#41

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 24.06.2011 14:08
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Pit 59
Handy ?


Na klar! Aber nur für'n Export *grins*
search.php?suchen=urtes&I1=suchen&im_feld=text&forum=0&zeit=9999&s=2
und/oder ISBN 1-159-18399-6


Quelle: sz-online.de


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.06.2011 14:13 | nach oben springen

#42

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 17:19
von der glatte | 1.356 Beiträge

So, ich hole die ganze Sache mit den Geldautomaten und der Geldkarte wieder einmal hoch.

Die Geldautomaten waren eine Meisterleistung der Technik, doch hatten sie wie alles "Kinderkrankheiten" durchzumachen. Interessant sind die Sachen, welche übrigblieben, anbei mal ein Rohling. Die kamen damals aus Reichenbach, dort wo auch die meisten Ansichtskarten der DDR hergestellt wurden.



Viele Leute waren damals an der Entwicklung beteiligt. Die besondere Nuss war allerdings der Tresor nebst Schloss (Kombinationsschloss CS 1).

Hut ab!

Gruß Reiner


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#43

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 17:39
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #42
So, ich hole die ganze Sache mit den Geldautomaten und der Geldkarte wieder einmal hoch.

Die Geldautomaten waren eine Meisterleistung der Technik, doch hatten sie wie alles "Kinderkrankheiten" durchzumachen. Interessant sind die Sachen, welche übrigblieben, anbei mal ein Rohling. Die kamen damals aus Reichenbach, dort wo auch die meisten Ansichtskarten der DDR hergestellt wurden.



Viele Leute waren damals an der Entwicklung beteiligt. Die besondere Nuss war allerdings der Tresor nebst Schloss (Kombinationsschloss CS 1).

Hut ab!

Gruß Reiner



Gab es in der DDR einen Betrieb , der die Plastik-Karten für die damaligen Scheck und Geldkarten herstellen konnte ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#44

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 17:50
von Merkur | 1.026 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #43


Gab es in der DDR einen Betrieb , der die Plastik-Karten für die damaligen Scheck und Geldkarten herstellen konnte ?




Nee, das haben die Kontoinhaber im Rahmen der Heimarbeit selbst erledigt.



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#45

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 17:53
von der glatte | 1.356 Beiträge

Die Plastikkarte war sicher nicht das Problem, denn Plastik gab es ja genug.

Die Herstellung des Rohlings zur Karte war dagegen nicht so einfach. Es wurde,so würde man heute sagen alles laminiert. Die Unterschrift auf der Karte übrigens auch. So verwischte auch nichts.

Gruß Reiner


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#46

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 22:45
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #43
Gab es in der DDR einen Betrieb , der die Plastik-Karten für die damaligen Scheck und Geldkarten herstellen konnte ?

Na Plastik war doch eher was für Absolventen der Kunstakadmie, der Kunststoff wird Plaste genannt!

@der glatte kurze Frage, biste Dir mit Reichenbach (VEB Bild und Heimat ?) sicher?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#47

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 22:49
von Fritze (gelöscht)
avatar

Stand doch an jeder zweiten Autobahnbrücke : Plaste und Elaste aus der DDR (Buna -Schkopau )


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#48

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 23:20
von erkoe | 301 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich im Beitrag #20

Zitat von sentry
Äußerst sinnvoll war die Karte im Alltag zunächst für die, die einen GA in der Nähe hatten, denn die Bargeldbeschaffung bei Post und Sparkassen war doch ein ganz schöner Krampf (handschriftliche Formulare/Schecks, lange Schlangen). Da war der GA -wie eben heute auch- ein mächtiger Gewinn. Gefühlt 90% meiner Barmittel hole ich heute auch an ein und dem selben Automaten.
Ansonsten war die Möglichkeit der Geldbeschaffung per Scheck in der Post ja gar kein schlechter Weg - bei der damaligen Dichte der Filialen. Jedenfalls ist es verkehrte Logik zusagen, jetzt wo es Geldautomaten gibt, kann ich nur noch da Urlaub machen, wo auch welche stehen...

Die Nummer mit dem MfS-Ausweis war übrigens nicht ganz ernst gemeint. Ich kann mich aber an ein, zwei Gelegenheiten erinnern, wo wir zur Legitimation Pförtnern oder Rezeptionisten oder so das Ding vorgehalten haben...was die sich dabei gedacht haben, als sie uns durchließen, weiß ich nicht, aber sie haben uns durchgelassen.


