#81

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 17:35
von wosch (gelöscht)
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[quote="Nostalgiker"]@wosch warum habe ich nichts anderes von Dir erwartet?
Du bastelst gerne an Deiner eigenen Wahrheit, gell?
Und hatte Herr Seidel eine Genehmigung zum Führen einer Schußwaffe? Ja oder Nein?

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So mußt Du mir nicht kommen, lieber @Nostalgiker. Indem ich geschrieben hatte daß zum damaligen Zeitpunkt der Besitz einer Faustfeuerwaffe absolut legal war, nur das Führen dieser Waffe NICHT besteht doch überhaupt kein Anlaß mir diese von mir rot hervorgehobene Frage zu stellen.

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Diese, Deine, Argumentation ist mir leider etwas zu primitiv.
Entschuldigung aber das mußte mal raus.

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Warum sollte ich diese, Deine Ausdrucksweise entschuldigen, ich denke mir lieber meinen Teil bevor ich wieder in ein "Fettnäpfchen" trete!!

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Was Du an meiner Aussage was zu bemeckern hast, sie entstand im Akt der Notwehr und ist damit völlig legitim.

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Auf Grund Deiner etwas verunglückten Satzstellung weiß ich ehrlich gesagt nicht was Du mir damit begreiflich machen wolltest.

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Das Bundeswaffengesetz, hervorgegangen aus dem Reichswaffengesetz (wieder in Kraft getreten 1952) schreibt zwingen eine Erwerbsscheinpflicht für für Faustfeurwaffen vor.
Zum Erwerb einer Waffenbesitzkarte müssen vom Antragsteller im Wesentlichen drei Voraussetzungen erfüllt werden:
Zuverlässigkeit und persönliche Eignung, Sachkunde nach § 7 Waffengesetz , Bedürfnis nach § 8 Waffengesetz.

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Kann es sein, lieber @Nostalgiker daß Du hie etwas durcheinander bringst?
Zum damaligen Zeitpunkt brauchte man für den Besitz einer Faustfeuerwaffe keine Erlaubnis einer Behörde und auch keine Waffenbesitzkarte, lediglich zum Führen war ein Waffenschein, oder wie man das damals hieß, erforderlich. In den 60er Jahren hatte ich selber einen Trommelrevolver, Kaliber 38 mit der zugehörigen Munition Kaliber 38 Spezial-Wadcutter von der Polizei ausgehändigt bekommen, den mir ein Besucher aus der Wohnung gestohlen hatte, obwohl ich nicht im Besitz irgendeiner Besitz-Berechtigung war, die brauchte man eben damals nicht. Die Verschärfung des Waffengesetzes erfolgte später, ich glaube es war in den frühen 70ern.

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Wosch Du glaubst doch nicht im Ernst daran das in Deiner hypothetischen Vermutung "um sie in einem Akt von Notwehr eventuell benutzen zu müssen." ein Bedürfnis im Sinne des Waffengesetzes vorlag?

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Nein, lieber @Nostalgiker, im Sinne eines Waffengesetzes natürlich nicht, lediglich im Sinne des Selbstschutzes für das eigene "Leib und Leben", davon abgesehen benutzt hatte Herr Seidel seine mitgeführte Waffe jedenfalls nicht.

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Glaubst Du im Ernst wenn Herr Seidel seine Waffen legal erworben hatte und sie ihm Sinne des Waffengesetzes bei sich führte sich die Begründung im Urteil auf illegal beruft?

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Harry Seidel wurde nach den Gesetzen der DDR bestraft und da war nicht nur das Führen einer Waffe unter Strafe gestellt sondern auch der Besitz, wenn man nicht ausdrücklich eine Genehmigung dafür hatte. Einer Privatperson war es eh so gut wie unmöglich in den "Genuß" einer Waffenbesitzkarte zu kommen. Da mußten schon ganz bestimmte Gründe vorhanden gewesen sein. In diesem Zusammenhang würde mich schon interessieren wer für die Vergabe solcher "Privilegien" zuständig war.

