#21

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.06.2011 13:37
von Polter (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Thunderhorse
Im November 1969 erfolgte z.B. ein gemeinsamer Protest der alliierten Kommandanten gegen Anordnung des NVR der DDR über die Erfassung, Musterung und Einberufung von Wehrpflichtigen sowie die 2. Anordnung über den Wehrdienst der Reservisten.

Z.B.: 1. März 1973, 1. Mai 1976, Proteste gegen die Militärparaden der NVA, am 13. April 1976 Proteste seitens der westalliierten Stadtkommandanten gegen die erneuerung der Mauer im Bereich Brandenburger Tor.
Weiterhin Proteste im Bezug auf Schüsse an der Mauer.

TH



Im Jahre 1986 schien es so, als hätte die DDR die Westalliierten und die BRD ausgepokert. Da Westberlin keine Bestandteil der BRD ist und nicht von ihr reagiert werden darf, stellte die DDR allen Reisewilligen nach Westberlin ein Transitvisum aus. Sie stellte sich auf den Standpunkt, dass dieses nach internationalen Gepflogenheiten üblich ausgestellt werden muss, wenn das Einreiseland kein Einreisevisum verlangt. Aus naheliegenden Gründen wollte die BRD und die Westalliierten nicht , dass Westberlin selbständig Visa ausstellen konnte. So kamen viele Tamilen via Schönefeld nach Westberlin.
Theo



Eine Frage zu den Tamilen. Ich hab irgendwo gelesen oder gehört, jedenfalls hab ich es noch im Hinterkopf, daß durch die ehemalige
DDR Einreisen und Transitreisen nach Westberlin von bestimmten Personen einiger Länder unterbunden wurden. Diese wurden an den Grenzstellen zurückgewiesen, obwohl sie nach Westberlin oder nach dem Westen wollten. Für diese Gefälligkeiten durch den
Osten erfolgten Zahlungen bzw. wurden irgendwelche Pauschbeträge erhöht. Ich denke, wenn es stimmt, hat sich die Beliebtheit
der Grenzbeamten bei diesen Leuten nicht gerade erhöht.


zuletzt bearbeitet 10.06.2011 13:38 | nach oben springen

#22

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.06.2011 13:57
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Polter
[Eine Frage zu den Tamilen. Ich hab irgendwo gelesen oder gehört, jedenfalls hab ich es noch im Hinterkopf, daß durch die ehemalige DDR Einreisen und Transitreisen nach Westberlin von bestimmten Personen einiger Länder unterbunden wurden. Diese wurden an den Grenzstellen zurückgewiesen, obwohl sie nach Westberlin oder nach dem Westen wollten. Für diese Gefälligkeiten durch den Osten erfolgten Zahlungen bzw. wurden irgendwelche Pauschbeträge erhöht. Ich denke, wenn es stimmt, hat sich die Beliebtheit
der Grenzbeamten bei diesen Leuten nicht gerade erhöht.



1987 waren in der BRD Bundestagswahlen.
http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_149163.html
Die DDR wollte der BRD SPD helfen, denn die Flüchtlingsströme waren eine Wahlkampfhilfe für die CDU/CSU, die ja eher als fremdenfeindlich galt.
Theo


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#23

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.06.2011 15:05
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Thunderhorse
Im November 1969 erfolgte z.B. ein gemeinsamer Protest der alliierten Kommandanten gegen Anordnung des NVR der DDR über die Erfassung, Musterung und Einberufung von Wehrpflichtigen sowie die 2. Anordnung über den Wehrdienst der Reservisten.

Z.B.: 1. März 1973, 1. Mai 1976, Proteste gegen die Militärparaden der NVA, am 13. April 1976 Proteste seitens der westalliierten Stadtkommandanten gegen die erneuerung der Mauer im Bereich Brandenburger Tor.
Weiterhin Proteste im Bezug auf Schüsse an der Mauer.

