#121

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.02.2010 22:29
von chucky | 1.213 Beiträge

Wenn ich mit euch rede ist gleich bohne, nee, feliks und pitti, ich geh auch arbeiten, nix saufen, aber ihr könnt mir ja weiter helfen


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#122

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 00:10
von kinski112 (gelöscht)
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Hallo, bin zufällig auf diesen Thread gekommen. Ich habe da noch eine Broschüre gefunden " Beschreibung und Nutzung der AK 47"
von 1985 ! Herausgeber Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR !
Sind ca.50 Seiten wenn Interesse besteht kann ich es ja als PDF-Datei posten im geschlossenen Bereich.
Ich weiß ja nicht ob diese Boschüre schon woanders gepostet ist wie NVA-Forum etc. !
Mache mal eine Bilddatei dazu !

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#123

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 00:13
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Ja wäre nett ................


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#124

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 10:20
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von kinski112
Hallo, bin zufällig auf diesen Thread gekommen. Ich habe da noch eine Broschüre gefunden " Beschreibung und Nutzung der AK 47"
von 1985 ! Herausgeber Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR !
Sind ca.50 Seiten wenn Interesse besteht kann ich es ja als PDF-Datei posten im geschlossenen Bereich.
Ich weiß ja nicht ob diese Boschüre schon woanders gepostet ist wie NVA-Forum etc. !
Mache mal eine Bilddatei dazu !


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Das ist ja schön und gut, aber was hat das mit "Bewaffnung der DDR Grenztruppen" zu schaffen? Zumal es bei der DV um die AK 74 und nicht um die AK 47 geht.

Mike59


zuletzt bearbeitet 20.06.2010 10:22 | nach oben springen

#125

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 11:12
von kinski112 (gelöscht)
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Sorry Zahlendreher kann ja mal passieren, und Mike59 du nimmst es aber sehr genau auch wenn die AK 74 nichts mit Grenztruppen zu tun hatte,dies ist der Waffen Thread und was stört dich da wenn ich den Beitrag poste hier nochmal ich schon viele Anfragen per PN habe zu meinen Beitrag !


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#126

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 12:39
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von EK 82/2

lassen.

ich kann es nicht bewerten,aber in der ausbildung wurde uns gesagt das die ak-47 auf 500m noch tödliche wirkung hat und auf 800 meter noch schwere verletzungen bringt.das g3 oder g5 (weis ich nicht mehr genau)soll angeblich nur bis 300 meter exakt gefährlich sein und dann streuen und geringere geschwindigkeit haben.definitiv ist diese aussage nicht!


mfg andy



Das aus der AK 47 (bzw. deren Varianten bei uns, wie der KMS72) abgefeuerte Geschoss 7,62 mm/M43 Stahlkern behält seine tödliche Wirkung bis etwa 1500 m. Ich habe es erlebt, das Querschläger hinter einem reichlich abenteuerlichen Polizeischießstand noch nach 2 Kilometern im Dorf dahinter Dachziegel und einmal eine Kaffekanne (danach durften nur noch Plastkern eingesetzt werden) zerschossen haben.
Aber halbwegs präzise ist es bis ca. 400 m. Ein sowjetischer Offizier hat mir um 1987 mal erzählt, dass er zu Hause auf der Jagd damit noch auf 600 m Wölfe und Ren geschossen hätte. Aber das war nach dem zweiten cto gramm und der ersten BMP-Runde...
Die Munition vom G1 (FN) und G3 (HK) ist jeweils die Gleiche. Standart 7,62 x 51 Weichkern (oder 308. Winchester). Die behält iher tödliche Wirkung bis etwa 4 Kilometern. An sich ist die Patrone sehr genau aber bedingt durch Toleranzen bei den Waffen aus den Selbstladern auch nur bis ca. 400 m präzise. Mit Zielfernrohr auch bis 600 m. Danach wird die Streuung zu groß. Während die M43 aus der Kaschi etwa 715 m/s an der Mündung schnell ist, erreicht die 308. je nach Laborierung um die 800 m/s. Aber der Rückstoß ist ungleich stärker und die Durchschlagskraft des Bleikernes wegen geringer. Ich habe beide geschossen. Mit dem G1 allerdings nicht, das kenne ich nur kalt bei den Briten. Ein für mein Gefühl unhandlich langer und sperriger Klopper. Fast so, wie unser Dragunow SWD. Das G3 ist sehr viel handlicher. Für mein Gefühl ist es sehr viel schmutzempfindlicher als die AK und schwieriger zu reinigen. Vor allem, wenn man die Pins im Gras suchen muss (ja, ich weiß, sie gehören in die Bohrung im Kolben aber die Schulterstütze hat so etwas nicht).
Ungleich besser ist die Dioptervisierung bei den westlichen Waffen als unsere Kimme/Korn-Variante. Vor allem bei schlechtem Licht schneller und genauer.