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Das wäre doch in der damaligen Situartion ein gefundenes Fressen für alle kalten Krieger.
Ich befürchte allerdings das sich davon immer noch Einige bester Gesundheit erfreuen, so wie Du.

Schönen Abend noch.
Gruß
Nostalgiker
................................................................................................................

Und das muß nun auch mal raus: Solange Du meine Argumentation als "primitiv" und mich obendrein noch als "Kalten Krieger" bezeichest, kannst Du Dir mir gegenüber den "Schönen Abend" sparen.

Aus Kassel.
Wosch


zuletzt bearbeitet 25.06.2011 18:35 | nach oben springen

#82

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 19:04
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Wosch,

aber Du darfst selbstverständlich Forummitglieder als "Stasifraktion", mich als Ewiggestrigen wegen meines Nicks titulieren und das ist dann selbstverständlich legitim weil es Du es bist..
Allgemeiner Lebenserfahrungstipp:
Wer austeilt sollte auch einstecken können!

Soweit dazu.

Am 7. Januar 1946 erließen die Alliierten den Kontrollratsbefehl Nr. 2, mit dem zur Durchsetzung der Entwaffnung der Bevölkerung jeder Person und jeder Behörde verboten wurde, Waffen zu besitzen. 1950 ergab sich durch die Durchführungsverordnung Nr. 10 zum Gesetz Nr. 24 vom 10. Juni 1950 die erste Lockerung. Sportliche Langwaffen (Flinten bis Kaliber 12 und Büchsen bis Kaliber 8mm) waren nicht mehr verboten.

Das Bundeswaffengesetz, hervorgegangen aus dem Reichswaffengesetz (wieder in Kraft getreten 1952) schreibt zwingen eine Erwerbsscheinpflicht für für Faustfeurwaffen vor.

Seit 1956 war es Privatpersonen wieder gestattet, Schusswaffen für den privaten Gebrauch zu besitzen, damit war aber die 'Erwerbsscheinpflicht' nicht zwingend ad acta gelegt.
Der Privatwaffenbesitz war damals föderalistisch geregelt was zu solchen Absonderlichkeiten führte das in einigen Bundesländern nicht nur einer Erwerbsscheinpflicht, sondern sogar ein Bedürfnisnachweises zwingend vorgeschrieben war, so konnten in anderen Bundesländern die Bewohner (Jäger, Sportschützen etc.) so viele Kurzwaffen erwerben wie das Herz begehrte.
Ab 1972 wurde durch Gesetzesänderungen versucht dieses Durcheinander in geregelte Bahnen zu lenken.

Wosch, vielleicht lebtest Du damals gerade in einem Bundesland wo die Bestimmungen so verworren waren das Dir die Polizei Deinen Trommelrevolver zurückgab obwohl Du keinerlei Besitznachweis erbringen konntest.



Im Sinne des Waffengesetzes führt eine Waffe, wer die tatsächliche Gewalt darüber außerhalb der eigenen Wohnung, seiner Geschäftsräume oder des eigenen befriedeten Besitztums ausübt. Diese Erlaubnis zum Führen wird allerdings nur in Ausnahmefällen erteilt. Voraussetzung ist, dass zum einen der Antragsteller mehr als die Allgemeinheit gefährdet ist und zum anderen eine Schusswaffe geeignet ist, die Gefährdung tatsächlich zu reduzieren. Besonders letzteres ist meist nicht der Fall. Der Waffenschein dokumentiert die behördliche Erlaubnis, eine Waffe zu führen, wenn auch nicht immer und überall.

