#161

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 10:34
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Hackel39

Zitat von Gert

Zitat von Hackel39

Zitat von Pitti53

Zitat von Pit 59
Aber die Betriebe gehörten ja in der DDR dem Volk.@Zecke

Na da bin ich mal gespannt wann mir mein Anteil Überwiessen wird.



Pit59 da warten wir alle noch drauf

es soll mal einen Plan gegeben haben ,den Anteil wirklich auszuzahlen.Aber dann kam die Treuhand.......




Aber das neue Eigentum wäre auch eine Riesenverpflichtung gewesen.
Die umgetauschten 1:1 und 1:2- Guthaben hätte man dann zu weiten Teilen in die zugeteilten Betriebe stecken müssen anstatt breitärschige Autos zu kaufen und in die Südsee zu fliegen, so ist das nun mal.
Heute trauern viele den vertanen Chancen nach die wir eigentlich nie hatten, selbst wenn das mit der Aufteilung des Volksvermögens unter das Volk jemand organisiert hätte.
Eines von hunderten Beispielen der wirtschaftlichen Kriegsführung gegen potentielle neue Marktteilnehmer war das Vorgehen von Wienerberger Zement, die monatelang zum Selbstkostenpreis Dachziegel in die Baumärkte gekarrt haben, um die angesichts des bevorstehenden Baubooms perspektivreiche ostdeutsche Ziegelindustrie durch Dumpingpreise rechtzeitig auszurotten.
Das wäre der Part der Treuhandhalunken gewesen, da aufzupassen, statt dessen haben kriminelle Insolvenzverwalter mit sechsstelligen Minutenhonoraren alles abgewickelt was sie in ihre schmutzigen Hände bekamen, aber auch die haben nur im Auftrag gehandelt, im Auftrag einer westdeutschen Industrie, die an den Grenzen ihres Wachstums angekommen war.
Das einzige, was einen noch ein wenig stolz macht, das sind die wenigen DDR- internen Investoren, die seriöse private Geldgeber im Westen gefunden hatten und ihr Geschäft fortgesetzt haben, sagen wir mal Rotkäppchen Freiburg oder Kathi Halle, viele gibt es davon leider nicht.





Wenn das deine wirkliche Meinung zur Vereinigung der deutschen Staaten ist, tut mir jede Steuermark leid, die ich seit 1989 für diese nationale Vorhaben aufgebracht habe. Einfach unterirdisch, deine Einschätzung. Ich hoffe dass du mit dieser Meinung zu einer kleinen Minderheit in den neuen Ländern gehörst.


Gruß Gert




Das Volk ist das eine und die Regierung ist das andere, sag doch einfach was genau Dir nicht paßt.
Wenn Du beweisen kannst, daß diese Regierung Dienstleister des Volkes sind so wie der urdemokratische Ansatz jeder modernen Industriegesellschaft ist, so wäre diese Argumentation sehr interessant für mich und vielleicht ist meine Meinungsbildung ja noch nicht abgeschlossen.
Wenn selbst Bundespolitiker zugeben, das Gefühl zu haben, sie können nichts mehr bewegen, wenn selbst ehemalige Widerstandskämpfer der DDR und spätere Lokalpolitiker einer gesamtdeutschen Kleinstadt, sagen wir mal Rudolstadt, entnervt hinschmeißen, weil sie von finanziellen Zwängen und übergeordneter Borniertheit frustriert sind, so sehe ich nun mal Parallelen zur Endzeitstimmung in der DDR.
(Die Quelle http://www.youtube.com/watch?v=djvSHKSfo...F8C8584&index=1)
Ich glaube in einem dieser sechs Teile wurde ein Thüringer befragt, der auch einst voller Optimismus in die neue Zeit gestartet war und enttäuscht zurück geblieben ist.
Kann aber auch eine andere Doku gewesen sein, ich habe etliche davon, als auch als Kauf- DVD, meine Meinung dazu ist nicht spontan und auf Bild- Fundamente gebaut.
Ich schließe aus Deiner Protestantwort, daß der größte Teil der westdeutschen Investoren also reine Patrioten waren, ist es das was Du hören willst ?




Hackel, das war kein Protest, das war meine Meinung zu deinen Schilderungen. Selbstverständliche hast du die Freiheit, hier zu schreiben was du möchtest. Ich kann mich nur des Eindrucks nicht erwehren, dass die politische Indoktrination in der DDR dich besonders gut erreicht hat. Du erhältst ja auch aus der "richtigen" Ecke Beifall.


Grüße aus dem Rheinland




Ach, werter Rheinländer was soll ich noch sagen, vieles von dem was man uns früher beim Stabü- Unterricht erzählt hatte, war doch nun mal richtig.
Die nicht vorhandene Einigkeit der gegeneinander ausgekasperten Arbeitnehmerschaft hat nachweislich zur Niedriglohnkultur in Deutschland geführt, so wie das Marx mit anderen Worten beschrieben hatte.
Die graue Theorie funktioniert nun mal in der rosaroten Praxis der Erbenrepublik Deutschland, in der anonyme Minderheiten den Kurs bestimmen und selbst die beinah in allen Bereichen erpressbare Bundesregierung mit dem Ring in der Nase durch die Manege führen.
In einer seriösen Gesellschaftsordnung wäre z..B. das Thema Griechenland längst durch und die Schuldigen würden sich jetzt bereits ihre Wunden lecken, Schuldige in Form von Spekulanten, wie übrigens Hackel auch einer war, als er mit argentinischen Staatsanleihen ein paar Monatslöhne verloren hatte.
Diese Verluste, hochrechnet auf alle Beteiligten hatten ebenfalls Milliardendimensionen und waren möglicherweise für diese Personen systemrelevant, jedoch war Argentinien weit weg und Hackels Klagen und Wimmern hat niemand gehört, auch wußte er selber, daß er Schuld war.
Was im Falle Griechenland nun anders ist, das sind die Verstrickungen der lobbyeigenen Regierung in Gestalt der Banken und Versicherungen in denen Bundestagsmitglieder gleichzeitig Aufsichtsräte sind, die mit ihren Rentenfonds und Bürgschaften mit dem Geld anderer Leute gezockt haben und sich nun ertappt fühlen und das ist genau so einfach wie ich es hier schreibe.
Definitiv haben die einen wie die anderen ihr Volk für dumm verkauft, nur daß wir alle in der DDR wenigstens noch etwas davon hatten in unseren gemütlichen Kombinaten und der flächendeckend vorhandenen Einkommenssicherheit.
Die Kriegseinsätze auf dem Balkan (hier ist Deutschland mit seiner voreiligen Anerkennung Kroatiens sogar Brandstifter gewesen), im Irak, Afghanistan oder wo auch immer haben ein weiteres Mal das bestätigt, was in Stabü gelehrt wurde, was für einen Grund sollte ich denn haben, hier historische Widersprüche auszumachen und auch hier war die Politik eine außenpolitische Marionette der kriegslüsternen NATO, die alle paar Jahre eine Standortbestimmung für ihre militärische Gerätetechnik braucht um nicht vom Verfolgungswahn aufgefressen zu werden, das ist der alleinige Grund für diese Einsätze, es kotzt einen einfach nur an.
Dazu kommen die Angehörigen einer Unterschichtenarmee, die bei dieser Truppe das findet, was sie im Arbeitsleben nicht mehr geboten bekommt, ein menschenwürdiges Einkommen und Kamaradschaft und auch das ist so einfach wie es klingt.
Ich nehme keinen von den Mittzwanziger Rekruten ab, daß sie wirklich im Dienste des Patriotismus in den Flieger ins Verderben steigen, schlimmstebnfalls haben sie sich noch von den Ängsten dieser militärischen und außenpolitischen Lobbygruppen infizieren lassen und eben vor solchen Infektionen ist jeder geschützt, der die DDR erleben "durfte" und seine Konsequenzen gezogen hat.
Neidlos bin ich auch bereit anzuerkennen, was insbesondere L. Ehrhard in der Aufbauphase Westdeutschlands für wirksame Modelle zur Gestaltung eines beispiellosen Aufstiegs entworfen hat mit Chancen für fast alle, die bereit waren, ein unternehmerisches Risiko einzugehen und genau diese Chancen gibt es heute nicht mehr.
Beispielhaft dafür ist die Abstinenz ostdeutscher Firmen in der ersten und zweiten deutschen Börsenliga Dax- und M- Dax, wo auch westdeutsche Neueinsteiger kaum noch eine Chance haben zur Teilhabe in wirklich großen Dimensionen, der Markt in dieser Republik der Milliardenerben ist abgesteckt und das kann nicht gesund sein und ich habe diese Republik nun mal in diesem Status kennen gelernt und würde vielleicht anders reden, wenn es im Bekanntenkreis massenhaft erfolgreiche, wenn auch nur Kleinunternehmer geben würde aber genau das passiert nicht mehr.
Diese Enttäuschung wertet die DDR nachträglich auf, weil man eigentlich schon behaupten kann, daß sie den Prämissen einer Leistungsgesellschaft insgesamt eigentlich näher kommt als diese aktuelle BRD der Schattenwirtschaft und ohnmächtigen Beschäftigungsprogramme.



