#1

Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 18:01
von Angelo | 12.391 Beiträge

Aus Geldnot verkaufte die DDR Kunst in den Westen. Fast vergessen ist, dass dafür Museen und private Sammler enteignet wurden. Historiker rollen solche Fälle jetzt in Potsdam wieder auf.Es war ein pikanter Deal, den die DDR mitten im Kalten Krieg einfädelte. Zahlreiche Schätze, darunter Bilder des Malers Otto Dix, wurden über Moskau in die USA verschifft. Amerikanische Kunsthändler zahlten das, was die in Geldnot geratene Diktatur so dringend brauchte: Devisen.



Diesen Artikel hier weiter lesen !
http://www.morgenpost.de/brandenburg/art...-verkaufte.html


zuletzt bearbeitet 16.05.2011 19:06 | nach oben springen

#2

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 18:56
von Gert | 12.354 Beiträge

Ich verstehe zwar nicht viel von Kunst. Aber von diesen Praktiken habe ich schon öfter gehört. Im Zentrum dieses mafiösen Geschäftes stand ein gewisser Unterhändler der DDR, der auch viel mit FJS zu tun hatte. Die Art wie sie es machten, zeugt von der Selbstherrlichkeit dieser Staatspartei, Dinge die ihr nützlich erscheint zu lösen nach dem schönen Lied : die Partei, die Partei, die hat immer recht...................


Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#3

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 19:03
von Huf (gelöscht)
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@Gert, wir können alle davon ausgehen, dass die Regierung der DDR im Laufe der Geschichte alles verscherbelt hat, was man auf dem internationalen Markt zu Devisen machen konnte.
Natürlich konnten die eigenen Devotionalien mit den beiden Händen und mit roten Sternen von diesem Handel ausgeschlossen werden, weil, wer wollte das schon haben?

Der Gerechtigkeit halber sei aber auch angemerkt, dass mit dem nahenden Ende der DDR der Handel mit wertvollen Gütern aus Kunst, Kultur und deutscher Literatur ein nicht mehr überschaubares Maß angenommen hatte, das kaum einzudämmen war.
Und entsprechende Brüder und Schwestern im Altbundesgebiet griffen ungeniert und gierig zu.

VG Huf


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#4

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 20:21
von 94 | 10.792 Beiträge

Hallo @FED, wenn das jetzt mal keinen falschen Fehler ist, aber eigentlich solltest Du eine anonymisierte Wegwerf-Email mit den Zugangsdaten für einen Monat in einem deiner Posteingänge vorfinden. *grins* Nee, war'n Scherz! Nun aber zum Thema ...

Aber alles verscherbelt, was Rang und Namen hatte, also jetzt übertreibt ihr ein wenig. Von den Kunstwerke, die '45 der Russe gestohlen und die dankenswerterweise von den sowjetischen Genossenbrüdern ab Mitte der 50er zurückgegeben wieder ihren angestammten Platz fanden, wurde mWn nichts vertickt. Also ich meine jetzt mal die Staatlichen Kunstsammlungen. Es ging doch wohl eher um solchen Dinge, über die heute das Bayrische Fernsehen in seiner Reihe Kunst & Krempel berichtet.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 16.05.2011 20:29 | nach oben springen

#5

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 20:27
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Alfred

Zitat von Gert
Ich verstehe zwar nicht viel von Kunst.

Gruß Gert



Gert,

nicht nur von Kunst .....




Aber das Lied findet er doch schön? Da braucht man Kunstverständnis! Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen!


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#6

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 20:40
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von Gert
Ich verstehe zwar nicht viel von Kunst.

Gruß Gert



Gert,

nicht nur von Kunst .....