TH



Im Jahre 1986 schien es so, als hätte die DDR die Westalliierten und die BRD ausgepokert. Da Westberlin keine Bestandteil der BRD ist und nicht von ihr reagiert werden darf, stellte die DDR allen Reisewilligen nach Westberlin ein Transitvisum aus. Sie stellte sich auf den Standpunkt, dass dieses nach internationalen Gepflogenheiten üblich ausgestellt werden muss, wenn das Einreiseland kein Einreisevisum verlangt. Aus naheliegenden Gründen wollte die BRD und die Westalliierten nicht , dass Westberlin selbständig Visa ausstellen konnte. So kamen viele Tamilen via Schönefeld nach Westberlin. Theo





Auf Grund des Viermächteabkommens und der damit verbundenen Berlin-Regelungen (Auslandsvertretung von Berlin (West) durch die Bundesrepublik Deutschland) war das ein Problem zwischen der DDR und der BRD.

Eine Unterbindung des Reiseverkehrs seitens Berlin (West) wäre durch die Einführung von Grenzkontrollen möglich gewesen.
Dies war nicht gewollt.


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#24

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.06.2011 15:46
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Thunderhorse
[Auf Grund des Viermächteabkommens und der damit verbundenen Berlin-Regelungen (Auslandsvertretung von Berlin (West) durch die Bundesrepublik Deutschland) war das ein Problem zwischen der DDR und der BRD.
(...)



Wieder was gelernt.
http://www.verfassungen.de/de/de45-49/viermaechte71.htm
(Vereinbartes Verhandlungsprotokoll I)

"Es wird davon aus gegangen, daß Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins zur Erlangung eines Visums für die Einreise in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken bei entsprechenden sowjetischen Stellen vorzulegen haben
a) einen Paß der mit dem Stempel »ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971« versehen ist;
b) einen Personalausweis oder ein anderes entsprechend abgefaßtes Dokument, das bestätigt, daß die das Visum beantragende Person ihren ständigen Wohnsitz in den Westsektoren Berlins hat und das die genaue Adresse des Inhabers und dessen Lichtbild enthält.."

Somit konnte vermutlich ein Westberliner mit einem Reisepass die DDR zwar im Transit nach der SU durchfahren (Berlin Abkommen), aber kein Aufenthaltsvisum der DDR bekomen (Problem DDR/BRD/Westberlin)???
Theo


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#25

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.06.2011 21:48
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Thunderhorse
[Auf Grund des Viermächteabkommens und der damit verbundenen Berlin-Regelungen (Auslandsvertretung von Berlin (West) durch die Bundesrepublik Deutschland) war das ein Problem zwischen der DDR und der BRD.
(...)



Wieder was gelernt.
http://www.verfassungen.de/de/de45-49/viermaechte71.htm
(Vereinbartes Verhandlungsprotokoll I)

"Es wird davon aus gegangen, daß Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins zur Erlangung eines Visums für die Einreise in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken bei entsprechenden sowjetischen Stellen vorzulegen haben
a) einen Paß der mit dem Stempel »ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971« versehen ist;
b) einen Personalausweis oder ein anderes entsprechend abgefaßtes Dokument, das bestätigt, daß die das Visum beantragende Person ihren ständigen Wohnsitz in den Westsektoren Berlins hat und das die genaue Adresse des Inhabers und dessen Lichtbild enthält.."

Somit konnte vermutlich ein Westberliner mit einem Reisepass die DDR zwar im Transit nach der SU durchfahren (Berlin Abkommen), aber kein Aufenthaltsvisum der DDR bekomen (Problem DDR/BRD/Westberlin)???
Theo




In den Beziehungen zwischen Berlin (West) und der DDR/Berlin (Ost) gab es nach der Unterzeichnung des Viermächteabkommens in der Berlin-Regelung entsprechende Veränderungen.
Vereinbarung zw. dem Senat und der Regierung der DDR über Erleichterungen und Verbesserungen des Reise- und Besucherverkehrs vom 20. Dezember 1971.

Grob:
Fahrten in die DDR und nach Berlin (Ost) ohne Beschränkung auf Verwandtenbesuche (Zunächst 30 Tage, später 45 Tage im Jahr).

Siehe Anlage III des Viermächte-Abkommens.
Ziffer 5.
Regelungen zur Durchführung und Ergänzung der Bestimmungen der Absätze 1 bis 4 werden zwischen den zuständigen deutschen Behörden vereinbart.