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#162

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 10:52
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Nostalgie, Ostalgie, wem nützt das? Die europäischen Staaten leben schon seit längerer Zeit auf "Abbruch", jeder versucht zu retten, was er noch kann und sich an der Konkursdividende zu bereichern. Zurück zu Planwirtschaft und Mangelwirtschaft ist aber auch keine Lösung. Wie geht es weiter? Keine Ahnung... aber das ist der Zündstoff für Revolutionen.
Theo


zuletzt bearbeitet 21.06.2011 10:52 | nach oben springen

#163

RE: die DDR ging unter und eine Lüge nahm ihren Lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 11:12
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Gert Du solltest richtig lesen, Hackel übt sehr wohl Kritik an den Zuständen in der DDR und benennt Ursachen für den Niedergang. Dies jedoch sachlich und auch mit Blick auf die heutigen Zustände. Er betreibt keinesfalls eine Verklärung der DDR.
Daher ist dein Vorwurf Beifall aus der richtigen Ecke wohl nicht ganz zutreffend.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#164

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 11:24
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Hackel39

Ach, werter Rheinländer was soll ich noch sagen, vieles von dem was man uns früher beim Stabü- Unterricht erzählt hatte, war doch nun mal richtig.
Die nicht vorhandene Einigkeit der gegeneinander ausgekasperten Arbeitnehmerschaft hat nachweislich zur Niedriglohnkultur in Deutschland geführt, so wie das Marx mit anderen Worten beschrieben hatte.
Die graue Theorie funktioniert nun mal in der rosaroten Praxis der Erbenrepublik Deutschland, in der anonyme Minderheiten den Kurs bestimmen und selbst die beinah in allen Bereichen erpressbare Bundesregierung mit dem Ring in der Nase durch die Manege führen.
In einer seriösen Gesellschaftsordnung wäre z..B. das Thema Griechenland längst durch und die Schuldigen würden sich jetzt bereits ihre Wunden lecken, Schuldige in Form von Spekulanten, wie übrigens Hackel auch einer war, als er mit argentinischen Staatsanleihen ein paar Monatslöhne verloren hatte.
Diese Verluste, hochrechnet auf alle Beteiligten hatten ebenfalls Milliardendimensionen und waren möglicherweise für diese Personen systemrelevant, jedoch war Argentinien weit weg und Hackels Klagen und Wimmern hat niemand gehört, auch wußte er selber, daß er Schuld war.
Was im Falle Griechenland nun anders ist, das sind die Verstrickungen der lobbyeigenen Regierung in Gestalt der Banken und Versicherungen in denen Bundestagsmitglieder gleichzeitig Aufsichtsräte sind, die mit ihren Rentenfonds und Bürgschaften mit dem Geld anderer Leute gezockt haben und sich nun ertappt fühlen und das ist genau so einfach wie ich es hier schreibe.
Definitiv haben die einen wie die anderen ihr Volk für dumm verkauft, nur daß wir alle in der DDR wenigstens noch etwas davon hatten in unseren gemütlichen Kombinaten und der flächendeckend vorhandenen Einkommenssicherheit.
Die Kriegseinsätze auf dem Balkan (hier ist Deutschland mit seiner voreiligen Anerkennung Kroatiens sogar Brandstifter gewesen), im Irak, Afghanistan oder wo auch immer haben ein weiteres Mal das bestätigt, was in Stabü gelehrt wurde, was für einen Grund sollte ich denn haben, hier historische Widersprüche auszumachen und auch hier war die Politik eine außenpolitische Marionette der kriegslüsternen NATO, die alle paar Jahre eine Standortbestimmung für ihre militärische Gerätetechnik braucht um nicht vom Verfolgungswahn aufgefressen zu werden, das ist der alleinige Grund für diese Einsätze, es kotzt einen einfach nur an.
Dazu kommen die Angehörigen einer Unterschichtenarmee, die bei dieser Truppe das findet, was sie im Arbeitsleben nicht mehr geboten bekommt, ein menschenwürdiges Einkommen und Kamaradschaft und auch das ist so einfach wie es klingt.
Ich nehme keinen von den Mittzwanziger Rekruten ab, daß sie wirklich im Dienste des Patriotismus in den Flieger ins Verderben steigen, schlimmstebnfalls haben sie sich noch von den Ängsten dieser militärischen und außenpolitischen Lobbygruppen infizieren lassen und eben vor solchen Infektionen ist jeder geschützt, der die DDR erleben "durfte" und seine Konsequenzen gezogen hat.
Neidlos bin ich auch bereit anzuerkennen, was insbesondere L. Ehrhard in der Aufbauphase Westdeutschlands für wirksame Modelle zur Gestaltung eines beispiellosen Aufstiegs entworfen hat mit Chancen für fast alle, die bereit waren, ein unternehmerisches Risiko einzugehen und genau diese Chancen gibt es heute nicht mehr.
Beispielhaft dafür ist die Abstinenz ostdeutscher Firmen in der ersten und zweiten deutschen Börsenliga Dax- und M- Dax, wo auch westdeutsche Neueinsteiger kaum noch eine Chance haben zur Teilhabe in wirklich großen Dimensionen, der Markt in dieser Republik der Milliardenerben ist abgesteckt und das kann nicht gesund sein und ich habe diese Republik nun mal in diesem Status kennen gelernt und würde vielleicht anders reden, wenn es im Bekanntenkreis massenhaft erfolgreiche, wenn auch nur Kleinunternehmer geben würde aber genau das passiert nicht mehr.
Diese Enttäuschung wertet die DDR nachträglich auf, weil man eigentlich schon behaupten kann, daß sie den Prämissen einer Leistungsgesellschaft insgesamt eigentlich näher kommt als diese aktuelle BRD der Schattenwirtschaft und ohnmächtigen Beschäftigungsprogramme.


Hallo Hackel,

auf Deine Beiträge zu antworten ist gar nicht so einfach, da Du immer gleich zehn Themen gleichzeitig ansprichst - Niedriglohnsektor, Argentinien, Griechenland, Anerkennung Kroatiens, Auslandseinsätze, Unterschichtenarmee, Ludwig Erhard, Bedeutungslosigkeit ostdeutscher Firmen, ohnmächtige Beschäftigungsprogramme. Da muß man erst einmal den "roten Faden" erkennen. Der dürfte aber irgendwo im Bereich "Ostalgie" liegen - früher war alles besser. Nun, was Ludwig Erhard betrifft, der dürfte heute genauso erfolglos und ohnmächtig sein, wie all die anderen Politiker der westlichen Welt, die mit Problemen der Überschuldung, Arbeitslosigkeit, Demographie u.s.w. kämpfen. Das es bei einem Fortbestehen der DDR besser wäre, wage ich zu bezweifeln. Die Betriebe waren veraltet, da wurde wenig modernisiert, das hat man viele Jahre sträflichst vernachlässigt - wohl auch aufgrund des Devisenmangels. Mit den damals aufsteigenden asiatischen Schwellenländern, die hoch produktiv waren, mit modernen Anlagen, konnte man immer schwerer konkurrieren. Mache Dir keine Illusionen, auch bei einem Fortbestand der DDR wäre der ohnehin relativ niedrige Lebensstandard weiter abgesenkt worden, die Unzufriedenheit wäre weiter gestiegen - auch nachzulesen im Schürer-Bericht. Die Frage, ob man es nach der Wiedervereinigung hätte viel besser machen können, ob es große vertane Chancen gegeben hat, kann man wohl eher verneinen. Man hätte vielleicht an einigen Stellschrauben etwas anders drehen können, aber riesige Verbesserungen verglichen mit dem heutigen Zustand hätte man nicht erreicht.


zuletzt bearbeitet 21.06.2011 11:25 | nach oben springen

#165

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 11:44
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Nostalgie, Ostalgie, wem nützt das? Die europäischen Staaten leben schon seit längerer Zeit auf "Abbruch", jeder versucht zu retten, was er noch kann und sich an der Konkursdividende zu bereichern. Zurück zu Planwirtschaft und Mangelwirtschaft ist aber auch keine Lösung. Wie geht es weiter? Keine Ahnung... aber das ist der Zündstoff für Revolutionen.
Theo