Ja Alfred, da gehts mir wie dir, mit dem bundesdeutschen Steuerrecht, von Tuten und B....... keine Ahnung. Aber das gehört wirklich hier nicht her.Extrem OT, Angelo bin schon weg-

Gruß Gert


.
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#7

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 20:47
von eisenringtheo | 9.159 Beiträge

Zitat von 94
(...)Aber alles verscherbelt, was Rang und Namen hatte, also jetzt übertreibt ihr ein wenig. Von den Kunstwerke, die '45 der Russe gestohlen und die dankenswerterweise von den sowjetischen Genossenbrüdern ab Mitte der 50er zurückgegeben wieder ihren angestammten Platz fanden, wurde mWn nichts vertickt(...).



In Folge 20 der Krimiserie Polizeiruf 110 mit dem Titel "Eine Madonna zuviel" hat der Restaurateur Schubert wertvolle Madonnen gefälscht und die Originale verkauft. So könnte es auch hier sein. Wer weiss, was z.B. im Pergamon Original und Fälschung ist. Denn was in einem Museum hängt, soll ja meist nicht verkauft werden und wird demzufolge nicht auf Echtheit geprüft.
http://www.shortnews.de/id/190516/Viele-...ungen-in-Museen
Theo


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#8

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 20:53
von 94 | 10.792 Beiträge

Tja, ob das Orginal an der Wand hängt oder im klimatisierten Tresor das Museums liegt, hmm? Nun ist ja eigentlich egal und die zweite Variante wohl die Praxis. Nur verkaufen kann/sollte man es nicht. Irgendwie würde der Schwindel ja recht schnell auffliegen, wenn die Sixtinische Madonna auf einmal wieder in der Klosterkirche San Sisto in Piacenza hängt, odär?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#9

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 16.05.2011 23:44
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

gelöscht ,da es keinen bezugspunkt mer hat.
gruß EK 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 17.05.2011 12:40 | nach oben springen

#10

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 01:25
von vs1 (gelöscht)
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http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Kom...e_Koordinierung

... bestimmt war es nicht nur ramsch, der dort verscherbelt wurde.

gruß vs


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#11

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 07:19
von S51 | 3.733 Beiträge

Warum schimpfen eigentlich Marktwirtschaftler über Marktwirtschaft?


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#12

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 13:58
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von S51
Warum schimpfen eigentlich Marktwirtschaftler über Marktwirtschaft?



Das ist nicht das eigentliche Problem, problematisch wurde es erst, wenn es im Bereich des Kunsthandels kriminell wurde und man auch vor Mord nicht zurückgeschreckt ist. Hier ist ein Filmfall (Dauer ca.15 Min., 3 Teile), mit dem die fünfte Berliner Mordkommission öffentlich in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" nach zwei mutmaßlichen Mördern des MfS gefahndet hat:

http://www.youtube.com/watch?v=yYZNn5igU...8291D57#t=5m53s

http://www.youtube.com/watch?v=sKtgtbfZKx0&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=jLcm_gcEPx4&feature=related


zuletzt bearbeitet 17.05.2011 16:38 | nach oben springen

#13

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 14:41
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Mein sehr spontaner Eindruck zu diesem Film.
Solch dilettantische Kontaktaufnahme und dann betrinken sich die Werber im vorbereitenden Anwerbungsgespräch und prahlen mit ihren "Erfolgen". Eine PGH hat ihren Sitz mittenmang der Ministerien in Berlin (Die gefilmten Gebäude gehörten zum MdI.....)
Also wer's glaubt.
Sollte der Maler etwa Kunst in der USA für das MfS klauen oder was war da angedacht?

Wieso werden Mitarbeiter vom MfS prinzipiell als tumbe, mit brutaler Visage ausgestatteter Menschen dargestellt die nicht bis Drei zählen können?

Kunst, wurde wenn dann richtig "verklickert". Es gab/gibt genug, auch international agierende, Auktionshäuser welche nicht so genau fragen wo und wie das Stück in den Besitz des Veräußeres gelangte.
Diverse Skandale in dieser Richtung sind hinlänglich bekannt und das MfS hatte seine Fingern nicht im Spiel. Auch nicht die KoKo.

