#21

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 00:20
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von glasi
was ist euer problem??warum kommt ihr mit diesem land nicht klar.ich schaffe es doch auch!!!!!!


gute frage glasi?ich bin langsam alt und schaffe es auch hier zu überleben,leben sieht anders aus das weis ich definitiv.
aber warum soll man in einenem untergehenden land bleiben wenn man die chance hat sein wissen nicht dem hartz4 zu widmen sondern dem land die einreisenden platz zu machen die sagen"deutschland gut,bekommen geld".
insofern handelte meine tochter sozial und machte platz für asylanten mit dem nebeneffekt das meine enkel nie hartz 4 kennen lernen.insofern habe ich kein problem mit diesem land,ich wunder mich nur oft und schüttel den kopf.
EK 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#22

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 00:21
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2
ja gert ok,ich habe verstanden.feliks braucht es mir nicht zu sagen,ich kann lesen dank einer guten ddr schulbildung was in der heutigen brd ja nicht mehr so eindeutig wichtig ist.
@manfred b.das von dir rot markierte kann ich dir erklären.ich habe beruflich teils mit solchen rollkoffern zu tun und bin da voll in meinem element wenn es zum gespräch kommt wie scheiße der osten war und ich ihnen sage das wenn sie die grenze übertreten hätten ich sogar geschoßen hätte,dazu stehe ich auch heute noch.wir waren doch eingespert?hallo?westeberlin war eingespert,ich konnte überall hin wohin ich wollte und zu den amis will ich heute immer noch nicht.also warum suchen die sich wohnungen im ostteil der stadt wenn sie doch mit wessis viel besser klar kommen.logische konsequenz ausverkauf.zum glück bin ich ein mensch der freude,auch schadenfreude.meine zukünftige generation ist in sicherheit vor dem knall in deutschland.mach die augen auf manfred,das land ist an der armutsgrenze und die zahlen stützen sich nur mit den reichen.eigentlich eine tickende zeitbombe denke ich bis alles den bach runter geht.vielleich wäre es sogar gut so.

EK 82/2



EK82/2, meine Frage war :wenn ossis so scheiße sind sollen sie doch" in ihr westberlin" bleiben und uns unseren lebensraum lassen. Das habe ich nicht verstanden. Meine Augen sind sehr weit auf mein Lieber und dass nicht nur seit heute.
Einige Zeilen gehen nun etwas zuweit und diese können auch falsch verstanden werden(wenn sie die grenze übertreten hätten ich sogar geschoßen hätte,dazu stehe ich auch heute noch).
Bei meinen damaligen Fluchtversuchen fiel nicht ein Schuss. Eigentlich bin dankbar das es noch andere Grenzer gab und wir uns nicht begegneten....


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#23

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 00:37
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Manfred B.

Zitat von EK 82/2
ja gert ok,ich habe verstanden.feliks braucht es mir nicht zu sagen,ich kann lesen dank einer guten ddr schulbildung was in der heutigen brd ja nicht mehr so eindeutig wichtig ist.
@manfred b.das von dir rot markierte kann ich dir erklären.ich habe beruflich teils mit solchen rollkoffern zu tun und bin da voll in meinem element wenn es zum gespräch kommt wie scheiße der osten war und ich ihnen sage das wenn sie die grenze übertreten hätten ich sogar geschoßen hätte,dazu stehe ich auch heute noch.wir waren doch eingespert?hallo?westeberlin war eingespert,ich konnte überall hin wohin ich wollte und zu den amis will ich heute immer noch nicht.also warum suchen die sich wohnungen im ostteil der stadt wenn sie doch mit wessis viel besser klar kommen.logische konsequenz ausverkauf.zum glück bin ich ein mensch der freude,auch schadenfreude.meine zukünftige generation ist in sicherheit vor dem knall in deutschland.mach die augen auf manfred,das land ist an der armutsgrenze und die zahlen stützen sich nur mit den reichen.eigentlich eine tickende zeitbombe denke ich bis alles den bach runter geht.vielleich wäre es sogar gut so.