Der Waffenschein ist nicht zu verwechseln mit der Waffenbesitzkarte, die zum Besitz, Erwerb und dem nicht zugriffsbereiten Transport (verschlossenes Behältnis. Waffe entladen, Munition in einem anderen Behältnis) einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe berechtigt. Der Waffenschein berechtigt nur zum „Führen“ der Waffe, nicht auch zum Besitz. Wer Waffen in der Öffentlichkeit außerhalb des befriedeten Besitztums führen will, benötigt daher beides: Waffenbesitzkarte und Waffenschein.
Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte in Deutschland sind im Waffengesetz geregelt.

Herr Seidel führte lt. Urteil nacheinander folgende Waffen bei sich:

Trommelrevolver
schußbereiter Pistole
Pistole 08
Der Trommelrevolver gehört zur Kategorie der Handfeuerwaffen und wird durch das deutsche Waffenrecht (WaffG) als Kurzwaffe definiert. Er ist eine mehrschüssige Faustfeuerwaffe,
Die Fachleute streiten immer noch ob ein Revolver eine Unterart der Pistole oder eine technisch selbständige Faustfeuerwaffe ist.

Tränengasbombe
fällt ebenfalls unter das Waffengesetz

Zitat von wosch
Einer Privatperson [in der DDR] war es eh so gut wie unmöglich in den "Genuß" einer Waffenbesitzkarte zu kommen. Da mußten schon ganz bestimmte Gründe vorhanden gewesen sein. In diesem Zusammenhang würde mich schon interessieren wer für die Vergabe solcher "Privilegien" zuständig war.


Soweit mir bekannt ist war laut Waffengesetz der DDR die Volkspolizei; das zuständige Volkspolizei-Kreisamt; dafür zuständig die 'Erteilung der Erlaubnisse' wie es im Gesetzestext der "Verordnung über den Verkehr mit Schußwaffen und patronierter Munition - Schußwaffenverordnung - II §4(3) heißt zu erteilen.

Auch in der BRD waren/sind nach der Beseitigung des von mir kurz angerissenen Wirrwarrs im Waffengesetz sehr strenge und sehr bestimmte Gründe ausschlaggebend das Privatpersonen eines Waffenscheins/Waffenbesitzkarte kommen.
Inzwischen gilt das Deutsche Waffengesetz als eines der strengsten der Welt.

Also Wosch immer zuerst informieren, Fakten sammeln, zusammentragen und nicht immer Heißluftballons steigen lassen nach dem Motto irgendwas wird schon stimmen.

In einem gebe ich Dir allerdings Recht.
Es ist schon eine himmelschreiende Ungerechtigkeit das Herr Seidel

Zitat
nach den Gesetzen der DDR bestraft wurde und da war nicht nur das Führen einer Waffe unter Strafe gestellt sondern auch der Besitz, wenn man nicht ausdrücklich eine Genehmigung dafür hatte.


Das ist doch ein Unding das ein souveräner Staat sich die Frechheit herausnimmt jemanden nach seinen Gesetzen zu bestrafen wenn er auf dem Territorium desjenigen Staates bei einem Gesetzesverstoß verhaftet wird. Ein nachträglicher Fall für die Internationale Menschenrechtskommission? Mindestens denke ich. (Ironie off)

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#83

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 19:13
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Thunderhorse

entschuldige Dich hätte ich fast vergessen.
Ich muß mir nicht alle diese Bücher zum Thema kaufen. Es gibt sie in Bibliotheken zum ausleihen oder vor Ort zum Lesen. Das gleiche trifft auch auf Archive zu wo ich in den Dokumenten stöbern kann.
Nur Zeit muß ich investieren.
Auch das 'Netz' ist recht ergiebig bei der richtigen Eingabe von Suchbegriffen. Ich muß nur wissen was ich suchen will.
Auch hier Zeit und Geduld.
Vor der Erkenntnis setzen die Götter immer noch den Schweiß der Mühen heißt es wohl so ähnlich.
Nur habe ich den Eindruck Einige schwitzen hier sehr ungern

Schönen Abend noch

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
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Text: Kurt Demmler

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#84

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 20:36
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von Nostalgiker

Am 7. Januar 1946 erließen die Alliierten den Kontrollratsbefehl Nr. 2, mit dem zur Durchsetzung der Entwaffnung der Bevölkerung jeder Person und jeder Behörde verboten wurde, Waffen zu besitzen. 1950 ergab sich durch die Durchführungsverordnung Nr. 10 zum Gesetz Nr. 24 vom 10. Juni 1950 die erste Lockerung. Sportliche Langwaffen (Flinten bis Kaliber 12 und Büchsen bis Kaliber 8mm) waren nicht mehr verboten.