Übrigens, bei aller emotionalen Ressentiments, war das MfS neben dem Mossad der erfolgreichste und am effizientesten arbeitenden Geheimdienste der Welt.

Das bestimmte Strukturen des Geheimdienstes für Aktionen genutzt wurden wie die Koko liegt m. E. mehr in der Machtfülle des Politbüros und nicht in der Grundsätzlichen Ausrichtung des Dienstes.
Das es keine Trennung zwischen Auslandsnachrichten- und Inlandsnachrichtendienst gab halte ich für einen gravierenden Fehler.
Aber das war politisch so gewollt.

Übrigens, nicht nur die DDR verscherbelte ihr "Tafelsilber" das sollte bei all dem Geschrei: "da sind sie!, die bösen Buben" nicht aus den Augen verloren werden.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

zuletzt bearbeitet 17.05.2011 14:42 | nach oben springen

#14

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 14:47
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Nostalgiker
Mein sehr spontaner Eindruck zu diesem Film.
Solch dilettantische Kontaktaufnahme und dann betrinken sich die Werber im vorbereitenden Anwerbungsgespräch und prahlen mit ihren "Erfolgen". Eine PGH hat ihren Sitz mittenmang der Ministerien in Berlin (Die gefilmten Gebäude gehörten zum MdI.....)
Also wer's glaubt.
Sollte der Maler etwa Kunst in der USA für das MfS klauen oder was war da angedacht?

Wieso werden Mitarbeiter vom MfS prinzipiell als tumbe, mit brutaler Visage ausgestatteter Menschen dargestellt die nicht bis Drei zählen können?

Kunst, wurde wenn dann richtig "verklickert". Es gab/gibt genug, auch international agierende, Auktionshäuser welche nicht so genau fragen wo und wie das Stück in den Besitz des Veräußeres gelangte.
Diverse Skandale in dieser Richtung sind hinlänglich bekannt und das MfS hatte seine Fingern nicht im Spiel. Auch nicht die KoKo.

Übrigens, bei aller emotionalen Ressentiments, war das MfS neben dem Mossad der erfolgreichste und am effizientesten arbeitenden Geheimdienste der Welt.

Das bestimmte Strukturen des Geheimdienstes für Aktionen genutzt wurden wie die Koko liegt m. E. mehr in der Machtfülle des Politbüros und nicht in der Grundsätzlichen Ausrichtung des Dienstes.
Das es keine Trennung zwischen Auslandsnachrichten- und Inlandsnachrichtendienst gab halte ich für einen gravierenden Fehler.
Aber das war politisch so gewollt.

Übrigens, nicht nur die DDR verscherbelte ihr "Tafelsilber" das sollte bei all dem Geschrei: "da sind sie!, die bösen Buben" nicht aus den Augen verloren werden.

Gruß
Nostalgiker



,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Also @Nostalgiker, bei aller Deiner Skepsis, das Ganymed am Schiffbauerdamm hat es aber wirklich gegeben, der Gute Mann wurde wirklich ermordet und das Abschiedsschreiben hatte es auch wirklich gegeben! Irgend etwas kann meiner Meinung durchaus dran gewesen sein, auch wenn man den Tätern bislang nicht habhaft werden konnte.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 17.05.2011 14:49 | nach oben springen

#15

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 15:02
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Hallo Wosch,

Das Ganymed gibt es immer noch und ich habe dort ebenfalls schon gegessen.
Richtig lesen ist manchmal von Vorteil, ich schrieb kein Wort über das Restaurant an sich.
Der Mann wurde ermordet, den Abschiedsbrief gibt es auch. Nur wo ist das zwingende Indiz welches schlüssig auf das MfS verweist?
KoKo hatte in dem Sinne keinen operativen Bereich der Anwerbungen realisierte.