EK 82/2



EK82/2, meine Frage war :wenn ossis so scheiße sind sollen sie doch" in ihr westberlin" bleiben und uns unseren lebensraum lassen. Das habe ich nicht verstanden. Meine Augen sind sehr weit auf mein Lieber und dass nicht nur seit heute.
Einige Zeilen gehen nun etwas zuweit und diese können auch falsch verstanden werden(wenn sie die grenze übertreten hätten ich sogar geschoßen hätte,dazu stehe ich auch heute noch).
Bei meinen damaligen Fluchtversuchen fiel nicht ein Schuss. Eigentlich bin dankbar das es noch andere Grenzer gab und wir uns nicht begegneten....



darüber brauchen wir nicht reden,betrete heute ein militärisches spergebiet.vielleicht wirst du ja mit blumen empfangen.es war spergegiet und ende.
mein halbbruder(du brauchst es nicht glauben)der saß in rummelsburg und bautzen wegen versuchter r-flucht er wurde abgeschoben zum tag der grenzöffnung.meinste ich hatte die 1,5 jahre mitleid mit ihm?negativ,der hatte was vor wo ich sage ,die achten auch nicht auf verwante.klinkt hart,selbst ihn hätte ich nach damaligen schußwaffenanwendungsgesetz bla bla festgenommen.scheiß was auf halbbruder wenn es bis jetzt noch keiner erkannte,bei einer grenze gibt es keinen millimeter mehr,nicht anders funktioniert es im staatsbereich der absicherung.
nun hohle ich mir mit dieser aussage mächtig zorn bei einigen denen ich schon weis.fragen dürft ihr aber umstimmen werdet ihr mich nie.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#24

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 00:39
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von EK 82/2

Zitat von glasi
was ist euer problem??warum kommt ihr mit diesem land nicht klar.ich schaffe es doch auch!!!!!!


gute frage glasi?ich bin langsam alt und schaffe es auch hier zu überleben,leben sieht anders aus das weis ich definitiv.
aber warum soll man in einenem untergehenden land bleiben wenn man die chance hat sein wissen nicht dem hartz4 zu widmen sondern dem land die einreisenden platz zu machen die sagen"deutschland gut,bekommen geld".
insofern handelte meine tochter sozial und machte platz für asylanten mit dem nebeneffekt das meine enkel nie hartz 4 kennen lernen.insofern habe ich kein problem mit diesem land,ich wunder mich nur oft und schüttel den kopf.
EK 82/2



ich kenn es nicht anders. so ging das auch schon vor 1989 bei uns ab. nur da hieß hartz 4 sozialhilfe. ich habe immer in diesem forum geschrieben das in der brd die straßen auch nicht mit gold gepflastert waren. der osten tut immer so als hätte er nicht gewußt was ihn erwartet. da hätte mann beim heimlich west tv schauen sich lieber die tagesschau angeschaut anstatt die schwarzwaldklinik. wo gewinner sind da sind auch verlierer. ich glaube nicht das 16 millionen ex DDR bürger sich verschlechtert haben. mehr sage ich nicht ..............! lg glasi



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#25

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 01:01
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

nu mei sachse imma schen de fahne in den wind hengen.
gar nicht so weit entfernt,bei hitler riefen sie "heil"bei ulbricht hoben sie die faust und bei kohl jubelten sie ihrer betriebsschließungen zu.auch heute wählt der sachse noch cdu ,muß ja ein eldorado sein das sachsenland,oder stockd...
du schreibst"wo gewinner sind,da sind auch verlierer"korrekt.nur die verlierer sind die alten und armen.ich selber wenn ich dieses system auch anpranger und innig hasse zähle mich zu den gewinnern.warum ist jetzt nicht relevant.
zu deinem satz das du nicht glaubst das sich 16 mio ddr bürger verschlechtert haben.das behaupte ich ja auch nicht aber deutsche sprache ist nun mal hart und eindeutig(darum mögen österreicher uns auch nicht so)kohl sagte"niemand wird es schlechter gehen"niemand heißt nicht ein einziger.
eine lüge im kanzleramt ,als damaliger ddr bürger hätte ich ja volksverhetzung vermuten können,heute sehe ich seine aussagen gelassen und freue mich eigentlich mit jeden tag dem es deutschland schlechter geht damait das land mal wieder aufwacht und erkennt was abdere länder machen die uns stillschweigend überholen.aber noch 10 millionen von denen die andere länder nicht aufnehmen und wir beten mittags.


