangen bei einigen Begehrlichkeiten die es in der DDR nicht gab.

Selbst FDJ-Funktionäre und kleine SED-Mitläufer greiften damals ab was ab zugreifen war.

Das sind Tatsachen die keiner leugnen kann! Selbst mir fielen die HB-Schachteln zu.


zuletzt bearbeitet 05.07.2011 10:55 | nach oben springen


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