Das Bundeswaffengesetz, hervorgegangen aus dem Reichswaffengesetz (wieder in Kraft getreten 1952) schreibt zwingen eine Erwerbsscheinpflicht für für Faustfeurwaffen vor.

Seit 1956 war es Privatpersonen wieder gestattet, Schusswaffen für den privaten Gebrauch zu besitzen, damit war aber die 'Erwerbsscheinpflicht' nicht zwingend ad acta gelegt.
Der Privatwaffenbesitz war damals föderalistisch geregelt was zu solchen Absonderlichkeiten führte das in einigen Bundesländern nicht nur einer Erwerbsscheinpflicht, sondern sogar ein Bedürfnisnachweises zwingend vorgeschrieben war, so konnten in anderen Bundesländern die Bewohner (Jäger, Sportschützen etc.) so viele Kurzwaffen erwerben wie das Herz begehrte.
Ab 1972 wurde durch Gesetzesänderungen versucht dieses Durcheinander in geregelte Bahnen zu lenken.





Historie des Waffenrechts
http://www.polizei-nrw.de/moenchengladba...ffenrechts.html

Ohne Berlin (West).
Hier galt weiterhin die Regelung gem. KR-Befehl Nr. 2 und KR-Gesetz Nr. 43.
Ausnahmen gabs im Laufe der Jahre für den Bereich der Polizei, für die Jagdausübung, Explosionsgefährliche Stoffe und pyrotechnische Gegenstände, Chemikalien, Sicherung von Geld- und Werttransporten, Schützenvereine (hier war die Art und Höchstmenge der Waffen, die sich im Besitz aller vom PP-ten zugelassenen Schützenvereine in Berlin befinden dürfen festgelegt. Z.B.: 250 Pistolen Kal. 7,5 mm oder 7,65, 1000 Gewehre kal. 22. long rifle. BK/O (65) 2).
Hinzu kam im Mai 1989 die BK/O (89) 5 betreffend der Waffenkontrolle, mit den Anlagen A - D.

Waffengesetz der Bundesrepublik Deutschland, Änderung Nr. 6.

Gesetz zur Überleitung vom Bundesrecht nach Berlin (West) (Sechstes Überleitungsgesetz)

25. 9. 1990, BGBl. I S. 2106

§ 53 Abs. 3 Nr. 8 geänd.

§ 59c eingef.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 25.06.2011 21:01 | nach oben springen

#85

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 21:20
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Alfred
Wosch,

man sollte nicht so tun, als hätte man alle die sich kritsich zur DDR äußerten "abgeholt". Dies ist UNFUG.



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Dann frage ich mich wieso der DDR-Bürger bis zur Wendezeit aus lauter Angst vor der "Obrigkeit" nicht den Mund aufmachte? Kritik, die sich gegen den Staat und deren Funktionäre richtete wurde als "Volksverhetzung", "Staatsverleumdung" und Ähnliches bezeichnet und dafür gab es dann auch gleich die "passenden" Gesetze, deren Tenor dann auf die große "Gesellschaftsgefährdung" hinaus lief. Diese gängigen Praktiken, die waren Unfug.
Schönen Gruß aus Kassel.




Was für ein Unfug den Wosch wieder mal schreibt - aber man hat sich ja schon daran gewöhnt das die jenigen die nicht in der DDR gelebt haben, es besser wissen !