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#26

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 02:31
von glasi | 2.815 Beiträge

dann freu dich das es dir besser geht.. was mich noch 20 später wundert ist das der osten so total überrascht war. was hat er erwartet?? dachte er wirklich es würde so weitergehen wie früher nur mit der D mark in der tasche. das war ein totales mißverständniß. das müßt ihr zugeben. es hieß friss oder stirb. der gewinner freut sich und sagt: super das wir die einheit haben der verlierer: scheiß einheit, blöder wessi. in der DDR war alles besser. das ist verständlich. und dann haben wir die gewinner die trotzdem hetzten. das sind mir die liebsten.40 jahre waren wir getrennt. wir haben uns unterschiedlich entwickelt. die einheit war ein wunder. nie hätte ich gedacht das das noch erlebe. wir standen vor einer großen herrausvorderung. keiner hatte eigentlich so einen richtigen plan wie es richtig gehen sollte. es wurden so viele fehler gemacht. unmengen geld verschwendet und veruntreut. arbeitsplätze vernichtet. vertrauen zerstört. aber der osten sollte nicht meckern. er hatte seine möglichkeit. er hatte sie 40 jahre. er hätte es uns zeigen können. die bevölkerung hatte aber keine lust mehr auf sozalismus. das kamm ganz klar rüber bei der letzten volkskammerwahl. wenn der große bruder UDSSR nicht eingesprungen wäre, dann hätte dieser alptraum schon 1953 ein ende gehabt. ich denke mal es war kein fehler sich uns anzuschließen. denkt mal an eure ex bruderstaaten, bulgarien, rumänien, cssr ungarn, polen. die hatte keinen großen bruder nammes BRD. es ist doch auch vieles besser geworden. seit doch nicht immer so negativ in diesem forum. kein land der welt ist pefekt. das hättet ihr aber auch vor der wende wissen müßen. wir hatten die probleme mit arbeitslosigkeit , ausländer usw schon vor 1989.ihr wart auch etwas naiv in sachen poltik. ihr habt auch vieles geglaubt was euch die CDU gesagt hat. wäre die wende nicht gekommen dann wäre kohl 1991 bei der nächsten bundestagswahl weg gewesen. die einheit hat ihn nochmal gerettet.SO!! DAS WAR MEINE MEINUNG. GUTE NACHT. glasi



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#27

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 03:54
von Major Tom | 853 Beiträge

Ich möchte jetzt wirklich nicht überheblich klingen, denn mir ist bekannt dass es nicht nur Gewinner geben kann. Nachdem ich in den 80ern die DDR verlassen konnte habe ich anfangs als Angestellter Maurer in Ludwigsburg malocht, bin dann nach Berlin gezogen und habe meine eigen Handwerksfirma gegründet. Zwei Jahrzehnte später kann ich sagen ich habe etwas auf die Beine gestellt, habe Schweiss und Blut geschwitzt habe aber auch all die Möglichkeiten genutzt die sich mir boten. Die Gesellschaft von heute ist eine Ellenbogengesellschaft, nur die stärkeren setzen sich durch, zumal die sozialen Netze mittlerweile sehr große Löcher haben durch welche man sehr tief fallen kann. Trotzdem bin ich der felsenfesten Überzeugung dass ich dies was ich erreicht habe nur im "Westen" möglich war, in der DDR lief doch ohne Bonbon am Kragen sogut wie nichts.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://www.costarica-forum.net
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.net
zuletzt bearbeitet 14.06.2011 06:03 | nach oben springen

#28

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 07:28
von Huf (gelöscht)
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Mich würde einmal interessieren, welche reale Alternative 1989/1990 die DDR zu der erlebten Geschichte hatte.

VG Huf


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#29

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 07:39
von katerjohn | 559 Beiträge

moin,moin...ein weiterer sehr wichtiger Fakt war doch das defakto ökonomische Ende der UdSSR.Herr Gorbotschow hat doch mehr oder weniger alle Ostblockstaaten an den Westen verschachert.Diese Schwäche der UdSSR hat besonders Herr Kohl gnadenlos ausgenutzt und somit den Weg zur Angliederung geebnet.
Eine wirtschaftlich / ökonomisch Starke UdSSR hätte diese Spielchen nie mitgetragen.


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#30

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 07:54
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von glasi
wir hatten die probleme mit arbeitslosigkeit , ausländer usw schon vor 1989.ihr wart auch etwas naiv in sachen poltik. ihr habt auch vieles geglaubt was euch die CDU gesagt hat. wäre die wende nicht gekommen dann wäre kohl 1991 bei der nächsten bundestagswahl weg gewesen. die einheit hat ihn nochmal gerettet.SO!! DAS WAR MEINE MEINUNG. GUTE NACHT. glasi