...........wenn ich mich recht erinnere, konnten die Schecks nicht nur bei der Deutschen Post gegen Bares eingetauscht werden. So u.a. auch bei der Stadtsparkasse Berlin. Die Schecks konnten auch zum bargeldlosen Erwerb von Konsumgütern verwendet werden.
Betrachtet aus der heutigen Sicht war es auch etwas belustigend, wenn die Angestellte der DP, nach Vorlage des Schecks zur Barauszahlung - anfing sich durch einen Wulst von Endlospapier zu wühlen, um die Nummer des eingereichten Schecks mit denen der Sperrliste zu vergleichen.



****************
In der Poststelle unserer Kaserne wurde ich so zum Scheckbetrüger, als ich mein Konto um 15 Mark überzog. Mein Vater wurde auf die Sparkasse zitiert und glich das Konto aus, die NVA hatte schlicht zu spät überwiesen. Im VKU wollte ich ein neues Scheckheft abholen, durfte beim Leiter der SpK antraben und holte mir eine Belehrung der feinsten Art ab. Auch von meinem Vater gab es diesbezüglich wenig wohlwollende Worte.

Des Pudels Kern: Die Dame in der Poststelle hatte den Betrag korrekt ausgezahlt, die Sparkasse noch eine Zahl hinzu interpretiert. Mag sein, dass der Scheck ob des Ausgangs am vergangenen Tage etwas nachlässig ausgefüllt war... Eine Erfahrung war es auf alle Fälle.

Mit der Geldkarte war es da einfacher. Konto nicht gedeckt, keine Kohle. Ich war damals Kunde der Sparkasse am Alex und kann die Schlangen am Schalter nur bestätigen. Als ich noch keine Karte hatte, stand ich manchmal eine gefühlte Ewigkeit an (allerdings während der Dienstzeit)...

Die Filliale hatte dann 3 Automaten, das war für mich wie ein Quantensprung und ich konnte meine Dienstzeit wieder mit der Fahndung nach subversiven Elementen verbringen.

An manchem Wochenende fuhr ich mit dem Zug nach Hause und wollte am Leipziger Hbf mit der Karte Kohle ziehen.

Info des "Automaten": Ihre Karte ist an diesem Automaten nicht zugelassen. Die galt nur in Berlin... Na egal, den Alten wieder mal angepumpt und die Kohle durchgebracht.

Netzwerke waren halt in der DDR noch nicht bekannt...


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#49

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 15.01.2013 23:58
von 94 | 10.792 Beiträge

Hmm, Automaten in zwei, ne drei sogar Bezirksstädten, einer Kreisstadt (binsch mir aber nicht sicher mehr) und sogar in der Hauptstadt spuckten bis zu 500 Mark der DDR auf meine Karte aus. Vielleicht hatten die Ostberliner einfach keinen Kredit in der Provinz?
Gerade an den Automaten auf dem Leipziger Hbf meine ich mich noch gut als Barmittelspender erinnern zu können, entdeckte ich doch während des Aufenthaltes in einem der beiden modernen Antiquariate meist etwas zum käuflichen Erwerb.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 15.01.2013 23:59 | nach oben springen

#50

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 00:35
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #46
Zitat von Gert im Beitrag #43
Gab es in der DDR einen Betrieb , der die Plastik-Karten für die damaligen Scheck und Geldkarten herstellen konnte ?

Na Plastik war doch eher was für Absolventen der Kunstakadmie, der Kunststoff wird Plaste genannt!

@der glatte kurze Frage, biste Dir mit Reichenbach (VEB Bild und Heimat ?) sicher?


@94
Ja, denke schon, die Recherchen sprechen dafür. Allerdings meine ich damit nicht die Karte aus Plaste sondern das Inlet, welches ich oben schon gezeigt habe. Das war aus einer Art Fotopapier, Glanzbeschichtet und es gab den Briefverkehr zwischen Reichenbach und der Staatsbank.

Es gibt aktuell einen Artikel in der MünzenRevue 1/2013 über die Geldkarten und Geldautomaten, darin findet man auch einen kleinen Einblick in die Geldkartenherstellung. Karte selbst und das Inlet, wurden erst später fest zusammengebacken.