MfG
Jawa350
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#86

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 22:28
von EK86II (gelöscht)
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man mache sich die Mühe das Reichswaffengesetz von 1938 sowie das Bundeswaffengesetz von 1952 zu verinnerlichen und man kommt zum Schluß das die Erwerbsscheinpflicht für Faustfeuerwaffen auch in dem Zeitraum der diese Thema betrifft greift! Somit führte Harry Seidel, auch nach Bundesdeutschen Recht Illegal die benannten Waffen. Die Ausführungen von Wosch diesbezüglich sind Grenzwertig, wenn nicht gar falsch!


zuletzt bearbeitet 25.06.2011 22:29 | nach oben springen

#87

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 22:46
von eisenringtheo | 9.154 Beiträge

Zitat von Jawa 350

Was für ein Unfug den Wosch wieder mal schreibt - aber man hat sich ja schon daran gewöhnt das die jenigen die nicht in der DDR gelebt haben, es besser wissen !


Wosch hat in der DDR gelebt..
Theo


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#88

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2011 23:44
von utkieker | 2.911 Beiträge

Bis zur Bildung der Trizone konnte man noch nicht einmal die Grenze zwischen dem amerikanisch besetzten Hessen und der französisch besetzten Pfalz ohne Passierschein betreten geschweige mit einer Schußwaffe, gleiches galt auch zwischen Hessen und Thüringen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#89

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 01:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Egal Hartmut, die DDR hat so etwas hinzunehmen und wenn sie es nicht tat dann waren dies Unrechtsurteile. Nichts anderes will man uns hier scheinbar erklären.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#90

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 09:29
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von EK86II
man mache sich die Mühe das Reichswaffengesetz von 1938 sowie das Bundeswaffengesetz von 1952 zu verinnerlichen und man kommt zum Schluß das die Erwerbsscheinpflicht für Faustfeuerwaffen auch in dem Zeitraum der diese Thema betrifft greift! Somit führte Harry Seidel, auch nach Bundesdeutschen Recht Illegal die benannten Waffen. Die Ausführungen von Wosch diesbezüglich sind Grenzwertig, wenn nicht gar falsch!



Insbesondere da weder das Reichswaffengesetz noch das hier so benannte Bundeswaffengesetz, bezogen auf den Bereich Groß-Berlin - Berlin (West) gegriffen hat.
Falls ich mich nicht verlesen habe im Bezug auf den Vorgang H.S., gehts um den Bereich Berlin.

Und wenn man dies alles betrachtet, dann auch Zeitschiene beachten (Änderungen/ergänzungen/Teilregelungen).
Zitat/Quelle: http://www.polizei-nrw.de/moenchengladba...ffenrechts.html
Jedoch hatte die neu geschaffene föderalistischen Struktur der Bundesrepublik zur Folge, dass das Waffengesetz einerseits als Bundesrecht fortgalt, soweit es Vorschriften der öffentlichen Sicherheit und Ordnung regelte, aber auch als Landesrecht seine Gültigkeit besaß . Daraus entstand eine Zersplitterung zwischen Bundes- und Landesrecht einerseits, als auch in unterschiedlichen Regelungen der jeweiligen Länder selbst.


TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 26.06.2011 09:38 | nach oben springen

#91

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 09:31
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von utkieker
Bis zur Bildung der Trizone konnte man noch nicht einmal die Grenze zwischen dem amerikanisch besetzten Hessen und der französisch besetzten Pfalz ohne Passierschein betreten geschweige mit einer Schußwaffe, gleiches galt auch zwischen Hessen und Thüringen.

Gruß Hartmut!