Du hast die Situation Ende der achtziger Jahre sehr gut beschrieben. Die Bevölkerung im jungen bis mittleren Alter in Westdeutschland hatte 1988 überwiegend gar kein Interesse mehr an einer Wiedervereinigung. Für diese lag die DDR gedanklich weit weg, so wie heute vielleicht Portugal. Dieser Zeitpunkt war nicht nur aus diesem Grunde für die Wiedervereinigung viel zu spät. Die fünfziger Jahre bis Mitte der sechziger Jahre wären der ideale Zeitpunkt gewesen. Es hätte keine Betriebsschließungen gegeben, keine Massenarbeitslosigkeit, und vielleicht auch keine so große Anwerbung von Arbeitskräften mit Familiennachzug aus anderen kulturfernen Ländern und allen daraus entstandenen Problemen. Wie @Gert schon richtig feststellte - für die westdeutsche Bevölkerung hat die Wiedervereinigung keine Vorteile gebracht, sondern nur finanzielle Lasten. Das ist so ähnlich wie mit dem Euro - den wollte die Mehrheit der Deutschen auch nicht, schon gar nicht mit problematischen Weichwährungs-Ländern wie Griechenland. Die Griechen sind jetzt ein finanzielles Fass ohne Boden und beschimpfen noch obendrein auf Demonstrationen die Deutschen als Nazis, obwohl sie alle drei Monate einen riesigen Scheck bekommen.


zuletzt bearbeitet 14.06.2011 09:35 | nach oben springen

#31

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 08:28
von Alfred | 6.841 Beiträge

Glasi,

es wird wohl nicht bestritten werden, dass sich seit 1989 einiges zum besseren bewegt hat.
Sicher ist auch, dass es Personen heute besser geht als 1989. Dann kommt aber das ABER.

Viele denen es besser geht blicken auch nach links und rechts und sehen, dass es sehr schnell gehen kann, dass es einen schlecht oder sehr schlecht gehen kann.

Es gab 1989 /90 Personen, die gingen davon aus, dass ICH von Arbeitslosigkeit nicht getroffen werde, dass soziales aus der DDR übernommen – und weiteres positives- werden und alles was positiv aus dem Westen ist auch.

Es gab damals Warnungen hauptsächlich von der PDS, nur hatte diese Partei damals keinen leichten Stand. Ich kann mich noch an eine Wahlveranstaltung erinnern, da trat ein CDU Mann auf. Der machte es einfach. Sinngemäß sagte der, glaubt nicht den Warnungen der PDS, die haben 40 Jahre gelogen und jetzt lügen die auch. So einfach war dies zum teil 1989 /90.


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#32

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 08:31
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Huf
Mich würde einmal interessieren, welche reale Alternative 1989/1990 die DDR zu der erlebten Geschichte hatte.

VG Huf



Gesetzt den Fall. man hätte darauf vertrauen können, dass es keine erneute Kursänderung in der UdSSR zurück zum Grossmachtdenken gibt, hätte die BRD schon rein aus ökonomischen Gründen aus keine sofortige Einheit gesucht, sondern die DDR bewogen, sich als Beitrittskandiat der EG zu melden, damit ein langsamer Übergang zum Kapitalismus aus EG Fördermitteln finanziert worden wäre. Lafontaine wollte so etwas Ähnliches. Das hätte allerdings vorübergehende Zuzugsbeschränkungen für die Bürger (für die Wohnsitznahme in die anderen Länder der EG zur Folge gehabt), weil sonst mangels arbeitender Bevölkerung der Umbau der Wirtschaft nicht hätte klappen können. Wie bei den Beitrittskandidaten zur EG/EU üblich.

Da aber niemand in der BRD ernsthaft mit einer Änderung der machtpolitischen Verhältnisse in Europa gerechnet hatte und die "Wiedervereinigung" seit 1949 Staatsziel Nr.1 war, konnte man jetzt nicht plötzlich mit einer "langsamen Annäherung im Rahmen eines geeinten Europas" kommen. Das hätte politisch keine Chancen gehabt.

Theo


zuletzt bearbeitet 14.06.2011 08:32 | nach oben springen

#33

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 12:49
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo. ich muß ehrlich zugeben das die jahre nach der wende für mich sehr ätzend waren. nach der ersten freude ging doch die ersten gaunereien schon los. ein haufen von betrügern, versicherungsvertreter( sorry pitti) usw überschwemmte denn osten. dann noch die westberater die denn armen ossi erklärte das mann 40 jahre nicht gearbeitet hatte. die böse westverwanschaft die der oma das haus weg nahm. spekulanten, treuhand und alte SED KADER. alle nahmen einen dicken schluck aus der pulle. betriebe geschlossen. das gelände verhöckert. und die poltik schaute zu wie die kohle für immer verschwand. immer auf kosten der kleinen. da könnte mann platzen



zuletzt bearbeitet 14.06.2011 12:50 | nach oben springen

#34

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 13:45
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred
Glasi,

es wird wohl nicht bestritten werden, dass sich seit 1989 einiges zum besseren bewegt hat.
Sicher ist auch, dass es Personen heute besser geht als 1989. Dann kommt aber das ABER.