Es gibt ganz einfache Lösungsansätze die aber einer enormen menschlichen Größe bedürfen und nur mit Solidarität dem Arbeitskollegen und Nachbarn gegenüber funktionieren und einen extrem langfristigen Horizont voraussetzen.
Das beginnt mit dem einfachen Einkaufsverhalten, der Entkopplung von platten Werbekampagnen, dem Verzicht auf die Plünderung von Ressourcen, da wo es vermeidbar ist u.v.a.m.
Der Verzicht bei Aldi einzukaufen, dort wo es Alternativen gibt und dort wo es sich diejenigen leisten können und am Ende beispielsweise die Erkenntnis, daß es Aldi ohne Niedriglohnkultur gar nicht gäbe, eben die Widerherstellung der tatsächlichen Kausalitätskette.
Ich versuche es mal am Beispiel Aldi zu erklären:
Die Marktgesundbeter behaupten beispielsweise, daß wir nur deshalb so niedrige Hartz 4- Sätze haben, weil Aldi (noch) Lebensmittel u.v.a. auch im Preis so weit nach unten drückt, was für den Moment auch stimmt, aber hätten wir denn überhaupt Hartz- 4- Empfänger in dieser Anzahl, wenn es Aldi & Co. nicht gäbe, wenn Agrarbetriebe so wie Arbeitnehmer anderer Branchen nicht permanent gegeneinander ausgekaspert werden würden ?
Der Mensch so wie er ist wird immer den kurzfristigen Erfolg bevorzugen und sich keiner Strategie unterwerfen, was für das Überleben in der Barbarei ja auch legitim wäre, hier ist es das aber nicht .
Wenn der Konzentrationsprozeß so weit fortgeschritten ist, daß es nur noch einen Agrarbetrieb gibt, der für Aldi produziert, wird der auch wieder an der Preisschraube drehen wobei der Agrarunternehmer auch das Einkommen der Aldi- Erben anstrebt.
Wer sich damit engagieren kann, soll das tun, nur möge er dabei auch an seine Kinder und Enkel denken.
Eine andere Geschichte ist die Ausschaltung von Zwischenhändlern, die enorme Geldbeträge für vollkommen überbewertete Leistungen in Rechnung stellen, wo immer das möglich ist, ich greife mal das Beispiel der Fondssparer auf, die über Riester- Verträge und kapitalbildende Lebensversicherungen diese Zwischenhändler maßlos bereichern und es gar nicht wissen.
Hier ist permanente Aufklärung und Belesung unabdingbar, aber so lange die meißten von uns dafür zu bequem sind, wird sich auch nichts ändern.
Das Trägheitsgesetz zementiert die Ausbeutung.
Wenn beispielsweise ein Fondssparer nach 20 Jahren Ansparzeit zuletzt Jahr für Jahr auf Basis des bereits angelegten Geldes bis zu 2 % der Summe, für die bereits ein Ausgabeaufschlag von 4-5 % bezahlt wurde, nochmal mehrer 100 Euro praktisch für die einfache Verwaltung eines Aktiendepots in Rechnung gestellt bekommt, so muß sich der Anleger zwingend fragen, warum er nicht gleich direkt investiert (Einzelaktien) hat zu einem Bruchteil der Nebenkosten.
Auch das eigene Wahlverhalten gehört auf den Prüfstand.
Wundert sich denn niemand darüber, warum er bei einem Immobilienkauf fast einen Jahreslohn für den Makler hinlegen muß, der dieses Honorar auf Basis von feudalistisch anmutenden Tabellen, die CDU und FDP mit Zähnen und Klauen und mit Blick auf ihre Klientel verteidigt und wenn dann mal ein Makler, wie vor wenigen Jahren geschehen, versucht mit dem Festpreis von 999 Euro sein Geschäft ankurbeln will, vom eigenem Rudel und den verbündeten Arbeitskreisen der CDU zurückgepfiffen wird ?
Dieser Makler hatte mal seinen gesunden Menschenverstand eingeschaltet und wurde von der Gravitationskraft der fest verwurzelten Borniertheit ewig gestriger Politiker auf den Boden zurückgeholt.
Solche Schlüsselerlebnisse des Alltags reichen für eine Revolution nicht aus, sie ist auch nicht notwendig.
Notwendig ist die Besinnung auf die eigenen Stärken und der tägliche Blick auf die Relationen der eigenen Ausgaben, weitere Beispiele hatte ich schon am Anfang dieses Lese- und Schreibzirkels (Prüfpunkte zur Überdenkung großer Anschaffungen) genannt und die Vermeidung einer Situation, sich ohne Ausstiegsklausel lebenslang vor einen Karren spannen zu lassen.
Übrigens hatte ich meine Ausführungen zum freiwilligen Militärdienst eines Bekannten aus der Nachbarschaft für 7000 Euro Monatslohn im Kosovo bereits in die Praxis umgesetzt, sie dem Bubi richtig gehend um die Ohren gehauen als er meinte, am Ende des Einsatzes endlich den Vater mit seinem A 4- Audi übertrumpfen zu können und genau hier ist das Eingreifen der Eltern gefragt, die bei solchen Geschichten ruhig auch mal den Familienfrieden in Frage stellen sollten, da es um nicht mehr und nicht weniger als das eigene Leben geht.



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#166

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 12:27
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Tobeck

Zitat von Hackel39

Ach, werter Rheinländer was soll ich noch sagen, vieles von dem was man uns früher beim Stabü- Unterricht erzählt hatte, war doch nun mal richtig.
Die nicht vorhandene Einigkeit der gegeneinander ausgekasperten Arbeitnehmerschaft hat nachweislich zur Niedriglohnkultur in Deutschland geführt, so wie das Marx mit anderen Worten beschrieben hatte.
Die graue Theorie funktioniert nun mal in der rosaroten Praxis der Erbenrepublik Deutschland, in der anonyme Minderheiten den Kurs bestimmen und selbst die beinah in allen Bereichen erpressbare Bundesregierung mit dem Ring in der Nase durch die Manege führen.
In einer seriösen Gesellschaftsordnung wäre z..B. das Thema Griechenland längst durch und die Schuldigen würden sich jetzt bereits ihre Wunden lecken, Schuldige in Form von Spekulanten, wie übrigens Hackel auch einer war, als er mit argentinischen Staatsanleihen ein paar Monatslöhne verloren hatte.
Diese Verluste, hochrechnet auf alle Beteiligten hatten ebenfalls Milliardendimensionen und waren möglicherweise für diese Personen systemrelevant, jedoch war Argentinien weit weg und Hackels Klagen und Wimmern hat niemand gehört, auch wußte er selber, daß er Schuld war.
Was im Falle Griechenland nun anders ist, das sind die Verstrickungen der lobbyeigenen Regierung in Gestalt der Banken und Versicherungen in denen Bundestagsmitglieder gleichzeitig Aufsichtsräte sind, die mit ihren Rentenfonds und Bürgschaften mit dem Geld anderer Leute gezockt haben und sich nun ertappt fühlen und das ist genau so einfach wie ich es hier schreibe.
Definitiv haben die einen wie die anderen ihr Volk für dumm verkauft, nur daß wir alle in der DDR wenigstens noch etwas davon hatten in unseren gemütlichen Kombinaten und der flächendeckend vorhandenen Einkommenssicherheit.
Die Kriegseinsätze auf dem Balkan (hier ist Deutschland mit seiner voreiligen Anerkennung Kroatiens sogar Brandstifter gewesen), im Irak, Afghanistan oder wo auch immer haben ein weiteres Mal das bestätigt, was in Stabü gelehrt wurde, was für einen Grund sollte ich denn haben, hier historische Widersprüche auszumachen und auch hier war die Politik eine außenpolitische Marionette der kriegslüsternen NATO, die alle paar Jahre eine Standortbestimmung für ihre militärische Gerätetechnik braucht um nicht vom Verfolgungswahn aufgefressen zu werden, das ist der alleinige Grund für diese Einsätze, es kotzt einen einfach nur an.
Dazu kommen die Angehörigen einer Unterschichtenarmee, die bei dieser Truppe das findet, was sie im Arbeitsleben nicht mehr geboten bekommt, ein menschenwürdiges Einkommen und Kamaradschaft und auch das ist so einfach wie es klingt.
Ich nehme keinen von den Mittzwanziger Rekruten ab, daß sie wirklich im Dienste des Patriotismus in den Flieger ins Verderben steigen, schlimmstebnfalls haben sie sich noch von den Ängsten dieser militärischen und außenpolitischen Lobbygruppen infizieren lassen und eben vor solchen Infektionen ist jeder geschützt, der die DDR erleben "durfte" und seine Konsequenzen gezogen hat.
Neidlos bin ich auch bereit anzuerkennen, was insbesondere L. Ehrhard in der Aufbauphase Westdeutschlands für wirksame Modelle zur Gestaltung eines beispiellosen Aufstiegs entworfen hat mit Chancen für fast alle, die bereit waren, ein unternehmerisches Risiko einzugehen und genau diese Chancen gibt es heute nicht mehr.
Beispielhaft dafür ist die Abstinenz ostdeutscher Firmen in der ersten und zweiten deutschen Börsenliga Dax- und M- Dax, wo auch westdeutsche Neueinsteiger kaum noch eine Chance haben zur Teilhabe in wirklich großen Dimensionen, der Markt in dieser Republik der Milliardenerben ist abgesteckt und das kann nicht gesund sein und ich habe diese Republik nun mal in diesem Status kennen gelernt und würde vielleicht anders reden, wenn es im Bekanntenkreis massenhaft erfolgreiche, wenn auch nur Kleinunternehmer geben würde aber genau das passiert nicht mehr.
Diese Enttäuschung wertet die DDR nachträglich auf, weil man eigentlich schon behaupten kann, daß sie den Prämissen einer Leistungsgesellschaft insgesamt eigentlich näher kommt als diese aktuelle BRD der Schattenwirtschaft und ohnmächtigen Beschäftigungsprogramme.