Gruß Reiner


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#51

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 01:02
von der glatte | 1.356 Beiträge

Also hier einmal eine kurze Erklärung dazu von meiner Seite.

Geldkarten der DDR waren an allen Geldautomaten in der DDR zugelassen. Man konnte also grundsätzlich mit einer zum Beispiel in Dresden ausgestellten Geldkarte auch in Rostock Geld bekommen. Pro Tag gab es bis zu 500 Mark bei entsprechendem vorhandenen Guthaben. Es gab nur 20- und 50-Mark-Banknoten ausgezahlt. Der Mindestbetrag war 40-Mark. Ab 40-Mark, war dann bis 500-Mark alles in Zehnerschritten möglich.
Natürlich bekam man auch nach dem Geldholen einen Ausdruck über den getätigten Vorgang, auch der Kontoauszug konnte vom Automaten ausgedruckt werden. Was es nicht alles schon so gab!

Wenn die Anzeige kam "Karte ist hier nicht gültig" oder auch anders, dann lag ein Fehler im Automaten vor. Da hatte bestimmt einer vorher etwas anderes als eine Geldkarte reingeschoben. Da waren die Automaten schnell offline und wollten gar keine Karte mehr haben. Ein Mitarbeiter der Sparkasse oder Bank oder Post, hatte mit seiner Bedienerkarte Zugang zum Automaten. Doch wenn keine Öffnungszeit war, dann war es die Sache der Schnellen Einsatzgruppe der Staatsbank. Gab es damals in jeden Bezirk der DDR. Die rückten an und mussten den Automaten wieder hochziehen. Diese Leute kamen noch tiefer in das gut gesicherte Gehirn des Automaten hinein. Die hatten wiederum noch bessere Zugangskarten und wenn die auch nicht mehr half, kam man nur noch mit der "Superzahl" weiter. Doch das ist schon wieder eine andere Geschichte.

Gruß Reiner


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#52

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 01:13
von der glatte | 1.356 Beiträge

@erkoe

Kann es sein dass Du eine Zweitkarte hattest?

Nach der sechsstelligen Kartennummer unten links kam noch das Jahr der Ausstellung (z.B. 87, für 1987) und dann hinter einen / die Nummer der ausgestellten Karte. Stand dort eine 1, war es die erste auf das Konto ausgestellte Karte. Ging die karte dann verloren oder war defekt, bekam man eine neue Karte ausgestellt und die hatte dann die 2 usw.

Gruß Reiner


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#53

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 01:16
von seaman | 3.487 Beiträge

Ab welchem Jahr genau gab es diese Geldkarten in der DDR?

Gruss


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#54

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 01:22
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #53

Ab welchem Jahr genau gab es diese Geldkarten in der DDR?

Gruss


Ab November 1984 für Kunden der Sparkasse.

Vorher gab es einen Testbetrieb in der Staatsbank.

Gruß Reiner


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#55

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 05:57
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #51
Die hatten wiederum noch bessere Zugangskarten und wenn die auch nicht mehr half, kam man nur noch mit der "Superzahl" weiter. Doch das ist schon wieder eine andere Geschichte.


PUK?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#56

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 07:59
von erkoe | 301 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #52
@erkoe

Kann es sein dass Du eine Zweitkarte hattest?

Nach der sechsstelligen Kartennummer unten links kam noch das Jahr der Ausstellung (z.B. 87, für 1987) und dann hinter einen / die Nummer der ausgestellten Karte. Stand dort eine 1, war es die erste auf das Konto ausgestellte Karte. Ging die karte dann verloren oder war defekt, bekam man eine neue Karte ausgestellt und die hatte dann die 2 usw.

Gruß Reiner


Hallo Reiner,

nein, war die Erstkarte. Darauf hab ich genauso aufgepasst wie auf den Dienstausweis... Was mich wundert ist die Tatsache, dass ich außerhalb Berlins nie Geld am Automaten ziehen konnte. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass mir jemand mal was von einer Beschränkung auf eine Stadt erzählt hat. Das wäre ja wie heute bei dem Unterschied zwischen Geld- und EC-Karte. (Geldkarte hat meine Tochter und kann NUR bei der Sparkasse Geld holen.)

Was mir etwas komisch erscheint: Wie sollte die Leipziger Sparkasse wissen, was ich für ein Guthaben bei der Berliner Sparkasse hatte. Die Rechner waren nicht vernetzt...