Viele denen es besser geht blicken auch nach links und rechts und sehen, dass es sehr schnell gehen kann, dass es einen schlecht oder sehr schlecht gehen kann.

Es gab 1989 /90 Personen, die gingen davon aus, dass ICH von Arbeitslosigkeit nicht getroffen werde, dass soziales aus der DDR übernommen – und weiteres positives- werden und alles was positiv aus dem Westen ist auch.

Es gab damals Warnungen hauptsächlich von der PDS, nur hatte diese Partei damals keinen leichten Stand. Ich kann mich noch an eine Wahlveranstaltung erinnern, da trat ein CDU Mann auf. Der machte es einfach. Sinngemäß sagte der, glaubt nicht den Warnungen der PDS, die haben 40 Jahre gelogen und jetzt lügen die auch. So einfach war dies zum teil 1989 /90.





rot mark. Alfred, ich glaube da sind wir beide einig, dass die Leute , die so gedacht, ziemlich blauäugig waren. Wer nur ein bischen rechnen konnte, musste sehen können, dass ein Gehalt von z.B. 3000 DM nur gezahlt werden kann, wenn eine entsprechende Produktivität und Arbeitsleistung dahinter stand, die es ermöglichte das zu bezahlen.
Sozialleistungen aus der DDR brauchte die Bundesrepublik nicht übernehmen. Wir hatten KV, RV mit deutlich attraktiveren Renten als sie die DDR zahlte, Arbeitslosenversicherung, später Pfl.V., Kindergärten, Schulen und Unis jeglicher Art und das in guter Ausstattung. Wir hatten allerdings keinen Artikel in dem Grundgesetz, dass ein Arbeitsplatz garantiert ist. Ich glaube, dass dieser Artikel # 24 der DDR Verfassung mit einer der Ursachen war für den ökonomischen Zusammenbruch der DDR war und auch die Grundlage für das weit verbreitete " Anspruchsdenken auf Wohlstand", das man aus einigen Post herauslesen kann.


Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#35

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 14:36
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Alfred
Glasi,

es wird wohl nicht bestritten werden, dass sich seit 1989 einiges zum besseren bewegt hat.
Sicher ist auch, dass es Personen heute besser geht als 1989. Dann kommt aber das ABER.

Viele denen es besser geht blicken auch nach links und rechts und sehen, dass es sehr schnell gehen kann, dass es einen schlecht oder sehr schlecht gehen kann.

Es gab 1989 /90 Personen, die gingen davon aus, dass ICH von Arbeitslosigkeit nicht getroffen werde, dass soziales aus der DDR übernommen – und weiteres positives- werden und alles was positiv aus dem Westen ist auch.

Es gab damals Warnungen hauptsächlich von der PDS, nur hatte diese Partei damals keinen leichten Stand. Ich kann mich noch an eine Wahlveranstaltung erinnern, da trat ein CDU Mann auf. Der machte es einfach. Sinngemäß sagte der, glaubt nicht den Warnungen der PDS, die haben 40 Jahre gelogen und jetzt lügen die auch. So einfach war dies zum teil 1989 /90.





rot mark. Alfred, ich glaube da sind wir beide einig, dass die Leute , die so gedacht, ziemlich blauäugig waren. Wer nur ein bischen rechnen konnte, musste sehen können, dass ein Gehalt von z.B. 3000 DM nur gezahlt werden kann, wenn eine entsprechende Produktivität und Arbeitsleistung dahinter stand, die es ermöglichte das zu bezahlen.
Sozialleistungen aus der DDR brauchte die Bundesrepublik nicht übernehmen. Wir hatten KV, RV mit deutlich attraktiveren Renten als sie die DDR zahlte, Arbeitslosenversicherung, später Pfl.V., Kindergärten, Schulen und Unis jeglicher Art und das in guter Ausstattung. Wir hatten allerdings keinen Artikel in dem Grundgesetz, dass ein Arbeitsplatz garantiert ist. Ich glaube, dass dieser Artikel # 24 der DDR Verfassung mit einer der Ursachen war für den ökonomischen Zusammenbruch der DDR war und auch die Grundlage für das weit verbreitete " Anspruchsdenken auf Wohlstand", das man aus einigen Post herauslesen kann.