Hallo Hackel,

auf Deine Beiträge zu antworten ist gar nicht so einfach, da Du immer gleich zehn Themen gleichzeitig ansprichst - Niedriglohnsektor, Argentinien, Griechenland, Anerkennung Kroatiens, Auslandseinsätze, Unterschichtenarmee, Ludwig Erhard, Bedeutungslosigkeit ostdeutscher Firmen, ohnmächtige Beschäftigungsprogramme. Da muß man erst einmal den "roten Faden" erkennen. Der dürfte aber irgendwo im Bereich "Ostalgie" liegen - früher war alles besser. Nun, was Ludwig Erhard betrifft, der dürfte heute genauso erfolglos und ohnmächtig sein, wie all die anderen Politiker der westlichen Welt, die mit Problemen der Überschuldung, Arbeitslosigkeit, Demographie u.s.w. kämpfen. Das es bei einem Fortbestehen der DDR besser wäre, wage ich zu bezweifeln. Die Betriebe waren veraltet, da wurde wenig modernisiert, das hat man viele Jahre sträflichst vernachlässigt - wohl auch aufgrund des Devisenmangels. Mit den damals aufsteigenden asiatischen Schwellenländern, die hoch produktiv waren, mit modernen Anlagen, konnte man immer schwerer konkurrieren. Mache Dir keine Illusionen, auch bei einem Fortbestand der DDR wäre der ohnehin relativ niedrige Lebensstandard weiter abgesenkt worden, die Unzufriedenheit wäre weiter gestiegen - auch nachzulesen im Schürer-Bericht. Die Frage, ob man es nach der Wiedervereinigung hätte viel besser machen können, ob es große vertane Chancen gegeben hat, kann man wohl eher verneinen. Man hätte vielleicht an einigen Stellschrauben etwas anders drehen können, aber riesige Verbesserungen verglichen mit dem heutigen Zustand hätte man nicht erreicht.




Vielen Dank, Tobeck für Deine Analyse, aber ich verwende gerade deshalb gerne die Argumente- Katjuscha, weil man mir sonst auch unterstellen könnte, daß ich nur deshalb bei der Bahn rausgeflogen bin, weil meine Soziapunkte nicht gereicht haben und daher versuche ich immer sehr komplex zu antworten, mir fällt das gerade als Beispiel ein.
Ich behaupte aber auch, daß der dohende Wohlstandsverlust hierzulande im Aufkommen der Entwicklungsländer begründet ist, die ihren Anteil im Welthandel (besonders rohstoffbasiert, aber auch Billigproduktionen) von 2 auf über 12 % gesteigert haben, was eben auf Kosten der Basiseliten der bis dahin reichen Länder geht und eben weil die DDR planwirtschaftsbedingt nicht darauf angewiesen war, fremde Länder auszuplündern, da sie nur das eigene Volk zu ernähren hatte und keinen größenwahnsinnigen Konzernchefs den Weg für die Expansion freizuschießen hatte, eben deshalb kann man aus dieser gekenterten Republik noch Gutes aus dem Wrack wieder hoch holen.
Das ist die Basis meiner aktuellen Systemkritik, unvorstellbar reiche Leute mit einem krankhaften Machtstreben spannen ganze Volkswirtschaften und Regierungen für ihre Zwecke ein und niemand wehrt sich dagegen.
Das Autarkiebemühen der DDR waren global betrachtet tatsächlich ein Lösungsansatz, um die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und daraus resultierende Kriege zu vermeiden und wenn es dann eben nicht mehr dazu reicht um dreimal im Jahr ans Mittelmehr zu fliegen und 2,5 t Blech zur 300 m entfernten Kaufhalle mitzunehmen dann sind das noch relativ kleine Opfer gemessen an dem was uns noch bevorsteht, wenn wir weiterhin so asozial und rücksichtslos wirtschaften wie bis zu heutigen Tag, tut mir leid, wenn ich damit die Party störe.



zuletzt bearbeitet 21.06.2011 12:51 | nach oben springen

#167

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 12:36
von Sachsendreier (gelöscht)
avatar

@Tobeck.....Das es bei einem Fortbestehen der DDR besser wäre, wage ich zu bezweifeln

In allen Beiträgen von @Hackel geht es doch weder um ein Fortbestehen der DDR noch um Ostalgie (was immer das auch ist) sondern um eine Analyse, die ich eigentlich nur machen kann, wenn ich bewußt in beiden Gesellschaftsordnungen gelebt bzw. lebe.
Da bitteschön sollte man (Frau) doch mal innehalten, überlegen und sich dann äußern,und......
eine kritische Bedrachtungsweise, unter Beachtung der Überschrift, sollte doch gestattet sein.
Wenn zwischenzeitlich von real denkenden ,polit. Verantwortlichen eingeschätzt wird, ...daß die Vereinigung anders hätte laufen können , eine Chance vertan wurde und im Vordergrund nur der polit. Wille (der zweifellos dasein muß) stand , war doch das wirtschaftliche Chaos vorprogrammiert.
Die Vorgehensweisen der Treuhand, das Plattmachen von Konkurrenz, die schamlose Selbstbedienung und "fürstliche" Entlohung dieser Scharlatane...diese Auswirkunge sind heute noch zu spüren.
Begleitet vom "Fanfarenstoß" von K. Kinkel beim Richtertag am 23.9.91 in Köln alles zu tun auch juristisch die DDR zu delegitimieren.
Gleichzeitig in dieser Phase ist natürlich auch die "alte Bundesrepublik" mit untergegangen....die gibts nämlich auch nich mehr.
Statt sich nun mal den "Schaum vom Mund zu wischen", ...nee da wird bei jeder möglichen Situation die "Staaasiikeule","Ostalgie"...rausgeholt. Das wird nicht weiterhelfen
Ja mir gehts guuuut, dafür mußte ich auch einiges tun.....woher kommt dann aber diese Unzufriedenheit ??? Nee ich bin kein "Kind" der "alten BRD", aber dieses "bewußte Leben" in zwei Gesellschaftsordnungen wird mich weiter veranlassen eine kritische Sicht (die ich eigentlich schon immer hatte) auf die Dinge zu haben.


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#168

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 12:48
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Nach dem Umsturz in Osteuropa und den Massakern an Tianmen ist man in China offenbar zum Schluss gekommen, dass Solidarität unter der Bevölkerung und soziales Denken in der Gesllschaft nur möglich ist, wenn alle mitziehen. Das gilt insbesonders für die Elite, die "Intelligenz". Und viele davon legen sich offenbar nur ins Zeug, wenn sie die Möglichkeit sehen, aus eigener Leistung zu besonderem Wohlstand bis hin zu aussergewöhnlichem Reichtum zu kommen. Sonst begnügen sie sich mit Mittelmass und nutzen ihre Fähigkeit nicht. So ziehen sie das ganze Land ins Elend.
Mittlerweilen ln haben wir hier in Zürich immer mehr chinesische Touristen, die das Geld mit vollen Händen ausgeben. China ist mittlerweilen das einzige industrialisierte Land mit hohen Wachstumsraten und gigantischen Währungsreserven in konvertibler Währung. Ob China auf gutem Wege ist, weiss ich nicht, ich möchte es sogar bezweifeln: Denn reich zu werden, geht nicht ohne Ausbeutung anderer. Ob eine chinesische Lösung in der DDR möglich gewesen wäre, ist schwer zu beurteilen, Ansätze gab es zwar in der frühen SU.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_%C3%96konomische_Politik
Theo


zuletzt bearbeitet 21.06.2011 12:52 | nach oben springen

#169

RE: die DDR ging unter und eine Lüge nahm ihren Lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 12:52
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Gert Du solltest richtig lesen, Hackel übt sehr wohl Kritik an den Zuständen in der DDR und benennt Ursachen für den Niedergang. Dies jedoch sachlich und auch mit Blick auf die heutigen Zustände. Er betreibt keinesfalls eine Verklärung der DDR.
Daher ist dein Vorwurf Beifall aus der richtigen Ecke wohl nicht ganz zutreffend.