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Mein Beitrag hierzu beziehe ich rein auf Stahlkernmunition...
Die AK 47 hatte aus meiner eigenen Erfahrung eine tödliche Wirkung auch auf grössere Entfernungen.
1979 wurde auf ca 1000m ein Hirsch durch "Treffer im Halsbereich" tödlich getroffen,das Projektil war ausser etwas deformiert,soweit unversehrt,also noch komplett wiederzufinden.
Wild wurde auf fast allen Entfernungen,also bis 1000m immer mal wieder,besonders nach Nachtschiessübungen gefunden.
Bei Übungen im Rahmen Zuggefechtsschiessen,standen grundsätzlich Gruppen von Zielen auf Entfernungen von 500/550m und wurde duch ein sogenanntes "Zusammengefasstes Feuer"aus Grabensysthemen herraus bekämpft und getroffen.
Bei Übungen im Bereich dessen gab es ein sogenanntes( "Mustergefechtsschiessen)1980, hierbei kam auch eine "Scheibe Hubschraubersilouette" auf ca 900m zum Einsatz.
Dieses Ziel wurde ohne Probleme getroffen.
Hierbei eben auch das LMG als Waffe zum Training.
Bei Forst und Baumfällaktionen in weiteren Entfernungen wurden eben auch immer wieder Sägen beschädigt.
Die Ursachen lagen in Stahlkernen und Resttteilen der Projektile die in den Bäumen steckten.
Meist wurde trockenes Holz eben nur noch mit der Bat umgeschoben und entfernt.
(zuviel trockenes Holz im Sommer eben Waldbrandgefahr durch Leuchtspur,naja Sie wissen schon)

Es gab die Spezialisten,die mit der AK47 auf 600 m und nicht allzu starkem Wind die Ringscheibe 4a (Pistolentrainingsscheibe)
locker getroffen haben.
Für die regulären GT Angehöhrigen lagen die Ziele gemäss den Schulübungen in Entfernungen zwischen 200/250m und 50m reduzierte Entfernung bei Nacht,für die regulären AGT.

Egal wie alt die AK47 war,es ist eine effektive Waffe.Waffentechniker haben dies immer wieder bewiesen beim Einschiessen der älteren Waffen(sei es aus den 50/60iger Jahren)
Wie das der einzelne Schütze beim Training sah,das wäre ein ganz anderes Feld.


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#127

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 12:51
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59

Zitat von kinski112
Hallo, bin zufällig auf diesen Thread gekommen. Ich habe da noch eine Broschüre gefunden " Beschreibung und Nutzung der AK 47"
von 1985 ! Herausgeber Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR !
Sind ca.50 Seiten wenn Interesse besteht kann ich es ja als PDF-Datei posten im geschlossenen Bereich.
Ich weiß ja nicht ob diese Boschüre schon woanders gepostet ist wie NVA-Forum etc. !
Mache mal eine Bilddatei dazu !


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Das ist ja schön und gut, aber was hat das mit "Bewaffnung der DDR Grenztruppen" zu schaffen? Zumal es bei der DV um die AK 74 und nicht um die AK 47 geht.

Mike59




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Na Ihr "Streithähne",
so gänzlich unbekannt kann die AK 74 doch nicht gewesen sein.


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#128

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 13:25
von kinski112 (gelöscht)
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Ich kenne mich mit der Bewaffnung überhaupt nicht aus, da wäre es schön wenn einer mal was über die AK 74 schreiben würde !