TH


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#26

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.06.2011 22:39
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Somit konnte vermutlich ein Westberliner mit einem Reisepass die DDR zwar im Transit nach der SU durchfahren (Berlin Abkommen), aber kein Aufenthaltsvisum der DDR bekomen (Problem DDR/BRD/Westberlin)???
Theo


http://www.verfassungen.de/de/ddr/besuch...ehrberlin71.htm
Ich denke, die DDR hat bei Westberlinern den Reisepass bis 1989 nicht anerkannt, es wurde wohl der Personalausweis verlangt. Beim Pass wurde wohl eine Identitätsbescheinigung ausgestellt:
http://www.ddr-militaria-onlineshop.keepfree.de/48-49.jpg
http://www.ddr-militaria-onlineshop.keepfree.de/48a.jpg
Theo
(ist wieder gewaltig offtopic geworden...)


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#27

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 11.06.2011 00:03
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Off Topic weiter:

Für die Einreise benötigten Personen mit ständigem Wohnsitz in Berlin (West) ihren gültigen Personalausweis und die Einreisegenehmigung der DDR, für die Ausreise die Ausreisegenehmigung der DDR.
Die Genehmigungen mußten bei den zuständigen Organen der DDR beantragt werden.

Mitreisende Kinder mußten im Perso eines Erziehungsberechtigten eingetragen sein oder einen eigenen Perso oder eine Kinderlichtbildbescheinigung besitzen.

Personen mit ständigem Wohnsitz Berlin (West) die nicht im Besitz eines Perso waren benötigten für die Einreise ein ordnungsgemäß ausgestelltes Ausweisdokument von Berlin (West).
Seitens der DDR-Organe konnte ein entsprechendes Dokument ausgestellt werden, wenn die Identität des Einreisenden festgestellt war.

Für besondere Fälle gabs noch gesonderte Regelungen.

TH


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#28

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.07.2011 15:03
von StabsfeldKoenig | 2.656 Beiträge

Westberlin hätte einen Wehrdienst einführen können (der z.B. bei der Bereitschaftspolizei oder der Feuerwehr hätte abgeleistet werden müssen), wenn die 3 westlichen Besatzungsmächte zugestimmt hätten. In der BRD hätten neben der Bundeswehr auch der BGS und die Polizeien der Länder Wehrpflichtige einziehen dürfen. Dies war jedoch nicht beabsischtigt, da ein "ausbluten" der Bevölkerung durch den Zuzug von Kriegsdienstverweigerern verhindert wurde.
Die BRD hätte auch die Möglichkeit gehabt, festzulegen, daß ein Wehrpflichtiger seinen Hauptwohnsitz nicht aufgeben kann, sondern (juristisch buchmäßig) an den Sitz des Bürgermeisters seines Wohnortes verlegt, bis er sich bei der Wehrbehörde des neuen Hauptwohnsitzes angemeldet hat. Damit wäre eine Einberufung weiterhin möglich gewesen, da ein Umzug nach Westberlin nur mit Errichtung eines Zweitwohnsitzes möglich gewesen wäre. Der Hauptwohnsitzt hätte also während des Studiums entweder bei den Eltern verbleiben müssen oder er wäre von Gesetzeskraft fiktiv in das Büro des Bürgermeisters verlegt worden. Dadurch wäre aber die "kalte" Berlinförderung entfallen.
Ob für Reisen in die UdSSR oder andere Staaten des RGW/Warschauer Vertrages von Westberlinern diese BRD-Pässe nutzen konnten oder mit einem Staatenlosen-Pass reisen mußten, müßte per Google zu klären sein.



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#29

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.07.2011 16:11
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Ja Google ist gut..
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593845/page/0
Staatenlos waren die Berliner nicht, sondern ihr Status war unklar. Die RGW Staaten verlangten bis 1971 im allgemeinen den "Behelfsmässigen Berliner Personalausweis", mit dem Viermächteabkommen wurde auch der Reisepass akzeptiert.