War schon möglich, so streng, dass jede/-er auf den Kopf gestellt wurde, wurde da nicht kontrolliert.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 26.06.2011 09:31 | nach oben springen

#92

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 11:32
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Um nochmal auf die besonders Situation einzugehen welche Berlin betrifft:

In der »Erklärung über Berlin« der Alliierten Kommandantur Berlin vom 5. Mai 1955 behielten sich die Westmächte aufgrund fortbestehenden Besatzungsrechts die oberste Gewalt in den Westsektoren vor. Darin eingeschlossen waren Machtbefugnisse zur Erhaltung des Status und der Sicherheit der Stadt, zum Schutz der alliierten Streitkräfte, zur Abrüstung und Entmilitarisierung, zur Deckung der Besatzungskosten, zur Befehlsbefugnis über die Westberliner Polizei und zu den Beziehungen West-Berlins zu ausländischen Behörden.

Nachzulesen hier:
Erklärung der Alliierten Kommandantur über Berlin vom 5. Mai 1955
http://www.verfassungen.de/de/be/berlin50-1.htm

Die Entmilitarisierung Deutschland wurde unter anderem mit dem
Kontrollratsbefehl Nr. 2 - Einziehung und Ablieferung von Waffen und Munition - vom 7. Januar 1946 befohlen und durchgeführt.
Dieser Befehl hatte bis 1991 seine Gültigkeit da oben genannte "Erklärung von 1955" bis zum Inkrafttretens des Zwei-plus-Vier-Vertrages ( Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland) am 15. März 1991 bindend war.
http://www.verfassungen.de/de/de45-49/kr-befehl2.htm

Demzufolge müßte jetzt auch dem letztem klar denkendem Menschen klar sein das ein Besitz und Mitführen von Waffen, egal aus welchen Gründen in Berlin(West) de facto aus Sicht der Alliierten Kontrollratsbefehle verboten war.
Wie das in der Praxis gehandhabt wurde steht auf einem anderen Blatt.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#93

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 13:32
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Jawa 350

Was für ein Unfug den Wosch wieder mal schreibt - aber man hat sich ja schon daran gewöhnt das die jenigen die nicht in der DDR gelebt haben, es besser wissen !


Wosch hat in der DDR gelebt..
Theo




Danke für den Hinweis, natürlich weis ich das er bis zu seiner Flucht (aus Angst vor der Wehrpflicht ) in der DDR gelebt hat!


MfG
Jawa350
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#94

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 13:37
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Kurzer Nachtrag:

Zitat von wosch
Solange Du meine Argumentation als "primitiv" und mich obendrein noch als "Kalten Krieger" bezeichest, kannst Du Dir mir gegenüber den "Schönen Abend" sparen.



Da Du Dich vorrangig des Vokabulars der Erzkonservativen, Gegnern der damaligen Entspannungspolitik der Bundesregierung, aus Presse, Rundfunk und Fernsehen bedienst erlaubte ich mir Dich dieser Kategorie zuzuordnen.

Sei beruhigt, ich halte auch gewisse "Propagandisten" aus der DDR für Kalte Krieger.
Nur lasse ich mich nicht dazu hinreißen sie; ihre Namen; mit entwürdigenden, herabsetzenden und verächtlich machenden Substantiv -Zusätzen wie "Sudel" zu versehen. Mal als Beispiel.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#95

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 14:09
von don71 (gelöscht)
avatar

Zitat von Jawa 350

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Jawa 350

Was für ein Unfug den Wosch wieder mal schreibt - aber man hat sich ja schon daran gewöhnt das die jenigen die nicht in der DDR gelebt haben, es besser wissen !


Wosch hat in der DDR gelebt..
Theo




Danke für den Hinweis, natürlich weis ich das er bis zu seiner Flucht (aus Angst vor der Wehrpflicht ) in der DDR gelebt hat!