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#129

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 14:06
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Den Erfolg der AK 47 macht neben den robusten Aufbau der Waffe die gelungene Munition aus. Die M43 7,62 X 39 stellt einen fast optimalen Kompromiss zwischen Geschosswirkung auf weiche Ziele, Durchschlag, Präzision / Rückstoss, Gewicht und Reichweite dar.

http://de.wikipedia.org/wiki/7,62_x_39_mm

Kein absoluter Spezialist in den einzelnen Punkten aber in der Gesamtheit und im Verbund mit der AK ein überzeugendes Waffensystem und auch für den Grenzdienst hervorragend geeignet gewesen.
Die AK 74 setzt diese Tradition würdig fort und ist in vielen Komponenten Baugleich mit der 47er ( über 50 % ). Besondere Augenmerk legte man auch hier auf Entwicklung der Munition und machte weniger Fehler als die Amis mit ihrer 5,56 / 223 M 16 Munition in Vietnam.
Dort hatte die kleinkalibrige Munition Probleme, da durch Gelände und Vegetation bedingt oft keine saubere Flugbahn vorhanden war und die Geschosse durch Bewuchs zu stark abgelenkt wurden. Es gab Versuche wo mit einen M14 7,62 X 51 Schweine in einer Hecke problemlos getötet wurden, während sie mit dem M 16 zum Teil unverletzt davon kamen. Für Feuergefechte im Unterholz ein enormer Vorteil der alten Munition.
Die Wichtigkeit des Geschossaufbaues auf die ballistische Leisung haben die Freunde bei der 5,45 mm AK 74 Patrone recht frühzeitig erkannt.
Hinter einer verdeckten 5mm Hohlspitze, liegt ein kleiner Bleikern, gefolgt von einem 4,18 mm dicken und 15mm langen Stahlkern. Beim Aufprall in einem weichen Ziel drückt der Stahlkern das Blei in die Hohlspitze und verlagert den Schwerpunkt. Dadurch überschlägt es und reisst durch den Körper anstatt einen sauberen Durchschuss zu hinterlassen.
Beim Aufschlag auf ein hartes Ziel, streift der Stahlkern den Mantel und das Blei ab, und bahnt seinen Weg durch ein festes Ziel .

http://de.wikipedia.org/wiki/5,45_x_39_mm

Alles im Allem habe ich mich der Kalaschnikov AK 47 immer gut aufgehoben gefühlt und sie wird auch über die nächsten Jahrzehnte in Konflikten zu sehen sein.


zuletzt bearbeitet 20.06.2010 14:09 | nach oben springen

#130

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 14:24
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von kinski112
Ich kenne mich mit der Bewaffnung überhaupt nicht aus, da wäre es schön wenn einer mal was über die AK 74 schreiben würde !



Die AK74 war im Wesentlichen eine AK, wie alle anderen auch. Maßgeblicher Unterschied war das Kaliber und die verwendete Munition. Die AK 47 hat das Kaliber 7,62 x 39, die AK 74 hat das Kaliber 5,45 x 39 mm (nomineller Geschossdurchmesser mal Hülsenlänge). Die AK 47 hat eine Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses von ca. 710 m/s, die AK 74 eine von etwa 900 m/s. Die Wirkung des Geschosses auf Weichziele ist bei der AK 47 weniger brutal als bei dem der AK 74, bedingt durch stärkeres Taumeln und die stärkere hydrodynamische Schockwirkung (auch, wenn dies mitunter stark übertrieben wird). Dafür wird das Geschoss der AK 47 weniger stark durch Gegenstände in der Flugbahn, durch Wind oder beispielsweise Regen abgelenkt. Das Geschoss der AK 47 ist etwas weniger präzise als jenes der AK 74. Die Kadenz liegt bei beiden Typen nahezu gleich bei etwa 600 Schuss pro Minute. Ein 30-Schuss Magazin ist also beim langen Feuerstoß in 3 Sekunden leergeschossen.
Es gibt auch noch andere Unterschiede. Am auffälligsten ist der lange Mündungsfeuerdämpfer aber bei manchen Waffen (vor allem den in Russland hergestellten) auch das hellbraune, fast orange Kunststoffmagazin im Gegensatz zum schwarzen, brünierten Metallmagazin der AK 47.
Wie die Bezeichnung sagt, wurde die AK 47 im Jahr 1947 offiziell als Schützenwaffe der Armee bestätigt, die AK 74 1974 in der Sowjetunion. Die AK 47 wurde in den späten 50-er Jahren in der NVA eingeführt, die AK 74 um 1985.
Auf die Idee, kleinkalibrige Munition für die Standartbewaffnung einzusetzen, sind zuerst im Vietnamkrieg die Amerikaner gekommen. Damit ist das M16 im Kaliber 5,56 x 45 mm gemeint. Vorteile waren die brutale Wirkung auf Gegner, die Möglichkeit, bei geringeren Abmaßen und Gewicht mehr Munition transportieren zu können, der geringere Rückstoß und die bessere Präzision. Nachteile waren und sind die geringere Durchschlagskraft und die größere Ablenkung bei schlechten meterologischen Bedingungen.
Die Sowjetunion hat dann nachgezogen. Das Geschoss der AK 74 ist komplizierter aufgebaut (Stahlkern, Bleimantel, darüber erst dann der Geschossmantel, große Länge, höhere Drallgeschwindigkeit) aber eben in der Wirkung auch härter als die größere 7,62 x 39. Deshalb kam die AK 74 bei den Grenztruppen nie zum Einsatz - jedenfalls, soweit ich weiß.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#131