Gruß Gert




Gert,

machen wir mal auf den typischen Wessi ?

Gert, wie viel Prozent der Kinder bis 3 Jahre können in den alten Bundesländern die KITAS besuchen und wie war dies in der DDR ? Wie war der Versorgung nach Unterrichtsschluss in Horten in % ? Da lag die DDR weit vor der BRD, selbst heute liegen da die neuen Bundesländer noch vor den alten. Und wie war dies mit der Versorgung von Schulessen etc. und dies alles zu Preisen was sich jeder leisten konnte.

Versuche mal in einigen Regionen im Osten z.B. einen Termin bei einen Augenarzt zu bekommen ..... oder was darf ich für einen ordentlichen Zahn auf den Tisch llegen .

Immer schön locker durch die Hose ....


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#36

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 14:38
von werner | 1.591 Beiträge

gert, ich muss mal den Klugscheißermodus anschmeißen:
Gehalt wird in Verwaltungsjobs, Dienstleistung gezahlt, Lohn in der Prod., und ich kenne keine Verwaltung/ Zentrale oder was auch immer, in der es nach Produktivität gehen würde. Ich weiß, dass Deine 3TDM Gehalt nur ein Beispiel sind, aber ich kenne keinen im Anschlussgebiet, der - ohne in Führungsposition zu sein- solche Dimensionen bekommen hätte, selbst 10 Jahre danach war diese Größenordnung für die Masse nicht wirklich die Regel.
Klugscheißermodus aus

Alfred hat Soziales nicht auf die Sozialleistungen reduziert, mal abgesehen davon, dass nach dem Zusammenbruch der DDR die Orientierung an deren Sozialstandards ja weggefallen ist, und im neuen Deutschland auch ziemlich flott angefangen wurde, mit der Axt in die von Dir genannten bestehenden sozialen Leistungen reinzuschlagen. Der Beispielgeber DDR war nicht mehr vorhanden, also freie Fahrt für den Abbau.

Weil Du meinst, es brauchte nichts übernommen werden. Sicher gab es auch im alten Bundesgebiet kein schlechtes Netz an Schulen, Unis, Kindergärten, aber
- Kostenloser!! Kindergarten für jedes Kind?
- kostenlose!! flächendeckende Kinderkrippe, Kinderbetreuung von 06:00Uhr bis 18:00
- kostenloser!! Schulhort bis 16:00Uhr (heute Bestandteil der kostenpflichtigen OGATA)
- kostenloses!! Studium
- Mittagessen in der Schule frisch zubereitet!! für 0,55M (DDR) pro Tag!!, für "Bedürftige" in meiner Erinnerung sogar kostenlos
- Milchversorgung in der Schule (Milch 0,15M, Erdbeermilch 0,20M, Schokomilch 0,35M je 0,25l- Flasche) für "Bedürftige" kostenlos
- einheitliche Krankenversicherung, deren Beiträge direkt vom AG gezahlt wurden, also keine Belastung des Brutto
- kostenlose!! med. Versorgung, keine Zuzahlung bei Krankenhausaufenthalten
- keine Zuzahlung zu verschreibungspflichtigen Medikamenten
- Kinderferienlager (kann mich nicht erinner, ob die sogar kostenlos waren)
- subventionierte Betriebs- und Gewerkschafts- Ferienheime, subventionierte private Ferienzimmer
- zinsloser Ehekredit von 7000M, der mit jedem Kind degressiv zurückzuzahlen war, ab dem 3. Kind musste nicht mehr zurückgezahlt werden (so kann man auch dem Bevölkerungsschwund entgegenwirken)


Da gab es schon einiges, was man durchaus hätte aufgreifen können. Das hätte aber zum Ausdruck gebracht, dass es in der DDR durchaus Positives gegeben hat, was aber in die Politik der Delegitimierung á la Kinkel nicht gepasst hat und passt.

Ob man alles so fortführen muss, sei mal dahingestellt. Aber dass es das überhaupt gab, war ja wohl schon beispielhaft. Und es soll wohl Länder in Europa geben, die ihr Sozialsystem in einigen Bereichen ähnlich aufgestellt haben. Da die Kinderkrippe nun auch stückweise im "Westen" eingeführt wird, spricht ja wohl auch Bände, ebenso wie die immer wieder kehrende Diskussion über den Zustand unseres Bildungssystems in deutscher Kleinstaaterei.