Du musst es ja wissen. Jürgen


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#96

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 15:05
von 94 | 10.792 Beiträge

Leicht oT, na egal ...
Persönlich faszinierend finde ich immer wieder die Vermutung, dass eine mitgeführte (Schuß-)Waffe die Sicherheit des Waffenträgers erhöhen würde, soso *grübel*
mMn kann solch die persönliche Sicherheit NUR durch protektive Maßnahmen, sprich Schutzkleidung u.ä., erreicht werden. Eine Schußwaffe, also vom sportlichen und jagdlichen Schießen jetzt mal abgesehen, dient in letzter Konsequenz doch nur einem Zwecke ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#97

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 15:17
von eisenringtheo | 9.154 Beiträge

Zitat von 94
Leicht oT, na egal ...
Persönlich faszinierend finde ich immer wieder die Vermutung, dass eine mitgeführte (Schuß-)Waffe die Sicherheit des Waffenträgers erhöhen würde, soso *grübel*
...



Einer meiner Onkel arbeitete bis zur Pensionierung vor 15 Jahren als Justizvollzugsbeamter und Ausbilder in der Strafanstalt Regensdorf (Schweiz). Bei Diensten im geschlossenen Innenbereich (Werkstatt, Speisesäle usw) wurden keine Waffen getragen, damit allfällige Meuterer nicht zu Waffen kämen. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, keine Ahnung...
Theo


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#98

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 15:33
von don71 (gelöscht)
avatar

Zitat von eisenringtheo

Zitat von 94
Leicht oT, na egal ...
Persönlich faszinierend finde ich immer wieder die Vermutung, dass eine mitgeführte (Schuß-)Waffe die Sicherheit des Waffenträgers erhöhen würde, soso *grübel*
...



Einer meiner Onkel arbeitete bis zur Pensionierung vor 15 Jahren als Justizvollzugsbeamter und Ausbilder in der Strafanstalt Regensdorf (Schweiz). Bei Diensten im geschlossenen Innenbereich (Werkstatt, Speisesäle usw) wurden keine Waffen getragen, damit allfällige Meuterer nicht zu Waffen kämen. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, keine Ahnung...
Theo



Ist wohl in den meisten Staaten so. Gruß Jürgen


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#99

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 17:23
von Pit 59 | 10.120 Beiträge

Danke für den Hinweis, natürlich weis ich das er bis zu seiner Flucht (aus Angst vor der Wehrpflicht ) in der DDR gelebt hat!

MfG
Jawa350


Genau Du musst es ja wissen.


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#100

RE: Lebenslängliche Zuchthausstrafe für Harry Seidel

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2011 18:00
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von Nostalgiker
Um nochmal auf die besonders Situation einzugehen welche Berlin betrifft:

In der »Erklärung über Berlin« der Alliierten Kommandantur Berlin vom 5. Mai 1955 behielten sich die Westmächte aufgrund fortbestehenden Besatzungsrechts die oberste Gewalt in den Westsektoren vor. Darin eingeschlossen waren Machtbefugnisse zur Erhaltung des Status und der Sicherheit der Stadt, zum Schutz der alliierten Streitkräfte, zur Abrüstung und Entmilitarisierung, zur Deckung der Besatzungskosten, zur Befehlsbefugnis über die Westberliner Polizei und zu den Beziehungen West-Berlins zu ausländischen Behörden.

Nachzulesen hier:
Erklärung der Alliierten Kommandantur über Berlin vom 5. Mai 1955
http://www.verfassungen.de/de/be/berlin50-1.htm

Die Entmilitarisierung Deutschland wurde unter anderem mit dem
Kontrollratsbefehl Nr. 2 - Einziehung und Ablieferung von Waffen und Munition - vom 7. Januar 1946 befohlen und durchgeführt.
Dieser Befehl hatte bis 1991 seine Gültigkeit da oben genannte "Erklärung von 1955" bis zum Inkrafttretens des Zwei-plus-Vier-Vertrages ( Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland) am 15. März 1991 bindend war.
http://www.verfassungen.de/de/de45-49/kr-befehl2.htm

Demzufolge müßte jetzt auch dem letztem klar denkendem Menschen klar sein das ein Besitz und Mitführen von Waffen, egal aus welchen Gründen in Berlin(West) de facto aus Sicht der Alliierten Kontrollratsbefehle verboten war.
Wie das in der Praxis gehandhabt wurde steht auf einem anderen Blatt.