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 14:26
von S51 | 3.733 Beiträge

Sorry, Bölleronkel, warst schneller.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#132

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 14:35
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von S51
Sorry, Bölleronkel, warst schneller.



Ich hab nix gemacht,alles im grünen Breich


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#133

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 16:16
von Boelleronkel (gelöscht)
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Kurz mal zum RPG 7 http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktive_Panzerb%C3%BCchse
bei "Vielem was so findet im Net" so sah das Ding aus,trainiert wurde auf bewegliche fahrende Ziele (Scheibenatrappen unterschiedlicher Ausfertigung)auf "Gleisbahnen"elektrisch gesteuert vom Feuerleitturm aus.
Schussentfernungen von 200/350m,die Gleisbahnen verliefen nicht direkt parallel zur Feuerlinie und eine zeitliche Begrenzung war auf Grund der Länge der Gleise gegeben.
Verschossen wurden Trainingsgranaten(Gipskopf),Farbe grün,grundsätzlich mit Leuchtspur versehen.
Bei Lehrvorführungen und Wirkungsschiessen scharfe Granaten(z.B.auf T 34 unbemannt!oder gemauertem Erdbunker),Farbe schwarz,keine Leuchtspur.

Sicherheitsregeln in den AGT der DDR
Ausbildung RPG 7
Gemäss ausgewiesener Schussektoren sind diese zu beachten.
Niemand(also keine Personen oder Tiere) befinden sich 60m hinter den Schützen.
Der hinter dem RPG 7 liegende Bereich hat frei zu sein,die Druckwelle und Gasautretungen im Feuerstrahl dürfen nicht auf nahe Hindernisse treffen.
Bei einem Stellungswechsel gilt grundsätzlich "Granate raus"entladen!
Keinen Schuss aus der Bewegung herraus.
Beim Schiesstraining unter Gasmaske und daraufsitzender Gehöhrschutzkappe gilt besondere Aufmerksamkeit.
(Der höhrt jetzt auch schlechter)
Gehöhrschutzkappen sind grundsätzlich vom Schützen zu tragen,ebenfalss das aufsichtsführende Personal.
Dieses hat seitlich in Linie oder eben versetzt,niemals davor/dahinter sich zu befinden.
(Der Rest hält sich im rückwärtigem Raum auf)

Beim Nachttrainig ist der RPG 7 Schütze mittels Universal(Farbtaschenlampe)mit blauem Licht auf dem Rücken zu kennzeichen.
Beim Training mit RPGs im Liegen,ist besonders auf die korrekten Lage der Beine des Schützen zu achten,45 Grad seitlich.

P.S.der Schütze möge bitte die Schutzkappe am Ende des Rohres RPG 7 öffen!
Zwar schon eine Weile her und nicht wortgenau,denke aber sinngemäss.