Feliks ich habe richtig gelesen, daher muss ich sagen, dass ich nicht behauptet habe, dass User Hackel keine Kritk an der DDR übt. Meine Aussage mit der Indoktrination bezog sich auf die teilweise sehr abwertende Wortwahl über sowohl Einrichtungen als auch politische Handlungen der Bundesrepublik. Dass diese Inhalte bei dir eine gewisse Euphorie auslösen, ist mir klar.
Mehr möchte ich auch zu seinen Posts nicht sagen.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#170

RE: die DDR ging unter und eine Lüge nahm ihren Lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 13:04
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Weil Dir sachliche Gegenargumente fehlen für die breite Basis gelten und nicht nur für einzelne Inseln der Glückseligkeitdie es zweifelsohne gibt, jedoch in der Regel zu Lasten benachtbarter Regionen?

Vielleicht haben diese Begriffe ja auch gar keinen Ursprung aus seiner Zeit in der DDR, sondern sind aus eigenem Erleben dieser Institutionen in diesem Staate entstanden?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#171

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 13:06
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von Hackel39

Zitat von Feliks D.
Hackel ich lese Deine Texte sehr gerne! Bei aller Realität enthalten sie eine differenzierte und begründete Kritik an Ost wie West und werden dadurch sehr greifbar und regen zum Nachdenken an. Weder kann man Dir einseitiges Bejubeln der DDR, noch Anbetung des gottgleichen Westens unterstellen. Diese fehlenden Angriffsflächdn zwingen einen geradezu sich noch mehr als üblich mit den Inhalten auseinanderzusetzen und machen Deine Beiträge in meinen Augen daher sehr wertvoll.



Nun ja, es ist wohl meinem damaligen Mitläufertum etwas geschuldet, heute genauer hinzuhören, was oben so propagiert wird und was ich ein für alle mal gelernt habe ist, sich weder die Euphorie (der Wohlstand kommt bei den Menschen an...Merkel) noch die Depression (die Banken sind systemrelevant und müssen um jeden Preis gerettet werden...auch Merkel) der sog, Eliten auf sich herab zu projizieren.
Deshalb ist auch Deutschland Fußballweltmeister und Pabst geworden und nicht Hackel.
All diese Ansagen haben einen konkreten Hintergrund und sind effektiv dazu geeignet, mich entweder für dumm zu verkaufen oder abzuzocken, das wäre dann eine Wahl zwischen Cholera und Pest.
Meine private Strategie konnte ab 1989 nur so aussehen, sich von diesem neuen Apparat so gut es geht frei zuschwimmen und das habe ich 2005 mit dem Erreichen meiner finanziellen Freiheit geschafft.
So wie ich hier auftrete, habe ich sowohl kriminellen Arbeitgeber, die mich in die Zeitarbeit drücken wollten und sich selbst innerhalb weniger Jahre die Gehälter versechsfachen als auch bornierten Behörden signalisiert, daß es doch eine sehr wirksame Wehrhaftigkeit gibt, die sich auch der kleine Arbeitnehmer/ Kunde/ Klient oder was auch immer zu eigen machen kann.
Daß man zu solchen durchaus opferreichen Schlachten gezwungen wird, um nicht in dieser Betrügerökonomie unterzugehen, fasse ich trotz aller materiellen Sicherheit als schlimmen Abstieg auf, die eine Gesellschaftsordnung die sich für siegreich hält, nachdenklich machen sollte.
Natürlich habe ich auch hin und wieder festgestellt, daß gewisse Erinnerungslücken aus meiner DDR- Biografie mit nicht ganz wirklichkeitstreuen Mosaiksteinchen geflickt wurden, aber vieles was heute an Reportagen, authentischer Literatur und wissenschaftlichen Abhandlungen (sehr zu empfehlen die "Horch und Guck", dem Gegenpol der DDR- Euphoristen) deckt sich mit meinen persönlichen Erinnerungen.
Übrigens gab es kürzlich in der "Welt" einen sehr ausführlichen Bericht über diese Problematik der Widerspiegelung alter Erinnerungen nach Jahren und Jahrzehnten, dabei kam z.B. heraus, daß Probanden, nachdem einer damit anfing zu behaupten, daß man sich bei der gedanklichen Begehung eines Warenhauses an einen Spielzeugartikel erinnert, den es im angegebenem Warenhaus gar nicht geben konnte, sich 90% der übrigen Befragten auch genauso an diesen Artikel erinnern konnten, einfach phänomenal solche Studien, gleiches geschah auch mit Verkehrsunfällen in die man Tatsachen hineinfantasiert hatte, die gar nicht stimmten, von vielen anderen Testpersonen aber nachgeplappert wurden, weil einer damit anfing von einer gar nicht anwesenden Person zu reden, eben genau, um dieses Phänomen nachzuweisen.
So etwas ist wohl eher ein Fall für Freud, es geht aber eben nur um die kleinen Irrtümer des Alltags, die DDR ist ein viel zu bedeutender Komplex als daß man sie als Thema mit solchen Studien 1:1 vergleichen kann.
Es steht aber fest, daß man Tag für Tag wachsam sein muß und sein Umfeld interessiert verfolgen sollte, ohne vorschnell immer gleich für etwas Partei ergreifen zu müssen.



Hallo Hackel 39
Glaubst Du wirklich an diese Märchen ,die da schreibst .
Gruß
linamax


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#172

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 13:18
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Nach dem Umsturz in Osteuropa und den Massakern an Tianmen ist man in China offenbar zum Schluss gekommen, dass Solidarität unter der Bevölkerung und soziales Denken in der Gesllschaft nur möglich ist, wenn alle mitziehen. Das gilt insbesonders für die Elite, die "Intelligenz". Und viele davon legen sich offenbar nur ins Zeug, wenn sie die Möglichkeit sehen, aus eigener Leistung zu besonderem Wohlstand bis hin zu aussergewöhnlichem Reichtum zu kommen. Sonst begnügen sie sich mit Mittelmass und nutzen ihre Fähigkeit nicht. So ziehen sie das ganze Land ins Elend.
Mittlerweilen ln haben wir hier in Zürich immer mehr chinesische Touristen, die das Geld mit vollen Händen ausgeben. China ist mittlerweilen das einzige industrialisierte Land mit hohen Wachstumsraten und gigantischen Währungsreserven in konvertibler Währung. Ob China auf gutem Wege ist, weiss ich nicht, ich möchte es sogar bezweifeln: Denn reich zu werden, geht nicht ohne Ausbeutung anderer. Ob eine chinesische Lösung in der DDR möglich gewesen wäre, ist schwer zu beurteilen, Ansätze gab es zwar in der frühen SU.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_%C3%96konomische_Politik
Theo