Gruß
Nostalgiker




So mal als kleine Ergänzung, in Auszügen:
Erklärung des Vorsitzenden der Sowjetischen Kontrollkommission für Deutschland, Tschuikow, am 11. November 1949, über die Bildung der sowjetischen Kontrollkommission und die Übertragung der Verwaltungsfunktionen der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland (SMAD) an die Organe der DDR.

Auszug:
Die Aufgabe der Sowj. Kontrollkommission besteht jetzt in der Kontrolle der Durchführung der Potsdamer Beschlüsse und der anderen von den vier Mächten gemeinsam getroffenen Entscheidungen über Deutschland.
Dies bedeutet, daß die Provisorische Regierung der DDR ihre Tätigkeit auf Grund der Verfassung der DDR in Freiheit ausüben kann, soweit diese Tätigkeit nicht den Potsdamer Beschlüssen und den Verpflichtungen zuwiederläuft, die sich aus den gemeinsamen Beschlüssen der Vier Mächte ergeben.
....
Natürlicherweise behält sich die Sowj. Kontrollkommission die Funktion vor, darauf zu achten, daß keinerlei Maßnahmen getroffen werden, die den Beschlüssen der Vier Mächte bezüglich der Entmilitarisierung und Demokratisierung sowie der Wiedergutmachungsverpflichtungen Deutschlands widersprechen, ...


...
In Übereinstimmung mit den bekannten internationalen Beschlüssen wird der Vertreter der Sowj. Kontrollkommission in Berlin im Auftrage der Sowjt. Kontrollkommission die erforderlichen Beziehungen mit den entsprechenden Vertretern der westlichen Besatzungsbehörden aufrechterhalten.

Der folgende Auszug (Satz) aus dem:
Vertrag über die Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
vom 20. September 1955

Auszug:
Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik und das Präsidium des Obersten Sowjets der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
haben
geleitet von dem Wunsch nach Entwicklung einer engen Zusammenarbeit und nach der weiteren Festigung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken auf der Grundlage der Gleichberechtigung, der gegenseitigen Achtung der Souveränität und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten, in Anbetracht der neuen Lage, die durch das Inkrafttreten der Pariser Verträge von 1954 entstanden ist,
überzeugt davon, daß die Vereinigung der Anstrengungen der Deutschen Demokratischen Republik und der Sowjetunion zur Mitwirkung an der Erhaltung und Festigung des Weltfriedens und der Sicherheit in Europa, sowie zur Wiederherstellung der Einheit Deutschlands als friedliebender und demokratischer Staat und zur Herbeiführung einer friedensvertraglichen Regelung mit Deutschland den Interessen des deutschen Volkes und des Sowjetvolkes und gleichermaßen den Interessen der anderen Völker Europas entspricht,

unter Berücksichtigung der Verpflichtungen, die die Deutsche Demokratische Republik und die Sowjetunion gemäß den bestehenden internationalen Abkommen, die Deutschland als Ganzes betreffen,

haben, beschlossen, den vorliegenden Vertrag zu schließen und ....


Auszug aus dem Viermächteabkommen vom September 1971:
Schlußprotokoll

Die Regierungen der Französischen Republik, der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland und der Vereinigten Staaten von Amerika, eingedenk des Teils III des Viermächte-Abkommens vom 3. September 1971 und mit Befriedigung davon Kenntnis nehmend, daß die nachstehend genannten Vereinbarungen und Regelungen getroffen wurden, sind wie folgt übereingekommen:

1. Die Vier Regierungen setzen mittels dieses Protokolls das Viermächte-Abkommen in Kraft, das ebenso wie dieses Protokoll die Viermächte-Vereinbarungen oder -Beschlüsse, die früher abgeschlossen oder gefaßt wurden, nicht berührt.

Die Sowjetunion hat auch nach 1955 Ihre Rechte und Pflichten.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 26.06.2011 18:06 | nach oben springen



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