Irgend was ist immer irgendwo dran und nichts ist so schön wie Spekulationen das letztendlich in allem das MfS seine Finger im Spiel hatte und demzufolge für alle Missetaten auf dieser Welt verantwortlich gemacht werden kann.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#16

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 15:20
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

schade das es kein MfS mehr gibt,könnte man damit doch sovieles leicht erklären ohne lange nach ausreden zu suchen.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#17

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 18:20
von Gert | 12.354 Beiträge

Andy du bedauerst, dass es kein MfS mehr gibt ? Es müsste dir doch wie Öl runtergehen, wie seine Erben hier im Forum ungeniert mit diesem Dienst prahlen und ihn dann auch noch mit dem Mossad auf eine Stufe stellen. Nicht sehr prickelnd solche Aussagen, 21 Jahre nach der Wende.

Gruß Gert


.
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#18

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 18:23
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Gert
Andy du bedauerst, dass es kein MfS mehr gibt ? Es müsste dir doch wie Öl runtergehen, wie seine Erben hier im Forum ungeniert mit diesem Dienst prahlen und ihn dann auch noch mit dem Mossad auf eine Stufe stellen. Nicht sehr prickelnd solche Aussagen, 21 Jahre nach der Wende.

Gruß Gert



Gert da haste ihn sicher mißverstanden


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#19

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 19:44
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Gert
wie seine Erben hier im Forum ungeniert mit diesem Dienst prahlen und ihn dann auch noch mit dem Mossad auf eine Stufe stellen



Zeigst Du mir die betreffende Stelle, oder darf ich diese Aussage als das bezeichnen was sie ist?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#20

RE: Wie die DDR Kunst in den Westen verkaufte

in DDR Politik Presse 17.05.2011 19:50
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Gert,

die von mir getroffene Aussage über die Effizienz von MfS, Mossad und das beide zu den erfolgreichsten der Welt zählen stammt nicht unbedingt von mir.
Einfach informieren und Du wirst feststellen das genau diese Aussagen von Analysten westlicher Geheimdienste stammen.

Wenn Du natürlich sachliche, pragmatische Diskussionen auf Grund von Erkenntnissen ablehnst und die politisch/ideologische Polemik vorziehst, bitte; ich kann Dich nicht daran hindern.
Nur empfinde ich dann Deine Beiträge nicht gerade besonders förderlich für das jeweilige Thema.

Zum Thema ein Link: Hier klicken

Ergänzend möchte ich noch das die "Kunst und Antiquitäten GmbH" 1972 gegründet und der Antikhandel Pirna, gegründet 1974 als Firmen des Bereiches Kommerzielle Koordinierung in enger Zusammenarbeit mit dem MfS, der Zollverwaltung und der Staatsanwaltschaft die planmäßige Enteignung von Kunst- und Antiquitätenbesitzern betrieb.
Das Ziel war nicht nur die Erwirtschaftung von Devisen sondern auch die ideologisch begründete Liquidierung des Privateigentums dieser Sammlungen und damit von bürgerlichen Relikten.
Der Abteilung VII/13 des MfS Hier kicken. Ab Seite 29, Punkt 2.2.6 ist die Aufgabenbeschreibung der Abt. 13 zu finden
oblag es nun die einschlägigen Informationen zu beschaffen um dann mit Hilfe der Staatsanwaltschaft gegen die betroffenen Personen Steuer- und andere Strafverfahren einzuleiten.
Im Regelfall wurden die Sammlungen zur Begleichung der "Steuerschuld" konfisziert um sie der KoKo zur "Verwertung" zur Verfügung zu stellen.
So wurde dem Kunst- und Antiquitätenraub das Mäntelchen einer rechtlichen Maßnahme umgehängt.

Genauso verwerflich wie diese Handlungsweisen sind auch die der Kunstraubaktionen nach dem 2. WK durch die Siegermächte einzuordnen.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
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wie er war ...

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aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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