China verhält sich nicht anders wie ein ganz normaler Kreditbetrüger, der sich je nach Bedarf reich oder arm rechnen könnte, wenn es darauf ankäme.
Zweifellos sind sie als weltgrößter Dollar- Gläubiger von US- Staatsanleihen eine echte Größe, ein Mehrfaches dieser Dollarreserven besteht aber inzwischen auch auf der Soll- Seite, hierzulande würde man das kommunale Verbindlichkeiten nennen mit denen sie auf Pump, z.B. gigantische Olympiastätten, Staudämme und was auch immer aus dem Boden gestampft hatten.
Das alles ist noch nicht bezahlt und fakt ist, daß mindestens 800 Mio. chinesische Bauern und Wanderarbeiter nichts davon wissen, einer Weltmacht anzugehören.
Diesen großkotzigen primitiven Geschäftsleuten begegne ich auch hin und wieder in den Hotels um Basel im Drei- Länder- Eck und bin schon zuweilen recht angewidert, wie die z.B. den Frühstückstisch verlassen, während die Landsleute daheim den Kitt aus den Fenstern fressen.
Trotzdem wäre das Modell China für die intellektuell hoch entwickelte DDR eine Lösung gewesen, hier konnte jeder Lesen und Schreiben das trifft auf China wohl nicht unbedingt zu und genau das hätte zu einer größeren Teilhabe der Menschen im vormaligem Arbeiter- und Bauern- Staat geführt, es hätte nur eben keine Tabus mehr geben dürfen, wie z.B. die Inkaufnahme von Arbeitslosigkeit und streckenweise nicht mehr bezahlbaren Wohnungsmieten.
Die SU hatte mit Gorbatschows Machtübernahme tatsächlich mehr erreichen können, aber das sagt sich so leicht aus der Ferne aber in einem Aspekt wird doch deutlich, daß sich der damalige Klassengegner auch nicht ganz sicher war, ob der Sozialismus unter anderen Bedingungen mit einem zufriedeneren Volk im Rücken nicht doch besser funktioniert hätte.
Ich meine damit das fortgesetzte Wettrüsten eines wohl damals schon vom Alzheimer befallenen amerikanischen Präsidenten namens Reagan, der den aufkommenden Glasnost- Frühling unendliche Schrecken eingejagt haben muß- Ein Volk, das auf eine bessere Regierung, auf ein besseres Leben berechtigte Hoffnungen hat...Nicht mit uns, hieß es da wohl im Weißen Haus.
Fakt ist, daß die UdSSR ohne das aufgezwungene Wettrüsten das Volk schnell auf Kurs eines Quantensprungs in der gesellschaftlichen Entwicklung hätte bringen können.



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#173

RE: die DDR ging unter und eine Lüge nahm ihren Lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 14:05
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Weil Dir sachliche Gegenargumente fehlen für die breite Basis gelten und nicht nur für einzelne Inseln der Glückseligkeitdie es zweifelsohne gibt, jedoch in der Regel zu Lasten benachtbarter Regionen?

Vielleicht haben diese Begriffe ja auch gar keinen Ursprung aus seiner Zeit in der DDR, sondern sind aus eigenem Erleben dieser Institutionen in diesem Staate entstanden?



nicht nicht weil mir Gegenargumente fehlen, aber ich habe keine Lust, mir dieses ganze Sammelsurium an Inhalt vorzunehmen, dessen Themenspektrum von Krieg in Afghanistan bis zu seinen Spekulationserfahrungen mit argentinischen Junkbonds reicht. Ist mir einfach zu aufwendig.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#174

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 14:19
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39

Zitat von eisenringtheo
Nach dem Umsturz in Osteuropa und den Massakern an Tianmen ist man in China offenbar zum Schluss gekommen, dass Solidarität unter der Bevölkerung und soziales Denken in der Gesllschaft nur möglich ist, wenn alle mitziehen. Das gilt insbesonders für die Elite, die "Intelligenz". Und viele davon legen sich offenbar nur ins Zeug, wenn sie die Möglichkeit sehen, aus eigener Leistung zu besonderem Wohlstand bis hin zu aussergewöhnlichem Reichtum zu kommen. Sonst begnügen sie sich mit Mittelmass und nutzen ihre Fähigkeit nicht. So ziehen sie das ganze Land ins Elend.
Mittlerweilen ln haben wir hier in Zürich immer mehr chinesische Touristen, die das Geld mit vollen Händen ausgeben. China ist mittlerweilen das einzige industrialisierte Land mit hohen Wachstumsraten und gigantischen Währungsreserven in konvertibler Währung. Ob China auf gutem Wege ist, weiss ich nicht, ich möchte es sogar bezweifeln: Denn reich zu werden, geht nicht ohne Ausbeutung anderer. Ob eine chinesische Lösung in der DDR möglich gewesen wäre, ist schwer zu beurteilen, Ansätze gab es zwar in der frühen SU.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_%C3%96konomische_Politik
Theo



China verhält sich nicht anders wie ein ganz normaler Kreditbetrüger, der sich je nach Bedarf reich oder arm rechnen könnte, wenn es darauf ankäme.
Zweifellos sind sie als weltgrößter Dollar- Gläubiger von US- Staatsanleihen eine echte Größe, ein Mehrfaches dieser Dollarreserven besteht aber inzwischen auch auf der Soll- Seite, hierzulande würde man das kommunale Verbindlichkeiten nennen mit denen sie auf Pump, z.B. gigantische Olympiastätten, Staudämme und was auch immer aus dem Boden gestampft hatten.
Das alles ist noch nicht bezahlt und fakt ist, daß mindestens 800 Mio. chinesische Bauern und Wanderarbeiter nichts davon wissen, einer Weltmacht anzugehören.
Diesen großkotzigen primitiven Geschäftsleuten begegne ich auch hin und wieder in den Hotels um Basel im Drei- Länder- Eck und bin schon zuweilen recht angewidert, wie die z.B. den Frühstückstisch verlassen, während die Landsleute daheim den Kitt aus den Fenstern fressen.
Trotzdem wäre das Modell China für die intellektuell hoch entwickelte DDR eine Lösung gewesen, hier konnte jeder Lesen und Schreiben das trifft auf China wohl nicht unbedingt zu und genau das hätte zu einer größeren Teilhabe der Menschen im vormaligem Arbeiter- und Bauern- Staat geführt, es hätte nur eben keine Tabus mehr geben dürfen, wie z.B. die Inkaufnahme von Arbeitslosigkeit und streckenweise nicht mehr bezahlbaren Wohnungsmieten.
Die SU hatte mit Gorbatschows Machtübernahme tatsächlich mehr erreichen können, aber das sagt sich so leicht aus der Ferne aber in einem Aspekt wird doch deutlich, daß sich der damalige Klassengegner auch nicht ganz sicher war, ob der Sozialismus unter anderen Bedingungen mit einem zufriedeneren Volk im Rücken nicht doch besser funktioniert hätte.
Ich meine damit das fortgesetzte Wettrüsten eines wohl damals schon vom Alzheimer befallenen amerikanischen Präsidenten namens Reagan, der den aufkommenden Glasnost- Frühling unendliche Schrecken eingejagt haben muß- Ein Volk, das auf eine bessere Regierung, auf ein besseres Leben berechtigte Hoffnungen hat...Nicht mit uns, hieß es da wohl im Weißen Haus.
Fakt ist, daß die UdSSR ohne das aufgezwungene Wettrüsten das Volk schnell auf Kurs eines Quantensprungs in der gesellschaftlichen Entwicklung hätte bringen können.




@Hackel , ich möchte nur mal ein Thema herausgreifen, wo du falsch argumentierst. Die ersten ballistischen Mittelstreckenraketen mit der Nato Code Bezeichnung SS 20 ( die russische kenne ich nicht) wurden ab Ende der70 er Jahre von den Russen installiert. Das war eine massive Bedrohung für uns in Mitteleuropa. Nachdem Verhandlung zum Rückzug dieser russischen Bedrohung scheiterten, erst daraufhin wurde der Nato Doppelbeschluss für die cruise missiles und Pershing II beschlossen als Gegenmittel gegen die Bedrohung durch den Warschauer Pakt. Frage : wer begann das Wettrüsten ?

Gruß Gert


.
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#175

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 14:45
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Hackel39

Zitat von eisenringtheo
Nach dem Umsturz in Osteuropa und den Massakern an Tianmen ist man in China offenbar zum Schluss gekommen, dass Solidarität unter der Bevölkerung und soziales Denken in der Gesllschaft nur möglich ist, wenn alle mitziehen. Das gilt insbesonders für die Elite, die "Intelligenz". Und viele davon legen sich offenbar nur ins Zeug, wenn sie die Möglichkeit sehen, aus eigener Leistung zu besonderem Wohlstand bis hin zu aussergewöhnlichem Reichtum zu kommen. Sonst begnügen sie sich mit Mittelmass und nutzen ihre Fähigkeit nicht. So ziehen sie das ganze Land ins Elend.
Mittlerweilen ln haben wir hier in Zürich immer mehr chinesische Touristen, die das Geld mit vollen Händen ausgeben. China ist mittlerweilen das einzige industrialisierte Land mit hohen Wachstumsraten und gigantischen Währungsreserven in konvertibler Währung. Ob China auf gutem Wege ist, weiss ich nicht, ich möchte es sogar bezweifeln: Denn reich zu werden, geht nicht ohne Ausbeutung anderer. Ob eine chinesische Lösung in der DDR möglich gewesen wäre, ist schwer zu beurteilen, Ansätze gab es zwar in der frühen SU.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_%C3%96konomische_Politik
Theo