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#134

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 20.06.2010 17:48
von kinski112 (gelöscht)
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Danke für die ausführlichen Infos von Euch so macht das Forum Spaß. Kann sich mancher eine Scheibe abschneiden


zuletzt bearbeitet 20.06.2010 17:49 | nach oben springen

#135

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 21.07.2010 16:43
von moreau | 384 Beiträge

Mal eine ganz andere Frage. In meiner Zeit bei GT (84-85) kam die Meldung auf wir würden mit der tschechischen Skorpion ausgerüstet, anstatt mit der AK-47. War das nur ein Gerücht oder war da was dran? Denn passiert ist natürlich nichts, wie so oft. Habt ihr darüber irgendwelche Erkenntnisse?

Gruß moreau


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#136

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 21.07.2010 17:02
von VNRut | 1.485 Beiträge

Ich weiß nicht ob man darüber lachen kann ....

http://cpi-blog.sky42.de/2007/11/02/kauf...nikov-die-ak47/

VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 21.07.2010 17:03 | nach oben springen

#137

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 21.07.2010 17:31
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Im richtigen Thread schon mal was zum lachen, hier is es eher Spam

P.S. Für den Preis würde ich eine nehmen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 21.07.2010 17:32 | nach oben springen

#138

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 22.07.2010 00:54
von westsachse | 464 Beiträge

@moreau

War zur selben Zeit bei den GT. Habe darüber nichts gehört.

Gruß

westsachse


zuletzt bearbeitet 22.07.2010 00:56 | nach oben springen

#139

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 22.07.2010 16:42
von torpedoschlosser | 330 Beiträge

Zitat von Rainman2
Hallo chevynwm,

ich muss Dir da leider widersprechen. Es gab zwei grundlegend verschiedene Bauweisen der AK 47. Die eine, wie Du richtig schreibst, "aus einem Stück gefeilt". Stabil und schwer gebaut mit Holzkolben, für den Kriegseinsatz geeignet. Wir verwendeten in der DDR und bei den Grenztruppen eine leichtere Bauweise. Statt der gefrästen Stahlteile wurden für unsere Waffen Teile aus gestanztem Stahlblech verwendet. Ob die inneren Teile mit denen der anderen Waffen kompatibel waren, weiß ich nicht, hab's nicht probiert und auch nicht hinterfragt. Hintergrund der Sache war letztlich, dass Material eingespart werden sollte. Die Waffen waren etwas leichter und hatten in der Standardausführung einen Plastekolben. Damit waren die Waffen gegen Stoß und Schlag sehr anfällig. Im Kriegseinsatz wären sie nur schlecht geeignet gewesen. Es reichte, dass jemand beim Absitzen vom LKW mit dem Kolben aufschlug, dann ging dieser bereits kaputt. Auch die gestanzten Seitenbleche waren anfällig gegen schnelle Beschädigungen.

ciao Rainman


richtig ist in jedem Fall die Materialeinsparung und - ganz wichtig- eine schnellere Stückzahlproduktion durch Prägeteile.
Bekanntlich produzierte die DDR diese Waffe für befreundete Länder und für Länder die sich im Befreiungskampf befanden. Es stimmt auch, das die Plasteteile der Waffe sehr zerstörungsgefährdet waren. Ich habe selbst erlebt wie einem Soldaten während der Vergatterung die Waffe von der Schulter gerutscht ist und dabei der Kolben abbrach. Ärgernis und Gelächter hielten sich etwa die Waage.

schönen Gruß vom torpedoschlosser


zuletzt bearbeitet 22.07.2010 16:43 | nach oben springen

#140

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 22.07.2010 17:05
von torpedoschlosser | 330 Beiträge

nochmal was zum Zubehör/Waffen bei den GT.
Im GAR wurden wir z. Bsp. auch an Flammenwerfer ausgebildet. Im GD spielten die Dinger natürlich keine Rolle. Das letzte Halbjahr im GR-44 wurde ich noch am SMG (SGM-PKs), kal. 7,62x54 R ausgebildet. Die Waffen waren nagelneu aus der SU gekommen. Wir mussten die Waffen gründlich entkonservieren (entfetten) bevor die Ausbildung stattfinden konnte.
In der SGK gab es bei uns u.a.
RG-104 (rückstoßfreie Geschütze) ?
"Kirschkernspucker" Granatwerfer mit 52 od. 54 mm
122 mm Granatwerfer

mfG torpedoschlosser

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