"Vereinbartes Verhandlungsprotokoll I
3. September 1971
Es wird davon ausgegangen, daß Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins zur Erlangung eines Visums für die Einreise in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken bei entsprechenden sowjetischen Stellen vorzulegen haben
a.einen Paß der mit dem Stempel »ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971« versehen ist;
b.einen Personalausweis oder ein anderes entsprechend abgefaßtes Dokument, das bestätigt, daß die das Visum beantragende Person ihren ständigen Wohnsitz in den Westsektoren Berlins hat und das die genaue Adresse des Inhabers und dessen Lichtbild enthält. Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins, die auf diese Weise ein Visum erhalten haben, steht es frei, während ihres Aufenthalts in der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken entweder beide Dokumente oder eines von beiden mit sich zu führen. Das von einer sowjetischen Stelle ausgestellte Visum wird als Grundlage für die Einreise in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und der Paß oder der Personalausweis als Grundlage für die konsularische Betreuung nach Maßgabe des Viermächte-Abkommens während des Aufenthalts solcher Personen im Gebiet der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken dienen. Der oben erwähnte Stempel wird in allen Pässen erscheinen, die von Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins für Reisen in Länder benutzt werden, die dies verlangen"
Quelle: http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593845/page/0

Diese Regelung galt nicht im Reiseverkehr zwischen Westberlin und der DDR, auch nicht im vertragsgebundenen Transitverkehr BRD/WB. Selbst nach dem Mauerfall wurde der Reisepass bei Westberliner nicht als gültiges Reiesedokument akzeptiert. Bis zum 16. Mai 1990. Ordnung muss sein!!
http://www.verfassungen.de/de/ddr/einreisenbrd89.htm

Theo


zuletzt bearbeitet 05.07.2011 16:13 | nach oben springen

#30

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.07.2011 22:14
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig
Westberlin hätte einen Wehrdienst einführen können (der z.B. bei der Bereitschaftspolizei oder der Feuerwehr hätte abgeleistet werden müssen), wenn die 3 westlichen Besatzungsmächte zugestimmt hätten.

Dem stand klar entgegen:
KR-Befehl Nr. 2 vom 7. Januar 1946 und KR-Gesetz Nr. 43 vom 20. Dezember 1946. (Entmilitarisierung von Berlin - Thema hatten wir hier schon mal vor einiger Zeit).
Gültig für Gebiet von Groß-Berlin im Sinne des Gesetzes vom 27. April 1920 (Die Grenzen der Bezirke innerhalb Groß-Berlins sind diejenigen, die nach Inkrafttreten der am 27. März 1938 veröffentlichten Satzung (Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin Nr. 13 vom 27. März 1938, Seite 215) bestanden.).

Und aus welchem Grund hätte Berlin (West) dies in Erwägung ziehen sollen.
Die Schutzfunktion für Berlin (West) lag in den Händen der 3 Besatzungsmächte.


In der BRD hätten neben der Bundeswehr auch der BGS und die Polizeien der Länder Wehrpflichtige einziehen dürfen.

Es gab von 1969 (Oktober) bis 1973 (Oktober) die Möglichkeit, seine Wehrpflicht (Grundwehrdienst) als Alternative zur Bundeswehr als Grenzschutzdienstpflicht beim BGS absolvieren. Dienstzeit 2 Jahre.
Das ganze lief über 4 Jahre.
Hintergrund war, dass auf Grund der Wirtschaftslage nicht genügend Freiwillige sich zum Dienst im Bundesgrenzschutz meldeten.
Als Beispiel:
Zum Ende September wurden rund 5900 Angehörige des BGS entlassen und nur rund 5050 eingestellt.






TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 05.07.2011 22:15 | nach oben springen

#31

RE: (Ost-)Berliner und Wehrdienst?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.07.2011 22:38
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig
Ob für Reisen in die UdSSR oder andere Staaten des RGW/Warschauer Vertrages von Westberlinern diese BRD-Pässe nutzen konnten oder mit einem Staatenlosen-Pass reisen mußten, müßte per Google zu klären sein.



Nach der Unterzeichnung des Viermächteabkommens reisten Personen mit ständigem Wohnsitz in Berlin (West) mit einem Paß mit VMA Stempel ins osteuropäische Ausland.
VMA bedeutete, dass in Bundespässe für West-Berliner eingestempelt wurde:
"Ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächteabkommen vom 03. September 1973."

TH


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