China verhält sich nicht anders wie ein ganz normaler Kreditbetrüger, der sich je nach Bedarf reich oder arm rechnen könnte, wenn es darauf ankäme.
Zweifellos sind sie als weltgrößter Dollar- Gläubiger von US- Staatsanleihen eine echte Größe, ein Mehrfaches dieser Dollarreserven besteht aber inzwischen auch auf der Soll- Seite, hierzulande würde man das kommunale Verbindlichkeiten nennen mit denen sie auf Pump, z.B. gigantische Olympiastätten, Staudämme und was auch immer aus dem Boden gestampft hatten.
Das alles ist noch nicht bezahlt und fakt ist, daß mindestens 800 Mio. chinesische Bauern und Wanderarbeiter nichts davon wissen, einer Weltmacht anzugehören.
Diesen großkotzigen primitiven Geschäftsleuten begegne ich auch hin und wieder in den Hotels um Basel im Drei- Länder- Eck und bin schon zuweilen recht angewidert, wie die z.B. den Frühstückstisch verlassen, während die Landsleute daheim den Kitt aus den Fenstern fressen.
Trotzdem wäre das Modell China für die intellektuell hoch entwickelte DDR eine Lösung gewesen, hier konnte jeder Lesen und Schreiben das trifft auf China wohl nicht unbedingt zu und genau das hätte zu einer größeren Teilhabe der Menschen im vormaligem Arbeiter- und Bauern- Staat geführt, es hätte nur eben keine Tabus mehr geben dürfen, wie z.B. die Inkaufnahme von Arbeitslosigkeit und streckenweise nicht mehr bezahlbaren Wohnungsmieten.
Die SU hatte mit Gorbatschows Machtübernahme tatsächlich mehr erreichen können, aber das sagt sich so leicht aus der Ferne aber in einem Aspekt wird doch deutlich, daß sich der damalige Klassengegner auch nicht ganz sicher war, ob der Sozialismus unter anderen Bedingungen mit einem zufriedeneren Volk im Rücken nicht doch besser funktioniert hätte.
Ich meine damit das fortgesetzte Wettrüsten eines wohl damals schon vom Alzheimer befallenen amerikanischen Präsidenten namens Reagan, der den aufkommenden Glasnost- Frühling unendliche Schrecken eingejagt haben muß- Ein Volk, das auf eine bessere Regierung, auf ein besseres Leben berechtigte Hoffnungen hat...Nicht mit uns, hieß es da wohl im Weißen Haus.
Fakt ist, daß die UdSSR ohne das aufgezwungene Wettrüsten das Volk schnell auf Kurs eines Quantensprungs in der gesellschaftlichen Entwicklung hätte bringen können.




@Hackel , ich möchte nur mal ein Thema herausgreifen, wo du falsch argumentierst. Die ersten ballistischen Mittelstreckenraketen mit der Nato Code Bezeichnung SS 20 ( die russische kenne ich nicht) wurden ab Ende der70 er Jahre von den Russen installiert. Das war eine massive Bedrohung für uns in Mitteleuropa. Nachdem Verhandlung zum Rückzug dieser russischen Bedrohung scheiterten, erst daraufhin wurde der Nato Doppelbeschluss für die cruise missiles und Pershing II beschlossen als Gegenmittel gegen die Bedrohung durch den Warschauer Pakt. Frage : wer begann das Wettrüsten ?

Gruß Gert




Nun Gert, hier kannst Du durchaus Recht haben, darum ging es aber in meinem Beitrag nicht.
Anfang der 1970er Jahre war noch kein Gorbartschow in Sicht, die Kriegsgefahr von beiden Seiten am Köcheln gehalten, so war das eben aber mit Gorbatschows Glasnost und Perestroika war unerwartet der Ausweg aufgezeichnet, aus dieserm kräftezehrenden Wettrüsten herauszukommen und während es für den Westen überlebenswichtig war, dauernd neue profitable Geschäftsfelder hierbei noch mit dem Staat als erstklassigen bonitätsstarken Nachfrager moderner teurer Waffentechnik zu erschließen hat diese Rüstungsspirale dem RGW und deren Bürger bis zuletzt sehr viel Geld und Ressourcen gekostet, die man im Konsum und zivilen Wirtschaftsinvestitionen viel nüzlicher hätte einbringen können und meine Rede war, daß ein bedeutender amerikanischer Wirtschaftszweig genau davor Angst hatte und damals wie heute die sogenannten Verbündeten (wofür/ wogegen denn eigentlich) immer wieder aufs neue für seine Geschäftsinteressen einspannt.
Mit den Militäreinsätzen zeigt sich, daß wir eben nichts dazu gelernt haben, das nur mal nebenbei.



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#176

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 14:47
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Gert
... Nachdem Verhandlung zum Rückzug dieser russischen Bedrohung scheiterten, erst daraufhin wurde der Nato Doppelbeschluss für die cruise missiles und Pershing II beschlossen als Gegenmittel gegen die Bedrohung durch den Warschauer Pakt. Frage : wer begann das Wettrüsten ?



Jener, der anfängt oder sowieso stationieren wollte?
siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Doppelbeschluss

siehe hier das Fazit im Absatz "Vorgeschichte". Ist nicht immer bildhaft einfach.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#177

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 14:55
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Hackel39
...hat diese Rüstungsspirale dem RGW und deren Bürger bis zuletzt sehr viel Geld und Ressourcen gekostet, die man im Konsum und zivilen Wirtschaftsinvestitionen viel nüzlicher hätte einbringen können und meine Rede war, daß ein bedeutender amerikanischer Wirtschaftszweig genau davor Angst hatte und damals wie heute die sogenannten Verbündeten (wofür/ wogegen denn eigentlich) immer wieder aufs neue für seine Geschäftsinteressen einspannt.
Mit den Militäreinsätzen zeigt sich, daß wir eben nichts dazu gelernt haben, das nur mal nebenbei.



Ich habe vor kurzem ein Interview mit Hr. Bahr gesehen. Demzufolge war genau dies beabsichtigt und wurde im Bewußtsein der eigenen Stärke auch so durchgezogen.
Unsere Militäreinsätze sind sicher moralisch äußerst fragwürdig aber zumindest wirtschaftsstrategisch machen sie allesamt Sinn. Vorausgesetzt, der jeweilige Gegner spielt netterweise mit und läßt sich verdreschen bzw. siegreich bombardieren. Dass unsere Leute sterben und die von der Gegenseite sowieso damit unsere Wirtschaft besser verdient und der Staat mehr Steuern einnehmen kann, darf man so direkt bloß nicht sagen. Oder, moment, einer hat das getan. Vorher fiel er nicht nennenswert auf aber er ist dann natürlich gegangen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#178

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 15:06
von Gert | 12.354 Beiträge

S 51 ganz kühl betrachtet war der Kalte Kireg auch ein Krieg der Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme. Somit war der Nato Doppelbeschluss von 1983 auch ein Meilenstein in dieser Auseinandersetzung. Das Problem für den Warschauer Pakt bestand jedoch darin, dass sie, bevor sie diese neue Rüstungsrunde anzettelten, nicht in die Kasse geschaut haben. Nachdem nun die Nato mitgezogen hatte und auch aufgerüstet hat, ging den Russen und ihren Verbündeten ganz einfach die Kohle aus. So implodierte das kommunistische Wirtschaftssystem einfach. man kann auch sagen, die Nato hat den WP an die Wand gerüstet. Gut dass es keine Toten gab.

Gruß Gert


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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#179

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 15:19
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Sachsendreier
@Tobeck.....Das es bei einem Fortbestehen der DDR besser wäre, wage ich zu bezweifeln

In allen Beiträgen von @Hackel geht es doch weder um ein Fortbestehen der DDR noch um Ostalgie (was immer das auch ist) sondern um eine Analyse, die ich eigentlich nur machen kann, wenn ich bewußt in beiden Gesellschaftsordnungen gelebt bzw. lebe.
Da bitteschön sollte man (Frau) doch mal innehalten, überlegen und sich dann äußern,und......
eine kritische Bedrachtungsweise, unter Beachtung der Überschrift, sollte doch gestattet sein.
Wenn zwischenzeitlich von real denkenden ,polit. Verantwortlichen eingeschätzt wird, ...daß die Vereinigung anders hätte laufen können , eine Chance vertan wurde und im Vordergrund nur der polit. Wille (der zweifellos dasein muß) stand , war doch das wirtschaftliche Chaos vorprogrammiert.
Die Vorgehensweisen der Treuhand, das Plattmachen von Konkurrenz, die schamlose Selbstbedienung und "fürstliche" Entlohung dieser Scharlatane...diese Auswirkunge sind heute noch zu spüren.