Die Rente der DDR mit der der BRD zu vergleichen - na ich weiß nicht, die Lebenshaltungskosten waren ganz anders und auch anders strukturiert. Und selbst hier können wir wohl feststellen, dass Jahr für Jahr seit 1990 eine reale Kürzung der Rente vorgenommen wird.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#37

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 14:39
von Pit 59 | 10.142 Beiträge

So wie Gert es sagte,Blauäugig durfte man nicht sein.Auch Ich habe mit 41 Jahren im Jahre 2000-2001 in Düsseldorf noch einen Zweiten Beruf erlernt.400 Km von meiner Familie weg.Einfach war das nicht vor allem die Theorie ist nicht mehr so einfach wie in Jungen Jahren.
Aber viele denken ja das der Job nach Hause kommt und Klingelt.

@werner schreibt etwas über die Rente.Ich kann nur von meinen Schwiegereltern Sprechen wo ich es ganz genau weiss,und auch nur von Leuten welche 40 Jahre und mehr gearbeitet haben.Sie haben eine Rente davon hätten Sie in der DDR nur geträumt,die Beiden sind Fit und leben sehr sehr gut.2 Auslandurlaube im Jahr sind Normal,und ich gönne Ihnen das.

Klar weiss ich das es auch einigen nicht so gut geht,es wird Gründe dafür geben,ob man sie akzeptieren kann sei mal dahin gestellt.


zuletzt bearbeitet 14.06.2011 14:56 | nach oben springen

#38

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 14:57
von werner | 1.591 Beiträge

Pit, völlig richtig, aber solche Wahrheiten wollte damals keiner hören. Ich wurde aufs Übelste beschimpft, als ich den Menschen in meinem Umfeld gesagt habe, dass sie sich umschauen werden, was da auf sie zu kommt. Und dass sie sich künftig ganz anders strecken müssen.
Nicht wenige haben ja gehofft, dass sie zu der warmen sozialen Badewanne der DDR nun bloß noch die richtige Währung, den richtigen Pass und die Reisefreiheit dazu bekommen und das Leben genauso entspannt weitergehen würde.

"Privat geht vor Katastrophe" - habe ich so oft gehört vor 1989, davon höre ich heute gar nichts mehr. Wenn der Sklavenhalter ruft und keine Alternativen da sind, wird gerannt. Das wird dann als Loyalität verbrämt, lachhaft.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#39

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 15:11
von Pit 59 | 10.142 Beiträge

@Werner Deinen letzten Beitrag kann ich absolut Nachvollziehen,und da sind wir uns so was von Einig,das gibts gar nicht.Wer so gedacht hat wurde mit Sicherheit Bestraft.Es gibt Notlagen in Deutschland,das weiss ich,auch Unverschuldet,aber mir kann Niemand Erzählen das er mit 30 oder 40 keine Arbeit mehr bekommt.Vieleicht nicht am Ort oder in der Nähe,aber hier denke ich muss man Prioritäten setzen.


zuletzt bearbeitet 14.06.2011 15:28 | nach oben springen

#40

RE: die ddr ging unter und eine lüge nam ihren lauf.

in Das Ende der DDR 14.06.2011 16:25
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von werner

Alfred hat Soziales nicht auf die Sozialleistungen reduziert, mal abgesehen davon, dass nach dem Zusammenbruch der DDR die Orientierung an deren Sozialstandards ja weggefallen ist, und im neuen Deutschland auch ziemlich flott angefangen wurde, mit der Axt in die von Dir genannten bestehenden sozialen Leistungen reinzuschlagen. Der Beispielgeber DDR war nicht mehr vorhanden, also freie Fahrt für den Abbau.



Die Einschnitte bei den sozialen Leistungen begannen schon vor der Wiedervereinigung, z.B. mit den ersten Gesundheitsreformen 1976 - 1983. Was so oft kolportiert wird, daß erst der weggefallene Beispielgeber DDR dafür der Grund sei, stimmt also so nicht. Ich vermute einmal, das das Ende des westdeutschen Wirtschaftswunders Ende der sechziger Jahre (Beginn der Arbeitslosigkeit) und die problematischen siebziger Jahren (Ölkrise, Anwerbestopp 1973, Beginn der Globalisierung) der Grund war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheits...76.E2.80.931983