Gibt es hier vielleicht einen Zeitzeugen mit entsprechendem Wissen? Würde mich rein technisch wirklich mal interessieren.

Danke und VG
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#57

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 08:07
von erkoe | 301 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #51
Also hier einmal eine kurze Erklärung dazu von meiner Seite.

Geldkarten der DDR waren an allen Geldautomaten in der DDR zugelassen. Man konnte also grundsätzlich mit einer zum Beispiel in Dresden ausgestellten Geldkarte auch in Rostock Geld bekommen. Pro Tag gab es bis zu 500 Mark bei entsprechendem vorhandenen Guthaben. Es gab nur 20- und 50-Mark-Banknoten ausgezahlt. Der Mindestbetrag war 40-Mark. Ab 40-Mark, war dann bis 500-Mark alles in Zehnerschritten möglich.
Natürlich bekam man auch nach dem Geldholen einen Ausdruck über den getätigten Vorgang, auch der Kontoauszug konnte vom Automaten ausgedruckt werden. Was es nicht alles schon so gab!

Wenn die Anzeige kam "Karte ist hier nicht gültig" oder auch anders, dann lag ein Fehler im Automaten vor. Da hatte bestimmt einer vorher etwas anderes als eine Geldkarte reingeschoben. Da waren die Automaten schnell offline und wollten gar keine Karte mehr haben. Ein Mitarbeiter der Sparkasse oder Bank oder Post, hatte mit seiner Bedienerkarte Zugang zum Automaten. Doch wenn keine Öffnungszeit war, dann war es die Sache der Schnellen Einsatzgruppe der Staatsbank. Gab es damals in jeden Bezirk der DDR. Die rückten an und mussten den Automaten wieder hochziehen. Diese Leute kamen noch tiefer in das gut gesicherte Gehirn des Automaten hinein. Die hatten wiederum noch bessere Zugangskarten und wenn die auch nicht mehr half, kam man nur noch mit der "Superzahl" weiter. Doch das ist schon wieder eine andere Geschichte.

Gruß Reiner


Hallo Reiner,

siehe mein letztes Posting. Karte nur gültig in Berlin. Merkwürdig, oder?

Kleine Anekdote am Rande: Als wir LKA wurden, bekamen wir auch neue Dienstausweise in Form einer Scheckkarte, mit einem Magnetstreifen hinten drauf. (Für den Rechnerzugang.) Nicht bestätigten Berichten zufolge wurden diverse Ausweise in Geldautomaten gefunden...

Kein Wunder das man die Karten eingezogen hat, so klamm wie unsere Hauptstadt ist...

VG
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#58

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 11:32
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die Geldautomaten muss ich verpasst haben in der DDR. Bis zum bitteren Ende gab es in meiner Firma, den Lohn bar auf die Kralle(Betrieb mit 600 Beschäftigten ) Mein Geldautomat stand im Wohnzimmer. Während der Heizperiode in der Standuhr eine Plastiktüte voll und im Sommer im Berliner Kachelofen in der Lüftungsklappe. Getreu dem Motto: Nur Bares ist Wahres.


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#59

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 11:57
von 80er | 572 Beiträge

Ährlisch, widder wad jeleernt! Die ausgehende DDR hatte Geldautomaten!

OT:
Und ich hatte nach 1982 nur was von Automaten in der DDR gehört, in die man eine Banane reinstecken musste,
um 5 M raus zubekommen?


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#60

RE: Die Geldautomaten der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2013 13:53
von der glatte | 1.356 Beiträge

@erkoe

Ja, ist schon eine komische Sache mit Deiner Karte. Es könnte auch ein Schreibfehler auf dem Magnetstreifen vorgelegen haben. Hast Du mal gerfagt warum das so mit Deiner Karte ist. Es gab ja in Berlin ein Prüfzentrum für Geldkarten, dort wurden die Karten dann getestet und eventuell neu beschrieben. Sogar einen richtigen Antrag gab es dazu.

Stimmt, die Geldautomaten waren noch nicht vernetzt, doch bekam man trotzdem am Tag nur 500 Mark ausgezahlt, vermutlich durch einen elektronischen Vermerk auf dem Magnetstreifen. Kann ich allerdings nich bestätigen.

Kennt einer von Euch das Kominationsschloss CS 1??? Das sicherte den Tresor im Automaten. Wurde im VEB Zylinderschlösser Potsdam hergestellt.



Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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