Begleitet vom "Fanfarenstoß" von K. Kinkel beim Richtertag am 23.9.91 in Köln alles zu tun auch juristisch die DDR zu delegitimieren.
Gleichzeitig in dieser Phase ist natürlich auch die "alte Bundesrepublik" mit untergegangen....die gibts nämlich auch nich mehr.
Statt sich nun mal den "Schaum vom Mund zu wischen", ...nee da wird bei jeder möglichen Situation die "Staaasiikeule","Ostalgie"...rausgeholt. Das wird nicht weiterhelfen
Ja mir gehts guuuut, dafür mußte ich auch einiges tun.....woher kommt dann aber diese Unzufriedenheit ??? Nee ich bin kein "Kind" der "alten BRD", aber dieses "bewußte Leben" in zwei Gesellschaftsordnungen wird mich weiter veranlassen eine kritische Sicht (die ich eigentlich schon immer hatte) auf die Dinge zu haben.



Was den Vereinigungsprozeß betrifft, bitte ich zu bedenken, dass man viele Beispiele für den Übergang von der Marktwirtschaft/Kapitalismus zur soz. Planwirtschaft hatte, aber es gab kein einziges Beispiel für den umgekehrten Weg - man betrat Neuland, es war ein Vorgang, bei dem man nicht auf Erfahrungen zurück greifen konnte. Nachher sind wir immer schlauer! Man muss auch bedenken, das das Ganze unter Zeitdruck erfolgt ist, man wollte durch zu langes Warten die deutsche Einheit nicht gefährden, man befürchtete das das Fenster der Gelegenheit nur kurz offenstehen könnte. Schließlich wollte mab auch den kalten Krieg in Mitteleuropa beenden, es gab immer die Gefahr eines dritten Weltkrieges der vor allem auf deutschem Boden stattgefunden hätte. Was die Treuhand betrifft, der Insolvenzverwalter ist nie beliebt und wird gerne als Sündenbock genommen. Wenn ein Staat oder ein Unternehmen in die Insolvenz geht, dann sind die Fehler lange Zeit vorher gemacht worden - das kann man jetzt wieder schön am Beispiel Griechenlands sehen, das jahrzehntelang mit völlig aufgeblähtem Staatsapparat über seine Verhältnisse gelebt hat und nun die EU, Deutschland, den IWF und die Kreditgeber als Schuldige verunglimpft. Nein, die Griechen sind selbst an ihrer Lage schuld, um das einmal in aller Deutlichkeit zu sagen!

Das bei der Privatisierung von mehreren Tausend Betrieben/Kombinaten in der DDR auch in einigen Fällen kriminelle Energie eine Rolle spielte, läßt sich bei der großen Zahl und dem Zeitdruck kaum vermeiden. Es gab ja bei einigen Fällen auch entsprechende Gerichtsprozesse. Das so viele Betriebe nicht überlebt haben, ist auch dem Umtauschkurs von 1:1 bei Stromgrößen (Löhne, Renten, Schulden) geschuldet. Dieser Umtauskurs war ein Entgegenkommen, eine Folge von solchen Forderungen, um eine Massenflucht in den Westen zu verhindern. Ein volkswirtschaftlicher vernünftiger Umtauschkurs wäre der Außenwirtschaftskurs von 1:4,4 gewesen - dann hätten die Ostlöhne aber nur bei 12 bis 25 % der Westlöhne gelegen. Da wäre niemand mehr im Osten geblieben, es hätte einen Massenexodus in den Westen gegeben, da dort der Sozialhilfesatz schon höher gewesen ist. Nun, einen Exodus hat es auch so gegeben, aber in niedrigerem Umfang und zeitlich gestreckt.


zuletzt bearbeitet 21.06.2011 15:41 | nach oben springen

#180

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 21.06.2011 15:41
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Tobeck

Zitat von Sachsendreier
@Tobeck.....Das es bei einem Fortbestehen der DDR besser wäre, wage ich zu bezweifeln

In allen Beiträgen von @Hackel geht es doch weder um ein Fortbestehen der DDR noch um Ostalgie (was immer das auch ist) sondern um eine Analyse, die ich eigentlich nur machen kann, wenn ich bewußt in beiden Gesellschaftsordnungen gelebt bzw. lebe.
Da bitteschön sollte man (Frau) doch mal innehalten, überlegen und sich dann äußern,und......
eine kritische Bedrachtungsweise, unter Beachtung der Überschrift, sollte doch gestattet sein.
Wenn zwischenzeitlich von real denkenden ,polit. Verantwortlichen eingeschätzt wird, ...daß die Vereinigung anders hätte laufen können , eine Chance vertan wurde und im Vordergrund nur der polit. Wille (der zweifellos dasein muß) stand , war doch das wirtschaftliche Chaos vorprogrammiert.
Die Vorgehensweisen der Treuhand, das Plattmachen von Konkurrenz, die schamlose Selbstbedienung und "fürstliche" Entlohung dieser Scharlatane...diese Auswirkunge sind heute noch zu spüren.

Begleitet vom "Fanfarenstoß" von K. Kinkel beim Richtertag am 23.9.91 in Köln alles zu tun auch juristisch die DDR zu delegitimieren.
Gleichzeitig in dieser Phase ist natürlich auch die "alte Bundesrepublik" mit untergegangen....die gibts nämlich auch nich mehr.
Statt sich nun mal den "Schaum vom Mund zu wischen", ...nee da wird bei jeder möglichen Situation die "Staaasiikeule","Ostalgie"...rausgeholt. Das wird nicht weiterhelfen
Ja mir gehts guuuut, dafür mußte ich auch einiges tun.....woher kommt dann aber diese Unzufriedenheit ??? Nee ich bin kein "Kind" der "alten BRD", aber dieses "bewußte Leben" in zwei Gesellschaftsordnungen wird mich weiter veranlassen eine kritische Sicht (die ich eigentlich schon immer hatte) auf die Dinge zu haben.



Was den Vereinigungsprozeß betrifft, bitte ich zu bedenken, dass man viele Beispiele für den Übergang von der Marktwirtschaft/Kapitalismus zur soz. Planwirtschaft hatte, aber es gab kein einziges Beispiel für den umgekehrten Weg. Nachher sind wir immer schlauer! Man muss auch bedenken, das das Ganze unter Zeitdruck erfolgt ist, man wollte durch zu langes Warten die deutsche Einheit nicht gefährden, man befürchtete das das Fenster der Gelegenheit nur kurz offenstehen könnte. Schließlich wollte mab auch den kalten Krieg in Mitteleuropa beenden, es gab immer die Gefahr eines dritten Weltkrieges der vor allem auf deutschem Boden stattgefunden hätte. Was die Treuhand betrifft, der Insolvenzverwalter ist nie beliebt und wird gerne als Sündenbock genommen. Wenn ein Staat oder ein Unternehmen in die Insolvenz geht, dann sind die Fehler lange Zeit vorher gemacht worden - das kann man jetzt wieder schön am Beispiel Griechenlands sehen, das jahrzehntelang mit völlig aufgeblähtem Staatsapparat über seine Verhältnisse gelebt hat und nun die EU, Deutschland, den IWF und die Kreditgeber als Schuldige verunglimpft. Nein, die Griechen sind selbst an ihrer Lage schuld, um das einmal in aller Deutlichkeit zu sagen!

Das bei der Privatisierung von mehreren Tausend Betrieben/Kombinaten in der DDR auch in einigen Fällen kriminelle Energie eine Rolle spielte, läßt sich bei der großen Zahl und dem Zeitdruck kaum vermeiden. Es gab ja bei einigen Fällen auch entsprechende Gerichtsprozesse. Das so viele Betriebe nicht überlebt haben, ist auch dem Umtauschkurs von 1:1 bei Stromgrößen (Löhne, Renten, Schulden) geschuldet. Dieser Umtauskurs war ein Entgegenkommen, eine Folge von solchen Forderungen, um eine Massenflucht in den Westen zu verhindern. Ein volkswirtschaftlicher vernünftiger Umtauschkurs wäre der Außenwirtschaftskurs von 1:4,4 gewesen - dann hätten die Ostlöhne aber nur bei 12 bis 25 % der Westlöhne gelegen. Da wäre niemand mehr im Osten geblieben, es hätte einen Massenexodus in den Westen gegeben, da dort der Sozialhilfesatz schon höher gewesen ist. Nun, einen Exodus hat es auch so gegeben, aber in niedrigerem Umfang und zeitlich gestreckt.






Bravo Tobeck, dieser Post hat doch mal Hand und Fuss. Da stimme ich bei jeder geschriebenen Zeile voll und ganz zu. Das hat Substanz und ist nicht mit ideologischen Schlagwörtern befrachtet.


Gruß aus dem Rheinland


.
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