Zitat von werner

Weil Du meinst, es brauchte nichts übernommen werden. Sicher gab es auch im alten Bundesgebiet kein schlechtes Netz an Schulen, Unis, Kindergärten, aber
- Kostenloser!! Kindergarten für jedes Kind?
- kostenlose!! flächendeckende Kinderkrippe, Kinderbetreuung von 06:00Uhr bis 18:00
- kostenloser!! Schulhort bis 16:00Uhr (heute Bestandteil der kostenpflichtigen OGATA)
- kostenloses!! Studium
- Mittagessen in der Schule frisch zubereitet!! für 0,55M (DDR) pro Tag!!, für "Bedürftige" in meiner Erinnerung sogar kostenlos
- Milchversorgung in der Schule (Milch 0,15M, Erdbeermilch 0,20M, Schokomilch 0,35M je 0,25l- Flasche) für "Bedürftige" kostenlos
- einheitliche Krankenversicherung, deren Beiträge direkt vom AG gezahlt wurden, also keine Belastung des Brutto
- kostenlose!! med. Versorgung, keine Zuzahlung bei Krankenhausaufenthalten
- keine Zuzahlung zu verschreibungspflichtigen Medikamenten
- Kinderferienlager (kann mich nicht erinner, ob die sogar kostenlos waren)
- subventionierte Betriebs- und Gewerkschafts- Ferienheime, subventionierte private Ferienzimmer
- zinsloser Ehekredit von 7000M, der mit jedem Kind degressiv zurückzuzahlen war, ab dem 3. Kind musste nicht mehr zurückgezahlt werden (so kann man auch dem Bevölkerungsschwund entgegenwirken)



Die Kindergartenbetreuung mag im Osten besser gewesen sein, die Gebühren waren im Westen allerdings auch nicht so hoch wie heute. Mittagessen macht natürlich nur bei einer Ganztagsschule Sinn. Es stellt sich die Frage, warum es keine Ganztagsschule gab? Die Lehrer hätten das durchaus bewältigen können. Das Studium im Sinne von Studiengebühren war bis vor etwa zehn Jahren kostenlos, ist es heute in manchen Bundesländern noch immer. Allerdings wurde der Lebensunterhalt nur in einem bestimmten Zeitraum als nicht rückzahlungspflichtiges BaföG vom Staat bezahlt. Sozialversicherungbeträge sind doch immer Lohnnebenkosten für den AG, egal wie es auf dem Lohnzettel aufgeteilt wird - viel entscheidender ist doch die Höhe des durchschnittlichen Lohns. Die Löhne und Renten waren im Westen früher so hoch, daß die Zuzahlung im medizinischen Bereich kein Problem waren. Es stellt sich allerdings die Frage, auf welchem Niveau sich die medizinische Versorgung in der DDR im Vergleich befand (moderne Medikamente, technischer Stand u.s.w.)? @Wosch hatte hierzu einmal geschrieben, daß es im Vergleich nicht so gut war. Auch das britische staatliche Gesundheitswesen wird ja hin und wieder kritisiert. Allerdings befürworte ich aufgrund der Selbstbedienungsmentalität der Leistungserbringer und der überbordenden Bürokratie mittlerweile auch ein verstaatlichtes Gesundheitswesen. Verreisen konnten die meisten vom Gehalt sehr gut - den Urlaub zu subventionieren war insofern gar nicht nötig.

Zitat von werner

Und es soll wohl Länder in Europa geben, die ihr Sozialsystem in einigen Bereichen ähnlich aufgestellt haben.



Schweden hat in den siebziger/achtziger Jahren einen sog. "dritten Weg" versucht, mit einem ausgedehnten Sozialstaat, Einkommenssteuerspitzensätzen von 80 %. Das Experiment wurde aber wieder aufgegeben - von den Sozialdemokraten.

Zitat von werner

Da die Kinderkrippe nun auch stückweise im "Westen" eingeführt wird, spricht ja wohl auch Bände, ebenso wie die immer wieder kehrende Diskussion über den Zustand unseres Bildungssystems in deutscher Kleinstaaterei.



Föderalismus schafft nur unnötige Bürokratie, kostet unnötig Geld und bringt nichts. Die Zentralverwaltungen in der DDR und in Frankreich sind hier imho ohne Zweifel im Vorteil, wobei der Grund in der DDR sicher ein anderer war - bessere Kontrolle zum Machterhalt wie in allen Diktaturen.

Zitat von werner

Die Rente der DDR mit der der BRD zu vergleichen - na ich weiß nicht, die Lebenshaltungskosten waren ganz anders und auch anders strukturiert. Und selbst hier können wir wohl feststellen, dass Jahr für Jahr seit 1990 eine reale Kürzung der Rente vorgenommen wird.



Die Renten (Prozentsatz vom letzten Gehalt) waren im Westen höher.


zuletzt bearbeitet 14.06.2011 16:43 | nach oben springen


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